Nach einem ordentlichen Hindernislauf bei den Behörden, haben es die Golden Bunny’s nun doch geschafft, die Genehmigung für das Enduro Rennen am 13.-14.08.2022 zu bekommen! Die Vorbereitungen für des Rennen sind nun voll im Laufen...

Wie bereits bei der ersten Veranstaltung 2020 organisieren die Golden Bunnys das Rennen und die FF Spieldorf sorgt für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Besucher.
Ebenso wird es die beliebte *DRIVE IN* Wald-Bar der Golden Bunnys wieder geben, diese wurde bei der Hitzeschlacht 2020 auch von den Teilnehmern gerne zum Boxenstopp genutzt! Die Strecke selber wurde gemeinsam mit den Behörden leicht abgeändert und mit zusätzlichen Passagen sogar erweitert.
Rennmodus im Enduro Masters Style:
Auch heuer wird das Rennen gemäß der Enduro Masters Ausschreibung abgehalten. Somit können die Teilnehmer frei entscheiden, ob sie das 3H Rennen in der Teamwertung oder in den entsprechenden Altersklassen in Angriff nehmen.
Die Damenklasse fährt in der jeweiligen Altersgruppe mit, wird aber extra gewertet. Das genaue Alter der Damen wird Gentleman´s like natürlich NICHT bekannt gegeben!

Freies Training, Prolog, 3H Rennen:
Mit 4 Stunden Zeit zum freien Training, einer Prologrunde für die Startaufstellung am Samstag und 3 Stunden Renndauer am Sonntag bürgt das Golden Bunny Race wieder für viel Zeit zum Enduro sein.
Website: https://www.goldenbunnyracing.com/
Infolink: Direktlink zur Ausschreibung hier

PA: Joe Lechner
Matthias Walkner mit Tagessieg auf Rang 3 beim Hard Enduro Debüt: Der Dakar-Star fährt bei der "Red Bull Romaniacs" auf das Podium...

Matthias Walkner hat sein Ziel erreicht. Nach fast 24 Stunden reiner Fahrzeit hat der amtierende Rally-Weltmeister und Dakar-Sieger von 2018 die anspruchsvollste Hard Enduro Rally der Welt bewältigt und einen Spitzenplatz erreicht.
Walkner ist der erste und bislang einzige Pilot, der die technisch sehr fordernde Strecke mit teils extremen Hindernissen auf einem Rally-Motorrad bestritten hat. Weil seine KTM 450 Rally Factory im Gegensatz zu reinrassigen Enduros zu schwer, zu groß und weniger wendig ist, hat er sich für den Start in der Bronze-Klasse entschieden. Das ist die dritte von insgesamt fünf Leistungsklassen.

Die "Red Bull Romaniacs" war die fünfte Station der "FIM Hard Enduro World Championship", dementsprechend stark war das Starterfeld. Nach eineinhalb Trainingstagen konnte das KTM-Team das auf Hochgeschwindigkeit getrimmte Motorrad auf die gänzlich anderen Anforderungen in den rumänischen Karpaten abstimmen.
Matthias Walkner legte am Mittwoch gleich mit einem Tagessieg los. Am Donnerstag und am Freitag sicherte er seine Position als Podiumsanwärter mit Top 5 Resultaten ab. Beim Finale am Samstag fixierte der Dakar-Experte mit dem Etappensieg Platz 3 bei seiner ersten Hard-Enduro-Rally.

PA: hartenduro.at, Fotos: Hartenduro.at / Hubert Lafer
Der Red Bull Ring öffnet am Sonntag, den 14.08.2022 seine Tore für den Enduro Nachwuchs: Einen Tag nach dem vorletzten Family- Enduro Lauf der heurigen Saison, wo die jungen Wilden um die Plätze fighten werden, steht das legendäre Enduro4 Kids Training am Programm....

Der Offroad Bike Track am Red Bull Ring bietet mit schnellen Passagen, Steinsektionen, Wurzelauffahrten und einem neu angelegten Trial Parcours, alle Facetten, die es braucht, um im Offroadsport erfolgreich zu werden.
Der Lehrgang wird in Kleingruppen auf unterschiedlichsten Stationen abgehalten, wo von Gleichgewichtsübungen bis hin zu Kurventechnik und Speed alles trainiert werden kann.
Teilnahmeberechtigt sind Kinder und Jugendliche von 6- 16 Jahren, vom Einsteiger bis zum ambitionierten Könner. Es warten erfahrene Trainer aus der österreichischen Enduro Szene auf die Helden von morgen.

Das Programm:
Ab 08:00 Uhr Anmeldung, technische Abnahme direkt beim Check In am Offroad Bike Track
Hier der Standort: https://goo.gl/maps/Y9bcgdR5Jpw1ovoW6
09:00 Uhr Fahrerbriefing, Vorstellung der Instruktoren, und Gruppeneinteilung
Ca. 09:30- 12:00 Uhr: Fahraktiver Part 1
12:00- 13:00 Uhr Mittagspause
13:00- 15:00 Uhr Fahraktiver Part 2
Ca. 15:30 Uhr Abschlussevent (Spaßbewerb)
Ca. 16:30 Uhr Siegerehrung, Debriefing, Trainingsende
Die Kostenbeitrag für das Tagestraining beträgt 65 € pro Teilnehmer.
Die Anmeldung und weitere Facts gibt´s auf www.enduro4kids.at

PA: P.Bachler, Fotos: Lucas Pripfl
Bestes WM- Ergebnis für Michael Walkner: Die Red Bull Romaniacs fand vom 26.- 30. Juli 2021 in Sibiu statt. Sie zählt zur FIM Hard Enduro World Championship und gilt als die härteste Hard Enduro-Rallye der Welt.

Dieses Rennen erstreckte sich über fünf lange, heiße Tage. „Ich fühlte mich jeden Tag besser auf meiner perfekt abgestimmten GASGAS. Doch am letzten Tag wurde ich durch eine Fußverletzung ziemlich eingebremst“, so ein etwas enttäuschter Michael Walkner.
Mit zwei fünften Plätzen an den Offroadtagen 1 und 2 und einem sensationellen 4. Platz am dritten Offroadtag, lag er nur wenige Minuten vom langersehnten Podestplatz entfernt. Nachdem er letztes Jahr in der „Goldklasse“ den 9. Gesamtrang errungen hatte, war dieses Mal ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. „Obwohl immer frühmorgens gestartet wurde, fühlte ich mich die ganze Woche extrem fit und fuhr sogar am dritten Tag die Bestzeit im ersten Teilabschnitt“, so ein motivierter Michael Walkner.

Doch am Finaltag verletzte er sich nach wenigen Fahrkilometern den linken Fuß. Trotzdem fuhr er ein fulminantes Rennen und beendete die Red Bull Romaniacs 2022 auf dem 5. Gesamtrang.
Ergebnis:
Graham Jarvis (GB)
Teodor Kabakchiev (BG)
Mario Roman (E)
Trystan Hart (USA)
Michael Walkner (A)
Manuel Lettenbichler (D)

WM-Zwischenstand nach 5 von 8 Rennen:
Mario Roman (E) Sherco 73 Punkte
Manuel Lettenbichler (D) KTM 71 Punkte
Billy Bolt (GB), Husqvarna 62 Punkte
Graham Jarvis (GB), Husqvarna, 60 Punkte
Teodor Kabakchiev (BG), KTM, 52 Punkte
Michael Walkner (A), GASGAS, 51 Punkte
Alfredo Gomez (E), GASGAS 47 Punkte
Nun muss zuerst geklärt werden, welche Verletzung Michael Walkner sich zugezogen hat, und ob er die nächsten Rennen zur FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft in den USA und Kanada bestreiten kann.

PA: Fam: Walkner, Bilder: Andrea Belluschi
Red Bull Romaniacs - In Madness We Trust, Edition 19: Und am Ende gewinnt Graham Jarvis! Im Alter von 47 Jahren holt sich der König der Karpaten seinen siebten Red Bull Romaniacs Titel...

Sibiu / Hermannstadt, Romania, 30 July 2022 - Offroad Tag 4: Zum großen Finale der 19. Ausgabe ‘In Madness We Trust’ wurde es noch einmal richtig heiß und die Luftfeuchtigkeit stieg ins Unermessliche. Die Rennstrecke war trocken, der Grip gut und die Pace dementsprechend hoch. Bis zum Ziel am Gusterita Hillclimb zählte wieder jede Sekunde.
Am Start lag ein Knistern in der Luft und man konnte die Spannung förmlich spüren. Heute ging es nochmal um alles. Graham Jarvis (GBR, Husqvarna) ging mit einem Vorsprung von 15 Minuten und 44 Sekunden auf Theodor Kabakchiev (BUL, KTM) ins Rennen. Für Mario Roman (ESP, Sherco) war der zweite Platz noch greifbar und hinter ihm lauerten Michael Walkner (AUT, GAS GAS) und Trystan Hart (CAN, KTM) auf ihre Chance. Seitdem Manuel Lettenbichler (GER, KTM) mit einer Zeitstrafe von zwei Stunden, chancenlos im Rennen um den Gesamtsieg ist, fährt er um Tagessiege und kämpft mit Vollgas um wichtige Punkte für die FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft.

Graham Jarvis versuchte trotz allem cool zu bleiben, ein konstantes Rennen abzuliefern und grobe Fehler zu vermeiden. Allerdings schien der Plan nicht aufzugehen und Jarvis machte heute mehr Fehler als an den anderen Tagen zusammen. Da Theodor Kabakchiev und Mario Roman keine Schwäche zeigten, blieb es zunächst einmal spannend.
Streckenchef Teo Isaac wollte auch einen Teil dazu beitragen und hatte auch am letzten Tag kein Erbarmen. Auf das unglaubliche Niveau der Topfahrer, kennt er offenbar eine Antwort: noch mehr anspruchsvolle Gold Loops! So stellten sich den Fahrern heute unzählige Highlights in den Weg: ‘Momentum’, ‘We love you Teo’, ‘Dutch oven’, ‘Flying Ford’, ‘Steroid’, “Ventilator’ und ‘Wolfsnest’ waren nur einige davon. Und kurz vor dem Ziel am Gusterita Hill Climb wartete noch ein letzter Test auf die Fahrer. Die heutige “Live Maniacs” Sektion war die schwierigste der ganzen Woche und musste wieder dreimal absolviert werden. Alleine der Einstieg am “Cliffhanger” war so steil, dass die wenigsten Menschen auf die Idee kommen würden, zu Fuß hier hoch zu klettern. Dort mit einer Enduro hoch zu fahren, fällt wohl nur Martin Freinademetz, dem Erfinder und Organisator der Red Bull Romaniacs ein. Aber egal, was er sich auch einfallen lässt, die besten Fahrer der Welt sind nicht klein zu kriegen. Sie ließen das Unmögliche möglich werden und zwar so, dass es fast schon wieder einfach aussah.

Mario Roman (ESP, Sherco) kam im Laufe der Rallye immer besser in Schwung und konnte gestern bereits einiges an Zeit auf Theodor Kabakchiev gut machen. Ohne die Probleme mit der Hitze und Dehydrierung am zweiten Tag wäre sicher noch mehr drin gewesen. Unter diesen Umständen kann er mit dem dritten Platz overall zufrieden sein. Im Kampf um die FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft profitiert er von Lettenbichlers Pech und wird nach den Red Bull Romaniacs die Führung übernehmen.
Nachdem er letztes Jahr bereits immer wieder vorne dabei war, konnte Theodor Kabakchiev (BUL, KTM) dieses Jahr noch eine Schippe drauflegen. Mit einer Kombination aus Speed, Fitness und etwas jugendlichem Leichtsinn konnte er sein technisches Defizit ausgleichen und war somit in der Lage, den Speed an der Spitze bis ins Ziel mitzugehen. Er konnte sich gegen Mario Roman durchsetzen und landete als Zweiter auf dem Podium.

In der Gold Klasse bildeten sich dieses Jahr zwei Gruppen. Die schnellsten fünf Fahrer, zu denen auch Trystan Hart (CAN, KTM) und Michael Walkner (AUT, GAS GAS) zählten, hatten maximal 38 Minuten Rückstand auf den Sieger. Der schnellste Junior Matthew Green (ZAF, KTM) landete auf Platz sieben in der Gold Klasse und hatte bereits einen Rückstand von über drei Stunden auf die Spitzengruppe.
Am Ende ging die Strategie von Graham Jarvis (GBR, Husqvarna) auf und der 47-jährige Engländer konnte seinen siebten Red Bull Romaniacs Titel einfahren. Jarvis genießt höchsten Respekt unter seinen Konkurrenten. Er ist eine Legende und ein Aushängeschild für den Hard Enduro Sport und trägt absolut verdient den Spitznamen “König der Karpaten”.
Graham Jarvis: “Ich habe mich das ganze Rennen über sehr gut gefühlt, aber heute musste ich auf die Zähne beißen. Ich hatte keine Kraft mehr und musste ein paar Fahrer ziehen lassen. Ich habe nur noch versucht, mich irgendwie ins Ziel zu retten. Ein Jahr nach meiner Verletzung war ich froh, überhaupt wieder fahren zu können. Im Alter von 47 Jahren sogar noch einmal zu gewinnen, ist einfach unbeschreiblich. Ich glaube, das ist der beste Sieg meiner Karriere.”
In der Silber Klasse konnte sich Chris Birch (NZL) mit der großen 500er Viertakt KTM gegen seinen jungen Konkurrenten aus Frankreich durchsetzen. Fabien Poirot (FRA) war die ganze Woche im Rennen um den Gesamtsieg und musste sich nur knapp geschlagen geben. Ebenso konstant unterwegs war der Australier Adam Giles (AUS), der sich mit dieser Leistung über den letzten Platz auf dem Podium freuen durfte.
Für die Fahrer der Bronze Klasse stand heute der härteste Tag im Programm. Nach einem Katz und Maus Spiel über mehrere Tage hinweg, konnte sich schließlich Edgar Silins (LVA) durchsetzen und die Gesamtwertung für sich entscheiden. Marius Achim Popovici (ROU) hielt die rumänische Fahne hoch und durfte sich mit vier Minuten Rückstand über Platz zwei freuen. Für die große Überraschung sorgte Matthias Walkner (AUT). Eigentlich wollte er nur mal in eine andere Disziplin hinein schnuppern, aber nach dem Triumph am ersten Offroad Tag, schaltete er in den “Race Mode” und stellte sein Rallye Bike nach vier harten Tagen auf Platz drei ab.

Auch in der Iron und Atom Klasse stellte sich heute heraus, wer seine Hausaufgaben gemacht und ausreichend trainiert hatte. Der letzte Tag war für sie der schwerste. Alle, die es trotzdem ins Ziel geschafft haben, wurden von zahlreichen Zuschauern am Gusterita Hillclimb in Empfang genommen.
Ovidiu Nistor (ROU) konnte sich in der Iron Klasse gegen Arron Flynn (GBR) und Richard Copsey (GBR) auf Platz drei durchsetzen.
Die Atom Klasse entschied Chris Beecroft (GBR) für sich, gefolgt von Hans Peter Haunschmid (AUT) und Markos Pantelides (CYP) auf Rang drei
Emanuel Gyenes (ROU) baute seinen Rekord weiter aus und konnte als einziger Fahrer bei allen 19 Ausgaben der Red Bull Romaniacs das Ziel erreichen. Zusammen mit seinen Dakar-Erfolgen macht ihn das in Rumänien zu einem wichtigen Aushängeschild für den Hard Enduro Sport. Trotz technischen Problemen am dritten Tag, kämpfte er sich als Sechzehnter der Silber Klasse ins Ziel. Drei Fahrer aus Sibiu waren am Start und durften sich über große Erfolge freuen. Mariu Achim Popovici wurde Zweiter in der Bronze Klasse und Ovidiu Nistor konnte die Iron Klasse gewinnen sowie Claudiu Bozesan als einundzwanzigster die Gold Klasse beenden.
Die Red Bull Romaniacs schaffen es jedes Jahr, auch als Veranstaltung die Limits zu pushen und etablieren neue Formate, um den Fans einen besseren Einblick zu ermöglichen. Dieses Jahr wurden die “Live Maniacs” zu einem vollen Erfolg.
Martin Freinademetz: “Ich bin sehr zufrieden, dass wir es auch in diesen schwierigen Zeiten geschafft haben, ein Rennen für Fahrer aus 52 Nationen zu organisieren. Mein hart arbeitendes Team hat es geschafft, den Fahrern ein Erlebnis zu ermöglichen, das sie so schnell nicht wieder vergessen werden. Die Sicherheit der Fahrer ist uns ein großes Anliegen, deshalb würden wir niemals an den Sicherheitsvorkehrungen sparen. Ich möchte mich bei allen Rettungstrupps und Ärzten auf der Strecke für ihren Einsatz bedanken. In vielerlei Hinsicht war dieses Jahr eine gelungene Generalprobe für das 20-jährige Jubiläum im nächsten Jahr. Die”Live Maniacs” waren eine gute Möglichkeit, die Red Bull Romaniacs den Fans zuhause näher zu bringen. Die Erfahrung aus diesem Jahr wird uns helfen, das Erlebnis nächstes Jahr noch besser und den Hard Enduro Sport für die Mainstream Medien leichter zugänglich zu machen. Ich möchte mich im Namen von meinem Team bei allen Fahrern und Fans für eine erfolgreiche 19. Ausgabe bedanken.”
Links:
Red Bull Romaniacs Ergebnisse 2022
Red Bull Romaniacs 2022: Alle Livestreams als Liste!

PA: Red Bull Romaniacs, Fotos: redbullcontentpool
Results: Round 5, Red Bull Romaniacs + 2022 FIM Hard Enduro World Championship
Offroad Day 4
1. Manuel Lettenbichler (KTM) 4:20:46; 2. Mario Roman (Sherco) 4:22:56; 3. Teodor Kabakchiev (KTM) 4:24:03; 4. Trystan Hart (KTM) 4:24:26; 5. Graham Jarvis (Husqvarna) 4:31:15; 6. Michael Walkner (GASGAS) 4:41:33; 7. Matthew Green (KTM) 5:22:10; 8. Dominik Olszowy (GASGAS) 5:23:26; 9. Suff Sella (KTM) 5:30:38; 10. David Cyprian (KTM) 5:42:59…
Provisional Final Classification
1. Graham Jarvis (Husqvarna) 21:05:40; 2. Teodor Kabakchiev (KTM) 21:14:12; 3. Mario Roman (Sherco) 21:19:06; 4. Trystan Hart (KTM) 21:38:39; 5. Michael Walkner (GASGAS) 21:44:10; 6. Manuel Lettenbichler (KTM) 22:58:06; 7. Matthew Green (KTM) 24:09:18; 8. David Cyprian (KTM) 24:47:43; 9. Suff Sella (KTM) 25:59:49; 10. Rigor Rico (KTM) 28:03:02…
Championship Standings (After round 5)
1. Mario Roman (Sherco) 73pts; 2. Manuel Lettenbichler (KTM) 70pts; 3. Billy Bolt (Husqvarna) 62pts; 4. Graham Jarvis (Husqvarna) 60pts; 5. Teodor Kabakchiev (KTM) 52pts…
2022 FIM Hard Enduro World Championship
Round 1: Minus 400 - Israel, April 5/6/7
Round 2: Xross Hard Enduro Rally - Serbia, May 18/19/20/21
Round 3: Red Bull Erzbergrodeo - Austria, June 16/17/18/19
Round 4: Red Bull Abestone - Italy, July 9/10
Round 5: Red Bull Romaniacs - Romania, July 26/27/28/29/30
Round 6: Red Bull TKO - USA, August 13/14
Round 7: Red Bull Outliers - Canada, August 27/28
Round 8: 24MX Hixpania Hard Enduro - Spain, October 7/8/9
(WESS Promotion GmbH)
Die KTM 50 SX FACTORY EDITION wurde erstmals bei der AMA Amateur National Motocross Championship auf der Loretta Lynn Ranch vorgestellt und ist mit einem breiten Sortiment an hochwertigen Komponenten ausgestattet. Damit bietet sie jungen Fahrern einen idealen ersten Vorgeschmack auf echte Factory-Leistung...

Die Designer und Ingenieure von KTM arbeiteten mit Rennfahrern zusammen, um das perfekte Bike für zukünftige Champions zu entwickeln. Das Ergebnis ist eine ausgewählte Liste an Teilen, darunter eine vollständige FMF-Auspuffanlage, CNC-gefräste Aluminium-Elemente, rennspezifische Getriebe-, Einspritz- und Kupplungskonfigurationen, hochwertige Dunlop Geomax MX 53-Bereifung und eine speziell angefertigte rutschfeste Sitzbank, die Fahrern auch bei voller Leistung sicheren Halt bietet.

Die KTM 50 SX ist mit ihrem breiten Sortiment an hochwertigen Komponenten das Herzstück der KTM 50 SX FACTORY EDITION. So können sich Mini-Fahrer serienmäßig auf die fortschrittliche WP XACT-Federung mit AER-Technologie, die Highend-Formula-Bremsen mit Wave-Bremsscheiben, den konischen Lenker von NEKEN mit ODI-Griffen und die schwarz eloxierten Aluminiumfelgen freuen.
All dies unterstreicht die enorm leichte Bauweise, die fahrerorientierte Ergonomie und den leistungsstarken sowie gut fahrbaren 50-cm³-Motor mit einfach bedienbarer, einstellbarer Fliehkraftkupplung. Damit ist klar: Die KTM 50 SX FACTORY EDITION ist absolut READY TO RACE.

HIGHLIGHTS DER KTM 50 SX FACTORY EDITION
// Neues FACTORY EDITION-Design
// FMF-Auspuffanlage
// FMF-Endschalldämpfer
// Rutschfeste orangefarbene Sitzbank
// Kleineres Kettenrad
// CNC-gefräster Kupplungsdeckel
// CNC-gefräster Generatordeckel
// Überarbeitete Bedüsung
// Spezielle Kupplungskonfiguration
// Graue ODI-Griffe
// Kettenführung mit orangefarbenen Einsätzen
// Dunlop Geomax MX 53-Reifen
Die neue KTM 50 SX FACTORY EDITION des Modelljahres 2023 wird ab August 2022 bei autorisierten KTM-Händlern erhältlich sein. Nähere Infos unter www.ktm.com

Quellen: KTM
Dünne Luft, hohes Gras und ein langer Weg zurück ins Tal, doch Graham Jarvis ist durch nichts zu bremsen! Sibiu / Hermannstadt, Rumänien, 29 Juli 2022 - Gerade als die Sonnenstrahlen durch den Nebel drangen, starteten die ersten Fahrer ins Rennen. Der dritte Offroad Tag begann auf 2040 m Höhe und die mystische Stimmung wurde von Zweitaktsound und einem röhrenden Rallye Bike untermalt...

Kurz nach dem Start waren die Fahrer jedoch schon im Nebel verschwunden. Die Navigation mit dem GPS Gerät musste heute also sitzen. Bis kurz vor dem Service fuhren die Klassen Bronze, Silber und Gold zum Großteil dieselbe Strecke. Im Gebirge ging es auf schnellen Wegen durch hohes Gras. Besonders gemein waren die darunter versteckten Äste und Steine. Der Regen über Nacht machte es auch nicht besser. Um hier schnell zu fahren, muss man bereit sein, ein gewisses Risiko einzugehen. Die Klassen Gold und Bronze waren heute zusammen gestartet und so konnte man das zwischen Graham Jarvis und Matthias Walkner gut beobachten. Während sich Jarvis lieber etwas Zeit nahm und auf Sicherheit fuhr, nutzte Walkner die Gelegenheit, mit dem Rallye Bike vom Start weg wieder Vollgas zu geben!
Traditionell spielt der dritte Tag im Rennen um das Gesamtklassement eine entscheidende Rolle. Nach dem Prolog und zwei harten Tagen in den Bergen beginnen alle Fahrer die Strapazen zu spüren und es wird immer schwerer konzentriert zu bleiben. Gleichzeitig werden die Gelegenheiten, Zeit gut zu machen, immer weniger. Um sich eine gute Ausgangsposition fürs Finale zu schaffen, heißt es also nochmal Zähne zusammenbeißen und Gas geben.

Zunächst sah es so aus, als müsste Graham Jarvis (GBR, HQV) heute zum ersten Mal Schwäche zeigen: “Ich war heute morgen ziemlich erschöpft und das hohe Gras hat mir Angst gemacht. Deshalb habe ich es etwas langsamer angehen lassen.” Am letzten Gold Loop vor dem Service war damit Schluss und Jarvis zeigte der versammelten Konkurrenz, warum er immer noch zurecht der König der Karpaten ist. Vier Minuten konnte er seinen Verfolgern an dieser Auffahrt abnehmen. Danach war der Schalter umgelegt und Graham Jarvis zurück im Rennen.
Nach einem flowigen Start zeigte die heutige Etappe bald ihr wahres Gesicht und bis zur “Live Maniacs” Sektion warteten sechs Gold Loops auf die Fahrer der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft. Graham Jarvis und Manuel Lettenbichler(GER, KTM) fuhren einen Großteil des Rennens zusammen und verschärften das Tempo, sodass ihnen niemand folgen konnte. Vor den Augen der “Live Maniacs” Zuschauer lieferten sie sich einen spannenden Zweikampf mit mehreren Führungswechseln. “Zuerst wollte ich Graham fahren lassen, immerhin kämpfte er um den Sieg und ich nicht. Dann habe ich ihn in der Abfahrt aber doch überholt und war in den Spitzkehren auch ein bisschen schneller”, berichtete Manuel Lettenbichler im Ziel.
Der Vorsprung reichte jedoch nicht aus, um Graham Jarvis zu schlagen. Der Engländer schnappte sich einen weiteren Tagessieg und baute seine Führung vor Theodor Kabakchiev (BGR, KTM) weiter aus.
Seit Manuel Lettenbichler im Kampf um den Gesamtsieg chancenlos ist, kämpft er um jeden weiteren Punkt für die FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft. Vor dem Finale morgen liegt er bereits auf Platz sechs der Gesamtwertung.
Theodor Kabakchiev (BGR) fährt die Romaniacs seines Lebens und kämpft mit Mario Roman um den Vizetitel. “Mario ist besonders in den technischen Auffahrten richtig schnell, da habe ich immer noch ein bisschen was lernen.” Mario Roman (ESP, Sherco) pushte heute und konnte mit Platz drei sein bisher bestes Ergebnis einfahren.

In der Silber Klasse geht das Duell um den Sieg zwischen Chris Birch (NZL) und Fabien Poirot (FRA) weiter. Zwischen den Beiden ist die Luft unglaublich dünn. Chris Birch hat overall einen knappen Vorsprung von 36 Sekunden und darf morgen als Zweiter hinter Poirot starten. Taktisch hat er damit die besseren Karten. “Ich hatte nicht erwartet um den Sieg zu fahren. Aber das ist eine schöne Überraschung. Das Duell gegen Fabian fühlt sich auch nicht nach einem an. Wir fahren viel zusammen und helfen uns wenn nötig auch mal gegenseitig. Ich bin gespannt ob sich das morgen ändern wird. Ich bleibe jedenfalls bei meiner Taktik Spaß zu haben!”, freut sich Chris Birch im Ziel.
Der Australier Adam Giles sichert sich mit Rang drei den letzten Platz auf dem Podium.
Für die Fahrer der Bronze Klasse hatte Streckenchef Teo Isaac heute eine bunte Mischung von allem, was bei den Romaniacs dazu gehört im Gepäck. Die größten Herausforderungen warteten am Nachmittag, als sie sich die Strecke immer wieder mit der Silber Klasse teilten. Obwohl Matthias Walkner vom Start weg mit dem Rallye Bike richtig Druck machen konnte, musste er später der anspruchsvollen Strecke Tribut zollen. Über einen fünften Platz kam er heute einfach nicht hinaus. Das Podium belegten Alexis Pérépion (FRA), Marius Achim Popovici (ROU) und Edgar Silins (LVA).
In der Bronze Klasse steht Paul Krenz (GER), ein professioneller Bobfahrer aus der deutschen Nationalmannschaft, am Start. Nach drei erfolgreichen Offroad Tagen, ist er seinem Ziel die Romaniacs zu finishen, ein gutes Stück näher gekomme. “Man muss mental super stark sein, das ist die eine Gemeinsamkeit zwischen dem Bobfahren und Hard Enduro. Es ist brutal anstrengend, macht aber unglaublich viel Spaß. Ich habe großen Respekt vor allen die hier mitfahren.” Während der Vorbereitung auf die Red Bull Romaniacs konnte Paul Krenz sogar mit Manuel Lettenbichler trainieren und er freundete sich mit Kevin Gallas (Gold Finisher) an, der ihn vor Ort gemeinsam mit Romaniacs Legende Gerhard Forster unterstützt.
Die Fahrer der Iron Klasse bekamen heute wieder einen guten Einblick ins Hard Enduro Gelände der Karpaten, Teo Isaac hatte für sie einige Überraschungen parat. Etwas entspannter ging es dagegen in der Atom Klasse zu, aber auch sie mussten wieder 97 Kilometer bis ins Ziel am Fluss”Olt” zurück legen. Dort wurden sie von einem Überraschungsgast empfangen. Der amtierende FIM Hard Enduro Weltmeister Billy Bolt erholt sich gerade von einer Operation am Handgelenk. Er ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und unterstützte heute das TV Team als Field Reporter bei der “Live Maniacs” Übertragung.

Links:
Red Bull Romaniacs Ergebnisse 2022
Red Bull Romaniacs 2022: Alle Livestreams als Liste!
PA: Red Bull Romaniacs, Fotos: redbullcontentpool / WESS Promotion GmbH
Results:
Offroad Day 3
1. Graham Jarvis (Husqvarna) 5:28:02; 2. Manuel Lettenbichler (KTM) 5:29:55; 3. Mario Roman (Sherco) 5:32:27; 4. Michael Walkner (GASGAS) 5:33:27; 5. Teodor Kabakchiev (KTM) 5:34:35; 6. Trystan Hart (KTM) 5:45:53; 7. Matthew Green (KTM) 6:19:42; 8. Suff Sella (KTM) 6:22:31; 9. David Cyprian (KTM) 6:26:04; 10. Dominik Olszowy (GASGAS) 6:35:06
Provisional Classification (After Offroad Day 3)
1. Graham Jarvis (Husqvarna) 16:34:25; 2. Teodor Kabakchiev (KTM) 16:50:09; 3. Mario Roman (Sherco) 16:56:10; 4. Michael Walkner (GASGAS) 17:02:37; 5. Trystan Hart (KTM) 17:14:13…
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