
Manuel Lettenbichler von Red Bull KTM Factory Racing ist BEREIT, bei der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft 2025 anzutreten. Nach einer weiteren herausragenden Saison im Jahr 2024 ist der amtierende Champion zurück, um seine Krone zu verteidigen und seinen vierten Weltmeistertitel in Folge zu holen. Der deutsche Rennfahrer hat sich vollständig von seiner Verletzung erholt, ist wieder bei 100 Prozent und bereit, bei der sieben Runden umfassenden Serie Vollgas zu geben und auch legendäre Extrem-Events wie das Red Bull Erzbergrodeo und die Red Bull Romaniacs in Angriff zu nehmen.
Lettenbichler geht fokussiert und voller Tatendrang ins Jahr 2025. Nach einer perfekten Saison 2023 und einem hart erkämpften Meisterschaftssieg im letzten Jahr trotz einer Knieverletzung mitten in der Saison will Mani an der Spitze bleiben. Er hat an Bord der KTM 300 EXC CHAMPION EDITION hart gearbeitet und ist bereit, ab der ersten Runde dieses Wochenendes abzuliefern.
Die FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft 2025 startet mit dem Valleys Hard Enduro in Großbritannien und geht im Juni zu den Silver Kings in die USA. Von dort kehrt die Serie nach Europa zurück: Abestone in Italien (TBC), Hixpania in Spanien und Sea to Sky in der Türkei. Manis Heimrennen beim GetzenRodeo findet Ende Oktober statt, und das Roof of Africa in Lesotho beschließt die Saison im November.
Zusätzlich zu den Weltmeisterschaftsläufen wird Mani seine Titel auch beim Red Bull Erzbergrodeo und den Red Bull Romaniacs verteidigen.
Mani Lettenbichler: „Meine Saisonvorbereitung lief wirklich gut, vor allem wenn man bedenkt, dass ich lange verletzungsbedingt aussetzen musste. Ich bin zuversichtlich und fit für die Saison 2025. Meine Saison 2024 verlief eher durchwachsen. Ich habe ein Rennen wegen einer Knieoperation verpasst und dachte nicht, dass ich es schaffen würde, die Meisterschaft zu gewinnen. Ich habe hart gekämpft, um die Saison zu beenden und meinen dritten Titel in Folge zu holen, und ich war erleichtert, es wieder geschafft zu haben. Das Team hat hart gearbeitet, um sicherzustellen, dass das Motorrad perfekt ist, und ich habe viel Zeit investiert, um sicherzustellen, dass ich wieder voll fit bin. Ich gehe dieses Wochenende mit einem super positiven Gefühl in die erste Runde und wie immer ist es mein Ziel, Rennen zu gewinnen und einen weiteren Titel zu holen.“

Presseaussendung: KTM Motorsport Manager (Übersetzung)

Am 17. und 18. Mai 2025 heulen die Motoren wieder – schon bald werden sich die Racer*innen im Rahmen der Enduro Trophy im Offroad Bike Track des Red Bull Ring packende Duelle liefern und erneut zeigen, was in ihnen steckt!
Ob junge Nachwuchstalente oder erfahrene Spitzenfahrer*innen der ÖM-Klassen – auch dieses Mal ist das Starterfeld bunt gemischt und vereint Enduro-Begeisterte aller Alters- und Leistungsklassen. Neben der Rennen selbst erwartet die Racer*innen als auch die Besucher*innen bei der Enduro Trophy am Red Bull Ring ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Verpflegung, Musik und einer Fan-Area in der Bike City.
Gemeinsam mit der Enduro Trophy finden an diesem Wochenende auch die spektakulären Rennen der Rundstreckentrophy sowie der FIM MiniGP™ Austria Series statt.

Im Zuge der Rundstreckentrophy bieten vier internationale Motorsportserien und ein erstklassig besetztes Starterfeld eine fulminante Show, die sich kein Motorsport-Fan entgehen lassen sollte. Gefasst machen kann man sich auf spannende Rad-an-Rad-Duelle sowie qualitätvolle Überholmanöver auf der steirischen Rennstrecke. Nähere Informationen dazu unter: www.rundstreckentrophy.at
Die FIM MiniGP™ Austria Series feiert am Red Bull Ring den Auftakt der Saison 2025: Die internationalen Nachwuchfahrer*innen werden daher im Driving Center des Red Bull Ring für reichlich Action und Spannung sorgen, wenn um die ersten Punkte gekämpft wird. Nähere Informationen dazu unter: www.minigpaustria.at
Erleben kann man die Trophy Days am Samstag und Sonntag 17./18. Mai 2025 jeweils ab 08:30 Uhr bei freiem Eintritt sowie offenen Fahrerlagern.
Weitere Informationen zur Enduro Trophy sind der Homepage www.enduro-trophy.com oder der Sportity App, dem offiziellen Notice Board der Enduro Trophy zu entnehmen.

PA: SPORTDURO GmbH, Fotos: ©Sportduro/Lucas Pripfl

Mit 247 gewerteten Teilnehmern aus 6 Nationen, wurde am 3. / 4. Mai das 8. Int. Classic Enduro Mühlen ausgetragen.
Gesamtsieger wurde Berni Walzer auf seiner Youngtimer KTM 300ccm, BJ 1990. Bei den Oldtimern bis BJ 1983 Twinshock, siegte die amerikanische Six-Days-Legende Fred Hoess, (26 beendete Six Days Teilnahmen) auf einer Husqvarna 240ccm, BJ 1983.

Bei perfektem Enduro Wetter, am Samstag noch mit Staub, machte dann in der Nacht ein kurzer Regenguss die 50 km Etappe und die 2 Sonderprüfungen richtig griffig und für die Teilnehmer zu einem Genuss. Ob mit Old- oder Youngtimer Motorräder, Hobby- oder Leistungssportler für alle war die Strecke gut befahrbar.
Die insgesamt 5 Runden mit je 2 Sonderprüfungen pro Runde war für so manchen, (der älteste Teilnehmer war 79 Jahre) schon eine große Herausforderung. Um so größer die Freude der Finisher, bei der Übergabe der sehr schön handgemachten Erinnerungsmedaillen aus Zirbenholz, nach Zieldurchfahrt des Rennens.

Höhepunkt der Veranstaltung war wieder am Sonntag die Puntigamer Trophy. Hier starteten die zehn schnellsten Fahrer auf der Sonderprüfung um die beste Rundenzeit. Vor voll besetzter Zuseher Kulisse setzte sich Bernhard Walzer mit einer Fabelzeit von 3.08,24 vor seinem Erzrivalen Johann Kaiser und dem Deutschen Stefan Hau durch.
Die einzelnen Klassen Ergebnisse und die ESA Classic Meisterschaftswertung 2025 ist auf www.endurosenioren.at nachzulesen.
Video:
Videolink Peter Dürnwith PDF Kärnten zum Enduro Mühlen auf Facebook

Sieger Foto: v.l. Rennleiter Jürgen Wurzer, Fred Hoess, Berni Walzer, Bgm. Mario Pichler, Obm. Alfred Steinwidder
Sieger Puntigamer Trophy: Kaiser Johann, Walzer Berni, Hau Stefan
Presseaussendung: Enduro Senioren Austria, Fotos: Jörg Ainerdinger

Extreme Enduro Lika 2025: Ashton Brightmore gewinnt den sehr gut besetzten Hardenduro-Klassiker in Kroatien. Mit Dieter Rudolf auf Platz 2 und Mitch Brightmore auf P3 sicherte sich das österreichische X-Grip Racing Team einen Dreifacherfolg zum Saisonauftakt.
Die 12. Auflage des Extreme Enduro Lika stand heuer unter einem guten Stern. Schon bei der Anreise war klar, dass beste Verhältnisse herrschen werden. Strahlender Sonnenschein und angenehme Frühjahrstemperaturen sorgten für ausgezeichnete Stimmung unter den ca. 400 angereisten Fahrern. Das war nicht immer so. So mancher ehemalige Rennteilnehmer hat heute noch eine Horrorvision von Schneesturm und Eiseskälte aus vergangenen Jahren.
Die Anreise aus Österreich war wegen dem Verkehr auf dem kroatischen Highway etwas mühsam und dauerte von Wiener Neustadt aus knapp über 6 Stunden. Dafür gab es überhaupt keine Wartezeit bei der Anmeldung zum Event.

Prolog: Der Event startete am Samstag stressfrei mit einem Prolog über 28 Kilometer in richtig gutem Endurogelände. Die Fahrzeit betrug zwischen 45 Minuten und 2 Stunden auf einer für alle Klassen gleichen Strecke. Heuer hatte man die Lehren aus dem vergangenen Jahr umgesetzt. Diesmal gab es überhaupt keinen Stau auf der Prologstrecke und damit einen absolut fairen Bewerb.
Gewonnen hat Sonni Goggia vor Dieter Rudolf und Mitch Brightmore. Vale Hutter und Manuel Jestl haben es auf Platz 8 und 9 auch unter die Top 10 geschafft.
Besonders erwähnenswert ist der lange Steilhang 5 Minuten nach dem Prologstart. Der geht so steil bergauf, dass man Mühe hat, am Sitz zu bleiben. So manche hatten dabei fast die Hose verloren;-)
Nach der Qualifikation hatte man dann den ganzen Tag Zeit zum Schrauben und für Benzingespräche. Im Gegensatz zu früher bemerkt man beim Hardenduro etwas den Wandel der Zeit. Von der ausgelassenen Partystimmung früherer Jahre war nicht viel zu bemerken. Die meisten Hard-Enduristen nehmen das Rennfahren sehr ernst und dementsprechend ruhig war es im Fahrerlager. Fast schon wie bei einem Laufevent.

Das Rennen: Die Rennstrecke ist für alle Klassen ganz gut eingeteilt. Lika gehört nicht zu den schwersten Strecken, zum Rasten kommt man trotzdem nie. Der Wunsch während der Fahrt mal auf ein längeres Verbindungsstück zu treffen wird nie erfüllt. Es geht Schlag auf Schlag mit den schwierigen Passagen.
Für die meisten Fahrer findet sich auf der Strecke kein Endgegner. Wenn man scheitert dann meistens wegen eines Defekts oder mangelnder Kondition.
Beim Rennen der Goldklasse hätte man vermuten können, das die Junioren Hardenduro Weltmeister Mitch und Aston Brightmore das Rennen unter sich ausmachen würden. Weit gefehlt. Es ging unglaublich knapp her. Beim Tankpunkt kam Sonni Goggia als Erster an. Knapp dahinter Dieter Rudolf und Mitch Brightmore. Letztendlich gelang es aber Ashton Brightmore an allen vorbei zu kommen und das Rennen für sich zu entscheiden. Dieter Rudolf schaffte es mit all seiner Erfahrung auf den 2. Platz vor den WM-Fahrern Mitch Brightmore und Sonni Goggia ins Ziel zu kommen.
Ergebnisse:
Klasse Gold:
1. Ashton Brightmore
2. Dieter Rudolf
3. Mitch Brightmore
4. Sonni Goggia
5. Ali Al Hiasat
8. Vale Hutter
15. Manuel Jestl
In der Klasse Silver und Bronze schafften es leider keine Österreicher unter die Top-10
Die von ehemaligen Top-Gold Klasse Fahrern sehr gut besetzte Veteranen 40+ Klasse konnte Gerhard Baier für sich entscheiden. Beachtlicher 5. Wurde Georg Hutter.
Die Klasse 50+ gewann Peter Riedler

Die Rennstrecke war wie immer sehr gut und die Schwierigkeitsgrade der einzelnen Klassen waren gut gewählt. Ein Manko war heuer die Markierung der Strecke. Es gab kaum einen Fahrer, der sich nicht mindestens einmal verfahren hat. Speziell vor dem Ziel war nicht immer klar, wohin man muss. Gut ist, dass keiner absichtlich abkürzen kann, da jeder Rennteilnehmer mit GPS getrackt wird und am Riesenbildschirm beim Veranstalterzelt jeder Abkürzer live mitverfolgt werden würde.
Hat sich das Rennen ausgezahlt? Gute Frage. Ein Manko ist sicher die lange Anreise aus Österreich für einen 2-Tages Bewerb. Andererseits ist das Startgeld mit 170 Euro für einen Hardenduro Bewerb richtig günstig und man findet kein Hardenduro mit vergleichbaren Gelände näher zu Österreich.
Die Fahrzeit im Gelände beträgt zwischen 3 und 7 Stunden im Renntrimm, also eigentlich gar nicht so wenig, sofern man eine für sich herausfordernde Klasse wählt.
Bis zur Anmeldung zum Extrem Enduro Lika 2026 haben wir die 10-stündige Heimreise im Stau auch wieder vergessen und sind sicher wieder dabei. Es war ein gutes Rennen!
Link: https://extremeendurolika.eu/

Bericht: Enduro-Austria R.W., Fotos: Denis Peroš
Produktpräsentation: Neu in der Damen Kollektion von KLIM ist die Dual-Sport Bekleidung REBELLE! Jacke, Hose, Jersey und Handschuhe. Ihr Einsatzbereich deckt alles von leichten Adventure-Fahrten bis hin zu echten Enduro-Touren ab.
Zuhören, das Feedback von Fahrern und Fahrerinnen aufnehmen und umsetzen, ist und war immer eines der Kernprinzipien in der Entwicklung von KLIM Produkten - und die neue REBELLE ist das aktuellste Beispiel dafür.
Der Wunsch der befragten Fahrerinnen war: zusätzliche Funktionen und mehr Widerstandsfähigkeit als sie die beliebte Women's XC Lite-Serie bietet - etwas, das eher mit der KLIM "Dakar" für Männer vergleichbar ist. KLIM hat diesen Wunsch ernst genommen und mit der brandneuen REBELLE eine Bekleidungslinie für Frauen entwickelt, die den gesamten Dual-Sport Bereich abdeckt.
Die Rebelle-Jacke: Sie eignet sich perfekt für ein breites Einsatzspektrum: von leichten Adventure Touren bis hin zu Single-Trail Enduro-Trips. Die Jacke besteht aus Stretch-Materialien und strapazierfähigem Ripstop-Nylon in den wichtigsten Bereichen. Das Resultat ist eine perfekte Kombination von Mobilität, Haltbarkeit und geringem Gewicht. Abnehmbare Ärmel verwandeln die Jacke in eine Weste und einstellbare Belüftungsöffnungen mit Reißverschlüssen regulieren bei Bedarf die gewünschte Belüftung. Das Ergebnis: eine äußerst vielseitige Dual-Sport/Off-Road-Jacke, die sich auf Wunsch mit Protektoren ergänzen lässt.
Die Rebelle "In The Boot" Hose ist ein speziell entwickelte Trägerhose (Latzhose) für Damen, die unabhängig vom jeweiligen Einsatz immer einen perfekten Sitz bietet. Stretch-Elemente, verstellbare Belüftungsöffnungen, kühlende Stoffe und hohe Strapazierfähigkeit machen die Rebelle Hose zu einem äußerst vielseitigen Ausrüstungsstück. Wie die Jacke, ist sie mit Protektoren nachrüstbar.
Erhältlich in drei unterschiedlichen Farbstellungen, jeweils ergänzt mit farblich passenden Jerseys und Handschuhen, erfüllt die REBELLE den Wunsch der befragten Fahrerinnen: Eine multifunktionale, langlebige Damen Dual-Sport Bekleidung, die von leichten Adventure Touren bis zum Endureinsatz alles mitmacht.
Farben / Größen / Preis:
Jacke
Farben: Dark Sea, Black, Teak
Größen: SM – 2XL
Preis: 360,00 €
Trägerhose / Latzhose
Farben: Dark Sea, Black, Teak
Größen: SM – 2 XL
Preis: 340,00 €
Jersey
Farben: Dewberry-Black, Asphalt-Black, Ember Orange-Black
Größen: XS – 2XL
Preis: 95,00 €
Handschuhe
Farben: Black, Teak
Größen: XS – 2 XL
Preis: 49,00 €
Link: Zur neuen KLIM Dual-Sport Bekleidung REBELLE
Quellen: KLIM (Werbung)

Am 17. und 18. Mai 2025 erwartet euch im Zuge der Enduro Trophy ein spektakuläres Offroad-Abenteuer am Red Bull Ring. Dieses Rennen steht für alles, was den Enduro-Sport ausmacht: technisches Können, reichlich Action und puren Fahrspaß. Auf 11 fordernden Kilometern und mit einer Rundenzeit von 20 Minuten verlangt jede Sekunde auf dieser Strecke volle Konzentration – kein Meter verzeiht einen Fehler.
Die Strecke gestaltet sich dabei alles andere als gewöhnlich: Enge Single Trails, steile Hänge, schnelle Passagen über Steinfelder und trickreiche Holzhindernisse fordern selbst erfahrene Profis. Doch auch NewcomerInnen kommen auf ihre Kosten – dank einer flexiblen Streckenführung, die an die verschiedenen Wertungsklassen angepasst wird. Jeder Lauf bietet neue Herausforderungen, Action und Adrenalin pur.
Also meldet euch jetzt über unsere Homepage www.enduro-trophy.com an und sichert euch einen Startplatz!
Video zur Strecke: https://www.relive.com/de/view/vdORBEPBjrO
Macht euch bereit – Let’s duro!

PA: SPORTDURO GmbH, Fotos: ©Sportduro/Michael Jurtin, ©Sportduro/Lucas Pripfl

Am Wochenende des 02. bis 04. Mai 2025 war es in Kärnten endlich soweit und die hungrige ÖEC-Enduromeute konnte das lang angekündigte und jungfräuliche Traumgelände im schönen Metnitztal unter die Stollen nehmen. ÖEC Mastermind Tom Pirolt mit seinem Team zauberte eine der schönsten und anspruchsvollsten Strecken Österreichs in die Kärntner Wälder.
Ein 3-Tages-Offroadfestival mit Stargästen wie Publikumsliebling Graham Jarvis – seines Zeichens „the Greatest Of All Times“ und Nachwuchs Rallye-Star Tobias Ebster stand auf dem Plan, aufgrund des Feiertages reisten viele Teilnehmer schon am Donnerstag an, um bei Traumwetter die eine oder andere Hopfenkaltschale bei Benzingesprächen zu genießen.

Geplant waren ein ganztägiges Training am Freitag, das ÖEC-Hauptrennen am Samstag und ein Sprintrennen sowie ganztägiges Training am Sonntag. Schon das Fahrerlager ist extra erwähnenswert, denn die schnurgerade und ebene Wiese auf 1.000m Seehöhe hat Platz für jeden und noch viel mehr geboten, sodass jeder seinen perfekten Stellplatz finden konnte.
Am Freitag konnte ab 10.00 Uhr trainiert werden, erste Kontakte mit der Strecke wurden gemacht. Die gesamte Etappe sowie alle schweren Elemente konnten trainiert werden. So ging es gleich am Anfang recht knackig über traumhafte Singletrails und Hohlwege durch den Wald los.

Eine steinige Schräg- und Abfahrt, welche das erste schwere Element darstellten, war für die Meisten noch gut fahrbar. Nach kurzem Schotterweg ging es zu den anderen schweren Elementen, welche für alle Zuschauer super einsehbar auf einem zentralen Punkt zusammengefasst waren.
Als zweites gab es einen kürzeren Steilhang übersäht mit Wurzeln und Steinen, welcher auch noch einigermaßen schaffbar war, doch spätestens bei Element 3 trennte sich die Spreu vom Weizen. Ein mäßig steiler Kahlschlag, garniert mit Felsen in jeder Größe, Wurzeln und andere „Gemeinheiten“, hinderte die Fahrer am mühelosen Vorwärtskommen. Hatte man die Hälfte des Hanges geschafft, konnte man sich entscheiden, ob man die Ausfahrt nimmt oder das vierte und letzte schwere Element „Jarvis Land“ in Angriff nahm.
Diese Passage kann getrost als „schwerstes Element aller ÖEC-Rennen“ bezeichnet werden. Manni Preuhs zeigte aber gleich am Trainingstag, dass es machbar ist und kämpfte sich auch diesen letzten Steilhang hinauf, welcher eindrucksvoll zwischen Bäumen und Felsen mit sicher über 100% Steigung auf einem kleinen Plateau mündete.

Aber auch die restliche Strecke forderte alles von den Fahrern, der höchste Punkt auf über 1.480m revanchierte sich mit einer traumhaften Aussicht auf das Metnitztal. Nach einigen kniffligen Abfahrten gelangte man dann wieder ins weitläufige Fahrerlager.

Am Nachmittag gab es die ersten Kinderrennen auf verkürzter Strecke. Zum Zusehen ein Traum, es wurde gefightet bis zum letzten Meter, bei den Young Racer 65ccm waren die ersten zwei eigentlich gleich schnell, da entschied dann eigentlich nur das notwendige Quäntchen Glück. So endete der erste Renntag des Nachwuchses wie folgt, wir gratulieren recht herzlich:
Young Racer 50ccm:
1. Ruloffs Jonas
2. Beck Paul
3. Dejmek Anja
Young Racer 65ccm:
1. Kogelmann Kevin
2. Kollmann Jakob
3. Kogelmann Mike

Am Abend gab es dann vor dem Festzelt noch eine Jarvis Showeinlage, welche den ersten Tag perfekt ausklingen ließ.
Samstag war Renntag, am Vormittag gab es eine Einführungsrunde und zwei gezeitete Qualirunden, die schnellere Zeit wurde für die Startaufstellung hergenommen. Die Sonderprüfung war ein Mix aus schnellem Wiesenslalom und anspruchsvollen Waldstücken, welche auch wieder großflächige Wurzel- und Steinformationen aufwiesen. Kurz vor dem Ziel gab es eine Baumstammkurve, welche in der Einführungsrunde für große Problem sorgte, es wurde aber sofort reagiert und dementsprechend entschärft, um eine flüssige Runde zu gewährleisten.
Um 14.00 Uhr war Start zum Hauptrennen, am Plan standen vier Runden, mit je vier schweren Elementen in fünf Stunden und eines kann gleich gesagt werden, noch nie war ein ÖEC Rennen anspruchsvoller und kräfteraubender als diesmal, aber dafür sind wir gekommen und dafür steht Enduro!

Als Erster ins Rennen startete der schnelle Kärntner Tom Hecher, welcher the GOAT of Hardenduro Graham Jarvis auf den zweiten Platz in der Quali verwiesen hatte. Über die Renndauer baute sich eine unglaubliche Spannung auf, am vierten schweren Element war Jarvis der Einzige, welcher wirklich ohne Hilfe eines anderen Fahrers hinaufkam, alle anderen bildeten Fahr-, Zieh- und Schiebgemeinschaften, um keine Strafminuten aufzureißen.

Die hunderten Zuschauer feierten diese Abschnitte frenetisch und motivierten mehr als nur einmal die Fahrer zum Weitermachen. Diesmal wurden die fünf Stunden fast von allen Fahrern voll ausgenützt und so kam es knapp vor 19.00 Uhr zum Showdown zwischen Tom Hecher, Manni Preuhs und Graham Jarvis. Die letzte Sonderprüfung gab den Ausschlag und so gab es folgende Sieger:
Klasse Jungspund:
1. Köstenberger Julian
2. Kogelmann KEvin
3. Hiess Maximilian
Klasse E1:
1. Spendl Domenic
2. Gedermann Andreas
3. Reven Fabian
Klasse E2:
1. Resinger Christian
2. Raffezeder Mathias
3. Raffezeder Simon
Klasse E3:
1. Hecher Thomas
2. Preuhs Manuel
3. Jarvis Graham

Klasse Damen:
1. Muigg Petra
2. Buhmann Samantha
3. Glück Jelena
Klasse Rookies:
1. Kropitsch Luca
2. Pinter Sebastian
3. Zeilinger Sven
Klasse Junior:
1. Hofer Lukas
2. Leitner Benedikt
3. Klammer Georg
Klasse Senioren:
1. Leitner Christian
2. Martischnig Ingo
3. Lobner Roman
Klasse Veteranen:
1. Pöschl Rudi
2. Pieper Andreas
3. Schwab Josef

Kurz nach Rennende kam ein kleiner Regenguss, welcher aber auf die Siegerehrung und der darauffolgenden Ridersparty keinen Einfluss hatte. Einzig die Jarvis-Showtime musste aufgrund des nassen Untergrundes kurzerhand ins Festzelt verlegt werden. So gab es Wheelies, Stoppies und Burnouts vom Großmeister, ehe die Oberhof-Nachtschicht begann.
Die Nacht auf Sonntag regnete es wieder recht kräftig, am Morgen wurde man aber von der Sonne und steigende Temperaturen geweckt. Am Sonntag stand ein Sprintrace am Programm und es konnte wieder den ganzen Tag nach Lust und Laune trainiert werden. Doch schon beim Aufstehen musste festgestellt werden, dass der anstrengende Vortag viele zum verfrühten Aufbrechen verleitet hatte. Das Fahrerlager war zur Hälfte geleert und auch von den Verbleibenden waren nicht alle motiviert, ihre Mopperln noch einmal zu besteigen.

So gab es leider nur 10 top-motivierte Fahrer, die sich dem Sprintrennen gestellt haben, welches auf verkürzter Sonderprüfungsstrecke vor den zahlreichen Zuschauern eine tolle Show geboten haben. Nach einer halben Stunde wurde abgewunken, die Sieger geehrt und mit tollen Sachpreisen der Firma KLIM belohnt.
Sieger Sprintrennen:
1. Hecher Thomas
2. Leitner Benedikt
3. Kerschbaumer Stefan
4. Köstenberger Julian
5. Zinner Angelo

Andere nutzten aber trotzdem noch die tolle Möglichkeit und trainierten den ganzen Tag auf der noch anspruchsvolleren Runde der Etappe.
Am Nachmittag waren wieder die Kinder an der Reihe, die wieder je zwei Läufe zu absolvieren hatten. Und wie schon am Freitag, wurde beinhart um jeden Meter gekämpft, schon bei den 50ccm wurden teilweise die Baustämme probiert, vor der 65ccm Klasse können sich einige Erwachsene eine Scheibe abschneiden. Die spannenden Rennen endeten mit folgenden Siegern:
Young Racer 50ccm:
1. Ruloffs Jonas
2. Jagenteufel Maximilian
3. Faschinger Klara
Young Racer 65ccm:
1. Kogelmann Kevin
2. Kollmann Jakob
3. Kogelmann Mike

Am Schluss des Berichts geht wie immer ein Riesendank an den Grundstücksbesitzer Andreas Leitner raus, welcher uns unser geliebtes Hobby auf seinem Grund und Boden ausüben lässt und mit seinem Team perfekte gastronomische Versorgung geboten hat. Danke auch an den Organisator Toml Pirolt, welcher unzählige Tage und Stunden in die Vorbereitung und Durchführung dieses Traumevents investiert hat.
Auch diesmal hat er aufgrund des Schwierigkeitsgrades ein bisschen Kritik einstecken müssen, der Erfolg gibt ihm aber recht, unglaubliche 22 Fahrer haben zumindest einmal die Sektion „Jarvis Land“ absolviert und der vielen bekannte Supersenior und Azorenhoch-Fahrer Roman Lobner Senior hat mit 69 Jahren einige Runden auf der Etappe gedreht und somit bewiesen, was möglich ist. Es gibt also keine Ausreden, ist die Strecke zu schwer, bist du zu schwach ;-)
Anmerkung: Auch der Schreiber dieser Zeilen hatte am Sonntag keine Energie mehr, das Motorrad noch einmal zu besteigen! Danke für dieses tolle Event, bis bald und LG
Link: https://endurocup.at/





Text: Paul B. EART Bilder: Christina K.
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