Hard Enduro Fahrer Michael Walkner auf dem Weg an die Weltspitze - Hawkstone Park (England) ist nun schon die 6. Station der WESS (World Enduro Super Series). Die Veranstaltung findet vom 21. bis 22. September im legendären britischen Veranstaltungsort statt. 500 Teilnehmer aus 35 Nationen stehen am Start.

 

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Das sandige britische Terrain sorgt dafür, dass der Hawkstone Park Cross-Country ein herausfordernder Wettkampf ist und perfekt zur World Enduro Super Series passt. Das Cross-Country-Rennen findet sowohl auf der etablierten Motocross-Strecke als auch durch die ausgedehnten Waldgebiete, die die Rennstrecke umgeben, statt.

„Da dieses Rennen auf sandigem Boden erfolgt, habe ich zweimal in Belgien ein Sandtraining absolviert“, so Michael. Auf zwei renommierten Sandstrecken (Lommel und Hondapark) wurde mit seinem Vater und seinem Bruder Thomas trainiert.

„Für mich war das Neuland, habe noch nie ein Cross- Country Rennen auf sandigem Boden bestritten. Auch dieses Format zwischen Motocross und Enduro war für mich ganz neu “, meinte ein durchaus zufriedener Michael.

„Dieses Cross- Country Rennen war ein echter Test für meine Vielseitigkeit, da hier die Geschwindigkeit dazukam, die ich im letzten Monat auf diversen Motocross- Strecken geübt habe. Von Vorteil ist natürlich, dass mein Papa, ehemaliger Motocross- Profi, mir wertvolle Tipps geben konnte. Doch bei so einem Format habe ich noch enormen Aufholbedarf!“

Ein ca. 10 Minuten langer Rundkurs musste in einer 2,5 stündigen Renndistanz so oft wie möglich durchfahren werden. Mit seiner Zwei-Takt KTM waren dafür zwei Tankstopps notwendig. „Bald hätte ich es wie alle Viertaktmotorräder mit einem Tankstopp geschafft, doch zur Sicherheit musste ich vor der letzten Runde noch einmal tanken. Das hat wertvolle Zeit gekostet, doch besser als nicht ins Ziel zu kommen“, meinte Michael. Am Ende holte er sich den beachtlichen 18. Platz.

Ein neuer Stern am Hard Enduro-Himmel:

Michael Walkner aus Gaißau startete seine Profi-Sportkarriere erst im Frühjahr 2018 (nach Matura am Werkschulheim Felbertal und Präsenzdienst). Noch im selben Jahr erzielte er Top-Platzierungen bei der Red Bull Romaniacs Silver Class (Rumänien, 2. Platz), dem Sea to Sky (Türkei, 8. Platz) und dem Hixpania (Spanien, 5. Platz). Anfang April 2019 sorgte Walkner in Rumänien beim „King of the hill“ mit einem 1. Platz international für Aufsehen. Danach konnte er bei Rennen in Spanien zwei TOP- TEN Platzierungen einfahren. Alestrem (Spanien) 2019 – 9. Platz; Bassella Race (Spanien) 2019 – 10. Platz

2019 steigt er zum ersten Mal in die WESS (World Enduro Super Serie) ein. Diese Serie umfasst 8 Rennen:

Lagares (Portugal) – 23. Rang;
Trefle (Frankreich) – 25. Rang ;
Erzberg (Österreich) – 26. Rang
Hixpania (Spanien) – 11. Platz am Samstag; am Sonntag, an 13. Stelle liegend, ausgefallen;
Red Bull Romaniacs Gold Class (Rumänien) – 12. Rang
WESS- derzeitiger Stand nach 5 von 8 Stationen – 15. Rang

Trainiert und gecoacht wird Walkner von seinem Vater Rupert Walkner, österreichische Motocross-Legende und Leiter der Abteilung Offroad bei KTM. Mit im Betreuerteam unterwegs ist auch sein Bruder Thomas Walkner, der als Motorenmechaniker ebenfalls für KTM tätig ist. Die letzten Stationen für Michael Walkner sind: in zwei Wochen ein Rennen in Spanien und Anfang November das „Getzenrodeo“ in Deutschland.

 

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PA: Walkner, Fotos: Mayr


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