Vorschau: Österreicher bei FIM Enduro Vintage Trophy Elba!
FIM Enduro Vintage Trophy Elba 2021: Österreich ist mit einem Vintage Trophy Team in Portoferraio/Elba vom 20.-23 Oktober 2021 vertreten. Diese Veranstaltung ist die Mannschaftsweltmeisterschaft für Nationalteams...

Drei Fahrer die älter als 50 Jahre sind und mit Motorrädern bis Baujahr 1980 an den Start gehen, bilden das jeweilige Vintage Trophy Nationalteam. Das Rennen geht über drei Tage wovon pro Tag zwischen 100 und 150 Tageskilometer mit mindestens 20 Minuten Sonderprüfungszeiten von den Teilnehmern zu bewältigen sind.
Die Nennung erfolgt ausnahmslos über die jeweilige Föderation, für Österreich ist dies die AMF.
Vom Verein Enduro Senioren Austria wurden nachfolgende Fahrer nominiert und anlässlich des Classic Enduro Mühlen präsentiert:
Anton Reisenhofer aus St. Margarthen/Raab auf Puch 250ccm BJ 1978
Peter Pernusch aus Hermagor auf KTM 250ccm BJ 1975
Michael Hirschmugl aus Kapfenstein auf Maico 250ccm BJ 1980
Wir wünschen viel Erfolg!
Infos: A.Steinwidder
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HardEnduroSeries Germany: Jungmann vorzeitig Seniorensieger!
MAXXIS HardEnduroSeries Germany: Schnelles Rennen in Reetz bringt Jungmann vorzeitig den Seniorentitel! Das zweite Gastspiel der MAXXIS HardEnduroSeries Germany im Brandenburgischen Reetz wurde im normalen Modus der Serie ausgetragen. Im letzten Jahr, als Reetz Pandemiebedingt der einzige Lauf der Serie war, wurde das Rennen als Sprintenduro ausgetragen. Dennoch präsentierte sich die Strecke schnell und hatte nur einige technische Abschnitte. Diese forderten aber dennoch die Piloten und sorgten im drittletzten Lauf der Saison für die ersten Meisterschaftsentscheidungen.

Fakten, Reetzer Hardenduro , Reetz, Saisonrennen 5 von 7
Wetter: 18 Grad, Wolkig, Windig
Endurides Prolog Award Sieger: Marc Wulf (KTM), 6:18,897
Sieger: Leon Hentschel ( GasGas )
Schnellste Rennrunde: Leon Hentschel ( GasGas ), 11:01,548
Endurides Prolog Award sorgte für die erste Überraschung
Der Endurides Prolog Award wurde auf einer rund 7 Minuten langen Schleife ausgetragen. Dabei hatten die Fahrer mit Motocross Fähigkeiten einige Vorteile. Der Dominator der Saison Leon Hentschel sorgte dabei schon für die erste Überraschung des Tages. Denn er kam auf einen schnellen Abschnitt zu Sturz und verlor rund 20 Sekunden. Somit ging der Sieg dieser Sonderwertung an Marc Wulf.
Kai Haase nutzte die besagten MX Skillz und platzierte sich auf Platz 2. Hentschel platzierte sich durch seinen Sturz nur auf Platz 20 und musste somit im Gruppenrennen 2 starten.

Gruppenrennen gehen an die Favoriten
Trotz weniger Teilnehmern wie sonst üblich, wurde den Zuschauern bereits in den Gruppenrennen einiges geboten. Vor allem auch deshalb, weil die Spitzengruppe vollzählig vertreten war. Auch Freestyle Profi Kai Haase nutzte seinen freien Tag um nun bereits zum dritten Mal in der Serie zu starten.
Das erste Gruppenrennen über 90 Minuten konnte Marc Wulf gewinnen. Den zweiten Durchgang entschied Hentschel für sich. Trotz einiger kleiner Technischer Schwierigkeiten setzte er sich souverän gegen Haase und Louis Richter durch. Diese beiden lieferten sich ebenso ein enges Duell wie auch dahinter Paul-Erik Huster und Lenny Geretzky.
Steinauffahrt entschied das Finale
Nach Runde 1 führte Marc Wulf das Feld an. Er zeigte über den ganzen Renntag eine starke Leistung und holt seinen Rückstand zu Hentschel auch in jedem Rennen weiter auf. Die Entscheidung zu Gunsten von Hentschel folgte dann aber am Ende der zweiten Runde im schwierigsten Abschnitt der Runde.
Wulf blieb kurz stecken und verlor einige Sekunden, Hentschel nutzte dies aus und konnte auf der äußeren Spur am Thüringer vorbeiziehen. Mit knapp 57 Sekunden Rückstand konnte Hentschel somit auch den fünften Saisonlauf für sich entscheiden: „Ich bin super happy, es war ein super Tag. Auch die Strecke war cool, mit viel Sand war es mal etwas anderes. Ich freue mich auf das nächste Rennen.“

Jungmann vorzeitig Meister
Ein hartes Stück Arbeit brachte Timo Jungmann die vorzeitige Meisterschaft in der Seniorenklasse. Mit dem Tschechen Rudolf Stütz hatte er einen harten Gegner der in Reetz auch sehr gut zurecht kam, am Ende setzte sich aber wieder Jungmann durch, was nun den vorzeitigen Titel für den Hessen bedeutet.
Bei den Junioren siegte erneut Paul-Erik Huster, er profitierte dabei etwas von einem Missgeschick was auch seinen ärgsten Verfolger Louis Richter betraf. Einige Fahrer verpassten einen Abzweig und fuhren weiter auf der Gruppenrennen Runde, dadurch verloren sie einige Sekunden. Im Finale war dieser Abschnitt aber nicht in der Runde inbegriffen, aus dem vorderen Feld muss wohl ein Teilnehmer im Zweikampf das Absperrband an dieser Stelle weggefahren haben, wodurch der Abzweig nicht mehr 100% erkennbar war. Vom Veranstalter MSC Burg Eisenhardt wurden aber Extra Pfeile angebracht, dass genau dies nicht passieren konnte. Im Rennen sind aber alle Fahrer unter Stress wodurch es dann aber doch passierte.
Der nächste Lauf der MAXXIS HardEnduroSeries Germany folgt bereits am kommenden Samstag 09.10.21 in Schwepnitz. Onlinenennungen sind weiterhin möglich, für Gäste wird es erneut eine Extra Ehrung geben und eine Lizenz ist dort auch nicht erforderlich.
Informationen zur Maxxis HardEnduroSeries Germany sind jederzeit unter www.hardenduro-germany.de abrufbar.

Fotos: TK420 / Toni Keller, PA: Denis Günther
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Hixpania Hard Enduro: Heimsieg für Alfredo Gomez!
Heimsieg für Alfredo Gomez (Husqvarna). Dem Spanier gelang nach einer eher durchwachsenen Saison der erste Sieg. Für sein Team Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing war das Rennen gleich mehrfach erfolgreich. Obwohl Top-Fahrer Graham Jarvis verletzungsbedingt fehlte und bei diesem Event sein Debut als Co-Kommentator von RedBullTV gab, sicherte sich das Team mit Billy Bolt auch den 2. Tagesrang. Sein 2. Platz ist sehr wichtig für die WM-Gesamtwertung, da er damit seinen Vorsprung auf Manuel Lettenbichler ausbauen konnte. Manuel Lettenbichler komplettiert das Hixpania Podium mit dem 3. Rang.

Bei Heimrennen bekannt gefährlich, schaffte es Gomez wieder im richtigen Moment in Form zu kommen. Begonnen hat der 3-Tages-Event mit einem Nacht Prolog am Freitag und einem Qualifikationsrennen am Samstag. Beide konnte Billy Bolt für sich entscheiden. Viele dachten bereits, dass Bolt nicht mehr zu schlagen ist aber am Ende kam es dann doch anders.
Die 50 schnellsten aus der Qualifikation durften zum „The Lost Way“ Rennen antreten. Spektakulär in diesem Rennen ist bereits der Start, welcher immer in LeMans Manier durchgeführt wird. Die Motorräder sind dabei in einer Höhle abgestellt und die Strecke zur Höhle beträgt beachtliche 70 Meter. Die ersten Stürze gab es heuer bereits bevor die Fahrer die Motorräder erreicht haben. Aus dem Gemetzel in der Höhle schaffte es Wade Young als Erster auf die Strecke, dicht gefolgt von Bolt, Gomez und Lettenbichler. Die Strecke war derartig selektiv, das sich nach kurzer Zeit Lokalmatador Gomez an die Spitze setzten konnte. Dahinter reihten sich Bolt und Lettenbichler ein.

Für Bolt war die Strecke ein auf- und ab. Trotz gutem Start konnte er nicht gleich einen guten Rhythmus finden und fiel zwischendurch auch hinter Lettenbichler zurück. In der zweiten Hälfte des Rennens wurde er jedoch immer besser und konnte sogar Zeit auf Gomez gutmachen. Letztendlich war der Sieg von Gomez aber souverän mit einer Minute Vorsprung.
Manuel Lettenbichler hatte eine gute Ausgangsposition um sich die Gesamtwertung zurückzuholen. Zu Beginn des Rennens fuhr er sehr stark und konnte mit Bolt mithalten. Nachdem Bolt seine Pace erhöhte und keine Fehler mehr machte fiel er immer weiter zurück.
Hinter den Erstplatzierten gab es viel Drama. Der nächtliche Regen hatte die ohnehin schon felsige und rutschige Strecke noch schwerer gemacht. Die Sherco Factory Fahrer Mario Roman und Wade Young kämpften auf Platz 4 und 5 durch. Michael Walkner wurde nach einer bemerkenswerten Fahrt 6.
Weiter geht es bei 2021 FIM Hard Enduro World Championship mit dem Getzenrodeo am 30. Oktober.
Videolink: Für alle die sich eine Recap vom HIXPANIA Hard Enduro ansehen wollen. Hier auf Red Bull TV.

Alfredo Gomez (Husqvarna): “Ich bin sehr glücklich hier zu gewinnen. Es war ein sehr hartes Rennen und es fühlt sich für mich gut an vor den spanischen Fans zu fahren. Ich habe versucht mich für den heutigen Event zu schonen und das hat sich am Ende ausgezahlt. Ich konnte bereits in der ersten Runde in Führung gehen. Danach versuchte ich konzentriert ohne Fehler zu fahren. Die Freude im Ziel war riesig“
Billy Bolt (Husqvarna): “In den ersten 2 Runden habe ich mir sehr schwer getan. Ich konnte keinen Rhythmus finden und habe sehr viele Fehler gemacht. Am Servicepunkt habe ich einige Einstellungen verändert und daraufhin lief es viel besser. Ich konnte mich dann etwas von Mani absetzen und startete eine Aufholjagd, aber es war bereits zu spät. Gratulation an Alfredo. Großartige Leistung. Er fuhr heute in einer anderen Liga.”
Manuel Lettenbichler (KTM): “Wir waren nicht erfreut über den nächtlichen Regen vor dem Hauptrennen, aber es hat sich herausgestellt das es trotzdem gut fahrbar war. Der „Verkehr“ an den Engstellen war auch nicht zu schlimm. Ich habe mich letzte Woche nicht 100% wohlgefühlt und das hat mich heute ein wenig beeinträchtigt. Trotzdem denke ich, dass ich ein gutes Rennen gefahren bin und ich bin sehr glücklich über das Podium-Finish. Die Jungs vor mir waren heute richtig gut. Das Resultat heute bedeutet das ich jetzt mit 3 Punkten Rückstand zu meinem Heimrennen, dem Getzenrodeo fahre. Dort ist noch alles offen. Ich freue mich schon sehr auf dieses spezielle Rennen und werde wie immer mein bestes geben.”

Ergebnisse - Runde 7: 24MX Hixpania Hard Enduro
1. Alfredo Gomez (Husqvarna) 2:35:49.125
2. Billy Bolt (Husqvarna) 2:37:04.784
3. Manuel Lettenbichler (KTM) 2:39:45.529
4. Mario Roman (Sherco) 2:45:59.409
5. Wade Young (Sherco + 2 laps
6. Michael Walkner (GASGAS) +3 laps
7. Jonathan Richardson (Husqvarna) +4 laps
8. Teodor Kabakchiev (Husqvarna) +4 laps
9. Matthew Green (GASGAS) +4 laps
10. Sonny Goggia (GASGAS) +4 laps
Weltmeisterschaftsstand Nach 7 von 8 Runden)
1. Billy Bolt (Husqvarna) 87pts
2. Manuel Lettenbichler (KTM) 84pts
3. Wade Young (Sherco) 71pts
4. Mario Roman (Sherco) 61pts
5. Alfredo Gomez (Husqvarna) 53pts
6. Jonny Walker (Beta) 44pts
7. Michael Walkner (GASGAS) 38pts
8. Teodor Kabakchiev (Husqvarna) 29pts
9. Taddy Blazusiak (GASGAS) 26pts
10. Dominik Olszowy (Husqvarna) 24pts
2021 FIM Hard Enduro World Championship Kalender
Round 1: Extreme XL Lagares – Portugal, May 7/8/9
Round 2: Red Bull Erzbergrodeo – Austria, June 3/4/5/6
Round 3: Abestone Hard Enduro – Italy, July 10/11
Round 4: Red Bull Romaniacs – Romania, July 27/28/29/30/31
Round 5: Red Bull TKO – USA, August 13/14/15
Round 6: HERO Challenge – Poland, September 11/12
Round 7: Hixpania Hard Enduro – Spain, October 1/2/3
Round 8: GetzenRodeo – Germany, October 30
PA: WESS Promotion GmbH
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Michael Walkner: Bestes Ergebnis bei Hard Enduro WM!
Bestes WM- Resultat für Hard Enduro Fahrer Michael Walkner: Die siebte Runde der FIM Hard Enduro World Championship fand vom 1. bis 3. Oktober beim 24MX Hixpania Hard Enduro in Aguilar de Campoo, Spanien, statt. Zum ersten Mal wurde am Sonntag die FIM Hard Enduro World Championship drei Stunden lang live auf Red Bull TV übertragen...

Freitag und Samstag begann das Event mit anspruchsvollen Qualifikationsläufen. Als erstes mussten sich die Fahrer einem Zeittraining stellen. Danach folgte ein fünfzig Kilometer langer Rundkurs, welcher drei Mal absolviert werden musste. Mit nur 15 Minuten Pause und Reparatur zwischen den einzelnen Runden war schon die Qualifikation für die WM- Teilnehmer sehr intensiv und anstrengend!

„Bei diesem Rennen fand ich schnell einen guten Rhythmus und konnte sogar zwei Runden lang an der vierten Stelle liegend einige Top-WM- Fahrer in Schach halten“, meinte ein zufriedener Michael Walkner. Nach mehreren kleineren Fehlern in der dritten und letzten Runde wurde Michael bei diesem Qualifikationsrennen schlussendlich Sechster.
Am Sonntag durften die Top-10-Qualifikanten mit einem „Le Mans“ Start aus einer Höhle das zweieinhalbstündige Hauptrennen „The Lost Way“ aufnehmen. „Ich wusste, dass ich läuferisch sehr schnell sein kann, und wollte unbedingt als Führender die Höhle verlassen. Unglücklicherweise stürzte ich beim Lauf zu meinem Bike und konnte somit das Rennen nur an 7.er Stelle beginnen.“ Wegen starker Regenfälle in der Nacht wurde der 4,5 Kilometer lange Rundkurs zu einer zusätzlichen Herausforderung für alle WM- Teilnehmer. Michael konnte aber mit einer soliden und fast fehlerfreien Fahrt die spanische Runde zur Hard Enduro WM auf dem hervorragenden 6. Platz beenden!

Aktueller WM- Zwischenstand
Bolt,Billy (GB) 87 Punkte
Lettenbichler, Manuel (D) 84 Punkte
Young, Wade (RSA) 71 Punkte
Roman, Mario (Spanien) 61 Punkte
Gomez, Alfredo (Spanien) 53 Punkte
Walker, Jonny (GB) 44 Punkte
Walkner, Michael 38 Punkte
Kabakchiev Teodor 29 Punkte
Taddy Blazusiak 26 Punkte
Das Finale zur FIM Hard Enduro World Championship findet am 29. und 30. Oktober in Deutschland (Getzenrodeo) statt.

PA: Familie Walkner, Bilder: Andrea Belluschi; Walkner
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Enduro EM Finale: Krystof Kouble ist der Champion!
Entscheidung am letzten Tag: Erst am Samstag, dem 2. Oktober 2021, fiel beim Finale der Enduro-Europameisterschaft in dem niederländischen Hellendoor, die Entscheidung um den Titel des besten Fahrers aller Klassen:

Angetreten war Krystof Kouble aus der Tschechischen Republik: Der Sherco-Fahrer war mit acht Meisterschafts-Punkten Rückstand in den Tag gestartet und beendete die Saison trotzdem noch als neuer Meister! „Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt und keine Fehler gemacht,“ freute sich der Junior anschließend. Tatsächlich hatte er bis zur Halbzeit noch keine Sonderprüfung gewonnen, führte aber schon mit deutlichem Vorsprung, weil sich die Konkurrenz dahinter gegenseitig das Leben schwer machte.
Vor allen Dingen sein größter Konkurrent, der Italiener Enrico Rinaldi kam überhaupt nicht gut zurecht: „Nach dem nächtlichen Regen war die Strecke sehr rutschig und ich wollte nicht mehr riskieren.“ Gegen Ende des Tages lief es wieder etwas besser, doch die falsche Spurwahl im letzten Extremtest kostete ihn dann doch fast eine halbe Minute und warf ihn auf den sechsten Platz in der Overall-Wertung zurück. Das fraß seinen Punktevorsprung auf und Kouble konnte sich zum neuen Meister krönen lassen.
Ein Trost für Rinaldi ist lediglich, dass er aber trotzdem den Titel in der Junior-2-Klasse sichern konnte. Da reichte sein Vorsprung in der Meisterschaft, weil sich nicht so viele Fahrer zwischen ihn und Kouble platzieren und so die Punktedifferenz erhöhen konnten.
Doch es zeigt sich wieder, dass die Enduro-Europameisterschaft ein Schmiede für junge Talente ist: Erneut hat ein Junior die Gesamtwertung aller Fahrer gewonnen, wie es in den letzten Jahren immer wieder zu beobachten war.

Ex-Senior-Meister Arne Domeyer meldete sich mit zwei Tagessiegen in Holland wieder zurück in die Meisterschaft. Doch nach seinem krankheitsbedingten Ausfall in der Tschechischen Republik, reichte es für den Deutschen nur für den dritten Platz in der Meisterschaft, hinter Andrea Belotti aus Italien und Martin Gottvald aus der Tschechischen Republik.
Bei den Damen kam Justine Martel aus Frankreich an beiden Tagen nicht gut zurecht: „Ich bin bisher noch nie in so tiefem Sand gefahren,“ gestand die KTM-Pilotin anschließend. Doch zwei dritte Plätze waren am Ende ausreichend, um sich ihren ersten Meistertitel zu holen.
Seinen elften Meistertitel holte sich hingegen schon Maurizio Micheluz in der 250-ccm-Zweitakt-Klasse: „Als am Morgen in der ersten Prüfung mein letzter Konkurrent, mein Landsmann Giuliano Mancuso, mit technischen Problemen ausfiel, war ich praktisch schon Meister. Ich habe den Tag umso mehr genossen und bin nur noch für die Mannschaftswertung gefahren.
So wurde er mit dem Team „Diligenti Racing“ noch zusätzlich Meister bei den Trade-Teams
Glück im Unglück hatte der schon am Vortag gekürte Europameister in der U21-Klasse, der Fine Pyry Juupaluoma: Dessen Motorrad hatte nach in der ersten Runde ein Elektrik-Problem, dass sich auf die Schnelle nicht beheben ließ. So fiel er aus, doch den Titel hatte er da schon in der Tasche.
Eine Besonderheit des Finales ist noch die zusätzliche Wertung der Nationalmannschaften, der Trophy-Teams: Hier gewann die Trophy der Tschechischen Republik – mit dabei der Meister Krystof Kouble, der Junioren-Meister Matyas Chlum, der Meister der großen Viertakt-Klasse Jaromir Romancik und Vizemeister der Zweitakt-Klasse Jiri Hadek. Zweiter wurde Italien vor den Niederlanden. Bei den Junior-Trophys siegte Frankreich vor den Niederlanden und Deutschland.
Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage: http://european-enduro.com/

PA: Robert Pairan
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Drei vorzeitige Meister bei Enduro EM!
Am Freitag, dem 1. Oktober 2021, wurden beim Finale der Enduro-Europameisterschaft in dem niederländischen Hellendoor, schon am ersten Fahrtag die ersten Meister ermittelt: Die drei Fahrer Pyry Juupaluoma aus Finnland, Thiebaut Passet auf Frankreich und Jaromir Romancik aus der Tschechischen Republik haben in ihren Hubraumklassen soviel Vorsprung, dass sie auch am letzten Wettbewerbstag unmöglich eingeholt werden können.

Tatsächlich begann das Finale der Europameisterschaft schon am Donnerstag Abend mit einem Prolog auf der tiefsandigen Motocross-Strecke des veranstaltenden Motorclub Nijeverdal Hellendoorn (MCNH): Dort gewann Krystof Kouble, der noch um den Titel in der Junioren-Klasse und in der Gesamtwertung kämpft. Doch der Prolog zählt nur als die erste von elf Prüfungen des ersten Fahrtages und da musste er zum Schluss die Führung doch noch an seinen italienischen Konkurrenten Enrico Rinaldi abgeben.
Die Meisterschaft in den Klassen entschieden an diesem Tag aber ganz andere Fahrer für sich: Da ist in der Klasse der unter 21-jährigen mit der 125er ccm-Maschine der erst 18 Jahre alte Pyry Juupaluoma aus Finnland. Der Schüler gewann auch diesen Tag in der Klasse und fuhr in der Gesamtwertung aller Fahrer auf einen guten neunten Rang: „Es ist ein bisschen wie zuhause in Finnland,“ meinte der Husqvarna-Fahrer: „Viel Sand und Wurzeln, das haben wir auch.“

In der Klasse der großen Zweitakter über 250 ccm gewann Thibaut Passet und hatte damit seinen Titel schon vorzeitig gesichert. Am Ende des Tages hatte der Beta-Pilot über eine halbe Minute Vorsprung vor dem Tages-Zweiten Lukasz Kurowski aus Polen. Passets direkter Gegner in der Meisterschaft, Jiri Hadek aus der Tschechischen Republik, landete nur auf dem dritten Platz und damit wuchs der Vorsprung des Franzosen ins Uneinholbare.
Dafür konnte sich ein anderer Fahrer aus der Tschechischen Republik ums so mehr freuen: In der Klasse der Viertakter über 250 ccm belegte Jaromir Romancik nur den vierten Platz in der Tageswertung, direkt hinter seinem Konkurrenten in der Meisterschaft, Tom Elwood aus England. Der Tagessieg ging an den Belgier Dietger Damiaens vor dem Niederländer Wesley Pittens, die schon ein wenig Heimvorteil hatten, weil sie den sandigen Untergrund gewohnt sind.
Romancik, der schon mit 24 Meisterschaftspunkten Vorsprung nach Holland gereist war, kostete der Platz hinter Elwood zwei Punkte Differenz – aber da pro Tag nur zwanzig Punkte vergeben werden, kann das nicht mehr aufgeholt werden. Doch das alles hatte der Sherco-Fahrer nicht im Kopf ausgerechnet, denn mit seinem vierten Tagesrang hatte er nicht mehr an einen vorzeitigen Erfolg geglaubt.
Die Vergabe der Meisterschaften in den anderen Klassen und auch in der Nationenwertung ist damit auf den letzten Fahrtag, den Samstag, verschoben worden.

Der Start am Samstag erfolgt ab 8:30 Uhr
Das Live-Timing: https://endurolive.nl/
Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage: http://european-enduro.com/
Termine 2021
17./18. April Castel di Tora / Italien (www.italianoenduro.com/)
7./8. August Kozojedy / Tschechische Republik (www.czechenduro.cz)
18./19. September Kielce / Poland (www.ktmnovi.pl)
30. September-2. Oktober Hellendoorn / Netherlands (www.mcnh.nl)
PA: Robert Pairan
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BETA RR Racing Modelle 2022!
Racing as never before . Der Herbst ist da, und während alle anderen beginnen, es sich zu Hause gemütlich zu machen, brechen die echten Enduro-Fahrer auf, um die neuen RR Racing My 2022 zu testen! Der EnduroGp geht dem Ende zu und die Beta-Piloten sind mehr denn je darum bemüht, das Beste aus ihren Motorrädern herauszuholen: Das ist der ideale Zeitpunkt, um die Racing - Version der Serie RR 2T-4T, die letzten Juni herausgekommen ist, dem Publikum vorzustellen!

Wie es bei Betamotor Tradition ist, verfügen die Enduro-Bikes RR Racing aus der Toskana über alle notwendigen Komponenten, um das unwegsamste Gelände und die härtesten Anforderungen zu meistern.
Für die Version My 2022 haben sich die Ingenieure von Rignano sull’Arno sowohl was das Fahrwerk, als auch was den Motor betrifft, viel neues ausgedacht. Dabei wurden natürlich der Look und die praktischen Details nicht vergessen, die die auffälligste Version aus dem Hause Beta seit jeher auszeichnen. So konnte eine beachtenswerte Gewichtsreduzierung und ein leichteres Handling in den verschiedenen Rennsituationen erreicht werden.
Genau wie die Standardversion hat auch die Racing-Serie 8 verschiedene Modelle mit ihren Besonderheiten:
2-Takt Modelle:
125ccm
Die kleinste, leichteste und wendigste aus dem Hause Beta. Das Modell im echten Racing-Look ist perfekt geeignet für junge Fahrer aus der Juniorenwertung ebenso wie für Experten, die nach Fahrspaß suchen.
200ccm
Fahrwerk und Motor stammen von der kleineren Schwester und sorgen für ein sehr geringes Gewicht und ein hervorragendes Handling bei gleichzeitig deutlich höheren Drehmoment- und Leistungswerten. Dank des E-Starter ein Motorrad, das keine Wünsche offen und das Enduro-Herz höher schlagen lässt.
250ccm
Perfekt für all jene, die ein 2-Takt-Bike mit sanfterem Charakter und im Vergleich zur stärksten Modellversion etwas kommoderen Drehmoment- und Leistungswerten suchen, die für ein ausgezeichnetes Handling sorgen.
300ccm
Für Fans großvolumiger Motoren mit überragendem Drehmoment in allen Drehzahlbereichen. Das perfekte Bike für alle, die gerne einen Gang höher unterwegs sind.
Viertakt Modelle:
350ccm
Das Bike mit dem einfachsten Handling der 4-Takt-Modellpalette. Es wird gerne mit höheren Drehzahlen gefahren und bietet dennoch eine sehr lineare Leistungsabgabe.
390ccm
Die ideale Mischung aus Handling und Power mit bester Traktion als Trumpf.
430ccm
Ein Motor mit beeindruckender Leistung und besten Ergebnissen, wenn die lange Übersetzung und das starke Drehmoment voll ausgenutzt werden. Die Cross-Country Waffe!
480ccm
Dieses Bike fühlt sich auf schnellen Strecken am wohlsten. Seine Eigenschaften ähneln dem 430-ccm-Modell, aber mit noch mehr Drehmoment und Leistung ist es für erfahrene Piloten mit der entsprechenden physischen Verfassung geeignet.

Bild: Beta RR Racing 125ccm
Ganz im Zeichen der sportlichsten Tradition von Beta unterscheiden sich die Motorräder der Serie RR Racing My 2022 von der jeweiligen Standardversion in verschiedenen Aspekten: Eine Reihe von allen Modellen gemeinsamen Komponenten, wie z.B. die Handgriffe und die Bauteile aus rot eloxiertem Ergal, und einige spezifische Elemente für einige Modelle. Sehen wir uns diese genauer an:
Für alle Modelle:
Racing-Komponenten
• Vorderachse mit Schnellspanner: Diese Komponente ist klar am rot eloxierten Schnellspanner erkennbar und unverzichtbar, um wertvolle Sekunden zu gewinnen, falls ein Reifen während des Rennens gewechselt werden muss.
• Rote Vertigo-Handschützer: Die stabile Struktur, das formschöne Design und die “In Mould”-Grafik machen dieses Zubehör zu einem unverzichtbaren Pluspunkt für die Geländefahrt.
• Metzeler-Reifen: Die Racing-Serie ist mit denselben Reifen ausgerüstet, die die offiziellen Piloten der EnduroGp nutzen. Ein erstklassiges Produkt für einen Weltmeisterschafts-Grip!
• Fußrasten aus Ergal: Für den sportlichen Fahrstil eines Enduro-Motorrads muss der Körper nach dem Aufsitzen kontinuierlich in die korrekte Position verschoben werden. Daher müssen die Kontaktpunkte mit dem Fahrzeug unbedingt hohen Grip aufweisen. Dieses Ziel wurde für die Fußrasten durch die Verwendung einer Racing-Fußraste aus schwarzem Ergal mit Stahlstiften und großer Abstellfläche erreicht.
• Zahnkranz mit Kranz aus eloxiertem Aluminium und Stahlzähnen von ZF: Spitzenleistung, Leichtigkeit und Robustheit - Die perfekte Mischung, die jede Racing-Komponente haben sollte.
• Eigener Racing-Sitz in Blau: mit rutschfestem Bezug und Dokumententasche, für maximalen Grip, Komfort und Zweckmäßigkeit.
• Schalthebel und Hinterradbremspedal schwarz eloxiert.
• Getriebeöldeckel, Motoröldeckel und Ölfilterdeckel aus rot eloxiertem Aluminium.
• Kettenspanner aus rotem Ergal.
• Neue Racing-Grafiken und rote Felgenaufkleber.

Bild: Beta RR Racing 200ccm
Fahrwerk
AOS-Closed-Cartridge-Gabel Kayaba ø 48 mm: Wenn man vom Fahrwerk spricht, kommt man nicht darum herum, die Closed-Cartridge-Gabel des seit langer Zeit im Bereich der Enduros führenden Unternehmens KYB zu erwähnen, die auch am Modell My 2022 wieder verbaut wird. Die Partnerschaft zwischen Beta und Kayaba macht eine immer präzisere Feinabstimmung des Produkts möglich, die die RR Racing immer leistungsstärker und gleichzeitig einfach nutzbar macht.
Dank der eloxierten Innenteile wird die Gleitreibung auf ein Mindestmaß reduziert, während durch die bewährten Einstellungen von Druck- und Zugstufe immer die perfekten Einstellungen gefunden werden können. Die Justierung wurde in jedem Fall ebenfalls von den Betamor-Technikern überarbeitet, und zwar vor allem, um einen höheren Komfort in der anfänglichen Senkphase zu liefern, wenn die Unregelmäßigkeiten des Geländes an den Fahrer weitergeleitet werden.
Außerdem wurden eine Reihe von spezifischen Anpassungen an den Modellen durchgeführt, die erwähnenswert sind

Ölmischer
Auch für die RR Racing 2T My 2022 wird die Entscheidung von Beta bestätigt, auf den automatischen Mischer zu verzichten, damit diese Rennmotorräder weiterhin so leicht und somit wendig wie keine anderen bleiben. Die RR Racing 2T benötigen daher ein Öl-Benzin-Vorgemisch und dieses Merkmal betont noch stärker den Racing-Charakter dieser Version.
Der Ölmischer kann in jedem Fall zu einem späteren Zeitpunkt als Zubehör aus dem Katalog Beta Factory Parts nachgerüstet werden

Bild: Beta RR Racing 250ccm/300ccm
Motor - RR Racing 2T 300 und 200
Anders als bei den Racing-Varianten der Vorjahre, bei denen keine grundlegenden Veränderungen am Motoraggregat im Vergleich zur Standardversion vorgenommen wurden, werden für das Modelljahr 2022 zwei der 2T-Modelle, nämlich RR 300 und RR 200, weiter aktualisiert, um ihnen mehr Dynamik zu verleihen.
• RR 300 2T: Der Motorblock der 300 wurde bereits bei der Standardversion My 2022 stark abgeändert und erhält jetzt einen Zylinder mit veränderten Steuerdiagrammen für die Auslass- und Überströmerzeiten und einem neuen Zylinderkopf in Kombination mit einer anderen Einstellung des Auslassventils. Der neue Zylinderkopf wurde zur Anpassung an die Steuerdiagramme und in der im Brennraum rekonstruierten Form abgeändert und bringt eine Steigerung des Verdichtungsverhältnisses und eine entscheidend höhere Leistung. Damit die höhere verfügbare Leistung bestmöglich verwaltet werden kann, haben die Techniker einen Eingriff am Auslassventil durchgeführt, und die interne Feder und das Einstellsystem abgeändert, um eine immer stärkere und gut nutzbare Leistungsabgabe zu erhalten. Als Konsequenz der Änderungen wurde auch die Zündverstellung angepasst.
• RR 200 2T: Auch für den 200cm3-Motor haben die Techniker den Zylinderkopf im Vergleich zur Standardversion abgeändert und die Feder des Auslassventils ausgetauscht. Die zwei zuvor verwendeten wurden durch eine einzige, stärkere ersetzt. All dies mit dem Ziel, eine höhere Leistung im mittleren und hohen Drehzahlbereich zu erhalten.
Traktionskontrolle – RR Racing 4T
Die wichtigste Neuheit der Modellreihe 4T ist die erstmalige Einführung der Antriebsschlupfregelung an einer RR. Der technologische Fortschritt in der Motorradbranche hat auch an den Enduro-Bikes zur Einführung einer Reihe von Komponenten beigetragen, die eine immer bessere Nutzung des Fahrzeugs unter allen Einsatzbedingungen gestatten. Um das Handling der Motorräder und insbesondere der Modelle der höheren Hubraumklasse durch den Fahrer in jeder Situation immer einfach zu gestalten, wurde in Kombination mit der elektronischen Ansteuerung der Motorkennfelder auch die neue Traktionskontrolle eingeführt.
Die Aktivierung der ASR, die jederzeit deaktiviert werden kann, erfolgt über eine neue Taste, die sich in der üblichen Position zwischen Lenkkopf und Kraftstofftank befindet. Die neue Steuervorrichtung umfasst gleichzeitig die ASR und die Mapping-Auswahl und verfügt so über zwei Tasten und zwei getrennte LED-Anzeigen für die beiden Systeme.
Link: https://www.betamotor.com/de/

Bild: Beta RR Racing 4-Takt
Verfügbarkeit Oktober.
Quellen: BETA
- Details
- Bericht vom Classic Enduro Senioren Meisterschaftsfinale!
- Enduro Croatia vom Feinsten!
- Marcel Schnölzer ist Enduro-Staatsmeister 2021 der Junioren!
- Enduro EM Finale mit Prolog und Abschlussfeier in Holland!
- Red Bull Romaniacs 2022: Anmeldung startet am 1.Oktober!
- Fahreranmeldung für das 24MX GetzenRodeo startet!
- Martin Lindtner gewinnt Xross Hard Enduro - Hobbyklasse!
- HardEnduroSeries Germany: Neue Amateurklasse für 2022!
- Werner Müller holt sich Classic Enduro Titel!
- 24MX ist Hauptsponsor des Hixpania Hard Enduro!

