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Rennkalender 2026

ÖM   EM   WM   ISDE 

SuperEnduro   HEWC   HEWR

Projekt Spielberg 640x80

Bei der 20. Ausgabe des Red Bull Hare Scramble am steirischen Erzberg/A, gelang dem erst 16-jährigen KLIM- Fahrer Manuel LETTENBICHLER mit seinem 18. Platz eine Sensation: Er ist der jüngste Finisher aller Zeiten dieses prestigeträchtigen Rennens, das als das härteste Endurorennen der Welt gilt. Der junge Kiefersfeldener reiht sich mit dieser großartigen Leistung mitten unter die Weltelite der Extrem- Endurofahrer, sehr zur Freude seines stolzen Vaters Andi LETTENBICHLER (D, KTM), der sich mit Sieger Jonny WALKER (GB, KTM) und Graham JARVIS (GB, HSQ) das Podium der Jubiläumsausgabe des Erzberg-Rodeo teilt.

0605 letti

Schon beim extrem schnellen Prolog konnte sich „Letti Junior" auf seiner KTM EXC 250 gegen 1.500 Starter aus 40 Nationen mit dem 55. Platz durchsetzen und startete zum Red Bull Hare Scramble aus der zweiten Startreihe, eine Minute hinter den Top 50.
Von Checkpoint zu Checkpoint konnte er sich durch das überaus stark besetzte Feld vorarbeiten und erreichte das Ziel nach 3h 20min, rund 1h 50min hinter WALKER.
Von den 500 Startern beim XX. Red Bull Hare Scramble sahen heuer nur 31 die Zielflagge in der vorgegebenen Zeit von 4 Stunden, der Rest der Fahrer scheiterte am „Eisernen Berg".

Nach seinen Erfolgen in der Deutschen Jugend-Trialmeisterschaft ist dies wohl Manuel LETTENBICHLERs größter Sieg und KLIM freut sich besonders, ihn dabei unterstützen zu können- wir sind sicher, da kommt noch mehr!

Manuel LETTENBICHLER Schüler
*30.04.1998 Kiefersfelden/D
18. Platz Red Bull Hare Scramble 2014
24. Platz Red Bull Hare Scramble 2013
Deutscher Jugend-Trialmeister 2008, 2012, 2013
Sponsoren: KLIM, KTM

Mehr über KLIM und KLIM-Europe erfahren Sie auch auf www.klim.com

Text/Foto: sevengmbh.com

Vergangenes Wochenende, am 31.05/01.06. fand 1500 km entfernt die Enduro-EM in Bacău/Rumänien statt. Es waren mehr als 90 Fahrer aus 14 Nationen am Start. Die drei Kärntner Müller Werner/Kärntensport/Helohaus, Schwenner Hugo/BETA Msc Gailtal und Musil Hans-Peter/BETA GlinznerMotorsport/Motecracing standen als einzige Österreicher am Start. An beiden Tagen galt es 3 Mal die Strecke mit je 60Km und in jeder Runde 3 Sonderprüfungen zu bewältigen.

0605 em

Trotz sehr schwerer Bedingungen wie Schlamm, Stein, künstliche Hindernisse konnte MUSIL Hans-Peter in der Klasse E3 open mit 2 guten elften Plätzen die Rennen beenden und gute Punkte erkämpfen, sein Markenkollege SCHWENNER Hugo wurde in der Veteranen Klasse am ersten Tag Fünfter, musste leider am zweiten wegen eines technischen Defekts aufhören. Werner Müller holte sich in der Veteranen-Klasse an beiden Tagen den ersten Platz

Musil Carina

Erzberg - Mythos, Kult und alljährlich Anziehungspunkt für Endurofahrer aus aller Herren Länder, die den Berg aus Eisen bezwingen wollen. Weniger als ein Drittel schafft es überhaupt durch die Qualifikation und von diesen magischen 500 bezwingen am Ende nur ein paar Hand voll den beinharten Kurs bis ins Ziel. Daneben stanzen die Veranstalter unter Mastermind Karl Katoch alljährlich neue Streckenteile aus dem Berg, die endgültig die Spreu vom Weizen trennt.

0605 Rudi Reisinger Rameis

Mitten unterm Volk ein Mann selbst wie ein Berg und mit schwerstem Gerät bewaffnet - Rudi Pöschl, Bilderbuchtiroler, begnadeter Gashandschrenzer, Mann mit vielen Talenten und scheinbar ohne Ablaufdatum ausgestattet, zählt der schwarzmähnige Tiroler mittlerweile 42 Lenze und seit Jahrzehnten zu den Toppiloten der österr. Offroadszene, fehlt ihm noch eine Zielankunft am Erzberg in seiner Sammlung. Dem soll dieses Mal abgeholfen werden....

XX. Erzbergrodeo - zum Jubiläum volles Programm....
Zum mittlerweile 20. Mal zieht der Erzberg tausende Fahrer aus aller Welt in seinen Bann und der Bekanntheitsgrad des wohl härtesten Rennens stieg ebenfalls in dieser Zeit in ungeahnte Höhen. Das Erzbergrodeo mit seinem einfachen Rezept, bei dem aus mehr als 1500 Qualifikanten mittels zweier Prologfahrten die 500 Schnellsten für das Rennen ausgesiebt werden und diese beim Red Bull Hare Scramble auf einen 30km langen, beinharten Kurs in den Berg geschickt werden. Nach 4 Stunden wird abgewunken und wer es bis dahin ins Ziel schafft, kann sich mit Fug und Recht zu den besten Hardenduro-Piloten der Welt zählen.
Gleich vorweg schafften es bei der 20. Jubiläumsausgabe 31 Fahrer ins Ziel, obwohl die Strecke gegenüber den letzten Jahren weiter verschärft und auf 23 Checkpoints ausgeweitet wurde. Mit unantastbarer Fahrt holte sich der Brite Jonny Walker/KTM den Sieg vor Graham Jarvis/Husqvarna und Andreas Lettenbichler/KTM. Dahinter reiht sich mit Alfredo Gomez, Paul Bolton, Dougie Lampkin, Cory Graffunder, Ben Hemingway, Taylor Robert und Cody Webb die Weltelite der Szene unter die Top10.

0605 Rudi Wasserleitung

Zielankunft für Rudi Pöschl...
Mitten unter dem Pulk der 31 Finisher auch Rudi Pöschl, der seine Husqvarna FE501 als 19. ins Zielgelände parkt und damit auch beweist, dass eine Zielankunft mit einem 4Takter machbar ist. Bei den vorangegangenen Versuchen startete der Tiroler immer mit seiner ureigenen, brachialen Gewalt in die Rennen und führte meist das Feld über die ersten Steilhänge, nur um im weiteren Verlaufe mehr oder weniger am Berg zu zerschellen. Nicht so dieses Mal, wurde in der Vorbereitung akribisch gearbeitet und Pöschl legte sich für die Jubiläumsausgabe einen maßgeschneiderten Plan zurecht. Als erster Teil brannte Pöschl die 7. schnellste Zeit beim Iron Road Prolog in den Berg und damit war auch ein spitzenmäßiger Startplatz in der 1. Reihe für das sonntägliche Red Bull Hare Scramble, dem eigentlichen Erzbergrennen, gesichert.

Sonntag - High Noon, gleichbedeutend mit dem Fahnenschwenk durch Karl Katoch und Heinz Kinigadner am tiefsten Punkt des Berges und damit Start auf die mit 23 Checkpoints gespickte Strecke. Rudi Pöschl mit ungewohnt, verhaltenem Start über den ersten Steilhang und in Folge ohne Schwierigkeiten bis CP6 Ludwig's Land, wo ohne fremde Hilfe nichts zu machen war. Legionen von Seilschaften stehen aber zur Stelle und hieven Mann für Mann hoch. Ab CP8 Maschin läuft das Rennen als No Help Zone und Pöschl kann seine "körperlichen Vorteile" ausspielen und spult Checkpoint um Checkpoint ab, obwohl mit dem denkbar schwerstem Gerät in Form einer Husqvarna FE501 unterwegs. Das Mehrgewicht drückt aber erst so richtig in der Waldpassage vor Carls Diner mit seinen Schrägfahrten und den vielen Wurzeln. Carls Diner ist von Haus aus die Herausforderung schlechthin, aber auch hier steht Pöschl seinen Mann und bringt Mann und Gerät heil durch die Sektion. Danach mit dem Ziel vor Augen holt der Tiroler noch mal alles raus und schafft tatsächlich als 19. die Zielankunft beim XX. Erzberg 2014.

Statement Rudi Pöschl:
Husky verlassen und so war Wasserleitung, Badewanne, Dreikönig alles kein Problem und bei Maschin konnte ich ebenfalls noch gut 5 Fahrer überholen. Das Rennen habe ich mir in Folge gut eingeteilt und kam auch ohne gröbere Probleme immer weiter. Einzig im Wald Richtung Carls Diner mit den üblen Schrägfahrten und den vielen Wurzeln hatte ich dann erstmals Probleme mit dem doch recht hohen Gewicht des Motorrads. Das kostete einiges an Kraft, aber das viele Training im Vorfeld rechnete sich hier mehr als doppelt. Carls Diner war ebenfalls eine harte Nuss und am Ende hatte ich ziemliche Krämpfe, aber nach rund 20 Minuten war ich auch hier durch und erstmals war das Ziel zum Greifen, was mich neuerlich bis zum Ende pushte. Ich bin überglücklich mein gestecktes Ziel erreicht zu haben und möchte auf diesem Wege allen meinen Helfern, Betreuern und Sponsoren danken. Es ist schon was Besonderes hier am Erzberg endlich im Ziel zu stehen...

Epilog...
Es soll nicht das letzte Hardenduro-Rennen von Rudi Pöschl gewesen sein und obwohl der Tiroler eigentlich letztes Jahr seinen Helm an den Nagel hängen wollte, scheint er fitter und fokussierter zu sein wie eh und je. Lassen wir uns überraschen, was da noch kommt....

Text: Bernhard Walch Fotos: Günter Tod

Link: http://www.rameis-motorrad.at/

Toller zweiter Platz durch Graham Jarvis beim Red Bull Hare Scramble. Ossi Reisinger feiert einen überlegenen Prolog-Sieg am eisernen Giganten:

Nach seinem Sieg im letzten Jahr finishte Graham Jarvis bei der 20. Auflage des Red Bull Hare Scrambles am zweiten Platz. Teamkollege Alfredo Gomez erreichte als vierter das Ziel. Mit einem nahezu perfekten Lauf beim Prolog, dem Qualifying für das Red Bull Hare Scramble, sicherte sich Graham einen Platz in der ersten Startreihe. Es gelang ein super Start jedoch wurde Jarvis in der ersten Auffahrt aus dem Startkessel in eine Kollision verwickelt und musste einen zweiten Anlauf unternehmen. Zurück im Rennen war er bereits jenseits der ersten 40, mit großem Einsatz kämpfte sich der Brite Platz um Platz nach vorne. Es dauerte jedoch bis Carl´s Diner, der berühmten zwei Kilometer über riesige Felsbröcke, um sich bis auf Platz zwei vorzuarbeiten.

0603 reisinger

Im Gegensatz zu Jarvis konnte sich Alfredo Gomez von Beginn an unter den top fünf behaupten. Am Weg seinen dritten Platz vom Vorjahr zu verteidigen, machte Gomez ein paar Fehler die unmittelbar die Chance auf ein top-drei Ergebnis zunichte machten. Der Spanier sicherte sich mit hartem Kampf und starkem Finish den vierten Platz.

Das erfolgreiche Wochenende am Erzberg leitete Husqvarna Österreich Pilot Ossi Reisinger mit einem zweiten Platz beim Rocked Ride, einem Steilhangrennen Mann gegen Mann ein und legte beim Iron Road Prolog mit einem fulminanten Lauf auf seiner FC 450 auf den Erzberggipfel mit einer klaren Bestzeit nach. Reisinger sicherte sich seinen bereits dritten Erfolg bei diesem Hochgeschwindigkeitsrennen am eisernen Giganten. Juha Salminen, Hare Scramble Sieger 2001 unterstrich mit einem vierten Platz beim Prolog die starke Leistung des Husqvarna Motorcycles Team.

Ergebnis: Red Bull Hare Scramble 2014
1. Jonny Walker (KTM) 1:37:38;
2. Graham Jarvis (Husqvarna) 1:50:50
3. Andreas Lettenbichler (KTM) 1:53:01
4. Alfredo Gomez (Husqvarna) 1:53:53
5. Paul Bolton (KTM) 1:55:21
6. Dougie Lampkin (KTM) 2:05:31
7. Cory Graffunder (Husqvarna) 2:05:51

Quelle: Husqvarna, Foto: Husqvarna Motorcycles

www.husqvarna-motorcycles.com 

Red Bull KTM Extreme-Enduro-Werksfahrer Jonny Walker zeigte sich am Sonntag in bestechender Form und bezwang den berüchtigten steirischen Erzberg in Rekordzeit. Bei der 20. Ausgabe des Erzbergrodeos, siegte der 23-jährige Brite damit beim Red Bull Hare Scramble bereits zum zweiten Mal nach 2012. KTM Österreich Vertrags-/Entwicklungsfahrer Lars Enöckl ist als Zwölfter bester Österreicher im Ziel.

Beim härtesten Eintages-Extreme-Enduro-Rennen der Welt starteten am Sonntag wieder 500 Fahrer auf der extrem schwierigen Strecke des Red Bull Hare Scrambles um und auf dem Erzberg. Es war bereits die 20. Ausgabe des jährlich stattfindenden Events am Erzberg, an dem über Jahrhunderte schon Eisenerz abgebaut wird.

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Nach 2012 sicherte sich KTM Werksfahrer Jonny Walker mit einem beeindruckenden Vorsprung auf den Zweitplatzierten einen weiteren Sieg beim Red Bull Hare Scramble. Der 23-jährige aus dem britischen Cumbria erwischte auf seiner KTM 300 EXC einen nahezu perfekten Start aus der ersten Startreihe und ließ die Konkurrenz bereits kurz nach dem ersten Steilhang im wahrsten Sinne des Wortes stehen. Auch im weiteren Verlauf des Rennens bewältige er nahezu problemlos Hindernisse, die andere Fahrer vor größte Schwierigkeiten stellten.

„Ich kann mich nicht beschweren", sagte Walker im Zielbereich in seiner typisch zurückhaltenden Art. „Für mich war es ein perfektes Rennen. Ich wollte gut starten und um den Sieg kämpfen; ich hätte nicht gedacht, dass ich mich vom Rest des Feldes absetzen kann. Es ist ein großartiges Gefühl, auf diese Art und Weise zu gewinnen.

Jeder weiß, wie wichtig dieses Rennen ist und wie schwierig es ist, zu gewinnen. Nach der Enttäuschung im letzten Jahr, ist es ein großartiges Gefühl dieses Jahr wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen. Ein großes Dankeschön an alle meine Sponsoren und alle, die hinter mir stehen; es war eine großartige Teamleistung.

Gleich nach der ersten Kurve lag ich in Führung, verlor aber ein paar Plätze bei der Anfahrt zum ersten Hang. Oben abgekommen, konnte ich die Führung wieder übernehmen und habe nur noch gepusht. Dieses Jahr hat alles zusammengepasst; ich habe mich nur auf mein Rennen konzentriert und keine Fehler gemacht – das hat gut funktioniert. Ich kann gar nicht beschreiben, wie froh ich über diesen Sieg bin", fasste Walker sein Rennen zusammen.

0603 Finisher

Stefan Pierer (CEO KTM AG): „Das Erzbergrodeo 2014 mit dem Red Bull Hare Scramble als sportliches Highlight hat für uns ein perfektes Jubiläum gefeiert. Der Sieg von Jonny Walker war eine echte Demonstration und optimale Werbung für den Extreme-Enduro-Sport. Uns alle freut es sehr, dass sich die Königin aller Rennen dieser Disziplin hier in der Steiermark etabliert hat und Jahr für Jahr mehr Anziehungskraft ausübt."

Heinz Kinigadner (Berater KTM Motorsport): „Wenn ich zurückblicke, wie am Erzberg vor 20 Jahren das erste Rodeo gestartet wurde, ist es schon gewaltig, was sich aus diesem Konzept entwickelt hat. Wie KTM selbst, ist die Veranstaltung unglaublich gewachsen, ist größer, besser, professioneller geworden und doch ist die ursprüngliche Stimmung und Motivation allgegenwärtig. Auch wenn es mittlerweile Tausende sind – am Ende geht es nur darum, dass Offroad-Enthusiasten einen gigantischen Berg erobern. Hut ab vor allen, die sich auch in diesem Jahr wieder im Erz gequält haben, Hut ab vor den Veranstaltern und vor allem Hut ab vor Jonny für das perfekte Rennen."

Jonny Walker erreichte das Ziel nach nur 1:37:38 Stunden und gab das Siegerinterview noch bevor sein Landsmann und Zweitplatzierte Graham Jarvis in einer Zeit von 1:50:50 Stunden die Ziellinie überquerte.

Mit etwa zwei Minuten Rückstand auf Jarvis erreichte der deutsche KTM Werksfahrer Andreas Lettenbichler als Dritter das Ziel. Der Spanier Alfredo Gomez und der britische KTM Fahrer Paul Bolton komplettierten die Top Fünf.

Lettenbichler zeigte sich mehr als zufrieden mit seinem dritten Platz: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, das Red Bull Hare Scramble auf dem Podium zu beenden. Für mich ist der dritte Platz wie ein Sieg – ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Es war ein unglaublich anstrengendes Rennen, härter als jemals zuvor."

Komplettiert wurde das gute KTM Ergebnis durch den Briten Dougie Lampkin auf Platz 6 und den amerikanischen KTM Werksfahrer Taylor Robert, der bei seinem ersten Auftritt am Erzberg den zehnten Platz belegte. Bereits am Samstag hatte Robert den Generali Iron Road Prolog als Zweiter beendet, in dem sich die besten 500 von 1800 Startern für das Red Bull Hare Scramble qualifizieren. Robert war der einzige Fahrer, der seine Zeit von Freitag am Samstag noch einmal um zwei Sekunden verbessern konnte.

Vorjahres Prologsieger Lars Enöckl (NÖ) hatte leider Pech in der Qualifikation, als er sich im ersten Lauf den Kleinen- und Ringfinger der rechten Hand auskugelte. Mit der 25 schnellsten Zeit qualifizierte er sich dann aber locker für das Red Bull Hare Scramble, wie auch Dieter Rudolf (NÖ), der auf seiner KTM FREERIDE 350 als 42. ebenfalls in der ersten Startreihe landete.

Als hervorragender Zwölfter beendete der Jungpapa Lars Enöckl schließlich zum dritten Mal das Red Bull Hare Scramble, auf Rang 22 folgte ihm in sensationeller Manier Dieter Rudolf. Insgesamt schafften 31 Fahrer bei der Jubiläumsausgabe 2014 alle 23 Checkpoints bis ins Ziel. Auf den Plätzen 19 bis 21 klassierten sich mit Rudi Pöschl (Husqvarna), Peter Rieder und Harry Neumayr (beide KTM) sowie auf Rang 25 mit Philipp Bertl (Beta) vier weitere Österreicher!

Ergebnis Red Bull Hare Scramble 2014 (Checkpoint 23 / Ziel)
1. Jonny Walker (GBR), KTM, 1:37:38 h
2. Graham Jarvis (GBR), Husqvarna, 1:50:50
3. Andreas Lettenbichler (GER), KTM, 1:53:01
4. Alfredo Gomez (ESP), Husqvarna, 1:53:53
5. Paul Bolton (GBR), KTM, 1:55:21
6. Dougie Lampkin (GBR), KTM, 2:05:31
9. Taylor Robert (USA), KTM, 2:19:24
Weitere Österreicher
12. Lars Enöckl (AUT), KTM,
19. Rudi Pöschl (AUT), Husqvarna,
20. Peter Rieder (AUT), KTM
21. Harry Neumayr (AUT), KTM
22. Dieter Rudolf (AUT), KTM
25. Philipp Bertl (AUT), KTM

Quelle: KTM www.ktm.com
Fotos: Red Bull Content Pool, Philip Platzer

Das Jubiläums Rodeo ist Geschichte und wieder wurden unzählige neue, unglaubliche, spektakuläre, verwegene und eigene Storys geboren und Dramen erlebt. Hier sind fünf Storys der Walzer Teamrider die unterschiedlicher und dramatischer nicht sein könnten, vom unglaublichen Prolog Speed welcher für drei unserer Piloten die erste Startreihe von 1.500 Teilnehmer aus 38 Nationen bedeutete bis hin zu einem jähem Ende des Rennwochenendes.

Günter Schopohl
Das Enduro Urgestein aus Unzmarkt in der Steiermark, unterwegs auf einer 300er Walzer KTM konnte sich auch bei diesem Antritt am Iron Giant wieder unter die Top 500 Starter für das Hare Scramble Rennen am Sonntag qualifizieren und sorgte mit seinen 40+ Lenzen und einem riesigen Schatz an Hard Enduro Erfahrung für offene Münder bei vielen der meist jüngeren Konkurrenten.
Am Ende wurde er mit dem 177. Platz bei Checkpoint 7 „Branding Iron" für seine Mühen belohnt.

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Patrick Schipper
Für den jüngsten Spross der untrennbar mit der Marke KTM verbundenen Schipper Familie aus Judenburg, bedeutete der Start am Erzbergrodeo gleich mehrere Challenges. „Beat the older Brother" war mit Sicherheit eine davon. Patrick konnte diese Herausforderung am Sonntag klar für sich entscheiden.

Patrick: „Ich bin eigentlich nicht wirklich DER Highspeed Spezialist, konnte mich aber trotzdem mit dem 431. Prologplatz für das Sonntagsrennen qualifizieren, welcher die neunte Startreihe bedeutete.
Jede Menge „Traffic" wartete dann bei den einzelnen Passagen auf mich und machte mir das Leben nicht gerade einfacher.
Also sah ich meinen Start am Sonntag eher als Trainingsfahrt und beendete mit meiner 250iger 2Takt Rakete das Rennen auf dem 324. Platz bei Checkpoint 5 (Devil´s Kitchen).
Vielen Dank an alle Helfer da draußen die mich das eine oder andere mal bei den irren Auffahrten aus so mancher misslichen Lage befreiten, speziell an die ALLOUT Support Crew ein Dankeschön für die letzten Meter am Dreikönig Steilhang"

Martin Ortner
Für den Matreier, einer von zwei Osttiroler Vollgastieren im Team Walzer, begann das Rennwochenende ganz nach seinem Geschmack. Mit einer Zeit von 11:29,09min hämmerte er seine KTM 300 EXC Zweitakt am Freitag auf den 28. Platz von über 1.500 Teilnehmern mitten unter die Weltelite.
Bereits in der zweiten Kurve am Prolog Rennen brachte ihn ein kleiner Fehler zu Sturz, voll mit Adrenalin und motiviert bis in die Haarspitzen richtete er sein Bike auf und fuhr selbstverständlich das Prolog-Rennen zu Ende.
Erst nach der Zielankunft bemerkte er die Schmerzen an seinem Unterarm, das zerfetzte Trikot und seine Verletzung am Ellbogen.

Martin: „Oben im Ziel ist mir beim Anblick des Ellbogens schon ein wenig anders geworden und wurde dann zur Ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Mir wurde die Wunde gereinigt, ein Teil des Schleimbeutels entfernt und ein Spaltgips angelegt. Leider war´s das für mich beim diesjährigen Erzbergrodeo. Ich konnte mich beim Prolog Rennen, trotz des Sturzes mitten unter die Superstars platzieren, das gibt mir Hoffnung für das nächste Jahr."

Robert Resinger
Unser Team Neuzugang und zweites Vollgastier aus Matrei in Osttirol konnte sich mit einer Zeit von 11:29,984min bei der 13km langen Prologfahrt über die Trassen ebenfalls mitten unter die angereiste Weltelite in die erste Startreihe stellen.
Am Sonntag zeigte Robert auf seiner 300er KTM EXC Zweitakt mit mächtigen Trial und Hard Enduro Skills auf und kämpfte sich bis zum ertönen des Signals nach vier Stunden schieben, ziehen und heben des über hundert Kilo schweren Bikes bis zur Sektion Dynamite und Checkpoint 21 und wurde somit auf den hervorragenden 35. Platz gewertet.

Robert: „Mir ging's nach dem Checkpoint Dynamite Körperlich noch so gut dass ich beschloss die letzen Meter bis ins Ziel fertig zu fahren, um zu sehen was sich der Veranstalter noch für Gemeinheiten hat einfallen lassen. Am Ende fehlten mir ein wenig mehr als zehn Minuten für die Zielankunft in der regulären Renndauer. Ich weiß nun dass ein durchkommen beim Harescramble für mich möglich ist und werde im nächsten Jahr alles versuchen um innerhalb der vier Stunden Deadline zu finishen.

Bernhard Schöpf
Unser Werksunterstützer Teamfahrer aus Karres in Tirol machte es sich bei der Wahl des Einsatzgerätes nicht einfach und wählte seine KTM 350 EXC Viertakt Maschine. Trotz des geringen Mehrgewichts des Viertakt-Aggregats überzeugte „Benni" sowohl beim Highspeed Prolog Rennen als auch bei dem extrem technischen Harescramble Rennen am Sonntag mit Fahrtechnik auf Top-Niveau.
Für den Prolog brauchte der 23 Jährige genau 11:30,069min und feuerte sein Gerät ebenfalls in die erste und wichtige Startreihe auf Platz 31.
Am Sonntag pilotierte er als zweitbester Viertakt-Pilot im gesamten Starterfeld, sein Motorrad auf den ausgezeichneten 41. Platz.

Benni: „Ab Checkpoint 13 wurde es für mich und meine 350iger brutal schwer, nach „Carls Diner" bin ich fast kollabiert. Am Ende war dann nach vier Stunden Schinderei bei Checkpoint 18 „Valluga" Schluss mit Lustig. Vielen Dank an alle Helfer auf der Strecke und an meinen Bruder Marco für den tollen Support am Sonntag!"

Das gesamte Team KTM Walzer möchte sich ebenfalls nochmal herzlich bei den zahlreichen Helfern unserer Jungs bedanken!

Bericht/Foto: Rene Novak, Team KTM Walzer

Wie schon am ersten Fahrtag wurde auch am zweiten Tag der Enduro-Europameisterschaft im rumänischen Bacau der Engländer Tom Sagar schnellster Fahrer aller Klassen: „Die Sonderprüfungen haben mir dieses Wochenende gelegen, aber ich glaube, das ging allen Engländern so." Ihm auf den Fuß folgte sein Landsmann Jaimie Lewis, der nicht nur Zweiter in der E2-Klasse, sondern auch in der Gesamtwertung wurde. Der amtierende Champion Maurizio Micheluz wurde dahinter Dritter, verteidigt damit aber aktuell die Führung in der Meisterschaft. „An diesem Wochenende war es für mich wichtig, die Engländer nicht so weit wegziehen zu lassen," meinte der Italiener, der sich beim nächsten Wettbewerb in Italien revanchieren will.

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In der E1-Klasse hatte er zumindest erneut, wie schon am Vortag, vor dem Briten Jack Rowland und dem Schweizer Jonathan Rosse gewonnen. In der E2-Klasse ging der Sieg an Sagar vor Lewis und als Dritter wurde der Holländer Robin Nijkamp gewertet. In der E3-Klasse gewann der Italiener Jacopo Cerutti knapp vor dem Deutschen Marco Neubert. Nur zwei Sekunden trennten die beiden Fahrer vor der letzten Prüfung – und Neubert fuhr seine schnellste Zeit – aber nur eine Sekunde schneller als der KTM-Fahrer und blieb deshalb Zweiter vor dem Tschechen Radek Toman. Bei den Damen holte sich die Französin Audrey Rossat ihren vierten Saisonsieg in Folge. Bei den Junioren konnten in zwei Klassen die Franzosen dominieren:

In der Klasse der Jüngsten, unter 20 Jahre, kämpfte sich Manuel De Delhaye auf der TM nicht nur auf seinen ersten ersten Platz, sondern mit der kleinen 125er Maschine sogar afu den 14. Platz der Gesamtwertung aller Fahrer. Bei den hubraumstärksten Junioren war mit Jeremy Carpentier ein Honda-Fahrer erfolgreich: „Es war wichtig möglichst wenig Fehler zu machen, denn es war in der ersten Runde noch extrem rutschig. Da musste ich mit der großen 450er besonders vorsichtig Gas geben." Mit dieser Taktik wurde er sogar Neunter in der Gesamtwertung.

Alle Infos zu den Veranstaltungen , Meisterschaftsstände und Fotos finden Sie bereits jetzt auf unserer Homepage www.FIM-Enduro-european-championship.com  im Internet.

(Info/Foto: PS-Team, Robert Pairan)

0601 mueller1

Werner Müller holt sich den 57. EM-Laufsieg an Tag 2 in Rumänien!

Nach einem harten ersten Renntag und neuerlichen Regen in der Nacht, hatte der Wettergott am 2.ten Renntag ein einsehen mit den Piloten und lies teilweise sogar die Sonne über die Strecke lachen. Für den Kappler Enduroprofi war es wiederum ein sehr erfolgreicher Renntag. Der Team helohaus/ Kärntensport Pilot konnte auch den Lauf souverän für sich entscheiden und feierte somit seinen 57.ten EM Laufsieg. Außerdem konnte er seine weiße Weste verteidigen und bleibt weiterhin ungeschlagen. In der mittlerweile erreichten Saisonhälfte führt der Endurohaudegen die Tabelle mit Punktemaximum an und steuert klar auf sein Saisonziel Titelverteidigung! Die weiteren 2 startenden Österreicher beendeten mit gemischten Gefühlen Gefühlen. Der Gailtaler Hugo Schwenner/MSC Gailtal am Vortag noch starker 5.ter musste leider aufgrund eines Reifendefektes das Rennen vorzeitig beenden. Der Treffner Hans-Peter Musil/ Glinznermotorsport wurde in der E3 Klasse guter 11.ter.

Ergebnis Tag2:
1. Platz Werner Müller / AUT
2. Platz Laurent Pannetier / FRA
3. Platz Jozef Marencak / SVK
4. Platz Miroslav Hanc / CZE
5. Platz Michael Wiberg / SWE
Zwischenstand nach 4 Läufen:
1. Platz Werner Müller / AUT 80 Pkt.
2. Platz Laurent Pannetier / FRA 68 Pkt.
3. Platz Jozef Marencak / SVK 58 Pkt.
4. Platz Michael Wiberg / SWE 46 Pkt.

(Roland Heckenbichler)

Link: www.werner-mueller.at

  • Erzberg Hare-Scramble: Jonny Walker zieht im Eiltempo zum Sieg !
  • Enduro EM, Tag 1 in Rumänien:
  • Erzberg - Generali Iron Road Prolog: Alle Siege gehen nach Österreich !
  • Pech für unseren Erzberg-Hero Klaus Martinjak:
  • Ossi Reisinger gewinnt ersten Tag des Erzbergrodeo Generali Iron Road:
  • Brandneues Terrain für den 4.Lauf der Enduro-Trophy mit ÖM:
  • Hard-Enduro Piatra Neamt: Die Extreme-Enduro-Stars sind angemeldet !
  • Letti und Kini zu 20 Jahre Mythos Erzberg bei Redbull und ServusTV:
  • Erzbergrodeo 2014: Matthias Walkner holt sich die erste Trophäe !
  • EM-Rumänien: Müller will 20. Motorsport-Titel !

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