Red Bull Romaniacs - Bronzeklasse: Für Österreichs Rally-Star Matthias Walkner läuft es bei seinem Ausflug in die Welt des Hard-Enduro nach wie vor besser als erhofft. Der Mann aus dem Salzburger Land rangiert bei der "Red Bull Romaniacs" nach der zweiten Offroad-Etappe auf dem dritten Gesamtrang seiner Bronze-Klasse...

Die "Red Bull Romaniacs" gilt als die weltweit härteste und anspruchsvollste mehrtägige Hard-Enduro-Rally. Matthias Walkner stellt sich dieser Herausforderung auf seinem angestammten Arbeitsgerät. Seine KTM 450 Rally Factory ist zwar das mit Abstand stärkste Motorrad im Feld, sie ist aber bei Weitem nicht die ideale Wahl für das technisch extrem schwierige Gelände in den rumänischen Karpaten, das selbst die leichten und speziell abgestimmten Enduro-Motorräder an ihre Grenzen bringt.
Umso überraschter ist auch Matthias Walkner, sich bei Halbzeit der Rally im Spitzenfeld zu befinden. Unabhängig vom Resultat hat er sein Ziel bereits weitgehend erreicht. Ihm geht es bei diesem Hard-Enduro-Abenteuer vor allem um den Trainingseffekt und darum, seine Rally-Maschine noch besser kennenzulernen. Dazu gab es auf der zweiten Offroad-Etappe ins Bivouak im Skiort Rânca jede Menge Gelegenheit. Matthias Walkner kam als (inoffiziell) Tages-Fünfter ins Ziel und ist mehr als zufrieden.
Matthias Walkner: "Alles in Allem war es ein extrem lässiger Tag. Es hat richtig viel Spaß gemacht. Gleich nach dem Start habe ich gesehen, dass die Strecke viel selektiver und technischer ist als am Mittwoch. Ich wusste, dass mein Rally-Bike in diesem Gelände gegen die Enduros eine stumpfe Waffe ist und dass ich heute beim Rennen um den Tagessieg kein Wörtchen mitreden kann. Das hat es mir leicht gemacht, dass ich mein Bestes versuche und den Tag einfach genieße.
Der Hauptgrund, warum ich hier bin, ist, ein gutes und intensives körperliches Training zu haben. Mit viereinhalb extrem anstrengenden Fahrstunden und einem Maximalpuls wieder jenseits der 170 habe ich diesen Trainingsaspekt heute definitiv erreicht. Besonders anstrengend war bei etwa Kilometer 70 ein sehr schmaler und tiefer Trampelpfad einen Hang entlang. Der war etwa 40 Zentimeter tief und so schmal, dass mein breites Motorrad da grad und grad reingepasst hat. Der Trampelpfad hat mit meinem Motorrad gemacht, was er wollte. Es war als würde ich in einer schmalen Rutsche feststecken. Ich wurde ständig im Zickzack hin und her geworfen. Und drei, vier Mal habe ich einen Schlag gegen das Rad bekommen und bin den Abhang hinunter geschubst worden. Das war echt eine Herausforderung und ich bin happy, auch diese Etappe gemeistert zu haben.
Die körperliche Belastung spüre ich schon sehr. Aber das ist ganz normal, wenn man jeden Tag mit vollem Einsatz Motorrad fährt. Und genau deswegen bin ich hier.
Was das Motorrad betrifft, kommen wir immer wieder auf neue Dinge drauf. Wir haben das Bike von gestern auf heute wieder ein bisschen an dieses ungewohnte Terrain angepasst. Den Lenkungsdämpfer haben wir jetzt ausgebaut. Der ist in der Wüste ungemein wichtig. Aber hier, bei 20 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit spielt er nicht wirklich eine Rolle. Wir haben das Fahrwerk noch weicher abgestimmt und werden für morgen da wahrscheinlich noch einmal nachjustieren. Bei den Reifen lernen wir auch viel dazu. Ich möchte morgen eine noch weichere Variante versuchen. So lernen wir jeden Tag etwas dazu und ich freue mich auf die letzten beiden Etappen."
PA: hartenduro.at
Nach zweijähriger Zwangspause feiert der MSC Rauris mit dem insgesamt 10. Hillclimb eine Jubiläumsveranstaltung. Die Vorfreude vom Msc ist schon riesig. Termin: 06.August 2022!

Team MSC Rauris "Wir haben auch wieder für etwas Unterhaltung gesorgt wie zum Beispiel: Das Kinderprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken und auch die Tauern Trial Kids werden eine Vorführung mit ihren Elektro Trials machen. Und ein kleines Hillclimb darf natürlich auch nicht fehlen. Und eine Trial Stuntshow wird es ebenfalls geben.
Weiteres gibt es wieder eine große Tombola wo es als Hauptpreis eine Husqvarna Te 250i (Msc Rauris Edition) und weitere Tolle Sachpreise zu gewinnen gibt. Nach dem Rennen dann die After Race Party in der Heizmann Hütte wo das Hillclimb bis in die Morgenstunden ausklingen wird....
Web: https://www.msc-rauris.at/
Fahrerinfo: https://www.msc-rauris.at/rider-info/
Eventinfo: https://www.msc-rauris.at/sshr/

PA: MSC Rauris. Foto: Peter Rieder
Staub, Hitze und eine Horde junger Enduro Asse lassen den König der Karpaten kalt - Graham Jarvis gewinnt den ersten Offroad Tag...

Mit dem Sonnenaufgang startete der erste Offroad Tag der 19. Red Bull Romaniacs 2022. Die Trackmanager zeigten keine Gnade und nach einem kurzen Warm Up wartete schon der erste Gold Loop auf die Fahrer der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft. Doch damit nicht genug, für die ”Live Maniacs” Übertragung mussten die Fahrer der Gold Klasse den “Babysitter” gleich dreimal hintereinander bezwingen. Die Sektion begann mit einem heftigen Steinfeld, das steil bergauf in Richtung Wald führte.
Dort angelangt ging es im typischen Romaniacs Zick-Zack immer weiter nach oben. Schmal und steil, gespickt mit Wurzeln und Steinen schlängelte sich der Pfad nach oben und wurde dabei immer steiler und steiler. Wie erwartet spielten auch die Hitze und der extrem trockene Boden entscheidende Rollen. Der Staub beeinträchtigte die Sicht und erschwerte das Überholen ungemein. Die Trockenheit machte es rutschig und sorgte dafür, dass die Fahrer ständig auf der Suche nach jedem bisschen Traktion waren.
Nach drei Runden am “Babysitter” ging es auf der restlichen Strecke genauso heftig weiter. Bis zum Servicepunkt reihten sich die Gold Loops wie die Perlen an einer Kette auf. Darunter einige bekannte Sektionen wie “Kill’em all”, und die Galindo Ridge. Besonders die neueste Gemeinheit namens “Perla” verlangten den Fahrern alles ab. Erst nach über drei Stunden Fahrzeit erreichten die schnellsten Fahrer der Gold Klasse den Service Point und hatten sich eine kurze Verschnaufpause mehr als verdient.
Manuel Lettenbichler (DEU, KTM) musste die Etappe eröffnen und wollte mit einer aggressiven Strategie vom Start weg versuchen dem Staub zu entkommen. Die Flucht nach vorne wurde jedoch schon früh von technischen Problemen eingebremst. Beim Tausch der Kupplung verlor er noch mehr Zeit, der Super Gau folgte jedoch später. Von der FIM gab es für unerlaubte Hilfe noch zwei Stunden Zeitstrafe oben drauf. Damit ist der Traum vom vierten Romaniacs Sieg in Folge bereits ausgeträumt.

Wie bereits im letzten Jahr, präsentierte sich Graham Jarvis (GBR, HQV) zu den Red Bull Romaniacs in Topform. Der “Silent Assassin” machte seinem Spitznamen heute wieder alle Ehre. Nach einem ruhigen Prolog startete der 47 jährige Engländer als elfter am ersten Offroad Tag. Still und heimlich kämpfte er sich immer weiter nach vorne und im Ziel folgte die große Überraschung: Bestzeit für Graham Jarvis an Offroad Tag 1!
Ebenfalls einen guten Start ins Rennen hatten die jungen Wilden. Allen voran Theodor Kabakchiev (BGR, KTM), der junge Bulgare durfte sich hinter Jarvis über die zweitschnellste Zeit des Tages freuen. Auch Michael Walkner (AUT, GAS GAS) und Trystan Hart (CAN, KTM) waren besonders stark unterwegs und fuhren mit den Plätzen drei und vier absolute Top Ergebnisse ein. Mit Sonny Goggia (ITA), Matthew Green (ZAF) und David Cyprian (CZE) landeten drei weitere Young Guns in den Top 10. Die nächste Generation ist dabei die Lücke zu den Stars zu schließen und hat heute bewiesen, dass man jetzt schon mit ihnen rechnen muss.
Das mussten auch Mario Roman (ESP, Sherco) und Alfredo Gomez (ESP, GAS GAS) akzeptieren, beide haben sich für die Red Bull Romaniacs viel vorgenommen und lieferten sich den Tag über ein spannendes Duell. Im Ziel hatte Mario Roman zwar die Nase vorn, es reichte jedoch nur für den fünften Platz. Alfredo Gomez wurde sechster. Ob die Beiden ihre Erfahrung im Laufe der Rallye ausspielen können um sich vor die jungen Wilden zu schieben, müssen die nächsten Tage zeigen. Noch ist alles drin!

Silber
Die Fahrer der Silber Klasse mussten heute beweisen, dass sie den “Pivot Turn” also die Försterwende im schweren Gelände perfekt beherrschen. Ohne diese Technik waren die zahlreichen “Zick Zack” Wege kaum zu meistern. Nach dem Servicepoint wurde die Strecken dann etwas flowiger. Die lange Abfahrt ins Ziel stellte alle noch mal vor eine große Herausforderung. Der mangelnde Grip zwang einige Fahrer zum Absteigen und Schieben. Diese Bedingungen kennt Fabien Poirot (FRA) aus Südfrankreich gut und sicherte sich den Tagessieg vor Adam Giles (AUS) und Chris Birch (NZL).
Bronze
Mit einer Renndistanz von satten 130 Kilometern stand in der Bronze Klasse die längste Renndistanz auf dem Programm. Für die nötige Abwechslung sorgte eine gute Mischung aus technischen Sektionen und schnellen Passagen. Die Strecke führte die Fahrer in die hohen Lagen der Karpaten. Die Aussicht dort oben ist atemberaubend und eines der Highlights der Red Bull Romaniacs. Matthias Walkner (AUT, KTM) hatte jedoch keine Zeit die Aussicht zu genießen, er was damit Beschäftigt den Tag zu gewinnen: “Es war ein ziemlich harter Tag und ich musste mich zunächst an die Navigation gewöhnen und meinen Rhythmus mit dem GPS finden. Einige Abfahrten und enge Singletrails haben mich und mein Rallye Bike ganz schön ans Limit gebracht.”
Leider blieb das erhoffte Duell mit Pol Tarres (AND) aus, dieser stürzte kurz nach Checkpoint 2 und musste sein Rennen vorzeitig beenden.
Edgars Silins (LVA) und der Rumäne Marius Achim Popovici (ROU) landeten nur wenige Minuten hinter Dakar Champion Matthias Walkner auf den Plätzen zwei und drei.
89 Kilometer standen heute für die Iron Klasse auf dem Programm und hielten einen ersten Vorgeschmack der Romaniacs Auf- und Abfahrten bereit. Die Atom Klasse nutzte heute zum Teil dieselbe Route, war jedoch schon nach 84 Kilometer Renndistanz im Ziel.
Auch an Offroad Tag 2 wird wieder live von der Strecke gesendet. Die Moderatoren Craig Stone und Darryl Curtis präsentieren euch von 6:00 bis 08:00 Uhr deutscher Zeit die Action von den “Live Maniacs” Sektionen.
Martin Freinademtz: "Der erste Offroad Tag war ein voller Erfolg, obwohl es staubig war, gab es kaum Beschwerden. Die guten Strecken müssen die Fahrer darüber hinweg getröstet haben. Wir waren alle super gespannt, wie unser neues Format “Live Maniacs” ankommen wird. Zum ersten Mal haben wir es damit geschafft, den Fans weltweit einen Einblick zu geben, was hier während der Red Bull Romaniacs wirklich los ist. Wir konnten das unglaubliche Niveau der besten Fahrer, genau wie die “Hard Enduro Madness” dahinter zeigen. Ich freue mich schon darauf, euch morgen unsere nächsten Live Maniacs Sektionen zu präsentieren.”
Links:
Red Bull Romaniacs Ergebnisse 2022
Red Bull Romaniacs 2022: Alle Livestreams als Liste!

PA: Red Bull Romaniacs. Fotos: WESS Promotion GmbH/RedBull Contentpool
Results: Red Bull Romaniacs, Offroad Day 1
1. Graham Jarvis (Husqvarna) 4:47:15; 2. Teodor Kabakchiev (KTM) 4:50:52; 3. Trystan Hart (KTM) 4:58:32; 4. Michael Walkner (GASGAS) 4:56:34; 5. Mario Roman (Sherco) 4:56:27; 6. Alfredo Gomez (GASGAS) 5:04:19; 7. Manuel Lettenbichler (KTM) 5:04:33; 8. Sonny Goggia (KTM) 5:21:29; 9. Matthew Green (KTM) 5:24:38; 10. David Cyprian (KTM) 5:37:49…
Provisional Overall Standings (After Offroad Day 1)
1. Graham Jarvis (Husqvarna)
2. Teodor Kabakchiev (KTM) +4:47
3. Trystan Hart (KTM) +10:21
4. Mario Roman (Sherco) +10:57
5. Michael Walkner (GASGAS) +11:21
Die KTM AG, führender Hersteller von motorisierten Zweirädern mit den Motorradmarken KTM, Husqvarna Motorcycles und GASGAS, stellte auf dem KTM North America Dealer Summit in Charlotte (North Carolina, USA) ihr umfassendes Sortiment an E-Sportminicycles vor.

Die aktuelle Produktpalette umfasst elektrische Bikes für junge Fahrer verschiedenster Leistungsklassen, von Einstiegs-Laufrädern bis hin zu ausgefeilten Wettbewerbsmodellen. Für 2022 wurden diese Modelle um die neue SX-E 3, EE 3 und MC-E 3 erweitert. Sie sollen die Lücke zwischen den elektrisch angetriebenen Laufrädern des Unternehmens und den weiterführenden Modellen SX-E 5, EE 5 und MC-E 5 schließen. Bis Mitte des Jahrzehnts wird das Sortiment 20 elektrische Offroad-Motorräder aller Marken umfassen, von Einstiegsmodellen bis hin zu wettbewerbsfähigen Bikes. Das Hauptaugenmerk liegt auf den jungen Talenten, welche die Zukunft des Motorsports darstellen.

Dank jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Motorrädern beschäftigt sich die KTM AG intensiv mit den Chancen elektrischer Mobilität und der Ausarbeitung von ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Produkten.
„Heute sprechen alle über E-Mobility. Bei der KTM AG streben wir ständig nach Weiterentwicklung in diesem Segment und werden so unserer Verantwortung als innovatives, nachhaltiges Unternehmen gerecht,“ so Hubert Trunkenpolz, Chief Marketing Officer bei der KTM AG. „Wir sind überzeugt, dass E-Mobility eine Rolle spielen kann, wenn es um kurze Strecken, Mobilität in der Stadt und kleine Motorisierung geht. Im Offroad-Bereich müssen wir die Gegebenheiten auf der Strecke berücksichtigen, wie beispielsweise die begrenzten Lademöglichkeiten für größere Batterien.“
Starke Händlerpartnerschaften sind einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren der KTM AG. Als Weltmarktführer im Bereich der Offroad-Wettbewerbsmotorräder ist das Unternehmen ein geeigneter Partner für sein globales Händlernetzwerk. Die KTM AG strebt als zuverlässiger Hersteller motorisierter Zweiräder stets danach, die hohen Erwartungen von Fahrern und Händlern ebenso wie der Gesellschaft zu erfüllen.

„Unsere Beziehungen zu unseren Händlern, ihr Feedback und ihr Input waren für uns schon immer sehr wertvoll. Daher sind wir stolz, zum ersten Mal auf dem größten Offroad-Motorradmarkt der Welt unsere Produktpalette an Elektromotorrädern für die jüngsten Fahrer zu präsentieren. Es war wunderbar, einige Tage mit unseren Partnern zu verbringen, die neueste Motorradgeneration zu fahren und unsere Visionen sowie Pläne für die Zukunft zu vermitteln,“ so Florian Kecht, Chief Sales Officer bei der KTM AG. „Wir engagieren uns für traditionelle Betriebe und werden unsere Händler weiterhin mit einem breiten, hochwertigen Sortiment versorgen, das heute und zukünftig die Erwartungen aller Stakeholder erfüllen wird.“
Über KTM AG: Die KTM AG ist mit den Marken KTM, Husqvarna Motorcycles und GASGAS der führende europäische Hersteller motorisierter Zweiräder. Das Unternehmen zählt zu den Technologie- und Marktführern in Europa, besonders im Premium-Motorradsegment. Neben Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor umfasst das Produktportfolio zudem innovative elektrisch angetriebene Zweiräder, wodurch die KTM AG auch eine Vorreiterrolle in der E-Mobility einnimmt.

PA: KTM DACH
"Absolut am Limit unterwegs!" Nur eine kurze Aufwärmphase war Dieter Rudolf am ersten Offroad-Tag der “Red Bull Romaniacs” vergönnt. Nach dem frühmorgendlichen Start waren nur die ersten paar Kilometer kraftschonend und fahrerfreundlich angelegt. Schon bald aber wechselten sich schwierige mit sehr schwierigen und extremen Passagen ab...

Dazu kamen noch Staub und Hitze, die auch an diesem Tag wieder bei mehr als 30 Grad lag. Dieter Rudolf hat aber durchgehalten und diese kraftraubende Etappe als (inoffiziell) Zwölfter beendet. Nach dem 12. Platz im Prolog bleibt der Niederösterreich also im Wettstreit mit den Hard-Enduro-Profis in Schlagdistanz zu den Top 10.
Dieter Rudolf: “Es war richtig hart heute. Ich war absolut am Limit unterwegs. Schon nach ein paar Kilometern ist es losgegangen. Und von da an war es bis zum Service-Punkt durchgehend richtig schwer zu fahren. Checkpoint 3, der auch live gecovert wurde, war richtig knackig. Dort habe ich Martin (Freinademetz; Erfinder der “Red Bull Romaniacs”) getroffen und habe ihn gefragt, wie weit es noch zum Service-Punkt und damit zu zumindest 20 Minuten Pause ist. Er hat nur gemeint, dass auf dem Weg dahin schon noch mal richtig was bevorstehe.
Und so war es auch. Unter anderem mussten wir – wie schon im Vorjahr – über eine megaschwierige Abfahrt, die schon sehr grenzwertig ist. Gleich danach ging es wieder rauf über einen Hang namens ‘Kill them all’ – und der hat mich konditionell definitiv gekillt. Danach wurde es dann einigermaßen fahrbarer. Aber ich war zu diesem Zeitpunkt körperlich schon ziemlich am Sand. Dann aber kam nochmal ein Steilhang, der am Ende nur sehr losen Untergrund hatte. Ich habe den nicht in einem Strich geschafft und musste mich zickzack rauf kämpfen. Das hat nochmal enorm viel Kraft und Zeit gekostet.
Zusätzlich hatte ich auch Probleme mit dem Halt auf der Sitzbank. Ich bin da ziemlich hin und her gerutscht. Die Pause beim Service-Punkt hat mir aber gut getan und ich konnte mir für den zweiten Teil des Tages die Kraft dann besser einteilen. Dieser zweite Teil war definitiv auch leichter zu fahren. Sagen wir mal so: am Schluss hat es heute auch ein bisschen Spaß gemacht. Mit dem 12. Platz bin ich letztendlich zufrieden. Ich denke, ich bin ganz ok dabei. Schauen wir mal was morgen passiert.”
PA: hartenduro.at, Foto: Benedikt Holzer
Klassenbester! Tagessieg für Matthias Walkner bei der "Red Bull Romaniacs": Freud und Leid lagen bei Matthias Walkner eng beisammen auf der ersten Offroad-Etappe der "Red Bull Romaniacs"...

Zwar konnte sich der Dakar-Champion von 2018 bei dieser für ihn ganz und gar ungewohnten Hard-Enduro-Rally über den Tagessieg in seiner Bronze-Klasse freuen. Doch zeigte ihm die Streckenführung auch ganz klar, dass seine Rally-Maschine für extremes Enduro-Gelände zu schwer und bisweilen auch zu groß bemessen ist. Da konnten die schlanken, reinrassigen Enduros ihre Vorteile ausspielen. Walkner suchte und nutzte seine Chance auf den Passagen, auf denen seine KTM 450 Rally Factory ihre Kraft voll ausspielen konnte.
Walkners (inoffizieller) Tagessieg fällt denkbar knapp aus. Nach etwas mehr als 140 Offroad-Kilometern liegen gerade einmal 20 Sekunden zwischen Walkner und dem zweitplatzierten Letten Edgars Silins (Husqvarna).
Für den zweiten Offroad-Tag am Donnerstag wollen Matthias Walkner und sein Team das Setup des Motorrades noch einmal überarbeiten. Die zweite Offroad-Etappe am Donnerstag führt in den Skiort Rânca. Dort schlägt die "Red Bull Romaniacs" das diesjährige Bivouak auf. Erst am Freitag geht es dann wieder im Renntempo zurück nach Sibiu.
Matthias Walkner: "Das war ein ziemlich actionreicher, spannender erster Tag. Ich wollte von den Früh weg attackieren. Das war aber schwieriger als gedacht. Denn die Navigation ist schon anders. Wir navigieren hier mit GPS und zusätzlich sind immer wieder blaue Bänder aufgehängt. Es ist oft sehr eng und winkelig, man fährt aber doch recht schnell. Also man muss da schon immer bei der Sache bleiben. Weil sonst übersieht man die Bandeln gleich mal. Nach 10, 15 Kilometern habe ich das immer besser handhaben können, habe auch einen guten Rhythmus gefunden und bin immer besser ins Fahren gekommen. Bis zur Service-Zone konnte ich alle einholen, die vor mir gestartet waren. Das hat aber schon ziemlich viel Energie und Substanz gekostet.
Nach der Pflichtpause in der Service-Zone wurde die Strecke deutlich langsamer und technischer. Da habe ich mir dann mit dem Rally-Motorrad viel, viel schwerer getan. Zwei Mal bin ich einen steilen Abhang hinunter gefallen und bin dann wirklich fast verzweifelt, weil ich sie fast nicht mehr von dort weggebracht habe. Da weiß man dann, warum Enduros möglichst leicht gebaut werden. Beim Zurückkämpfen sieht man dann kurz ein bissl die Sterne, weil der Puls hochfährt und das Laktat einschießt und man komplett blau geht. Die letzten etwa 20 Kilometer bis ins Ziel ist die Strecke wieder schneller geworden. Da konnte ich die Vorteile meines Motorrades wieder besser ausspielen, wenn es denn in diesem Gelände überhaupt Vorteile gibt. Ich konnte auch noch etwas Zeit gutmachen und habe mich schon sehr auf’s Ziel gefreut.
Doch auf den letzten 150 Metern vor dem Ziel dachte ich, dass es vorbei ist. Den Zielbogen vor Augen ist mir das Motorrad auf einer Schleife über einige Felsen abgestürzt und kopfüber unten in glücklicherweise seichtem Wasser gelegen. Es war fast unmöglich, das Bike da wieder hoch zu bekommen. Ich war extrem verzweifelt und dachte mir, dass der Tag so kurz vor dem Ziel plötzlich für den …. Allerwertesten ist. Irgendwie habe ich es doch geschafft. Ich war extrem happy und im Ziel war ich komplett fertig.
Für morgen wollen wir das Setup noch ein bisschen anpassen. Ich glaube, wir waren von den Reifen her ein bisschen zu hart. Und das Fahrwerk machen wir vielleicht eine Spur weicher. Alles in Allem war es ein guter, intensiver Tag."

PA und Fotos: (c)CPanny_HartEnduro.at
Der Österreicher Ernest Krispel gewinnt bei der GCC - Germany Cross Country Serie! Goldbach ist eine traditionsreiche, ehemalige Motocross WM-Strecke und die Mitglieder des MSC Goldbach haben erwartungsgemäß eine Top-Veranstaltung mit perfekter Organisation geboten...

Mit dabei auch der Österreicher Ernest Krispel: "Bei einer Traumkullise und tausenden Zusehern ging ich am Sonntag in der Profiklasse ins Rennen. Bei rund 33 Grad und hoher Staubentwicklung verlangte die Strecke den Fahrern alles ab. Mit meiner Rosenberger Honda 450 RX Red Moto gelang mir ein guter Start und ich konnte mich nach kurzer Zeit hinter dem GCC Gesamtführenden Chris Gundermann auf Platz 2 einreihen. Nach ca.30 min.Fahrzeit übernahm ich nach Sturz von Gundermann die Führung und verteidigte sie mit konstanten Zeiten bis zur Zielflagge.
Ernest Krispel hatte auch am Samstag die Gästeklasse bei 80 Startern aus der letzten Reihe gewonnen!
Link: https://www.xcc-racing.com/htdocs/gcc

Quellen: E.Krispel
- Red Bull Romaniacs: Alfredo Gomez gewinnt City-Prolog 2022!
- Matthias Walkner kämpft sich durch Prolog der Red Bull Romaniacs!
- Dieter Rudolf: Platz 12 bei Prolog der Red Bull Romaniacs!
- Grünes Licht für Golden Bunny Enduro!
- Red Bull Romaniacs: In Madness We Trust - 19. Ausgabe gestartet!
- Matthias Walkner bereit für die extremste Rally der Welt!
- Dieter Rudolf ist bereit für die Red Bull Romaniacs!
- FIM Enduro EM 2022: Willems bleibt in Führung der Meisterschaft!
- Red Bull Romaniacs 2022: Alle Livestreams als Liste!
- FIM Enduro EM: Remes nutzt Heimvorteil in Finnland!
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