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Rennkalender 2026

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Unsere Enduro-Austria-Racing-Team Fahrerin Patricia Vieghofer wollte es heuer am Erzberg krachen lassen. Und es ist ihr auch gelungen! Die erst 18-jährige Endurosportlerin aus Kottes in Niederösterreich durfte heuer das erste Mal starten und verewigte sich gleich in der Bestenliste des Bergs aus Eisen mit einem 3.Platz im Generali Iron Road Prolog. Anbei ihr Erfahrungsbericht zum Rennen:

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Dieses Jahr fuhr ich das erste Mal selber beim Erzbergrodeo mit. Bei der Explorer Tour wollte ich mir eigentlich alles einmal anschauen, konnte aber letztlich vor lauter Staub fast nichts sehen. Ein paar Mal fuhr ich komplett blind. Ich hoffte, dass es am Freitag besser wird. Freitag und kurz vor dem ersten Lauf: Ich wusste, dass ich alles geben muss. Bei der Startrampe war die Nervosität kaum auszuhalten. Ich wurde gescannt dann wartete ich auf das grüne Licht der Ampel und es ging los.

In der ersten Kurve war ich ein bisschen übermütig und ich stürzte fast, konnte es aber gerade noch verhindern. Nach einiger Zeit holte ich den Fahrer vor mir ein. Ich setzte rechts zum Überholen an doch dann sah ich, dass vor mir eine scharfe Linkskurve zu fahren ist. Ich fuhr über den Anleger hinaus und hatte ein bisschen Zeit verloren. Es ärgerte mich sehr weil dies kurz vor dem Ziel war. Aber ich hatte ja am Samstag noch eine zweite Chance meine Zeit zu verbessern.

Am Abend als die Zeiten online waren schaute ich sofort nach. Ich war sehr überrascht als ich mich an vierter Stelle sah. Mit so einem guten Ergebnis hatte ich echt nicht gerechnet. Meine Zeit war 15 min. 16,431 sek. Ich lag 17 Sekunden hinter Nina Buchholz. Diese Zeit wollte ich schlagen.

Tag drei am Erzberg und Lauf Nr.2 beim Prolog: Ich musste beim Vorstart lange in der heißen Sonne warten. Bei der Startrampe war ich diesmal nicht mehr so nervös wie am Vortag. Aber ich wusste, dass es heute um was geht. Und da war wieder das grüne Licht. Ich fuhr fast fehlerfrei hinauf. Auf einer langen Geraden verschlug es mir derart den Lenker, dass dieser an beiden Seiten anschlug. Normalerweise fahre ich dann vorsichtiger aber ich war so darauf fixiert Zeit gut zu machen, dass ich weiter voll am Gas geblieben bin und alles riskiert habe.

Diesmal überholte ich gleich zwei Fahrer. Als ich im Ziel war wusste ich sofort, dass ich schneller als am Vortag war. Aber ich dachte mir dann, dass die Nina vielleicht auch eine schnellere Zeit hat. Ich wusste eigentlich bis zur Siegerehrung nicht ob ich Vierte oder vielleicht doch Dritte geworden bin. Als ich hörte das die Fahrerin am dritten Platz eine KTM 250 EXC fährt wusste ich, dass ich es geschafft hatte. Ich fuhr den Prolog am zweiten Tag in 14 min. 20,013 Sekunden.

Dass ich bei meinen ersten Mal am Erzberg am Podium stehe hätte ich nie geglaubt. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei und bis dahin werde ich weiter trainieren. Auf Platz eins ist Jane Daniels aus Großbritanien mit einer zeit von 12 min. 46,785 Sekunden gefahren. Rang zwei holte sich Veronika Dallhammer mit einer Zeit von 13 min. 43,15 Sekunden.

Links:

Alle Ergebnisse der Damen

E.A.R.T. Teamseite

www.erzbergrodeo.at

Bericht: E.A.R.T. Patricia Vieghofer
Foto: Für Enduro-Austria, Niki Peer

 

Der 8-fache Enduro Europameister nimmt am kommenden Samstag, dem 13. Juni, erstmals bei einem Classic Enduro Rennen teil. Möglich macht dies der Veranstalter der bereits 3. Internationale Classic Enduro in Mühlen, die Enduro Senioren Austria. Sie luden Werner zu dem Rennen ein und stellen ihm ein Renngerät zur Verfügung...

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Der Enduroprofi wird dabei eine Ktm 300 Baujahr 1993 pilotieren. Mühlen hat sich in kurzer Zeit bereits als Mekka des europäischen Klassik Motorrad Geländesports etabliert und weist ein Teilnehmerfeld von 155 Fahrern aus 7 Nationen auf.

Auf die Piloten wartet ein 50 Kilometer langer Kurs, welcher 2 mal bewältigt werden muss. Auf den Kurs werden drei gezeitete Geländesonderprüfungen gewertet. Höhepunkt des Rennens wird sicherlich wieder die Abschluss Geländesonderprüfung, welche in umgestürzter Reihenfolge des Zwischenergebnisses gestartet wird.

Die letzte Sonderprüfung startet ab 15.00 Uhr in Mühlen. Werner freut sich schon auf sein Gastspiel bei den Classic Rennen. Es ist eine tolle Abwechslung in der laufenden Rennsaison und natürlich auch eine besondere Freude mit den Motorrädern zu fahren, mit welchen er seine Karriere begann.

Link: http://www.endurosenioren.at/

Presse: Roland Heckenbichler

Für alle jene die auf der Suche nach Traktion sind, gibt es nun wieder das großartige TUbliss-System der Generation 2, bei Chilli-X, war es ja kürzlich europaweit ausverkauft! Mit wenig Luftdruck fahrbar! - Dadurch nahezu grenzenlose Traktion! Leichter als Schlauch und Mousse-Systeme! Einfache Montage! Einsetzbar mit allen MX und Enduro Reifenmarken! Das Chilli-X Team steht Euch für Fragen gerne zur Verfügung!

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Ein einzigartig kreatives, schlauchloses Reifensystem und KEIN Mousse!!! - Generation2 - 5-fach besser!

TUbliss® ist ein pneumatischer Reifenhalter, der das komplette Reifenbett gegen die Felge drückt und dadurch den Reifen am Verdrehen hindert. Ein konventioneller Schlauch wird dadurch vollkommen überflüssig!

Klar, wir wissen, was ihr jetzt denkt. Ihr werdet euch das Foto anschauen und sagen "Ich hab's! Ich bau das also in meinen Reifen ein und leg den Schlauch dann darüber." Falsch. TUbliss® bietet ein völlig neues Fahrgefühl. Das Zeitalter des Schlauches ist vorbei.

TUbliss® ersetzt den konventionellen Schlauch komplett und bietet dadurch etliche Vorteile, die Fahrer überzeugen und zu besseren Rundenzeiten führen.

VORTEILE:

Weniger Wärmeentwicklung
Schnellere Beschleunigung
Keine Löcher im Schlauch
Reduziert die ungefederte Masse
Sichert das Reifenbett

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GEWICHTSERSPARNIS

Eine Gewichtsersparnis von bis zu 1.5 kg pro Reifen führt zu einer geringeren rotierenden Masse und erhöht die Beschleunigung. Weniger ungefederte Masse führt außerdem zu verbessertem Federungsverhalten. Experten gehen davon aus, dass eine Gewichtsersparnis von einem Kilogramm rotierender Masse gleichzusetzen ist mit einer Gewichtsersparnis von 5 kg statischer Masse!

MIT REIFENPANNE WEITERFAHREN!

Selbst wenn du ein Loch im Mantel hast, bleibt der Reifen durch das TUbliss® Reifensystem weiterhin an der Felge.

PRAKTISCH PANNENSICHER

TUbliss® ist praktisch pannensicher, wenn man gleichzeitig noch ein Reifenabdichtungsmittel (tire sealant) benutzt. Abdichtungsmittel funktionieren mit Schläuchen nicht, weil sich Löcher im Schlauch dehnen und reißen können. Mit TUbliss® wirkt das Abdichtungsmittel direkt am Reifen, also genau da, wo es drauf ankommt. Außerdem führt das TUbliss® Reifensystem dazu, dass der Reifen fest an der Felge bleibt, so dass "flat wobbles" ein Ding der Vergangenheit sind. Fahrer erzählen, dass sie länger und härter gefahren sind und gar nichts von einem Loch im Mantel mitgekriegt haben.

BESSERE TRAKTION

TUbliss® sichert den Reifenwulst fest an der Felge, so dass die Seitenwände des Reifens stabilisiert werden, und es keinen Durchschlag mehr gibt. Das ermöglicht mit geringerem Luftdruck sicher zu fahren. Damit eröffnen sich dir neue Dimensionen von Traktion, Fahrqualität, und Kontrolle!

WENIGER WÄRMEENTWICKLUNG

Ohne das Gewicht und die Reibung eines konventionellen Schlauches wird die Reifentemperatur bedeutend reduziert. Dadurch kommt es auch zu keinem Anstieg des Reifenluftdruckes mehr.

FELGENSCHUTZ

TUbliss® schützt die Felge vor Beulen und Dellen, da der Reifen fest und aufrecht auf der Felge bleibt, so dass der volle Aufprall abgefangen wird.

Weitere Informationen auf http://www.chilli-x.com/TUBLISS-Traktionskontrollsystem

 

Dieter Rudolf holt sich beim härtesten Red Bull Hare Scramble aller Zeiten den hervorragenden 17. Platz und ist damit bester Österreicher. Hier ist seine Geschichte: Bereits am Mittwochnachmittag bin ich Richtung Eisenerz aufgebrochen, um einen möglichst guten Standplatz fürs Wochenende zu ergattern. Nach der Ankunft wurde erst einmal alles aufgebaut und sortiert. Anschließend ging es zur Rider-Anmeldung...

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Donnerstag passierte sehr wenig, neben der Prologbesichtigung, die wegen des extremen Staubes nicht wirklich was brachte, fand der alljährliche Rocket Ride statt.
Freitagfrüh war es schließlich soweit. Mein erster Renneinsatz am Berg aus Eisen stand am Programm. Mit der Startnummer 22 hatte ich sehr gute Voraussetzungen um eine möglichst schnelle Zeit in den Berg zu brennen. Dies gelang mir im Großen und Ganzen auch sehr gut. Ich hatte zwar den ein oder anderen Patzer, der zum Glück aber nur wenig Zeit gekostet hat.

Am Abend hatte ich dann auch die Gewissheit dass ich ziemlich gut unterwegs war, denn es stand die Nummer 23 am Papier. Da ich mit dieser Ausgangsituation mehr als zufrieden war, entschloss ich mich, den zweiten Prologlauf am Samstag nicht zu fahren, sondern mich und mein Bike möglichst gut für das Hauptrennen am Sonntag, das Red Bull Harescramble vorzubereiten. Ein Fahrer der am Freitag noch vor mir war, fiel am Samstag aus der Wertung, da er sich nur für den Prolog angemeldet hatte. So kam es dass ich auch beim Harescramble mit der Startnummer 22 an den Start ging.

An den beiden Prologtagen meinte es der Wettergott etwas zu gut mit den Fahrern. Die Sicht war sehr schlecht und die Hitze nahezu unerträglich. Auch am Sonntag sollte es nicht besser werden. Kaum Wolken am Himmel nur der große gelbe Ball, der für ausreichende Schweißproduktion sorgte. Pünktlich um 12:00 Uhr war es dann so weit. Karl Katoch hievte die Startflagge und das Rennen war eröffnet.

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Den Start erwischte ich nicht optimal, aber mein Ziel war es auch nicht den Start zu gewinnen, sondern möglichst sauber und ohne Sturz wegzukommen. Dies gelang mir auf den ersten Metern auch sehr gut, nur leider crashte ich bei der zweiten großen Abfahrt aufgrund der geringen Sicht und ich musste erst mein Bike wieder suchen. Nach dem ich wieder am Bike war versuchte ich Druck zu machen und all meine Pläne mit Kraft einteilen und ruhig bleiben waren dahin. Von nun an war Angriff angesagt, aber nur bis zum 6. oder 7. Steilhang, denn der hatte es in sich.

Einige Fahrer blockierten bereits die besten Spuren und ein Raufkommen schien fast unmöglich. Dank einiger Helfer war ich nach gefühlten 10 Minuten auch oben und nun war ich im Kopf soweit dass ich wieder an meinen eigentlichen Plan festhielt - Kraft einteilen. Die nächsten Checkpoints liefen alle sehr gut und umso schwieriger das Gelände wurde desto wohler fühlte ich mich. Erst als ich zum berühmten „Carls Dinner" kam, merkte ich, dass ich doch schon ziemlich mitgenommen war. Aufgeben war allerdings keine Option.

Im „Dinner" konnte ich einige Plätze gutmachen, aber es war unglaublich anstrengend. Bei der Ausfahrt vom „Dinner" kämpfte ich schwer mit dem Gedanken aufzugeben, aber nach einer etwas längeren Pause biss ich nochmal die Zähne zusammen und holte mir auch noch den nächsten Checkpoint „Double Foult". Da ich immer noch 35 Minuten der Rennzeit hatte, entschloss ich mich auch den unteren Teil von „Carls Dinner" zu fahren.
Leider war dort nicht gleich der nächste Checkpoint so wie ich mir das erhofft hatte, also ging es weiter bis zur Auffahrt „Jurassic Park". Am Fuße der Auffahrt angekommen, sagten mir die Fans, dass ich noch 7 Minuten hätte bevor die Zeit abgelaufen ist.

Ich versuchte nochmal alles zu geben und es gelang mir letztendlich auch. Laut den Zuschauern gerade noch in der Zeit und auch der Streckenposten meinte es wäre noch in der Zeit gewesen. Leider wurde er auf der Ergebnisliste nicht mehr gezählt.
Trotzdem bin ich mit meiner Leistung, dem 17. Platz und damit bester Österreicher mehr als zufrieden. Das hätte ich mir nie erträumen lassen. Klar wäre eine Zielankunft mein Persönlicher Wunsch gewesen, aber nach all den Ankündigungen vom Organisator, das Rennen noch härter als letztes Jahr zu machen, dachte ich mir schon dass es wahrscheinlich nicht möglich sein wird die Schwarz-Weiße Flagge zu sehen.

Ein riesen Dankeschön an meine Sponsoren, meine Familie und meine Freunde! Ohne eure Hilfe hätte ich das nie geschafft. Danke: KTM, KTM-St.Pölten, KINI, XAJO, YOURDRINK, MOTOPIKAN, MOTORRADREPORTER!

Quellen: Dieter Rudolf

Das richtige Rennen für heiße Sommertage: Das King of the Beer Hard Enduro findet vom 13. bis 16. August 2015 statt und kommt mit einem neuen, verrückten Konzept. Bei dieser Veranstaltung geht es um viel Fun, viel Enduro und natürlich gratis Bier. Am Programm stehen unter anderem:

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13 August - Arrival of the riders - KONAK PENSION, GHIOROC - Accomodation - PARTY
14 August - PROLOGUE - Ghioroc Lake - SuperEnduro Track - Jump in Water Contest (MTB) - SLIP AND SLIDE - PARTY
15 August - DAY 1 in the WOODS - PARTY
16 August - DAY 2 in the WOODS

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PROLOGUE - SuperEnduro Track

Jump in Water Contest (MTB)

Slip and Slide

DAY 1 and DAY 2 in the WOODS

Alle Informationen zum King of the Beer Hard Enduro 2015 auf:
http://heca.ro/king-of-the-beer-hard-enduro-festival-2015/

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Was für eine Demonstration des Endurosports! Dabei ist nicht die Streckenführung an sich gemeint. Es geht um den Ur-Gedanken der Endurosportler der uns schon immer von vielen anderen Sportarten unterschieden hat. Es geht um Gemeinschaft. Es geht darum, sich gegenseitig zu helfen um ein Ziel zu erreichen. Jeder Hobbysportler hat es hundert Mal erlebt. Das es aber diesmal ausgerechnet die besten Extreme-Endurosportler der Welt am Erzberg treffen würde hätte sich im Vorfeld wohl niemand ausgerechnet...

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Jonny Walker, Graham Jarvis, Andi Lettenbichler und Alfredo Gomez treffen sich mitten im Wald beim neu geschaffenen Checkpoint "Downtown" und stehen vor einer Auffahrt die nicht mehr alleine zu bewältigen ist. Kurzerhand müssen sie die Entscheidung treffen, sich gegenseitig hoch zu helfen und fahren dann in den letzten Minuten der Maximalzeit von 4 Stunden zum Zielbogen. Einzig Mario Roman Serrano gelang es, ebenfalls mit fremder Fahrerhilfe, als 5. und letzter Fahrer ins Ziel zu kommen und auch gewertet zu werden.

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Offizielle Pressemitteilung:

ERZBERGRODEO XXI: das härteste Red Bull Hare Scramble aller Zeiten wird zum unvergleichlichen Ereignis mit vier Siegern!
Jonny Walker (UK/KTM), Graham Jarvis (UK/Husqvarna), Andreas Lettenbichler (GER/KTM) und Alfredo Gomez (ESP/KTM) heizen die Sieger des 21sten Red Bull Hare Scramble. Was sich wie der Tagtraum eines leidenschaftlichen Offroad-Motorradfans anhört, wurde am heutigen Sonntag Realität am "Berg aus Eisen".

Das härteste Xtreme Enduro der Welt. Diesem Ruf wurde das Erzbergrodeo heute mehr als gerecht, von den gestarteten 500 Fahrern erreichten nur 5 Teilnehmer das Ziel innerhalb der vierstündigen Renndistanz. Die hochsommerlichen Temperaturen und die verlängerte, im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschärfte Rennstrecke verlangten heute hohen Tribut von allen Teilnehmern - nur 1% der Starter erreichte das Ziel. Gleich zu Beginn des Rennens traf es einen der Hauptfavoriten: Taddy Blazusiak (POL), mit 5 Siegen der erfolgreichste Erzbergrodeo-Teilnehmer aller Zeiten, wurde bei der ersten Auffahrt nach dem Start bei einer Kollision mit Teamkollegen Jonny Walker von seinem eigenen Motorrad ausgeknockt. Daraufhin entbrannte zwischen den weiteren Hauptprotagonisten ein fesselnder Kampf um die Führung des Rennens.

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Obwohl KTM-Werksprofi Jonny Walker zunächst ungebremst davon stürmte, setze sich ein Verfolgerfeld aus mehreren Fahrern an die Fersen des jungen Briten. Husqvarna-Werkspilot Graham Jarvis und sein Teamkollege Alfredo Gomez konnten Walker schließlich einholen, überholen und somit als erste in den rennentscheidenden, neuen Streckenabschnitt "Downtown" einfahren. In dem selektiven Waldstück konnten Walker, Lettenbichler und der Südafrikaner Wade Young (KTM) schließlich aufschließen - bis es nicht mehr ohne fremde Hilfe voran ging.

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Die Fahrer beschlossen daraufhin, ihre Motorräder in einer beispiellosen Gemeinschaftsaktion durch die gnadenlos schwierige Sektion zu ziehen - und ernteten für ihre Fairness den Respekt und die Sympathien der Zuseher vor Ort und vor den Bildschirmen. Walker, Lettenbichler, Jarvis und Gomez entschieden sich nach der erfolgreichen Bewältigung des Checkpoint 19, auch den weiteren Weg ins Ziel als "Kampfgruppe" zu bestreiten - und fuhren schließlich allesamt als Sieger gemeinsam durch den Red Bull Zielbogen in der Erzbergrodeo-Arena. Tausende Zuseher vor Ort hatten den packenden Rennverlauf über 4 Stunden Live auf der Videowall in der Arena mitverfolgt und bereiteten den Ausnahmeathleten einen frenetischen Empfang am Fuße des Eisernen Giganten.

Erzbergrodeo-Veranstalter Karl Katoch nahm im Anschluß an die Siegerehrung Stellung zum Härtegrad der 2015er Rennstrecke: "Eine Rennstrecke wie diese ist ungemein schwierig zu gestalten, noch dazu in einem derart einzigartigen Gelände wie dem Erzberg. Du kannst mit wenigen Handgriffen ein ganzes Rennen stoppen oder aber auch das (sehr hohe) Fahrtechnik-Niveau der Teilnehmer unterschätzen.Ich möchte allen Teilnehmern meinen ungebremsten Respekt aussprechen und kann versichern, daß wir für die kommenden Erzbergrodeo-Ausgaben die Dynamik in der Entwicklung unserer Red Bull Hare Scramble Rennstrecke wieder aufnehmen werden um viel mehr Fahrern die Chance auf die Zielankunft zu gewährleisten.", so Katoch.

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Endergebnis RED BULL HARE SCRAMBLE 2015:

1. Jonny Walker (UK/KTM), Graham Jarvis (UK/Husqvarna), Andreas Lettenbichler (GER/KTM), Alfredo Gomez (ESP/Husqvarna) 3:58, 25 Stunden
5. Mario Roman Serrano (ESP/KTM), 3:58, 58 Stunden

Die besten Österreicher: (Gesamt 19 CP gewertet!)

Checkpoint: 16 Double Foultvon
17Dieter Rudolf
19Philipp Schneider
21Bernhard Schöpf
23Robert Resinger
24Martin Ortner
26Peter Rieder

Checkpoint: 15 Carl´s Dinner
30Lars Enöckl

Checkpoint: 13 One Way Train
91Markus Geier
92Lukas Bair
94Marco Hubmann
96Roberto Pirpamer

Das detaillierte Ergebnis Red Bull Hare Scramble auf www.erzbergrodeo.at 
Ergebnisse: >>Direktlink<<

Pressemitteilung: Martin Kettner
Fotos: Enduro-Austria, Niki Peer
Weitere Fotos von Niki Peer in Kürze hier auf Enduro-Austria

 

Das Red Bull Hare Scramble am steirischen Erzberg stellte heute alles bisher dagewesen in den Schatten und bot mit nur fünf Fahrern im Ziel das sprichwörtlich heißeste und extremste Rennen in der 21-jährigen Geschichte! Vier Piloten landeten dabei gemeinsam auf dem geteilten ersten Platz, unter ihnen die beiden KTM Werksfahrer Jonny Walker und Andreas Lettenbichler.

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Kurz nachdem im Talkessel des Erzbergs um 12 Uhr Mittag die Startflagge geschenkt wurde, war das Rennen für den Mitfavoriten und fünffachen Erzbergsieger Taddy Blazusiak bei seiner Rückkehr an die Stätte des Triumphs leider auch schon wieder zu Ende. Bei der ersten Steilauffahrt touchierte er seinen Teamkollegen Jonny Walker leicht und wurde dann mehr oder weniger von dem eigenen Motorrad ausgeknockt.

Nach dem Holeshot konnte sich Walker daraufhin mit seiner KTM 300 EXC etwas absetzen und lange sah es nach dem wiederholten Start-Ziel-Sieg aus. Kurz nach Checkpoint „Carls Dinner" wurde der junge Brite aber von Graham Jarvis und dessen Teamkollegen Alfredo Gomez ein- und überholt, bis sich das Trio gemeinsam in der neue Sektion „Downtown" vor unvollendeten Tatsachen wiederfand. Nur mit vereinten Kräften und der Mithilfe von KTM Werksfahrer Andreas Lettenbichler, der aufgrund der Unfahrbarkeit des Abschnitts ebenfalls aufschließen konnte, sowie der Streichung des Abschnitts „Lazy Noon" durch den Veranstalter, schafften es die vier gerade noch vor Ablauf der Maximalzeit von vier Stunden ins Ziel.

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Jonny Walker: „Diesmal war alles etwas anderes als sonst, wir mussten uns zusammen hochziehen. Natürlich will jeder den Sieg für sich, heute war es alleine aber nicht möglich."

Andreas Lettenbichler: „Unglaublich wie hoch der Level in diesem Jahr mit allen Topfahrern am Start war. Die Track-Manager haben uns heute aber glaube ich zu viel zugetraut. Wenn neben dem eigenen Teamkollegen auch die direkten Konkurrenten nicht mehr weiterkommen, hilft man sich natürlich gegenseitig. Wir haben dann gemeinsam beraten, nachdem wir diese extreme Passage zusammen irgendwie geschafft hatten, wie wir weiter machen. Alleine hätte es keiner bis ins Ziel geschafft, darum war für uns vier klar, dass wir auch nur gemeinsam das Rennen beenden können. Diesen Streckenabschnitt habe eigentlich ich entdeckt, ich war aber der Meinung, dass runtergefahren wird und hätte nie geglaubt, hier hoch zu müssen."

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Nicht ins Ziel kam leider die ambitionierte deutschsprachige Verfolgergruppe um den besten Österreicher Lars Enöckl, der sich mit der viertschnellsten Zeit im Prolog für das Hare Scramble qualifizierte. Der KTM Entwicklungsfahrer wurde wie die beiden Deutschen Philipp Scholz und Manuel Lettenbichler disqualifiziert, weil sie sich in Carls Dinner vom Helm befreiten, um dem drohenden Hitzekollaps zu entrinnen.
Karl Katoch (Veranstalter): „Der Berg hat heute seine Muskeln gezeigt. Ich verspreche aber, dass es im nächsten Jahr nicht so hart sein wird."

Alex Doringer (Teammanager KTM Factory Racing): „Es war ein sehr dramatischer Renntag für alle. Bei Downtown haben wir Wasser gesammelt um Motorräder und vor allem die Fahrer irgendwie zu kühlen. Wir haben auf sie eingeredet, das sie es heute nur gemeinsam ins Ziel schaffen können und darauf gehofft, das der Veranstalter eine faire und sportliche Lösung für alle findet – großer Respekt wie diese Ausnahmesituation von allen Beteiligten und dem Team rund um Karl Katoch gelöst wurde. Der einzige Wehrmutstropfen heute war der frühe Ausfall von Taddy Blazusiak, aber er ist Profi genug um auch solche Dinge wegzustecken."

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Heinz Kinigadner (Motorsportberater KTM Factory Racing): „Der Erzberg wurde in diesem Jahr dem Ruf als härtestes Hard-Enduro-Rennen wieder einmal gerecht. Schön, dass die Fahrer ihren sportlichen Ehrgeiz diesmal hinten angestellt haben und es vier faire Sieger geben konnte. Schade, das es nicht zum Duell mit Taddy gekommen ist, den ich bin mir sicher auch er hätte es heute bis ins Ziel geschafft.

Bis auf Kopfweh und Nackenschmerzen ist er aber soweit OK und sitzt schon wieder im Auto Richtung auf Richtung Flughafen für die Heimreise nach Spanien. Besonders freute es mich für Letti, der sich den Sieg nach den vielen Podiumsplatzierungen längst verdient hat. Lange hatte es auch den Anschein, dass Robbie Maddison, mit dem ich das Rennen gemeinsam verfolgt habe, sein Teilnahmeversprechen für nächstes Jahr einhalten wird. Mit Fortdauer des Rennens und der Dramatik, hat er seine Aussage aber schon leicht revidiert und man darf jetzt schon gespannt sein auf 2016."

Ergebnis Red Bull Hare Scramble Erzbergrodeo 2015
1. Alfredo Gomez (ESP), Husqvarna, 3:58.25 h
1. Jonny Walker (GBR), KTM, +0 sec
1. Graham Jarvis (GBR), Husqvarna, +0
1. Andreas Lettenbichler (GER), KTM, +0
2. Mario Roman Serrano (ESP), KTM +31 sec

www.ktm.at
www.erzbergrodeo.at
www.redbull.com/erzbergrodeo

Fotos:
Future7Media
Philip Platzer - Red Bull Content Pool
Pressemitteilung: KTM

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