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Rennkalender 2026

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HED - Hard Enduro Shop

PRIME STADIUM, Veranstalter der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft, freut sich, gemeinsam mit der FIM die vorläufigen Termine für die FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2024 bekannt zu geben. Die geplante Acht-Runden-Serie wird mehrere Länder besuchen, die regelmäßig Austragungsort von EnduroGP-Wettbewerben sind, und wird eine Reihe aufregender neuer Veranstaltungen beinhalten...

 

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Die Meisterschaft 2024 beginnt etwas früher als die diesjährige Serie und beginnt Anfang April in Spanien. Eine Woche später wird die Meisterschaft zur zweiten Runde die Grenze nach Portugal überschreiten.

Nach zwei arbeitsreichen Wochen für alle Beteiligten der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft geht die Serie einen Monat nach der portugiesischen Veranstaltung nach Rumänien. Das letzte Mal, dass die Meisterschaft das südosteuropäische Land besuchte, war im Jahr 2013.

Im Juni geht die Serie nach Italien. Die fünfte Runde findet in der Slowakei statt, bevor zwei Wochen später ein TBA-Event stattfindet.

Anfang August gastiert die vorletzte Runde der EnduroGP-Meisterschaft in Wales. Die Veranstaltung ist ein seit langem diskutierter Austragungsort der Meisterschaft und bereitet die Serie auf die achte und letzte Runde vor, die vom 13. bis 15. September in Frankreich ausgetragen wird. Die Standortinformationen für alle Runden werden in Kürze bekannt gegeben.

Link: https://www.endurogp.com/

 

Vorläufiger Kalender der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2024

Round 1 - Spain - 5-7 April
Round 2 - Portugal - 12-14 April
Round 3 - Romania - 10-12 May
Round 4 - Italy - 21-23 June
Round 5 - Slovakia - 12-14 July
Round 6 - TBA - 26-28 July
Round 7 - Wales - 2-4 August
Round 8 - France - 13-15 September

 

Quellen: EnduroGP

Der 16jährige Steirer wird bei der "Red Bull Romaniacs" Zweiter in der Silber-Klasse: Wenn einer gerade erst 16 geworden ist und bei seiner ersten "Red Bull Romaniacs" auf Anhieb Platz 2 in der zweitstärksten Silber-Klasse schafft, dann ist das eigentlich mehr als eine Talent-Probe. Es ist ein Talent-Beweis!

 

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Mit zwei Tagessiegen und insgesamt nur knapp 13 Minuten Rückstand auf Silber-Sieger Ben Wibberley (GBR) erobert der junge Steirer Valentino Hutter den zweitschönsten Platz am Podium jener Romaniacs-Klasse, die nur einen Tick weniger schwer zu fahren ist als die Gold-Spur der Vollprofis. "Es war eine echt perfekte Woche", sagt der X-GRIP-Racing-Pilot: "Es war ein mega cooles Erlebnis und eine echt super Veranstaltung."

Der HTL-Schüler aus Weiz wird in der Szene schon länger als Rohdiamant gehandelt. Davon zeugt auch sein bislang wertigster Titel. 2022 krönte sich Valentino Hutter in der Enduro ÖM zum Jugend-Staatsmeister.

 

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Bei der "Red Bull Romaniacs" vergangene Woche konnte Hutter nicht nur sein großes Potential zeigen. Er erfuhr auch, wie tückisch der Karpaten-Klassiker sein kann. Die Piloten haben einen Enduro-Cross-Prolog und vier lange Offroad-Etappen zu bewältigen – da gibt es oft Gelegenheit für Ausrutscher und Fehler. Sie hielten sich bei Valentino Hutter aber in engen Grenzen. So kostete ihn ein Sturz im Prolog wertvolle Zeit und sorgte für einen schlechteren Startplatz im Finale. Die Komplettversenkung des Motorrads bei einer Wasserdurchfahrt blieb weitestgehend folgenlos.

 

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Viel Lehrgeld musste Valentino Hutter auf der zweiten Offroad-Etappe bezahlen. Als Sieger des Vortages musste er als Erster in die Etappe starten und hatte anderes zu tun als Tempo zu machen: "Den Tag zu eröffnen, ist relativ schwierig. Man ist der Erste, der die Spur zieht. Man ist mehr auf das GPS und die Spurensuche konzentriert als auf’s schnell Fahren." Zu allem Überfluss verpasste Valentino Hutter bei der Ausfahrt aus dem Service-Punkt seine Startzeit und ging ohne Not zwei Minuten zu spät auf den zweiten Teil der Etappe: "Ich habe mich bei der Zeit verschätzt. Das war komplett unnötig."

 

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Alles in Allem hielt Valentino Hutter aber die Fehlerquote niedrig und das Tempo hoch. Er konnte auf der finalen Etappe vergangenen Samstag seinen zweiten Tagessieg feiern und den zweiten Platz in der zweitstärksten Klasse bejubeln: "Das ist ein Ergebnis, auf das ich wirklich stolz sein kann. Außerdem bin ich unverletzt geblieben – und das ist das Wichtigste." 

 

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PA: hartenduro.at, Fotos: X-Grip

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Auch wenn die Wetterbedingungen aktuell in Deutschland nicht optimal sind, läuft die Vorbereitung für das Saisonhighlight der DOWATEK HardEnduroSeries Germany in Gefrees nach Plan. Eine Schlammschlacht wie in Neuhaus-Schierschnitz ist in Gefrees nicht zu erwarten. Die Bodenbedingungen zwischen den beiden Standorten unterscheiden sich zu stark. In Gefrees werden die nassen Steine wohl eher eine Herausforderung für das erneut stark besetzte Fahrerfeld darstellen. Ein Lauf zur Hardenduro European Challenge ist ebenfalls Teil des Rennens, wodurch sich auch einige starke internationale Fahrer mit den deutschen Fahrern messen wollen...

 

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Unabhängig von der HESG Meisterschaft können sich die Fans unter anderem auf Dieter Rudolf, Wade Young und Eddie Karlsson freuen.

Allein 5 Teilnehmer, die letzte Woche die Red Bull Romaniacs in der Goldklasse erfolgreich beendet haben, werden in Gefrees an den Start gehen.

Spannung pur in den HESG-Klassen - Wird es im fünften Rennen den vierten Sieger geben?

In den HESG-Klassen ist das gesamte Spitzenfeld bis auf Milan Schmüser, der weiterhin verletzt ausfällt, am Start. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei eindeutig auf die Gesamtwertung, in der Marc Wulf und Lenny Geretzky mit gleicher Punktzahl an der Spitze liegen. Dahinter lauert der Sieger von Reisersberg, Felix Bähker, der lediglich 5 Punkte Rückstand auf seine beiden Konkurrenten hat. Sowohl Bähker als auch Geretzky bringen Rückenwind nach Gefrees mit, da sie beide die Red Bull Romaniacs als jüngste Teilnehmer in der Goldklasse erfolgreich absolviert haben.
Auch Leon Hentschel sollte nicht außer Acht gelassen werden. In Gefrees bestritt er im letzten Jahr sein letztes Rennen, darauf folgte eine lange Verletzungspause. In Reisersberg konnte der nun für das DOWATEK Team antretende Fahrer fulminant den zweiten Platz erreichen.

Besonderer Rennmodus in Gefrees.

Wie im letzten Jahr wird der Modus in Gefrees wieder etwas Besonderes sein. Nach dem Prolog geht es in das 4-Stunden-Rennen, bei dem 5 Runden absolviert werden müssen. Derjenige, der diese auf der anspruchsvollen Strecke als Erster bewältigt, kann sich als Sieger feiern lassen.

70-Jahr-Feier des MSC Gefrees mit großer Siegerehrung.

Die Siegerehrung wird im Rahmen der 70-Jahr-Feier des MSC Gefrees am Abend im Zentrum von Gefrees stattfinden. Ab 18.30 Uhr öffnet die Location des Kultur- und Konzertvereins Omnibus e.V. für die große Abschlussparty mit Liveband.

Alle weiteren Informationen zur Anfahrt und den Parkplätzen werden im Fanguide veröffentlicht.

Aktuelle Informationen zur DOWATEK HardEnduroSeries Germany sind immer auf www.hardenduro-germany.de  und in den sozialen Medien zu finden.

 

Photos: Grenznic640, PA: Denis Günther

Von 'schnell und flüssig gesetzt' über 'hart' bis 'extrem'. Zum 20. Jubiläum zeigte die "Red Bull Romaniacs" vergangene Woche wieder einmal, wie facettenreich sie ist – und wie vielseitig Enduro-Piloten sein müssen, um bei diesem Hard-Enduro-Klassiker in den rumänischen Karpaten zu bestehen. Der Niederösterreicher Dieter Rudolf hat sich zum fünften Mal diesem Härtetest gestellt. Der X-GRIP Racing-Pilot fuhr nach vier Offroadtagen auf den 12. Gesamtrang in der schwierigsten Gold-Klasse und bestätigte einmal mehr, dass er als berufstätiger Amateur absolut zur erweiterten Weltspitze zu zählen ist...

 

Dieter Rudolf (AUT) of the X-Grip team performs during the second off road day of FIM Hard Enduro World Championship 2023 Stop 3 - Red Bull Romaniacs in Sibiu, Romania on July 27, 2023.

 

Niemand bleibt bei der "Red Bull Romaniacs" fehlerfrei. Die fahrtechnischen Schwierigkeiten sind zu groß, das Wetter ist zu unberechenbar und die körperliche Belastung ist zu hoch. Entscheidend ist, wie man mit den Schwierigkeiten umgeht und wie schnell man wieder im Renntempo in die Spur zurückfindet.

GasGas-Pilot Dieter Rudolf ist das einige Male sehr gut gelungen. Schon beim Enduro-Cross-Prolog in der Altstadt von Sibiu musste er im Finale kurz nach dem Start wegen einer komplett verbogenen vorderen Bremsscheibe vom Angriffsmodus in den Sicherheitsmodus umschalten – mehr als Platz 17 war nicht drin.

 

Dieter Rudolf (AUT) of the X-Grip team performs during the second off road day of FIM Hard Enduro World Championship 2023 Stop 3 - Red Bull Romaniacs in Sibiu, Romania on July 27, 2023.

 

Am ersten Offroad-Tag wurde das gesamte Fahrerfeld in den Bergen von einem Wolkenbruch überrascht. Auf der Rennspur der Gold-Klasse sind viele Passagen schon bei trockenen Bedingungen extrem schwer zu bewältigen. Im Regen aber werden diese Passagen fast unfahrbar, sagt Dieter Rudolf: "In diesem Unwetter hat der diesjährige Slogan der 'Romaniacs' voll zugeschlagen. Das Weiterkommen war fast 'impossible'. Ich war ziemlich verzweifelt. Mein Trinkrucksack war leer, und ich musste schieben, schieben, schieben. Am Abend war ich komplett leer. Zwar habe ich eine Strafzeit bekommen, konnte aber weiterfahren."

Nach einem vergleichsweise leichten zweiten Offroad-Tag standen auf der dritten Etappe einige der bekanntesten Schwierigkeiten aus 20 Jahren "Red Bull Romaniacs" auf dem Programm. Die größten Schwierigkeiten hatte Dieter Rudolf allerdings bei einer neu hinzugefügten Extrem-Passage. Unmittelbar hinter der vielsagenden und bereits bekannten Passage "Kill 'Em All!" lag der neu hinzugefügte Checkpoint "No Sex". Dieter Rudolf brauchte fast zweieinhalb Stunden, ehe er sich durch dieses relativ kurze Stück durchkämpfen konnte. Nachdem er all das überstanden hatte, ließ sich Dieter Rudolf auf der finalen vierten Etappe von einem beschädigten Kühler nicht mehr wesentlich aufhalten und erreichte das Ziel als Zwölfter.

 

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Dieter Rudolf: "Mein Maximalziel ist sich leider nicht ausgegangen. Ich hätte mir ein Top10-Resultat gewünscht. Ich bin aber mega happy mit meinem zwölften Platz. Da würde ich mich im Vergleich mit den anderen Gold-Startern realistisch auch einordnen. Vor Allem, wenn man bedenkt, dass die 'Red Bull Romaniacs' diesmal wirklich alle Stückl'n gespielt hat. Sowohl wettertechnisch als auch vom Schwierigkeitsgrad der Strecke her. Ich habe manchmal wirklich sehr mit mir und mit der Strecke kämpfen müssen. Und ich bin zufrieden, dass es dann doch immer irgendwie weiter gegangen ist. Es ist einfach ein irrsinnig gutes Gefühl, wenn man sich als Hobby-Pilot unmittelbar hinter den Vollprofis etablieren kann. Das macht einen schon sehr stolz."

 

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 PA: Hartenduro.at, Fotos: Attila Szabo, Future7Media, Hartenduro.at

Die Red Bull Romaniacs fand vom 25.- 29. Juli 2023 in Sibiu statt und ist die 3. Station zur FIM Hard Enduro World Championship 2023. Mit vier fünften Plätzen an den Offroadtagen 1, 2, 3 und 4 wurde es am Ende der 6.Platz in der „Goldklasse“ Red Bull Romaniacs, sowie in der FIM Hard Enduro World Championship...

 

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Dass diese Veranstaltung als härteste Hard Enduro-Rallye der Welt gilt, zeichnete sich schon am ersten Offroadtag ab. „Nach dem Service Point fuhren wir in eine gewaltige Gewitterzone. Neben mir gingen die Blitze nieder. Doch Graham Javis und ich beruhigten uns gegenseitig und konnten wertvolle Zeit auf die Spitze gutmachen“, so ein motivierter Michael Walkner.

Durch den Regen wurde der Boden zu einem rutschigen Terrain. Technisch schwierige und extrem lange Steilhänge ließen die Weltelite verzweifeln. Doch im Gegensatz zu Manuel Lettenbichler, Billy Bolt, usw. konnten Michael Walkner und Graham Jarvis beim ersten Versuch diese schwierigen Steilhänge und Überfahrten auf Anhieb passieren, was zum Schluss mit Platz 3 belohnt wurde. Doch aus bisher noch unerklärlichen Gründen wurde dieser Check Point gestrichen, wodurch Michael Walkner auf den fünften Platz zurück gereiht wurde.

„Da ich in solchen technischen Passagen sehr gut bin, konnte ich viel Zeit gewinnen. Deshalb war ich sehr verärgert über diese nicht nachvollziehbare Entscheidung“, so ein nicht ganz zufriedener Michael Walkner.

Nach drei soliden Offroadtagen und 21 Stunden 37 Minuten Gesamtfahrzeit fehlten ihm 28 Minuten auf den 3.Platz (Podium).

 

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Gesamtergebnis: Red Bull Romaniacs 2023

Manuel Lettenbichler (DEU)
Trystan Hart (CAN)
Teodor Kabakchiev (BRG)
Billy Bolt (GBR)
Wade Young (ZAF)
Michael Walkner (A)
Mario Roman (ESP)
Graham Javis (GBR)
Sonny Goggia (ITA)
Matthew Green (ZAF)

Aktueller WM Zwischenstand:

Manuel Lettenbichler (DEU)
Billy Bolt (GBR)
Trystan Hart (CAN)
Teodor Kabakchiev (BRG)
Michael Walkner (A)

 

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PA: Fam. Walkner, Fotos: Bilder: Andrea Belluschi, Laura Übertsroider

Der finale Offroad-Tag der Red Bull Romaniacs verlangte noch einmal alles von den Fahrern ab; dies waren die wohl härtesten Romaniacs aller Zeiten! Mani Lettenbichler (DEU, KTM) hat das Rennen von Beginn an dominiert und startete mit einem Vorsprung von 58 Minuten und vier Sekunden auf Trystan Hart (CAN, KTM) in den letzten Offroad-Tag. Letzterer hatte ebenfalls einen großen Abstand auf den drittplatzierten Billy Bolt (GBR, Husqvarna): Eine Stunde und 21 Minuten. Es sah also bereits am Morgen alles danach aus, als könnte die beiden Führenden wenig aufhalten.

 

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Michael Walkner (Österreich)

Das Duell, das alle Aufmerksamkeit auf sich zog, spielte sich zwischen Billy Bolt (GBR, Husqvarna) und Teo Kabakchiev (BGR, Econt) ab: Weniger als fünf Minuten lagen zwischen den beiden - es ging um alles!

Die Bedingungen waren perfekt: Die Sonne schien, die Tracks waren mehrheitlich trocken.

 

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Die Legende Graham Jarvis (GBR)

Mani startete stark, auch wenn er wusste, dass es bei ihm nicht um Minuten ging. Bei Teo Kabakchiev hingegen schon, also jagte er Mani durch den Wald, bis er es endlich an ihm vorbei schaffte. Die Signature-Sektionen heute waren ‘The revenge’, ‘Ass slide’, ‘Steroid, ‘Flying Ford’ und das bekannt technische ‘Wolf’s Nest’. Nach 99 Kilometern kam Kabakchiev als erster am finalen Hillclimb an, machte dann aber einen Fehler, was Mani direkt ausnutzte: Er überholte ihn auf den letzten Metern und kam als erster durch den Zielbogen - erneut. Teo Kabakchiev hatte dennoch die schnellste Zeit (2 Minuten und 3 Sekunden Vorsprung auf Mani) am letzten Tag. Mario Roman (ESP, Sherco) fuhr die drittschnellsten Zeiten, gefolgt von Wade Young (ZAF, Sherco), der besonders nach dem Servicepunkt nochmal Zeit gutmachte. Billy hatte körperlich zu kämpfen und war nicht in seiner Bestform, was ihm wohl am Ende den Platz auf dem Podium kostete.

Die Gesamtergebnisse der Edition 20 "The Impossible" 2023 lauten:

1. Mani Lettenbichler (DEU, KTM), Fahrzeit gesamt: 19h45m15s

2. Tryastan Hart (CAN, KTM), Fahrzeit gesamt: 20h55m14s

3. Teo Kabakchiev (BGR, Econt), Fahrzeit gesamt: 21h9m16s

Die Offroad-Tage waren die wohl härtesten aller Zeiten und separierte die Top-10 der Gold-Klasse in eine eigene Liga. Nach Ergebnissen: 4. Billy Bolt (GBR, Husqvarna), 5. Wade Young (ZAF, Sherco), 6. Michael Walkner (AUT, GASGAS), 7. Mario Roman (ESP, Sherco), 8. Graham Jarvis (GBR, Jarvis Racing), 9. Sonny Goggia (ITA), 10. Matthew Green (ZAF).

 

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Gold-Podium

Die Zieleinfahrt am finalen Hillclimb war komplett mit Zuschauern gefüllt, die den Hard Enduro-Sport feierten und jeden einzelnen Finisher bejubelten. Andy Fazekas, der Prolog Direktor, hat auch die Zieleinfahrt designt: Zu Beginn der Steilhang, dann die Wahl: Sprung über die Freestyle-Rampe oder ein letzter Kampf über Hindernisse und Schlamm. Ohne Zweifel ein besonderes Finish für die 20jährige Jubiläumsausgabe. Trystan Hart fuhr als erster den ganzen Hillclimb hinauf durch den Red Bull Bogen und wurde zum King of the Hill gekrönt - zum zweiten Mal in Folge.

Die "Edition 20" war voller Extreme - nicht zuletzt wegen der extremen Wetterbedingungen: Gewitter, Sturm, Hagel und Regen begegneten den Fahrern mitten in der rumänischen Wildnis am ersten Offroad-Tag, was die Strecke nahezu unfahrbar machte - das war das pure Überleben!

Mani Lettenbichler: "Absolut verrückt die Romaniacs, wie immer! Ich kann es nicht glauben! Es ist crazy, ein weiteres Rennen hier zu gewinnen. Letztes Jahr wurde ich nur sechster und wollte für dieses Jahr unbedingt die Revanche - und ja, es hat sich ausgezahlt. Diese Woche lief perfekt, einfach der beste Weg, ein Rennen zu gewinnen!"

Teo Kabakchiev: "Ich bin so glücklich! Ich habe es geschafft, die 30 Minuten Zeitstrafe vom ersten Tag über die folgenden drei Tage wieder gut zu machen. Ich freue mich auch so für meinen Sponsor Econt und für alle Bulgaren, die mich unterstützen. Das bedeutet mir unglaublich viel!"

 

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Mani Lettenbichler (DEU) und Trystan Hart (CAN) 1 und 2

In der Silber-Klasse lagen die ersten sechs Fahrer sehr eng beieinander, als sie in den letzten Tag starteten - sie alle hatten eine Chance auf das Podium! 129 letzte Kilometer mussten sie bezwingen und kämpften sich durch alle endlosen Auffahrten, stürzten sich die steilen Hänge wieder runter und wurden zwischendurch dennoch mit spektakulären Aussichten belohnt: Ein klassischer Hard Enduro-Cocktail am Ende der vier Offroad-Tage. Ben Wibberley (GBR) sicherte sich nach zwei Tagessiegen auch den Gesamtsieg heute.

SILBER:

1. Ben Wibberley (GBR)

2. Valentino Hutter (AUT)

3. Sergiu Grecu (ROU)

Die Legende Emanuel Gyenes (ROU), der alle 20 Ausgaben der Red Bull Romaniacs gefinisht hat, kam als Elfter ins Ziel.#

 

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Hillclimb-Finish

Auch für die Bronze-Fahrer war es ein harter und technischer Tag auf ganzen 136 Kilometern - selbst am vierten Tag bekamen sie nichts geschenkt! Die letzten drei und besonders den harten dritten Tag noch in den Knochen mussten sie nochmal alle Kräfte mobilisieren, um es ins Ziel zu schaffen - diese vier Tage werden sie wohl nie wieder vergessen. Die ersten beiden Fahrer in Bronze führten mit 47 Minuten Abstand und konnten diese Position bis zum Ende halten:

BRONZE:

1. Jürg Schütz (CHE)

2. Ovidiu Nistor (ROU)

3. Priit Biene (EST)

Bronze-Damen im Ziel: 22. Maria Grigoras (ROU) und 47. Tjasa Fifer (SVN).

Kevin Gallas (DEU) kämpfte sich mit der Yamaha Ténéré 700 bis ins Ziel und wurde am Ende 132ster.

Marcel Michitsch (DEU) landete auf einem unglaublichen 81. Platz. Er finishte die Red Bull Romaniacs mit nur einem Bein und Prothese - Was für eine Leistung! Unter anderem mit Freestyle-Legende Sebastian "Busty" Wolter (Platz 63, DEU) fuhr er im Team MISSION RACE - Race Against Cancer Enduro, um Gelder für den Kampf gegen Krebs zu sammeln.

 

 

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Gheorghe Orzan (ROU)

Auch die Kondition der Iron-Fahrer wurde heute endgültig auf die Probe gestellt. Nur mit Konzentration und Kampfgeist schafften sie es entlang der harten 108 Kilometer bis zum finalen Hillclimb. Schon in den Bergen wurden sie von Anwohnern bejubelt und nebenbei mit wunderschönen Aussichten entlohnt.

IRON:

1. Robert Adams (GBR)

2. Samuel Defoy (BEL)

3. Paul Bulai (ROU)

Iron-Damen im Ziel: 68. Leni Binder-Moss (ROU) und 96. Lisa Bowman (GBR).

Die Atom-Fahrer hatten bis zum vierten Tag eine relativ gute Zeit - wurden heute dafür besonders herausgefordert und mussten 103 zermürbende Kilometer meistern, um zum finalen Hillclimb zu kommen. Die Top-3 lieferten sich ein enges Rennen über die ganzen Tage, konnten jedoch insgesamt ihre Position an der Spitze halten und kamen mit wenig Abstand aufeinander ins Ziel.

ATOM:

1. Janis Stauers (LVA)

2. Moritz Müller (DEU)

3. Daniel Cernusca (ROU)

Für alle Amateur-Fahrer wird dies sicher das Rennen ihres Lebens mit den wohl extremsten Bedingungen gewesen sein. Der Track Manager Teo Isaac wollte sicher gehen, dass jeder einzelne eine gute Portion Romaniacs abbekam, auf den Tracks über seine Grenzen gehen und die eigene Komfortzone verlassen musste. Sie erlebten das einzigartige rumänische Gelände und bekamen atemberaubende Landschaften zu sehen - das werden sie sicher nie vergessen!

Martin Freinademetz, Gründer der Red Bull Romaniacs: "The Impossible wurde seinem Namen gerecht. Für einige war es "impossible" ins Ziel zu kommen, andere kämpften bis zum Schluss und schafften es schließlich. Nach den Pandemie-Jahren war die Organisation der Veranstaltung dieses Jahr eine besondere Herausforderung für uns. All die Teilnehmer, die während dieser Zeit nicht zum Fahren kamen, wollten dieses Jahr natürlich an den Start gehen.

Dank unserer Track Crew und guter logistischer Vorbereitung konnten wir das Rennen sauber durchziehen. Alle fünf Klassen hatten viele eigene Abschnitte, also nur kurze Stücke, die gemeinsam genutzt wurden. So gab es keine Staus und sauberes, faires Racing. Alle Teilnehmer bekamen die verschiedensten Wetterbedingungen zu spüren, von heiß bis nass und stürmisch - ein guter Mix der typischen Romaniacs-Bedingungen. Es war eine sehr erfolgreiche 20. Ausgabe und ich freue mich schon auf die nächsten 20! Ein großer Dank gilt dem ganzen Team und der Enduro-Community."

  

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Hillclimb-Action

 

Alle Infos, Links und Ergebnisse:

Red Bull Romaniacs 2023: Alle Links und Live Streaming!

 

PA: Red Bull Romaniacs

  • GASGAS präsentiert komplett neue Offroad Modellpalette 2024!
  • Lettenbichler spricht von härtester Romaniacs bislang / Hutter Valentino auf Podiumskurs!
  • Red Bull Romaniacs Video-Highlights der ersten zwei Tage!
  • Red Bull Romaniacs Tag 2: Lettenbichler führt, Kabakchiev ist Tagessieger!
  • Red Bull Romaniacs Tag 1: Manuel Lettenbichler führt nach Unwetter!
  • Bolt gewinnt Red Bull Romaniacs Prolog - Bertl Platz 3 Silberklasse!
  • DIMOCO Aspang Race 2023 mit AIROH Junior Race!
  • Red Bull Romaniacs 2023: Alle Links und Live Streaming!
  • Michael Walkner mit hervorragender Zwischenbilanz in der Hard Enduro WM!
  • Team Walzer Rennbericht Family-Enduro Schrems

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