Der 5/18-Juniorendurocup ist momentan die Nachwuchsschmiede in Österreich und äußerst erfolgreich. Auch Enduro-Austria Fahrer Sven Mayrhofer konnte sich mal einen der begehrten Meistertitel holen und ist als Trainer beim Verein noch aktiv. Im Interview mit Obmann Alexander Janko wird eine vielversprechende Zwischenbilanz gezogen...

 

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Enduro-Austria: Die ersten drei Rennen des Juniorendurocups sind vorbei und das vorletzte Rennen in Grafenbach steht vor der Tür. Wie lief die Saison bis jetzt?

Alexander Janko: Da das erste Jahr schon so super gelaufen ist, mussten wir nicht viel nachjustieren. Am Samstag kommen alle Klassen auf eine Nettotrainingszeit von bis zu 5 Stunden. Speziell beim "Roots auf Türnitz" konnten wir ein hoch qualifiziertes Training mit Lars Enöckl, Dieter Rudolf und Rob Scharl anbieten. Danke auch an Philip Bertl der dies ermöglichte. Bis zu 60 Teilnehmer pro Renntag zeigen uns, dass wir am richtigen Weg sind. Danke an Cheftrainer Herbert Lindtner und alle die uns im Training und rundherum unterstützen.

Enduro-Austria: Für alle die überlegen an so einem Rennwochenende Teil zu nehmen. Wie läuft alles ab?

Alexander Janko: Jeder ist willkommen, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Wir trainieren am Samstag nicht in ccm Klassen, sondern in, dem Fahrkönnen angepassten, Kleingruppen. So kann es zB. sein, dass ein etwas nicht so versierter 85ccm Fahrer mit den 65ccm Fahrern mit trainiert, oder umgekehrt. Für jeden ist etwas dabei. Auch kann jeder für sich selber entscheiden, ob er nur am Training teilnehmen oder auch ein Rennen fahren möchte. Beim Rennen besteht ebenfalls die Möglichkeit leistungsmäßig angepasst zu starten, da sind wir flexibel und finden immer eine Lösung. Und für die Motivierten gibt es eine Meisterschaftswertung.

 

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Enduro-Austria: Das klingt nach einer sehr soliden Plattform, wie wird es in Zukunft weiter gehen?

Alexander Janko: Wir werden so weitermachen wie bisher, ich denke die Plattform stimmt. Wir haben mit Herbert Lindtner, Rudi Rameis, Edi Ederer, Niki Kalina, Schrenk Julia und Erich Brandauer einen Top nationalen Trainerstab. Wird können von der Trialtechnik über Enduro bis zum Motocross alles abdecken und so den Nachwuchs optimal auf ihr weiteres Enduroleben vorbereiten. Auch unterstützen uns immer wieder nationale TOP-Fahrer aus der Enduroszene. Da wir uns hauptsächlich im Osten von Österreich bewegen, bin ich noch auf einer Suche nach einer Location im Westen, mal sehen ob sich da für nächstes Jahr schon was ergibt. Ansonst sind wir sehr zufrieden wie es läuft.

Enduro-Austria: Was sind die Grundregeln bzw. was möchtest du den Enduroneuligen mit in die Zukunft geben?

Alexander Janko: Regeln haben wir wenige. Die oberste Regel ist Fairness im Sport und gemeinsam Spaß am Fahren haben. Mitgeben wollen wir all unseren Schützlingen, dass neben dem Wettbewerb hauptsächlich die Freude am Fahren im Vordergrund steht und Hindernisse am Weg da sind um sie zu überwinden. Endurofahren ist auch eine Lebensschule. Unser Nachwuchs lernt von Anfang an, dass wir uns gegenseitig unterstützen und es ist schön zu sehen
wie sich im Fahrerlager Freundschaften bilden, die über diese Wochenenden hinaus gehen.

Für jeden der jetzt auf den Geschmack gekommen ist besteht dieses Wochenende die Chance zum Meisterschaftslauf in Grafenbach zu kommen.

Webseite: http://www.juniorendurocup.at 

 

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Fotos: Juniorendurocup, Interview: Sven Mayrhofer / Alexander Janko

 


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