UNCLE Hard Enduro/ X-GRIP Racing Team: Diesmal reiste Dieter Rudolf als Einzelkämpfer für das X-GRIP Racing Team zum Uncle Hard Enduro nach Indonesien, auf die Insel Borneo. Die wunderschöne Arena rund um das Paddock zeichnete das komplette Gelände ab, die Runde war nahezu komplett einzusehen. Riesen Videowalls zeigten den gesamten Rennverlauf.

Das feuchtheiße Klima machte die Bedingungen sehr schwer einschätzbar und der dort gewöhnliche Monsunregen verwandelte den Untergrund in einigen Passagen von Zeit zu Zeit in „Glatteis“.
Zusammen mit der hohen Luftfeuchtigkeit war natürlich die Kondition ganz besonders am Prüfstand. Bis auf die beiden WM Konkurrenten, Lettenbichler und Bolt, war fast das gesamte internationale Hard Enduro Feld am Start zum Zweitagesevent.
Gefahren wurde jeweils ein Prologlauf und zusätzlich noch das Hauptrennen, wofür jeweils Punkte zur Vergabe kamen.

Kurz vor dem Prolog gab es einen eben genannten Regenschauer und Dieter musste seine besten Schlammtechniken auspacken. Der sechste Rang war ein guter Anfang und versprach Gutes für die folgenden Bewerbe.
Nach einem tollen, unterhaltsamen Zweikampf mit Walkner Michi erreichte Dieter auch im Enduro Race am Samstag das Ziel als Sechster.
Der rutschige Untergrund am ersten Tag machte „STAY ON TRACK“ natürlich zur Aufgabe aber mit der perfekten X-GRIP Bereifung gelang natürlich auch das mit Bravour!
Am Sonntag sollte es dann zumindest vom Himmel her trocken bleiben, der Prolog am zweiten Tag wurde auf fast aufgetrockneter Strecke ausgetragen. Durch die trockenere Spur lagen die Rundenzeiten sehr nahe beisammen.

Der X-GRIP Racing Team Veteran erreichte im Prolog an Tag 2 in einer hart umkämpften Spitzengruppe Position 7.
Mit Graham Jarvis hatte Dieter einen prominenten Gegner- gestartet an Stelle 4, entbrannte ein sehenswerter Fight zwischen den Routiniers. Bis kurz vor Ende lag der Österreichische GAS GAS Pilot an starker dritter Stelle, doch der erfahrene Brite kämpfte sich mit aller List doch noch an Dieter vorbei.
Damit verzeichnete der Niederösterreicher im zweiten Enduro Race Rang 4.
Die Ergebnisse der beiden Tage zusammen ergaben schließlich den hervorragenden 5. Platz Overall- einmal mehr inmitten der Weltelite!

Quellen: Team X-Grip
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Quellen: 24MX
Red Bull KTM Factory Racing freut sich, die Unterzeichnung einer mehrjährigen Vertragsverlängerung mit Manuel Lettenbichler bekannt zu geben. Die Vereinbarung sieht vor, dass der kürzlich gekrönte FIM-Hard-Enduro-Weltmeister auch in den kommenden Jahren im Team bleibt...

Nachdem er als KTM-Privatfahrer unglaubliche Leistungen erbracht hatte, unterschrieb Lettenbichler 2019 erstmals beim Werksteam. Seitdem hat der junge Deutsche Saison für Saison außergewöhnliche Ergebnisse in der FIM Hard Enduro-Weltmeisterschaft erzielt...
Mani hat sich in den letzten beiden Saisons nicht nur die Hard-Enduro-Krone gesichert, sondern siegte auch bei einigen der berühmtesten Events im Kalender. Der 25-Jährige hat in den letzten fünf Jahren vier Mal die äußerst anspruchsvollen Red Bull Romaniacs gewonnen und verpasste den Sieg im Jahr 2022 nur, als ihn eine Zwei-Stunden-Strafe schon früh in Rückstand brachte. Er erkämpfte sich dennoch den sechsten Platz.
Lettenbichler hält den Rekord als jüngster Fahrer, der jemals das berüchtigte Red Bull ErzbergRodeo gewonnen hat, eine Leistung, die er 2022 im Alter von nur 24 Jahren vollbrachte. Anschließend holte sich Mani im Jahr 2023 erneut den Sieg beim Iron Giant und sicherte sich damit einen historischen fehlerfreien Sieg in der Hard-Enduro-Weltmeisterschaft, bei der der KTM 300 EXC-Rennfahrer jede einzelne Runde anführte.
Mit Blick auf die Saison 2024 werden sich Lettenbichler und das Team zunächst auf die FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft konzentrieren, wo Mani zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder in die Serie zurückkehren wird. Anschließend wird sich die Aufmerksamkeit auf die Hard-Enduro-Weltmeisterschaft richten, wo er darauf abzielt, sich zwei aufeinanderfolgende Titel zu sichern und die Dominanz fortzusetzen, die ihm bereits einen Platz unter den absoluten Legenden des Sports gesichert hat.

Manuel Lettenbichler: „Es ist auf jeden Fall ziemlich episch! Ich denke, dass die Mannschaft einen tollen Job macht, deshalb möchte ich auf jeden Fall bei ihnen bleiben und in Orange bleiben. Meine Reise mit KTM war bereits großartig, insbesondere die letzten beiden harten Enduro-Saisonen. Im Jahr 2022 nach einer Verletzung und einer verpassten Runde zu gewinnen, war unglaublich, aber dieses Jahr den Sieg zu erringen, ist unglaublich – ohne das gesamte Team im Rücken hätte ich es nicht geschafft. Alles in allem bin ich sehr glücklich, auch in den kommenden Jahren bei KTM zu bleiben. Ich habe eine starke Familie hinter mir in der Crew und hoffe, dass wir genau das weitermachen können, was wir jetzt tun!“
Fabio Farioli – Red Bull KTM Factory Racing Enduro-Teammanager: „Ich freue mich sehr, jetzt und in Zukunft weiterhin mit Mani zusammenzuarbeiten. Mani ist einer der besten Fahrer, deshalb sind wir froh, ihn zu haben und wir lieben es, mit ihm zusammenzuarbeiten. Es ist sowohl von der Rennseite als auch von der Arbeitsseite her ein Vergnügen. Ich freue mich wirklich für Mani, für das Team und für das Unternehmen. Hoffentlich können wir gemeinsam noch ein paar Titel nach Hause bringen!“
PA: KTM Offroad Motorsport
Enduro Senioren Austria feiern Jubiläum mit Buch Präsentation 10 Jahre ESA -„Eine nicht geplante Geschichte“: Zum würdig begangenen Jubiläum am Wochenende 17./18. November kamen sehr viele Mitglieder auch zahlreiche zu Freunden gewordene Enduro Classic Fahrer aus Deutschland scheuten die bis zu 1000 km Anfahrt nicht...

Fahrt zum Puch Museum
Am Freitag wurde per Bus das Puch-Museum in Graz besucht. Obm. Alfred Steinwidder konnte dort auch Rupert Köberl der 1960 in der siegreichen österr. Sixdays Trophy Mannschaft fuhr, begrüßen. Anschließend ging es nach Sinabelkirchen in den „Puchkeller unseres Puchianers“ Peter Sifkovits dort wurden wir von Toni Reisenhofer bestens verköstigt und mit Hoch- und Ohneprozentiges versorgt. Abgeschlossen wurde der Tag mit der Fahrt nach Spielberg zum KTM Flagship-Store unseres Mitgliedes, Firmenchef Bernhard „Berni“ Walzer, der uns mit Kaffee und Kuchen bewirtete und uns durch seinen Betrieb führte.
10 Jahre Feier
Samstag zur Festsitzung war der mit historischen und neuen Enduros geschmückte Festsaal im Gasthaus Hirschenwirt in Mühlen bestens besucht. Thomas Katzensteiner, „Österreichs Enduro Stimme“ führte durchs Programm und interviewte viele ehemalige Staatsmeister wie Rupert Dornauer, Hubert Trattner, Hans Kaiser, Bernhard Walzer. Auch Peter „Petz“ Bachler ging ebenfalls auf seine abgehaltenen und geplanten Enduro Veranstaltungen ein. Die deutschen Freunde stellten fest dass sie wenn sie zur Classic Enduro Mühlen kommen,nicht zu einer internationalen Veranstaltung kommen, sondern zu Freunden fahren.

ESA Ehrenpokal 2023
Den ESA Ehrenpokal erhielt auf Vorstandsbeschluss die Enduro-Ikone Ulli Leitner aus Aflenz überreicht. Die Laudatio hielt Obm. Stv. Jürgen Wurzer. Die über 40 Jahre reichende BLM Brüder Leitner Geschichte ist im Buch eine nicht geplante Geschichte dokumentiert.
ESA Meisterehrung 2023
Die Classic Meisterschaft konnte mit sechs Wertungstagen mit je zwei in Kirchschlag, Mühlen, und erstmals in Livade, erfolgreich abgeschlossen werden.
Yongtimer: 1. Bernhard Walzer, 2. Peter Bous, 3. Johann Kaiser, 4. Klaus Gögelburger, 5. Alexander Bous.
Oldtimer: 1. Anton Reisenhofer, 2. Martin Dorfrer, 3. Gottfried Ennsmann und Wolfgang Hafenscher, 5. Peter Pernusch.
Veteranentrophy +65: 1. Hubert Trattner, 2. Gerhard Wallisch, 3. Walter Trügler, 4. Fritz Freisinger und Alfred Steinwidder.

10 Jahre ESA – Eine nicht geplante Geschichte
Wie es zum Verein Enduro Senioren Austria kam? Wo waren die Wurzeln des Endurosportes im Raum Friesach, Neumarkt, Murtal. Vor zwei Jahren überzeugte Obmann Alfred Steinwidder Ex-Redakteur Jörg Ainerdinger als jahrzehntelangen journalistischen Wegbegleiter unzähliger Motorsportveranstaltungen der Region mit seinem großen Archiv von seiner Idee, die Geschichte dieser Geländesportregionen zusammen mit der ESA Vereinsgeschichte in Form einer Chronik aufzuarbeiten.

Viele Motorsportveranstaltungen der Region wie Six Days Bad Aussee 1960, Zeltweg 1976 und EM Läufe Neumarkt und Weisskirchen in den 70er 80er Jahren, Porträts und Interviews mit ehemaligen und aktiven österreichischen Endurosport- Legenden, machen das Buch für Enduro-Fans zu einer Fundgrube. Aus anfangs geplanten 80 wurden im Verlauf der zwei Jahre 196 Seiten mit zahlreichen Fotos.
„10 Jahre ESA – „Eine nicht geplante Geschichte“ ist um € 35,- plus Versandkosten per Email:
Link: https://www.endurosenioren.at/

Quellen: ESA
Der Enduro Nachwuchspilot Ernest Krispel startet 2024 für das deutsche Enduro Koch Racing Team in der German Cross Country Serie. Enduro Koch ist international im Enduro und Motocross Sport vertreten. (ADAC Mastes Team,GCC,Enduro DM,Six Days,Enduro EM)...

Ernest hat einen Vertrag für 2024 bekommen und startet auf einer FE501 Husqvarna bei der GCC Serie. Ziel ist natürlich in der Pro Klasse ganz vorne mitzumischen. In Österreich wird er bei der Motocross ÖM in der Open Klasse starten.
Wir freuen uns für junge österreichische Fahrer wenn Sie in irgendeiner Weise Unterstützung bekommen und wünschen Ernest viel Erfolg!
Hard Enduro Fahrer Michael Walkner nahm vom 18. bis 19. November 2023 beim sogenannten „Uncle Hard Enduro“ Rennen auf der indonesischen Insel Borneo teil. Bis auf den amtierenden Weltmeister Manuel Lettenbichler und Billy Bolt war fast die ganze Hard Enduro Elite vertreten...

„Ich bin wieder um eine Erfahrung reicher geworden. Dieses wechselfeuchte, tropische Monsunklima von bis zu 95% Luftfeuchtigkeit habe ich bis jetzt noch nicht erlebt. Man ist schon durchnässt, wenn man auf das Motorrad steigt“, meinte ein Michael Walkner.
An den beiden Offroadtagen musste ein technisch schwieriger Rundkurs absolviert werden. Hier war nicht nur Kondition, sondern auch hohes technisches Fahrkönnen gefragt. „Ich fühlte mich auf meiner ausgeliehenen GASGAS ziemlich wohl“, so ein zufriedener Michael Walkner.

Nach einem 5. Platz am ersten Tag, reihte er sich am zweiten Renntag nach dem Start hinter den Bulgaren Teo Kabakchiev auf Platz 2 ein und behielt ihn bis ins Ziel.
Das bedeutete sogleich den 2. Gesamtrang beim „Uncle Hard Enduro 2023“.
„Vor dem Start am zweiten Offroadtag ging ein starker Monsunregen nieder, der die Strecke, vor allen den Steilhang, extrem schwierig machte. Doch an dieser Stelle konnte ich auf meine Kontrahenten viel Zeit gut machen. Der Podestplatz ist ein schöner Saisonausklang“, so ein überglücklicher Michael Walkner.
PA: Fam. Walkner

Link: https://www.facebook.com/unclehardenduro.official/
Auch wenn die Terminsituation für die Saison 2024 weiterhin schwierig ist, hat die HESG Organisation zusammen mit den Vereinen zwei weitere Termine festgelegt...

Der wohl wichtigste Termin des Jahres ist der Saisonauftakt. Dieser ist in der Saison 2024 am 13.04. in Reetz geplant. Damit erhält die nördlichste Strecke im Kalender diesmal den Auftakt in eine hoffentlich wieder interessante Saison. Reetz ist verkehrstechnisch sehr gut zwischen den Autobahnen 2 und 9 gelegen und somit ein gut erreichbarer Saisonauftakt. Bisher konnte der MSC Burg Eisenhardt die Teilnehmer jedes Jahr mit Neuerungen überraschen, und dies wird sicherlich auch 2024 der Fall sein.
Ein weiterer neuer Termin steht nun auch für Hamma fest. Am 25.05. geht es nach einem Jahr Pause im Südharz wieder rund. Jan Hoffmann grübelt bereits seit der Zielfahne 2022 darüber, wie er die Strecke flüssiger, aber nicht weniger anspruchsvoll gestalten kann. Deshalb werden viele neue Ideen umgesetzt werden können.
An den bisher veröffentlichten Terminen gibt es keine Änderungen. Somit bleiben die Rennen in Crimmitschau am 28.04., Reiserberg am 13.07., Meltewitz am 22.09. und als Finale Schwepnitz am 05.10. wie gehabt bestehen.

Offen ist zunächst noch der Termin in Gefrees und ein eventueller achter Termin. Serienchef Denis Günther erklärt die Probleme im Terminkalender 2024 wie folgt: „Noch nie war die Terminfindung so kompliziert wie für die nächste Saison. Einen vollen Terminkalender gibt es vor allem im Frühjahr und wie immer im Herbst. Zum Saisonstart machen die Feiertage im Mai die Planung schwierig, wodurch bereits einige Terminüberschneidungen entstanden sind, die sich jedoch kaum lösen lassen. Außerdem möchten wir Überschneidungen mit großen internationalen Extremenduro-Events vermeiden. Dies betrifft vor allem die FIM Hardenduro WM und auch das Enduro Panorama, bei denen viele Fahrer unserer Serie starten. Die beiden offenen Termine werden wir dennoch in Kürze bekannt geben und hoffen, dass sich kein internationaler Termin ändern wird.“
Der offizielle Einschreibungsstart für die Saison 2024 beginnt wie immer am 01.01. um 12:00 Uhr.
Aktuelle Informationen zur DOWATEK HardEnduroSeries Germany sind immer auf www.hardenduro-germany.de und in den sozialen Medien zu finden.
Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel - PA: Denis Günther
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