Für alle etwas dabei. Das sind die Zauberwörter und das Motto des Enduroweekends Pramlehen. Familie Pechhacker hatte sich schon vor langer Zeit dazu entschieden einen einzigartigen Rennmodus ins Leben zu rufen. Bereits zum  14. Mal wurde das Enduroweekend Pramlehen ausgetragen.1999 wurden beim Sägewerk der Pechhackers die ersten Enduromotoren im Rennmodus angeworfen. Danach folgten unzählige Stunden Spaß am Motorrad und wie viele wissen auch abseits der Strecke. Kennwort: „Kuhstalldisco"...

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Freitags Training, Samstags Rennen und am Sonntag als Draufgabe noch einen Fest- und Testtag. Am Freitag konnte man den ganzen Tag bei bestem Wetter trainieren. Die Strecke war in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden befahrbar. Fertig vorbereitet, farblich gekennzeichnet. Auch eine Idee des Veranstalters die bei den Fahrern sehr gut ankommt.

Besonders für Enduro-Einsteiger die vielleicht das erste Mal im nicht unbedingt Anfängertauglichen Lunzer Gelände unterwegs sind. Gelbe Strecke - für Anfänger und reine Hobbyfahrer gedacht, viele Schotterpisten mit einigen technischen Passagen, welche durch die Geländeeigenschaften unvermeidbar sind. Blaue Strecke – für geübte Hobbyfahrer die schon Erfahrung gesammelt haben. Sicher für den Großteil der Teilnehmer die Ideale Streckenvariante. Und die Rote Strecke – Nur für echte Enduristen.

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Es waren auch wieder viele bekannte Profis der Österreichischen Enduroszene am Start. Besonders interessant ist beim Enduroweekend Pramlehen, dass immer wieder alte Profis dort auftauchen die man übers Jahr hinweg sonst fast nirgendwo mehr zu sehen bekommt. Insbesondere aus den südlicheren Bundesländern. Auch einige Starter aus Deutschland, Ungarn und sogar Schottland waren da.

Für jeden Fahrer also etwas dabei. Von Anfängern bis Profi, je nach Fahrkönnen und Kondition, konnte jeder seine eigene Spur wählen. Nur der Sonderprüfungsteil, der für alle gleich war, durfte natürlich am Freitag noch nicht befahren werden.

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Am Samstag gab es für alle Kurzentschlossenen noch die Möglichkeit einer Nachnennung. Nach dem nächtlichen Regenguss wurde am Samstag die Strecke nicht nur auf eine  Amateur- und eine Profirunde geteilt, sondern auch leicht entschärft und verkürzt.  Alle mussten die Runde erst zur Gänze befahren - den höchsten Punkt der Strecke erreichen, um eine Runde „gezwickt" zu bekommen. Erst  dann war man berechtigt die Sonderprüfung in Angriff zu nehmen. Wiederum erst mit abgeschlossener Sonderprüfung galt eine Runde als komplett.

Die Renndauer für alle Klassen betrug 5 Stunden. In dieser Zeit mussten 5 Runden absolviert werden, um ein gültiges Ergebnis zu erzielen. Da sich das Wetter im Laufe des Tages allerdings in perfekten Enduro-Sonnenschein mauserte, war dies bei der verkürzten Strecke zeitlich leicht möglich.

Die zuerst geplante Idee, von den 5 gefahrenen Sonderprüfungen die 4 schnellsten Zeiten zu werten, wurde aufgrund eines Fehlers der Zeitnehmungsmaschine geändert und nur die „schnellste" Runde wurde für das Endergebnis herangezogen.

Die schnellste Runde spulte übrigens unser Österreichischer Alt-Profi Erich Brandauer ab. Und das mit einer KTM Freeride ! Da musste sogar Ex-Motocross WM Fahrer Stefan Simpson schnaufen ;-) 7 Sekunden war Brandauer schneller.

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Grundsätzlich ist die Idee der Familie Pechhacker mit der langen Runde und der extra gezeiteten und gewerteten Sonderprüfung sehr gut angenommen worden.

Bei der Siegerehrung wurden insgesamt sehr viele Sachpreise vergeben und die ersten drei erhielten zusätzlich einen Pokal.

Am Sonntag konnte die Pechhacker-Strecke noch ausgiebig auf verschiedensten Testbikes befahren werden. Beta, GasGas und Honda standen als Testbikes für die Runde zur Verfügung.

An allen Tagen sorgte ein leckeres Catering der Fleischerei "Blunznsemmerl"  aus Scheibbs fürs leibliche Wohl. Danke an die Familie Pechhacker, dass Sie eine so perfekt vorbereitete Runde in allen Schwierigkeitsgraden auf 150ha Wald und Wiese für uns bereitgestellt haben.

Alle offiziellen Ergebnisse auf www.pramlehen.at

Profi 2T:
1 75 Simpson Stefan 00:06:00.477345
2 72 Auer Markus 00:06:01.005699
3 64 Käfer-Schlager Patrick 00:06:07.277534

Profi 4T
1 18 Brandauer Erich 00:05:53.727158
2 74 Ederer Edi 00:06:10.705652
3 145 Schmölz Markus 00:06:11.997416

Hobby 2T:
1 220 Auer Andreas 00:06:10.000661
2 262 Lindbichler Arnold 00:06:42.517663
3 324 Scheibelauer Andreas 00:06:44.207056

Hobby 4T:
1 242 Hubmann Marco 00:06:15.059245
2 317 Krenn Gerald 00:06:51.835070
3 221 Goldnagl Lukas 00:06:53.710555

Old Boys:
1 334 Schmölz Alexander 00:06:05.749596
2 245 Schier Roland 00:06:22.256825
3 207 Lechner Gerhard 00:06:45.770485

Damen:
1 244 Dallhammer Veronika 00:07:21.085204
2 337 Schmölzl Anna 00:08:04.003067
3 367 Vieghofer Patricia 00:09:41.211910
4 284 Hartmann Treumunde 00:10:51.408774
5 213 Wendorff Barbara 00:11:56.449518

Text: Enduro-Austria
Berichtfotos und viele weitere Bilder von Günter Tod auf  www.sportpixel.eu

 


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