Red Bull Romaniacs: In Madness We Trust, 19. Ausgabe: Die Rückkehr des Red Bull Romaniacs “City Prolog”. Alfredo Gomez setzte sich in einem heißen Finale gegen die Werksfahrer durch. Nach zwei Jahren Zwangspause war es endlich soweit und eines der Markenzeichen der Romaniacs kehrte erfolgreich zurück: der “City Prolog” liefert den offizielle Startschuss zur 19. Ausgabe der Red Bull Romaniacs...

Neben der anspruchsvollen Prolog Strecke stellte das hochsommerliche Wetter die Fahrer vor eine zusätzliche Herausforderung: Die Sonne knallte auf den Boulevard und trieb die Temperaturen deutlich über die 30° Marke. Zum Glück waren jedoch die Fans wieder an der Strecke, um für die nötige Stimmung zu sorgen und die Fahrer ins Ziel zu pushen.
Die Prolog Strecke von Andy Fazekas und seinem Team war schon immer beeindruckend, die Hindernisse sind jedoch bis ins Detail ausgeklügelt, um den besten Fahrern der Welt die Bühne zu bieten, die sie benötigen, um ihre Skills zu demonstrieren. Das Fahrkönnen hat sich in allen Klassen auf einem beeindruckenden Niveau eingependelt. In der Bronze Klasse zog Pol Tarres (AND, YAM) mit seiner Tenere 700 die meiste Aufmerksamkeit auf sich.
Vor Ort und live am Bildschirm durften Hard Enduro Fans weltweit miterleben, wie spielerisch er das Zweizylinder Bike über den Prolog bewegte. Dabei schreckte er weder vor dem Sprung über die Milwaukee Brücke zurück, noch zuckte er an den fiesen Reifen Hindernissen. Bis auf einen Sturz fuhr er ein fehlerfreies Rennen und landete absolut verdient auf Platz drei. Das erste Duell gegen Matthias Walkner (AUT, KTM) ging damit an Tarres. “Auf Asphalt funktioniert das Rallye Bike perfekt, für die Hindernisse ist es dann doch ein bisschen schwer. Das Rennen war super anstrengend, hat mir aber großen Spaß gemacht. Gegen Ende hatte ich so starken Armpump, dass ich fast noch eine Backflip gemacht hätte”, freute sich Matthias Walkner nach seinem ersten Romaniacs Prolog. Und morgen werden die Karten wieder neu gemischt und es gibt Revenge in den Bergen der Karpaten.

Der Prolog in der Silber Klasse wurde zum Kampf der Generationen. Mit Chris Birch, stand ein Romaniacs Routinier nach einigen Jahren Pause wieder am Start. Der Neuseeländer trat mit einer 500er KTM an und war unter den ganzen Zweitaktern gut zu erkennen. Er führte das Rennen nach dem Start kurzzeitig an, musste die Spitzenposition jedoch bald an den jungen ungarischen Trial Meister Barnabás Csizmazia (HUN, HQV) vom Jarvis Racing Team abgeben. Nach gerade einmal vier Monaten auf der Enduro schaffte er die Überraschung des Tages und gewann den ersten Red Bull Romaniacs Prolog seiner noch jungen Enduro Karriere. Zweiter wurde der Franzose Fabien Poirot (FRA, GAS GAS), den man ebenfalls noch zur Generation der jungen Wilden zählen kann, auch wenn er bereits Romaniacs Erfahrung sammeln konnte.
Für den krönenden Abschluss sorgte wie immer das Rennen der Gold Klasse. Die Fahrer der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft brannten vom Start weg ein Feuerwerk ab und schafften in den 10 Minuten Renndistanz unglaubliche 9 Runden. Manuel Lettenbichler (DEU, KTM) konnte sich zunächst an die Spitze setzen, Alfredo Gomez (ESP, GAS GAS) war ihm jedoch dicht auf den Fersen und nutzte die erste Gelegenheit, um selbst in Führung zu gehen. Lettenbichler machte einige Fehler und wurde sogar bis auf den fünften Platz durchgereicht.
Gleichzeitig kämpfte sich Taddy Blazusiak (POL, GAS GAS) an die Spitze, wo er zwischenzeitlich einen kleinen Vorsprung herausfahren konnte. In der letzten Runde musste er jedoch etwas das Gas rausnehmen und wurde zusätzlich von einem überrundeten Fahrer aufgehalten. Das war die Chance für Alfredo Gomez, der sich nicht lange bitten ließ und nach einem erfolgreichen Überholmanöver als Sieger ins Ziel fuhr. Gomez war überglücklich über den Sieg und hat sich für die kommenden Tage einiges vorgenommen: “Ich freue mich sehr über den Prolog Sieg, besonders vor dieser Zuschauerkulisse. Hoffentlich läuft es die nächsten Tage besser als letztes Jahr und ich habe keine Probleme mehr mit Dehydrierung.”
Taddy Blazusiak kam als Zweiter vor Manuel Lettenbichler ins Ziel, der sich noch gegen Dominik Olszowy (POL, GAS GAS) und Mario Roman (ESP, Sherco) durchsetzen konnte. Und obwohl er es damit zurück aufs Podium schaffte, wird er nicht ganz glücklich sein. Als Drittplatzierter muss Manuel Lettenbichler Offroad Tag 1 eröffnen.
Offroad Tag 1 startet in den Wäldern der Daker und die Fahrer müssen sich auf einen heißen, trockenen und staubigen Tag einstellen. Mit den “Live Maniacs” dürfen wir uns auf eine Premiere freuen. Zum ersten Mal wird die Action der Gold Klasse an allen Renntagen direkt von der Strecke übertragen. Von 06:30 bis 08:00 Uhr deutscher Zeit könnt ihr die besten Fahrer der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft live verfolgen, früh aufstehen lohnt sich!
Link: https://www.redbullromaniacs.com/live/

Ergebnisse Red Bull Romaniacs “City Prolog” 2022
Gold
1. Alfredo Gomez (ESP, GAS GAS)
2. Taddy Blazusiak (POL, GAS GAS)
3. Manuel Lettenbichler (GER, KTM)
Silber
1. Barnabás Csizmazia (HUN)
2. Fabien Poirot (FRA)
3. Chris Birch (NZL)
Bronze
1. Havard Nevland (NOR)
2. Alexis Bérépion (FRA)
3. Pol Tarres (ESP)
Iron
1. Timo Hermelin (EST)
2. Arron Flynn (GBR)
3. Ovidiu Nistor (ROU)
Atom
1. Sam Boyd (GBR)
2. Kirk Lewi (USA)
3. Chris Beecroft (GBR)
Alle Ergebnisse im Detail findet ihr hier: Results www.redbullromaniacs.com
PA: Red Bull Romaniacs
'Das fängt ja gut an.' So oder so ähnlich mag Matthias Walkner gedacht haben, als er die Hindernisse besichtigte, über die am Dienstag die Eröffnungs-Show der “Red Bull Romaniacs” zelebriert wurde. Das erste Mal seit Pandemiebeginn startete die legendäre Hard-Enduro-Rally in Rumänien wieder mit dem beliebten Prolog, der in der Altstadt von Sibiu über eine anspruchsvoller Enduro-Cross-Strecke führt und bei tausenden Menschen direkt an der Strecke für Begeisterungsstürme sorgt.

Beim Rally-Piloten Matthias Walkner löste diese Disziplin alles andere als Begeisterung aus. Vor allem da er diese ungewohnte Herausforderung mit seinem Rally-Motorrad in Angriff nahm. Es ist aber gut gelaufen. Der KTM-Pilot kam über den 16. Quali-Platz in das Finale der besten 35. Hier fuhr Matthias Walkner schließlich auf Rang 12, der seinen Startplatz für die erste Offroad-Etappe definiert.
Matthias Walkner: "Der Prolog war extrem intensiv. Ich habe 175 Durchschnitts-Puls gehabt über die vier Runden, die wir gefahren sind. Ein Rennen mit 35 Teilnehmern auf diesem engen Parcours mitten in der Stadt – das ist schon eine Herausforderung und ein echtes Erlebnis. Die erste Runde ist super gegangen. Doch ab der zweiten Runde sind an jedem Hindernis ständig andere Fahrer gestürzt oder festgesessen. Es war die ganze Zeit jede Menge Action und irgendwie Chaos um mich herum. Mein Motorrad ist um gut 40 Kilo schwerer als eine normale Enduro. Ich habe mir an manchen Stellen wirklich schwer getan. Ich bin auch zwei Mal lange festgesessen, weil sich mein Hinterrad an einem Hindernis verkeilt hatte. Kurz vor dem Ziel habe ich dann noch eine Art Rückwärtssalto fabriziert. Und ich war echt froh, als ich im Ziel war und diesen Prolog abhaken konnte. Platz 12 ist natürlich sehr gut. Das ist eine gute Ausgangsposition für die erste Offroad-Etappe. Ich freue mich schon, dass es nun endlich ab in die rumänische Wildnis geht. Da tut sich mein Motorrad auch leichter als in einem Enduro-Cross-Rennen."
Matthias Walkners erste Offroad-Etappe führt am Mittwoch über etwas mehr als 140 Kilometer. Bei der Dakar absolviert er diese Distanz in kaum mehr als einer Stunde. Bei der “Red Bull Romaniacs” plant er für die gleiche Distanz deutlich mehr Zeit ein.
PA: hartenduro.at, Foto: Red Bull Content Pool
Der Niederösterreicher Dieter Rudolf hat sich eine gute Ausgangsbasis für seine mittlerweile vierte "Red Bull Romaniacs" geschaffen. Beim legendären Innenstadt-Prolog in Sibiu schaffte der Pilot des X-GRIP Racing Teams am Dienstag den zwölften Platz – das ist zugleich seine Startposition, wenn am Mittwoch die erste von vier langen Offroad-Etappen beginnt.

Bei großer Hitze zog Dieter Rudolf als 15. in das große Finale ein. Und im Finale konnte er auf seiner Husqvarna sogar noch ein paar weitere Plätze gewinnen. Am Ende ist Platz 12 mehr als sich Dieter Rudolf erwartet hatte.
Dieter Rudolf: "Die beiden Qualifikationsläufe sind eigentlich richtig gut gegangen. Ich habe natürlich versucht, zu pushen. Aber ich habe zugleich versucht, ein wenig auf Sicherheit zu fahren und keinen Sturz zu bauen. Im Finale bin ich beim Start richtig gut weggekommen. Ich habe mich dann kurzzeitig mit Michael Walkner und Graham Jarvis duelliert und habe mich da zunächst auch durchsetzen können. Gegen Ende des Prologs aber musste ich bei einem Hindernis mit überdimensionalen Reifen einem anderen Fahrer ausweichen und bin selbst hängen geblieben. Da sind Jarvis und Michael Walkner wieder an mir vorbei gezogen. Ich habe dann versucht, mich gegen Graham Jarvis noch einmal durchzusetzen. Das hat aber leider nicht funktioniert. Ich habe dann geschaut, dass ich meine Kräfte verwalte. Denn es war unglaublich heiß, man muss sich seine Körner bei diesen Bedingungen sehr gut einteilen. Am Ende wurde ich direkt hinter Graham Jarvis Zwölfter. Dieses Ergebnis passt sehr gut für mich. Wenn man bedenkt, dass hier die gesamte Elite des Hard-Enduro am Start ist, dann ist das ein wirklich guter Platz für mich. Ich bin jetzt sehr gespannt, was der erste Offroad-Tag bringt. Ich bin jedenfalls sehr motiviert."
Text: hartenduro.at, Foto: Dieter Rudolf Facebook
Nach einem ordentlichen Hindernislauf bei den Behörden, haben es die Golden Bunny’s nun doch geschafft, die Genehmigung für das Enduro Rennen am 13.-14.08.2022 zu bekommen! Die Vorbereitungen für des Rennen sind nun voll im Laufen...

Wie bereits bei der ersten Veranstaltung 2020 organisieren die Golden Bunnys das Rennen und die FF Spieldorf sorgt für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Besucher. Ebenso wird es die beliebte *DRIVE IN* Wald-Bar der Golden Bunnys wieder geben, diese wurde bei der Hitzeschlacht 2020 auch von den Teilnehmern gerne zum Boxenstopp genutzt! Die Strecke selber wurde gemeinsam mit den Behörden leicht abgeändert und mit zusätzlichen Passagen sogar erweitert.

Rennmodus im Enduro Masters Style:
Auch heuer wird das Rennen gemäß der Enduro Masters Ausschreibung abgehalten. Somit können die Teilnehmer frei entscheiden, ob sie das 3H Rennen in der Teamwertung oder in den entsprechenden Altersklassen in Angriff nehmen.
Die Damenklasse fährt in der jeweiligen Altersgruppe mit, wird aber extra gewertet. Das genaue Alter der Damen wird Gentleman´s like natürlich NICHT bekannt gegeben!

Freies Training, Prolog, 3H Rennen:
Mit 4 Stunden Zeit zum freien Training, einer Prologrunde für die Startaufstellung am Samstag und 3H Renndauer am Sonntag bürgt das Golden Bunny Race wieder für viel Zeit zum Enduro sein.
Website: https://www.goldenbunnyracing.com/
Infolink: Direktlink zur Ausschreibung hier

PA:Joe Lechner
Die Hard Enduro Fahrer aus aller Welt sind zurück in Sibiu und schauen gebannt zu, als die Gold Fahrer zum ersten Mal über den Prolog fliegen. Am 25.07. startete die 19. Auflage der Red Bull Romaniacs mit einer bunten Parade der internationalen Teilnehmer. Stolz präsentierten Fahrer aus über 50 Nationen ihre Flaggen und machten sich vom Paddock aus auf den Weg in die mittelalterliche Altstadt von Sibiu. Diese ist bekannt für ihre germanische Architektur und ein Erbe der sächsischen Siedler aus dem 12. Jahrhundert...

Die Hard Enduro Gemeinschaft kennt Sibiu jedoch eher als Heimat der Red Bull Romaniacs und kommt wegen der endlos langen Auf- und Abfahrten, den tiefen Wäldern und großartigen Aussichten in die Wildnis der Karpaten. Einige Fahrer pilgern jedes Jahr ins Hard Enduro Mekka, andere stellen sich zum ersten Mal der Herausforderung Red Bull Romaniacs. Heute sind alle gemeinsam zum Boulevard an der Stadtmauer gefahren, um einen ersten Blick auf den berüchtigten Prolog zu werfen. Der ist endlich zurück und Chef Designer Andy Fazekas hat gemeinsam mit seinem Team aus unzähligen Baumstämmen, Felsen, Reifen und Betonabsperrungen einen spektakulären Hindernisparcours gezaubert.
Link: Prolog
Die Fahrer der Gold-Klasse durften schon einen ersten Probelauf durchführen und boten der versammelten Presse und den Fahrern der restlichen Klassen eine großartige Show als Warm-up für den Prolog.
Anschließend wurden die Topfahrer der 19. Red Bull Romaniacs zur Pressekonferenz gebeten. Mit dabei waren Graham Jarvis (GBR, Husqvarna) und Manuel Lettenbichler (DEU, KTM), während der Routinier Jarvis mit sechs Siegen die Bestenliste anführt, hat Lettenbichler mit drei Sigen in Folge einen absoluten Lauf und hat sich auf den Weg gemacht den König zu entthronen. Gute Chancen auf Podiumsplatzierungen, malen sich die Spanier Mario Roman (ESP, Sherco) und Alfredo Gomez (ESP, GAS GAS) aus. Aber auch Taddy Blazusiak (POL, GAS GAS) muss man immer auf der Liste haben. Zu den aufstrebenden Talenten im Hard Enduro gehören zweifellos der Kanadier Trystan Hart (CAN, KTM), Teodor Kabachiev (BGR, KTM) und der junge Südafrikander Matthew Green (ZAF, KTM).

Außer den Gold Fahrern waren drei „Special Guests“ eingeladen: Dakar Pilot Matthias Walkner (AUT, KTM) tritt mit seinem Rallye Bike für das KTM Factory Racing Team in der Bronze Klasse gegen die Zweizylinder Yamaha Tenerée 700 von Pol Tarres (ESP, YAM) an. 12 Jahre nach seinem Romaniacs Sieg 2010 zog es Chris Birch (NZL, KTM) zurück nach Rumänien. Der sympathische Neuseeländer startet diesmal auf einer KTM 500 EXC-F in der Silberklasse.
Das Prolog Ergebnis entscheidet über die Startreihenfolge am ersten Offroad Tag. Die Qualifikationsläufe beginnen bereits um 06:30 deutscher Zeit. Die Fahrer der Atom, Iron und Bronze Klassen können freiwillig teilnehmen um ihre Startposition zu verbessern, was bei den hohen Temperaturen und staubigen Bedingungen eine taktisch kluge Entscheidung sein kann. Für die Atom und Iron Klasse ist nach der Qualifikation auch schon Schluss, erst ab der Bronzeklasse wird ein Finalrennen ausgefahren. Die Fahrer der Silber- und Goldklasse sind dagegen zur Teilnahme am Prolog verpflichtet. Die Profis der Goldklasse starten um 14:30Uhr deutscher Zeit in ihren ersten Qualifikationslauf.
Die 35 schnellsten Fahrer ihrer Klasse starten am Nachmittag ins Rennen um den „Prolog Champion 2022“. Spätestens zu den Finalrennen wird die Strecke mit tausenden Zuschauern gesäumt sein, die für eine einzigartige Atmosphäre sorgen und die Fahrer damit zu Höchstleistungen animieren.
Für alle Fans, die nicht vor Ort dabei sein können, haben wir auch gute Nachrichten.
Auf der Red Bull Romaniacs Webseite gibt es einen Livestream, mit dem die Fans weltweit live dabei sein können. Die Finalrennen werden am Dienstag, den 26. Juli ab 16:15 Uhr deutscher Zeit übertragen.
Link: Red Bull Romaniacs Live
Link: Red Bull Romaniacs 2022: Alle Livestreams als Liste!
Zum ersten Mal gibt es dieses Jahr auch einen professionell kommentierten Livestream an allen Offroad-Tagen. Die „Live Maniacs“ zeigen die besten Hard Enduro Fahrer der Welt auf einem ausgewählten „Gold loop“ und bringen die Action direkt zu euch nach Hause auf den Bildschirm: (alle Zeiten CEST)
Mittwoch, 27.07.22 - Offroad Tag 1 - 06:30 - 08:00
Donnerstag, 28.07.22 - Offroad Tag 2 - 06:00 - 08:00
Freitag, 29.07.22 - Offroad Tag 3 - 10:45 - 12:00
Samstag, 30.07.22 - Offroad Tag 4 - 11:00 - 12:30 (live vom Ziel am “Gusterita Hillclimb“)

Auch dieses Jahr gibt es wieder ausgewählte Zuschauerpunkte, die sich perfekt zum Fotografieren und Filmen eignen. Die Profis hier zu erleben ist nicht nur für die Presse- und Medienvertreter, sondern auch für die wachsende rumänische Enduro-Szene ein absolutes Highlight. Die internationalen Rennfahrer werden jedes Jahr mit offenen Armen willkommen geheißen und um den gastfreundlichen Locals etwas zurückzugeben, wurde 2016 das Benefizprojekt „Enduro for Romania“ ins Leben gerufen. Fahrerinnen und Fahrer der Red Bull Romaniacs können Enduro Produkte, die sie nicht mehr benötigen, vor und nach der Rallye spenden. Der Profit kommt ausgewählten Projekten zugute. Dieses Jahr fließt der Erlös in den Bau beziehungsweise die Renovierung von Spielplätzen in Malaia.
Die 19. Auflage „In Madness we Trust“ startet morgen, am 26.07.2022 mit dem Prolog und das ist gleichzeitig der „Kick-off“ für den Verkauf der Romaniacs NFT’s auf romaniacs.org.
Die Red Bull Romaniacs Hard Enduro Rallye wurde 2004 von Martin Freinademetz ins Leben gerufen und ist die fünfte und längste Veranstaltungen im Kalender der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft. „In Madness We Trust" ist die 19. Ausgabe und findet vom 26.-30. Juli 2022 statt.

PA: Diana Lomota, Red Bull Romaniacs. Fotos: Red Bull Romaniacs und Nicolae Gligor Grimm
Urlaub vom Alltag – dafür ist der Sommer die perfekte Zeit. Auch Österreichs Rally-Star Matthias Walkner macht diesen Sommer mal etwas ganz anderes. Der Dakar-Champion von 2018 startet am Dienstag in die “Red Bull Romaniacs”...

Erfunden und organisiert vom österreichischen Ex-Snowboard-Weltmeister Martin Freinademetz hat diese Rally herzlich wenig mit den Rallys zu tun, die Matthias Walkner von Berufs wegen bestreitet. Die “Red Bull Romaniacs” führt fünf Tage lang durch die technisch schwierigsten Passagen der rumänischen Karpaten. Sie gilt als das härteste und entbehrungsreichste Mehrtagesrennen im Hard-Enduro-Zirkus und ist auch dieses Jahr Teil der “FIM Hardenduro World Championship”.
Matthias Walkner ist bei der “Red Bull Romaniacs” durchaus ein Exot. Denn er wird auch hier mit seinem angestammten Arbeitsgerät antreten. Die KTM 450 Rally Factory ist ein reinrassiges Dakar-Motorrad, das für maximale Geschwindigkeit und ultralange Distanzen konstruiert ist.
Die speziell konstruierten 2-Takt-Motorräder der Hard-Enduro-Piloten sind viel leichter und wendiger. Doch will Matthias Walkner sein Sommer-Abenteuer auf seinem Dienstmotorrad genießen. Nach seiner Ankunft in Sibiu in Siebenbürgen hat der Salzburger bereits einen Test- und Trainingstag absolviert und freut sich auf den Start der “Red Bull Romaniacs” am Dienstag.

Matthias Walkner: "Gestern haben wir einen Shakedown, einen letzten Test absolviert. Es war extrem lässig, erstmals hier in Rumänien in dem Gelände zu fahren, in dem die Rally stattfindet. Ich habe eine etwa 10 Kilometer lange Runde mit GPS-Navigation gedreht. Und das war auch sehr notwendig, weil wir auf einige Dinge draufgekommen sind, die wir noch ändern müssen. In dem dichten Wald hier ist der Licht-Schatten-Wechsel sehr massiv. Und auf den schmalen Singletrails zwischen den Bäumen wird es manchmal sehr eng. Darum werden wir den Lenker noch ein wenig schmäler machen. Wir werden auch das Fahrwerk ein bisschen härter machen, damit wir den Vorteil des Rally-Motorrades nicht verlieren. Die Trainingsrunde gestern hat viel Spaß gemacht und es hat sich vielversprechend angefühlt. Obwohl ich glaube, dass das eigentliche Rennen dann von der Strecke her noch viel anspruchsvoller wird. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht. Es wird richtig heiß werden, und es wird sehr anstrengend. Aber ich bin bereit und freue mich drauf.
Die erste Herausforderung für Matthias Walkner wird am Dienstag der traditionelle Enduro-Cross-Prolog vor tausenden Zuschauern in der Altstadt von Sibiu. Am Mittwoch geht es dann in die erste von vier langen Offroad-Etappen. Die "Red Bull Romaniacs" endet am Samstag.

PA: Hartenduro.at, Fotos: Hubert Lafer, Sebastian Marko,Philip Platzer
Die Karpaten und die Hitze - Dieter Rudolf bereit für die Red Bull Romaniacs 2022: Durchatmen und Stress möglichst vermeiden. Das will Dieter Rudolf am Tag vor dem Start der "Red Bull Romaniacs" zumindest versuchen. Nach der langen Anreise ist der Niederösterreicher am späten Samstagabend in Sibiu eingetroffen und hat den Sonntag für Organisatorisches und eine ausgiebige Trainingsfahrt genutzt...

Für die "Red Bull Romaniacs" hat der Pilot des X-GRIP Racing Teams eine nagelneue Husqvarna TE 300 übernommen. Zusammen mit seinem Team hat Dieter Rudolf dieses Motorrad auf seine Bedürfnisse angepasst und das Set Up für die kommenden fünf Renntage optimiert.
Dieter Rudolf weiß, was auf ihn zukommt. Es ist seine vierte Teilnahme bei der "Red Bull Romaniacs”. 2018 feierte er auf Anhieb den Sieg in der Silber-Klasse. 2019 trat er das erste Mal in der stärksten Gold-Klasse an. Er schaffte unter Schmerzen Platz 13; zu Hause attestierten ihm die Ärzte, zwei Tage lang mit gebrochenem Schulterdach gefahren zu sein. Die Romaniacs 2021 beendete Dieter Rudolf auf dem 15. Platz, womit er als der Amateur in der Weltspitze absolut zufrieden war: "Ich bin ja eigentlich der Hobbyfahrer, der normal arbeiten geht und nicht auf diese Trainingsumfänge kommen kann", sagte er damals.
Für die "Red Bull Romaniacs 2022" rechnet Dieter Rudolf mit einer Hitzeschlacht wie schon im Vorjahr: "Die Wetterprognose stellt uns eigentlich an jedem der Renntage teils deutlich mehr als 30 Grad in Aussicht. Wir hatten letztes Jahr auch solche hohen Temperaturen und haben daraus unsere Lehren gezogen. Das Wichtigste ist, immer genug Wasser dabei zu haben. Flüssigkeitsmangel limitiert die körperliche Leistungsfähigkeit enorm."
Und auch was den Schwierigkeitsgrad der "Red Bull Romaniacs" betrifft, macht sich Dieter Rudolf keine Illusionen: "Letztes Jahr gab es einige Passagen, die waren echt schon grenzwertig schwierig. Man glaubt immer, mehr geht nicht. Aber das Romaniacs-Team schafft es schon seit Jahren, die Fahrer, was das betrifft, immer auf’s Neue zu überraschen. Ich erwarte mir eine echt knackige und sehr anstrengende Rally."

PA: hartenduro.at, Fotos: Benedikt Holzer
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