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Mountain Enduro 2026: Zwei super Endurotage in der heißesten Phase der Hitzewelle und ein komplett neues Hardenduroevent, bei dem sich Manuel Preuhs unangefochten den ersten Sieg holt. Für den überwiegenden Rest der Teilnehmer war es eher ein Kampf ums Überleben. Es war schlicht und ergreifend zu heiß.

Erstaunlich ist, dass die Hitze den Motorrädern nicht mehr viel ausmacht. Mittlerweile gibt es kaum noch kochende Bikes. Wenn man so 15 Jahre zurückdenkt war das alles anders. Jetzt ist der Fahrer mehr oder weniger die Schwachstelle. Das führt dann irgendwann bei jedem zum Gedanken, ob ein Badbesuch am Wochenende nicht auch eine Option gewesen wäre. Aber erst einmal zurück in das Fahrerlager auf ein kühles Bier.

 

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Die Trainingstrecke war Top!

Die Strecke war großteils wie die der letzten Veranstaltungen. Schwierige Stellen konnte man umfahren und es war  alles ausgesprochen gut ausgeschildert. Eine Runde hatte ca. 15 Kilometer und war bei flotter Fahrweise auf der schwierigen Spur in 45 Minuten zu bewältigen. Positiv war auch, dass die Strecke durch den nicht vorhandenen Rennmodus wesentlich weniger leidet und sich die Löcher erst viel später ausfahren. Es war auch nicht viel los am Track. Bei dieser langen Strecke verteilen sich die Fahrer ganz gut.

 

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Hardenduro Qualifikation:

Die meisten Teilnehmer wollten einfach entspannt Enduro fahren und hatten nicht vor, sich beim Hardenduro zu quälen. Der minimale Preis von 20 Euro für das Rennen hat dennoch dafür gesorgt, dass 77 Fahrer die Qualifikation bestritten um den eigenen Standort zu bestimmen. Für die Strecke hat man sich einiges einfallen lassen. Außerdem war sie räumlich komplett getrennt von der Trainingsstrecke gegenüber des Gasthofes Furtner, wo früher immer die Sonderprüfung war.

 

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Schon die Quali war relativ anspruchsvoll, und gleich nach dem Start wartete ein senkrechter Steilhang, bei dem so mancher Fahrer umgedreht hat. Der Mittelteil war steil, aber fahrbar, und zum Schluss gab es noch einen senkrechten Abhang. Dieser Abhang war ziemlich böse, was die besten Fahrer aber nicht daran hinderte, blind über die Kante runterzuspringen. Unglaublich!

Die besten 50 haben sich für das Hauptrennen qualifiziert. Schnellster war Manuel Preuhs vor Lukas Hofer und Philipp Schneider.

 

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Das Hardendurorennen:

Beim Aufstellen zum Start hatten die Veranstalter richtig Mühe, die Fahrer zusammenzutrommeln. Keiner wollte sich in die brütende Hitze begeben. Mit der Ankündigung eines Freibiers im Ziel kamen die restlichen dann doch noch angeflogen. Das Rennen war dann in die entgegengesetzte Richtung des Prologs, und der Start erfolgte gerechterweise nach Qualifikationsergebnis hintereinander, was Manuel Preuhs gleich nutzte, um sich vorne abzusetzen und mit einem weitgehend fehlerlosen Rennen nach 17 Runden und 2h 4min Fahrzeit überlegen zu gewinnen.

Zweiter wurde ebenso unangefochten Lukas Hofer vor dem Vorarlberger Hardendurohaudegen Philipp Schneider, der sich nach anfänglichen Positionskämpfen Platz 3 sichern konnte. Im Gegensatz zum hochkarätigen Spitzenfeld gab es doch einige, denen in Runde 1 oder 2 der Gedanke der Ankündigung eines Freibiers wieder in den Kopf kam. Der Rest des Rennens wurde dann bei bester Laune als Zuschauer verbracht.

 

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Ergebnis:

1. Preuhs Manuel
2. Hofer Lukas
3. Schneider Philipp
4. Gradwohl Tim
5. Wartecker Ralf
6. Vollnhofer Fabian
7. Grafenauer Gregor
8. Fölk Simon
9. Bleiner Lukas
10. Schönfelder Samuel

Manuel Preuhs zu seinem Sieg: Mir sind heute 2 super Fahrten gelungen. Die Qualirunde habe ich sehr gut erwischt. Dadurch brauchte ich keine weitere Runde und konnte Kräfte sparen. Das Rennen habe ich mit hohem Tempo begonnen und mich ab der 2. Runde sehr darauf konzentriert, sauber zu überrunden, um einen kleinen Vorsprung aufzubauen. Beim Rest des Rennens habe ich wegen der hohen Temperatur versucht, fehlerlos zu fahren und mir die Kräfte einzuteilen, was mir erfreulicherweise sehr gut gelungen ist.

 

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Fazit:

Der Plan, das Mountain Enduro als Training und nicht als Rennen zu veranstalten, hat sich recht gut bewährt. Das bringt viel mehr Lockerheit, weil es für fast alle nur mehr um den Spaß geht. Die kleine Gruppe der Hardenduro-Racer hatte so auch ihren Spaß, und für das Rennen hat man sich viel angetan.

Dass es gut ankommt, merkt man an der Stimmung im Fahrerlager und auch daran, dass etliche Teilnehmer von sehr weit her angereist sind. Nächstes Jahr bestimmt wieder. Hoffentlich ist es dann etwas kühler und der Lockruf des Freibades wird uns nicht so verführerisch vom 2. Fahrtag abhalten.

Link: https://www.mountainenduro.at/

 

 

Bericht: Enduro-Austria, Fotos: Mountainenduro, Video: Alexander Resch

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