Ein Lauf der Hoffnung schenkt! Botschafter:innen fördern Teilnahme am Wings for Life World Run: Am 5. Mai um 13 Uhr fällt der Startschuss für die 11. Ausgabe des Wings for Life World Run. Der Flagship Run in Wien ist mit 13.500 Starter:innen bereits restlos ausverkauft. Wer nicht in der Hauptstadt Österreichs dabei sein kann und trotzdem beim größten Lauf der Welt starten will, kann virtuell mit der Wings for Life World Run App mitmachen....

Schon 70 App Run Events sind österreichweit geplant, bei denen Teilnehmer:innen gemeinsam auf einer vorgegebenen Strecke unterwegs sind. Alternativ können Starter:innen mit der App ganz individuell und ortsungebunden laufen, rollen oder gehen. Egal wo und wie, alle Startgelder fließen zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung und helfen, eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden. Die Anmeldung ist unter www.wingsforlifeworldrun.com möglich.
Während des Warm-Up-Events im Audi House of Progress in Wien unterstrich Wolfgang Illek, Fundraising-Leiter der Stiftung Wings for Life, die entscheidende Bedeutung von Spendengeldern für die Rückenmarksforschung. Die Stiftung investiert weltweit in vielversprechende Forschungsprojekte und klinische Studien zur Heilung von Rückenmarksverletzungen.

„50 Prozent aller Unfälle passieren im täglichen Straßenverkehr. Ungefähr 24 Prozent sind Stürze im täglichen Leben. Man denkt an einen Arbeiter, der von der Leiter fällt, oder die alte Dame, die über die Treppe runterstolpert. 17 Prozent sind andere Unfälle, wie beispielsweise Sprünge in seichtes Wasser. Und ganz zum Schluss kommen Sportunfälle mit 9 Prozent, davon 6 Prozent normale Sportunfälle und 3 Prozent Extremsport. Wenn man das sieht, sieht man sehr schnell, dass eine Querschnittslähmung jeden treffen kann“, so Wolfgang Illek. „Bis dato konnten wir gesamt nahezu 300 Forschungsprojekte finanzieren. Derzeit laufen 62 Projekte. Und worüber wir sehr glücklich und stolz sind, dass wir mit 18 Prozent jetzt in der Klinik sind. Das bedeutet, die Forschungsprojekte laufen am Menschen und genau dort wollen wir hin.“
Die Wings for Life World Run Ambassadors Klara Fuchs, Michael Strasser und Philipp Kuttin ergänzten die Gesprächsrunde durch ihre persönlichen Erfahrungen und beleuchteten dabei die verschiedenen Aspekte und Besonderheiten des globalen Spendenlaufs.
„Der Beweggrund ist, dass es einfach mal nicht um mich geht. Dass man startet, soll die Forschung unterstützen und dass man anderen Menschen Aufmerksamkeit schenkt. Vor allem finde ich es wundervoll, dass dieser Lauf die Forschung und die Medizin mit dem Sportlichen verbindet. Und das ist eine sehr spezielle Kombination, in der es auch um Diversität im Leben geht“, sagt Klara Fuchs, Influencerin und Mentaltrainerin.
Auch Michael Strasser, Triathlet und Spezialist für Langstreckenradfahren, ist begeistert: „Es geht weniger um persönliche Eitelkeit! Das Schöne bei diesem Lauf ist, dass es wie ein Familientreffen ist. Da trifft sich die ganze Sportwelt. Es geht nicht darum, wie weit man läuft, sondern dass man läuft und das Ganze für die gute Sache. Es geht um das, was nicht selbstverständlich ist, gesund zu sein.“
„Ich bin einfach jedes Jahr überwältigt, wie das Ganze zustande kommt. Dass da so viele Leute zusammenhalten, dass alle zusammen auch Spaß haben und dass es nicht wirklich um Leistungsdruck geht. Jeder kommt, hat eine Gaudi, ratscht miteinander und macht individuell, was man da an Distanz machen will. Und man bereitet damit anderen Freude. Den Personen, die im Rollstuhl sitzen und die Hoffnung haben, dass irgendwann mal ein Mittel gefunden wird, dass man wieder gehen oder generell alles normal machen kann“, sagt der ehemalige Nordische Kombinierer Philipp Kuttin, der seit August 2020 durch einen Sturz vom Balkon im Rollstuhl sitzt.
Alle Informationen zum Wings for Life World Run und wie man dabei sein kann unter www.wingsforlifeworldrun.com

Quellen: Wings for Life/Citybeam Communications, Foto 2: Matthias Heschl
Exklusives, dreitägiges Motorraderlebnis in Südspanien: Für stolze Besitzer der Modelle Norden 901, Norden 901 Expedition, 701 Enduro, sowie der 701 Enduro LR ist das neue Husqvarna Trek-Event das fahraktive Event, das sie auf keinen Fall versäumen sollten. Organisiert wird die 2024 erstmals durchgeführte Veranstaltung direkt vom Team von Husqvarna Motorcycles und umfasst eine mehrtägige Motorradtour durch die Weiten von Granada in Spanien...

Sie wurde speziell für Motorradfans entwickelt, die ihre Motorräder gerne auf abenteuerliche Weise durch abwechslungsreiches Gelände und atemberaubende Landschaften bewegen. Das Event findet vom 18. bis 22. November 2024 statt und ist auf 70 Teilnehmer limitiert. Interessierte sollten deshalb schnell sein um sich ihren Platz bei dieser außergewöhnlichen Veranstaltung zu sichern.
Von der Ankunft bis zur Abreise ist alles bereits organisiert, damit sich die Fahrer voll und ganz darauf konzentrieren können, die verborgenen Schätze von Granada auf zwei Rädern zu entdecken. Somit können sie das Fahrerlebnis, die Kultur und die beste Gastfreundschaft, die Südspanien zu bieten hat, voll und ganz genießen.

Im Mittelpunkt von Husqvarna Trek steht zweifelsohne die Zeit, die man auf zwei Rädern verbringt. Die Teilnehmer können sich nicht nur auf abenteuerliche Tage auf Bergpässen, Schotterstraßen und Waldwegen freuen, sondern auch atemberaubende Aussichtspunkte entdecken, die nur mit dem Motorrad zu erreichen sind.
Die Routen wurden von erfahrenen Guides, die die Region bestens kennen ausgewählt. Und neben der Möglichkeit selbstständig durch das Gelände zu navigieren, gibt es auch Guides die die Touren mit begleiten. Auch technischer- und medizinischer Support ist jederzeit verfügbar, falls er benötigt wird. Durch den inkludierten Fotoservice erhalten die Fahrer im Anschluss an die Veranstaltung Fotos und Videos zur Verfügung gestellt, um sich dauerhaft an diese unvergesslichen Tage zu erinnern.

Folgende Leistungen sind im Eventpaket enthalten:
Selbstnavigation mit zur Verfügung gestellten GPX-Routen, die von einheimischen Tourguides geplant wurden. Diese beinhalten die absoluten Hotspots in der Region.
Tourguides - Morgends einfach auf das Bike steigen und losfahren.
Gepäcktransport - das Gepäck wird jeden Tag in ein Begleitfahrzeug verladen und mittransportiert, damit die Fahrer sich voll und ganz auf ihr Motorradabenteuer fokussieren können.
Technischer Support - die Teilnehmer können sich ohne Sorgen auf das Fahrerlebnis konzentrieren, denn sie wissen, dass das Team von Husqvarna Motorcylces stets zur Stelle steht, um ihnen technischen Problemen oder Pannen umgehend zu helfen.
Medizinischer Support - auch hier steht ein Team stets zur Verfügung um im Falle eines Notfalls direkt eingreifen zu können.
Ersatzfahrzeuge - die Gruppe wird jeden Tag von Begleitfahrzeugen mit Anhänger und Ersatzmotorrädern begleitet, die im Falle einer Panne aushelfen können oder mit denen man spannende Benzingesrpäche führen kann.
Vollumfängliche Verpflegung für jeden Tag - Frühstück, Mittagessen und Abendessen sind für jeden Tag mit inkludiert. Genossen werden die Mahlzeiten gemeinsam mit Gleichgesinntan in lockerer Atmosphäre.
Event Video und Fotos - während des gesamten Events werden Fotos und Videos gemacht, um die stimmungsvollen Momente einzufangen und den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben ihre Eindrücke auch im Nachhinein noch mit ihren Freunden und Familien zu teilen.
Unterkunft für die Dauer des Events

Die Teilnehmerzahl beim Husqvarna Trek 2024 ist mit 70 Plätzen limitiert, deshalb lohnt es sich schnell bei der Anmeldung zu sein. Link: Zur Anmeldung und weiteren Informationen
Quellen: Husqvarna
Bei herrlichen Bedingungen ging die erste Classic Enduro Orientierungsfahrt auf Ulli´s Jagawiese über die Bühne. 45 Classic Meisterschaftsfahrer haben dazu ihre Nennungen in 6 Klassen abgegeben...

Zwei Etappen auf öffentlichen Asphalt und Schotterwegen mit einer Gesamtlänge von ca. 75 km waren von den Fahrern zu bewältigen. Wobei diesmal die Navigation in den nicht beschilderten Etappen die Herausforderung war.
Eine sehr schöne 1200m lange Geländesonderprüfung auf Zeit und jeweils 2 Trial-Sektionen pro Runde wurden für die Wertung herangezogen. Nach 3 Stunden Gesamtfahrzeit standen die Sieger fest.
Veteranen +70 Trabert Gerhard auf KTM 250ccm
Veteranen +65 Hirschmugl Michael auf Maico 250ccm
Oldtimer 1 Wolf Karl auf Puch 125ccm
Oldtimer 2 Reisenhofer Anton auf Puch 250ccm
Youngtimer 1 Walzer Bernhard auf KTM 2T 300ccm (Sieger over all)
Youngtimer 2 Schopohl Günter auf Husaberg 4T 600ccm

Ein großer Dank gilt Ulli Leitner und seinem Helfer Team für die gute Organisation des Classic Meisterschaft Startes 2024.
Weiter geht die Classic Enduro Meisterschaft am 11./12. Mai mit der 32. Int.Neumarkter Wertungsfahrt.
Nennungen sind auf der Homepage von Veranstalter Berni Walzer noch bis 21. April möglich.
Ergebnisliste und Meisterschaftsstand auf www.endurosenioren.at

Bericht: Endurosenioren Austria
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Am ersten Renntag der zweiten Runde der Paulo Duarte FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft dominierte Josep Garcia von Red Bull KTM Factory Racing. Der Spanier setzte sich gegen mehrere Herausforderungen seiner Rivalen durch und holte sich im portugiesischen Valpaços den EnduroGP-Gesamtsieg. Nach dem AKRAPOVIC-Supertest am Freitagabend freuten sich die Teilnehmer über einen etwas späteren Start als üblich für den Eröffnungstag des zweiten Rennens der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft. Obwohl die ersten Fahrer um 10 Uhr morgens die Startrampe verließen, stand ihnen dennoch ein sehr langer Tag bevor.

Insgesamt standen dreieinhalb Runden des 50 Kilometer langen Kurses auf dem Programm. Wegen der heißen Temperaturen und den zwölf Sondertests bedeutete das, dass der erste Tag eine anspruchsvolle Angelegenheit werden würde.
Garcia gewinnt die EnduroGP Wertung
Steve Holcombe vom Honda Racing RedMoto Enduro Team zeigte sich von Beginn an entschlossen und setzte sich beim ersten POLISPORT Extreme Test um fast drei Sekunden an die Spitze. Garcia gab sich jedoch nicht geschlagen und gewann sowohl den MAXXIS Enduro Test als auch den ACERBIS Cross Test und beendete die erste Runde mit einem Vorsprung von drei Sekunden vor Holcombe auf dem zweiten Platz.
Andrea Verona von GASGAS Factory Racing lag auf dem dritten Platz nur weitere sieben Sekunden zurück. Brad Freeman von Beta Factory Racing hatte sich nach seiner Super-Test-Strafe gut erholt und landete auf Platz vier. Während Garcia in Runde zwei seine Führung behielt, nahm Verona den Kampf mit Holcombe auf.
Doch sobald sich dieser Kampf richtig entwickelte, wurden die Bemühungen des Italieners beim darauffolgenden POLISPORT Extreme Test zunichte gemacht. Ein schwerer Fehler des GASGAS-Fahrers verschaffte Holcombe die dringend benötigte Luft zum Atmen.

Unterdessen hatte Garcia weiterhin alles im Griff. Der Spanier blieb konstant unter den ersten Drei und behielt seinen Vorsprung bis ins Ziel. Damit konnte er sich am ersten Tag den Sieg in der EnduroGP-Klasse sichern. Da es Holcombe nicht gelang, Garcia zu überholen, verteidigte er in der letzten halben Runde seinen Vorsprung vor Verona und wurde Zweiter. Verona war naturgemäß etwas frustriert über seinen kostspieligen Fehler und musste sich mit dem dritten Platz zufrieden geben. Brad Freeman konnte nicht ganz mit dem hohen Tempo des führenden Trios mithalten und brachte seine Beta auf einem einsamen vierten Platz ins Ziel.
Josep Garcia (KTM) - 1. EnduroGP: "Es war ein langer anstrengender Tag. Die Geschwindigkeit an der Spitze von EnduroGP ist sehr hoch. Ich habe einen Fehler auf der zweiten Enduro-Prüfung gemacht und musste wirklich hart arbeiten, um das zu überwinden. Es gab den ganzen Tag über keine Zeit sich zu erholen."
Ergebnis: FIM Enduro GP 2.Runde Tag 1
1. Josep Garcia (KTM) 1:11:20.16;
2. Steve Holcombe (Honda) 1:11:34.07
3. Andrea Verona (GASGAS) 1:11:46.72
4. Brad Freeman (Beta) 1:12:24.55
5. Hamish MacDonald (Sherco) 1:12:47.75
6. Jamie McCanney (Husqvarna) 1:12:54.80
7. Samuele Bernardini (Honda) 1:13:00.51
8. Mikael Persson (Husqvarna) 1:13:27.34
9. Albin Norrbin (Fantic) 1:13:27.34
10. Matteo Cavallo (TM Racing) 1:13:36.55
FIM EnduroGP Tag 2:
FIM EnduroGP: Steve Holcombe schlägt Andrea Verona im Kampf um den EnduroGP-Sieg am zweiten Tag in Valpacos. Garcia und Holcombe führen jetzt Punktegleich die Gesamtwertung an.
In der EnduroGP-Klasse waren alle Augen auf den Sieger des ersten Tages. Kann Josep Garcia en zweites Mal gewinnen? Steve Holcombe startete wie am Vortag explosiv und fuhr im Extreme Test allen davon. Anders als am Vortag antwortete Garcia nicht sofort. Holcombe gewann den folgenden MAXXIS-Enduro-Test und baute einen Vorsprung von neun Sekunden auf Nathan Watson von Beta Factory Racing auf, während Verona vier Zehntelsekunden dahinter auf dem dritten Platz lag.

Garcia, der in der Gesamtwertung auf dem sechsten Platz lag, hatte jetzt noch viel zu tun. Mit dem Sieg im ACERBIS Cross Test kam er endlich in Fahrt und rückte am Ende der ersten von drei Runden auf den dritten Gesamtrang vor. Holcombe hatte mit einem Vorsprung von 10 Sekunden vor Verona auf dem zweiten Platz die volle Kontrolle. In der zweiten Runde blieb Holcombe weiterhin an der Spitze, während Verona und Garcia sich die Testsiege teilten. Sein Vorsprung hatte sich jedoch verringert und zu Beginn der dritten und letzten Runde trennten die ersten drei nur noch 10 Sekunden.
Holcombe startete stark und gewann den finalen Extreme Test. Verona gelang dasselbe auf der finalen MAXXIS Enduro-Prüfung. Holcombe wehrte die Angriffe von Verona und Garcia ab und behielt wie schon eine Woche zuvor einen kühlen Kopf. Er schaffte es nach über einer Stunde gezeiteter Sondertests den Sieg mit nur einer Sekunde Vorsprung zu erringen. Obwohl Verona sein Bestes gab, um den letzten Test zu gewinnen, konnte er den Honda-Fahrer nicht besiegen und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Garcia gab zu, beim letzten Test für den Sieg „All-In“ gegangen zu sein, ging aber ein wenig zu weit ans Limit und landete im Dreck. Da seine Chance auf einen Doppelsieg in Valpacos schwand, musste sich der Spanier mit dem dritten Platz begnügen.
Nachdem er seinen Sturz am ersten Tag überstanden hatte, zeigte Watson eine starke Leistung und wurde Vierter. Der Beta-Fahrer spürte immer noch die Auswirkungen des gestrigen Sturzes und konnte nicht mit den drei besten Fahrern mithalten. Jamie McCanney von Fast Eddy Racing zeigte weiterhin solide Leistungen und belegte den fünften Gesamtrang. Der Manxman fuhr am zweiten Tag gut und lieferte sich einen harten Kampf mit Brad Freeman (Beta) und Samuele Bernardini (Honda), um sich seinen ersten EnduroGP-Top-5-Platz der Saison zu sichern.
Nach dem aufregenden Start der Paulo Duarte FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft in Portugal mit den Runden eins und zwei geht die Meisterschaft vom 10. bis 12. Mai zur dritten Runde nach Bacau in Rumänien.

Steve Holcombe (Honda) – 1. EnduroGP: „Der Kampf um den Sieg heute war unglaublich. Ich liebe es, so Rennen zu fahren, aber ja, der Druck bei diesem letzten Test war ziemlich groß. Es fühlte sich gut an, zusammenzuhalten und den Sieg zu erringen. Ich habe meinen Stil heute ein wenig geändert und versucht, so geschmeidig wie möglich zu bleiben. Ich denke, das hat im Laufe des Tages geholfen. Jetzt bin ich gleichauf in der Meisterschaftsführung, also lasst uns sehen, wie Rumänien nächsten Monat ausgeht!“
Andrea Verona (GASGAS) – 2. EnduroGP: „Der Kampf heute mit Steve und Josep war unglaublich. Natürlich wollte ich gewinnen, aber über den zweiten Platz kann ich mich nicht allzu sehr aufregen, weil ich alles gegeben habe. Die Zeiten waren so knapp und es hätte in beide Richtungen ausgehen können. Ich bin mit meinem Speed, Fitness und Fahrverhalten superzufrieden. Ich freue mich auf die dritte Runde.“
Josep Garcia (KTM) – 3. Platz EnduroGP: „Ich bin heute Morgen gestürzt und habe etwas Zeit verloren. Bei dem hohen Tempo darf man solche Fehler nicht machen. Ich habe das recht gut weggesteckt und war beim Abschlusstest wieder dabei. Ich habe alles gegeben, aber ein weiterer Sturz hat mir heute den Sieg verwehrt.“
Ergebnis: FIM EnduroGP World Championship, Runde 2 – Tag 2
1. Steve Holcombe (Honda) 1:01:24.91
2. Andrea Verona (GASGAS) 1:01:25.99
3. Josep Garcia (KTM) 1:01:45.15
4. Nathan Watson (Beta) 1:02:11.91
5. Jamie McCanney (Husqvarna) 1:02:35.29
6. Brad Freeman (Beta) 1:02:39.28
7. Samuele Bernardini (Honda) 1:02:43.54
8. Zach Pichon (Sherco) 1:02:53.60
9. Jeremy Sydow (Sherco) 1:03:00.29
10. Matteo Cavallo (TM Racing) 1:03:03.15
EnduroGP Gesamtwertung (nach 2 Runden)
1. Steve Holcombe (Honda) 72
2. Josep Garcia (KTM) 72
3. Andrea Verona (GASGAS) 62
4. Nathan Watson (Beta) 41
5. Samuele Bernardini (Honda) 38
6. Jamie McCanney (Husqvarna) 35
7. Brad Freeman (Beta) 34
8. Hamish MacDonald (Sherco) 30
9. Mikael Persson (Husqvarna) 26
10. Zach Pichon (Sherco) 25
PA: Enduro GP, Fotos: Prime Stadium
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Mit vielen Neuerungen startete vergangenes Wochenende der aunerÖEC in seine leider letzte Saison. Die Voraussetzungen hätten besser nicht sein können, bei sommerlichen Temperaturen und Traumwetter präsentierte sich die Strecke in einem Topzustand. Das tolle Ambiente durch das herrschaftliche Schloss Töscheldorf wirkt schon beinahe surreal...

Der Ablauf des gesamten Wochenendes wurde vom ÖEC-Chef Tom Pirolt neu organisiert, so gab es am Samstag das ÖEC Hauptrennen und am Sonntag dann das neu einberufene ÖM Sprintenduro auf verkürzter Strecke, sowie die Läufe zum Sherco-Superenduros.
Die Anreise begann für die meisten Teilnehmer am Freitag, die Zeit wurde für Benzingespräche und das Abgehen der Sonderprüfung genutzt. Der erste Abend ging bei den meisten noch recht ruhig über die Bühne, denn Samstag war Renntag und begann am Vormittag mit der Besichtigung der Sonderprüfung und danach mit der gezeiteten Runde auf eben dieser, losgelassen vom charmanten Motivationsgirl Roxy.
Unter dem Motto „Back to the Roots“ startete das gesamte Fahrerfeld wieder gemeinsam in das Hauptrennen, dafür aber wieder mit mehr Zeit um die geforderten Runden abzuspulen. Es galt abwechselnd vier Runden auf der Sonderprüfung und vier auf der Etappe für alle ÖEC-Gruppen zu absolvieren, die ÖM-Klassen mussten eine Runde mehr machen. Für das Ganze waren wieder fünf Stunden Zeit.

Nachdem die Qualifikation abgeschlossen war, starteten die ersten 200 Starter um 13.15 Uhr in das Rennen, eine Stunde später wurden alle anderen losgelassen. Die Sonderprüfung war teilweise ganz schön staubig, da wurde der Eine oder Andere Überholvorgang richtig knifflig. Die Etappe war durchgehend super befahrbar, die Strecke präsentierte sich von der besten Seite, der Gripp war perfekt.
Es gab wieder zwei schwere Elemente, zum einen waren dies wieder die zwei Steilhänge auf die Forstwege hinauf, welche heuer aber für die Meisten kein größeres Problem darstellte, da eigentlich Traktion ohne Ende vorhanden war, zumal die Spuren nicht so tief waren, da es vorher kein Training gab. Das zweite schwere Element war wieder die Schrägfahrt zur Liane, auch hier hatte man genug Traktion, sodass beinahe jede Richtung eingeschlagen werden konnte.

Es gab auch wieder ein Zeitfenster in der SP für die Schnellsten, bzw. wurde jede Runde nach den Qualizeiten gestartet. In den ersten zwei Runden kam es beim Anstehen zur Sonderprüfung zu gröberen Stauungen. Genau als sich alles einzuspielen begann kam es leider zu einem Unfall auf der Sonderprüfung. Die Erstversorgung dauerte leider einige Zeit und so löste sich dieser Stau bis zum Schluss nicht mehr auf. Dies wurde von den Veranstaltern auch zur Kenntnis genommen und für die Zukunft soll es da Adaptierungen geben.
Nach fünf staubigen Stunden wurde die Sonderprüfung geschlossen und so standen folgende glückliche Gewinner fest:
Klasse Jungspund:
1. Köstenberger Julian
2. Hofer Maximilian
3. Dorfer Max
Klasse E1:
1. Ederer Jonas
2. Wutte Patrick
3. Lehner Adrian
Klasse E2:
1. Isopp Manuel
2. Brichard Timon
3. Wechselberger Lukas
Klasse E3:
1. Resinger Christian
2. Untersteiner Samy
3. Iby Jeremias
Klasse Damen:
1. Muigg Petra
2. 2. Gedermann Tanja
3. Waldhauser Naomi
Klasse Rookies:
1. Herbitschek Raphael
2. Zeilinger Sven
3. Pinter Sebastian
Klasse Junior:
1. Bergmeister Jakob
2. Brandstetter Felix
3. Riegler Lukas
Klasse Senioren:
1. Steiner Armin
2. Edlinger Anton
3. Bernsteiner Paul
Klasse Veteranen:
1. Pöschl Rudi
2. Kaiser Johann
3. Kaiser Christian
ÖM Jugend:
1. Kropitsch Luca
2. Pinter Samuel
3. Bachler Fabian
ÖM Junior:
1. Liszka Roland
2. Hutter Valentino
3. Rinner David
ÖM Open:
1. Zsigovits Norbert
2. Egger Maurice
3. Hecher Thomas
Hobbyklasse:
1. Haslauer Peter
2. Hick Lorenz
3. Otter Valentin
Mit der abendlichen Tagessiegerehrung begann dann auch die sehr unterhaltsame Althofener Nachtschicht über die aber der Mantel des Schweigens gehüllt wird, wer nicht dabei war ist selbst schuld.
Der Sonntag startete für die ÖM Klassen pünktlich um 10.00 Uhr mit dem neu einberufenen Sprintenduro, bei dem es in 30 Minuten auf verkürzter Strecke der Sonderprüfung galt, so viele Runden wie möglich zu schaffen. Dieses neue Format hat aufgrund des Massenstarts und der relativ kurzen Renndauer einiges an Würze zu bieten und man konnte tolle Rennaction genießen.

In der Klasse ÖM Open hatte der junge Kärntner Tom Hecher (Obereder Motos) einen Topstart und zog den Holeshot, dicht gefolgt von dem starken Ungarn Norbert Zsigovits (Team X-Grip), welcher rasch aufschloss. Doch durch eine kleine Unachtsamkeit des Ungarn stürzte dieser und verschaffte Hecher einen kleinen Vorsprung, welchen er bravourös ins Ziel brachte. Dahinter kämpfte sich Schnölzer Marcel (Team KTM Walzer) auf einen tollen dritten Platz.

Die ÖM Sprintrennen endeten mit folgenden Siegern:
ÖM Jugend:
1. Kropitsch Luca
2. Bachler Fabian
3. Pinter Samuel
ÖM Junior:
1. Liszka Roland
2. Wunderlich Jan
3. Rinner David
ÖM Open:
1. Hecher Thomas
2. Zsigovits Norbert
3. Schnölzer Marcel
Für alle anderen war der Sonntag ein gemütlicher Trainingstag, wo die Etappe ausführlich von 10.00 – 16.00 Uhr befahren werden konnte.
Am Nachmittag standen dann die Läufe des Sherco-Superenduros auf dem Programm, wo in den Klassen ÖEC Hobby, ÖM Jugend, ÖM Junior und ÖM Open um die Plätze auf dem Podest gefightet wurde. Bei zahlreichen Zuschauern und Temperaturen von knapp 30 Grad wurde eine tolle Show geboten.

Schon bei den Vorläufen kristallisierten sich die Spezialisten heraus, namentlich erwähnen muss man auf jeden Fall den jungen Ungarn Roland Liszka, welcher eine Bestzeit nach der anderen mit einer Leichtigkeit in den Kurs brannte. Tolle Rennaction vom Feinsten. Nach den Finalläufen standen also folgende Sieger fest:
ÖEC Hobby:
1. Rankl Marvin
2. Werther Tobias
3. Brandstetter Felix
ÖM Jugend:
1. Kropitsch Luca
2. Pinter Samuel
3. Bachler Fabian
ÖM Junior:
1. Liszka Roland
2. Wunderlich Jan
3. Vötsch Anton
ÖM Open:
1. Zsigovits Norbert
2. Egger Maurice
3. Hecher Thomas
Das ergibt eine Tageswertung in den ÖM Klassen am Sonntag, wenn man das Sprintrennen mit den Superenduroläufen addiert:
ÖM Jugend:
1. Kropitsch Luca
2. Pinter Samuel
3. Bachler Fabian
ÖM Junior:
1. Liszka Roland
2. Wunderlich Jan
3. Vötsch Anton
ÖM Open:
1. Zsigovits Norbert
2. Egger Maurice
3. Hecher Thomas
Der X-Grip Teamfahrer Norbert Zsigovits ist also der große Triumphator der ÖM im Zuge des aunerÖEC´s in Althofen/ Kärnten.

Zum Schluss beziehen sich die Dankesworte natürlich wie immer auf die Organisatoren rund um ÖEC-Chef Tom Pirolt, der einmal mehr ein tolles Rennen mit toller Verpflegung und einer super Party auf die Beine gestellt hat. Vor allem aber Danke sagen muss man der Familie Knafl, welche uns auf diesem wunderschönen Anwesen unseren Sport ausüben lassen. Das kann man in Zeiten wie diesen nicht oft genug erwähnen. Wir freuen uns auf den nächsten Lauf, bis dahin bleibt am Gas.
Links:
Ergebnisse ÖM auf der AMF Website
Super Fotos gibt es wieder von Niki Peer auf Facebook
Enduro Staatsmeisterschaft: Wertung nach 2 Durchgängen: (Quelle AMF)
Klasse Open
1 Zsigovits Norbert HUN GasGas
2 Egger Maurice A/ST KTM
2 Hecher Thomas A/K GasGas
4 Preuhs Manuel A/NÖ Husqvarna
5 Schnölzer Marcel A/K KTM
6 Kaiser Johann A/ST GasGas
6 Spendl Dominic A/K Sherco
8 Zierer Kilian A/ST Beta
9 Kirchmayer Florian A/ST Sherco
10 Herzog Florian A/NÖ Husqvarna
11 Raffezeder Mathias A/OÖ Sherco
12 Raffezeder Simon A/OÖ Sherco
13 Salbrechter Florian A/K Sherco
13 Amberger Markus A/NÖ KTM
15 Buchinger Matthias A/NÖ Beta
16 Unterkirchner Michael A/T GasGas
17 Muigg Nikon A/T Beta
18 Gappmaier Daniel A/ST GasGas
19 Oberngruber Stefan A/OÖ Husqvarna
20 Holler Martin A/ST Beta
Klasse Junior
1 Liszka Roland HUN KTM
2 Vötsch Anton A/ST KTM
2 Wunderlich Jan A/ST KTM
4 Rinner David A/ST KTM
5 Hofer Lukas A/ST KTM
6 Zach Maximilian A/ST KTM
7 Steinkellner Lorenz A/K GasGas
7 Schabernig Tristan A/ST GasGas
9 Eder Manuel A/OÖ KTM
10 Hutter Valentino A/ST GasGas
11 Santeler Christoph A/T KTM
12 Bischof Klaus A/ST GasGas
13 Sellinger Simon A/T KTM
13 Hofer Anatol Jack A/OÖ KTM
15 Fölk Simon A/NÖ KTM
16 Gremml Jonas A/B KTM
Klasse Jugend:
1 Kropitsch Luca A/ST Sherco
2 Pinter Samuel A/NÖ KTM
3 Bachler Fabian A/ST Husqvarna
4 Zöhrer Felix A/OÖ GasGas
5 Schuppe Kimi A/K KTM
6 Heckenbichler Lukas A/K Husqvarna

Text: P.B. EART Bilder: Enduro-Austria
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