Der Brite Billy Bolt holte sich beim letzten Bewerb der FIM Hard Enduro World Championship, dem Getzenrodeo, den ersten Hardenduro WM Titel. Manuel Lettenbichler hat alles gegeben um den letzten Bewerb zu gewinnen und doch noch Weltmeister zu werden, aber es hat nicht gereicht. Trotz Punktegleichstand mit Bolt wurde der Brite aufgrund der höheren Anzahl an Siegen Weltmeister. Wade Young hatte nur noch theoretischen Chancen auf den Titel und wurde WM-Dritter...

Nach einer unglaublich spannenden ersten Saison war die Ausgangslage für Manuel Lettenbichler vor dem Getzenrodeo klar. Er muss gewinnen um die Chance auf den Titel aufrecht zu halten. Wenn er gewinnt und Bolt nicht Zweiter wird dann ist er Weltmeister.
Das 2h Qualifikationsrennen lieferte schon einen Vorgeschmack auf das was kommen wird. 60 Fahrer kämpften um die begehrten 15 Plätze für das Hauptrennen. Bolt und Lettenbichler lieferten sich bereits hier ein spannendes Duell das Letti kurz vor Schluss für sich entscheiden konnte.
Der Start zum Hauptrennen erfolgte mit kurzen Abständen nach dem Qualifikationsergebnis. Lettenbichler startete 4 Sekunden vor Bolt ins Rennen, musste Bolt aber nach einem Fehler passieren lassen. Bolt hatte daraufhin Probleme mit seinem Rhythmus und fiel bis auf Platz 6 zurück.

Er schaffte es erst nach einiger Zeit einen Rhythmus zu finden um sowohl schnell als auch fehlerlos zu fahren. Dadurch konnte er wieder auf P2 vorfahren. Fehler durfte er sich dennoch keinen mehr leisten, da Marion Roman bereits dicht hinter ihm lag. Irgendwie schaffte es Bolt zum Ende des Rennens einen Turbo zu zünden und die Lücke auf Lettenbichler fast noch zu zufahren. Letztendlich sah er die Zielflagge als souveräner Zweiter und war somit Hardenduro Champion.
Während die ersten beiden Plätze nur vergeben waren war Wade Young zum Schluss des Rennens damit beschäftigt die Angriffe von Johnnie Walker abzuwehren, um sich den 3. WM Rang zu sichern. Dahinter wurde Roman Gesamt 4. und Walker 5.
Nach der spannenden Saison kann man sich bereits auf 2022 freuen. Der erste Bewerb ist das Minus 400 in Israel. 400 Meter unter Seehöhe. Das gabs noch nie. Eventuell fangen da sogar die Einspritzanlagen zu spinnen an.

Billy Bolt (Husqvarna): “Ich kann noch gar nicht fassen, was da gerade eben passiert ist. Dieser Sieg ist unglaublich emotional. Ich kanns nicht glauben: Ich bin Hardenduro WM Sieger. Ein unglaubliches Gefühl. In den letzten 80 Minuten kam alles zusammen. Ich hatte schwere Probleme zu Beginn. Beim Qualifikationsrennen habe ich mir den Finger verletzt und musste meine Fahrt daran anpassen. Ich machte so viele Fehler. Ich glaube ich bin bis auf Platz 6 zurückgefallen aber ich glaubte trotzdem noch daran, dass ich es schaffen kann. Und tatsächlich, ich konnte mich noch steigern und schaffte es neue Linien und einen Flow zu finden. Als ich wieder 2. war wusste ich: Jetzt bin ich auf Titelkurs. Danach hielt ich den Platz und holte mir den Titel!”
Manuel Lettenbichler (KTM): “Oh Mann, war das knapp. Leider hat es nicht ganz gereicht. Ich wusste schon zu Beginn, dass es extrem schwer werden würde den Titel zu gewinnen, aber ich gab alles um es noch zu versuchen. Am Anfang hatten wir gleich einen Fight, aber dann machte Billy einige Fehler und fiel zurück. Ich denke ich fuhr ein gutes Rennen. Leider hatte ich kein Glück. Hut ab vor Billy und seiner Leistung. Wir beide hatten eine großartige Saison.“
Wade Young (Sherco): “Das war ein hartes Rennen. Es ist einiges passiert. Wir kämpften über die gesamte Renndistanz. Ich wusste ich habe eine gute Chance auf den 3. WM Rang, musste dafür aber liefern. Mario ist super gefahren und ich konnte ihn nicht einholen. Als ich 4. war wusste ich, das ich den 3. WM Rang habe, wenn ich es ins Ziel bringen kann. Die WM lief gesamt gesehen ganz gut. Der Sieg bei der Hero Challenge war mein Highlight.”
Link: https://iridehardenduro.com/

Ergebnis: GetzenRodeo - GetzenChamp
1. Manuel Lettenbichler (KTM) 11 laps, 1:29:20.433
2. Billy Bolt (Husqvarna) 11 laps, 1:30:16.852
3. Mario Roman (Sherco) 11 laps, 1:32:05.524
4. Wade Young (Sherco) 10 laps, 1:31:29.066
5. Jonny Walker (Beta) 10 laps, 1:31:52.822
6. Alfredo Gomez (Husqvarna) 10 laps, 1:32:37.808
7. Michael Walkner (GASGAS) 8 laps, 1:30:46.348
8. Teodor Kabakchiev (Husqvarna) 8 laps, 1:31:42.006
9. Sonny Goggia (GASGAS) 8 laps, 1:33:45.546
10. Travis Teasdale (GASGAS) 8 laps, 1:35:23.269
11. Dieter Rudolf (KTM) 7 laps, 1:34:58.325
12. Kevin Gallas (GASGAS) 6 laps, 1:39:36.585
13. Michele Bosi (KTM) 6 laps, 1:43:36.081
14. Taddy Blazusiak (GASGAS) 5 laps, 1:16:34.115
15. Dominik Olszowy (KTM) DNF
2021 FIM Hard Enduro World Championship
1. Billy Bolt (Husqvarna) 104pts
2. Manuel Lettenbichler 104pts
3. Wade Young (Sherco) 83pts
4. Mario Roman (Sherco) 76pts
5. Jonny Walker (Beta) 66pts
6. Alfredo Gomez (Husqvarna) 63pts
7. Michael Walkner (GASGAS) 46pts
8. Teodor Kabakchiev (Husqvarna) 36pts
9. Taddy Blazusiak (GASGAS) 29pts
10. Dominik Olszowy (KTM) 24pts
2022 FIM Hard Enduro World Championship, provisorischer Zeitplan
Round 1: Minus 400 – Israel, April 5/6/7
Round 2: Xross – Serbia, May 19/20/21
Round 3: Red Bull Erzbergrodeo – Austria, June 16/17/18/19
Round 4: Abestone Hard Enduro – Italy, July 8/9/10
Round 5: Red Bull Romaniacs – Romania, July 26/27/28/29/30
Round 6: Red Bull TKO – USA, August (date TBC)
Round 7: Red Bull Outliers – Canada, August (TBC, two weeks after TKO)
Round 8: HERO Challenge – Poland, September 10/11 (location TBC)
Round 9: Hixpania Hard Enduro – Spain, October 7/8/9

PA: WESS Promotion GmbH
Österreich war mit einem Vintage Trophy Team in Portoferraio/Elba vom 20.-23 Oktober 2021 vertreten. Diese Veranstaltung ist die Mannschaftsweltmeisterschaft für Nationalteams...

Österreichs Teammitglieder:
Anton Reisenhofer aus St. Margarethen/Raab auf Puch 250ccm BJ 1978
Peter Pernusch aus Hermagor auf KTM 250ccm BJ 1975
Michael Hirschmugl aus Kapfenstein auf Maico 250ccm BJ 1980

Unser Team auf Podest Platz Kurs - gestrauchelt: Am zweiten Tag nach den Sonderprüfungszeiten war unsere Mannschaft noch mit 90 Sekunden Vorsprung auf Spanien dritter, da passierte leider Michael Hirschmugl das Missgeschick, er verfehlte auf der Etappe im Pulk mit einigen Deutschen Fahrern eine Zeitkontrolle, somit war er für das Abschluss Moto Cross disqualifiziert.
Endergebnis Frankreich vor Deutschland und Spanien. Unsere Mannen sechster von acht gestarteten Nationen. Trotzdem Gratulation zu euren Leistungen, ihr habt Österreich würdig vertreten.
Link:
Ergebnisse

Quellen: A. Steinwidder
Die Jahre 2020 und 2021 werden wohl definitiv in die Geschichte eingehen... Die ganze Welt steht Kopf und natürlich hat es auch unseren Endurosport getroffen. Noch nie in den letzten 22 Jahren musste am Enduro-Austria Rennkalender so viel geändert, verschoben und abgesagt werden. Jetzt schauen wir aber nach vorne und freuen uns auf die ersten Termine für das Jahr 2022...
Die letzten 2 Jahre waren für alle Beteiligten nicht leicht. Insbesondere für die Veranstalter, welche mit massiven Auflagen seitens der Regierung und Behörden zu kämpfen hatten. Ein großes Dankeschön nochmals für alle, die sich diese Mühen angetan haben um der Endurogemeinde doch noch einige Erlebnisse bieten zu können!
Wir sind zuversichtlich für die nächste Saison. Die Einschränkungen und Auflagen werden speziell im Sommer immer weniger bzw. überschaubarer und wir alle hoffen, dass es im Jahr 2022 endlich wieder in Richtung "Normalbetrieb" gehen kann.
Wie immer im Herbst füllt sich der Enduro-Austria Rennkalender der kommenden Saison bereits mit Terminen. Also dranbleiben und immer wieder mal reinsehen.
Der Enduro-Austria Rennkalender 2022 wurde jetzt noch weiter optimiert und die Anzeige für Mobilgeräte weiter verbessert. Die Links zum Veranstalter und der Google Maps Link sind jetzt direkt untereinander zu finden. Weiterhin gibt es den Kalender in der gewünscht einfachen Form, als Textdokument, nach Datum sortiert.
Wir wünschen euch viel Spaß in der Saison 2022!
Link: Der Enduro-Austria Rennkalender 2022
Paul Leitgeb gewinnt die Slowenische Cross Country Meisterschaft 2021 in der 65ccm Klasse! Beim letzten Rennen in Slowenien wurde den jungen Fahrern wieder alles abverlangt. Bei einer Renndistanz von einer Stunde konnte der junge Kärntner auch das letzte Rennen der Saison mit einem guten Vorsprung für sich entscheiden. Damit holt sich Paul Leitgeb den slowenischen Cross Country Meistertitel...

„Paul # 99“: Ich möchte mich bei allen recht herzlich bedanken die mich das ganze Jahr unterstützen und das alles überhaupt möglich machen. Vor allem bei meinen Eltern und meinem kleinem Bruder Maxi möchte ich mal Danke sagen. Sie stehen das ganze Jahr 100% hinter mir.

Quellen: M. Leitgeb
Die FIM Europa freut sich, gemeinsam mit der Enduro & Rallye-Kommission, bereits den vorläufigen Kalender der Enduro-Europameisterschaft 2022 mitteilen zu können. Damit können Teams, Fahrer und Fans schon einmal anfangen das kommende Jahr zu planen.

Die Saison ist zweigeteilt: Die ersten beiden Läufe werden im Frühjahr in Italien und Ungarn gefahren werden. In der zweiten Saisonhälfte geht es im August erst nach Finnland und Ende Oktober nach Rüdersdorf zum MC Woltersdorf. Das ist der gleiche Veranstalter, der schon 2025 das Finale erfolgreich ausgerichtet hatte.
Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage: http://european-enduro.com/
Enduro EM Termine 2022:
19./20. März Pietramontecorvino / Italien
02./03. April Tamasi / Ungarn
13./14. August Sipoo / Finnland
28.-30. Oktober Rüdersdorf / Deutschland (www.novemberpokal.de)

PA: Robert Pairan
Es geht um alles beim finalen Event der Hardenduro WM. Billy Bolt und Manuel Lettenbichler sind nur 3 Punkte auseinander. Bolt hat bei den Rennen im Herbst mehr Punkte gemacht und ist etwas stärker bei kürzeren Strecken. Lettenbichler hat wiederum das letzte Getzenrodeo gewonnen und hat in Deutschland Heimvorteil...

Bis jetzt war das erste Jahr der Hardenduro WM sehr spannend. Bis jetzt gab es in der Rennserie 4 verschiedene Gewinner – Bolt (2), Lettenbichler (1), Gomez (1) und Young (1). Bolt und Lettenbichler haben immer Punkte geholt.
Die WM Entscheidung:
Billy Bolt ist ein Draufgänger und wird natürlich alles daran setzen das Getzenrodeo zu gewinnen. Sein Vorteil ist aber das er nicht muss. Wenn Lettenbichler gewinnt reicht ihm ein 2. Platz zum Gesamtsieg. Entschieden ist trotzdem noch gar nichts. Es könnten sich auch andere starke Fahrer reindrängen. Alfredo Gomez und Taddy Blazusiak zeigten beim letzten Getzenrodeo eine sehr starke Leistung.
Manuel Lettenbichlers Plan ist relativ einfach. Er muss das Rennen gewinnen, was auch durchaus wahrscheinlich ist. Bei keinem Hardenduro Event gibt es eine derart ausgelassen Stimmung mit so vielen Zusehern auf so engen Raum. Auf diese Unterstützung des Publikums kann er sicher zählen, wenngleich heuer wegen Corona nur 5000 Zuseher dabei sein dürfen.

Live auf Red Bull TV:
Das Hardenduro WM-Finale wir auf Red Bull TV live übertragen. Mit Vorbericht startet die Übertragung um 13.30 Uhr.
Der 8. und letzte Bewerb der FIM Hard Enduro World Championship findet am Samstag den 30. Oktober in Drebach in Deutschland statt. Hier der Link: https://win.gs/getzenrodeo
24MX GetzenRodeo Zeitplan:
Samstag 30. Oktober
10.00 - 12.00: GetzenRace
14.00: GetzenChamp (80min +1 Lap)
15:45: Prize Giving Ceremony

2021 FIM Hard Enduro Championship Zwischenwertung vor dem Finale
1. Billy Bolt (Husqvarna) 87pts
2. Manuel Lettenbichler (KTM) 84pts
3. Wade Young (Sherco) 70pts
4. Mario Roman (Sherco) 61pts
5. Jonny Walker (Beta) 55pts
6. Alfredo Gomez (Husqvarna) 53pts
7. Michael Walkner (GASGAS) 37pts
8. Teodor Kabakchiev (Husqvarna) 28pts
9. Taddy Blazusiak (GASGAS) 26pts
10. Dominik Olszowy (Husqvarna) 23pts

PA: WESS Promotion GmbH
Podiumsplatzierung beim Finale! Für den Kapfensteiner KTM-Piloten Mario Hirschmugl stand das Finale zur diesjährigen ungarischen Cross Country Staatsmeisterschaft in Piliscev nahe Budapest an. Nachdem sich der Steirer den Titel bereits beim vorletzten Rennen sichern konnte, durfte er es diesmal etwas lockerer angehen lassen. Mit einem 3. Platz beim gestrigen Rennen konnte er die Saison super abschließen.

Mario:“ Nachdem der Titel schon gesichert war konnte ich diesmal ohne Druck an den Start gehen. Aber natürlich will man immer sein Bestes geben und vorne mit dabei sein. Der Start gelang mir allerdings nicht optimal und ich musste mich erst durch das Feld kämpfen. Durch die enorme Staubentwicklung war das diesmal kein einfaches Unterfangen. Stellenweise konnte ich nicht einmal meinen eigenen vorderen Kotflügel sehen, was nicht ungefährlich war. Die Strecke war durch den Sandboden extrem ausgefahren und schwer zu fahren. Dennoch konnte ich mich in der 2 Stunden Renndistanz gut nach vorne arbeiten und das Rennen auf dem 3.Platz beenden. Ich möchte mich bei allen Unterstützern bedanken, denn ohne deren Hilfe wäre dieser „Ungarische Staatsmeistertitel“ nicht möglich gewesen.“

Quellen: Hirschmugl
- „Alles Ready“ für 8. Enduro Cross in Neustift bei Kapfenstein!
- Thomas Hecher holt Enduro Vize-Junioren-Staatsmeistertitel!
- MX- und Enduro Weekend Porec/Tar 2022 - Kroatien
- SuperEnduro Riesa am 08. und 09. Jänner!
- Dieter Rudolf: Mit Erfolgserlebnis in Richtung WM-Finale!
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- Anmeldung Red Bull Erzbergrodeo 2022!
- Matthias Walkner ist FIM Cross-Country Rallies Weltmeister!
- Sportfahrerunterstützung 2022 bei Bachner-Lunz!
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