XL Lagares: Neue Covid-Auflagen zwingen die Veranstalter zu einer groben Änderung des Veranstaltungsplanes: Die Gründe für diese Entscheidung: Wegen eines regionalen Covid Hotspots und der strengen Auflagen des portugiesischen Gesundheitsministeriums müssen ab sofort internationale Veranstaltungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt werden. Das führt beim XL Lagares zu massiven Änderungen in letzter Minute...

 

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Obwohl die Infektionszahlen in ganz Portugal sehr gering sind, gibt es in der Region des XL Lagares Kurses einen Hotspot. Aus diesem Grund muss sowohl der Samstag-Prolog als auch das Hauptrennen am Sonntag abgesagt werden.

Trotzdem haben die Veranstalter gemeinsam mit Serienpromoter WESS Promotion GmbH einen Alternativplan entwickelt. Alle 350 Fahrer (56 WM Teilnehmer) können somit in einem Alternativrennen innerhalb einer Covid-Sicherheitsblase antreten. Die Amateure müssen dafür kein Startgeld bezahlen. Der Alternativevent wird aus dem geplanten Endurocross bestehen und erweitert werden. Dieser Endurocrosskurs befindet sich auf einem abgesperrten Militärgelände und mit den Covid Tests aller Teilnehmer gilt das als Covid-Sicherheitsbereich.

Der Alternativevent:

Der Event startet nun wie geplant an Freitag mit den Endurocross der Amateure. Samstags findet dieser Bewerb für die Pros statt. Am Sonntag wird das Hauptrennen auf diesem Militärgelände stattfinden. Dazu nützt man Teile des Endurocrossparcours zusammen mit einem Enduroloop auf dem Militärgelände. Dazu wird es am Sonntag 3 Finalläufe für die 20 bestplatzierten Profis geben. Der Fahrer mit dem besten Ergebnis aus diesen 3 Läufen wird der Sieger der ersten FIM Hardenduro-WM Veranstaltung sein.

Website: www.iridehardenduro.com 

Winfried Kerschhaggl – FIM Hard Enduro World Championship Series Manager: “Diese späte Entscheidung hat natürlich einen immensen Einfluss auf das Rennen und alle Beteiligten. Ebenso auf die Organisatoren. Das XL Lagares wird nun leider ganz anders als es geplant war. Mit unserer Unterstützung, zusammen mit der FIM haben wir dennoch alles getan um eine gute Alternative zu finden. Wir sind uns natürlich bewusst, dass das nur eine Alternative sein kann aber immerhin können wir so gewährleisten das die Fahrer starten können.“

Quellen: WESS Promotion GmbH 


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