Der MRC-Styria startete heuer mittlerweile die 4. Auflage des Schilcherenduros. Wie schon in den letzten Jahren war das Rennen wieder einmal sehr kernig. Eine Schlammpackung vom Feinsten. Viele Fahrer schafften überhaupt nur eine Runde. Aber gerade deshalb freut man sich auf solche Rennen. Groß reden kann ja jeder. Hier musste man sich auf dem Feld der Ehre behaupten. Im wahrsten Sinne des Wortes...

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Heuer hatte man im Vorfeld des Rennens wenig Glück mit dem Wetter. Es regnete einigermaßen, was die Strecke ziemlich rutschig machte. Trotzdem war sie perfekt hergerichtet und gut präpariert. Wie gewohnt hatte man ein paar Nettigkeiten für die zahlreichen Zuschauer vorbereitet. Ein weiter Sprung bis über 20 Meter und ein paar selbst gebaute Hindernisse, die scheinbar im Schwierigkeitsgrad von Jahr zu Jahr an das steigende Niveau der Fahrer angepasst werden.

Die Strecke hätte an sich einige High-Speed Abschnitte und wäre prinzipiell richtig schnell. Teilweise wäre sogar längeres Auspacken der oberen Gänge nötig gewesen. Wie bei Outdoorsportarten so üblich, kann aber auch "Murphys Law" zuschlagen und in diesem Fall war es so. Kein High Speed trotz langer Geraden. Nicht mal bei den Profis. Die Schlammfurchen führten zu untolerierbaren Lenkerpendeln.

Das Training fand am Freitag statt, was natürlich dazu führte, dass nicht alle daran teilnehmen konnten. Am Samstag Vormittag ging es los mit dem Ersten von 2 Rennen. Der Lauf der Damen, Senioren und Rookies. Die Strecke war trotz der Feuchtigkeit noch super präpariert. Zumindest zu Beginn. Der einsetzende Regen und die zunehmend tiefer werdenden Spurrillen machten die Runde mit andauernder Renndauer immer schwerer. Das wirkte sich natürlich auch auf die Rundenzeiten und den Konditionszustand der Fahrer aus.

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Der Endstand nach 2 Stunden:

Klasse Damen:
Kammer Esther
Fellinger Martina
Pink Pamela

Klasse Oldstars:
Liendl Manfred
Pertl Volker
Birgmann Andreas

Klasse Rookies:
Ortner Martin
Kofler Christoph
Glettler Patrick

Im 2. Rennen waren die Profis, Youngstars und Wildboys am Werken. Was soll man über die Strecke sagen? Sie war vom ersten Lauf so richtig ausgefahren. Spurrillen, in denen Motorräder versinken können. Zusätzlich sorgten Längsrillen am Acker für fürchterlichstes Lenkerpendeln und wer das erfolgreich gemeistert hatte, durfte sich im Wald über dutzende
„herausgearbeitete" Nasse Wurzeln erfreuen. Eine Mischung von allem, was das Endurofahren so richtig schwer macht. Ein Rennen für die Kondition. In den letzten 2 Runden wurde es durch den stetig mehr werdenden Regen richtig selektiv. Es wurde von Tragödien im Wald berichtet. ;-)

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Das Ergebnis nach 2 Stunden oder nach einer bzw. keiner Runde.

Klasse Youngstars:
Leitner Oliver
Hutter Georg
Wagenhofer Michael

Klasse Oldstars:
Pabst Gerald
Waizl Rene
Wippel Christian

Klasse Profis:
Pöschl Rudi
Neisser Patrick
Wibmer Matthias
Stocker Willi
Resinger Robert

Vielen Dank an die Veranstalter Crew für die tadellose Veranstaltung. Es war wieder mal alles super organisiert. Von der Anmeldung bis zur Siegerehrung hat alles sehr gut funktioniert. Superschöne Pokale und Sachpreise bis zum 10. Rang. Das kann sich sehen lassen. Die Zeitnehmung war über jeden Zweifel erhaben und es ergaben sich spannende Rennen für die zahlreich anwesenden Zuseher. Super Rennen. Wir hoffen, dass dieses Rennen nächstes Jahr auch wieder stattfindet.

P.S. Falls jemand vom Gatsch und nassen Wurzeln noch nicht genug hat. Es gibt da noch so einen Geheimtipp in Salzburg. Das DBE Race im November (Siehe Rennkalender)

Fotos: Enduro Austria


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