Wade Young gewinnt DOWATEK Hard Enduro Series Germany in Gefrees!
DOWATEK HardEnduroSeries Germany: Perfektes Event in Gefrees - Wade Young als Championatssieger gekrönt - Mit viel Motivation aus dem Vorjahr hatte sich der MSC Gefrees-Fichtelgebirge bereits kurz nach dem Granit Scramble 2022 in die Vorbereitungen für dieses Jahr gestürzt. Die zweite Ausgabe sollte noch einmal alles übertreffen, da es auch im Verein in Gefrees etwas zu feiern gab...

Der Verein feierte sein 70-jähriges Jubiläum in Franken, was nicht nur auf der Strecke, sondern auch abseits davon gebührend gefeiert wurde. Zum Jubiläum gab es gleich zwei Serien in Gefrees zu bestaunen. Den Hauptact lieferte erneut die HESG, aber auch der dritte Lauf der Hardenduro European Challenge wurde in das Programm integriert. Diese Ergänzung wertete das Event weiter auf. Sowohl der Serienorganisator Michele Bosi von der Europäischen Serie als auch die DOWATEK HardenduroSeries Germany lobten die hervorragende Organisation des MSC Gefrees.
Fakten, Granit Scramble 05.08.2023
Wetter: 18 Grad, wechselnd bewölkt
Prolog Award Sieger: Fynn Hannemann (BETA)
Sieger: Wade Young (Sherco)
Schnellste Rennrunde: Wade Young (Sherco), 29:58,400

Kommen wir nun zum sportlichen Teil, der erneut einiges zu bieten hatte. 161 Starter waren nach Gefrees gereist, darunter auch einige internationale Stars wie beispielsweise der Sherco Factory Pilot Wade Young. Leider gab es auch einige Absagen, die aufgrund der Red Bull Romaniacs erfolgten, wo einige Fahrer doch ein paar Blessuren davongetragen hatten.
Möglicherweise hatten einige bereits geahnt, dass es nach den Romaniacs nicht sofort möglich wäre, wieder auf die anspruchsvolle Strecke in Gefrees zu gehen. Christoph Greiner vom Gefreeser Club hatte mit seinem Team die Strecke im Vergleich zum Vorjahr noch einmal erheblich verschärft.
Neue Abschnitte sorgten für längere Rundenzeiten sowie für deutlich mehr Anstrengung bei den Fahrern. Glücklicherweise spielte das Wetter jedoch mit. Nachdem es auch in Franken in der Woche vor dem Rennen wiederholt stark geregnet hatte, blieb es ab Freitagmorgen komplett trocken, und es herrschten perfekte Rennbedingungen ohne Staub oder Schlamm.
Hannemann beeindruckt die internationale Konkurrenz beim Prolog Award
Fynn Hannemann eröffnete den Prolog als Erster. Dieser war erneut sehr anspruchsvoll gestaltet und präsentierte bereits einige schwierige Auffahrten und steinige Abschnitte. Es war definitiv ein ideales Aufwärmen für das Rennen.
Jedoch konnte niemand die Zeit des Fahrers vom Offroadshop Kölbach-Teams erreichen. Als erster Starter legte er die Messlatte für die anderen sehr hoch. Nach Reisersberg sicherte sich der Youngster somit bereits seinen zweiten Prolog Award-Sieg.
Auch Wade Young schaffte es nicht, er platzierte sich zunächst auf dem vierten Platz. Dennoch sicherte er sich einen Platz in der ersten Startreihe, da im Rennen jeweils 4 Fahrer pro Minute starten sollten.

Wade macht kurzen Prozess beim Granit Scramble
Die Eckdaten für das Granit Scramble hatten sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Erneut waren 5 Runden in 4 Stunden für die Teilnehmer geplant. Während für die Hobbyfahrer die Teilnahme im Vordergrund stand, lag für die Spitzenfahrer ganz klar das Erreichen des Ziels im Fokus.
Wade Young machte von Anfang an deutlich, dass der Sieg nur über ihn führen würde. Er setzte sich schnell vom Feld ab und hatte bereits nach einer halben Runde einen Vorsprung von rund 5 Minuten auf die mit ihm gestarteten Fynn Hannemann, Marc Wulf und Lenny Geretzky.
Fynn Hannemann präsentierte sich erneut stark, ähnlich wie im Prolog. Er konnte den zweiten Platz in den ersten zweieinhalb Runden halten und kommentierte: "Es war ein gutes Gefühl, an der Spitze des deutschen Feldes zu fahren. Leider ließen mich später die Kräfte und das Glück etwas im Stich, wodurch mich Marc Wulf und Michele Bosi überholen konnten. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung heute."
Es wurde früh deutlich, dass Wade Young als Erster über die Ziellinie springen würde. Obwohl er auch bei einigen Auffahrten Schwierigkeiten hatte, meisterte er alle Hindernisse und lobte seine Mitfahrer: "Ich möchte allen Fahrern ein großes Lob aussprechen, die fair Platz gemacht haben. Ich habe das Rennen wirklich genossen, der Verein hat eine großartige Strecke gebaut."
Der Südafrikaner beendete die Renndistanz in nur 2 Stunden und 25 Minuten. Michele Bosi als Zweitplatzierter benötigte fast 45 Minuten mehr und überquerte die Ziellinie nach 3 Stunden und 14 Minuten. Marc Wulf, der knapp geschlagen den dritten Platz belegte, konnte die deutschen Farben achtbar vertreten. Mit diesem dritten Platz sicherte sich Wulf auch die vollen Punkte für die HESG Serienwertung, wodurch er seinen Vorsprung auf Lenny Geretzky zumindest auf 4 Punkte ausbauen konnte.

Felix Bähker hatte keinen ganz perfekten Tag erwischt. Die Auswirkungen der Romaniacs waren noch spürbar, wodurch er nur den achten Platz belegen konnte. Dennoch behielt er seinen dritten Platz in der Gesamtwertung, obwohl er den Anschluss an die beiden Führenden etwas verlor.
Von den 161 Fahrern schafften lediglich 10 die vorgesehenen 5 Runden innerhalb der festgelegten Zeit.
Andreas Pieper erstmals Klassensieger bei den Senioren
In den Klassenwertungen bleibt es weiterhin spannend. Abgesehen von der Pro-Klasse, in der Marc Wulf den Sieg erringen konnte, und den Junioren, wo Lenny Geretzky triumphierte, gab es in den anderen Wertungen keine Finisher. Dennoch konnte durch das eingesetzte Checkpointsystem eine Wertung bis zum letzten Platz sichergestellt werden.
Andreas Pieper sicherte sich seinen ersten Klassensieg bei den Senioren, wodurch er seinen Vorsprung weiter ausbauen konnte. Reini Rauch folgt mit Respektabstand, ist aber nach wie vor nicht chancenlos. Peter Fakler hat noch die Möglichkeit auf den Meistertitel bei den Amateuren, obwohl er bisher nicht an allen Rennen teilnehmen konnte. Wo er gestartet ist, erzielte er jedoch meist die volle Punktzahl, so auch in Gefrees. Damit kletterte er auf den dritten Platz vor, hinter Max Rutz und Lukas Debus.
Die Damen hatten es in Gefrees besonders schwer. Sie mussten sich wie alle anderen durch die Steine und Auffahrten quälen. Eva Täuber absolvierte eine volle Runde und sicherte sich damit den Damensieg vor Julia Bittner und Katrin Hodapp.
Serienorganisator Denis Günther lobte den Verein für die hervorragende Arbeit: „Wir möchten uns erneut für die großartige Arbeit des MSC Gefrees bedanken. Aus Fehlern im Vorjahr wurde gelernt und somit wurde ein erstklassiges Event für alle auf die Beine gestellt. Wir hoffen, im kommenden Jahr wieder einen Lauf in Gefrees ausrichten zu können, da es sicherlich erneut ein echtes Hardenduro wie in diesem Jahr sein wird.“
Die HESG macht nun erneut eine kurze Pause. Es geht weiter am 24.09. in Meltewitz, wo ebenfalls in diesem Jahr nach dem Checkpointsystem wie in Gefrees gefahren wird.
Aktuelle Informationen der DOWATEK HardEnduroSeries Germany sind immer auf www.hardenduro-germany.de und in den sozialen Medien zu finden.

Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel, Ina Klemer
PA: Denis Günther
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X-GRIP Produkte für den harten Einsatz!
Wie schon weit über die österreichischen Grenzen bekannt steht die Marke X-Grip für harten Offroad Sport, und so legen die Macher der Marke sehr viel Wert auf Funktion und Qualität. Das Sortiment wird laufend vergrößert und ist bereits in mehreren Kategorien mit Mousse, Reifen, Schläuchen und jeder Menge Artikeln in den Sparten tools/parts/protection perfekt aufgestellt. Außerdem gibt es noch coole Bekleidung und Merchandise Artikel...

Enduro Austria hatte in den rumänischen Wäldern, rund um das wohl härteste Enduro-Rennen des Planeten, der Red Bull Romaniacs, die Gelegenheit einige der Produkte in dem für diese Teile gemachten Lebensraum zu testen. Wir sind schon seit vielen Jahren als "Sweaper" bei den Red Bull Romaniacs dabei und müssen dabei auch fast alle Bereiche der Strecken abfahren. Dementsprechend materialfordernd war auch unsere Woche bei den Red Bull Romaniacs 2023.
Keine Sorge mehr mit überkochenden Kühlern:
Eine der wichtigsten Faktoren ist dabei natürlich die Kühlung des Motorrades. Wenn du, wie fast jeder mal bei einem solchen Extremevent, dein Motorrad den Hang hinauf quälst und du dich wie in einer Kelomat-Verkaufsshow fühlst dann führt für Dich kein Weg daran vorbei, dein Motorrad dementsprechend umzurüsten bzw. vorzubereiten.
Auf Keinen Fall darf hier der Kühlerlüfter fehlen. In Kombination mit der richtigen Kühlflüssigkeit und den direkt verlaufenden Kühlerschläuchen ohne dazwischenliegendem Thermostat ist es schon fast unmöglich den Kühler noch zum überkochen zu bringen und du schonst somit dein Motorrad wesentlich.
Wir haben mit den nachfolgenden Produkten von X-Grip bei den Red Bull Romaniacs echt gute Erfahrungen gemacht und die Teile bleiben auch gleich für die nächsten Events am Motorrad.
Die Links zu diesen Tollen Produkten gibt es hier:
X-GRIP RADIATOR-FAN:
https://www.x-grip.at/product/x-grip-radiator-fan/
X-GRIP DR.FREEZE XTREME COOLANT:
https://www.x-grip.at/product/x-grip-dr-freeze-xtreme-coolant/.
X-GRIP SILICONE RADIATOR HOSE:
https://www.x-grip.at/product/x-grip-silicone-radiator-hose/ .
Traktion ist Alles:
Auch sehr wichtig beim erfolgreichen Aufstieg in den Hard-Enduro Spuren ist natürlich die Traktion. In der großen Reifenfrage werden vermutlich wohl alle Benzingespräche der Welt nicht ausreichen. Eines ist aber auch klar: X-Grip arbeitet extrem viel und mit vielen Fahrern an immer besseren Lösungen hinsichtlich Reifen und Mousse. Ein weiterer Vorteil ist das perfekte Zusammenspiel von Reifen und Mousse aus dem selben Hause. Es helfen dir die besten Teile nichts wenn sie nicht in Kombination zusammenspielen.
Um die bestmögliche Traktion zu erreichen hat auch hier X-Grip eine weitere Lösung entwickelt. Mit dem Extrem-Enduro Reifen ESCALATOR STICKY und dem dazu passendem Mousse (SSE-2) liegt es nur noch an dir und sicherlich nicht am Material ganz nach oben zu kommen. Diese Reifen/Mousse Kombination ist für den Einsatz beim Hard-Enduro ausgerichtet und somit sollte man nicht unbedingt ein Cross-Country damit fahren, dies würde sich sicher auf die Lebensdauer auswirken. Dafür gibt es andere Kombinationen welche du auch im X-Grip Store findest.
Der Escalator Sticky ist für eine Veranstaltung wie den Red Bull Romaniacs genau das Richtige.
Auch hier die Links:
X-GRIP THE ESCALATOR STICKY 140/80-18:
https://www.x-grip.at/product/x-grip-the-escalator-sticky-140-80-18/
X-GRIP MOUSSE SUPERSOFT EXTREME-2 (SSE-2):
https://www.x-grip.at/product/x-grip-mousse-supersoft-extreme-2-sse-2/
Wir haben diese Produkte ziemlich intensiv getestet und können eine klare Empfehlung abgeben!
Bericht/Erfahrungen ST.W. Bilder X-Grip.
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1.Internationales Vintage Enduro Livade / Kroatien
Die Vorbereitungen zum 1. Internationalen Vintage Enduro in Livade, Istrien laufen auf Hochtouren. Die genaue Streckenführung wurde bei einem Besuch der Endurosenioren Austria „Chefetage“ und Mitveranstalter Roland Ennsmann gemeinsam mit den Organisatoren vor Ort (extremus.hr) festgelegt...

Herausgekommen ist eine wunderbare, abwechslungsreiche, ca. 48km lange Endurorunde mit sehr geringem Asphaltanteil entlang der Hänge des Mirna-Tales im Norden der Halbinsel Istrien.

Die Sonderprüfung wird auf dem Areal einer permanenten MX / Enduro Strecke ausgetragen. Die Streckenführung wird aber natürlich den Erfordernissen der Oldtimer Motorräder angepasst.

Das Fahrerlager wird im Bereich rund um den Fussballplatz am Ortsrand von Livade eingerichtet.
Achtung: Laut einer Auflage der örtlichen Behörden darf das Fahrerlager erst am Freitag früh geöffnet werden, wenn also jemand mit seinem Wohnmobil früher anreist, bitte den Campingplatz in Motovun (3km) ansteuern. (motovun-camping.com)

Samstag Abend gibt’s im benachbarten Gasthof „Gostionica Tartuf“ eine Enduro Party mit Grill und Bier und der Übergabe eines Sonderpreises für den Fahrer der am Samstag seine Sonderprüfungszeiten am regelmäßigsten abgespult hat.
Die Nennung läuft noch bis Ende August, also das alte Moped aus der Scheune holen und im September ein feines Enduro Wochenende in Kroatien verbringen.
Hier noch eine Lister der Unterkünfte in der näheren Umgebung:
Hotel Istarske Toplice, Livade (istarske-toplice.hr)
Rooms Serafin, Motovun
Houses of Motovun, Motovun
Villa Borgo, Motovun
B&B Zigante, Livade
Casa Rodeli, Motovun-Brkacs (casa-rodeli.business.site)
Eine weitere Auswahl und Buchungsmöglichkeiten gibt’s auf: hotels-istria.net
Es sind auch viele Ferienhäuser in der näheren Umgebung, am besten auf airbnb.com suchen
Alle weiteren Informationen wie Ausschreibung und Nennformulare finden sich auf www.endurosenioren.at
PA: Roland Ennsmann
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Enduro4kids: Letzte Station 2023 in Grafenbach am 26.-27. August!
Die 3. Enduro4Kids Saison neigt sich bereits wieder dem Ende zu: Am letzten August-Wochenende (26./27.08.) heißt es noch einmal „Rechts auf laut!!“ beim letzten Kindertraining in Grafenbach. Das altbekannte und wunderschöne Trainingsgelände des MSC Schwarzatal ist bereit für die Kids und auch wieder für die Damen. Erfahrene Trainier aus allen Motorradsparten kümmern sich in Kleingruppen um den Nachwuchs - Spaß und Teamgeist sollen auch diesmal wieder an erster Stelle stehen...

Anmeldungen für einzelne Tage sowie das gesamte Wochenende: https://www.enduro4kids.at/
Anreise Freitag 25.08. ab 17:00h möglich
Zeitplan Samstag, 26.08.
08:30h Registrierung
09:00h Gruppeneinteilung
09:30h -12:00h Training in Gruppen
12:00h-13:00h Mittagspause
13:00h -16:30h Training in Gruppen,
danach gemütliches Beisammensein
Zeitplan, Sonntag 27.08.
08:30h Registrierung
09:00h Gruppeneinteilung.
09:30h -12:00h Training in Gruppen
12:00h-13:00h Mittagspause
13:00h -15:00h Training in Gruppen
15:00h – 16:00h Überraschungsbewerb
16:30h Siegerehrung
Für Verpflegung sorgt wie immer das Team der Grafenbacher Clubhütte!
Links:

PA: Enduro4Kids
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X-GRIP Racing Team: Race Report Red Bull Romaniacs!
Die 20 Jahres Jubiläumsausgabe der Red Bull Romaniacs wurde auch diesmal ihrem Ruf der längsten und härtesten Rallye der Hard Enduro Weltmeisterschaft absolut gerecht. Der Schwierigkeitsgrad zeigte sich bereits beim Prolog, wo unglaubliche Steilkurven, Sprünge, Betonwände, Baumstämme, Traktorreifen und einige andere Grausamkeiten auf die Teilnehmer wartete. Das X-GRIP Racing Team rückte bestens organisiert mit Dieter Rudolf in der Gold Klasse aus und Vale Hutter trat mit Matthias Buchinger in der Silber Klasse an...

Zunächst musste eine möglichst fehlerfreie, gestoppte Prolog- Runde gefahren werden, es ging um die Startposition für das Finale. Matthias Buchinger meisterte die Runde am besten und belegte in der Silber Klasse Rang 9! Valentino verhaute kurz vor dem Ziel die Überfahrt einer Betonwand, mit einem Sturz war nicht mehr als Startplatz 26 drin. Besser ging es dem Hard Enduro-Spezialisten Dieter Rudolf, er erkämpfte sich den 12. Startplatz in der stark besetzten Gold Klasse! Durch den guten Startplatz konnte er zunächst mit den Top-Leuten mithalten, ein kleiner Sturz und Probleme mit einer verbogenen vorderen Bremsscheibe verhinderten im Finale dann den Vorwärtsdrang, Dieter belegte am Ende Platz 17.

Die beiden Silber Klasse Piloten hatten ebenfalls ihr Finale noch vor sich, Buchi fuhr sehr stark und konnte bis zur Zieldurchfahrt den 9. Rang erfolgreich verteidigen! Vale musste weiter hinten starten und hatte dadurch mit viel Verkehr zu kämpfen. Der junge Steirer fuhr beherzt, dennoch vorsichtig genug um Verletzungen zu vermeiden. Er beendete den Finallauf an der 22. Position in der Silber Klasse.

Vor den drei X-GRIP Assen lagen nun 4 harte Offroad-Tage mit jeweils 100-120km schwerstes Gelände mit knackigen Auf- und Abfahrten, sowie Flussüberquerungen. Bereits am ersten Tag ging es richtig zur Sache. Matthias hatte einen guten Startplatz in seiner Klasse und konnte die meiste Zeit seiner Fahrt, ob des schweren Geländes, so richtig genießen. Bis ca. 7 km vor der Zielankunft zog plötzlich ein apokalyptisches Unwetter auf und verwandelte schwere Passagen in unfahrbare. Sturm, Regen, Hagel- alles war dabei. Buchi benötigte für seine letzten beiden Kilometer fast 2 Stunden, dennoch erreichte er nach zermürbenden 7 Stunden das Ziel.

Der Youngster im Team zeigte sofort auf den ersten km dass er um eine Spitzenposition kämpfen werden würde. Obwohl ihm nach dem Tankstopp ein paar Fehler unterliefen, meisterte er sämtliche Widrigkeiten besser als die Konkurrenz. Im Ziel angekommen, verbesserte sich der HTL- Schüler um über 20 Plätze, gewann die erste Tageswertung und übernahm sogar die Gesamtführung nach Tag 1! Auch Dieter fand einen guten Rhythmus gleich zu Beginn und konnte sofort 4 Positionen gut machen.
Das Unwetter erwischte ihn kurz nach dem Servicepunkt, ab dort musste Dieter seine GAS GAS mehr schieben als fahren, da die Passagen nahezu unfahrbar wurden. Kurz vor dem Ende war er gezwungen, den Tag aufzugeben. Da jedoch auch die Konkurrenz ebenso nicht weiterkam, wertete der Veranstalter viele Piloten trotzdem, es gab lediglich Zeitstrafen. Somit war Dieter weiterhin im Rennen.
STAY ON TRACK hieß es auf jeden Fall am zweiten Offroad Tag. Die Bedingungen waren nahezu perfekt, die X-GRIP Reifen generierten jede Menge an Traktion und die 3 Teamfahrer konnten auf Angriff fahren. Routinier Dieter hatte eine starke Etappe ohne größere Probleme, er beendete den Tag an Position 12.
Durch den Kampf mit den widrigen Bedingungen am Vortag noch etwas geschwächt, fand Buchi trotzdem einen guten Flow über die langen Bergpassagen. Oft wurde abgestiegen und das Bike geschoben, dennoch hatte er richtig Spaß bei seiner Fahrt.
GAS GAS Pilot Vale eröffnete Tag 2 in der Silber Klasse, durch die erschwerte Navigation verlor er an Boden und wurde von der Konkurrenz eingeholt. Trotz 2 Minuten Zeitverlust nach dem Service Point, schaffte er es, sich trotzdem die 5. Tagesposition zu sichern!

Tag 3 begann mit einer Schrecksekunde für den jungen Hutter, er stürzte heftig und konnte danach nicht wieder in seinen gewohnten Flow finden. Bis er sich erfolgreich an einen Konkurrenten heftete, ihm folgte und wieder in sein eigenes Rennen fand. Kurz vor dem Ende seiner Runde schlichen sich wieder Navigationsprobleme ein, doch overall lief dieser Tag zufriedenstellend. Mit Tagesrang 3 setzte sich Vale auf Rang 2 der Gesamtwertung vor dem letzten Tag.
Unzählige Auf- und Abfahrten hielt Tag 3 auch für Buchi parat. Nach kräftezehrenden 4 Stunden beim Service Point angekommen, hieß es zurück in die Stadt, eine idyllische Flussdurchfahrt überwinden und dann durch den Zielbogen von Tag 3!
Dieter beurteilte den 3. Tag ebenfalls als den härtesten Tag nach der Eröffnungsetappe. Einige Checkpoint waren nur unter vollstem körperlichen Einsatz zu erreichen. Auch das Material wurde auf die Härteprobe gestellt. So sehnte der 35- jährige ebenfalls den Service Point herbei, denn danach wurde das Gelände ungleich leichter zu fahren. Es stand noch der letzte Offroad Tag vor den X-GRIP Racing Team Könnern und es sah ganz danach aus, dass alle 3 erfolgreich die härteste Rallye des Kalenders beenden werden könnten.
Die Strecke am Abschlusstag war laut Buchi die beste der Veranstaltung, mit flüssig zu fahrenden, dennoch sehr technischen Passagen. Nach dem Service Stopp war das „Zielstadion“ nicht mehr weit, der Beta- Pilot konnte die letzten km richtig Druck machen und die Stimmung der Zuseher genießen. Eine erneute Zielankunft und Rang 27 für Matthias Buchinger bei seinem Romaniacs 2023 Antreten war die Belohnung für 5 Tage Schinderei.

Für Valentino ging die erste Rallye sehr positiv zu Ende. Er verteidigte erfolgreich die Podiumsplatzierung, erreichte einige Checkpoint auf P1 und beendete den letzten Offroad Tag siegreich auf Rang 1. Mit 2 astreinen Tagessiegen und Gesamtrang 2 in der Silber Klasse ließ Valentino Hutter ordentlich aufhorchen. Der erste, erfolgreiche Romaniacs Start 2023 macht durchaus Freude auf mehr vom jungen Mann aus Weiz/Stmk. Von dem X-GRIP Racing Team Youngster wird man mit Sicherheit noch so einiges in Zukunft hören!
Keine Überraschungen bot der letzte Offroad Tag für den routinierten Dieter Rudolf. Einzig ein defekter Kühler, der getauscht werden musste, bereitete dem Niederösterreicher etwas Kopfzerbrechen. Die Reparatur ging rasch von Statten, seine GAS GAS brachte ihn danach sicher ins Ziel auf dem starken 12. Gesamtrang in der Gold Klasse! Dies war bereits die 5. Zielankunft bei der Romaniacs Rallye!
Neben den tollen Resultaten konnten die X-GRIP Racing Team Piloten unvergleichliche Eindrücke und einzigartige Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Das gesamte Team war perfekt organisiert und der Support für die Fahrer war on point!
Dieter Rudolf - Gold Class - 12th
Valentino Hutter - Silver Class - 2nd
Matthias Buchinger - Silver Class - 27th

PA: Team X-Grip
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Beta Test-Tag beim MSC Kirchschlag abgesagt!
Der Beta Test-Tag für die Modelle 2024, geplant für den Samstag, 5.8.2023 am Gelände des MSC Kirchschlag muss leider wegen Schlechtwetter abgesagt werden.
Ein Ersatztermin wird zeitnah bekannt gegeben.

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Vorläufiger Kalender der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2024!
PRIME STADIUM, Veranstalter der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft, freut sich, gemeinsam mit der FIM die vorläufigen Termine für die FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2024 bekannt zu geben. Die geplante Acht-Runden-Serie wird mehrere Länder besuchen, die regelmäßig Austragungsort von EnduroGP-Wettbewerben sind, und wird eine Reihe aufregender neuer Veranstaltungen beinhalten...

Die Meisterschaft 2024 beginnt etwas früher als die diesjährige Serie und beginnt Anfang April in Spanien. Eine Woche später wird die Meisterschaft zur zweiten Runde die Grenze nach Portugal überschreiten.
Nach zwei arbeitsreichen Wochen für alle Beteiligten der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft geht die Serie einen Monat nach der portugiesischen Veranstaltung nach Rumänien. Das letzte Mal, dass die Meisterschaft das südosteuropäische Land besuchte, war im Jahr 2013.
Im Juni geht die Serie nach Italien. Die fünfte Runde findet in der Slowakei statt, bevor zwei Wochen später ein TBA-Event stattfindet.
Anfang August gastiert die vorletzte Runde der EnduroGP-Meisterschaft in Wales. Die Veranstaltung ist ein seit langem diskutierter Austragungsort der Meisterschaft und bereitet die Serie auf die achte und letzte Runde vor, die vom 13. bis 15. September in Frankreich ausgetragen wird. Die Standortinformationen für alle Runden werden in Kürze bekannt gegeben.
Link: https://www.endurogp.com/
Vorläufiger Kalender der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2024
Round 1 - Spain - 5-7 April
Round 2 - Portugal - 12-14 April
Round 3 - Romania - 10-12 May
Round 4 - Italy - 21-23 June
Round 5 - Slovakia - 12-14 July
Round 6 - TBA - 26-28 July
Round 7 - Wales - 2-4 August
Round 8 - France - 13-15 September
Quellen: EnduroGP
- Details
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