Die 19. Red Bull Romaniacs mit dem Titel ”In Madness We Trust” startet am 26. Juli in Sibiu. Nach den coronabedingt etwas schwächeren Jahren zieht man heuer wieder voll durch. Das Fahrerfeld setzt sich aus Teilnehmern von 52 Nationen zusammen. Darunter sind heuer auch Inder sowie Enduristen aus Fidschi und Venezuela. Der Großteil der Fahrer kommt aber wie immer aus Großbritannien, Österreich und Deutschland.

 

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Bei dieser “In Madness We Trust” Edition 19 setzt man wieder auf den “klassischen” Prolog in der Innenstadt. Der Prolog wurde schon sehr früh zum Markenzeichen der Romaniacs und bringt Fahrer und Zuseher zueinander. Das fördert die Akzeptanz in der Bevölkerung. Erstmals wird man heuer den Prolog per Livestream verfolgen können.

Veranstalter Martin Freinademetz wird den Event am 25. Juli mit dem “Nations City Ride”, einer gemeinsamen Fahrt durch die Altstadt zur Prologstrecke starten, wo die Eröffnungs- und Mediashow stattfinden wird. Der offizielle Start der Romaniacs ist am 25. Juli mit dem Prolog. Die heurige Auflage soll einige Neuigkeiten bringen. Man spricht von vielen komplett neuen Tracks, welche die Fahrer tief in das rumänische Hinterland führen sollen. Die Tagesetappen werden wieder sehr lange und mit zahllosen steilen Auf- und Abfahrten gespickt sein.

Für alle Goldfahrer bietet man Herausforderungen wie 10000 Höhenmeter am Tag, um die Besten des Sports an ihre physischen und psychischen Grenzen zu bringen. Mit dabei sind auch die klassischen Zerstörungssektionen a la “Kill’Em All”, “Men Ridge” und “Mofo”. Um an die neuen Gebiete zu kommen, gibt es wieder eine auswärtige Übernachtung. Nach dem 2. Offroad Tag werden die Fahrer im Rânca Ski Resort untergebracht. Heuer wird es aber im Gegensatz zum Vorjahr auch für die Teams die Möglichkeit geben, dort hinzugelangen und dabei zu sein. Der letzte Tag endet wie immer am berühmten Steilhang in Gusterita vor tausenden Fans.

 

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Die Hardenduro Rallye ist wieder in 5 Klassen aufgeteilt, um es Anfängern wie auch Profis zu ermöglichen, ein Romaniacs Finisher zu werden. Die größte Ehre gebührt natürlich den Goldfahren, die ja eine fast unmögliche Herausforderung vor sich haben. In dieser Klasse wird unter anderem Rekordsieger Graham Jarvis (6 Siege) antreten. Manuel Lettenbichler (3 Siege) und Weltmeister Billy Bolt werden ebenfalls dabei sein. Pol Tarres wird nach seinem sensationellen 18. Platz (Bronze Klasse) letztes Jahr auf der Yamaha Ténéré 700 versuchen dieses Ergebnis noch zu steigern.

Die weltbesten Hardenduro Athleten treffen sich in Sibiu, so Veranstalter Martin Freinademetz. Wir haben unsere Rallye trotz widriger Umstände die letzten Jahre durchgezogen und sind jetzt froh, wieder bei den ursprünglichen Starterzahlen angelangt zu sein. Heuer hatten wir Glück mit dem Wetter beim „Trackscouting“ und Teo Isac, der Trackmanager, konnte dadurch viele neue Abschnitte dazunehmen. Wir haben viele Herausforderungen für alle Klassen, auch für unsere Atomfahrer. Für die Goldfahrer haben wir die bis jetzt längsten und steilsten Etappen, die wir jemals hatten. Heuer wird es definitiv schwieriger ins Ziel zu kommen. Es geht sehr viel auf- und ab. Seid gut vorbereitet!

Die Red Bull Romaniacs 2022 ist die fünfte und längste Veranstaltung der FIM Hard Enduro World Championship und findet vom 26. Bis 30. Juli in Sibiu in Rumänien statt.

 

Quellen: Red Bull Romaniacs. Fotos Prolog 2019: Predrag Vuckovic und Adrian Crapciu


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