Schwere Bedingungen bei 2. Hausruck Klassik Wertungsfahrt!
Hausruck Klassik Wertungsfahrt am 18.9.2022: 6 Grad Celsius, starke Windböen und Regenschauer machten die 2. Hausruck Wertungsfahrt für die angetretenen Klassik Enduristen zur Herausforderung...

3 Runden zu je 26km standen am Programm, dazu 4 mal die Sonderprüfung am Trainingsgelände des ESC Eberschwang. Die Bodenverhältnisse auf der Sonderprüfung waren für die betagten Motorräder und deren (betagten) Reiter eine ordentliche Challenge.

Die Streckenposten vom ESC Eberschwang setzten aber nach jeder Runde die Streckenbegrenzung um ein paar Meter um, so dass den Fahrern immer wieder neue Spuren mit etwas Grip zur Verfügung standen. Dies ermöglichte eine fahrbare Strecke und somit auch einen fairen Wettkampf.

Das zeigte sich dann auch auf dem Podium, wo wieder wie üblich die Altbekannten zu finden waren. Die Ergebnislisten zur 2.Hausruck Wertungsfahrt, zugleich 3.Lauf der Enduro Senioren Austria Meisterschaft 2022 sind unter den nachfolgenden Links zu finden.
Link: Direkt zu den Ergebnissen
Weitere Links:

Quellen: Roland Ennsmann
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W7 Enduro-Cross + Classic MX im Oktober!
Der Enduroclub W7 veranstaltet am 08. Oktober wieder das beliebte Enduro-Cross in St. Margarethen/R. - Entschendorf. Zusätzlich zu diesem Rennen findet auch ein Classic MX Meisterschaftslauf statt. Erfahrungsgemäß ist für gute Stimmung und Verpflegung immer bestens gesorgt ;-) Außerdem handelt es sich bei der heurigen Ausgabe um ein 50 Jahre Motorsport Jubiläum!
Alle Infos zu den Rennen auf www.enduroclub-w7.at

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auner ÖEC ÖtscherRace 2022 - Schöpf gewinnt Finale und ÖM!
Bernhard Schöpf gewinnt das Grande Finale und ist Staatsmeister 2022 - Musste der vorletzte Lauf in Lunz am See schon wegen Starkregen kurzfristig abgesagt werden, standen auch diesmal alle Zeichen auf Dauerregen und niedrige Temperaturen, doch gottseidank hatte Veranstalter Karl Teufl diesmal ein wenig mehr Glück...

Zum ersten Mal seit langem war die Veranstaltung nicht ausverkauft bzw. alle Startplätze vergeben, die Frage ob dies mit der Wettervorhersage zu tun, oder ob die Teuerungswelle schon zugeschlagen hat, konnten wir auch nach mehreren Bieren nicht klären. Der Freitag startete gemütlich, bei annehmbaren Temperaturen und tollen aber schlammigen Trainingsbedingungen, ab 10.00 Uhr wurde die Strecke freigegeben. Wie immer gab es eine Besichtigungs- und eine gezeitete Runde für die zwei Sonderprüfungen. Der Hirter-Test war die allseits bekannte Sonderprüfung, welche gespickt mit unzähligen Wurzeln extrem anspruchsvoll ist und keine Zeit für Unachtsamkeit zulässt.
Der HED-Test, also das gezeitete, schwere Element war am Ötscher das beliebte Steinfeld im Wald, wobei der erste und steilste Anstieg noch nicht gezeitet wurde. Darüber waren durchaus auch einige der versierten Fahrer froh! Die anderen zwei schweren Elemente waren zum einen die Auffahrt zum höchsten Punkt der Strecke, sowie die Wasserleitungspassage mit der anschließenden Steilabfahrt, beides bereits bekannte Streckenteile und für die meisten leicht zu schaffen.

Wer am Nachmittag noch nicht genug hatte, konnte bei der Qualifikation für das Endurocross in den Klassen ÖEC und ÖM antreten. Bei allen Läufen gab es tolle Rennaction auf immer noch rutschigen Untergrund, nach und nach kristallisierten sich die jeweiligen Favoriten heraus. In der Klasse ÖEC-Hobby konnte sich nach erbitterten Kampf der Edeltechniker Preuhs Manuel, vor Raffezeder Simon und Morlinghaus Wanja für sich entscheiden.
Nicht weniger spektakulär und knapp ging es bei den ÖM Junioren her, dort konnte sich Orthacker Lukas, vor Egger Maurice und Rinner David den Sieg sichern.
Bei den Profis, also der ÖM Open setzte sich Schöpf Benni gleich nach dem Start ab, Zweiter wurde Rudolf Dieter, welcher nicht den besten Start hatte aber aufholen konnte vor dem drittplatzierten Tschechen Nedved Vaclav, der bei seinem ersten Antreten gleich eine tolle Show ablieferte.
Am Abend wurde die Siegerehrung für das Endurocross in der geheizten Wagenhalle durchgeführt und die erste Ötschernachtschicht eingeleitet…

Der Samstag begann für die Gruppe 2 mit Rookies, Senior, Veteran, Damen, Jungspund, ÖM Jugend mit Start um 08.30 Uhr, auf dem Plan standen drei Runden in 3,5 Stunden, beginnend mit der Etappe und dem darin enthaltenden HED-Test, danach die Sonderprüfung und wieder von vorne…
Die Bodenverhältnisse konnten durchaus als sehr rutschig und schlammig bezeichnet werden, speziell der Hirter-Test war anspruchsvoll wie nie zuvor. Die Helden des Tages waren einmal mehr die Kinder und Jugend, im ersten Lauf auf jeden Fall die Jungspundklasse, welche die gesamte Strecke absolvieren mussten, bei diesen Bedingungen eine Meisterleistung von jeden Einzelnen! Die Renndauer von drei Runden war ausreichend und perfekt gewählt, man war einfach froh, wenn man im Ziel war. Nach Ablauf der Zeit standen folgende Sieger fest:
Rookies:
1. Zach Maximilian
2. Vötsch Anton
3. Höller Matthias
Senior:
1. Steiner Armin
2. Köstenberger Peter
3. Bernsteiner Paul
Veteran:
1. Schröck Stefan
2. Schwab Josef
3. Kruptschak Jürgen
Damen:
1. Fifer Tjasa
2. Ehmann Kerstin
3. Täuber Eva
Jungspund:
1. Stary Rafael
2. Schuppe Kimi
3. Albert Linus
ÖM Jugend:
1. Wunderlich Jan
2. Hutter Valentino
3. Santeler Christoph
Hobby:
1. Morlinghaus Wanja
2. Volland Leon
3. Badegruber Philipp

Kurz nach Mittag ging es bei den jüngsten Teilnehmern zur Sache, die Bedingungen waren für Kind und Maschine unglaublich hart, der Boden eine klebrige Schlammschicht. Doch Enduristen sind harte Hunde, es wurde gekämpft bis eben zur Zielflagge oder bis die Kupplungen aufgegeben haben. Auf jeden Fall sehenswert wurde in den Klassen Young Racer 50ccm und Young Racer 65ccm um jeden Meter gefightet, wir können stolz auf unseren Nachwuchs sein.
Bei den Young Racern 50ccm war Kogelmann Kevin unschlagbar und im Schlamm eine eigene Liga, er gewann souverän vor Kollmann Jakob und Kogelmann Mike. Bei den Young Racern 65ccm dominierte Köstenberger Julian, vor Pirker Andre und Hiess Maximilian.

Am Nachmittag stand der Lauf der Gruppe 1 E1, E2, E3, Junior, Junior ÖM, ÖM Open an, die Temperaturen sanken mittlerweile deutlich und auch der Regen ließ nicht lange auf sich warten, es wurde also sehr ungemütlich. Für die ÖEC-Piloten standen wieder drei Runden an, die ÖM Fahrer mussten eine Runde mehr fahren, also vier Runden in 3,5 Stunden.
Die Strecke blieb aber nach wie vor in einem einigermaßen gut befahrbaren Zustand, nach und nach färbten sich sämtliche Teilnehmer in ein schickes Braun, auch die Fangopackungen sind beim aunerÖEC-Startgeld immer wieder einmal inklusive. Nach abgelaufener Renndauer kamen auch alle Teilnehmer der Gruppe 1 glücklich ins Ziel, in den verschiedenen Klassen ging es heiß her und so konnten folgende Sieger gefeiert werden:
Staatsmeister in der Klasse ÖM Jugend: Hutter Valentino (X Grip Racing Team)
Staatsmeister in der Klasse ÖM Junior: Hecher Thomas (Obereder Motos)
Staatsmeister in der Klasse ÖM Open: Schöpf Bernhard (Motorradreporter)

E1:
1. Wunderlich Jan
2. Hillebrand Florian
3. Hubmann Marco
E2:
1. Isopp Manuel
2. Raffezeder Simon
3. Raffezeder Mathias
E3:
1. Preuhs Manuel
2. Günster Manuel
3. Dietler Patrick
Junior:
1. Untersteiner Sammy
2. Kaiser Jun Johann
3. Zerner Mark
ÖM Jugend:
1. Hutter Valentino
2. Kropitsch Luca
3. Herbitschek Raphael
ÖM Junior:
1. Bischof Klaus
2. Egger Maurice
3. Orthacker Lukas
ÖM Open:
1. Schöpf Bernhard
2. Nedved Vaclav
3. Feichtinger Walter

Nachdem sich alle wieder halbwegs gesäubert und hergerichtet hatten, gab es am Abend die Siegerehrung für den Tag aber auch die Jahressiegerehrung. Schön zu sehen war auf jeden Fall, dass alle gemeinsam gefeiert haben, die Jungen mit den Alten und die Gewinner mit den Geschlagenen. Es gab jede Menge Sachpreise und superschöne Trophäen zu gewinnen.
Klasse Young 50ccm: 1. Kogelmann Kevin, 2. Kollmann Jakob, 3. Kogelmann Mike
Klasse Young 65ccm: 1.Köstenberger Julian, 2. Pirker Andre, 3. Tarmann Bruno
Klasse Damen: 1. Ehmann Kerstin, 2. Fifer Tjasa, 3. Richter Veronika
Klasse E1: 1. Wunderlich Jan, 2. Geisenhofer Florian, 3. Janz Simon
Klasse E2: 1. Raffezeder Simon, 2. Spendl Dominic, 3. Edlinger Anton
Klasse E3: 1. Preuhs Manuel, 2. Günster Manuel, 3. Resinger Christian
Klasse Jungspund: 1. Leitgeb Paul, 2. Schuppe Kimi, 3. Truschnig Justin
Klasse Junior: 1. Kaiser Jun. Johann, 2. Untersteiner Sammy, 3. Zerner Mark
Klasse Rookies: 1. Zach Maximilian, 2. Vötsch Anton, 3. Egger Michael
Klasse Senioren: 1. Steiner Armin, 2. Köstenberger Peter, 3. Hutter Georg
Klasse Veteranen: 1. Schwab Josef, 2. Kruptschak Jürgen, 3. Salbrechter Gerald
Zum Schluss kommen immer die Dankesworte und auch wenn es abgedroschen klingt, aber wir müssen uns im Klaren sein, dass es nicht selbstverständlich ist, in solchen paradiesischen Umgebungen Rennen fahren zu dürfen. Danke Karl und deiner ganzen Familie, dass ihr auch heuer wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt habt.
Das Wetter kann niemand beeinflussen, die Strecke war super wie immer und um unser leibliches Wohl habt ihr euch auch super gekümmert. Danke der gesamten aunerÖEC-Mannschaft für das heurige Jahr, die Wetterkapriolen haben es euch nicht sehr leicht gemacht, ihr habt das aber alles gemeistert und wir freuen uns schon auf die nächste Saison.
Wir sehen uns nächstes Jahr wieder!
Link: https://www.endurocup.at/
Link: Die besten Bilder von Niki Peer Photography

Bericht: Enduro-Austria - P.B
Fotos: Niki Peer (Einmal mehr - Vielen Dank für deinen Einsatz!!)
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Husqvarna EE3 und EE5 elektrifizieren den Nachwuchs Offroadmarkt!
Husqvarna Motorcycles führt die grüne Offroad-Offensive 2023 den Elektro-Minicycles weiter und bietet im neuen Modelljahr eine Auswahl von zwei Modellen - EE 3 und EE 5 - mit einer Leistung, die mit der von benzinbetriebenen 50-ccm-Motorrädern mithalten kann, sodass junge Fahrer mit der brandneuen EE 3 in die aufregende Welt des Motocrosssport einsteigen können, um ihre Offroad-Fähigkeiten zu erlernen, während die EE 5 einen klaren Wettbewerbsschwerpunkt hat.

Die EE 3, das perfekte Einsteigermodell für junge Fahrer, ist unbestreitbar ein vollwertiges Motorrad, das Anfängern und Freizeitfahrern das gleiche hohe Qualitätsniveau bietet wie die wettbewerbsorientierte EE 5. Mit einem Chrom-Molybdän-Rahmen, der robusten WP-Federung und der fortschrittlichen Leichtbauweise setzt die EE 3 neue Maßstäbe in ihrem Segment.

Die Spitzenleistung von 3,8 kW sorgt für Nervenkitzel, überfordert jüngere Fahrer aber nicht, da sie von einer intelligenten, hochmodernen Steuereinheit gleichmäßig abgegeben wird. Der permanente Antrieb des Elektromotors stellt sicher, dass es keine Kupplung oder ein Getriebe zu beherrschen gibt, was das Fahrerlebnis weiter vereinfacht. Die 10-Zoll-Räder mit kleinem Durchmesser tragen ebenso zur einfachen Handhabung der EE 3 bei wie die niedrige, verstellbare Sitzhöhe und die mit Handhebeln betätigten Bremsen vorne und hinten. Ein schnell aufladbarer Li-Ion-Akku bringt die EE 3 schnell wieder auf Touren.
Die EE 5 richtet sich an Anfänger und erfahrene Rennfahrer. Sie ist eindeutig von dem Verbrenner-Modell TC 50 inspiriert und bietet mit ihrem Elektromotor eine Leistung, die mit der des Verbrennungsmotors mithalten kann. Ein Chrom-Molybdän-Rahmen, eine erstklassige einstellbare WP-Federung, ein 12-Zoll-Vorderrad und eine fortschrittliche Leichtbauweise machen die EE 5 zu einem vollwärtigen Rennmotorrad, das an der Spitze mitfahren kann.
Der Elektromotor der EE 5 steigert das Leistungspaket mit einer Spitzenleistung von 5 kW, die über eine intelligente, hochmoderne Steuereinheit abgegeben wird. Er macht eine Kupplung oder ein Getriebe überflüssig, sodass sich Nachwuchsfahrer auf die Weiterentwicklung ihrer Offroad-Fähigkeiten konzentrieren können. Die Betriebszeit der EE 5 beträgt bis zu zwei Stunden bei normaler Fahrt oder 25 Minuten unter Wettkampfbedingungen, während es nur 70 Minuten dauert, den Lithium-Ionen-Akku vollständig aufzuladen. Dank des leicht verstellbaren Sitzes, der mit dem optionalen Suspension Lowering Kit noch weiter abgesenkt werden kann (auf 550 mm), können Nachwuchsfahrer jeder Körpergröße ihre Fähigkeiten auf der EE 5 verbessern.

Technische Highlights 2023:
Modernste Elektromotoren mit 3,8 kW (EE 3) und 5 kW (EE 5) Spitzenleistung
Sechs verschiedene Fahrmodi
648 Wh (EE 3) und 907 Wh (EE 5) Lithium-Ionen-Batterien
Schnelles Aufladen
High-End-Chassis mit rennerprobter Technologie
Die neuen MAXXIS MAXXCROSS MX-ST Reifen bieten top Grip auf unterschiedlichem Terrain
Die EE 3 ist mit einer langlebigen WP-Federung ausgestattet, die fortschrittliche Leistung und Kontrolle bietet
Die EE 5 ist mit der neuesten WP XACT-Luftgabel und einem WP-Dämpfer ausgestattet, die für fortschrittliche Leistung und Kontrolle sorgen
Schwedisch inspiriertes Design und auffällige neue, moderne Grafik in Weiß, Blau und "elektrischem" Gelb
Die Ergonomie ist an die Größe des Fahrers anpassbar
Für die EE 3 und die EE 5 wurde eine Auswahl an technischem Zubehör entwickelt, das die Leistung und Individualität der Elektro-Minis weiter steigert. Für optimale Sicherheit sorgt eine umfassende funktionelle Offroad-Bekleidungskollektion, die speziell für die Champions von morgen entwickelt wurde und innovative technische Merkmale für verbesserten Komfort, Schutz und Style kombiniert.
Die Elektro-Minibikes 2023 sind demnächst bei autorisierten Husqvarna Motorcycles Händlern erhältlich.
https://www.husqvarna-motorcycles.com/de-at.html
Quellen: Husqvarna
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Team KTM I GASGAS Walzer Rennbericht DIMOCO Aspang Race 2022
Packendes Racing beim DIMOCO Aspang Race 2022-Walter Feichtinger behält die Führung in der Enduro Open ÖM Gesamtwertung! Bereits zum 18. Mal ging, das bei Fahrern und Zuschauern gleichermaßen beliebte, DIMOCO Aspang Race über die Bühne.

Beliebt bei Fahrern aufgrund der 13 Kilometer langen Strecke die alles zu bieten hat was das Enduro Herz höher schlagen lässt. Von kniffligen Steilauffahrten über Schottertrassen zu bewaldeten Singletrails, Endurocross Hindernissen über noch viel kniffligere Steilabfahrten führt die Strecke in und um einen Steinbruch im niederösterreichischen Neustift am Hartberg in der Nähe von Aspang, wie der Name des Rennens bereits verrät.
Neben der Strecke glänzt die Veranstaltung aber Jahr für Jahr mit einer wirklich perfekten Organisation.
Begonnen bei der Rennadministration und Anmeldung, der Zeitnehmung, über die kulinarische Bewirtung, der mega lässigen Siegerehrung samt Party am Samstagabend ist die Crew rund um Bernhard Spitzer ein absolut eingespieltes Team, das in allen Belangen weiß wie der Hase läuft!
Einzig ein paar Abschnitte die gefühlt seit Anbeginn des Aspang Race, oder damals noch Kaolinwerkrennen genannt dabei sind, könnten vielleicht für das nächste Jahr gegen neue Passagen ausgetauscht werden.
Unsere Fahrer vom WALZER FACTORY TEAM und TEAM KTM | GASGAS WALZER gingen voll motiviert an den Start der beiden Rennen am Samstag und Sonntag. Es galt wichtige Punkte für die Meisterschaftswertungen zu sammeln und für einen der begehrten Podiumsplätze beim Aspang Race zu kämpfen! Dann bei der Siegerehrung dieses Rennens am Podium zu stehen bedeutet, einen kleinen Ritterschlag bei Österreichs zweitgrößtem Enduro Rennen!
Die genauen Platzierungen unserer Teamfahrer findet ihr hier:
Walter Feichtinger belegt auf seiner KTM 350 EXC-F am Samstag trotz einem Problem mit dem Reifen der sich von der Felge gelöst hat und in der Box getauscht werden musste, in der Aspang Race Elite Klasse den 3. Platz welcher P2 für die Enduro ÖM Wertung bedeutet. Am Sonntag entert er das Podium mit dem 2. Platz welcher abermals P2 in der Enduro ÖM Wertung bedeutet. Er behält nach den beiden Läufen in Aspang die ÖM Führung mit 6 Punkten Vorsprung vor Benni Schöpf und zeigt wie konstant er auch unter Druck seinen Speed und hervorragende Leistungen abrufen kann! Das ist es was einen waschechten Staatsmeister ausmacht!

Michael Feichtinger wird trotz gebrochener Rippen an beiden Tagen mit dem 4. Platz belohnt. Eine gewaltige Leistung angesichts dieser Verletzung und Respekt für diese Durchbeisser Mentalität! Michi liegt in der ÖM Zwischenwertung auf dem 3. Platz welcher nach vorne und hinten abgesichert ist, sollte nichts Grobes dazwischen kommen.

Marcel Schnölzer der extra für das Six Days Rennen von einer 300er EXC-TPI Zweitakt auf eine 350iger EXC-F Viertakt Maschine umgestiegen ist, blieb gleich für das Aspang Race auf diesem Motorrad. Marcel: „Ich komme mit der 350iger sehr gut zurecht und fühle mich sehr sicher am Bike! Am Samstag konnte ich in der sehr stark besetzten Elite Klasse den 4. Platz einfahren, was P2 für die Wertung der Junioren ÖM bedeutet. Am Sonntag hatte ich dann ein paar Probleme und schloss das Rennen ebenfalls auf dem 4. Platz ab. Aktuell liege ich mit 155 Punkten auf den zweiten Platz in der Enduro Junioren ÖM Gesamtwertung. Am kommenden Wochenende werde ich natürlich alles daran setzen weitere Punkte zu holen!“

Maurice Egger fuhr das bislang beste Ergebnis in seiner ÖM Karriere ein und zeigte an beiden Tagen gewaltigen Speed!
Speziell am Sonntag sorgte er für offene Münder als er seinem Teamkollegen und amtierenden Staatsmeister Walter Feichtinger den Auspuff zeigte! Samstag Elite Klasse P9 welche den 4. Platz in der Junioren ÖM Klasse bedeutet. Sonntag P2 und somit wertvolle Punkte für das ÖM Gesamtklassement!

Auch Christoph Santeler aus Karres in Tirol der auf seiner KTM 250 EXC-F in diesem Jahr ein freiwilliges „Lehrjahr“ in der ÖM Junioren Klasse einlegt konnte erneut mit Top 10 Platzierungen glänzen! Freiwillig deshalb weil sich Christoph, mutig und erfolgsorientiert wie er ist, bewusst dafür entschieden hat früher von der Jugend Klasse in die deutlich stärkere Junioren Klasse zu wechseln um seinen Speed weiter zu steigern! Hut ab für P17 am Samstag in der Elite Klasse, welche P8 in der Junioren ÖM Wertung bedeutet und P9 am Sonntag. Aktuell liegt der sympathische Tiroler Bua auf Platz 9 in der ÖM Gesamtwertung!

David Rinner komplettiert das Teamergebnis mit einem 15. Platz in der Elite Klasse am Samstag, was P6 in der Junioren ÖM Klasse bedeutet und einem 7. Platz beim Rennen am Sonntag.

Bereits am kommenden Wochenende wird beim ÖEC Ötscher Race in Lackenhof für dieses Jahr ein allerletztes Mal um ÖM Punkte gekämpft! Noch ist nichts entschieden und der Titelkampf zum österreichischen Enduro Staatsmeister bleibt spannend bis zum Schluss!
PA: Rene Novak Team KTM Walzer Presse/PR
Fotos by Niki Peer Photography
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Finale zur Italienischen Meisterschaft ohne Michael Walkner!
Das letzte Rennen zur „Campionato Italiano Enduro Estremo“ muss Hard Enduro Fahrer Michael Walkner krankheits- bzw. verletzungsbedingt auslassen...

„Leider ist zu meiner Fußverletzung, welche noch immer nicht hundertprozentig ausgeheilt ist, auch noch eine starke Verkühlung dazu gekommen. Daher haben wir uns entschieden der Italienischen Meisterschaft fernzubleiben, und uns auf das WM Finale am 8./9. Oktober in Spanien vorzubereiten“, so ein trotzdem vollmotivierter Michael Walkner.
PA: Walkner
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Dimoco AspangRace 2022: Harte Rennen und eine starke Party!
Das Dimoco AspangRace 2022 war heuer einmal mehr ein voller Erfolg. Auch wenn diesmal keine Motocross-, Enduro- oder Rallysuperstars am Start waren. Es gab auch keine nennenswerten Sideevents und keine Bike Tombola. Das Feuerwerk gab es diesmal ebenfalls nicht. Selbst vom Wetter kann man nichts außergewöhnliches berichten und das ist auch gut so - Griffig und kein Staub!

Und dennoch: Auch ohne epochale Schlammschlacht und ohne den ganzen Schnickschnack war es für die meisten die beste Enduroveranstaltung 2022. Vom Rennverlauf her ganz sicher, denn bei den meisten anderen Rennen mit Sonderprüfungen fehlt die Spannung des direkten Duells. In Aspang kämpft man nicht gegen die Uhr, sondern mit dem Gegner um die Uhr. Gewinnen ist nicht einfach, denn Aspang hat nach dem Erzberg das mit Abstand größte Starterfeld in Österreich. Am Ende gab es nur wenige, die die beliebte AspangRace Reifenuhr mit nach Hause nehmen konnten.

Der Event selbst begann am Freitag um 15.00 Uhr mit dem Training. Streckenmäßig hat man aus dem Gelände mittlerweile alles herausgeholt. Es wird jedes Eck genutzt und selbst die besten Fahrer schaffen keine Runde unter 20 Minuten. Zu Beginn präsentierte sich die Strecke noch in ausgezeichneter Verfassung. Ein Zustand, der sich mit der enormen Anzahl der Fahrer schnell ändern sollte. Am Ende des Trainings war die Strecke schon sehr zerbombt.
Video 2022:
Die Samstagsrennen standen ganz klar im Zeichen von Bernhard Schöpf, der mit Abstand der schnellste Fahrer war. Selbst die flottesten Teamfahrer hatten gegen ihn keine Chance. Die Challenge beim AspangRace ist nicht der Schwierigkeitsgrad der Strecke, sondern die 3h Renndauer in Verbindung mit der kräftezehrenden und ausgefahrenen Piste.

Motocrossskills alleine reichen da nicht, man braucht schon etwas mehr Trainingszeit am Bike, was wieder den Enduristen entgegenkommt. Letztendlich war eine gute Einteilung des Rennens entscheidend. Über die zahllosen Kämpfe in den verschiedenen Klassen zu schreiben würde den Rahmen sprengen. Am Ende des Tages gab es erschöpfte, aber glückliche Gesichter!!!
Die besagte Reifenuhr sowie weitere tolle Pokale und Sachpreise gab es wie immer mit der inzwischen traditionellen 3-stündigen Verspätung im Festzelt abzuholen. Bis dahin waren die Schmerzen der Rennen wieder vergessen und alle Fahrer und Besucher in bester Stimmung.
Die Wertungen am Samstag:
AspangRace Elite/ÖM:
1. Bernhard Schöpf
2. Thomas Hecher
3. Walter Feichtinger
Die ÖM-Wertung im Detail gibt es hier
Klasse Team:
1. Raffezeder/Spendl
2. Reichinger/Reitbauer
3. Jestl/Isopp
Klasse +250ccm bis 26 Jahre:
1. Christopher Vieghofer 2. Simon Friedl
3. Tobias Ebster
Klasse +250ccm 26 bis 35J:
1. Christoph Kofler
2. Jeremias Iby
3. Rene Pfatschbacher
Klasse +250ccm 35 bis 45J:
1. Oliver Leitner
2. Martin Gruber
3. Gerald Pabst
Klasse <250ccm bis 26J:
1. Anton Vötsch
2. Jan Wunderlich
3. Maxi Zach
Klasse bis 250cm 26 bis 45J:
1. Andreas Knöchl
2. Stefan Schmitzberger
3. Wilhelm Ehn
Klasse Golden League ab 45J:
1. Rüdiger Wolfgruber
2. Christian Wippel
3. Hannes Konrad
Klassen Damen:
1. Tajsa Fifer
2. Jana Scharl
3. Kerstin Ehmann
Nach der Siegerehrung wurde im Festzelt und im Fahrerlager bis spät in die Nacht gefeiert, wobei genau diese Party für viele das Highlight der Veranstaltung war. Es ist bestimmt die beste Party bei österreichischen Enduroveranstaltungen. Mitunter beeinflusst sie auch den Rennausgang am Sonntag ;-)

Für ÖM-Fahrer und richtige Freaks gab es am Sonntag noch ein Rennen. Im Gegensatz zum Vortag dauerte es aber bloß 2h und wurde in die andere Richtung gefahren. Jene, die das volle Programm mit 3h Rennen am Samstag in den Knochen und die Auswirkungen der Partynacht noch im Kopf spürten, durften nun gegen diejenigen antreten, die auf eine gute Platzierung spekulierten und nur am Sonntag mitfuhren. Die Gewinner waren in den meisten Fällen die mit dem vollen Programm.
Hier die Sieger vom Sonntag:
Klasse 1 - Aspangrace-Elite/ÖM: Bernhard Schöpf
Klasse 2 - Team: Manuel Jestl/Dieter Rudolf
Klasse 3 - über 250ccm bis 26 Jahre: Felix Pertl
Klasse 4 - über 250ccm bis 26 – 35J: Jeremias Iby
Klasse 5 - über 250ccm bis 35 – 45J: Martin Gruber
Klasse 6 - bis 250ccm, bis 26J: Manuel Eder
Klasse 7 - bis 250ccm, bis 26 - 45J: Andreas Knöchl
Klasse 8 - Golden League ab 45J: Christian Wippel

Für die zahlreichen Zuseher gab es viel Action. Im Tagbaugelände wurde das Rennen sogar moderiert und es wurde bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Mit dem EBike konnte man das letzte Eck in Windeseile erreichen. Dieses Jahr wurde die Strecke nämlich so abgeändert, dass die Zuseher den hintersten Teil des Areals erreichen konnten, ohne dabei die Strecke selbst queren zu müssen. Eine super Idee des Veranstalters.

Letztendlich muss man sagen, dass das Konzept des AspangRace bei allen sehr gut ankommt. Neben dem spannenden Racing zum moderaten Preis schafft es das Team um Bernhard Spitzer und Walter Bauer immer wieder die Startplätze in kürzester Zeit an den Mann zu bringen. Ein untrügliches Zeichen für die Beliebtheit der Veranstaltung.
Die gute Nachricht zuletzt: Das AspangRace wird es 2023 natürlich wieder geben.
Alle Ergebnisse und Infos auf: https://www.aspangrace.at/
Link: Viele tolle Fotos von Niki Peer Photography auf FB

Bericht: Enduro-Austria R.W., Fotos Niki Peer
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