Vierter Wettbewerb und Finale in der Slowakei - Abschluss-Cross und Teamwertung. Von Freitag dem 13. Oktober bis Sonntag, dem 15. Oktober 2017 findet das Finale der Enduro-Europameisterschaft in Gelnica / Slowakei (bei Cosice) statt:
Zwei Tage lang geht es für die über 120 Teilnehmer zunächst im üblichen Enduro-Modus jeweils über 180 km Etappe. Der Höhepunkt ist jedoch am letzten Tag, das traditionelle Abschluss-Motocross am Sonntag.
Noch sind keine Titel vergeben und in den ausstehenden drei Tagen ist letztlich noch alles möglich.
Das gilt sowohl in den einzelnen Klassen als auch in der Gesamtwertung. Allerdings liegen gleich drei Italiener ganz vorne: Junior Matteo Pavoni hat nur neun Punkte Vorsprung vor seinem Landsmann Oscar Balletti und weitere fünf Punkte vor dem ehemaligen Meister Maurizio Micheluz.
Doch die beiden Verfolger haben keinen Vorteil, denn in der Region waren 2015 bereits die Mannschaftsweltmeisterschaften (ISDE) und da war Pavoni bereits am Start mit der italienischen Junioren-Mannschaft. Ist also auf die Verhältnisse vor Ort aus eigener Erfahrung bereits vorbereitet. So wie Balletti, der vor zwei Jahren in der italienischen Trophy am Start war.
Vielleicht sind dies aber auch die besten Voraussetzungen für die Mannschafts-Wertung in dieser Europameisterschaft. Denn das Finale in Gelnica wird nicht umsonst als Mini-Sixdays bezeichnet: Dort wird nicht nur das Finale in den einzelnen Klassen ausgefahren, sondern auch gleichzeitig eine Nationenwertung über die drei Tage.
Vor Ort wird es praktischerweise für die Teams, Fans und Zuschauer kurze Wege geben: Die drei Sonderprüfungen und die beiden Zeitkontrollen sind nicht weit auseinander, teilweise sind Fußwege vorgesehen.
Das Live-Timing finden sie im Internet: at http://www.casomeric.cz/enduroonline/
Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage: http://enduro-europa.com/
2017:
29./30. April Gouveia / Portugal - www.wecportugal.com
8./9. Juli Paikuse / Estland - www.paikuseenduro.eu
5./6. August Burg / Deutschland - www.enduro-burg.de
13.-15. Oktober Gelnica / Slowakei - www.enduro-gelnica.sk
PA: Robert Pairan

Mittlerweile ist es ein paar Monate her, dass die ersten KTM TPI´s ausgeliefert wurden. Wir hatten die Möglichkeit die 250er und 300er ausgiebig zu testen. Unser Eindruck……
Motocross: Wir haben die Geräte über den Motocrosstrack in Kanyavar geprügelt. Die Strecke von Martin Mehnert ist bekannt für seine weiten Sprünge. Zugegeben, wir hatten auch die eigenen Bikes mit und sind die Strecke mit einem härteren Fahrwerk eingefahren. Aber danach wurde mit den TPIs schwer angeraucht. Egal ob 250 oder 300er Bike. Vom Motor her sind beide Raketen und im oberen Drehzahlband geht die Post ab. Wenn man die Landezonen einmal hat, fahren die Crosser im Out of Control Modus. Klar, Lamperlfahrer vorbeilassen geht ja gar nicht ;-)
Eine Sache ist allerdings gewöhnungsbedürftig: Wenn man die Motorräder beim, oder nach dem Absprung in den Begrenzer dreht (der ist übrigens schnell da) geht’s abrupt bergab mit dem Vorderbau. Das ist wie Bremsen beim Sprung. Man gewöhnt sich aber schnell daran und schaltet eben schnell noch einen Gang höher.
Fazit: Beim Motocrossen gehen die Einspritzer-Bikes richtig gut. Das Fahrwerk funktioniert vor allem bei Wellen und schlechtem Belag, weniger bei Bremswellen. Sicherheitsreserven bei harten Landungen gibt’s natürlich keine. Das muss auch so sein. Wer will schon ein Crossfahrwerk auf einer Enduro. Für Motocrosstests beim Klassik Enduro ist man jedenfalls gewappnet.
Enduro: Im normalen Enduro-Gelände begeistern die beiden Bikes vollends. Das Problem, dass früher nur bei einem von drei Rennen die Bedüsung perfekt gepasst hatte ist jetzt gelöst. Die Motoren laufen sehr mager und sind sehr spontan bei der Gasannahme. Nebenbei sei erwähnt, dass sie deutlich weniger verbrauchen und sich 2h-Rennen mit einem Tank locker ausgehen sollten.
Beim Endurowandern kann man nun mit den 4-Takt Tankintervallen locker mithalten. Die Zeiten der Sprit-Pet-Flaschen im Rucksack sind definitiv vorbei. Der Öltank reicht locker für jedes Rennwochenende.
Der größte Unterschied zu den 17er Bikes liegt im unteren Drehzahlbereich. KTM-Techniker und Testfahrer schwören, dass sie unten mehr Leistung haben. Im Fahrbetrieb fällt das nicht auf. Genau das Gegenteil ist der Fall. Irgendwie schaffte man es die Leistung so zu glätten, dass das Drehzahlband sehr linear wurde. Das ist auch sehr einfach zu fahren.
Eine absolute Stärke der Einspritzung ist das Anfahren. Wenn es richtig schwierig wird: schräg, steil und nass - das Anfahren geht jetzt viel besser als mit allem zuvor. Der Nachteil ist, dass die Leistung gleich nach dem Anfahren nicht ausreicht und man, wenn es langsam hergeht, immer etwas mit Kupplung fahren muss. Bei der 250er ist das natürlich viel ausgeprägter. Für die österreichischen Endurorennen, abgesehen von einem HEXE-Enduro oder dem Erzberg, funktioniert das dennoch bestens.
250 oder 300? Da gibt’s bei vier E.A.R.T. Fahrern 2 Meinungen. Ich bin immer für den größeren Motor. Da braucht man beim Schalten nicht so aufpassen. Der richtige Gang ist beim 2-Takter alles.
Den anderen reicht die 250er vollends. Die 300er sorgt eher nur für lange Arme. Vielleicht sollte ich auch abnehmen.
Fazit: Die einzig erkannte Schwäche ist, dass man beim dahinnudeln ziemlich viel Kupplung braucht. Wir waren mit der 13:50er Übersetzung unterwegs. Mit 13:52 ginge das sicher besser.
Extrem-Enduro: Man steht mit dem Teil quer im Bachbett, 2 Meter Anlauf durch den Matsch und dann rauf auf die richtig steile Böschung. Das ist der Plan. ok. Also beide Füße auf die Raster und Vollgas. Leider verschluckte sich aber das Motorrad. Nochmal. Etwas vorsichtiger beim Gas geben und der Motor steht am Begrenzer an. Da kommt man auch nicht richtig weg. Mit Gewöhnung geht’s dann natürlich doch. Das hat bei den 2017er Modellen aber besser geklappt.
Anfahren im Schrägen geht viel besser als früher. Im Grenzwertig steilen Gelände ist es aber so, dass wir uns mehr Schmalz im Drehzahlkeller wünschen. 250er und 300er müssen wenn es langsam hergeht sogar im ersten Gang mit der Kupplung am Leben gehalten werden. Da reicht es nicht die Auslasssteuerung zu verdrehen oder anders zu übersetzen. Ein anderes Mapping muss her. Der Begrenzer sollte auch erst später kommen. Bergab geht der 250er Motor übrigens gerne mal aus.
Fazit: Zu behaupten, dass die TPIs beim langsamen Enduro im Grenzbereich schlecht sind wäre mehr als übertrieben. Im Vergleich haben wir uns mit der 2017er Enduro aber leichter getan. Sollte ein Hard-Enduro Mapping kommen schaut das vermutlich anders aus.
Update 18.10.2017: Nach Rücksprache mit KTM sind wir im Nachhinein draufgekommen, dass leider ungewollt, das falsche Mapping auf dem Pressebike geladen war. Normalerweise kommt das Bike nach jedem Test zurück zur Überprüfung. In unserem Fall wurde das Motorrad jedoch gleich vom letzten Pressetest übernommen. Beim nächsten Test wird die Leerlaufdrehzahl dann wieder perfekt eingestellt sein und alles läuft wieder normal...
Link zu den KTM Enduromodellen: http://www.ktm.com/at/enduro/
Was uns aufgefallen ist:
Leistung: Power haben sie beide. Im Vergleich mit dem 17er Modell ist die Leistungsentwicklung viel linearer. Den Drehzahlkeller-Kick von den Vergasermotoren gibt es nicht mehr. Uns war das zu wenig Leistung unten. Bei der 250er fällt das viel schwerer ins Gewicht. Ab Drehzahlmitte geht bei beiden die Post ab und ab 2/3 Gas gibt’s de facto keinen Unterschied zw. 250 und 300 Kubik.
Hitzeentwicklung: Die Motoren dürften deutlich mehr Hitze entwickeln als die Vergasermodelle. Das sieht man sogar an der Verfärbung am Krümmer. So was gab es bisher nicht. Durch Veränderungen bei der Kühlung scheint man das egalisiert zu haben. Wir haben beide zum Kochen gebracht. Allerdings nicht früher als bei Vergasermodellen. In Ringos Wald geht aber jede Kühlung in die Knie ;-)
Begrenzer: Der Motor dreht sehr spontan und schnell hoch. Somit ist der Begrenzer irrsinnig schnell da. Es ist auch deutlich zu hören. Beim Springen kann das zu Aha-Effekten führen. Auch wenn man bei einem welligen Uphill den Bodenkontakt verliert. Der Begrenzer bremst einem beim nächsten Bodenkontakt richtig ein.
Gasweg: Die neuen Bikes haben einen anderen Gasgriff. Jetzt mit 2 Seilen. Der Drehwinkel vom Gasgriff ist viel kürzer.
Standgas: Bei beiden Bikes ist das Standgas sehr niedrig. Bei der 250er sogar so nieder, dass sie beim bergab Fahren zeitweise abstirbt. Es hilft etwas, wenn man den Kupplungshebel ganz nach vorne stellt, aber das sollte nicht der Sinn dieser Verstellschraube sein.
Mapping: Das man beim Mapping noch Potential hat liegt auf der Hand: Die Dinger scheinen extrem Mager zu laufen. Meiner Meinung nach war das Vorserien Mapping von der Husqvarna Modellpräsentation in Kanada besser.
Öltank: Der war bei einem Bike am Anfang undicht. Mit dem Öltank gibt’s angeblich öfter Probleme. Das hat sich aber mit sinkenden Ölstand bald einmal erledigt. Bei 8 h Fahrbetrieb war der Öltank noch mehr als halb voll.
Startverhalten: Beide starten gut, wenn auch um einen Hauch langsamer als die 17er Modelle. Im kalten Zustand wollte die 250 mehrmals nicht anspringen. Weder mit Choke noch ohne. Irgendwann nach ca. 1 Minute Starten ist sie dann aber dennoch angesprungen. Den Kickstarter haben wir nie verwendet.
Kolbenfresser und sonstige Schäden: Irgendwelche Internetgeschichten von angeriebenen Motoren können wir absolut nicht bestätigen. Im Gegenteil: Alle Bekannten Biker mit TPIs sind super zufrieden.
Eine TPI mit Injektorschaden habe ich persönlich bei den Romaniacs gesehen. Der Australier ist das Teil ohne Lüfter und somit den Kühler über einen 1200 Höhenmeter Anstieg absolut leer gefahren.
Interessanterweise gibt’s Videos von Leuten die es geschafft haben den Motor rückwärtslaufend zu starten.
Fahrwerk: Wir haben uns eher auf den Motor konzentriert. Beim Fahrwerk ist wenig aufgefallen, was ja prinzipiell gut ist. Das Ansprechverhalten ist sehr gut. Auf einer normalen Enduropiste funktioniert es perfekt. Auch bei schneller Gangart gibt’s nichts ungewöhnliches zu berichten.
Ausstattung: Da es mittlerweile bei jedem Rennen einen Reifenstapel oder ein Baumstammhindernis gibt, wäre ein serienmäßiger Motorschutz wünschenswert gewesen.
Beim Lüfter scheiden sich die Geister: Für Endurowandern und normale Rennen reichts auch ohne.
Fazit: Wir können die TPIs empfehlen. Jeder der damit gefahren ist war begeistert, egal auf welchem fahrerischen Niveau. Die Geräte funktionieren.
Wenn es eine Schwäche gibt, dann beim Extreme-Enduro. Das kommt rennmäßig eventuell bei den Romaniacs oder ab der „Maschine“ am Erzberg zum Vorschein. Aber wie viele Otto-Normalfahrer kommen da schon hin. Und wenn man einmal so weit ist dann kann man vermutlich auch eine „persionalisierte“ Abstimmung auftreiben. Über den Winter wird sich da ja sicher noch was tun...
Tester:
Wolfgruber Rüdiger
Ringhofer Adi
Schlaf Stefan
Stocker Willi
Bericht: Enduro-Austria, R. Wolfgruber
Pressemitteilung: „Der alte Hias ist wieder da!“
Der Salzburger KTM-Pilot Mathias Walkner holt sich den Gesamtsieg bei der „Rallye OiLibya Maroc“.
Der 30jährige aus Kuchl feiert bei der letzten Rally des WM-Kalenders seinen ersten Sieg in dieser Saison und verweist den Argentinier Kevin Benavides und den Amerikaner Ricky Barbec (beide Honda) auf die Plätze. Auf dem Weg zum Marokko-Sieg setzte Walkners "Red Bull KTM Rally Factory Racing Team" erstmals die komplett neu entwickelte ‚KTM 450 Rally’ ein.
Der Dakar-Zweite von 2017 hat das neue Motorrad bestens in Griff und zeigt drei Monate vor der „Dakar 2018“ eine deutlich ansteigende Formkurve. Nach einer bisher eher durchwachsenen Saison hat sich Matthias Walkner mit Platz 1 in Marokko gerade rechtzeitig einen großen Schub Selbstvertrauen geholt. „Der alte Hias ist wieder da!“ bilanziert er nach mehr als 2600 Kilometern im Ziel in Erfoud zufrieden.
Matthias Walkner nach seinem Sieg bei der ‚Rallye OiLibya Maroc’: „Die Rally war wahnsinnig anstrengend. Und der Sieg hier fühlt sich richtig gut an! Der zweite Rally-Sieg meiner Karriere (Nach Sardinien 2015, Anm.)! Und der erste Sieg bei einer echten Wüsten-Rally! Dass ich das Rennen heute noch mit einem Etappensieg beenden konnte, das ist natürlich nochmal eine Draufgabe für’s Selbstvertrauen.
Das neue Motorrad ist sensationell! Wir haben gewusst, dass das Bike gut ist. Jetzt im Rennen hat sich das bestätigt. Das Motorrad ist noch viel besser, als wir erwartet haben. Ich konnte immer voll attackieren und bei Bedarf auch noch zulegen. Das war heute auch nötig, denn im Finale sind Alle mit dem Messer zwischen den Zähnen gefahren. Hier zu gewinnen, ist ein gewaltiges Gefühl. Ich bin ziemlich kaputt, aber happy!“
Für Matthias Walkner und das "Red Bull KTM Rally Factory Racing Team" beginnt jetzt bereits die Vorbereitung auf die 40. Ausgabe der „Rallye Dakar“, die 2018 von 6. bis 20. Jänner durch Peru, Bolivien und Argentinien führt.
http://www.matthiaswalkner.com/
„Rallye OiLibya Maroc“ Endergebnis (provisorisch): 1. Matthias Walkner (AUT, KTM), 2. Kevin Benavides (ARG, Honda), 3. Ricky Brabec (USA, Honda), 4. Antoine Meo (FRA, KTM), 5. Juan Pedrero (ESP, Sherco)
PA: C.Panny, Foto: (c) Marcin Kin

Bei idealen Enduro Wetter fand vergangenes Wochenende am Senninger HSV Burg Kreuzenstein Enduro Gelände, der letzte Lauf zur Classic Enduro Seniorenmeisterschaft statt:
Hermann Knirsch hatte am 8 ha großen Gelände eine flüssige Geländerunde ausgesteckt. Fünf Runden plus vier gezeitete Sonderprüfungen des am Areal befindlichen Moto Cross Kurses wurden für die Wertung herangezogen. Nach ca. zwei Stunden Fahrzeit standen die Sieger fest.
Gesamt Tagessieger wurde Peter Bous mit seiner Youngtimer KTM 300ccm Bj. 1993.Er sicherte sich damit den Vize Meistertitel in der Youngtimer Klasse.
In der Twin Shock Klasse, gewann Erwin Heinrich auf einer KTM 400ccm BJ 1977.
Die weiteren Klassensieger:
4 Takt Youngtimer Kurt Winkler auf Husaberg Bj. 1993
Twin Shock bis 175ccm Alfred Steinwidder auf KTM 175ccm Bj. 1978
Twin Shock 4 Takt Alex Reisenleitner auf Yamaha Bj. 1981
Classic Enduro Senioren Meister 2017 wurden nach fünf Wertungstagen, in der Youngtimer Klasse der Neumarkter Hans Kaiser und in der Twin Shock Klasse Erwin Heinrich aus Wolfsberg.
Mehr Infos auf www.endurosenioren.at

Bilder:
Stnr 77 Twin Shock Meister 2017 Erwin Heinrich
Stnr. 132 Youngtimer Meister 2017 Hans Kaiser
PA: Endurosenioren
Warum wurde das XCC Finale 2017 abgesagt?
Enduro-Austria im Interview mit dem Serienveranstalter: XCC-Promoter Ulrich Hanus ist sichtlich betroffen: „Ich selbst habe so etwas in 17 Jahren XCC und vielen Jahren der nationalen ACC und der anderen Länderveranstaltungen noch nicht erlebt. So eine kurzfristige Absage seitens einer Behörde hatte es noch nie gegeben.“
Der ausführende Verein hatte ja bis zum Schluss noch versucht die negative Entscheidung der zuständigen Behörde zu entkräften. Leider hat alles nichts mehr geholfen. Das Finale der XCC darf nicht gefahren werden. Schade. Und auch nicht einmal die Interessen der lokalen Wirtschaft spielen eine Rolle... Immerhin sind auch eine Menge an Zimmern reserviert worden und hätten viele lokale Geschäfte an der Veranstaltung mitverdient.
Schade auch für einige österreichische Fahrer- und Fahrerinnen die das ganze Jahr fleißig gefahren sind und sich für das Finale qualifiziert haben.
Ulrich Hanus: „Die derzeitige Lage lässt keine so kurzfristige Ersatzveranstaltung zu. Wir haben sogar von den Fahrern selbst viele Vorschläge dazu bekommen wo man so ein Rennen noch irgendwie kurzfristig planen könnte. Wir freuen uns über so viel Engagement. Das es tatsächlich noch zu einer Ersatzveranstaltung kommt ist aber eher unwahrscheinlich. Wir sind zwar sehr flexibel aber das wird auch für uns mehr als schwer. Sollte es dennoch irgendwie gelingen, werden alle Fahrer und Medien natürlich unverzüglich darüber informiert!“
Link: https://www.xcc-racing.com/
Pressemitteilung:
Der Standort Schwabhausen muss wohl vorerst als Revier für den Cross-Country-Sport aus den Karten gestrichen werden. Die thüringischen Behörden (die örtliche Kreisverwaltungsbehörde) haben dem geplanten europäischen Endlauf der XCC-Serie überraschend die Genehmigung versagt, obwohl Cross-Country-Läufe in den vergangenen Jahren auf derselben Strecke immer wieder problemlos mit den entsprechenden Genehmigungen über die Bühne gegangen war.
Der MSC Schwabhausen als Veranstalter hat bis zuletzt auch mit juristischen Mitteln versucht, den Lauf doch noch genehmigt zu erhalten. Leider gelang dies bis zum heutigen Tag nicht. Alle Interventionen und Argumentationen den Behörden gegenüber blieben erfolglos. Auch alternative Streckenführungen wurden von den Behörden nicht akzeptiert.
Das ECC-Finale am 14. Oktober 2017 in Schwabhausen wurde deshalb vom Serienpromoter kurzfristig abgesagt.
Die bereits bezahlten Nenngelder werden zurückerstattet.
PM: Baboons
Matthias Walkner in Marokko als Spitzenreiter ins Finale: Der Österreicher Matthias Walkner geht als Gesamtführender in die letzten beiden Abschnitte der „Rallye OiLibya Maroc“. Diese letzte Rally des WM-Kalenders gilt als Testlauf für die „Dakar“ im Jänner. Das "Red Bull KTM Rally Factory Racing Team" setzt deswegen hier erstmals die komplett neu entwickelte ‚KTM 450 Rally’ ein.
Matthias Walkner kommt mit dem gänzlich in Schwarz gehaltenen Motorrad offenbar bestens zurecht. Der MX3-Weltmeister von 2012 und Rally-Weltmeister von 2015 hatte am Sonntag-Abend im Bivouac der Marathon-Etappe in der Gesamtwertung fast zehn Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Argentinier Kevin Benavides. Nach heftigen Regenfällen ist die Strecke extrem anspruchsvoll und oft am Rande des Fahrbaren. So musste die Etappe am Samstag abgebrochen werden, da einige Passagen komplett unter Wasser lagen und unpassierbar waren. Matthias Walkner will sich deswegen nicht auf seinem 10-Minuten-Zeitpolster ausruhen, denn der kleinste Fehler kann unter diesen Bedingungen das Aus bedeuten.
Matthias Walkner im Etappen-Ziel am Sonntag-Abend: „Die Navigation heute war schwierig, doch es ist wieder recht gut gelaufen für mich. Weil diese Etappe vergleichsweise kurz war, konnte man heute voll angreifen und richtig Druck machen. Tagesrang Zwei ist taktisch ganz gut für mich. Denn dadurch muss ich morgen nicht als Erster starten und die Spur für alle Anderen suchen. In der Gesamtwertung habe ich meine Führung dennoch ein bisschen ausgebaut. Das neue Motorrad fühlt sich immer besser an. Das Steuern braucht zwar ein bisschen mehr Kraft. Doch das Bike ist nochmal um ein Eck schneller und ich kann wirklich gut vorne mitfahren und ordendlich pushen. Zwei Tage geht’s hier noch. Ich fühle mich gut und hoffe, es geht so weiter.“
Bis Dienstag liegen noch mehr als 700 Rally-Kilometer vor dem 30jährigen KTM-Werkspiloten. Dann erreicht die Marokko-Rally das Ziel in Erfoud.
http://www.matthiaswalkner.com/
PA: C.Panny, Fotos: (c) Marcin Kin
Zschopau bittet zum nächsten Superevent: Nach den Läufen zur Enduro-Weltmeisterschaft in den Jahren 1990 und 2004 in Zschopau sowie den Six Days 2012 in Westsachsen ist die motorsportbegeisterte Region erneut in großer Vorfreude auf den nächsten Enduro-Leckerbissen gastiert vom 20. bis 22. Oktober 2017 die Maxxis FIM EnduroGP World Championship erneut in der ehemaligen MZ-Stadt...
Zweifellos ist Zschopau das Mekka des deutschen Enduro-Sports. Nicht ohne Grund, denn einerseits ist diese Facette des Motorsports hier historisch bedingt gewachsen und wird andererseits Jahr für Jahr mit enormem Aufwand vorbereitet und immer wieder in Details verbessert.
Um all jene Sportler, die der Kultgeländefahrt „Rund um Zschopau“ auch in den Nicht-WM-Jahren zu ihrem einmaligen Glanz verhalfen, ins Programm einzubinden, wird die diesjährige Veranstaltung eine Kombination aus WM und DM sein. Der nationalen Elite ist es am Freitagabend dann auch vorbehalten, den Drei-Tage-Event paarweise zu eröffnen, denn der beliebte und stets gut besuchte Prolog am letzten MZ-Standort in Hohndorf ist eine feste Größe im Programm. Unter dem diesjährigen WM-Arbeitstitel „Akrapovic Super-Test powered by eins“ wird dieser 17.00 Uhr gestartet. Nach zirka eineinhalb Stunden von den DM-Piloten dargereichter Rennaction, betreten ab 19.00 Uhr die WM-Stars das holprige Parkett.
Deren Auftritt ist mit einer Dauer von rund zweieinhalb Stunden veranschlagt, an die sich ab 21.30 Uhr die erste zünftige RACE-PARTY auf dem Prolog-Gelände der Firma Klädtke Metallbauverarbeitung in Hohndorf anschließt. Um den Fans eine noch bessere Sicht auf den Super-Test zu bieten, wird die Zuschauerkapazität weiter erhöht. Die Rundenlänge muss bzw. darf per Reglement nur ca. 1:45 Minuten betragen, was für Zschopauer Verhältnisse eher dürftig ist, denn die Zeit des Prolog-Siegers 2016, Marco Neubert, betrug etwas mehr als drei Minuten.
Zur Einstimmung sind alle Fans zuvor schon eingeladen, das ab Donnerstag 9.00 Uhr geöffnete Fahrerlager im MZZ (Multi Zentrum Zschopau) vor dem alten MZ-Werk zu besuchen und/oder der Maschinenabnahme am Freitag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr (9.00 – 11.00 Uhr DEM, 11.00 – 14.00 Uhr WM, 14.00 – 16.00 Uhr national offene Klasse) vor dem Zschopauer „Schloss Wildeck“ beizuwohnen. Im Schlosshof selbst befindet sich wieder der Parc Fermé.
Der erste von den zwei im Wesentlichen identischen Fahrtagen wird am Samstagmorgen 8.30 Uhr auf dem Altmarkt vor dem Rathaus Zschopau gestartet. Um dem WM-Niveau bzw. dem -Reglement zu entsprechen, wurde der Schwierigkeitsgrad der an sich schon knackigen Strecke weiter erhöht.
Die erste Wertungsprüfung des Tages ist der neu gestaltete „KTM Enduro-Test Börnichen“, bei dem das berühmte Schlammloch dieses Mal allerdings fehlt.
Von da aus führt die Runde weiter zum „TechnoMousse Extrem-Test Truschbach“ in den dortigen Steinbruch, wo 2014 bereits ein Test ausgetragen wurde.
Die dritte Sonderprüfung findet mit dem „MAXXIS-Cross/Enduro-Test Venusberg“ wieder im dortigen Steinbruch mit dem Start am Fuße des sogenannten Weberhanges statt, was sich schon im vorigen Jahr bewährt hat.
Über den legendären Teufelsberg bei Scharfenstein geht es zurück zum Rundenende ins MZZ.
Während die WM- und DEM-Fahrer jeweils drei Runden zu absolvieren haben, werden die Damen und die nationale Gruppe nach zwei Runden erlöst.
Die Zielankunft ist jeweils für zirka 15.45 Uhr (Damen und national offene Klasse ab 14.30 Uhr) geplant. Direkt im Anschluss werden an beiden Tagen die Siegerehrungen durchgeführt und von da aus geht es, und das ist keine Bitte, zu den weiteren RACE-PARTYS ins „An den Anlagen“ im Stadtzentrum befindliche Festzelt. Dort wird am Sonntag ab 20.00 Uhr auch die Abschluss-Siegerehrung der Enduro-WM 2017 durchgeführt.
Weitere Infos unter: www.enduro-zschopau.de
Pressemitteilung: Thorsten Horn
- HEXE 2017 - Hackis Extrem Enduro!
- Enduro Team- und Kids Trophy: Oktober am Red Bull Ring!
- Grafenbach Enduro 2017: Pro-Sieger ist Andreas Kernbeis!
- Neuer Alu-Motorschutz von Enduroeng bei MXG-PARTS!
- Croatia Rally Dalmatia 2018: Anmeldung offen!
- ACC Finale Mattighofen: Die Gesamtsieger stehen fest!
- Renthal und KTM: Partnerschaft wird weiter fortgesetzt!
- Jetzt Herbst- und Winterenduro in Kroatien buchen:
- Lars Enöckl holt Platz 7 bei Red Bull Sea to Sky!
- JuniorEnduroCup: Grande Finale in Granitarena Schrems!
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