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Kunovac Kupirovački im schönen Kroatien war von 7. - 9. September 2018 Austragungsort des Extreme Enduro Lika. Zum 6. Mal wurde im „Land der Wölfe“ dieses Rennen schon ausgetragen und jedes Jahr aufs neue kommen hier Rider aus verschiedenen Nationen zusammen, um sich durch das vielseitige Gelände zu kämpfen...

Der Veranstalter präsentierte dieses Jahr drei Tage Endurofun an denen die Fahrer voll auf ihre Kosten kamen und viel Zeit auf ihren Bikes verbringen konnten. Am Freitag hatte jeder die Möglichkeit, das gezeitete Prologtraining zu absolvieren. Am Samstag ging es dann um die Startaufstellung - Jeder konnte den Prolog zweimal auf Zeit fahren.

Bei herrlichem Wetter genossen alle das bestens organisierte Fahrerlager, die köstliche Verpflegung und das gemütliche Beisammensein mit den Endurokollegen. Der Veranstalter hielt sowohl am Samstag als auch am Sonntag eine Fahrerbesprechung ab, um Unklarheiten zu beseitigen und alle auf das bevorstehende Rennen bestmöglich vorzubereiten.

 

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Sonntag-Renntag:

08:00 Uhr Benzin abgeben: Der wurde vom Veranstalter zum Tankpoint gebracht, 08:30 Uhr Briefing und anschließend um 09.00 Uhr ging es auch schon los mit dem Extreme Enduro Rennen. Im 15 Sekunden Abstand starteten die Fahrer dann, je nach Qualifizierung im Prolog, ins Rennen. Die Rider hatten insgesamt 6 Stunden Zeit um die 18 Checkpoints zu passieren.

Für die Expert und Team-Fahrer gab es eine eigene Spur, die anderen Klassen (Hobby, Veteran 40+ und Veteran 50+) fuhren in einer etwas abgeschwächten Strecke. Das Rennen erstreckte sich über rund 60 km. Das Gelände ist dort sehr vielseitig, es geht durch einige Bachbetten, über wurzelige Wege, felsige Auffahrten, steile lange Abfahrten und quer durch die heimischen Wälder die es, wie wir wissen, bei einem Extreme Enduro meistens in sich haben, und auch durch den Waldbrand im Vorjahr schwer gezeichnet sind.

Die felsigen, nassen Canyons brachten manche an ihre Grenzen. Der, vom vielen Nachtnebel anfangs nasse Boden, machte es auch nicht gerade einfacher. Zu Beginn war es noch kühl, die sommerliche Hitze ließ aber dann nicht lange auf sich warten. Kaum war der Nebel weg, kratzten die Temperaturen schon wieder an der 30 Grad Marke.

 

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An zwei Stellen fanden die Fahrer Hinweistafeln mit der Aufschrift „Danger“. Diese wurden vom Veranstalter aufgestellt, um die Fahrer darauf hinzuweisen, dass es sich bei diesen Schlüsselstellen um wirklich gefährliche, extrem steile und steinige Abfahrten handelte...

Bester Österreicher wurde Florian Kirchmayer / Scherco 300 auf Gesamtrang 23 in der Overallwertung

Ergebnisse und Infos auf: https://www.extremeendurolika.eu/

 

Fazit:

Wer dieses Rennen nicht kennt, der verpasst definitiv eine tolle, top organisierte Veranstaltung inmitten schönster Natur im kroatischen Velebit-Gebirge. Ein Lob an den Veranstalter!

Danke an Croatia Enduro Lika Tomislav Maric und an all seine helfenden Hände für dieses tolle Event.

 

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Direkt zu den Ergebnissen: https://www.extremeendurolika.eu/results/overall.pdf

Fotos: Niki Peer Photography u. Adi Ringhofer
Bericht: Enduro-Austria, Steffi u. Adi

 


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