Die zwei Kärntner Daniel Moser und Luca Seppele starteten am vergangenen Wochenende beim ersten Rennen des FIM Enduro Open World Cup in Lalin. Nach einer Anreise von 2400 Kilometer war es für beide das erste internationale Großereignis und man musste sich zuerst mal gewöhnen zwischen Weltmeister und Werkteams im Paddock zu stehen...

 

 

 

Gestartet wurde am Freitag abends mit einem Prolog über enge Passagen und anspruchsvolle Hindernisse. Samstag und Sonntag mussten jeweils die 150 Kilometer lange Etappe in der vorgegebenen Zeit und 6 Spezialtests auf hartem Gelände absolviert werden.

Daniel Moser, der 26-jährige Malermeister aus Völkendorf konnte beide Renntage erfolgreich absolvieren und kassierte 16 Punkte für die Meisterschaft. „Die Streckenbedingungen bei der Weltmeisterschaft in Spanien waren sehr anspruchsvoll und kräfteraubend, nach 3 Renntagen ist man einfach froh im Ziel zu sein“.

Für Luca Seppele verlief das Rennwochenende nicht nach Wunsch, so musste der 30-jährige Krumpendorfer sich am Samstag nach einem Drittel der Strecke einem technischen Defekt geschlagen geben und konnte den Renntag nicht beenden. „Hier als einzige Österreicher am Start stehen zu dürfen ist eine große Ehre, die Kulisse und die Strecken sind einzigartig, die Bedingungen sind fordernd und das lernst du in keinem Training“. Für Seppele waren es zwar nur 7 Punkte für die Meisterschaft, aber kommendes Wochenende gibt es für beide Fahrer erneut die Chance in Peso da Régua (Portugal) zu punkten.

 

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Die Vorbereitungen wurden gemeinsam mit neunfachen Enduro Europameister Werner Müller absolviert, der mit seiner Erfahrung die beiden Enduro Fahrer als Trainer unterstützt. Ob Müller in der laufenden Saison selbst am Start stehen wird, ist noch offen, eines ist aber klar die Erzählungen der Freunde Moser und Seppele aus Spanien dürften ein Feuer im Enduro Löwen entfacht haben.

 

PA: Seppele


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