Spektakel bei 3. Lauf der MAXXIS HardEnduroSeries Germany!
MAXXIS HardEnduroSeries Germany: Die „Biene“ hat stacheln gezeigt – Hentschel weiter souverän. Die beste Bezeichnung hatte der MC Isolator Neuhaus-Schierschnitz Streckensprecher „Otto“ für den Renntag auf der Motorsportanlage „Biene“ in Neuhaus-Schierschnitz: „Die „Biene“ zeigte wahrlich ihre Stacheln und hat die Fahrer erneut gefordert.“

Nach vielen Regenfällen der letzten Wochen präsentierte sich das Wetter nun wieder von seiner besten Seite und hatte nur einige nasse Abschnitte für die rund 90 Fahrer zurückgelassen. Diese hatten es aber in sich und sorgten für mächtig Spektakel beim 3. Saisonrennen der MAXXIS HardEnduroSeries Germany 2021.
Auch die vielen angereisten Zuschauer zeigten sich mit der Veranstaltung zufrieden, besonders deswegen, weil das Motorsportverrückte Südthüringen 1 1/2 Jahre warten musste, bis die Veranstaltung Corona bedingt endlich durchgeführt werden konnte.
Netzfund:
Endurides Prolog Award geht an Leon Hentschel
Mit einer Fabelzeit von 3:01 Minuten setzte Leon Hentschel im Endurides Prolog Award ein erstes Ausrufezeichen des Wochenendes. Hinter den Niedersachsen wurde das Feld allerdings mächtig durcheinandergewirbelt. Auf dem schnellen Prolog konnten diesmal andere Fahrer ihre Fähigkeiten ausspielen. Einer davon war Louis Richter. Er kam in der bisherigen Saison in den Prologläufen nicht richtig in Form. In Neuhaus-Schierschnitz machte er allerdings alles richtig und konnte sich trotz eines späten Startplatzes noch auf Platz 2 nach vorn schieben.
Für die größte Überraschung des Morgens sorgte aber Felix Bähker, fast als letztes gestartet erreichte der Schwarzwälder sogar noch Platz 3 im starken Feld.

Gruppenrennen 2 wurde besonders anspruchsvoll
In den Gruppenrennen entscheidet sich wer ins Finale des Tages kommt. Im Normalfall riskieren die Piloten dort nicht sehr viel, allerdings kann das Gruppenrennen dennoch fast alle Träume zerschlagen. So erging es im zweiten Gruppenrennen fast Paul-Erik Huster, der Junior hatte sich bereits in der ersten Runde einen Fremdkörper in sein Rad eingefahren und verlor dabei so viel Zeit, dass er sogar von seinen ärgsten Konkurrenten in der Juniorenklasse Louis Richter überrundet wurde. Am Ende reichte es dennoch mit einer schnellen kontrollierten Fahrweise für den Finaleinzug des KTM Theiner Fahrers.
Das zweite Gruppenrennen erwies sich als deutlich komplizierter als der erste Durchgang, vor allem eine steinige Auffahrt versprühte schon Finalfeeling, ganz nach dem Motto der Serie „Feel the Action“.
Mit Leon Hentschel und Louis Richter setzten sich die Favoriten durch, und durften im Finale in Reihe 1 die Veranstaltung aufnehmen.

Hentschel siegt souverän im Finale
Nur kurz gab Leon Hentschel seine Führung im Finale an Max Faude ab. Das ausgerechnet als er im Finale als erster an einem Nadelöhr aus Bettonröhren strauchelte. Diese Stelle entwickelte sich im 60-minütigen Finalrennen zum entscheidenden Hindernis, wer diese Passage überqueren konnte landete auch im Endergebnis ziemlich weit vorn. Das berüchtigte Wasserloch mit einer kurzen Auffahrt, was in der Saison 2019 für Kopfzerbrechen sorgte, wurde im Vorfeld vom MC Isolator entschärft und spielte diesmal nicht die Rennentscheidende Rolle.
Hentschel setzte sich, nachdem er die Führung zurückerobert hatte, wieder in Front und baute diese auch kontinuierlich aus. Faude sicherte sich dagegen bis zum Ende den zweiten Platz vor Paul-Erik Huster der gleichzeitig die Juniorenklasse gewinnen konnte. Aufgrund von Terminüberschneidungen waren Tim Apolle und Marc Wulf diesmal nicht am Start, wodurch es dieses etwas andere Podium gab.
Sieger Leon Hentschel zeigte sich sehr zufrieden nach dem Zieleinlauf: „Natürlich ist es gut die Führung hier weiter auszubauen. Es hat mir Mega Spaß gemacht, es war eine geile Runde.“
Paul-Erik Huster ist durch seinen Sieg in der Juniorenklasse nun neuer Tabellenführer in dieser Wertung. Bei den Senioren bleibt Timo Jungmann in Front, obwohl er sich diesmal Rene Jerbach aus Estland geschlagen geben musste.
Die MAXXIS HardEnduroSeries Germany wird bereits am kommenden Wochenende beim MelzExdraehm in Meltewitz fortgesetzt. Onlinenennungen sind unter HIER weiterhin möglich.
Informationen zur Maxxis HardEnduroSeries Germany sind jederzeit unter www.hardenduro-germany.de abrufbar.

Photo: TK420 / Toni Keller, PA: Denis Günther
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Honda, KTM, Piaggio und Yamaha unterzeichnen Batterie Konsortium!
„Swappable Batteries Consortium“ Vereinbarung für Motorräder und leichte Elektrofahrzeuge zwischen Honda Motor, KTM F&E, Piaggio Group und Yamaha Motor unterzeichnet! 6. September 2021 - Nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung am 1. März dieses Jahres haben HONDA Motor Co., Ltd., KTM F&E GmbH, PIAGGIO Group (PIA.MI) und YAMAHA Motor Co., Ltd., nun eine offizielle Vereinbarung zur Einrichtung eines „Swappable Batteries Motorcycle Consortium“ (SBMC) unterzeichnet.

Die Gründungsmitglieder des Konsortiums verpflichten sich zur Förderung des breiten Einsatzes von leichten Elektrofahrzeugen – wie Mopeds, Scooter, Motorräder, Dreiräder und Vierräder – im Verkehrssektor und zu einem nachhaltigeren Lifecycle-Management von Batterien im Kontext der internationalen Klimapolitik, und glauben, dass die Verfügbarkeit eines gemeinsam entwickelten austauschbaren Batteriesystems der Schlüssel zur Weiterentwicklung der Niedervolt-Elektromobilität ist.
Das zugrunde liegende Ziel des Konsortiums ist es, Lösungen zu finden und Kundenbedenken hinsichtlich der Zukunft der Elektromobilität zu beseitigen, wie etwa Reichweite, Ladezeit sowie Infrastruktur und Kosten. Dies wird in Übereinstimmung mit vier Hauptzielen erreicht:
Entwicklung von gemeinsamen technischen Spezifikationen des „Swappable Battery Systems“
Bestätigung der gemeinsamen Nutzung von Batteriesystemen
Standardisierung und Förderung der gemeinsamen Spezifikationen des Konsortiums in Europa und in internationalen Normungsgremien.
Erweiterung der gemeinsamen Spezifikationen des Konsortiums auf einem globalen Level.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Interessensgruppen und nationalen, europäischen und internationalen Normungsgremien werden sich die Gründungsmitglieder des Konsortiums an der Erstellung internationaler technischer Standards beteiligen. Tatsächlich ist die Verfügbarkeit von Ladestationen von Land zu Land unterschiedlich und Informationen für Konsumenten sind noch immer limitiert. Daher strebt das Konsortium HONDA, KTM, PIAGGIO und YAMAHA an, Entscheidungsträger für die Entwicklung und den Ausbau von Ladeinfrastruktur mit einzubeziehen, um das Wachstum der leichten Elektrofahrzeuge zu fördern.
Die vier Gründungsmitglieder ermutigen alle Interessensgruppen, sich der Kooperation anzuschließen, um die Expertise des Konsortiums zu bereichern und die Verbreitung von austauschbaren Standardbatterien für die Zukunft zu gewährleisten. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte eines der Gründungsmitglieder für weitere Informationen.
Yoshishige Nomura, Chief Officer, Motorcycle Operations, Honda Motor Co., Ltd.:
„Honda ist der Meinung, dass die weit verbreitete Einführung von Elektromotorrädern eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung einer nachhaltigeren Gesellschaft spielen kann. Dazu müssen wir verschiedene Herausforderungen wie die Erweiterung der Reichweite, die Verkürzung der Ladezeit und die Senkung der Fahrzeug- und Infrastrukturkosten lösen, um den Komfort für die Kunden zu erhöhen. In dem von uns geschaffenen Konsortium werden die Gründungsmitglieder aus der Motorradindustrie und andere Interessengruppen gemeinsam daran arbeiten, austauschbare Batterien, ihre Ladesysteme und die umgebende Infrastruktur zu standardisieren, um das Umfeld für ihre Nutzung zu schaffen. Unser finales Ziel ist es, sicherzustellen, dass Motorräder auch weiterhin als nützliches Fortbewegungsmittel in der Mobilität der Zukunft gewählt werden.“
Stefan Pierer, CEO PIERER Mobility AG:
„Die Unterzeichnung der Vereinbarung des Konsortiums ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass die PIERER Mobility AG weiter vorankommt, Innovationen schnell liefern und ihre klare strategische Vision für elektrisch angetriebene Zweiräder voranbringen kann. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir an der Entwicklung eines austauschbaren Batteriesystems für Niedervolt-Fahrzeuge (48V) bis 11kW Leistung auf Basis internationaler technischer Standards arbeiten. Wir freuen uns sehr darauf, dass motorisierte Zweiräder auch in der Zukunft der urbanen und außerstädtischen Mobilität ihre Rolle behalten.“
Michele Colaninno, Chief of strategy and product of Piaggio Group:
„Die urbane Mobilität befindet sich in einer heiklen Phase des Übergangs zur Elektrifizierung. Dank unseres Konsortiums, das aus vier großen global Playern besteht, werden Motorräder weiterhin eine führende Rolle im urbanen Umfeld haben. Austauschbare Batterien sind die richtige Antwort, um die Ladezeit der Fahrzeuge zu beschleunigen und den Kunden einen zusätzlichen Benefit zu bieten. Urbane Mobilität ist Teil der Piaggio DNA und Geschichte: Unser Ziel ist es, all unser Technik Know-how und unsere innovativen Kräfte in das Konsortium einzubringen.“
Takuya Kinoshita, Senior Executive Officer, Chief General Manager of Land Mobility Business Operations, Yamaha Motor Co., Ltd.:
„Das Swappable Batteries Motorcycle Consortium in Europa kann nun mit der Arbeit beginnen. Ich hoffe, dass dieser erste Schritt ein Signal für ähnlich gesinnte Interessensträger sein wird und ihre Aufmerksamkeit auf unsere Mission lenkt und so zu einem grundlegenden Wandel für die Zukunft führt. Wir bei Yamaha Motor sind überzeugt davon, dass wir mit dieser Initiative die Vereinheitlichung technischer Spezifikationen und Standards unterstützen können und dazu beitragen können, die Vorzüge der Elektrifizierung zu maximieren – für Kunden auf der ganzen Welt.“
PA: Honda
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ISDE 2021: Interviews mit den österreichischen Clubteams!
Die international Six Days Enduro - ISDE 2021 sind Geschichte. Italien gewinnt als Gastgeber die World Trophy und Junior Trophy. Die USA holen den Sieg in der Women’s World Trophy. Der pfeilschnelle Josep Garcia gewinnt die Overall Einzelwertung. Neben den Superstars sind aber auch jede Menge Top-Enduropiloten aus der ganzen Welt in den Clubteams unterwegs. Auch Österreich hatte insgesamt vier Club-Teams am Start. Wir haben nachgefragt wie es den einzelnen Teams bei der "Enduro-Olympiade" gegangen ist:

Six Days Team Knopper:
728 Christian Wippel C1
828 Marvin Harrer C2
928 Günther Wurzer C3
Teamchef Günther Knopper: "Der erste Tag ist relativ stressfrei abgelaufen. Am Tag 2 war Christian Wippel ein wenig unter Zeitdruck und hatte sich Schürfwunden an der Wange und ein blaues Auge eingefangen, konnte aber das Rennen fortsetzen. Der dritte Tag war dann schon sehr hart. Die selbe Strecke wurde das dritte Mal gefahren - Es gab jedoch verschiedene Sonderprüfungen - bis auf einen Endurotest, der wurde an allen drei Tagen 2x gefahren. Es war sehr hart, knackig und vor allem staubig.

Der vierte Tag war dann wieder vergleichsweise entspannter. Mit den Zeiten ist sich alles ganz gut ausgegangen - Zum "trödeln" war aber keineswegs Platz. Am vierten Tag gab es dann auch eine neue Strecke und neue Sonderprüfungen. Wieder sehr staubig. Auch im Wald war das hintereinanderfahren wegen dem Staub fast nicht möglich, einige Fahrer sind angeblich sogar teilweise stehengeblieben. Der 5. Tag war dann sehr schnell - auch die Crosstests. Am letzten Tag dann das Abschlussmotocross auf einer sehr schönen MX-Strecke. Da gab es nur eine kleine Etappe bis zur MX-Strecke plus einer 10Minunten Phase um das Motorrad nochmals aufzubereiten bevor das Gerät in den parc ferme kommt. Von dort aus starten dann die einzelnen Gruppen in das Motocross. Auch das Motocrossrennen ist für uns gut verlaufen. Insgesamt ist das Team sehr materialschonend unterwegs gewesen und das ganze Rennen ist gut verlaufen. Eine schöne Veranstaltung mit guten Ergebnissen aller österreichischen Teams. Immer wieder ein schönes Erlebnis. Am Ende ist das Team Knopper von Über 160 Teams auf Rang 44 gelandet."
Oldschool Race Team:
727 Markus Tischhart C1
827 Fritz Priewasser C1
927 Rudi Pöschl C3
Markus Tischart: "Uns ist es bei den ISDE 2021 eigentlich gut gegangen. Unser Plan war, uns nicht zu sehr reinzusteigern, mit 90% zu fahren und uns nicht zu verletzen sowie die Veranstaltung zu genießen. Rudi Pöschl und ich haben ja schon mehr Erfahrung mit dem Ablauf, Fritz Priewasser war zu ersten Mal im klassichen Modus unterwegs. Wir haben uns die Test vorher angesehen, Rudi Pöschl ist erst später angekommen und hat die Test mit seiner Erfahrung ohne Besichtigung absolviert.
Die einzelnen Tage waren super, die Motocrosstest sehr schnell und staubig - "ausgebandelte" Wiesentests. Bei den Endurotests ist es zu sehr gut gegangen und wir waren sogar ziemlich schnell unterwegs. Am Donnerstag hatte Rudi Pöschl dann einen wilden Sturz in einem Specialtest bei dem es ihm bei seinem Motorrad das ganze Heck abgerissen hatte und er auch kurzzeitig ein leichtes "blackout" hatte. Er hat sich dann aber im Laufe des Tages wieder nach vorne arbeiten können. Am Abend war dann natürlich Stress angesagt da das ganze Motorrad in der kurzen Zeitphase repariert werden musste. In der Früh hat er es dann weiter servisiert und glücklicherweise wurde an diesem Tag auch ein MX-Test gestrichen. Er hat dann im Laufe des Tages immer bei der Zeitkontrolle sein Motorrad wieder weiter zusammengeflickt.

Beim Abschlussmotocross hatte ich leider einen Crash mit 3 anderen Fahrern und musste von hinten aufholen. Rudi Pöschl ist tadellos unterwegs gewsesen, hatte ebenfalls einen Sturz und hatte ein großes Fahrerfeld von hinten aufgerollt. Fritz Priewasser war im Mittelfeld und hat das Rennen ohne Probleme durchgezogen. Unterm Strich keiner verletzt, unser Plan ist aufgegangen und wir haben sogar noch als bestes österreichisches Clubteam abgeschlossen. Gesamt sind wir auf Platz 32 von über 160 Teams. Für uns alle ein Wahnsinnsergebnis mit dem wir nicht gerechnet hatten. Insgesamt auch im Fahrerlager ein super Zusammenspiel aller Österreicher und vielen Dank auch an Günther Knopper der mit seiner Erfahrung allen weitergeholfen hat und auch noch für uns alle gegrillt hat :-)"
Enduro-Austria-Racing-Team:
729 Dominic Spendl C1
829 Thomas Boder C2
929 Georg Hutter C3
Thomas Boder: "Für uns waren dies ISDE komplettes Neuland da wir, ausgenommen Georg Hutter, noch keine Erfahrung mit dem klassischen Modus und all seinen Regeln hatten. Dadurch haben Dominic Spendl und ich gleich am ersten Tag eine fette Zeitstrafe ausgefasst da wir zu früh bzw. zu spät zum Start gekommen waren. Da kann schon mal ein Zeitnehmungsteppich im Weg liegen ;-)) Am Tag 2 waren wir dann schon schlauer und haben auch richtig gut reingefunden. Wir waren dann auch immer schön im vorderen Drittel unterwegs, die Zeiten der Wertungsprüfungen haben super gepasst. An den ersten drei Tagen waren die Strecken ziemlich ident, da wurden nur die Tests ein wenig umgedreht bzw. verändert. Eine Runde mit jeweils 200km - was schon sehr lang und zäh ist. Die Test waren lässig, vor allem an den ersten 3 Tagen mit Bachbett und zwischen den Weinbergen hindurch.

Am Tag 4 hatte ich dann Pech, da ist mir die Kupplungsleitung im ersten Crosstest aufgegangen. Ich musste dann beim Timecheck 1 eine dreiviertel Stunde lang reparieren. Da hab ich dann auch richtig Strafzeit aufgerissen. Am nächsten Tag war ich dann natürlich ganz hinten eingereiht. Ich konnte mich aber dann von ganz hinten wieder weit nach vorne durchkämpfen. Spendl Dominic ist ganz super gefahren. Der war die ganzen 1000km mit einer 125er unterwegs - das muss man sich auch erst mal antun. Er hat das ganze restliche Rennen dann ohne Strafzeit geschafft. Georg Hutter ist überhaupt die ganze Veranstaltung konstant und ohne jeglicher Strafzeit durchgefahren. Im Endeffekt waren wir dann 66. Das Abschluss-MX war ein gewaltiges Erlebnis mit einer unglaublichen Kulisse. Ein sehr schönes Erlebnis - Wir überlegen schon ob wir 2022 wieder mitfahren!"
Lietz Sport Racing Team:
720 Berhard Pitzl C1
820 Eduard Ederer C2
920 Robert Lietz C3
Edi Ederer: "Uns war bei diesen ISDE wichtig, dass wir alle drei ohne gröbere Verletzungen ins Ziel kommen. Ein Wunsch wäre auch gewesen ohne Strafzeiten zu bleiben und im Mittelfeld mitzufahren. Es war heuer ein extrem staubiges Rennen. Die Strecken waren anspruchsvoll, die Flussbetten massiv lang, die hatten es echt in sich und waren am Ende der Tage um so anstrengender zu fahren. Bis zu Tag 4 waren wir auch sehr gut unterwegs und hatten uns immer wieder leicht verbessert. Am Tag 4 waren wir bereits bei Rang 75.
Dann kam leider das technische Problem bei meinem Motorrad. An den letzten Tagen ist mir das Motorrad immer wieder abgestorben und teileweise längere Zeit nicht mehr angesprungen. Wir sind heute noch an der Fehlersuche. Ich bin froh, dass ich es ins Ziel geschafft habe. Beim Abschluss-MX musste ich das Motorrad sogar aus der Strecke schieben. Der anstrengendste Tag war eigentlich der dritte Fahrtag. Insbesondere heuer in Italien da die selbe Strecke nach 3 Tagen schon sehr "zerbomt" war. Und bei 195km am Tag geht das natürlich auf die Gelenke. Vom Staub her kann ich mich in 25 Jahren Rennerfahrung auf kein Rennen mit so viel Staub erinnern. Wir hatten zum Glück die ganze Woche keine Stürze.

Worauf wir aber am meisten Stoz sind ist, dass wir das komplette Service selbst organisiert haben. In Zusammenarbeit mit Familie, Freunde, dem Enduro-Austria-Racing-Team und Unterstützung auch von Johannes Reingruber. Super war auch die physiotherapeutische Unterstützung von Helmut Hartig der uns das Leben um einiges erleichterte. Auf jeden Fall wieder eine tolle Erfahrung und ein Flair den es nur bei den Six Days gibt. Am Ende sind wir wegen dem technischen Problem von der 70er Reihe auf Rang 106 von über 160 Teams nach hinten gerückt. Das Ziel im Mittelfeld zu landen haben wir dennoch erreicht. Ich kann nur jeden Endurofahrer empfehlen diese Veranstaltung einmal im Leben mitzufahren.
Link: Alle Teams ISDE 2021
Link: Startlisten und Ergebnisse ISDE 2021
Link: https://fim-isde.com/
Vielen Dank an alle Teilnehmer und nochmals Gratulation von Enduro-Austria.#
Interviews: Enduro-Austria.
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Dimoco AspangRace 2021: Es ist angerichtet!
Im Jahr 2020 musste das Dimoco AspangRace auf Grund der Pandemie im Frühjahr zuerst verschoben und letztlich leider abgesagt werden. Heuer kann aber endlich wieder durchgestartet werden. Termin: 10. bis 12. September 2021!

Es war eine schmerzhafte Entscheidung die das AspangRace - Team im letzten Jahr treffen musste, verständlicher Weise konnte eine Veranstaltung dieser Größenordnung in einer so unsicheren Zeit einfach nicht geplant bzw. durchgeführt werden.
2021 wird das Areal jedoch endlich wieder belebt. Die Teilnehmer dürfen sich wieder auf das beliebte Rennen welches als Großveranstaltung gilt und dennoch einen familiären Charakter hat, freuen. Am Freitag wird es auch wieder die Möglichkeit geben von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf der Strecke zu trainieren. Die Rennen finden wie immer am Samstag und Sonntag statt.
Teamchef Spitzer Bernhard möchte aber unbedingt auf die 3G-Regeln hinweisen. Es ist für die Sicherheit und auch für unseren Sport enorm wichtig, dass sich die Teilnehmer auch an diese Regeln halten! Grundsätzlich wird das Rennen wie gewohnt stattfinden, allerdings in einer leicht abgespeckten Version ohne Junioren-Race da die Corona-Auflagen doch sehr aufwendig sind.
Die Teilnehmer der Six Days sind wieder gesund zurück und werden mit den Fahrern der österreichischen Meisterschaft eine enorm starke Besetzung bieten.
Die Strecke hat sich etwas verändert, da in den letzten zwei Jahren sehr viel Material abgebaut worden ist. Es wird also neue bzw. abgeänderte Streckenteile geben.
Klasseneinteilung:
Klasse 1 - ÖM/AspangRace-Elite
Klasse 2 - Team - 2 Starter im Wechsel, ein Transponder, ein oder zwei Motorräder
Klasse 3 - Über 250 ccm, bis 26 Jahre
Klasse 4 - Über 250 ccm, 26 bis 35 Jahre
Klasse 5 - Über 250 ccm, 35 bis 45 Jahre
Klasse 6 - Bis 250 ccm, bis 26 Jahre
Klasse 7 - Bis 250 ccm, 26 bis 45 Jahre
Klasse 8 - Golden League (ab 45 Jahre)
Limitierte Teilnehmerzahl an beiden Renntagen! Samstag 600 Starter und am Sonntag 300 Starter
Link: https://www.aspangrace.at/

Fotos: Irina Gorodnyakova
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Oldtimer Motocross und Enduro St. Leonhard!
Eine Autostunde von Salzburg entfernt befindet sich der Verein “Motocross und Endurofreunde St. Leonhard“ Den Verein gibt es seit 1997 - Neben dem Motorsport wird auch die Jugendarbeit sehr groß geschrieben. Mitte September sind aber die alten Enduro-Haudegen bzw. die alten Motorräder am Zug...

Am 11.September findet bei den Motocross- und Endurofreunden St. Leonhad E.V. ein Oldtimer Motocross- und Enduro statt. Los geht es mit der Anmeldung um 09.30 Uhr inkl. Weißwurstfrühstück, danach Training und das Rennen.
Genauere Infos zur Veranstaltung werden vor dem Rennen auf der Website des Vereins bekanntgegeben.
Link: http://x-leo.de/
Google Maps: https://goo.gl/maps/HwxE5CpZbH5ccHZFA
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Big Enduro: Update für Africa Twin + Adventure Sports!
Die Honda Adventure Ikonen Africa Twin und Africa Twin Adventure Sports erhalten im Modelljahr 2022 auffällige Farben und weitere Updates...

+ Verfeinerte DCT Einstellungen für ein noch besseres Handling in den ersten beiden Gangstufen
+ Die CRF1100L Africa Twin verfügt nun serienmäßig über einen Gepäckträger aus Aluminium
+ Neuer niedrigerer 5-fach verstellbarer Windschild auf der CRF1100L Africa Twin Adventure Sports sorgt für eine bessere Sicht
+ Auffälliger neuer Look mit neuem „Big Logo“ auf der Africa Twin und neuen „Cracked Terrain“ Graphiken auf der Africa Twin Adventure Sports
Nach über drei Jahrzehnten seit ihrem Start in Europa, steht die Honda Africa Twin noch immer für Abenteuer und Geschichte. Im Modelljahr 2022 erhalten die CRF1100L Africa Twin und ihr langstrecken-erprobtes Schwester-Modell CRF1100L Africa Twin Adventure Sports neue praktische Updates, verfeinerte Dual Clutch Transmission (DCT) Einstellungen und einen auffälligen neuen Look.
Das neue Modelljahr bringt Updates mit sich, welche die Alltagstauglichkeit der beiden Africa Twin Modelle weiter verstärken. Die CRF1100L Africa Twin erhält serienmäßig einen Gepäckträger aus Aluminium und die CRF1100L Africa Twin Adventure Sports profitiert von einem neuen 110 mm niedrigeren 5-stufig einstellbaren Windschild, welcher die Sicht verbessert und keine Kompromisse beim Wetterschutz eingeht.
Beide DCT Versionen der jeweiligen Africa Twin Modelle verfügen im Modelljahr 2022 über verfeinerte Einstellungen und bieten ein noch besseres Handling in den ersten beiden Gangstufen – beim Anfahren bis zu niedrigen Geschwindigkeiten. Honda hat bereits über 200.000 Motorräder mit DCT Getriebe in Europa verkauft, seitdem das System erstmals in der VFR1200F im Jahr 2009 auf den Markt kam. Das zeigt, wie beliebt das DCT System ist.
Die Updates im Modelljahr 2022 werden durch auffällige neue Farbvarianten und Graphik Updates ergänzt. Die CRF1100L Africa Twin Adventure Sports erhält neue „Cracked Terrain“ Graphiken und die CRF1100L Africa Twin ein neues „Big Logo“ Design mit überarbeiteten Farben, welche die komplett schwarze Seitenverkleidung aus Aluminium und den auffälligen roten Rahmen hinten betonen.
Link: https://www.honda.at/motorcycles.html

Information Modelljahr 2022 in Österreich:
Honda CRF1100L Africa Twin – geplanter Marktstart in Österreich Oktober 2021
Honda CRF1100L Africa Twin Adventure Sports Showa EERA – geplanter Marktstart in Österreich Oktober 2021
Quelle: Honda Austria
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ISDE 2021: Gute Ergebnisse der Österreicher bei Halbzeit!
Kurzer Zwischenbericht der österreichischen Teams bei der ISDE 2021: Nach Tag 3 sind alle Fahrer wohlauf und ohne gröbere Verletzungen im Fahrerlager zurück. Die Etappen und Tests sind sehr kräfteraubend, da die Böden sehr steinig und hart sind und den Fahrern alles abverlangen. Dazu kommt der extreme Staub und nach drei Tagen auf der ziemlich gleichen Streckenführung, die sehr schnell ist, wurden die Böden immer tiefer und härter...

01.09.2021: Heute am dritten Tag war es am heißesten nahe der 40°C Grad Grenze. Die Platzierungen der österreichischen Teams können sich jedenfalls sehen lassen:
- Trophy-Team (M. Hirschmugl, W. Feichtinger, M. Feichtinger, B. Schöpf): 14. Platz
Club-Teams:
- Oldschool Race-Team (M. Tischhart, F. Priewasser, R. Pöschl): 33. Platz
- Racing Team Knopper (C. Wippel, M. Harrer, G. Wurzer): 47. Platz
- Enduro-Austria-Racing-Team (D. Spendl, T. Boder, G. Hutter): 57. Platz
- Lietz Sport Racing Team (B. Pitzl, E. Ederer, R. Lietz): 79. Platz
Insgesamt sind noch 163 Teams in der Wertung.
Die Österreich - Teams sind gespannt auf die neuen Streckenführungen und Tests ab Tag 4.
Link: Alle Teams ISDE 2021
Link: Startlisten und Ergebnisse ISDE 2021
Link: https://fim-isde.com/
Link: Six Days Club Team Austria auf Facebook




Bericht: M.Konrad
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