Aufgrund des ausgebliebenen Naturschnees und der schlechten Wetterprognose musste das für den 18.Jänner geplante Fischbacher Snow-Hill-Race leider verschoben werden...

In diesem Fall wird der bereits im Vorfeld angekündigte Ersatztermin mit Samstag, 22.02.2020 aktiv.
Das Fischbacher Snow-Hill-Race ist eine Superkombi aus Ski und Motocross/Enduro in Falkenstein. Eine besondere Wertung die im Team mit einem Skifahrer und einen Motocrossfahrer bzw. Endurofahrer gefahren wird...
Link: Alle Infos zum Fischbacher Snow-Hill-Race
Quellen: Sportunion Fischbach
Das Red Bull KTM Factory Racing Team hat eine äußerst anspruchsvolle dritte Etappe der Rallye Dakar 2020 erfolgreich abgeschlossen. Matthias Walkner wurde Vierter, Toby Price Fünfter und Luciano Benavides Siebter. Nachdem Sam Sunderland einen Großteil des Specials eröffnet hatte, belegte er den 14. Platz.

Der dritte Tag bei der Rallye Dakar 2020, der die zweite Hälfte der Super-Marathon-Etappe des Events markiert, war für alle Teilnehmer eine schwierige Aufgabe. Auf der 504 Kilometer langen Rundstrecke wurden 427 Kilometer Zeitspecial gefahren, die sich durch die Canyons bis in die Berge im Norden des Landes schlängelten. Ein GPS-Problem, das alle Teilnehmer betraf und dazu führte, dass viele der Spitzenreiter keinen Wegpunkt fanden, führte dazu, dass die Veranstalter die Ergebnisse von Kilometer 389 anstatt der ursprünglich geplanten endgültigen 427-Kilometer-Marke annahmen.
Als Achter der Tagesetappe absolvierte Matthias Walkner den Großteil des Specials ohne Probleme. Der erfahrene österreichische Rennfahrer konzentrierte sich mehr auf sein Roadbook als zu hart zu "pushen" um im technischen Terrain Fehler zu vermeiden. Die Entscheidung zahlte sich für den Dakar-Sieger von 2018 aus, der letztendlich die viertschnellste Zeit des Tages fuhr und sich in der vorläufigen Wertung auf den dritten Gesamtrang vorstellte.
Matthias Walkner auf Facebook: "Heute vierter und gesamt dritter! Das war heute ein Tag... Ich beginne gleich mal beim Ende von der ganzen Geschichte. Gegen Ende der Etappe war ein Fehler im Roadbook . Bei Kilometer 392 hätte es normal einen Wegpunkt gegeben, der allerdings nicht im Roadbook war, jetzt sind wir 20 Minuten lang im Kreis gefahren - die Einen etwas länger und die Anderen etwas weniger lange. Ich war mit Brabec unterwegs und wir haben ihn beide nicht gefunden und dann diskutiert was wir machen sollen. Es ist schon etwas frustrierend, dass man solche Versuche anstellt - dass wir das Roadbook erst 25 Minuten vor dem Start erhalten, wir Fahrer dann nichts mehr markieren können und die Navigation dermaßen schwierig ist, dass man sich schwertut überhaupt noch ins Ziel zu finden. Dann passieren dem Veranstalter auch noch diese Fehler im Roadbook und es herrscht totales Chaos. Außerdem verbringt man während des Rennens die halbe Zeit damit, auf das Roadbook zu schauen und dabei übersieht man relativ schnell Steine oder potenzielle andere Gefahren. Die vielen Licht - Schattenwechsel, die großen Steine unterm Sand und dann die Komplexheit des Roadbooks das wir nun erst in der Früh vorm Rennen bekommen - und alles bei 130 - 140 km/h! Es ist relativ Grenzwertig und brutal gefährlich so wie es derzeit ist und ich hoffe, dass das Ganze nochmal gut überdacht wird. Alles in allem war es für mich aber ein sehr guter Tag. Ich habe mir heute die Zeit für eine gute Navigation genommen und konnte einen guten Rhythmus finden und hab dann auch gut gepusht. Einige Male war ich allerdings ziemlich glücklich und bin knapp an einem Crash vorbei geschrammt, wer den Sturz von Van Beveren schon gesehen hat --> so ist es mir auch einige Male gegangen. War manchmal schon ziemlich knapp. Aber unterm Strich ein sehr positiver Tag. Die Zeiten wurden dann vom Veranstalter auch noch korrigiert und der letzte Abschnitt, aufgrund ihres Fehlers, raus genommen. Bin schon recht müde, auch im Kopf aber motiviert und zuversichtlich! Danke an Alle für die coolen Motivationsnachrichten!!!! Lg Hias"
Motiviere auch du Matthias Walkner auf Facebook:
Link: Matthias Walkner auf facebook
Inoffizielles Ergebnis nach Etappe 3:
1. Ricky Brabec (USA), Honda, 10:39:04
2. Kevin Benavides (ARG), Honda, 10:43:47 +4:43
3. Matthias Walkner (AUT), KTM, 10:45:06 +6:02
4. Joan Barreda (ESP), Honda 10:50:06 +11:02
5. Jose Ignacio Cornejo (CHL), Honda, 10:50:23 +11:19
PA: KTM, Foto Copyright: © Rally Zone - KTM Media Librar, Zitat: Walkner auf FB
Weitere Links:
Martin Freinadematz auf Facebook
Fahrer:
Martin Freinademetz bei der Dakar folgen
Matthias Walkner bei der Dakar folgen
Rennbericht Sebastian Enöckl: Am Samstag fand in Riesa/D der 2. Lauf der Superenduro WM statt. Kurz zum Bewerb: 22 Starter in der Junioren WM Klasse wovon sich nur die besten 14 für die Hauptrennen qualifizieren und eine überfüllte Halle mit rund 7.000 Motorsportfans! Anfangs fühlte ich mich auf der Strecke noch nicht richtig wohl, darum konnte ich mich nur über das Last Chance Rennen qualifizieren...

Finale 1:
Am Start konnte ich gleich einige Fahrer überholen und war auf Position 4. Diese konnte ich auch einige/lange Zeit halten bis ich im Scheiterfeld umkippte, ich verlor hier zwar nur einen Platz, aber die Hinterbremse ging von da an nicht mehr. Auf der engen Strecke konnte ich nur mit der Vorderbremse die Pace nicht mehr halten und wurde bis auf den 11. Platz durchgereicht.
Finale 2:
Im 2. Lauf kam ich am Start im Mittelfeld weg. Schon in Runde eins über ein steiles Holzhindernis fuhr mir im Gedränge ein Mitstreiter in das Hinterrad worauf es mich überschlug und die Kupplungsleitung kappte. Ohne Kupplung war das Weiterfahren unmöglich und so musste ich das 2. Heat Race aufgeben.
Finale 3:
Dank meiner Mechaniker Crew konnte das Motorrad bis zum letzten Rennen wieder fit gemacht werden. Nach dem Start war ich wieder im oberen Mittelfeld. Ca. bei der Hälfte des Rennens wurde ich ein wenig unentspannt und machte kleine Fehler. Zum Ende hin bekam ich über die Brücke hinauf unerwartet Grip, ich konnte mich am Bike halten doch das suchte Bodenkontakt. Als das Motorrad und ich auf den Betonteilen aufschlugen wurde nicht nur mein Helm sondern auch die Kupplungsarmatur zerstört. Ohne Kupplung war das Weiterfahren wieder nicht möglich und so musste ich auch das 3. Rennen mit einem DNF beenden.
Die Leistung, vor allem zu Beginn, hat gut gepasst. Leider wurde ich immer wieder teils durch Selbstverschulden, teils durch Pech oder beides zurückgeworfen. Im Overall Ergebnis bin ich mit den beiden 0ern leider auf den 14 Platz zurückgerutscht. Dieses Rennen ist zwar abzuhaken, aber ich kann auf dieser Erfahrung aufbauen und werde fleißig weiter arbeiten. Es war ja nicht das letzte Rennen in diesem Jahr!
Drei Superenduros sind ja noch am Plan:
Coliseum da Coruna (Spanien 18.01.), Budapest (Ungarn 01.02.) und Lodz (Polen 14.03.)!
Links:
Alle Ergebnisse des SuperEnduro in Riesa:
Quellen: Enöckl
Diese Wochenende fand die zweite Runde der Super Enduro WM/EM 2020 in Riesa (Deutschland) statt und Marco Messner war wieder mit der Nummer 13 am Start...

Die Fahrer hatten im Rahmen eines 6-Minütigen Trainings Zeit, die sehr anspruchsvolle Strecke kennen zu lernen. Danach fand gleich das erste Qualifying statt. Marco fühlte sich auf der Strecke wohl und konnte gute Zeiten fahren, aber für die Top 8, die sich sofort für das Abendprogramm qualifizieren reichte es nicht. In der sehr stark besetzten Europa Klasse (44 Fahrer) fuhr er die 14. schnellste Zeit.
Somit musste Marco beim Last Chance Rennen nochmals Alles geben. Bis kurz vor Ende des Rennens konnte er konstant am 2ten Platz eine Runde nach der Anderen fahren, doch kurz vor Ende stürzte Marco und wurde ganz knapp 3ter. Leider reichte das nicht für den Einzug in die Finalläufe.

Marco: „Natürlich ist die Enttäuschung groß, dass ich mich nicht für die Hauptrennen qualifizieren konnte, jedoch konnte ich wertvolle Erfahrung sammeln. Ich nehme dieses Ergebnis als Ansporn um härter zu trainieren und um schneller zu werden.
Zweirad Schruf
X-Grip
Motorradreporter das Österreich Internet Motorradmagazin.at
DCC Dirtbike Custom Collabo
Auner Motorradbekleidung und Zubehör Handels GmbH
PowerBar
Links:
Alle Ergebnisse des SuperEnduro in Riesa:

Quellen: Marco Messner
MAXXIS HardEnduroSeries Germany rückt mit einem Rennen in Bayern auch weiter in Richtung Österreich: Aus 4 mach 6: Reisersberg und Reetz komplettieren den Kalender 2020! Der erste neue Termin der MAXXIS HardEnduroSeries Germany wurde mit dem Lauf in Reetz am 10.10.2020 bereits kurz vor dem Jahreswechsel präsentiert. Heute folgt mit Reisersberg im Bayerischen Wald, der südlichste Veranstaltungsort der Saison...

Damit wird am 04.07.2020 erstmals ein Rennen in Bayern ausgetragen. „Wir freuen uns in Bayern ein Rennen ausrichten zu können und haben mit dem MCC Röhrnbach-Reisersberg e.V. im DMV den idealen Club gefunden. Damit kommen wir den vielen Fahrern aus Süddeutschland entgegen. Aber auch für Tschechische und Österreichische Teilnehmer wird die Strecke sehr gut erreichbar sein." freut sich Serienorganisator Denis Günther über den neuen Veranstalter.
Positiver Effekt ist dabei, dass man die lange Sommerpause zwischen den Lauf in Crimmitschau am 31.05. und Meltewitz am 13.09. mit einem weiteren attraktiven Event unterbrochen hat. Während man in Bayern auf Hartboden treffen wird, ist in Reetz das komplette Gegenteil zu erwarten. Die Strecke im westlichen Brandenburg wird auf der Webseite des MSC Burg Eisenhardt liebevoll als „Sandmonster" bezeichnet.
Neben einem Waldstück erwartet die Teilnehmer eine große Sandgrube, wo ein neuer Modus in der HESG Geschichte gefahren wird. Die Serienorganisation erklärt den Modus folgendermaßen: „Wir werden erstmals ein Sprintenduro durchführen. Am Morgen wird es wie üblich einen Prolog geben. Dieser dient aber nicht zur Gruppeneinteilung, sondern erstmals zur Startaufstellung für ein Sprintenduro. Neben einer Etappe wird es einen Extremtest in der Sandgrube geben.
Um Staus zu vermeiden und das schnelle Fahrer nicht von langsamen blockiert werden, wird wie im klassischen Enduro üblich pro Runde eine Zeitkontrolle eingebaut. Somit fahren die schnellsten Fahrer gemeinsam und werden nicht auf langsame Piloten auflaufen." Der Kalender der MAXXIS HardEnduroSeries Germany beinhaltet in seiner finalen Version nun 6 Rennen in 4 Bundesländern und wird von März bis Oktober ausgetragen.
Die Serien Präsentation findet erneut auf der Sachsenkrad in Dresden vom 17.- 19.01.2020 statt. Der Saisonauftakt wird am 28.03.2020 in Neuhaus-Schierschnitz stattfinden.
Bereits jetzt können sich die Fahrer für die Saison unter www.hardenduro-germany.de/einschreibung registrieren.
Link:

PA/Foto: DG Design / Denis Günther
Der junge Österreicher Matthias Buchinger berichtet von seinem ersten Auftritt bei der SuperEnduro WM: Matthias Buchinger: "Erstes FIM WM Rennen für mich! Freitag erstmals technische Abnahme und eine eigene Box aufbauen. Gewaltig gleich neben den Factory Jungs zu stehen...

Dann besichtigten wir die Strecken: Sehr anspruchsvoll, perfekter Boden und coole Sprünge! Erstes Training: Ich konnte verschieden Linien ausprobieren und die Sprünge testen. Ich fühlte mich gut auf dem Bike.
Zeittraining: Ja, 8 Minuten sind nicht viel. Da war die Nervosität schon größer. Gleich in der ersten Runden bin ich bei der Brücke rauf gelegen... Und nachher waren harte Hände schon auch ein Problem.
Somit LSQ Rennen: Start aus der 2. Reihe. Es war vorerst alles gut - Die Steinpassage durch und bei der Brücke rauf - Da lagen einige Fahrer und ich wollte die Außenspur fahren. Habe aber leider mit dem Hinterrand genau eingekeilt und brauchte fast 50 sek. um weiter zu kommen. Somit dann Platz 7...3 Plätze zu viel.
Keine Ausreden! 1 Monat Zeit bis Budapest und ich bin extrem motiviert.
Matthias Buchinger #44
Links:
Alle Ergebnisse des SuperEnduro in Riesa:
Text und Bild: Buchinger
Martin Freinademetz als "Staubfahrer" entspannt ins Ziel der 2. Dakar-Etappe: Recht wenig Durchblick hatte Martin Freinademetz zu Beginn der zweiten Dakar-Etappe am Montag. Ziemlich lange saß er im Staub zweier vor ihm fahrender Fahrzeuge fest. Danach allerdings hatte der Erfinder der "Red Bull Romaniacs" freie Fahrt und einige Passagen, die er als leidenschaftlicher Offroader in vollen Zügen genießen konnte...

Seine zügige Fahrweise ließ ihn auf (dem vorläufigen) Tagesrang 61 landen. In der Gesamtwertung macht Freinademetz aber keine großen Sprünge nach vorne. Dafür sorgt eine 43-Minuten-Zeitstrafe, die er sich wegen eines verpassten Wegpunktes auf der ersten Etappe eingehandelt hatte. Der Ärger hält sich allerdings in Grenzen, denn Martin Freinademetz konzentriert sich nicht auf die Gesamtwertung, sondern einzig darauf, die "Rallye Dakar 2020" komplett zu absolvieren und im Ziel zu beenden. Knapp mehr als 7000 Kilometer liegen noch vor ihm.
Martin Freinademetz: "Wie schon in der Früh befürchtet, bin ich heute zum ‘Dustrider’ geworden – zum Staubfahrer. Es war sogar noch schlimmer als ich erwartet hatte. Ich bin die erste Zeit mit 50, 60 km/h im Staub hinter zwei ATV-Piloten her geschlichen und es war nicht und nicht möglich, die beiden zu überholen. Ich wollte schon den Hut drauf hauen! Nachdem ich an den Beiden endlich vorbei war, ist es besser gegangen. Ich habe einen guten Rhythmus gefunden und bin Schritt für Schritt einen Fahrer nach dem anderen weiter nach vorne gekommen. Ich habe mich dann an einer Position eingereiht, wo’s angenehm zu fahren war. Weil zu gewinnen gibt es bei der 'Dakar' ja ohnehin nichts für mich, nachdem ich ja gestern schon mehr als 40 Minuten Strafzeit bekommen habe. Also versuche ich nur, meine Startposition um ein paar Plätze zu verbessern. Und ich schaue, dass mir das Motorradfahren hier einfach Spaß macht. Die Strecke auf dieser zweiten Etappe war an sich sehr schnell und sehr, sehr staubig. Und weil es so schnell war, haben uns dann die Autos relativ bald eingeholt. Und wenn dich ein Auto überholt ist die Sicht vorübergehend komplett weg, manchmal ist es so schlimm, dass man kurz stehen bleiben muss. Im zweiten Teil der Strecke ist es dann immer wieder länger auf der selben Piste dahin gegangen. Das heißt, man konnte das Fahren wirklich genießen und musste nicht ständig mit den Augen am Roadbook hängen. Ich konnte hier also immer wieder auch mal einen Blick auf die Landschaft werfen."

Im Ziel der zweiten Etappe hat Martin Freinademetz nun erstmals wieder Zeit, ein wenig zu regenerieren. Die ersten beiden Nächte waren sehr kurz für ihn. Vor der ersten Etappe waren das Roadbook zu markieren und die letzten Vorbereitungen zu treffen, vor der zweiten Etappe musste er die Sturzschäden an seinem Motorrad beheben. Das hat unterm Strich jeweils nur knapp vier Stunden Schlaf ermöglicht. Diesmal aber ist nichts zu reparieren. Martin Freinademetz kann vor der dritten Etappe am Dienstag deutlich länger schlafen: "Ich freue mich schon auf die nächsten Tage."
Martin Freinademetz wird unterstützt von: Auner Kriega KTM KINI Shop Leatt Michelin Red Bull
Link Dakar: https://www.dakar.com/en
Link Facebook: https://www.facebook.com/mfreinademetz
PA: Hartenduro.at, Fotos: Xventure, Red Bull Content Pool
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