
Echte Winterbedingungen zum Auftakt in Jüterbog: Der Auftakt zum ROCK Oil Enduro Wintercup 2026 in Jüterbog machte seinem Namen alle Ehre. Trotz echter Winterbedingungen fanden sich am Samstag über 250 Fahrerinnen und Fahrer ein und sorgten für einen ebenso spektakulären wie anspruchsvollen Start in die neue Saison. Damit trotzen die Teilnehmer sämtlichen Wetterprognosen und bestätigten einmal mehr den besonderen Charakter des Wintercups.
Noch am Freitagmorgen hatten die Verantwortlichen mit kritischen Bedingungen zu kämpfen. In der Berliner Region sorgte starker Eisregen für große Unsicherheit beim Streckenaufbau. Rund um Jüterbog blieb das Eisregen-Gebiet jedoch glücklicherweise größtenteils aus, sodass keine extrem vereisten Verhältnisse entstanden. Dennoch blieb die Situation angespannt – umso höher ist der Einsatz des ausrichtenden Vereins und des Organisationsteams von MotoXevents und DG Design zu bewerten, die die Strecke rechtzeitig fahrbereit machten.
Die Runde verlangte den Fahrern alles ab. Bereits im ersten Lauf wechselten die Bedingungen mehrfach: Schneebedeckte Abschnitte zu Beginn, gefährliche Eisplatten im weiteren Verlauf und schließlich schlammige Passagen im dritten Lauf am Nachmittag, als leichter Regen einsetzte. Trotz dieser ständigen Veränderungen blieb die Strecke jederzeit fahrbar. Die verbliebenen Schneeflächen sorgten zudem für eine eindrucksvolle Kulisse und echtes Winterenduro-Feeling, das bei vielen Teilnehmern und Zuschauern für Begeisterung sorgte.
Erwin Raue überzeugt im ersten Lauf

Mit den schwierigen Verhältnissen kam im ersten Wertungslauf vor allem Erwin Raue hervorragend zurecht. Der junge BETA-Fahrer aus dem Team MotoXEvents übernahm früh die Führung und gab diese über die gesamten zwei Stunden Renndistanz nahezu nicht mehr ab. Lediglich kurzzeitig musste Raue einen Positionswechsel hinnehmen, kontrollierte das Rennen danach jedoch souverän von der Spitze aus.
Der Erfolg ist besonders bemerkenswert, da mit Georg Rühle sowie Karl Rink auch Fahrer aus dem Jugendcup und der AUNER HardEnduroSeries Germany am Start waren, die in der Vergangenheit häufig vor Raue lagen. Zudem traten in der Seniorenklasse Ü40 zahlreiche erfahrene und hochkarätige Fahrer an, die jedoch ebenfalls nicht an Raues Tempo herankamen.
In der Seniorenklasse Ü40 setzte sich Andre Decker durch und sicherte sich den Klassensieg vor Alexander Mann und Frank Schönemann.
Für ein weiteres sportliches Ausrufezeichen sorgte Lou Wohlhaupt in der 85ccm-Klasse, die über eine Fahrzeit von 60 Minuten ausgetragen wurde. Wohlhaupt gewann souverän vor Paul Wirth und Enrik Hoffmann. Der junge Fahrer, der zu Jahresbeginn auch im Social-Media-Bereich mit einer viel beachteten Sport-Challenge auf sich aufmerksam machte, dürfte auch für die kommenden Läufe in Reetz und Treuenbrietzen als Favorit gelten.
Bei den Damen dominierte einmal mehr Julia Bittner, die sich mit einem ganzen Rundenvorsprung den Sieg vor Magdalena Höfer und Sina Kraska sicherte. In der Klasse der älteren Senioren triumphierte Mario Süßmuth vor Sven Wendisch und einem ebenfalls stark fahrenden Andreas Strauss.
Kids hatten Spaß im Schnee

Auch der Nachwuchs ließ sich von den winterlichen Bedingungen nicht abschrecken. Trotz des Handicaps durch geringe Motorleistung und kleine Räder hatten die Kids-Klassen sichtlich Spaß auf der verschneiten Strecke von Jüterbog. Auf einer verkürzten Runde absolvierten die Sieger Melvin Gohlke (50ccm) und Dylann Kummrow (65ccm) jeweils fünf Runden.
Besonders Melvin Gohlke unterstrich seine starke Form – zuletzt war er auch beim Supercross in Dortmund am Start und wusste dort vor vollen Rängen in der Westfalenhalle zu überzeugen.
Ein besonderes Lob verdienten sich zudem die PW50-Kids: Lucien Engel schaffte beachtliche drei Runden, sein Bruder Jonathan Engel immerhin zwei Runden – eine starke Leistung unter diesen Bedingungen.

Routine setzt sich im Sportfahrerlauf gegen die Youngster durch
Die meiste Aufmerksamkeit galt dem Nachmittagslauf der Sportfahrer sowie der Klassen Enduro 1 bis 3, aus dem zugleich die Championatswertung gebildet wird. In der kurzen Mittagspause hatte sich die Strecke nochmals verändert: Einige Passagen wurden deutlich schlammiger, während andere weiterhin von tückischen Eisplatten geprägt waren.
In der Sportfahrerklasse waren die Karten neu gemischt, da Vorjahresmeister Jannik Kossak sowie Henry Strauss in dieser Saison nicht am Start sind. Entsprechend richteten sich viele Blicke zunächst auf Sky Dombrowski, der im Vorjahr Gesamtdritter wurde. In der ersten Runde konnte er das Tempo der Spitze noch mitgehen, anschließend setzte sich jedoch die Routine der erfahrenen Hardenduro-Spezialisten durch.
Allen voran Paul-Erik Huster und Felix Bopp, die genau wussten, wie man sich auf die ständig wechselnden Verhältnisse einstellt. Beide fuhren nahezu identische Bestzeiten – ihre schnellsten Runden lagen bei 14:10,839 Minuten und waren lediglich 0,649 Sekunden voneinander getrennt.
Am Ende setzte sich Paul-Erik Huster durch und gewann den Auftaktlauf mit einem Vorsprung von 1 Minute und 21 Sekunden vor Felix Bopp. Stefan Schulz komplettierte das Podium auf Rang drei und spielte dabei ebenfalls seine große Erfahrung aus.
Für Sky Dombrowski verlief das Rennen unglücklich: Mehrere Stürze warfen ihn immer wieder zurück, wodurch er in der Championatswertung nur Rang acht belegte. In seiner Klasse reichte es zu Platz fünf, während Daniel Mörbe davor auf Rang vier der Klassenwertung lag.
In den Enduro-Klassen gingen die Siege an Denis Wieczorek in der E1 vor Nico Szebrat und Lenny Krumbiegel, an Antonio Weilmünster in der E2 vor Jörg Neubauer und Tobias Fischer, wobei kleinere Unstimmigkeiten innerhalb der Klasse nach dem Rennen sportlich und friedlich geklärt werden konnten, sowie an Gaststarter Tobias Wittek, der sich in der E3 vor Tino Bauer und Kurt Schubert durchsetzte.

Mit diesem intensiven und winterlichen Auftakt ist der Grundstein für eine spannende Saison gelegt. Der nächste Lauf des ROCK Oil Enduro Wintercups findet am 21. Februar in Reetz statt. Nennungen für Serienfahrer sind weiterhin möglich.
Alle Informationen zur Serie sind auf www.enduro-wintercup.de zu finden.
PA: DG Design, Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel
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Es handelt sich auch nicht um ein herkömmliches Werkzeugset für den Heimwerker. In diesem Set sind nämlich bestimmte motoradspezifische Teile wie zB. Zündkerzenadapter mit dabei! Übergangsverbinder von dicken auf dünnere Aufsätze erleichtern zudem das Lösen von schwergängigen, geklebten Schrauben wie beispielsweise an der Lenkeraufnahme...
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Fotos: 24MX und Enduro-Austria. Dieser Artikel wurde von 24MX kostenlos zur Verfügung gestellt.

Auch bei der Enduro4Kids Serie musste einer der Termine verschoben werden. Der Termin im August am Red Bull Ring wurde vorverlegt.
Die Termine wurden bereits im Enduro Austria Rennkalender 2026 aktualisiert.
Alle Infos auf www.enduro4kids.at
Quelle: Enduro4Kids

Im Enduro Trophy Rennkalender hat sich eine Änderung ergeben: Das 4. Rennwochenende der Enduro Trophy findet nun am 15.-16. August in Straßburg/Jakoberhof (Kärnten) statt.
Zudem wird das Saisonfinale am 26. & 27. September in Obdach/Zirbenland (Steiermark) stattfinden - auf den Spuren der SIX DAYS 1976.
Die Termine wurden bereits im Enduro Austria Rennkalender 2026 aktualisiert.
Quellen: Enduro Trophy

Das 12. Snow Speed Hill Race am 31. Jänner 2026 verwandelte die legendäre „Hoferleit’n“ in Rauris erneut in einen absoluten Hexenkessel für Motorsport-Fans. Mit einer überwältigenden Zuschauerkulisse setzte der MSC Rauris neue Maßstäbe.
Action pur an der Hoferleit’n
Ab 18:00 Uhr dröhnten die Motoren an der steilen Kreuzboden-Talabfahrt. Insgesamt 132 Fahrer kämpften in packenden K.-o.-Duellen gegen die Schwerkraft. Trotz der anspruchsvollen Piste boten die Teilnehmer in den Klassen MX1, MX2 und Snowmobile spektakuläre Aufstiege. Rund 1.500 Zuschauer säumten die Strecke und sorgten für eine beispiellose Kulisse.

Flutlicht-Spektakel:
Nach den Trainingsläufen starteten um 18:00 Uhr die entscheidenden Finalläufe. Die Kombination aus Nachtstimmung, Scheinwerferlicht und Schneestaub bot eine einzigartige Atmosphäre. Nach dem sportlichen Teil gegen 22:00 Uhr verlagerte sich das Geschehen zur traditionellen After-Race-Party in die Heizmannhütte, wo Fahrer und Fans den Renntag gemeinsam ausklingen ließen.
Die Ergebnisliste und die Bildergalerie findet Ihr auf www.msc-rauris.at
Bedanken möchten wir uns bei allen Grundeigentümern, Nachbarn, der Rauriser Hochalmbahnen für die Bereitstellung des Pistengerätes und sämtlichem Absperr-Material, der Bergrettung für die Sicherheit am Hang, der Freiwilligen Feuerwehr für die Parkplatz- und Verkehr - Regelung, dem Roten Kreuz Rauris für die medizinische Versorgung, allen Sponsoren und Gönnern und vor allem den Mitgliedern vom MSC für die tatkräftige Unterstützung.
Fotos von oben nach unten:
1. Egger Florian, 2. Schläffer Marco, 3. Egger Michael
1. Eschgfeller Manuel, 2. Hubmann Marco, 3. Gerg Michael
1. Schneeberger Dominik, 2. Kocher Julian, 3. Reischl Hannes

Quellen: MSC Rauris
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Kontakt:
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+385 91 883 48 52 (Call or WhatsApp)
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Quellen: Enduro Croatia (Werbung)
*Produktpräsentation*
Neu: KING KONG STICKY 140/80-18. Ab sofort im Fachhandel erhältlich.
Entwickelt im Rennsport, gebaut für Wurzeln, Steine und alles, was Hard Enduristen lieben: das Extreme.
Kein echtes Tier, aber definitiv eine Bestie. Mit dem X-GRIP KING KONG STICKY bringt X-GRIP pure Urgewalt ans Hinterrad. Entwickelt zusammen mit dem X-GRIP Racing Team und im Renneinsatz mit Mitch und Ashton Brightmore kontinuierlich verfeinert, wurde der KING KONG dort getestet, wo es wirklich zählt: in der Hard Enduro WM und in der SuperEnduro WM.
Der Name ist Programm. Der KING KONG STICKY ist kein Reifen für “wird schon irgendwie”, sondern für Fahrer, die in technischen Passagen keine Diskussion führen wollen, sondern Vortrieb.
Kirsten Landman nannte den Reifen bei den Red Bull Romaniacs mit einem Augenzwinkern einen “unfairen Vorteil”.
Key Facts:
- Produkt: X-GRIP KING KONG STICKY
- Dimension: 140/80-18 M/C 70M
- Einsatzbereich: Hard Enduro, Extreme Enduro, technische Sektionen (Wurzeln, Steine, Bachbetten)
- Entwicklung: X-GRIP Racing Team, Renneinsatz Hard Enduro WM und SuperEnduro WM
- Setup-Tipp: Optimal mit X-GRIP Mousse SSE-2, bei SSE-2 Einsatz 2 Rim Locks empfohlen

Entwickelt im Racebetrieb, nicht am Reißbrett
Wer Extreme Enduro fährt, kennt das Problem: Viele Reifen fühlen sich auf dem Papier gut an, verlieren aber genau dort den Grip, wo es unangenehm wird. Nasse Wurzelteppiche, glatte Steine, steile Stufen, Bachbetten, niedrige Geschwindigkeit, wenig Schwung. Genau diese Bedingungen waren das Entwicklungsziel des KING KONG STICKY.
Der Reifen wurde im harten Renneinsatz abgestimmt und über eine komplette Saison unter realen Bedingungen weiterentwickelt. Das Feedback aus dem X-GRIP Racing Team floss direkt in Profil, Karkasse und Mischung ein.
Was den KING KONG STICKY ausmacht
1) V-Stollenanordnung für Vortrieb und Kontrolle
Das markante Profil mit V-Anordnung unterstützt Traktion beim Klettern und sorgt gleichzeitig für stabile Rückmeldung, wenn der Untergrund wechselt.
2) Offene Struktur für effektive Selbstreinigung
Gerade im technischen Hard Enduro Bereich ist Selbstreinigung nicht nur “nice”, sondern entscheidend. Die offene Anordnung hilft dabei, Schlamm und loses Material schneller auszustoßen, auch bei niedriger Geschwindigkeit.
3) Zentrale Führungsrille für Spurtreue
Die zentrale Rille unterstützt die Führung, wenn du präzise Linie halten musst, ohne dass der Reifen nervös wird.
4) STICKY Mischung für maximale mechanische Verzahnung
Die extra weiche, klebrige STICKY Mischung ist darauf ausgelegt, sich kompromisslos im Untergrund festzukrallen. Auf nassen Wurzeln und glatten Steinen spielt sie ihre Stärken aus, vor allem in langsamen, technischen Sektionen.
Renneinsatz und Entwicklung
Der KING KONG STICKY wurde nicht nur im Labor abgestimmt, sondern im Wettbewerb geformt: im harten Renneinsatz der Hard Enduro WM und SuperEnduro WM. Neben Mitch und Ashton Brightmore floss auch das Feedback von Dieter Rudolf in die laufende Weiterentwicklung ein.
Technische Basisdaten und Setup Hinweise
- Dimension: 140/80-18 M/C 70M
- 2-lagige Polyesterkarkasse
- Designed in Austria
- Perfekt abgestimmt auf X-GRIP Mousse SSE-2
- Auch mit Schlauch fahrbar
- Bei Verwendung mit SSE-2 Mousse werden 2 Rim Locks empfohlen
Einsatzbereich
Der KING KONG STICKY ist entwickelt für Hard Enduro und Extreme Enduro, also dort, wo Traktion mehr wert ist als alles andere. Typisches Terrain: Wurzeln, Bachbetten, glatte Steine, weicher Untergrund, steile Auffahrten. Genau die Zonen, in denen du nicht “ein bisschen mehr Grip” brauchst, sondern den Unterschied zwischen Weiterfahren und Absteigen.
Empfohlene Einsätze: Events im Stil von Red Bull Erzbergrodeo, Red Bull Romaniacs, Sea to Sky und alles, was nach Härte und Präzision schreit.
Mousse Empfehlung von X-GRIP
Für den konsequenten Extreme Enduro Einsatz empfiehlt X-GRIP die Kombination mit dem X-GRIP Mousse SSE-2 (SuperSOFT EXTREME). Je nach Strecke und Setup kann auch eine Alternative aus dem X-GRIP Mousse Programm sinnvoll sein, wenn mehr Stabilität oder Laufleistung gefragt ist.
Verfügbarkeit
Der X-GRIP KING KONG STICKY 140/80-18 ist ab sofort im Fachhandel erhältlich.
Alle X-GRIP Händler findet ihr auf www.x-grip.at
PA: X-Grip, Actionfoto: @mihaibirca77
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