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Anbei möchten wir euch einen Erfahrungsbericht zum Thema Elektromotorrad teilen. Sicher für viele interessant die sich mit dem Thema beschäftigen. Matthias Raab ist beim AspangRace (2 Stunden Rennen) gestartet, mit dem Ziel das Rennen ohne Akkuwechsel durchzuhalten.

Es geht um ein technisches Experiment dessen Ergebnisse und Eindrücke vielleicht interessant für die gesamte Community ist.

"Ich bin mit der Stark Varg (Startnummer 7091) an den Start gegangen. Mit dem Ziel das 2-Stunden-Enduro-Rennen ohne Akkuwechsel durchzustehen. Mir ging es bei meinem Start gar nicht um eine gewisse Platzierung, sondern um den Beweis, was mit modernem Batteriemanagement möglich ist.

Und es hat mit einer absoluten Punktlandung geklappt: Nach 4 Runden und 2:14:29,76 Gesamtzeit bin ich durchs Ziel gefahren – und mein Display zeigte beim Überqueren der Ziellinie exakt 0 % Restakku! Mehr Ausreizen des Akkus ging sprichwörtlich nicht, es war ein Finish mit dem allerletzten Elektron.

Ich habe meine Leistungsstufen während der Fahrt extrem präzise an die Strecke angepasst.

Runde 1: 35:35,53 min
Runde 2: 31:51,83 min
Runde 3: 32:48,26 min
Runde 4: 34:14,14 min (Zieleinlauf bei 0 %)

Ich war mit meiner Stark Varg EX und den 7,2 kWh Akku an Bord unterwegs. Die meiste Zeit bin ich im Bereich zwischen 32 und 45 PS gefahren. Besonders effizient war die Rekuperation: Auf den Abfahrten hab ich sie richtig ausgereizt – bis zu 60 Prozent – und mir so hier und da schöne 2 Prozent Akku-Leistung zurückgeholt.

In die letzte Runde bin ich dann mit 18 Prozent Restakku eingefahren. Also: Haushalten, Leistung deutlich runterdrehen und mit dem Allernötigsten auskommen. Am Ende hat’s genau gereicht – und ich bin stilvoll und mit einem großen Grinsen ins Ziel gerollt!

Ich dachte mir, diese Erfahrungswerte sind ein tolles und zukunftsweisendes Signal für die gesamte Offroad-Szene beim AspangRace."

Vielen Dank für den Erfahrungsbericht!

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Quellen: Matthias Raab, Fotos: Raab, GrenzNic640

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