KTM EXC 2020: Als langjähriger Marktführer im Offroad-Segment eröffnet KTM den Kampf um die Krone für die kommende Saison. Nach radikalen Änderungen und innovativen Lösungen in den vergangenen Jahren hat man für die neuen Modelle nur mit geringfügigen Abänderungen gerechnet. Das mag nach außen hin vielleicht auch so wirken - aber der "Teufel" (oder hier das Gute :-) steckt ja bekanntermaßen im Detail. Die Entwicklungsabteilungen in Mattighofen waren bemüht bewährte Konzepte zu optimieren, was ihnen auch merklich gelungen ist.
Die komplette Modellreihe, 2-Takt und 4-Takt, wird nun mit einem überarbeiteten Rahmen ausgeliefert. Eingriffe in die tragende Struktur ermöglichen so eine um ca. 15% erhöhte laterale, vertikale und Torsionssteifigkeit. In Verbindung mit einem neuen Fahrwerkssetup konnten so die Nickbewegungen bei starkem Anbremsen und abrupten Tempowechseln stark reduziert werden.
Weiters wurden an allen Motorrädern der Kühlkreislauf hinsichtlich Druckabfall und Durchfluss optimiert um die Antriebseinheit noch effizienter arbeiten zu lassen. Die Kühler wurden für die neueste Generation um 12mm nach unten versetzt, was sich in einer deutlich schlankeren Linie bemerkbar macht.
Hochwertige NEKEN-Lenker, Brembo-Bremsen, No-Dirt-Fußrasten und CNC-gefräste Naben mit Giant-Felgen serienmäßig runden das Gesamtpaket KTM EXC 2020 ab.
Rahmen Modell EXC-F 2020
Die Zweitakt-Modelle im Überblick:
Komplett neu entwickelt wurde die KTM EXC 150 TPI. Sie profitiert ganz klar von den vorangegangenen Entwicklungsschritten an den größeren Zweitaktern. Sie glänzt mit absolut überzeugender Laufruhe und einem wirklich akzeptablen Drehmoment, was bei einer solch kleinen Kubatur nicht üblich ist. Als einziges Modell wird sie noch standartmäßig mit Kickstarter ausgeliefert. Die 125er gibt es damit nicht mehr...

Bilder: Die neue KTM EXC 150 TPI
Bei den Klassikern - KTM 250 Tpi und KTM 300 Tpi - wurde ebenfalls an der Zuverlässigkeit und Fahrbarkeit gearbeitet. So wurde an diesen Modellen ein Umgebungsdrucksensor implementiert, welche nun in Echtzeit Daten an die ECU liefert und so ständig die Gemischregulierung im optimalen Bereich hält.
Der Drosselklappenkörper wurde jetzt auch um eine Luftgemischschraube erweitert, die es den Feintuningfreaks ermöglicht, das Maximum bezüglich Ansprechverhalten und Laufkultur aus dem Aggregat zu holen. Der Kickstarter entfällt ab sofort bei beiden Modellen, kann aber nachgerüstet werden.
KTM 300 EXC TPI 2020
Auch die Abgasanlage blieb nicht unverändert. Sie wurde an den neuralgischen Stellen mit Rippen versehen, um sie stabiler zu machen. Ein netter Nebeneffekt dabei ist auch die hörbar erhöhte akustische Steifigkeit, die das zweitakt-typische Scheppern nahezu verschwinden lässt. Für mehr Druck am Vorderrad wurde der Motor um 1 Grad nach vorne geneigt.
An der EXC 250 Tpi wird nun ein neuer Zylinderkopf mit höherer Verdichtung verbaut, was ein spürbares Plus an Drehmoment aus dem Drehzahlkeller zur Folge hat.
Die Viertaktmodelle im Überblick:
An allen Viertaktern wird ab sofort bewusst komplett auf einen Kickstarter verzichtet, da es bei leerer Batterie ohnehin schwer möglich ist, einen modernen Einspritzer mittels Beinkraft zum Leben zu erwecken. Auch ein Nachrüsten ist nicht mehr möglich, da auf den Anguss am Rumpfmotor verzichtet wurde.
KTM 450 EXC-F 2020
Durch ebendiesen Wegfall wurde auch die Abgasanlage komplett neu überdacht und fällt im Modelljahr 2020 dreiteilig aus. Bei der EXC 250F konnte so das Gewicht des Motors auf 27,9 kg gedrückt werden und macht dieses Motorrad zu einer echten Waffe in der Klasse E1.
Dreiteiliger Auspuff bei der KTM EXC-F 2020
Auch der Drosselklappenkörper wurde neu positioniert und das Gasseil reibungsarm neu verlegt. Beim Verkaufsschlager EXC 350F wurde der Zylinderkopf neu konstruiert und kann für die kommende Saison mit höherer Kompression und überarbeiteten Wassermantel aufwarten. Auch bei den großvolumigen Viertaktern wurde der Zylinderkopf überarbeitet. Die neueste Version ist jetzt kompakter ausgeführt, was der Zentralisierung der Massen zugutekommt und in einem spürbar agileren Handling resultiert.
Die Sondermodelle:
Auch für 2020 gibt es wieder eine SixDays Edition.
Sie wartet neben dem Dekor in den Landesfarben des Austragungslandes mit vielen nützlichen Extras wie Motorschutz, Lüfter, gefräster Gabelbrücke, Mappingschalter und Schnellversteller der Federvorspannung an der Gabel auf.
KTM 350 EXC-F Sixdays
Zum 25 jährigen Jubiläum des Erzberg Rodeos wirft KTM eine EXC 300 Tpi Erzbergrodeo auf den Markt. Sie wird mit vielen Teilen wie Lüfter, Kühlerschützer, Motorschutz, geschlossenen Handguards, Bremsscheibenschutz vorne und hinten und den obligatorischen supersoft Reifen bereits „ready to race“ für die härtesten Renne der Welt ausgeliefert.
KTM 300 EXC TPI Special Edition Erzbergrodeo - Nur 500 Stück limitierte Auflage
Die Fahreindrücke:
KTM EXC 150 Tpi
Wieselflink und agil lässt sich das kleinste Motorrad in der Palette bewegen. Mit dem breiten nutzbaren Drehzahlband und dem Handling eines Mountainbikes stellt sie eine absolute top Anfänger- bzw. Jugendenduro dar, die einem zu keinem Zeitpunkt überfordert.
KTM EXC 250/300TP
Die 300er ist seit eh und je das Arbeitsgerät der Wahl für Hardenduristen und Freunde der leistungsstarken Zweitaker. Massive Leistung in allen Lagen und federleichtes Handling machen sie absolut zurecht zum Liebling vieler Fahrer – daran hat sich auch bei der letzten Version nichts geändert.
Jedoch stellt die 250er mit dem spürbaren Plus in Sachen Drehmoment für das Jahr 2020 eine kraftschonende Option dar. Sie lässt sich ähnlich bewegen, trachtet aber mit zunehmender Müdigkeit des Fahrers nicht ganz so offensichtlich nach dessen Leben;-).
KTM EXC 250-F
Für Fahrer die nicht gerade in der Klasse Schwergewicht Boxen müssten, ist die kleinste Viertakter sicherlich ein echter Allrounder! Leicht, wendig, beherrschbar und ausreichend stark bildet sie eine top Plattform für ein breites Einsatzspektrum. Sie scheut weder schnelle Sonderprüfungen noch schweres Hardenduro.
KTM EXC 350-F
Sie ist zusammen mit der 250-F sicherlich das vielseitigste Motorrad. Das Handling ähnelt der kleineren Schwester stark – jedoch nur mit etwas mehr Druck über das gesamte Drehzahlband.
KTM EXC 450-F
Sie ist, meiner subjektiven Meinung nach, die Geheimwaffe in der Klasse E2. Kraft in allen Lebenslagen (die aber auch beherrscht werden will) und trotzdem noch akzeptable Agilität.
KTM EXC 500-F
Der Dampfhammer! Genau das richtige für das Australische Outback oder die Ausleger der Sahara. In engen Bachbetten und steilen Singletrails fühlt man sich aber eher ein wenig schwer. Der Liebhaber der unteren Drehzahlen wir aber auch hier wieder seine Freude haben...
Fazit:
KTM hat mit der letzten Generation an Enduros wieder gezeigt, dass in der Entwicklung solcher Motorräder immer noch kein Stillstand herrscht. Die Latte für alle anderen Hersteller liegt auf alle Fälle wieder ein Stück höher!
Natürlich hat KTM auch wieder eine große Auswahl an hochwertigen KTM PowerParts entwickelt, mit denen das Beste aus den Bikes herausgeholt werden kann. Abgerundet wird das 2020er Paket mit dem ebenfalls erhältlichen PowerWear Programm.
Die neuen Bikes werden ab Juni bei den Händlern stehen. Nähere Infos findest du unter www.ktm.com
Details:
Link: Komplette Übersicht der technischen Daten KTM Modelle 2020
Link: Alle Modelle und Informationen auf: https://www.ktm.com/at/enduro/
Link: KTM EXC Modelle 2020: First Look Media Launch!

Luftfilterkasten KTM EXC 2020
Rahmen KTM EXC-F 2020

Lenker KTM EXC 2020
Video: Der KTM EXC 150 TPI Motor in der 360 Grad Ansicht:
Bericht: Enduro-Austria / Thomas Boder
Fotos: Special Thanks to KTM and Sebas Romero for great pictures! https://sebasromero.com/
Am 28.09.2019 findet in Stockerau/Senninger Lager neben dem Sportflugplatz das 3. Superenduro – HSV Burg Kreuzenstein statt. 2 Wochen später am 12.Oktober 2019 dann gleich der nächste Event: Das alljährliche 3 Stundenenduro-Stockerau.
Superenduro Stockerau:
28.09.2019: Auf einem ca. 400m langem Rundkurs werden verschiedene künstliche Holz- und/oder Steinund/oder Reifen- und/oder Erdhindernissen, ähnlich den Hindernissen aus der Maxxis Superenduro-World Championship zu befahren sein. Es werden Vorläufe zu 2 Runden, Halbfinale zu 3 Runden, 1 Hoffnungslauf zu 3 Runden und Finale zu 4 Runden gefahren. Entsprechend der Starteranzahl behält sich der Veranstalter die Einteilung der Starter in Leistungsgruppen vor.
3-Stundenenduro Stockerau:
Am 12.10.2019 findet in Stockerau/Senninger Lager neben dem Sportflugplatz das alljährliche 3 Stundenenduro-Stockerau statt. Auf einem ca. 15 min. langem Rundkurs wird ein 3 stündiges Endurorennen veranstaltet. Die Teilnahme kann in Teams zu 2 Personen oder alleine bestritten werden. Die Strecke kann auch mit geringer Geländeerfahrung gemeistert werden, da bei schwierigen Streckenabschnitten sogenannte „Chickenlines“ ausgesteckt werden.
Die genauen Infos zu den Rennen findest du auf: https://www.mx-enduro-stockerau.at/ausschreibungen/
Quellen: HSV Burg Kreuzenstein
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Enduro-Engineering begann bereits in den späten 80er Jahren mit dem Bau von high-performance Offroad-Rennprodukten welche die Bedürfnisse der damals lokalen, amerikanischen Rennfahrer erfüllen sollten.
Heute ist das Unternehmen gewachsen, verfolgt aber immer noch die selbe Philosophie um sicherzustellen, dass deren Produkte den hohen Anforderungen der Top-Level-Rennfahrer auf der ganzen Welt und auch den durchschnittlichen Fahrern gleichermaßen entsprechen.
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Quellen: MXG-PARTS (Anzeige)
Enduro-Spezialist Lars Enöckl mit Erfolgserlebnis beim "Trèfle Lozérien AMV": Der zweite Bewerb der "World Enduro Super Series" (WESS) führte den niederösterreichischen Hard-Enduro-Spezialisten Lars Enöckl auf für ihn nicht alltägliches Terrain. Der französische Enduro-Klassiker "Trèfle Lozérien AMV" wird im klassischen Wettkampfmodus bestritten. Das heißt, die technischen Schwierigkeiten halten sich in Grenzen, dafür ist das Tempo auf den Sonderprüfungen sagenhaft hoch. Lars Enöckl konnte seine X-GRIP-Husqvarna unter mehr als 600 Startern auf den 24 Gesamtrang pilotieren, in seiner E3-Klasse wurde er Vierter.
Das "Trèfle Lozérien AMV" führt an den drei Renntagen mehr als 600 Kilometer durch das französische Departement Lozére. War der Kurs im vergangenen Jahr staubtrocken und schnell, so haben Regen und Schlamm das Rennen in diesem Jahr ausgesprochen rutschig und schwierig gemacht. Speziell die schnellen Cross-Passagen auf nassem Gras ließen jede Sonderprüfung zum Husarenritt werden.
Lars Enöckl: "Das Rennen war sehr intensiv. Es hat geregnet und war sehr kalt. Diese Bedingungen haben Alles sehr spannend gemacht. Fahrerisch habe ich am ersten Tag ein wenig gebraucht, um mich an die Sonderprüfungen zu gewöhnen, auch ein Sturz war dabei. Mit jedem Kilometer bin ich aber besser mit den Bedingungen und dem rutschigen Kurs zurecht gekommen. Die Zeiten in den Sonderprüfungen wurden auch immer besser. Am letzten der drei Tage war es wirklich sehr ok. Ich bin mit Gesamtrang 24 wirklich zufrieden. Und der vierte Platz in meiner E3-Klasse freut mich auch sehr. Das klassische Enduro ist nicht so ganz meine Welt, daher bin ich zufrieden, hier gute Punkte für die WESS-Gesamtwertung gesammelt zu haben."
Die "World Enduro Super Series" macht als nächstes Station in Österreich. Beim "Erzbergrodeo" in der Steiermark (30. Mai – 2. Juni) kann Lars Enöckl seine Hard-Enduro-Fähigkeiten wieder voll ausspielen.
PA: C.Panny, Fotos: Carmen Mayr
KTM EXC 2020 Presse Launch Spanien: Am 20.05.2019 war es soweit. Die von vielen lang ersehnten KTM EXC Enduromodelle für die Saison 2020 wurden in Bassella/Spanien vorgestellt. Keine geringeren als Jonny Walker und Taddy Blazusiak haben die neuen Modelle vorgefahren und der Motorradpresse präsentiert.
KTM hat bei der Modellpflege bewusst auf große Neuentwicklungen - bis auf eine Ausnahme - verzichtet und sich auf die radikale Verbesserung und Weiterführung bewährter Konzepte entschieden. So konnte bei allen Kubaturen das Gewicht gedrückt und die Zuverlässigkeit gesteigert werden.
Die 2020er KTM Modelle werden von neuen und noch effizienteren Motoren angetrieben. Sie besitzen ein überarbeitetes Fahrwerk mit einer verbesserten WP XPLOR-Federung, ein geschärftes Handling, ein neues Bodywork, einen neuen Luftfilterkasten, ein neues Kühlsystem und eine neue Auspuffanlage. Mit einem hochwertigen NEKEN-Lenker, Brembo-Bremsen, No-Dirt-Fußrasten und CNC-gefrästen Naben mit Giant-Felgen wird die KTM EXC 2020 zu den schnellsten und extremsten Enduros am Markt.
Als besonderes Highlight zum 25 jährigen Jubiläum des Erzberg Rodeos hat KTM für die kommende Saison die KTM EXC 300 TPI Erzbergrodel Limited Edition (500 Stück) auf den Markt gebracht. In dieser Konfiguration wird das Motorrad „ready to race“ für die härtesten Rennen der Welt angeboten. Die Liste der Extras umfasst neben den obligatorischen supersoft Reifen bereits Lüfter, Kühlerschützer, Motorschutz, Bremsscheibenschutz vorne und hinten, geschlossenen Handguards und Bergeschlaufen – also im Grunde genommen wirklich bereit für das Harescramble am Iron Giant!
Auch die SixDays Modelle glänzen wieder mit diversen Powerparts wie zum Beispiel Lüfter für die 4T-Motorräder, gefräster Gabelbrücke, Schnellversteller der Federvorspannung an der Gabel, Mapping Schalter und natürlich dem Dekor, welches für 2020 in Anlehnung an den Austragungsort der ISDE in Portugal gestaltet wurde.
Weiters wurde eine komplette Neuentwicklung enthüllt: Die KTM EXC 150 TPI. Dieses Motorrad wurde von vorne bis hinten neu überdacht und konstruiert und stellt für viele junge Fahrer und Anhänger der leichten und einfach zu bewegenden Motorräder eine ernstzunehmende Option dar! Agiles Handling und ein breites nutzbares Drehzahlband werden versprochen – aber mehr dazu im finalen Bericht.
Die wichtigsten Novitäten im Überblick:
KTM EXC 2-stroke:
- Überarbeitetes Chassis mit mehr lateraler und Torsionssteifigkeit
- Der Verzicht auf den Kickstarter (kann nachgerüstet werden)
- Neu konstruierter Öltank
- Erweiterung um einen Umgebungsdrucksensor für schnelleres Ansprechverhalten auf Änderung der Seehöhe
- Neue Abgasanlage – Birne mit Rippen für mehr Steifigkeit an den neuralgischen Stellen
KTM 4-stroke:
- Wie bei den 2T Modellen überarbeiteter Rahmen
- Kompletter Verzicht auf eine Kickstarter (Nachrüsten nicht mehr möglich)
- Überarbeitete Zylinderköpfe mit höherer Verdichtung an allen Modellen
- Neue dreiteilige Abgasanlage
Nach der Präsentation geht es zum Test ins Gelände. In Kürze folgt dann hier auf Enduro-Austria der ausführliche Bericht zu den neuen KTM Modellen.
Link: Alle Modelle auf https://www.ktm.com/at/enduro/
KTM EXC Modelle 2020:
KTM 150 EXC TPI 2020
KTM 250 EXC-F Six Days 2020
KTM 250 EXC-F 2020
KTM 250 EXC TPI 2020
KTM 300 EXC TPI Erzbergrodeo
KTM 300 EXC TPI 2020
KTM 350 EXC-F Six Days 2020
KTM 350 EXC-F 2020
KTM 450 EXC-F Six Days 2020
KTM 450 EXC-F 2020
KTM 500 EXC-F Six Days 2020
Senior Product Manager Offroad Joachim Sauer zur neuen KTM 2020:
„Die neuen KTM EXC-Enduros sind zu allem bereit. Angesichts brutaler Herausforderungen wie der World Enduro Super Series, welche klassische Enduro-Rennen ebenso beinhaltet wie einige der härtesten Events der Welt, müssen die KTM EXC-Modelle auf extreme Bedingungen vorbereitet sein. Dank der Bemühungen unserer Entwicklungsteams in aller Welt, welche selbst leidenschaftliche Motorradfahrer sind und die Wünsche unserer Kunden verstehen, und dank unserer Werksfahrer, die unsere Bikes ultimativen Langzeittests unterziehen, verbessern wir unsere unerreichten Enduros mit atemberaubender Geschwindigkeit weiter. Die KTM EXCs des Jahres 2020 stellen eine neue Generation von Enduros dar, die auf eine herausragende Ahnenreihe zurückblicken und mit den neuesten Innovationen aufstrebende Enduristen und Profis in gleichem Maße zufriedenstellen."
Um auch noch das letzte Quäntchen Performance aus den neuen KTM EXCs herauszukitzeln, hat KTM eine hochwertige Auswahl an KTM PowerParts entwickelt, mit denen Fahrer ihre Maschinen weiter aufwerten können. KTM-Enduro-Fans bieten sich außerdem eine breite Palette an Fahr-, Schutz- und Freizeitbekleidung in Form der KTM PowerWear, was sicherstellt, dass sie auf und abseits ihres Bikes immer READY TO RACE sind.
Alle Modelle auf https://www.ktm.com/at/enduro/
Bericht: Enduro-Austria, T.B. Fotos: Enduro-Austria und KTM

HardEnduroSeries Germany: Gutzeit dominiert den zweiten Saisonlauf in Crimmitschau. Der Veranstalter in Crimmitschau erhöhte den Schwierigkeitsgrad zum Vorjahr um ein Vielfaches. Die HardEnduroSeries Germany kam am letzten Wochenende an den Ort zurück wo vor einem Jahr alles begann. Bei erneut sommerlichen heißen Temperaturen gab es in Crimmitschau ein Rennwochenende der Extraklasse, denn mit dem Sächsischen Offroadcup und einem Superenduro am Samstagabend gab es reichlich Rennaction.
X-Grip Prolog Award
Der Renntag begann für die 157 Teilnehmer zunächst mit dem Prolog, dieser bestimmt bei der HardEnduroSeries Germany immer die Gruppeneinteilungen für den weiteren Renntag. Auf einer Sonderprüfungsähnlichen Runde waren die klassischen Enduro Fahrer diesmal leicht im Vorteil. Dies zeigt sich auch im Ergebnis, denn mit Tim Apolle und Kevin Nieschalk waren zwei Fahrer an der Spitze die Ihre Ausbildung ganz klar in diesem Bereich gemacht haben. Robert Scharl auf Platz 5 und Blake Gutzeit auf 6 hielten sich stattdessen noch etwas zurück, dies sollte sich aber am weiteren Renntag noch ändern.

Gruppenrennen – Siege für Hentschel und Gutzeit
Aufgrund der Hitze und der langen anspruchsvollen Runde entschied man sich die Distanz auf 90 Minuten zu verkürzen. Dennoch waren die meisten Fahrer nach diesem Teil des Renntages schon völlig ausgepowert. Der HET Reinsdorf hatte in die Kiesgrube Gablenz / Crimmitschau eine kräftezehrende anspruchsvolle Runde gezaubert die den Titel Hardenduro zurecht trug.
Im ersten Gruppenrennen lieferten sich Tim Apolle und Leon Hentschel ein spannendes Duell. Die Führung wechselte auf der 20 Minuten langen Runde mehrfach. Am Ende setzte sich Hentschel allerdings durch und sicherte sich einen Platz in der ersten Reihe für das Finalrennen. Im zweiten Gruppenrennen war es Blake Gutzeit der fehlerfrei seine Runden drehte und den Heat vor Tobias Wittek gewinnen konnte.
Finale – Gutzeit schlägt zurück
Im Finale über 90 Minuten oder 4 Runden wurden auf der Runde weitere spektakuläre Abschnitte eingebunden. 83 Fahrer stellten sich hier der Herausforderung bei senkender Hitze. Glücklicherweise machten die Vorhergesagten Gewitter einen Bogen um die Strecke, denn sonst wären einige Hänge zu unbezwingbaren Gegnern geworden.
Den besten Start erwischte Tim Apolle gefolgt von Robert Scharl und Blake Gutzeit. Der Südafrikaner Gutzeit hatte an einen der ersten Berge einen kleinen Hänger und verlor etwas an Boden.
In Runde 2 hatte er dann aber bereits die Spitze übernommen und setzte sich etwas ab. Dahinter pendelte sich das Ergebnis auch ein, mit Tim Apolle auf Platz zwei und Robert Scharl als Dritter waren die Plätze auf den Podest bezogen.

Die Seniorwertung war erneut eine klare Angelegenheit für Dirk Peter und bei den Junioren siegte zum zweiten Mal Louis Richter. Beide setzten sich damit bereits etwas von ihren Verfolgern ab. In der Gesamtwertung hat sich die Spitze hingegen weiter zusammengeschoben. Scharl führt weiterhin mit 2 Punkten vor dem neuen zweitplatzierten Blake Gutzeit und Tim Apolle. Auch Leon Hentschel auf Platz 4 hat mit 5 Punkten Rückstand noch alle Chancen für die zweite Saisonhälfte die am 11.08. in Vellahn fortgesetzt wird.

PA: Denis Günther, Fotos: S.B. Foto / Silvio Bronst

Enduro Trophy: 2. Lauf am Red Bull Ring: Eine Sternstunde von Philipp Schneider! Der 2.Lauf zur Enduro Trophy am Red Bull Ring in Spielberg sorgte heuer für einige Überraschungen. Der Red Bull Ring ist eher bekannt als leichte, aber kräfteraubende Strecke. Als Fahrer erinnert man sich da mitunter an staubige Hitzeschlachten im Hochsommer...
Dieses Jahr war vieles anders: Veranstalter Peter Bachler und sein Team haben die Runde etwas modifiziert. In diese neue Runde wurden mehr Elemente aus dem Trialparcours integriert und die durchschnittliche Rundenzeit auf ca. 10 Minuten angehoben. Es war jetzt keineswegs so, dass die Runde nicht zu schaffen war. Sie war aber immerhin so knackig, dass einige Fahrer manche Passagen zweimal anfahren mussten.

Bei den Profis kam später auch noch leichter Regen dazu, was zu einer Glanzleistung von Philipp Schneider führte, - dazu später. Der erste Lauf fand bei bestem Endurowetter statt. Die Strecke war vom Regen in der Vorwoche noch etwas rutschig, insgesamt jedoch ganz gut fahrbar. Die Abschnitte mit den glatten Steinen haben einigen Fahrer etwas Schweiß gekostet. Dennoch: Optimale Bedingungen für gutes Racing. Insgesamt waren im ersten Lauf 100 Fahrer am Start.Das Ergebnis: Klasse E1: 1. Felix Wegleitner 2. Ulrich Mayer 3. Dominikus Craigher
Klasse E2:
1. Markus Tischhart
2. Paul Moser
3. Christoph Hasler
Klasse 45+
1. Josef Podlipnig
2. Roman Markl
3. Gerald Salbrechter

Der 2. Lauf startete nach der gesetzlich vorgeschriebenen Mittagspause, pünktlich um 14.00 Uhr. In der Einführungsrunde zu diesem Meisterschaftslauf hat es zwar schon etwas getröpfelt, die Strecke war jedoch noch in optimalen Zustand. Es gab keine Staubentwicklung und die Steinpassagen waren vom ersten Lauf schon trocken gefahren.
Kurz nach dem Start zum Rennen stellte sich allerdings leichter Regenschauer ein. Das kurze Nass machte die Oberfläche etwas rutschig. Es war sehr interessant zu beobachten, wie die Profis ihre gewohnte Linie im Trialpacours nicht mehr halten konnten und begannen neue Spuren zu suchen. Philipp Schneider erwischte den besten Start und konnte mit dem einsetzenden Regen seine Technikskills perfekt ausspielen. Während die meisten anderen Piloten Probleme bekamen konnte nur Toni Mulec seinen Speed mitgehen. Dieser schaffte es schließlich auch Schneider zu überholen. Philipp hat zwar noch bis zum Rennende voll gepusht, musste sich aber mit Tagesrang 2 begnügen. Da Mulec keine österreichische Lizenz besitzt, feiert Philip Schneider seinen ersten Meisterschaftssieg, -Gratulation!
Klasse Profi:
1. Toni Mulec
2. Philipp Schneider
3. Walter Feichtinger
4. Matthias Wibmer
5. Florian Reichinger
Klasse Junior:
1. Matthias Bachner
2. Maurice Egger
3. Alexander Neuhold
Klasse E3:
1. Aleks Mlekuz
2. Lukas Wimmer
3. Andreas Striessnig

Im 2. Lauf waren ebenfalls weit über 100 Fahrer am Start. Der Red Bull Ring ist für die Fahrer immer angenehm. Anders als bei anderen Rennen muss man nicht lange nach der Strecke suchen. Man kann auch locker in das Fahrerlager reinfahren und seinen Parkplatz suchen, ohne in Gefahr zu laufen einen Kilometer retour schieben zu müssen. Nebenbei gibt’s auch eine Bike Waschanlage und exzellente Verköstigung.
Wer sehen will wo richtig Geld investiert wird, muss sich nur auf die Tribüne des Red Bull Rings setzen. An diesem Tag waren zufällig auch einige Autorennen. Diese waren sogar für Motorradinteressierte spannend. Die Fahrer hatten übrigens die gleichen Probleme mit dem Regen wie die Enduristen. Dort fährt man dann halt mal ins Kiesbett. Sieht angenehmer aus als ein Sturz mit der Enduro ;-)!
Vielen Dank an das Trophy Team für das großartige Rennen! Der nächste Event der Enduro Trophy findet am 20. Juli in Rothenfels statt. Am Tag darauf folgt dann der 2. Lauf zur internationalen Team- und Kids- Trophy.
Link: www.enduro-trophy.com
Link: Enduro ÖM: Philipp Schneider feiert sein bestes ÖM-Resultat!

Bericht: Enduro-Austria, R.W., Fotos: J. Kundegraber
- WESS Runde 2: Joseph Garcia gewinnt das Trèfle Lozérien AMV
- Gesamtsieg für Kristof Kouble bei Enduro EM in Brezno!
- Enduro ÖM: Philipp Schneider feiert sein bestes ÖM-Resultat!
- 5. Int. Classic Enduro Mühlen am 1. und 2. Juni 2019!
- Enduro EM: Albin Elowson gewinnt Tag 1 in Brezno / Slowakei
- Juniorreport: Fabian Kaltenbrunner zum JuniorEnduroCup Spielberg!
- Das Erzbergrodeo XX5 wird härter und länger!
- Zentralistrien, Südistrien oder Enduro in Lika…
- 1.Kinder-Enduro-Testtag des Enduro Team Waldviertel!
- Fanguide 2. Lauf der HardEnduroSeries Germany
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