Serres-Rally 26. August bis 4. September: "Erstmals bin ich eine Rally mit EXC 450 gefahren – neue Erfahrung: einfacher in den schwierigen Sektionen, aber nicht das geile Rallyfeeling wie mit 690er oder 450er Rally. Stefan Svitko, Ondrej Klimciw, Pedro Bianca Prata, Sebastian Buhler, Robert van Pelt und viele andere Rallystars haben dieses Rennen als Vorbereitung für die Dakar genutzt...
Mit meinem Rallyspezi Jasper RIEZEBOS aus AbuDhabi- und Dakarzeiten habe ich mich wieder oftmals gematcht – am Ende haben wir die Plätze 11 und 16 belegt. Jasper tritt bei Dakar 2017 als Male-Moto-Fahrer, d.h. ohne Unterstützung eines Teams an. Er muss sämtliche Arbeiten am Motorrad selbst erledigen und geht davon aus, dass er keine Nacht mehr als 2 Stunden Schlaf bekommt. Alles nur erdenklich Gute!
Aus österreichischer Sicht sehr erfreulich: unsere zwei Damen Tanja Willmann und Esther Kammer haben die Plätze 4 und 5 in der Damenwertung belegt. Die Endurostage am Samstag zählte leider nicht mehr zur Damenwertung und so sind die beiden knapp am Podium „vorbeigeschrammt“. Die Siegerin der Damenwertung ist zu dieser harten Prüfung nicht angetreten!
Gesamtwertung
1. Stefan SVITKO
2. Ondrej KLIMCIW
3. Andrea COSENTINO
11. Ferdinand KREIDL
Die Betreuung durch Hannes Lukas und Wolfgang Putz von Rally4You war wieder mal perfekt.
SixDays Spanien / Navara 11. bis 16. Oktober
Also: Begonnen hat die ganze Geschichte, als ich bei Günther KNOPPER im schönen Lestein zu Besuch war. Wie immer, wenn ich bei Günther und Barbara bin, gibt es Kaffee und Kuchen. In einem Nebensatz hat mich Günther gefragt ob ich im Oktober Zeit hätte, um mit seinem Clubteam bei den Sixdays in Spanien anzutreten.
Nachdem ich von Kaffee und Kuchen schon etwas eingelullt war, habe ich gesagt „eh klar“!
Und so hat die Kugel den Lauf verlassen. Zwischendurch habe ich die Entscheidung schon hinterfragt, da ich körperlich angeschlagen war: die linke Schulter ist aufgrund mehrerer Aufschläge auf unterschiedlichen Untergründen einfach nicht mehr neu.
Vor dem Rennen:
Am 5. Oktober sind wir angereist und haben uns auf das Rennen vorbereitet. Wichtig war dabei vor allem die Motocross- und Endurotests zu besichtigen, da bei diesen die Plazierung ausgefahren wird. Da ist bei mir wenig „Freude“ aufgekommen – wirklich sehr „crossig“ diese Tests – weder habe ich jemals ein Motocrossrennen bestritten noch trainiere ich diese Disziplin.
Wie bei jedem Rennen administrative und technische Abnahme inkl. Markierung der Radnaben, Zylinder und Auspuff.
Zum Ablauf – Das Rennen:
Da ich auch noch nie ein klassisches Endurorennen gefahren bin, waren die Abläufe neu für mich, doch nicht grundsätzlich anders als beim Rallyfahren.
Jeden Morgen Start am Navara Curcuit. 15Min vor Startzeit kann man das Moped aus dem Parc Ferme holen, 10min vor dem Start geht es in die Workingarea, in der man –und damit ist nur der Fahrer gemeint - am Motorrad arbeiten darf. Drei Fahrer werden jeweils gleichzeitig von der Startrampe schickt.
Danach folgen TCs (Timechecks) und Tests. Die Zeiten zwischen den einzelnen TCs sind vorgegeben. Je nach Untergrund kann es schön knapp werden. Hier fasst man Strafzeit aus, wenn die Zeit überschritten wird. Für jeden, der Nagycenk kennt und dort schon im Regen gefahren ist: ähnlicher Untergrund. Und es hat teilweise stark geregnet. Bei Trockenheit Staub und kaum Sicht.
Jeden Tag 4 TCs und mindestens 3 Tests.
Am Abend hat jeder Fahrer noch ca. 12 Minuten, um Reifen und Bremsbeläge zu wechseln und Luftfilter zu tauschen. Schrauben und Speichen habe ich immer schon tagsüber nachgezogen, wenn Zeit dazu war. Mittlerweile brauche ich für das Wechseln von Reifen hinten und vorne inkl. Luftfiltertausch keine 10 Minuten, Aus- und Einbau inklusive. Wichtig: der Mechaniker darf einem nur das Werkzeug reichen – wenn dieser das Motorrad berührt = Ausschluss aus dem Rennen.
12 Minuten deshalb, da die Bruttozeit zwischen dem letzten Timecheck und der Einfahrt in den Parc Ferme 15 Minuten beträgt, aber man durch das ganze Fahrerlager gurken muss.
Meine Teamkollegen Christian WIPPEL und Rene JESERNIK waren letztes Jahr schon in der Slovakai dabei und die besseren Crosser in unserem Team – alle Achtung! Für die beiden gibt es jeweils eine Silbermedaille – für mich die Bronzemedaille und somit habe ich auch die Vorgabe von Günther Knopper erfüllt: keine Strafzeit.
In der Teamwertung sind wir von 123 Teams auf dem 43. Platz gelandet. Tolles Ergebnis für uns, da in vielen Clubteams auch Profis mitfahren.
Danke an unsere Betreuungsmannschaft: Barbara Schriebl, Sandra Jesernik, Sabine Wippel und „Don Carlos“ Karl Stieber. Günther Knopper als unser Crew-Chief, hatte wie immer die Organisation im Griff. Das Team um den KTM Rennleiter Matthias KUMPF hat uns perfekt mit Ersatzteilen und Werkzeug versorgt.
Conclusio - was würde ich anders machen?
- Motocrosstraining
- Motocrosstraining
- Motocrosstraining
- ..und sonst nichts
Quellen: F.Kreidl
Vom 26. bis zum 27. November 2016 präsentieren im Messezentrum Salzburg namhafte Hersteller die neuesten Motorräder, passendes Zubehör und funktionale Bekleidung. Ein ausgefallenes Rahmenprogramm mit der Versteigerung eines exklusiven Acrapovic Schalldämpfers, Gewinnspiele und das Lebensgefühl der 50er und 60er sorgen neben dem Messeprogramm für eindrucksvolle Momente...
Die „Biker-s-World“ findet bereits zum vierten Mal statt und hat sich inzwischen als wichtiger Branchentreffpunkt in Österreich etabliert. Auf rund 9.000 m² zeigen knapp 100 Aussteller aus dem In- und Ausland die brandneuen Modelle der Motorradsaison 2017.
Österreich-Premieren und erstmals US-Cars auf der Messe
Das zweiradaffine Publikum kann sich auf zahlreiche Modellneuheiten von BMW, Harley Davidson, KTM, Ducati und viele mehr freuen. BMW macht den Anfang mit der R nineT Pure, der R nineT Racer, der S 1000 RR, der S 1000 R, der K 1600 GT und C evolution. Harley Davidson stellt unter anderem Streetglide und Roadking mit dem brandneuen Milwaukee-Eight Motor sowie die Sportster Roadster vor. Weitere Neuheiten kommen von KTM und Ducati. Honda setzt seinen Schwerpunkt auf Modelle mit dem neuen Doppelkupplungsgetriebe.
Neben einer breiten Modellpalette an Motorrädern, Scootern und Custombikes, werden in diesem Jahr in Kooperation mit dem STREET Magazine erstmals US-Cars bzw. Hot Rods und Muscle Cars vertreten sein. Die Besucher können weiters das trendige Angebot an Zubehör, Bekleidung, Ausrüstung und Reiseangeboten sichten.
OSK-Staatsmeister und Wings for Life
Die Biker-s-World präsentiert die frischgekrönten österreichischen Staatsmeister 2016 im Racing Corner. Sie werden in Live-Interviews über ihre Erfahrungen berichten und ihre Rennmaschinen präsentieren und beantworten Fragen der interessierten Zuschauer. Auch Wings for Life ist wieder mit dabei und freut sich auf Initiative der Landesverkehrsabteilung der LPD Salzburg über jede Spende. Für alle Weltenbummler erzählt Joe Pichler erstmalig von seiner nächsten geplanten Motorradreise – spannende Abenteuer und Nervenkitzel pur inbegriffen.
Bike-Prämierung und ausgefallenes Rahmenprogramm
Fester Bestandteil und Publikumsmagnet ist die Prämierung der schönsten Bikes. In vielfältigsten Kategorien, wie beispielsweise „Best Paint“, „Historic“, „Best of Show“, oder „Tourer“, kürt die Jury in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin „Der Reitwagen“ die Sieger. Die Besten dürfen sich und ihre Motorräder im „Reitwagen“ präsentieren und gewinnen tolle Preise.
Link: http://www.biker-s-world.com/
Das Rahmenprogramm sorgt für puren Lifestyle und ein 50ies-Ambiente. Der Gentleman´s Club ermöglicht für die männlichen Besucher eine Messer-Rasur frisch vom Barber, begleitet von einem Glas Whisky und besten Zigarren. Fotoshootings und Interviews mit der populären Prominenz aus der Motorradszene warten auf alle Messeteilnehmer. Eine Versteigerung des exklusiven Acrapovic Sport Schalldämpfers mit Erzbergrodeo XXIII Gravur und ein Gewinnspiel, bei dem es unter anderem Leihmotorräder zu gewinnen gibt, sorgen für Spannung.
Aber damit nicht genug: eine Rock’n’Roll Party, ein Laufrad-Rennen für Kinder, Live Musik, Fashion Shows und ein Pokerturnier sorgen für Unterhaltung und runden das Biker Wochenende optimal ab.
Foto: Monika Aschermayr
Die SuperEnduro-Saison 2016/2017 nimmt allmählich konkrete Formen an. Dass diese am 10. Dezember im polnischen Krakau beginnt, ist dabei genauso seit längerem fix, wie auch, dass sie am 7. Januar 2017 in Riesa wieder Station machen wird. Fortgesetzt wird sie dann am 4. März 2017 im spanischen Bilboa und zwei Wochen später im französischen Albi beendet. Mit Spannung wird jedoch jedes Jahr auch das Starterfeld, das sogenannte Line up, erwartet, und diesbezüglich kann inzwischen ebenfalls etwas verlautbart werden.

Angeführt wird das Feld vom amtierenden Weltmeister Colton Haaker aus den USA sowie dem sechsfachen Indoor- bzw. SuperEnduro-Champion Taddy Blazusiak aus Polen. Der 27-jährige Husqvarna-Werkspilot gewann im letzten Winter die WM nach einem epischen Kampf im Schlussspurt hauchdünn vor seinem Landsmann Cody Webb, der in der nun bevorstehenden Saison leider nicht am Start ist. Der 33-jährige Routinier Taddy Blazusiak kam hingegen nicht über Endrang acht hinaus, denn nach einer langwierigen Virus-Erkrankung ging der KTM-Werksfahrer schon mit Trainingsrückstand in die Saison, in der er sich später zu allem Übel auch noch verletzte.
Des Weiteren wird Taddy Blazusiaks Teamkollege Jonny Walker wieder angreifen. Nach seiner Vize-Weltmeisterschaft 2012 und danach vier Mal Endrang drei, im letzten Jahr erst nach Verletzung, will der 25-jährige Brite endlich auch einmal am Saisonende ganz oben stehen.
Hinzu kommen, Stand Anfang November, der letztjährige WM-Sechste Mario Roman aus Spanien sowie der vom Motocross gekommene Österreicher Pascal Rauchenecker, die beide ebenfalls eine Husqvarna über Stock und Stein bugsieren werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass die von Holger Dettmann entworfenen Strecken in Riesa sowie in Prag, wo die Auerswald Eventmanufaktur im letzten Winter ebenfalls für einen Lauf zur SuperEnduro-WM verantwortlich zeichnete, vom Promoter, der FIM und den Fahrern gleichermaßen als die besten im ganzen Kalender gelobt wurden.

Aus deutscher Sicht wird es interessant zu beobachten sein, wie sich der erst 18-jährige Manuel Lettenbichler in der Top-Klasse „Prestige“ schlägt. Im letzten Winter hatte der Bayer auf seiner KTM die Junioren-Klasse nach Belieben dominiert und „durfte“ daraufhin, eher als ihm eigentlich lieb war, die Nachwuchsklasse verlassen und muss sich nun dem Kampf mit den Top-Piloten stellen. Bang muss es ihm allerdings nicht sein, denn was er vor Jahresfrist aufgeführt hatte, war ganz großes Kino.
Mit dem 20-jährigen Tim Apolle aus dem Billrodaer Ortsteil Finne im Süden Sachsen-Anhalts ist Deutschland in besagter Junior-Class ebenfalls permanent vertreten. Trotz erneut starker Konkurrenz möchte der letztjährige WM-Dritte natürlich nur allzu gern Manuel Lettenbichlers Nachfolger werden.
Es ist also mehr oder weniger angerichtet, worüber sich auch das Organisationsduo des am 7. Januar 2017 in der SACHSENarena Riesa stattfindenden zweiten Laufes zur SuperEnduro-WM 2016/2017, die Brüder Daniel und Tobias Auerswald, freut. „Das grobe Gerüst der Veranstaltung steht natürlich schon länger, doch jetzt geht es mit aller Kraft in die Detailarbeit“, erklärt Tobias Auerswald stellvertretend und fügt an: „Der Ticketvorverkauf läuft ja schon seit längerem und wir sind damit bisher echt zufrieden. Wir vergleichen ja immer die aktuellen Zahlen mit denen des Vorjahres und da sind wir stets etwas darüber.“

Das bedeutet, dass Eile geboten ist, denn die Karten für die vermeintlich etwas besseren Plätze gehen naturgemäß als erste zur Neige. Informationen und Tickets für die dritte Ausgabe der SuperEnduro-WM am 7. Januar 2017 in der SACHSENarena Riesa gibt es über die Internetseite www.superenduro-germany.de , in der Riesa-Information (Hauptstraße 61, 01589 Riesa), unter der Ticket-Hotline 0351 30708000 sowie bei den Motorradhändlern KTM Sturm in Zschopau sowie Neubert Racing Shop in Frohburg. Als Sonderaktion gibt es beim Kauf von zehn Tickets eine elfte Karte gratis dazu (nur über Hotline buchbar).
Ablauf und Ticketpreise SuperEnduro-WM Riesa
Samstag, 7. Januar 2017
Race-Ticket
Einlass: 16:00 Uhr Vollzahler: 54,00 €
Beginn: 18:00 Uhr Ermäßigt (Kinder 6 – 14 J.): 39,00 €
Ende: ca. 22:00 Uhr Kinder bis 6 J. auf dem Schoß der Eltern: frei
Trainings- + Race-Ticket
Einlass: 10:00 Uhr Vollzahler: 69,00 €
Ermäßigt (Kinder 6 – 14 J.): 49,00 €
Kinder bis 6 J. auf dem Schoß der Eltern: frei
VIP-Ticket
Einlass: 10:00 Uhr Block „K“ + VIP-Bereich 149,00 €
Quellen: Thorsten Horn
Österreichs Six Days Team Chef, Chris Schipper, trifft das legendäre österreichische Sieger Trophy Team von 1960
Anlässlich der Jahreshauptversammlung und Classic Senioren Meister Ehrung 2016. Am 19. November um 14.30 Uhr wird im Gasthaus Matschnigg in Mühlen ein Film von den 35. Six Days Bad Aussee 1960 zur Vorführung gebracht. Das Österreichische Trophy Team hat damals den bis heute einzigen und damit legendären Sieg gefeiert. Vier der sechs Nationalteam Mitglieder ( Hans Leitner, Rupert Köberl, Egon Dornauer und Siegfried Stuhlberger ) werden persönlich anwesend sein und Kommentare und Erinnerungen zum besten geben. Schau vorbei und treffe die Legenden!
Auch Chris Schipper Österreichs Six Days Team Manger, wird von der diesjährigen Sechstagefahrt in Navarra -Spanien einen Bild-Bericht bringen.
Die Enduro Senioren Austria laden alle Endurristen die ihr Bike auf Grund der Witterung bereits in die Garage gestellt haben zu diesem sicherlich interessanten Nachmittagsprogramm im Kreise von Gleichgesinnten, herzlichst ein.
Foto:Trophy Team 1960 v.l. Siegfried Stuhlberger, Karlheinz Behrendt, Ing. Scholger (Puch Team Chef)Hans Leitner, Egon Dornauer, Josef Kleinschuster, Rupert Köberl
Wenn es zu „herbsteln“ beginnt machen wir uns jedes Jahr auf die Suche nach freien Terminen unserer Enduro-Austria Endurotouren-Partner um den traditionellen Herbst-Tourentest durchzuführen. Diesesmal hat es zeitlich mit Croatia Enduro Tours genau gepasst. Den Nationalfeiertag ausgenützt und ab nach Kroatien. Geplant war eine insgesamt 3-tägige Tour die von einer Gruppe von Kärntner Enduro Ein- und Wiedereinsteigern gebucht wurde. Wir durften diese Gruppe 2 Tage lang begleiten. Im Gegensatz zu den meisten kroatischen Endurotouren-Veranstaltern fährt Croatia Enduro Tours nicht im südlichen Bereich Istriens sondern weiter im Norden in der Nähe von Opatija / Rijeka...
Veranstalter Hrvoje Bilen, der sich für seine Gäste den Spitznamen „Harry“ zugelegt hat, ist ein „alter Fuchs“ im Endurosport. Der Kroate wurde in Deutschland geboren wo er auch 10 Jahre lebte und dementsprechend der deutschen Sprache mächtig ist. Das bringt natürlich bereits einige Vorteile. Der 49-jährige ist dann in seine Heimat zurückgezogen und hat bereits vor vielen Jahren erste Enduro-Rennveranstaltungen in Kroatien mitorganisiert. Natürlich hat der Chef auch Rennerfahrung. Von der kroatischen Meisterschaft über sonstige nationale Rennen bis zur damaligen Offroad-Challenge war da alles mit dabei.
Später hat der Veranstalter damit angefangen, Touren für die „KTM Adventure Tours“ und andere Anbieter zu leiten. 2010 wagte Hrvoje Bilen mit Croatia Enduro Tours den Schritt in die Selbstständigkeit und begann eigene Endurotouren anzubieten. Neben einigen Straßenrennfahrern die den Ausgleich zur Rennstrecke in Rijeka suchen, hat Croatia Enduro Tours auch viele eingefleischte Enduristen aus Österreich, Italien, Schweiz, Tschechien, Polen und vielen anderen Ländern als Gäste.
Hrvoje Bilen: „Derzeit mache ich hauptsächlich richtige Endurotouren. Kein Soft-Enduro, Trial oder Quad. Für die Zukunft plane ich allerdings auch Touren für große Straßenenduros wie BMW GS, KTM Adventure oder ähnlichem, zusätzlich zu den Hard-Enduro Touren. Auch für Familien die dies mit einem Badeurlaub verbinden möchten. Richtiges Gelände ist zwar meine Liebe aber ich möchte zukünftig eben auch Alternativen anbieten um so auch vielleicht älteren Fahrern einen Teil des schönen Geländes zeigen zu können.“

Zur Tour:
Derzeit werden die Touren vom Chef selbst oder weiteren zur Verfügung stehenden Guides geführt. Die Gruppen werden bei ca. 7 Teilnehmern geteilt.
In unserem Fall sind 2 Gruppen eingeteilt worden, wobei die Gruppe 1 von Guide „Sandy“ geleitet wurde. Ein 22-jähriger Technik-Student der auch Mountainbike- und Trialfahrer ist. Beste Voraussetzungen also für eine kernige Endurotour. Und die ersten Helme haben dann auch tatsächlich nach guten 20 Minuten schon das erste mal geraucht.
Das Gelände unterscheidet sich vom südlicheren Kroatien durch (gefühlt) etwas weniger Steine und großen Anteilen an Laubwäldern. Gerade das macht diese Umgebung sehr interessant. Da gibt es unzählige, weiche Auffahrten im belaubten Wald, ein Gelände das sehr an die Slowakei erinnert.

Viele Bachdurchfahrten, Verbindungswege mit viel Gras und auch schnellere Schotterpassagen sowie eine Spielwiese in Form einer Kiesgrube runden das Gesamtpaket sehr schön ab.
Es war eine sehr abwechslungsreiche Tour mit tadellosem Essen zu Mittag. Die Tourguides können sehr gut fahren und haben auch sehr viel Werkzeug dabei um immer wieder auftretende „Wehwechen“ an den teils älteren Enduromodellen der Hobbyfahrer zu flicken. Da wurde sogar mitten im Wald der Metallkleber ausgepackt...
Hrvoje: „Gefahren werden kann prinzipiell das ganze Jahr, sofern es im Dezember nicht zu viel Schnee gibt. Im Jänner wird dann auf Grund der Temperaturen ein wenig pausiert und im Februar geht es mit den Touren schon wieder los. Im Juli/August steht dann auf Grund der Hitze der Badeurlaub im Vordergrund, eine Buchung wäre aber möglich.“

Fazit:
Bei Croatia Enduro Tours greifst du als Kunde auf eine 30-jährige Enduroerfahrung zurück und bist somit in sehr guten Händen. Das Gelände ist für kroatische Verhältnisse weniger steinig und es gibt für alle Leistungsklassen die richtigen Passagen. Es waren 2 sehr schöne Tage.
Vielen Danke an Hrvoje Bilen und Team. Link zum Veranstalter: http://www.croatia-enduro-tours.com/
Bild: Besuch am "Ring"
Bild: Gruppe aus Kärnten
Bericht und Fotos: Enduro-Austria
Ein unvergessliches „Enduro-Cross-Weekend“ in Neustift bei Kapfenstein! Ein 2-Tages-Event, das Fans & Sponsoren begeisterte. Der MX Fanclub Kapfenstein bekam als Veranstalter Lob von allen Seiten und überzeugte mit Professionalität bei der Durchführung des 7.ten Enduro Cross in der wunderschönen Ortschaft Neustift!
Der MX Fanclub Kapfenstein organisierte am 29. und 30. Oktober traumhafte Rennen auf der wunderschönen Cross-Country-Strecke in Neustift. Die spannenden Race-Entscheidungen und besonderen Momente bei den Siegerehrungen kamen auch bei den zahlreichen Besuchern und Fans sehr gut an. „Man of the Weekend“ in Neustift war Lokalmatador und Cross-Country-Europameister Mario Hirschmugl der sich mit Vereinskollegen Wolfgang Leitgeb auch den Sieg im Team-Bewerb sichern konnte.
OK-Chef Michael Hirschmugl überzeugte nicht nur als Veranstaltungsboss, sondern feierte mit einer sehr guten Leistung einen weiteren Twinshock-Meistertitel in der Klasse Twinshock +50. Der Enduro- & Motocross-Fahrer und Obmann des MX Fanclub Kapfenstein wurde von seinem Team bestens unterstützt: „Ein besonderer DANK geht an unser gesamtes Team, an alle Helferinnen und Helfer, an die Grundstücksbesitzer und Pächter, sowie an unsere Sponsoren und Gönner.
Ein solcher Event ist nur dann möglich, wenn wie hier in Neustift alle zusammenhelfen. Nochmals vielen Dank“, so Michael Hirschmugl. Stark präsentierten sich an diesem Wochenende die Lokalmatadore wie Michael Pfundner, Jürgen Schwarz, Thomas Egger oder Motocrosser Markus Hirtl & Co, die Spitzenresultate in ihren Klassen erreichen konnten.
Die Vereinsfahrer vom MX Fanclub Kapfenstein präsentierten sich ebenso sehr stark, wie Obmann-Stellvertreter Wolfgang Leitgeb weiß: „Der Teamerfolg mit Mario Hirschmugl ist natürlich etwas ganz besonderes, aber auch der dritte Platz im Teamranking von Erwin Suppersbacher und Elmar Rossmann war gewaltig. Auch von meiner Seite ein besonderer Dank an alle die uns an diesem Wochenende geholfen haben, wir hatten eine super Stimmung und eine perfekte Veranstaltung“.
Bereits am Samstag gab es das Duell im Superfinale zwischen Mario Hirschmugl und dem starken Oberösterreicher Florian Reichinger, in welchem sich Localhero Mario durchsetzen konnte: „Wenn man zuhause gewinnen kann, dann ist das natürlich wunderbar und ein traumhafter Saisonabschluss“.
Auch beim Finale zur Vintage MX-Meisterschaft gab es interessante Duelle auf der Strecke: Rosenberger, Färrer, Stenitzer, Barth, Hirschmugl & Co zeigten sehenswerten Motocross-Sport.
Dieses tolle Enduro-Cross-Wochenende in Neustift bei Kapfenstein wird mit Sicherheit, dem Veranstalter, allen Helfern, allen Fans und Besuchern und allen Sponsoren noch sehr lange in angenehmer Erinnerung bleiben.
Alle Informationen und Ergebnisse unter: www.motocross-fanclub.at
Text: Thomas Katzensteiner, Fotos: www.only-dirt.at
Doppelsieg für Walzer Teamrider beim MX-Kärnten Cup in Passering! Maurice Egger und Martin Ortner waren an diesem Wochenende beim MX-Kärnten Cup in Passering/Weinberg am Start. Der beliebte Hobby MX Cup der bereits im Vorjahr vom MSC Zimmerei Salbrechter ins Leben gerufen wurde, lockte zahlreiche Fahrer zum letzten Lauf dieses Cups...

Team Walzer: "Unser Osttiroler Hardenduro Spezialist Martin Ortner entschloss sich kurzerhand einmal wieder an einem Motocross Rennen teilzunehmen und konnte dort mit einem Sieg im ersten Lauf und einem 3. Platz im zweiten Lauf den Tagessieg in der Klasse Profi einfahren."
Martin: „Ich hab mich erst am Vortag dazu entschlossen nach Passering zu fahren und meiner KTM 300 EXC Enduro auch mal ein wenig Motocross Auslauf zu geben. Dass es dann so gut läuft hätte ich mir selber nicht gedacht. Es freut mich natürlich dass ich auch in dieser Disziplin ein tolles Tempo gehen kann. Als Enduro-Fahrer weiß man heutzutage natürlich schon auch wie es geht auf einer schnellen Strecke ordentlich Tempo zu machen. Das war vor einigen Jahren noch komplett anders. Früher gab es zwei ganz klar getrennte Lager...eben Motocross und Enduro. Jetzt verschwimmen die Grenzen und um bei den Rennen bestehen zu können, muss man eben ein kompletter Fahrer sein der sich überall zurecht findet.“

Der zweite im Bunde, der neben seinen Enduro Skills auch immer wieder mal für Überraschungen bei Motocross Rennen gut ist, war der 14-jährige Maurice Egger der in der Klasse MX-Jugend startete. Maurice konnte auf seiner 85er Walzer KTM SX in beiden Läufen den Sieg einfahren und wurde so verdienter Tagessieger.
Maurice: „Im ersten Lauf sicherte ich mir den Holeshot und Lauf Sieg, das war ein astreiner Start-Ziel-Sieg.
Im zweiten Lauf in ich als zweiter in die erste Kurve gekommen und konnte wenig später wieder die Führung übernehmen, die ich bis zum Schluss nicht mehr hergegeben habe.
Für mich war dass das Abschlussrennen auf der 85er im nächsten Jahr steige ich dann auf etwas mehr Hubraum um! Die Saison heuer wird mir aber auf jeden Fall in Erinnerung bleiben! Trotz meines Schlüsselbeinbruchs und 6 Wöchiger Zwangspause konnte ich den Gesamtsieg im 5/18 Junior Enduro Cup einfahren und konnte in der ACC Rennserie drei Siege einen zweiten und einen dritten Platz feiern! Jetzt heißt es erstmal ein wenig abschalten bevor die Vorbereitungen für nächstes Jahr beginnen.“
Rene Novak, Presse/PR Team KTM Walzer. Fotos by: Sepa.Media und Markus Holler
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