Michael Walkner bei Hard Enduro WM wieder in den Top 10!
Nach dem Überseetrip und einer kurzen Sommerpause fand am 11. und 12. September die nächste Runde zur FIM Hard Enduro World Championship in der polnischen Region Dabrowa Górnicza statt. Dieses Mal war es für alle Teilnehmer eine große Herausforderung, da der Rundkurs aus den unterschiedlichsten Motocross-, Enduro- und Superenduro-Elementen zusammengestellt wurde...

Schon die Qualifikation war Neuland für Walkner. „Wir mussten uns am Abend im nahegelegenen Stadtzentrum einen SuperEnduro-Parcour stellen. Da habe ich noch ein großes Defizit, an dem ich in der Winterpause arbeiten werde“, meinte ein an diesem Abend enttäuschter Michael Walkner.
Am Sonntag erwartete dann den WM- Fahrern ein nicht typisches für die Hard Enduro Serie dreistündiges Cross-Country-Rennen.
Wegen einer unfreiwilligen Berührung mit dem Spanier Mario Roman und der gewaltigen Staubentwicklung auf der Startgeraden musste Michael die Punktejagd von weit hinten aufnehmen. „Ich fand aber schnell einen guten Rhythmus, und dank meiner guten Spurauswahl konnte ich mich noch in der ersten Runde auf den 14.Platz vorkämpfen“, so ein zufriedener Michael Walkner.
Mit weiteren guten Überholmanövern und zwei gelungenen Tankstopps konnte Michael das doch etwas spezielle Rennen mit einem hervorragenden 9. Platz beenden.
Aktueller WM- Zwischenstand:
Bolt,Billy (GB) 70 Punkte
Lettenbichler, Manuel (D) 69 Punkte
Young, Wade (RSA) 60 Punkte
Roman, Mario (Spanien) 48 Punkte
Walker, Jonny (GB) 44 Punkte
Gomez, Alfredo (Spanien) 33 Punkte
Walkner, Michael 28 Punkte
Blazusiak Taddy 26 Punkte
Die letzten Rennen zur FIM Hard Enduro World Championship finden am 1.-3.Oktober in Spanien (Hixpania) und am 29. und 30. Oktober in Deutschland (Getzenrodeo) statt.

PA: Fam. Walkner, Fotos: Andrea Belluschi
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Bericht des österreichischen ISDE Trophy Nationalteam!
Das WALZER SIXDAYS TEAM AUSTRIA holt sich zwei Goldmedaillen und zwei Silbermedaillen bei den „Olympischen Spielen des Enduro Sports“ ! Bernhard Schöpf, Michael Hirschmugl, Walter Feichtinger und Michael Feichtinger kämpften sechs Tage lang als österreichische TROPHY Nationalmannschaft gegen Staub, Steine und schier übermächtige Enduro Nationen welche mit amtierenden Weltmeistern im Team an den Start gingen...

Insgesamt standen 31 Nationen und über 600 Fahrer bei dem INTERNATIONAL SIXDAYS of ENDURO Rennen in der Lombardei in Italien, welche auch kurz ISDE genannt wird am, Start.
Organisatorische Mammut Aufgabe!
Berni Walzer fasste eigentlich bereits für das Jahr 2020 den Entschluss das gesamte österreichische Trophy Nationalteam an den Start dieses Rennens zu schicken. Aufgrund der Corona Pandemie wurde das Rennen in Italien für ein Jahr auf 2021 verschoben. Für den Teamchef, der selbst schon höchst erfolgreich an fünf SixDays Rennen Teilgenommen hat, war von Anfang an klar dass nur die schnellsten UND erfahrensten Piloten die Fahnen für die österreichische Trophy Mannschaft hoch halten können.
So formte er nach Gesprächen mit den infrage kommenden Fahrern das aktuelle SixDays Team.
Ein Ziel für Berni war allenfalls dass den Fahrern die sich den Strapazen dieser sechs Tage stellen, keine Kosten für die Teilnahme an diesem Mega Event entstehen dürfen.

„In der Vergangenheit mussten die Fahrer Ihre Teilnahme immer selbst finanzieren. Da kommen pro Fahrer für Nenngebühren, Lizenzen, Anreise, Race Service, Reifensätze, Ersatzteile, Unterkunft, Verpflegung, Sprit schnell mal einige Tausend Euro zusammen. Eigentlich ein Wahnsinn denn die Fahrer gehen sechs Tage lang für Ihre Nation an die Körperlichen und Mentalen grenzen um ihr Land mit Stolz würdig zu vertreten!“ so Berni Walzer.
Die organisatorische Mammutaufgabe beginnt bei der Suche nach den richtigen Fahrern, geht weiter bei der Nennung und der Sponsorensuche, macht Halt bei dem designen der einheitlichen Fahrerbekleidung und dem Motorraddekor, sowie der Hotelbuchung für rund 20 Personen (Fahrer & Betreuer) und Endet vor Ort bei der täglichen Koordination des Teams.
Die Fahrer sind gut eine Woche vor dem Start vor Ort um die Sonderprüfungen abzugehen und zu studieren sowie die Anmeldung und Technische Abnahme des Motorrades zu erledigen.
Die Betreuen kommen meist einige Tage danach am Ort des Geschehens an und sind unerlässlich für einen professionellen Ablauf.

„Das ganze Projekt verursacht dann Kosten von über 30.000 Euro und dies wäre für mich ohne die Zusammenarbeit mit unseren Partnern wie Metzeler Motorradreifen, die AMF (Austrian Motorsport Federation) der Firma KTM samt KTM Race Service vor Ort wo ich ganz besonders Chris Schipper für die Unterstützung danken möchte sowie unserem Hauptsponsor Weinberger Holz mit dem Rennsport erfahrenen und affinen Geschäftsführer Johann Josef Weinberger dem der größte Dank für die tolle Unterstützung des Nationalteams gebührt nicht möglich!“ Berni Walzer.
Platz 13 für Österreich!
Das Österreichische Trophy Team belegt nach sechs Tagen Racing, über 1000 Offroad Kilometern im steinigen und staubigen italienischen Gelände wo jeder Fahrer über 30 Stunden im Sattel saß und um Sekunden und Hundertstelsekunden kämpfte den beachtlichen 13. Platz von 31 Nationen in der Gesamtwertung.
Ein mehr als beachtliche Leistung denn unsere Jungs ließen somit zahlreiche Enduro Nationen hinter sich und waren durchaus in Schlagdistanz zu den Top-Nationen
Neben der Nationenwertung umfasst das Reglement des SixDays Rennens natürlich auch eine Einzel-Fahrerwertung mit einem Medaillenschlüssel welcher besagt dass man mit bis zu 10% zeitlichen Gesamtrückstand nach sechs Renntagen auf den Klassensieger als Fahrer eine Goldmedaille erreicht hat, mit 10,1% bis 25% Gesamtrückstand auf den Klassensieger eine Silbermedaille und ab 25,1% Gesamtrückstand eine Bronzemedaille erreicht hat.
Die Einzelergebnisse unserer Fahrer lesen sich wie folgt:
Goldmedaille mit Platz 15 in der E1 Klasse und Platz 43 Overall für Bernhard Schöpf auf KTM 250 EXC-F
Benni: „Nach 33 Stunden im Sattel meines Motorrades kann ich folgendes über meine persönliche Rennerfahrung bei den SixDays Berichten: Am Mittwoch letzte Woche habe ich zusammen mit Walter einige Trainingsrunden auf der von der Rennleitung eigens erstellten Trainingsstrecke gedreht um zu sehen wie der Boden ist. Dort haben wir recht schnell gemerkt dass dieser sehr hart ist und wenige Spurrillen bekommt und konnten so unsere Bikes nochmal final abstimmen.

Der 1. Renntag war aus meiner Sicht ein wenig schwierig da ich schon länger kein Rennen im klassischen Enduro-Modus gefahren bin. Der Speed und die sonst sehr schnellen Reaktionen waren noch nicht so ganz da und ich bin auch einige Male übers Vorderrad weggerutscht. Am 2. Renntag ging es dann schon besser da ich mich nach und nach immer besser auf die Bodenverhältnisse einstellen konnte. Da hab ich mich gleich um drei Plätze verbessern können.
Der 3. Renntag war der schnellste Offroad Tag mit nur zwei Enduro Tests und vier Motocross Tests. Just bei einem dieser Enduro Tests bin ich aber gestürzt und hab wertvolle Zeit verloren. Am 4. Renntag kamen drei neue Tests dazu, darunter war ein Enduro Test mit über 10 Kilometer Streckenlänge und 15 Minuten Fahrzeit, das war sehr heftig. Am .5 Renntag ging es über die gleich Runde.
Der 6. Renntag bedeutet bei den SixDays immer ein Abschluss-MX Rennen. Dort bin ich gut aus dem Startgatter gekommen gab aber in der ersten Kurve etwas nach um nicht zu stürzen. Da ging es verdammt eng und heiß her! Die MX Strecke war aber richtig cool angelegt und es war ein würdiger Abschluss! Generell bin ich mit meiner Leistung zufrieden! Ich konnte mich Tag für Tag verbessern! Die Stimmung in unserem Team war super und auch alle anderen Leute waren sehr freundlich! Ein wenig enttäuscht bin ich über die Enduro- und Motocross Tests, hier hätte ich mit etwas mehr „Italian-Style“ gewünscht! Ich möchte mich bei allen Personen, Firmen und Partnern bedanken die uns so toll unterstützt haben!!
„
Goldmedaille mit Platz 20 in der E3 Klasse und Platz 79 Overall für Mario Hirschmugl auf KTM 500 EXC-F
Mario: „Als erstes möchte ich erwähnen dass die Stimmung und der Zusammenhalt im Team perfekt war!
Wir haben uns super verstanden, es gab überhaupt keine Reibereien oder sonstiges und alle waren sehr professionell eingestellt! Ich möchte mich nochmals bei allen beteiligten bedanken! Beim Teamchef Berni Walzer, bei Chris Schipper von KTM bei der AMF und allen anderen! Als Team haben wir mit dem 13. Platz ein super Ergebnis erreicht mit welchem wir alle sehr zufrieden sind. Für mich persönlich war es ja bereits die dritte SixDays Rennveranstaltung und ich habe mir für diese das Erreichen einer Goldmedaille als Ziel gesetzt. Diese konnte ich auch erreichen und bin sehr zufrieden!

Für mich persönlich gesehen war es die bisher stärkste Leistung bei allen SixDays. Und das obwohl die Bodenverhältnisse uns nicht allzu sehr entgegen kamen, da es extrem staubig und rutschig war und die Steine in der Flussbett Sonderprüfung extrem schwer zu fahren waren! Es war Mega und es hat alles funktioniert! Alle von uns sind verletzungsfrei geblieben, die Motorräder habe super gehalten und ich bin sehr happy dass wir das Rennen zusammen als österreichische Nationalmannschaft so gut beenden konnten!“
Silbermedaille mit Platz 25 in der E2 Klasse und Platz 67 Overall für Walter Feichtinger auf KTM 350 EXC-F
Walter: „Im gesamten gesehen ist die ganze Woche für uns sehr gut verlaufen! Wir sind alle wieder gesund nach Hause gekommen. Die ersten Tage daheim ohne Motorrad waren nun doch recht erholsam und die geschundenen Gelenke schmerzen von Tag zu Tag weniger. Man ist eine solche Belastung einfach nicht gewohnt da wir ja täglich bis zu sieben Stunden am Motorrad saßen! Leider machte ich am 2. Tag einen blöden Fehler und bin zu früh in den Time Check gefahren was ordentlich Strafzeit bedeutete. Dies und der abgerissene Schalthebel in der Sonderprüfung der es mir nicht möglich machte vom Leerlauf in einen anderen Gang zu schalten, ohne dass ich mit zwei Steinen auf den kleinen übrig gebliebenen Stummel des Hebels klopfte, kosteten wertvolle Zeit!

Herzlichen Dank an den Teamchef Berni Walzer der diese SixDays zusammen mit seinem Team, den Partnern und Sponsoren erst in dieser Weise möglich gemacht haben!“
Silbermedaille mit Platz 32 in der E2 Klasse und Platz 86 Overall für Michael Feichtinger auf KTM 350 EXC-F
Michael: „Bereits ab dem 3. Renntag kämpften wir alle und mussten unsere Kräfte einteilen. Leider in der Vorletzten Sonderprüfung an diesem Tag einen heftigeren Sturz gehabt. Der vierte Renntag war sehr heftig und leider von einigen schweren Verletzungen bei den anderen Teams geprägt.
Man fährt auf der letzten Rille mit dem Gasgriff im Anschlag bei sehr wenig Sicht durch den aufgewirbelten Staub nahezu im Blindflug! Wirklich heftig aber ich und alle vom Team gaben unser bestes damit wir Österreich bei den diesjährigen SixDays würdig vertreten!
Auch ich möchte ich mich auch nochmals herzlich bei allen Sponsoren und Partner des Walzer SixDays Team Austria bedanken!

Link: Alle Teams ISDE 2021
Link: Startlisten und Ergebnisse ISDE 2021
Link: https://fim-isde.com/
Danke an unsere Sponsoren und Partner!
Weinberger Best of Holz – Made in Austria
Metzeler Motorradreifen
KTM Österreich
AMF - Austrian Motorsport Federation
Rene Novak Team KTM Walzer Presse/PR
Fotos by Irina Gorodnyakova
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KTM präsentiert die KTM 350 EXC-F Factory Edition 2022!
Als limitiertes Sondermodell in der KTM EXC-Baureihe 2022 steckt die KTM 350 EXC-F FACTORY EDITION voller Features und Premium-Komponenten aus dem Rennsport, kombiniert mit einer Luftfedergabel vom Typ WP XACT. Die Luftfedergabel spart viel Gewicht und ermöglicht eine schnelle und einfache Anpassung über die einfach zu erreichenden Klicker-Räder und die enthaltene Luftpumpe. Insgesamt sind das zwei Schlüsselfaktoren bei den schwierigen und sich ständig ändernden Bedingungen im professionellen Enduro-Sport.

Die Kombination aus einem kompakten, modernen Chrom-Molybdän-Stahlrahmen und einem starken 350-cm3-DOHC-Motor mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung und einem Gewicht von nur 28 kg, resultiert in einem perfekten Gesamtpaket für viele Offroad-Fahrbedingungen. Von langsamen, technisch anspruchsvollen Wegen voller Wurzeln und Felsen bis zu kilometerlangen Vollgas-Passagen: Die KTM 350 EXC-F FACTORY EDITION glänzt bei allen Bedingungen.

Die Factory-Räder und eloxierten Naben, der Motorschutz und der vordere Bremsscheibenschutz der KTM 350 EXC-F FACTORY EDITION stecken einige der harten Schläge weg. Andere Upgrades aus dem Rennsport sind der Kühlerlüfter und der entsprechende Kühlerschutz, der Map-Select-Schalter und das Supersprox-Stealth-Kettenrad. Und alle zusammen verhelfen der 2022er KTM 350 EXC-F FACTORY EDITION zu einer fantastischen Premium-Anmutung.

Zu guter Letzt ist da noch die für 2022 neue Optik. Die Red Bull KTM Factory Racing-Grafiken sind das auffälligste Zeichen dafür, dass diese KTM 350 EXC-F der Generation 2022 eine echte FACTORY EDITION ist, aber das machen auch andere Details unmissverständlich klar. Das Auge fällt auf die blaue Factory-Sitzbank, die orange Öleinfüllschraube, die orange, CNC-gefräste Gabelbrücke und, natürlich, den prächtigen, orangefarbenen Rahmen.
KTM 350 EXC-F FACTORY EDITION - TECHNISCHE HIGHLIGHTS:
// Grafiken, inspiriert vom Red Bull KTM Factory Racing Team
// WP XACT-Luftfedergabel mit 48 mm Durchmesser
// Factory-Räder mit eloxierten Naben
// CNC-gefräste Gabelbrücke
// Kühlerlüfter
// Kühlerschutz
// Motorschutz
// Factory-Sitzbank
// Bremsscheibenschutz vorn
// Massivbremsscheibe hinten
// Map-Select-Schalter
// Supersprox-Stealth-Kettenrad
// Orange Öleinfüllschraube
// Graue ODI-Griffe
Red Bull KTM Factory Racing-Werksfahrer Josep Garcia, der maßgeblich an der Entwicklung der KTM 350 EXC-F FACTORY EDITION beteiligt war zeigt hier welche immense Power in dem Bike steckt.
Die neue KTM 350 EXC-F FACTORY EDITION ist ab Herbst 2021 bei autorisierten KTM-Händlern verfügbar. Nähere Infos gibt es auf www.ktm.com

Quellen: KTM
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First Look: Die GASGAS United in Dirt Tour!
Am 09. September 2021 gastierte die GASGAS United in Dirt Tour in Reisersberg, Deutschland. Dies war nach Spanien und Frankreich bereits der dritte Stopp der Tour, deren erklärtes Ziel es ist, Motorradfans zusammen zu bringen und gemeinsam die Modellpalette von GASGAS zu testen und hinter die Kulissen der beliebten Marke zu blicken...

Egal ob Anfänger oder Profi, Endurofahrer, Motocrossfan, Trialspezialist oder Mountainbiker, bei der United in Dirt GASGAS Tour soll jeder Offroadfan auf seine Kosten kommen.
Auch Enduro Austria bekam im Rahmen dieser Veranstaltung die Gelegenheit, sämtliche Modelle der gegenwärtigen Enduro-, Motocross-, Trial- und Mountainbikepalette zu testen.
Was GASGAS für die Zukunft geplant hat und wer genau mit der Marke angesprochen werden soll, erzählen wir euch in einem ausführlichen Bericht in den nächsten Tagen. Da gibt es dann auch einen Überblick über das Offroadsegment von GASGAS. Also dran bleiben auf Enduro Austria!
Hier könnt ihr euch schon mal die Modellpalette ansehen: https://www.gasgas.com/de-at.html



Vorbericht: Enduro-Austria, C.H.
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Spannendes Family Enduro Finale in Rothenfels!
„Family Enduro“ in Rothenfels: Spannende Rennen mit sehr knappen Ergebnissen: In Rothenfels sind die wahren Enduristen unter sich. So versteckt wie der Campingplatz, ist auch die Endurostrecke. Das Publikum kommt hier leider nicht voll auf seine Kosten, da die Protagonisten meist allein im Wald unterwegs sind...

Trotzdem hat die Strecke ihren Reiz: Die gelungene Kombination aus schnellen Forstwegen, Waldauffahrten und Wurzelpassagen machten die einzelnen Rennläufe sehr spannend. Zur Freude des Veranstalters, waren auch wieder sehr viele Nachwuchstalente an der Startlinie zu finden! Das Wetter zeigte sich Samstagmorgen von seiner besten Seite. Die Bedingungen waren top: angenehme Temperaturen, griffiger Untergrund, kaum Staubentwicklung, -einfach ein würdiger Abschluss der heurigen „Family Enduro“ Saison!!!
Nun zu den Rennläufen:
Zeitig in der Früh bewegten sich die Klassen Bambini, Kinder und Pit Bike in Richtung Vorstart. Da in Rothenfels Fahrerlager, Vorstart und Startareal relativ weit auseinander liegen, fuhren die 3 Klassen gemeinsam zum Startareal, um etwas Zeit einzusparen. Nach der Besichtigungsrunde eröffneten die Bambinis den Renntag. Es führte auch diesmal kein Weg an Sandro Siebenhofer (Team MX Strecke Schönberg Lachtal) vorbei. Er gewann mit 40 sec Vorsprung vor Jan Tretnjak (SAPT Crossfit Graz) und Max Dorfer (MX- Store.at) den Lauf in Oberwölz.

Nach den jüngsten Racern waren die Pit Bikes, die Kinder und die 4 Takt Klasse an der Reihe. Hier die Tagesergebnisse:
Pit Bike:
1. Domenic Tullner
2. Martin Hirner
3. Matteo Minici

Kinder:
1. Rafael Stary
2. Nico Stocker
3. Paul Leitgeb

4- Takt:
1. Ernest Krispel
2. David Rinner
3. Mathias Wibmer

Erwähnenswert ist noch die konditionelle Leistung von Martin Hirner, er nahm an nicht weniger als 4 Rennläufen teil! Gestartet hat Martin den Renntag mit dem Pit Bike, gefolgt vom 4 Takt Lauf. Am Nachmittag gab er sich mit seiner 300er noch in der Zwei- Takt Klasse die Ehre. Zum Drüberstreuen fuhr Hirner noch mit seinem Kollegen &. auch großen Gönner der Family Enduro Rennserie -Roland Schweiger, den Team Bewerb, -Respekt und herzliche Gratulation!!!

Nach der Siegerehrung der Vormittagsprotagonisten ging es für die 2 Takter an die Startlinie! Das fahrerische Level und der Speed in dieser Klasse sind immens hoch. Die Zeitabstände der Top Ten liegen im Sekundenbereich und dennoch setzten sich nach einer Stunde Renndistanz wieder die Favoriten durch.

Marcel Schnölzer (Tam22) war auch in Rothenfels nicht zu biegen und siegte vor Maurice Egger (KTM Walzer) und Tom Hecher (IBI Racing Team). Letzterer musste nach einem Elektrik Problem in der Einführungsrunde sein Bike abstellen und erfuhr Kollegialität auf höchster Ebene. Sekunden vor dem Start wurde Tom ein Motorrad geliehen und er konnte so das Rennen bestreiten. Umso beachtlicher sein 3. Platz auf einem für Ihn vielleicht ungewohnten Motorrad. Großartige Geste, -das gibt’s sicher nur im Enduro Sport!

Nach den heißen Kämpfen im 2 Takt Lauf waren die Damen und die Jugend Klasse am Plan. Für sie galt es ebenfalls die „große Rennrunde“ zu absolvieren. Alle kamen mit den Bedingungen bestens zurecht, was auf das fahrerische Können der Teilnehmer schließen lässt!
Hier die Podiumsplätze:
Damen:
1. Viktoria Dorfer
2. Naomi Waldhauser
3. Anna- Lena Hiden

Jugend:
1. Felix Leitner
2. Lorenz Steinkellner
3. Luis Steinberger
Abgeschlossen wurde der Enduro Tag in Oberwölz mit dem zweistündigen Team Bewerb. Noch einmal trafen die schnellsten Fahrer des Tages aufeinander. Als schnellste Paarung stellte sich das IBI Racing Team mit Tom Hecher und Marcel Schnölzer heraus. Die Salbrechter Brüder Michael und Florian (Bike Shop Salbrechter) konnten vor Christoph Kofler und Andreas Striessnig (MSC Salbrechter) den 2. Platz einfahren.

Das wars mit der „Family Enduro“, -wir haben es durchgezogen! Danke an alle Teilnehmer fürs Dabeisein und Ihre Disziplin im Corona- gebeutelten Jahr 2021. Nicht zuletzt auch ein großer Dank an alle Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der „Family Enduro“ Serie! Wir sehen uns 2022, -bleibts gsund!
Links:
Infos und alle Ergebnisse: http://family-enduro.at/
Serie: Gesamtwertung Family Enduro 2021

PA: P. Bachler, Fotos: Johannes Kundegraber
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MSC Mattighofen Race 2021 im Oktober!
Der MSC Mattighofen veranstaltet am Wochenende des 02. und 03. Oktober 2021 das MSC Mattighofen Race 2021. Die Teilnahme ist limitiert. Jetzt schnell anmelden!
Das Rennen findet am Motocross- Gelände des MSC Mattighofen in A-5223 Pfaffstätt / Sollern statt. Die Streckenführung beinhaltet die Motocross- Strecke sowie die angrenzende Waldflächen. Somit ist für eine abwechslungsreiche Runde mit allen Feinheiten die zu einer anspruchsvollen Enduro – Runde gehören gesorgt.
Für das leibliche Wohl wird – wie immer – bestens gesorgt!
Zeitplan
Samstag 2.Oktober:
09.00-13:00 Uhr Training
14.00-16.00 Uhr Prolog
Sonntag 3.Oktober
10:00-13:00 Uhr 3 Stunden Rennen
ca. 14.00 Uhr Siegerehrung
Weitere Infos und Anmeldung unter: www.msc-mattighofen.at
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Josep Garcia gewinnt International Six Days Enduro 2021!
Der Red Bull KTM Factory Racing Fahrer Josep Garcia beendete die 2021 FIM ISDE als schnellster Fahrer auf seiner KTM EXC-F 350. Neben dem Sieg in der Gesamtwertung holte er sich natürlich auch den ersten Platz in der Enduro2 Klasse...

Beim ISDE 2021 in der Lombardei und Piemont waren insgesamt mehr als 600 Fahrer am Start. Die große Herausforderung für die Fahrer war, sich über 5 Tage auf schnellen und staubigen Pisten zu beweisen. Am letzten Tag war traditionellerweise ein Motocrossrennen angesetzt. Der gesamte Bewerb fand bei heißem Sommerwetter statt.
Die sommerlichen Bedingungen und schnellen Tests kamen dem Sieger Josep Garcia natürlich sehr entgegen. Er konnte am ersten Tag bereits in Führung gehen und diese immer weiter ausbauen. Es war schnell klar, dass der Sieg eine Sache zwischen Josep Garcia und dem Italiener Andrea Verona werden würde.
Nach dem 3. Tagessieg in Folge hatte Garcia allerdings einen harten Crash und rutschte in der Gesamtwertung 3 Sekunden hinter Andrea Verona. Danach gewann Garcia aber wieder alle Tageswertungen und schaffte es auf seiner EXC-F 350, sich eine komfortable Führung für das finale Motocross herauszufahren, welches er mit dem 2. Rang beendete.
Josep Garcia: “Ich bin sehr glücklich mit dem Sieg bei den Six Days. Ein Dankeschön an mein Team, das mir diesen Sieg erst ermöglichte. Er war eine wirklich harte Woche und ich wusste, dass es eng werden wird. Ich habe die ganze Zeit 100% gegeben. Die Tage hier sind außergewöhnlich lang. Zum Glück kostete mich mein Crash am 4. Tag nicht zu viel Zeit und verursachte auch keine physischen Probleme. Die 4 Tagessiege sind großartig. Ich denke, dass ich während des ganzen Bewerbes nur 3-mal gelegen bin. Leider haben wir die WorldTrophy nicht gewonnen, aber der 2. Rang ist auch sehr gut. Es war ein unglaublicher Event für mich.”

FMF KTM Factory Racing’s Taylor Robert hatte ein solides Rennen nach einer verletzungsbedingten Pause am Motorrad. Der vormalige ISDE Sieger war nicht in Bestform. Nichtsdestotrotz konnte er die 5 Endurotage immer als Zweitbester der E2 Klasse beenden. Mit seiner EXC-F 450 wurde er schließlich 2. in der E2 Klasse und 3. in der Nationenwertung
Taylor Robert: “Ich bin nicht dort wo ich sein wollte. Ehrlich gesagt wollte ich um die Gesamtwertung mitkämpfen, konnte aber nicht meine Bestform abrufen. Ich hatte vor dem Bewerb nur 5 Fahrtage zur Vorbereitung nach meinem Schlüsselbeinbruch, der mich 6 Wochen außer Gefecht gesetzt hat. Ich bin glücklich damit, wie ich unter diesen Umständen hier gefahren bin, konnte aber nicht ganz mit den Top-Fahrern mithalten. In der Nationenwertung wurden wir 3. Ein sehr gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass wir auch sehr junge Fahrer im Team hatten. Wir haben definitiv viel gelernt und können uns jetzt für 2022 noch in einigen Bereichen verbessern. Alles in allem war die ISDE ein großartiger Event. Es war hart aber ich habe es dennoch genossen.“

Die Damenwertung wurde von Brandy Richards dominiert. Die KTM unterstützte Fahrerin beendete den ersten Tag mit 2 Minuten Vorsprung, welcher Tag für Tag weiter ausgebaut wurde. Mit ihrer KTM XC-F 350 fühlte sie sich auf den trockenen schnellen Tests sehr wohl und verhalf dem Team USA WOMEN zu einem Sieg mit 14 Minuten Vorsprung
Brandy Richards: “Ich bin von meiner und unserer Teamleistung unglaublich überrascht und habe alle meine Ziele erreicht. Es war eine harte Woche, die Tests waren technisch nicht zu schwierig und kamen mir und meinem Fahrstil sehr entgegen.“
Ergebnisse– FIM International Six Days Enduro 2021

Gesamtwertung:
1. Josep Garcia (ESP), KTM, 4:14:16.07
2. Andrea Verona (ITA), GASGAS, 4:16:12.52
3. Mikael Persson (SWE), KTM, 4:17:46.67
4. Matteo Cavallo (ITA), TM, 4:19:10.57
5. Taylor Robert (USA), KTM, 4:19:17.23
Enduro 1
1. Andrea Verona (ITA), GASGAS, 4:16:12.52
2. Mikael Persson (SWE), KTM, 4:17:46.67
3. Lorenzo Macoritto (ITA), TM, 4:20:50.46
4. Davide Guarneri (ITA), Fantic, 4:20:54.87
5. Jonathan Girroir (USA), GASGAS, 4:23:24.54
Enduro 2
1. Josep Garcia (ESP), KTM, 4:14:16.07
2. Taylor Robert (USA), KTM, 4:19:17.23
3. Dante Oliveira (USA), KTM, 4:21:13.27
4. Layne Michael (USA), Yamaha, 4:22:03.22
5. Thomas Oldrati (ITA), Honda, 4:22:26.76
Enduro 3
1. Matteo Cavallo (ITA), TM, 4:19:10.57
2. Matteo Pavoni (ITA), TM, 4:20:18.95
3. Jaume Betriu (ESP), KTM, 4:20:45.91
4. Ryan Sipes (USA), GASGAS, 4:24:01.03
5. Leo Le Quere (FRA), Sherco, 4:24:33.50
Enduro Women
1. Brandy Richards (USA), KTM, 4:36:27.62
2. Jane Daniels (GBR), Fantic, 4:46:05.94
3. Mireia Badia (ESP), GASGAS, 4:46:24.87
4. Rachel Gutish (USA), Husqvarna, 4:54:49.22
5. Joana Goncalves (POR), Husqvarna, 4:55:51.41
World Trophy Team
1. Italy (Verona, Guarneri, Oldrati, Cavallo)
2. Spain (Garcia, Betriu, Sans, Guerrero)
3. USA (Girroir, Robert, Michael, Sipes)
Junior World Trophy
1. Italy (Macoritto, Morettini, Pavoni)
2. France (Fargier, Le Quere, Criq)
3. Sweden (Ljungstrom, Norrbin, Ahlin)
Women’s World Trophy
1. USA (Richards, Gutish, Gallegos)
2. Great Britain (Holmes, Daniels, Rowett)
3. Spain (Gomez, Calco, Badia
PA: KTM
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