Enduro Staatsmeisterschaft: Einschreibung geöffnet!
Die Online-Anmeldung für die Österreichische Enduro Staatsmeisterschaft ist seit einigen Tagen geöffnet! Bei den Junioren haben sich bereits 15 Fahrer angemeldet. In der ÖM Open Klasse sind bis jetzt 11 Starter registriert. Die Anmeldefrist für alle ÖM Klassen endet am 28.Februar !

Alle Infos zur Enduro ÖM 2002 und die Anmeldung: findest du auf https://www.enduro-oem.at/
Link: Enduro Austria Rennkalender 2022
Link: Website AMF
Enduro ÖM Termine 2022:
02.-03. April ÖEC Althofen (K)
23.-24. April OEC ÖEC Guttaring (K)
29. Mai Spielberg (Red Bull Ring)
04.-05. Juni Roots of Türnitz (NÖ)
01.-03. Juli ÖEC Mountain Enduro (NÖ)
20.-21. August ÖEC Pramlehen (NÖ)
09.-11. September Dimoco Aspang Race 2-Tages Enduro (NÖ)
16.-17. September ÖEC Ötscher Race (NÖ)
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FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft 2022: Neue Junioren Klasse!
Eine wichtige Neuerung für heuer: Die FIM etabliert eine Juniorenklasse, um jungen Talenten beim Sprung an die Spitze zu unterstützen. Diese Klasse ermöglicht es Fahrern bis zum vollendeten 22. Lebensjahr (am 1. Jänner) in einem eigenen Bewerb anzutreten. Das Ziel ist es, dem aufstrebenden Hardenduronachwuchs eine Plattform zu schaffen, die es ermöglicht, sich auf höchstem Level mit den Profis zu messen...

Diese Juniorklasse wird in die Pro-Klasse integriert, aber nur über 4 von 8 Rennen ausgetragen. Mit dabei sind das XCross, das Red Bull Erzbergrodeo, das Abestone- und Hixpania Hardenduro.
Das erklärte Ziel ist es, die Rennen in Europa zu halten und damit die Kosten zu reduzieren. Diese Klasse hat 2022 noch keinen offiziellen FIM WM Status und der Sieger darf sich FIM Junioren Hardenduro Weltcupsieger nennen. Für die Zukunft ist eine Änderung Richtung Weltmeisterstatus geplant.
Winfried Kerschhaggl - FIM Hard Enduro World Championship Manager: “Das Ziel für den Junior Weltcup ist, junge Talente zu Fördern und Motivieren. Mit der neuen Klasse haben sie eine Plattform, um ihr Können zu zeigen. Hoffentlich können wir damit Teams motivieren, diese jungen Fahrer zu unterstützen. Wir glauben fest an unsere zukünftigen Weltmeister und der FIM Hard Enduro Junior World Cup wird ihnen helfen, sie auf ihrem Weg an die Spitze des Hardenduro voranzutreiben.“

John Collins – FIM Enduro Commission Director: “Es ist eine gute Nachricht, dass der Junioren-Weltcup nun als Teil der FIM-Hard-Enduro-Weltmeisterschaft im Jahr 2022 bestätigt wurde. Ich bin fest davon überzeugt, dass er sich zu einer Junioren-Weltmeisterschaft entwickeln wird. Ich freue mich auch, dass es tatsächlich in die Hauptmeisterschaft integriert ist, was den Junioren die Herausforderung bieten soll, die sie suchen, und sich mit den etablierten Stars messen können.“
2022 FIM Hard Enduro World Championship
Runde 1: Minus 400 - Israel, April 5/6/7
Runde 2: Xross - Serbien, Mai 18/19/20/21
Runde 3: Red Bull Erzbergrodeo - Österreich, Juni 16/17/18/19
Runde 4: Abestone Hard Enduro - Italien, Juli 9/10
Runde 5: Red Bull Romaniacs - Rumänien, Juli 26/27/28/29/30
Runde 6: Red Bull TKO - USA, August 13/14
Runde 7: Red Bull Outliers - Kanada, August 27/28
Runde 8: Hixpania Hard Enduro - Spanien, Oktober 7/8/9

PA: WESS Promotion GmbH
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Volles Programm beim Offroad-Wochenende in Porec/Tar!
Das beliebte Offroad-Wochenende in Porec/Tar in Kroatien ging am 05. und 06. Februar 2022 über die Bühne. Zum 6. Mal wurde dieses Trainingsevent schon ausgetragen und jedes Jahr aufs Neue kommen hier Rider aus verschiedenen Nationen zusammen, um sich nach dem langen Winter mal wieder richtig auszutoben...

Das Enduro- und Motocross Weekend in Porec-Tar ist mittlerweile sehr bekannt und beliebt. Die Veranstaltung ist in der Enduro-Szene sehr gut angekommen und war innerhalb von nur einer Woche ausgebucht.
Auf die Teilnehmer wartete ein Komplettpaket mit Übernachtung inklusive Verpflegung, einer 35km Enduro Runde, ein Enduro Cross Parkour und eine Motocross Strecke. Alles zusammen um Euro 109,-- pro Person.
Anmelden konnte man sich unkompliziert per Mail.

Ausgangspunkt war das Dorf Tar in der Gemeinde Tar- Vabriga in der Gespanschaft Istrien, Kroatien. Start und Fahrerlager waren direkt beim MX Park Palpam. Das Fahrerlager war groß genug für die ca. 600 Teilnehmer, auf die ein Enduro Cross Parkour, eine Motocross Strecke sowie eine Endurostrecke wartete.

Die MX Strecke war top vorbereitet und für das Event frisch präpariert. Auch ein Enduro Cross Parkour war wieder vorhanden, für all Jene, die ihre Enduro Skills spielerisch erkunden wollten.

Die, etwa 35 km lange Enduro Runde, war in verschiedenen Levels aufgeteilt - Soft, Hard sowie Extreme Sektionen. Nach dem Regen am Freitag waren die Bedingungen am ersten Fahrtag etwas rutschig, aber nach und nach trocknete die Strecke auf und es blinzelte sogar die Sonne durch.

Nach dem Fahrtag ging es in einer ca. 15-minütigen Autofahrt zum Check-in ins Hotel Valamar Diamant. Nach dem Beziehen der Zimmer konnte man sich an der Bar die Zeit bis zum Abendessen und auch danach vertreiben. Neben dem Fahrspaß gab es ein unterhaltsames Abendprogramm mit Livemusik sowie einer Verlosung mit großartigen Preisen.
Alles in Allem war es wieder ein sehr gelungenes Event, bei welchem sich jeder austoben konnte und seinen Spaß hatte. Ein super Start in die kommende Enduro und MX Saison.
Laut Veranstalter, Jaka Seles, soll es nicht nur bei diesem Frühlingsevent bleiben, er arbeitet gerade an einem neuem Projekt in Bosnien – Details dazu werden von Jaka Seles veröffentlicht.
Alle Informationen und News dazu wie immer auf Enduro Austria.
Link: Weitere Infos und Fotos auf der Facebook Site von Jaka Seles

Bericht: Enduro-Austria. Fotos: Enduro-Austria und Jaka Seles
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Enduro Snow Attack: Das Finale am Red Bull Ring!
Anstelle der Schneemobile heizten vergangenes Wochenende die Enduro Bikes so richtig ein. Das Enduro „Snow Attack“-Finale präsentierte sich bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein, einer kompakten und perfekten 500 Meter langen Piste im Fahrerlager des Red Bull Ring. Spaß und Freude waren hier vorprogrammiert!...

Mit dem eigenen Bike hatten die Fahrer die Chance, ihr Können auf der Schneefläche unter Beweis zu stellen und sich am letzten von drei „Snow Attack“-Events zum Enduro Winterchampion zu krönen. Insgesamt stellten sich acht Kids und 45 Erwachsene der Challenge. Nach dem einstündigen Training, in dem es vor allem darum ging, den Track kennenzulernen, ging es ran an den Gasgriff. Runde für Runde wurde aussortiert - bis die letzten Finalisten um einen Platz an der Sonne fighteten!

Gefahren wurde in zwei Wertungsklassen:
Kinder/ Jugend (ab sechs Jahren): bis 85 ccm 2-Takt & bis 150 ccm 4-Takt
Allgemeine Klasse: ab 125 ccm 2-Takt & ab 250 ccm 4-Takt
Zum Winterchampion am Red Bull Ring in der allgemeinen Klasse krönte sich Daniel Gappmaier. Der Salzburger schnappte sich mit drei Rennsiegen und Punktemaximum souverän die Gesamtwertung. Der Kampf um Gesamtplatz zwei wurde beim Finallauf zwischen Roland Schweiger und Martin Hirner entschieden. Hirner zeigte am Ende mit Tagesrang 2 auf und holte somit auch in der Gesamtwertung den Vizetitel. Roland Schweiger komplettierte nach drei Events das Podium mit dem dritten Platz!

Hier noch die Top- Ten der Gesamtwertung in der allgemeinen Klasse:

In der Kategorie Kinder ab sechs Jahren wurde der Kampf um den Champion erst beim Finale entschieden. Luca Kropitsch und Fabian Bachler reisten punktegleich zum Entscheidungsrennen an. Kropitsch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und holte sich fehlerfrei den Tagessieg und somit auch den Gesamtsieg in dieser Klasse. Bachler sicherte sich mit Tagesrang 2 den Vizetitel vor Mario Puster, der das Podest komplettierte.

Hier die besten zehn Gesamtplatzierungen Kinder/Jugend:





PA: P. Bachler, Fotos: Lucas Pripfl
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Yamaha Offroad Modelle 2022 entdecken!
Die Neue 2022 Offroad-Competition-Range: Um das langfristige Engagement des Unternehmens für Motocross zu unterstreichen, wird Yamaha 2022 eine komplett neue YZ125 auf den Markt bringen. Große Upgrades für die Modelle YZ250 und YZ85, geben jedem Fahrer die Möglichkeit, sein wahres Potenzial auszuschöpfen.
Link: Yamaha Offroad Modelle 2022 mit Datenblättern, Zubehör, Bekleidung...
Beitrag: Yamaha: Neue 2022 Offroad-Competition-Range!

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Enduro Experience Croatia: Enduro vom Anfänger bis Profi!
Anzeige: Den Enduro-Urlaub, den ihr sucht, findet Ihr bei Enduro Experience Croatia. Wir bieten Enduro-Touren auf der wunderschönen Halbinsel Istrien. Angesichts der enormen Vielfalt an unterschiedlichen Verhältnissen, können wir Touren für Jedermann und alle Bedürfnisse organisieren...
Vom Anfänger, der neue Herausforderungen sucht, bis hin zum routinierten Endurofahrer der sich auch an abgelegenen Örtlichkeiten sicher und geborgen fühlen möchte. Hier findet ihr alle Arten von Gelände. Der Spaß ist garantiert. Ob im Unterholz der Wälder, im Schlamm, Sand oder auf felsigen Untergrund. Wir zeigen euch verborgene Pfade in der gesamten Region. Der Guide wählt die variablen Routen gerne auch nach eueren Wünschen und Ansprüchen.
Ihr braucht euere Gedanken nur beim Fahren haben. Um alles andere kümmern wir uns. Wir finden für euch die geeignete Unterkunft in einem unserer Partnerhäuser. Die jeweiligen Buchungspakete beinhalten alle täglichen Mahlzeiten. Die typische Hausmannskost nach alten Istrischen Rezepten kann mit hervorragendem Wein aus eigener Produktion genossen, oder aber auch mit ausreichend Bier bei gemütlichem Beisammensein abgerundet werden.
Für kleine Reparaturen, Reinigungs- und Pflegearbeiten bieten wir eine gut ausgestattete Werkstatt. Zur Unterbringung euerer Fahrzeuge findet ihr Garagen/ -Stellplätze vor. Während der Tour ist mit Hilfe unseres gut bestückten Pannen-Jeeps beste Unterstützung garantiert.
Möchtet ihr die Familie mitbringen? Kein Problem. Wir sind nur 15 Minuten vom Meer entfernt. Gerne unterstützen wir euch geeignete Aktivitäten für die ganze Familie zu organisieren. So könnt ihr die Enduro-Tage voll genießen.
Link: https://enduroexperience-croatia.com/de/
Quelle: Enduro Experience Croatia (Werbung)
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Zweiter Aufschlag der SuperEnduro-WM
Mit Budapest auch zweiter Saisonlauf in Osteuropa – Finale am 19./20. März 2022 in Riesa: Ziemlich genau zwei Monate nach dem Saisonauftakt der SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2021/2022 im polnischen Lodz ging es endlich weiter...

Während das für wieder Anfang Januar geplante Event in der SACHSENarena Riesa von der Eventmanufaktur Auerswald aus Hohndorf bei Stollberg Corona-Maßnahmen-bedingt frühzeitig auf das Wochenende 19. und 20. März verschoben wurde, traf es im Januar auch das Impf-Musterland Israel. In Jerusalem soll die SuperEnduro-WM, allerdings nur mit der Prestige-Klasse, nun Anfang März ihre Premiere erleben. Der somit zweite Saisonlauf ging nun am 5. Februar in der Papp Laszlo Budapest Sportarena über die Bühne, wo man bereits zum insgesamt dritten Mal gastierte. Zuletzt als letzte Veranstaltung vor dem Corona-Break.

In er Top-Klasse Prestige war in Ungarns Metropole Billy Bolt erneut der große Triumphator, wenngleich diesmal nicht mit weißer Weste. Nachdem der Brite in Lodz die drei Zusatzpunkte als Schnellster der Superpole einstrich und danach alle drei Heats für sich entschied, knöpfte ihm diesmal Taddy Blazusiak einen Laufsieg ab.
Wie üblich begann der Abend nach dem Opening sportlich mit besagtem Superpole-Qualifying, bei dem Billy Bolt wieder die schnellste Zeit markierte. Auch im ersten Lauf schien der Husqvarna-Factory-Pilot alles unter Kontrolle zu haben, bis ihm drei Runden vor Schluss ein auf der von Kornel Nemeth gestalteten Strecke eine etwas schwerwiegenderer Fehler unterlief und Taddy Blazusiak vorbei schlüpfte. In der verbleibenden Rennzeit ließ sich der GasGas-Treiber das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und gewann. Jonny Walker, ebenfalls aus Großbritannien und auf einer Beta unterwegs, wurde vor den beiden US-Amerikanern Colton Haaker (Husqvarna) und Cody Webb (Sherco) Dritter. Tim Apolle aus Billroda in Sachsen-Anhalt wurde im mageren nur neun Fahrer umfassenden Feld mit seiner Beta Achter.
Im zweiten (Reverse-Grid-)Lauf waren am Ende die gleichen drei Protagonisten auf den ersten drei Plätzen zu finden, wie nach dem ersten, nur dass diesmal Billy Bolt die Nase vor Taddy Blazusiak hatte. Tim Apolle wurde zwischen Colton Haaker und Cody Webb guter Fünfter.
Im abschließenden Rennen ging es um den Tagessieg. Schnell setzte sich Billy Bolt wieder an die Spitze des Feldes uns ließ danach nichts anbrennen. Klar, dass der Weltmeister der letzten SuperEnduro-Saison vor der Corona-Pause (2019/2020) so auch wieder den Grand Prix gewonnen hatte.
Anschließend sagte er: „Es war ein sehr schwieriger Abend, aber ich freue mich über einen weiteren Sieg und dass ich meine Führung in der Meisterschaft ausbauen konnte. Die Strecke war sehr eng und die Erde sehr trocken. Dadurch hatte sie wenig Traktion, sodass man leicht Armpump bekam und dann Fehler machte. Das Qualifying und die Superpole liefen gut, aber im ersten Rennen hatte ich Probleme, meinen Rhythmus zu finden. Rennen zwei lief viel besser und Rennen drei war dann nahezu perfekt.“

Während Colton Haaker Platz drei im dritten Lauf nicht reichte, um aufs Podest zu kommen, nahmen Taddy Blazuiak und Jonny Walker nach den Plätzen vier und drei bei der Siegerehrung als Gesamtzweiter bzw. -dritter neben Billy Bolt Aufstellung. Dazu sagte der sechsfache SuperEnduro-Weltmeister aus Polen: „Ich bin wirklich glücklich darüber, wie der heutige Abend gelaufen ist. Es ist großartig, wieder auf dem Podest zu sein und an der Spitze zu kämpfen. Auch ich bekam Armpump, aber das ging auf dieser Strecke wohl Vielen so.“
Aufs Podium zurück kehrte auch Jonny Walker, was auch ihn natürlich sehr erfreute. Zu seinem unrhythmischen Gang zum und vom Podest weg erklärte er: „Im ersten Lauf habe ich mich mit Taddy Blazusiak so verhakt, dass wir unsere Motorräder lange nicht trennen konnten. Dabei war auch mein Bein eingeklemmt, wobei ich mir eine Brandwunde am Fuß eingehandelt habe. Das schmerzt zwar ziemlich, aber mein Podestplatz lässt mich das einigermaßen vergessen. Beim Fahren ist man ohnehin voller Adrenalin.“

Tim Apolle wurde im dritten Heat noch einmal Achter, womit er in der Tageswertung auf Rang sieben landete. In der WM-Wertung, die Billy Bolt vor Colton Haaker, Taddy Blazusiak und Jonny Walker anführt, belegt er nun Platz neun. Der normalerweise zweite Deutsche im Feld, der Bayer Manuel Lettenbichler, musste, wegen einer verschleppten Meniskusverletzung und daraus resultierender Operation, in Budapest passen.
In der Junioren-WM-Klasse fuhr der Pole Dominik Olszowy erneut in einer eigenen Liga. Mit seinen Heat-Siegen vier, fünf und sechs der laufenden Saison gehörte ihm natürlich auch der nächste Tagessieg. Hinter dem Israeli Suff Sella und dem Franzosen Fabien Poirot wurden die beiden Norddeutschen Leon Hentschel und Milan Schmüser aus Uelzen bzw. Tensfeld Vierter bzw. Fünfter.

Da sie in Lodz noch als Zweit- bzw. Drittplatzierter auf dem Podest standen, war die Erwartungshaltung natürlich etwas höher, doch mit ihren Platzierungen in Podiumsnähe brauchten sie sich keineswegs verstecken. Dennoch ging Leon Hentschel ziemlich hart mit sich ins Gericht. „Das war heute sehr schade, denn die ersten fünf Minuten des jeweiligen Heats war ich eigentlich sehr stark gewesen und lag auf dem zweiten oder dritten Platz“, sagte er anschließend. Und weiter: „Hinten raus ging mir dann immer die Kraft weg, sodass ich, auf Deutsch gesagt, etwas verkackt habe. Schlechte Vorbereitung, würde ich sagen. Aber zumindest war die Pace ja prinzipiell da. Die Strecke fand ich ziemlich aggressiv, was viele andere Fahrer auch so gesehen haben. Aber so schlecht ist das Ergebnis ja auch nicht, eher von der Kategorie akzeptabel. Jetzt bereiten wir uns auf Riesa vor, da wird wieder angegriffen.“

Vollauf zufrieden war hingegen Milan Schmüser, der das so begründete: „Ich bin super stolz auf das Ergebnis, denn ich hatte auf Grund von Schulterproblemen etwas zu wenig Training im Vorfeld. Ich bin zuversichtlich, dass die nächsten Rennen von der Kondition und der Kraft her besser werden. Die Strecke war sehr anstrengend, aber mir hat sie echt Spaß gemacht.“
Erfreulich aus deutscher Sicht war auch, dass es auch Max Faude aus Sindelfingen und der SuperEnduro-Debütant Tristan Hanak aus Burg bei Magdeburg in den Main Event geschafft hatten und sich mit den Gesamträngen neun und elf ebenfalls teuer verkauften.
Als dritte Klasse war erneut die SuperEnduro-Europameisterschaft im Programm. Diese wurde wieder von den ehemaligen Prestige-Fahrern Sonny Goggia aus Italien und Aurelien Adesso beherrscht. Mit Marco Pfeifer aus Berglen in Baden-Württemberg und Paul-Erik Huster aus Arnstedt in Sachsen-Anhalt waren auch hierbei zwei Deutsche im Abendprogramm. Sie belegten nach den nur zwei Heats die Plätze elf und 13.
Nach dem Rennen in Jerusalem, wo am Donnerstag, dem 3. März, nur die Prestige-Klasse am Start sein wird, hat das am 19. und 20. März stattfindende beliebte SuperEnduro in Riesa diesmal zwei Nova. Zum einen wurde auf Grund der lang anhaltenden und restriktiven Corona-Maßnahmen der SuperEnduro Grand Prix of Germany seit langem als Zwei-Tages-Veranstaltung geplant. Zum anderen werden beim WM-Finale der Saison 2021/2022 erstmals in Riesa die Weltmeister gekürt.
Durch die endlich gelockerten Rahmenbedingungen hat der Veranstalter nun auch eine viel größere Planungssicherheit. Dazu sagte der Event-Promoter Daniel Auerswald: „Zunächst möchte ich sagen, dass Budapest wieder gezeigt hat, auf welch hohem Niveau die Prestige- und auch die Jiúnioren-Klasse fährt. Somit können sich alle Fans in Riesa auf super spannende Rennen freuen. Nachdem wir das Rennen verschieben mussten, freuen wir uns, den SuperEnduro-Fans in der SACHSENarena diese geile Rennaction endlich wieder bieten zu können. Besonders freuen wir uns auf die positiven Signale aus der Politik und von den Behörden, sodass wir jetzt in die heiße Phase der Vorbereitung eintreten können.“
Weitere Infos ebenfalls unter www.superenduro-riesa.de
PA: Thorsten Horn
Weitere Links: https://www.superenduro.org/en
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