Nach dem gelungenen Comeback der Motocrosser in Mehrnbach 2018 organsiert der HSV Ried auch heuer diese beliebte Motocross-Veranstaltung am GÜPL Asenham. Mit den Österreichischen Vereins- und Clubmeisterschaften am Samstag und den Österreichischen Motocross-Staatsmeisterschaften aller Rennklassen, sowie dem Auner 125ccm 2-Takt Cup am Sonntag kommen zahlreiche Amateure und Spitzenfahrer am 24. und 25. August nach Mehrnbach (Bezirk Ried im Innkreis, OÖ). An beiden Tagen wird auch ein äußerst attraktives Rahmenprogramm geboten: Freestyle-Motocross-Show, After-Race-Party, Festzelt und als absolutes Highlight: Dakar-Sieger Matthias Walkner wird am Veranstaltungswochenende Autogramme geben…
Motocross Mehrnbach 24.+25. Aug. Tausende PS am Güpl in Asenham
Samstag (24.8.) – Österreichische Vereins- und Clubmeisterschaft
Sonntag (25.8.) – Motocross-Staatsmeisterschaft mit allen Klassen
DAKAR-Champion Matthias Walkner kommt nach Mehrnbach!
Bereits im letzten Jahr gab es Bestnoten für den HSV Ried – als Motocross-Veranstalter und Top-Verein in der Szene. Auch heuer wird der Club unter der Leitung von Jürgen Kinz, die besten Fahrer Österreichs und starke Piloten aus dem benachbarten Ausland zum Startgatter bitten: „Wir möchten mit unserer 2-Tages-Veranstaltung weitermachen, letztes Jahr konnten wir ein sehr erfolgreiches Motocross ÖM-Wochenende durchführen, und hoffen, dass auch heuer wieder zahlreiche Fahrer und viele Zuschauer nach Mehrnbach kommen“.
Österreichische Team- und Vereinsmeisterschaft: HSV Ried ist Titelverteidiger
Michael Wagner, Stefan Simpson, Jürgen Kinz und Roland Schier konnten 2018 den Team-Meistertitel für den HSV Ried erreichen. Damit ist der Veranstalterclub im Team-Bewerb Titelverteidiger: „Das war im letzten Jahr ein sehr schöner Tag für uns, heuer sind wir in der Titelverteidigerrolle“, sagt Jürgen Kinz, der als geschäftsführender Präsident des HSV Ried auch am Veranstaltungswochenende in der Rolle des OK-Chefs ist. Auch in diesem Jahr stellt der HSV Ried wieder zwei Teams, sehr erfreulich ist die Starterzahl: „Aktuell haben mehr als 40 (!) Mannschaften für den Team-Bewerb gemeldet, damit können wir unseren Zuschauern bereits am Samstag volle Starterfelder bieten“, freut sich Kinz.
Heuer wird der HSV Ried 1 mit Michael Wagner, Stefan Simpson, Jürgen Kinz und Robert Jonas die Titelverteidigung in Angriff nehmen (Teamchef beider HSV Ried Teams wird wieder Walter Dellavaja sein).
Rauchenecker könnte bereits in Mehrnbach vorzeitig Staatsmeister werden!
HSV Ried Top-Fahrer Pascal Rauchenecker könnte heuer in Mehrnbach vor heimischem Publikum Staatsmeister in der großen Meisterschaftsklasse (MX OPEN) werden. Mit insgesamt 12 (!) Laufsiegen in 14 Rennen zur Österreichischen MX OPEN Staatsmeisterschaft liegt der KTM-Fahrer mit 344 (!) Punkten klar auf Platz 1 in der Gesamtwertung – vor dem Steirer Michael Kratzer auf Kawasaki. Damit kann der 12-fache ÖM-Laufsieger und mehrfache WM-Teilnehmer des Jahres 2019 bereits in Mehrnbach aus eigener Kraft – vor dem Finale in Oberdorf (Burgenland) – MX OPEN STAATSMEISTER werden. Chancen auf Top-Platzierungen dürfen sich auch die Husqvarna-Piloten Manuel Bermanschläger (aktuelle Platzierung: Rang 5) und Alexander Banzirsch (aktuelle Platzierung: Rang 7) ausrechnen. Mit Patrick Kainz liegt sogar ein vierter HSV Ried Fahrer unter den Top 12 der MX OPEN ÖM Gesamtwertung.
In der MX 2 ÖM kämpft Simon Breitfuss auf KTM für den HSV Ried um eine Top 10 Platzierung
Mit 115 Punkten kann sich der gebürtige Steirer Simon Breitfuss auf dem 11.ten Tabellenrang der MX 2 Staatsmeisterschaft behaupten. Der KTM-Pilot möchte bei seinem Heimrennen unter die Top 10 kommen. In Mehrnbach könnte auch die MX 2 ÖM Gesamtführung wechseln: Der aktuelle Leader Marcel Stauffer (326 Punkte) ist aktuell verletzt und sein Antreten in Mehrnbach ist noch nicht sicher, Gesamtzweiter ist Johannes Klein (294 Punkte), auf Gesamtrang 3 liegt Markus Rammel (250 Punkte).
Maximilian Ernecker kommt als 85ccm ÖM Leader nach Mehrnbach
Der erst 12-jährige Maximilian Ernecker übernahm nach seinem Doppelsieg bei den Österreichischen Jugend-Motocross-Meisterschaften in Rietz (Tirol) die Gesamtführung der Jugend ÖM-Klasse. Mit 177 Punkten hat der junge Husqvarna-Nachwuchsfahrer zurzeit genau 6 Zähler Vorsprung auf seinen ungarischen Konkurrenten Noel Zanocz (171 Punkte). Gesamtdritter ist der Tiroler Johannes Wibmer (KTM) mit 159 Punkten. Natürlich werden auch viele andere junge Motocross-Talente in den 85ccm ÖM-Läufen am GÜPL zu sehen sein und für spannende Rennen sorgen.
Auner 125ccm 2-Takt Cup – Matthias Karl führt vor Michael Lackner
Im Auner 125ccm 2-Takt Cup kommt es zum Kräftemessen der Amateure bis 125ccm. Nach den bisherigen Rennen in Langenlois, Paldau, Imbach und Seitenstetten wird Mehrnbach die 5.te Station des Jahres 2019 sein, damit steigen am GÜPL Asenham die Läufe 9 und 10 dieses beliebten Motocross Amateur Cups. Der für das Union Motocross-Team Langenlois startende Matthias Karl führt aktuell vor Michael Lackner und Manuel Lebenbauer in der Zwischenwertung.
Rahmenprogramm mit vielen Highlights – Matthias Walkner kommt!
Auch heuer werden die Besucher wieder tolle Stunts in der Luft zu sehen bekommen, da an beiden Tagen eine Motocross Freestyle Show geboten wird.
Sogar Matthias Walkner, Rally DAKAR-Champion 2018 – hat sein Kommen angekündigt, der frühere Motocross MX 3 Weltmeister und Top-Rally-Pilot der Gegenwart kommt mit seinem Werksmotorrad und LKW nach Mehrnbach. Am Sonntag wird es mit dem DAKAR-Sieger eine Autogrammstunde für die Fans geben.
Motocross-Wochenende in Mehrnbach für die ganze Familie
Autogrammstunde mit DAKAR-Sieger Matthias Walkner
Das Motocross-Wochenende in Mehrnbach am 24. und 25. August soll für die Besucher zum ganz besonderen PS-Wochenende werden: „Wir möchten ein Rennwochenende für die Familie organisieren, wo neben hochklassigen Motocross-Rennsport mit nationalen und internationalen Fahrern auch ein großes Show- und Rahmenprogramm präsentiert werden kann, mit Freestyle-Motocross-Show, Festzelt, After Race Party und Autogrammstunde mit dem DAKAR-Sieger“.
Mehr Infos zum Rennwochenende in Mehrnbach und über die Fahrer des HSV Ried – unter: www.hsv-ried.at
Ausschreibungen, Nennformulare, Starterlisten, Zeitpläne usw. sind bereits online.
Text: HSV Ried – Sektion Motocross & Enduro, Foto: Alois Huemer
Der Red Bull KTM Factory Racing Pilot Taddy Blazusiak aus Polen demonstriert sein enormes SuperEnduro-Können und holt einen überzeugenden Sieg beim Prolog der Red Bull Romaniacs Sweet 16 Edition. Er blieb vom Start weg in allen acht Runden klar in Führung. Sein Teamkollege Jonny Walker (GBR) wurde Zweiter, gefolgt vom Spanier Pol Tarrés auf seiner Husqvarna. Mehr als 15.000 Zuschauer kamen in die Innenstadt von Sibiu (Rumänien), um Fahrer aus 50 Nationen beim Kampf um die ersten Podiumsplätze bei der „World's Toughest Hard-Enduro-Rally“ zu verfolgen.
Und los geht's: Die Red Bull Romaniacs "Sweet 16" Edition wurde mit der innerstädtischen Qualifikation, dem legendären Prolog, gestartet. Andy Fazekas und sein Team haben eine Strecke entworfen, welche dem Untertitel "Sweet 16" der diesjährigen Ausgabe Rechnung trägt, da der Prolog im Vergleich zum Vorjahr heuer viel flüssiger und flüssiger zu fahren war. Eine Runde des Prologs war ungefähr 700m lang und die Fahrer mussten insgesamt 12 künstliche Hindernisse aus Steinen, Baumstämmen, LKW-Reifen und Holz bewältigen. Als erstes Hard-Enduro-Rennen aller Zeiten wurden in zwei Holzhindernissen „Camera Glory Holes“ geschaffen, die es einer kleineren Gruppe ausgewählter Profifotografen ermöglichten, Fotos aus ganz besonderen Perspektiven aufzunehmen.
Das Prolog Format
Die Gold Class absolvierte zwei Qualifikationsläufe (wobei nur einer obligatorisch ist) und nur der schnellste Lauf wurde gewertet, sodass mit diesen Ergebnissen die Startreihenfolge des Prolog Finals festgelegt wurden. Die Silber- und Bronzeklasse musste nur einen Qualifikationslauf absolvieren, der als Ergebnis und Startreihenfolge für das Prolog-Finale-Rennen galt. Innerhalb des Finales besteht jedes Rennen aus so vielen Runden, wie Teilnehmer in der für die jeweiligen Klassen vorgesehenen Zeit absolvieren können:
Gold Class: 10 Minuten plus 1 Runde
Silver- und Bronze Class: 7 Minuten plus 1 Runde
Für die Fahrer der Iron Class war der Qualifikationslauf nicht obligatorisch, aber als Belohnung für eine freiwillige Teilnahme erhalten diese Fahrer eine frühere Startzeit für den Offroad-Tag 1.
In der Qualifikation der Gold Class fuhr Billy Bolt (UK, Husqvarna) die schnellste Runde: 1 Minute 2 Sekunden 153 Millisekunden. Pol Tarrés (ESP, Husqvarna) schnitt mit 1m 5s 860ms als Zweiter und Wade Young mit 1m 6s 603ms als Dritter ab. Der Zeitunterschied zwischen Wade Young, Manuel Lettenbichler (GER, KTM) auf Rang 4 und Taddy Blazusiak (POL, KTM) auf Platz 5 betrug nur 0,3 Sekunden!
Die schnellsten 35 Teilnehmer der Gold-, Silver- und Bronze Class qualifizierten sich für die Teilnahme am Prolog-Finale. Wie immer bestimmen die Ergebnisse des Prologs auch die Startreihenfolge für den Offroad-Tag 1 - War Zone - morgen, den 31. Juli. Für die Fahrer, die den Prolog auf dem Podium beenden, gilt jedoch eine andere Regel: Der Fahrer, der den Prolog gewinnt, kann eine der ersten drei Startpositionen des 1. Offroad Days auswählen. In der Folge nahm Taddy Blazusiak den dritten und Jonny Walker den zweiten Startplatz, so dass Pol Tarrés morgen am 31. Juli 2019 den Offroad Day 1 eröffnen wird.
Prolog Finals: Gold Class
Nach den Ergebnissen der Gold Class-Qualifikation standen Billy Bolt, Pol Tarrés, Wade Young, Taddy Blazusiak und Manuel Lettenbichler in der ersten Startreihe. Taddy holte sich den Holeshot, gefolgt von Billy und Wade. Nach der ersten Runde war Taddy dann auch der erste, der in den dichten Verkehr geriet, welcher von den 35 Gold Class-Fahrern verursacht wurde, die sich für den Final-Lauf qualifiziert hatten.
Nachdem Taddy fünfmal hintereinander das Erzbergrodeo gewonnen hatte, spezialisierte er sich auf SuperEnduro, wo er sechsmal die Weltmeisterschaft für sich entscheiden konnte. Die Erfahrung aus seinen Jahren im SuperEnduro zeigte sich dann auch im Sweet 16 Prolog Finale: Sein Tempo war sowohl konstant schnell als auch kontrolliert und weder die anderen Teilnehmer noch der Verkehr stellten eine ernsthafte Bedrohung für den außergewöhnlichen Fahrer aus Polen dar. Während Wade Young versuchte aufzuholen, machte er einen Fehler und blieb auf einem der Steinhindernisse stecken, wobei er wertvolle Zeit verlor. Jonny Walker, der sich noch nicht vollständig von einer schweren Handgelenksverletzung aus dem vergangenen Jahr erholt hat, konnte den Verkehr ebenfalls recht effizient bewältigen und landete auf dem zweiten Platz vor Pol Tarrés, der nur zwei Sekunden hinter Jonny ins Ziel kam.
Zitate - Podium - Gold Class
1. Taddy Blazusiak (KTM - POL): „Ich habe einen guten Start erwischt - Billy Bolt war mir dann zwar dicht auf den Fersen und fuhr aggressiv, aber ich habe mich davon nicht beeindrucken lassen. Nach ein paar Runden machte ich dann einen kleinen Fehler - aber zum Glück hatte ich eine gute Lücke zu den Jungs hinter mir rausgefahren, sodass ich trotzdem vorne blieb. Von da an bin ich defensiver gefahren und habe es etwas ruhiger angehen lassen. Der Sieg hier beim Prolog fühlt sich großartig an, obwohl er für das gesamte Event nicht so viel bedeutet, aber es ist immer noch ein gutes Gefühl, hier vor den vielen Zuschauern zu gewinnen."
2. Jonny Walker (KTM - GB): „Das Qualifying war für mich ein Albtraum - es lief einfach nicht gut genug für die erste Startreihe, was dann auch zu Beginn des Finallaufes ein kleiner Nachteil war. Aber ich bin glücklich mit dem zweiten Platz - ich konnte Taddy zwar immer sehen, aber ihn einfach nicht einholen. Mein Form baut sich im Verlauf dieser Saison allmählich auf, es geht langsam, aber ich bin zuversichtlich, dass ich diese Saison immer besser abschneiden werde. Wir haben in der letzten Zeit ein paar Änderungen am Motorrad vorgenommen, und ich bin mir sicher, dass wir hier in Rumänien ein gutes Ergebnis erzielen werden.“
3. Pol Tarrés (Husqvarna - ESP): „Heute Morgen hatte ich ein super gutes Gefühl mit der Strecke und auf dem Motorrad und ich wusste, dass ich mich im Finale noch steigern konnte. Am Ende lief aus meiner Sicht alles gut. Ich hatte während des gesamten Rennens einen guten Kampf mit Jonny, er wurde am Ende Zweiter und ich Dritter. Aber ich freue mich riesig, hier nach dem Prolog bei den Red Bull Romaniacs auf dem Podium zu stehen - es ist einfach eines der härtesten Rennen der Welt. Das Ergebnis bedeutet jedoch auch, dass ich morgen als Erster starten muss, aber mein Plan ist es, so hart wie möglich zu pushen und hoffentlich an Jonny und Taddy dranbleiben zu können, wenn sie mich einholen sollten.“
Top 10 Resultate - Gold Class
Taddy Blazusiak (POL, Red Bull KTM Factory Racing): 8 Runden - 10 Minuten 48 Sekunden 227 Millisekunden
Jonny Walker (GBR, Red Bull KTM Factory Racing): 8 Runden - 11m 0s 227ms
Pol Tarrés (ESP, TTR Officine Rigamonti Husqvarna): 8 Runden - 11m 2s 477ms
Alfredo Gomez Cantero (ESP, Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing): 8 Runden - 11m 13s 973ms
Billy Bolt (GBR, Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing): 8 Runden - 11m 18s 227ms
Manuel Lettenbichler (DEU, Flatschingfast Factory Team): 8 Runden - 11m 18s 977ms
Graham Jarvis (GBR Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing): 8 Runden - 11m 22s 477ms
Wade Young (ZAF, Sherco Factory Racing Team): 8 Runden - 11m 23s 727ms
Mario Roman (ESP, Sherco Factory Racing Team): 8 Runden - 11m 55s 727ms
David Cyprian (CZ, JD Gunnex KTM): 7 Runden - 10m 46s 973ms
Top 3 Resultate - Silver Class
1. Dustin McCarthy (USA, Chocolate Mountain Ranch): 5 Runden - 9m 32s 387ms
2. Aleksi Vilkko (FIN, Snellman Motorsport Finland): 5 Runden - 9m 36s 133ms
3. Stefan Simpson (GBR, KTM AG): 5 Runden - 9m 40s 130ms
Top 3 Resultate - Bronze Class
1. Brent Brady (AUS, Somerville Motorcycles): 4 Runden - 9m 48s 877ms
2. Marco Faria (BRA, Faria Máquinas/BMS Racing): 4 Runden - 10m 16s 627ms
3. Robin Holtmeulen (NLD, Hocoparts Racing): 4 Runden - 11m 13s 127ms
Live-Übertragung auf Red Bull TV
Das Prolog-Finale wurde live im Red Bull TV übertragen und kann über diesen Link nochmals angeschaut werden. Der Offroad-Tag 4 am 3. August 2019 wird außerdem ab 10:00 Uhr (EEST) live im Red Bull TV übertragen.
Offroad Day 1 - War Zone
31. Juli 2019 - Pol Tarrés eröffnet die 102 km lange Gold Class-Strecke. Diese beginnt mit einer schweren Doppelschleife "Titanic" und "The Wall", in der überdurchschnittliche Fahrtechnik erforderlich sein wird. Nach dem Service Point zwei weiter und gleichsam harte Schleifen, in denen höchstwahrscheinlich auch die Top-Fahrer ihre Arbeitsgeräte hin und wieder schieben müssen. Während sie sich dem Ziel nähern, genießen die Fahrer jedoch noch einige schöne Singletrails. Mit 102 km ist es ein ziemlich kurzer, aber ziemlich intensiver Tag für die Gold Class.
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PA: Carsten M. Steffen, Fotos: RBR, Predrag Vuckovic, Mihal Stetcu,
Ausgebucht! Die besten Hard-Enduro Piloten aus fast 50 Nationen haben es endlich in die Karpaten nach Sibiu geschafft, um sich erneut bei der „World’s Toughest Hard Enduro Rallye” zu beweisen: Red Bull Romaniacs - Sweet 16 Edition. Die Veranstaltung beginnt am 30. Juli 2019 mit dem berüchtigten Prolog...
Der Prolog:
Der Red Bull Romaniacs Prolog ist die Mutter aller heute existierenden Hard Enduro Prologe. Das Konzept eines innerstädtischen Zeitfahrens zum Auftakt einer Enduro-Veranstaltung wurde bereits 2004 von Martin Freinademetz bei der allerersten Ausgabe der Red Bull Romaniacs erfunden. Und im Laufe der Zeit hat er sich weiterentwickelt: Von einem eher schnellem Asphalt-Rennen mit einigen Hindernissen hier und da zu einer Strecke, die mit künstlichen Hindernissen nur so gespickt ist und deren Aufbau ein großes Team und Maschinen einige Tage in Anspruch nehmen.
Hier einige Fakten und Zahlen zum Sweet 16 Prolog am 30. Juli 2019: Eine Runde ist etwa 700 Meter lang und besteht heuer aus 12 Hindernissen. Andy Fazekas und sein Team von 10 Arbeitern haben die folgenden Materialien verwendet:
130 Tonnen Steine
90 Tonnen Holz
350 LKW-Reifen
25-30 Kubikmeter Holz, um spezielle Hindernisse wie das Prize Giving Obstacle zu bauen. Spezielle Baumaschinen wie Bagger, Kran, Bobcats (ein Bulldozer war auch erforderlich, um den Offroad-Tag 4 zu beenden)
Mastermind Martin Freinademetz: „Red Bull Romaniacs 2019 wird die 16. Ausgabe sein und wir haben beschlossen, diese Ausgabe "Sweet 16" zu nennen. Wir werden in allen Klassen ganze Reihe von absolut neuen Tracks haben, die in den vorherigen Ausgaben noch nie gefahren wurden. Beim Entwerfen dieser Tracks haben wir versucht, eine gute Balance zwischen fahrbaren und herausfordernden Tracks zu finden. Klar sollte jedoch auch sein: Sie werden die Fahrer aller Klassen während der 4 Offroad-Tage an ihre Grenzen bringen - aber wir glauben trotzdem, dass Fahrer, die vorbereitet und in guter körperlicher Verfassung sind, diese Strecken gut werden meistern können, egal in welcher Klasse sie fahren.“
Andy Fazekas, der Designer des Prologs: "Der Sweet 16 Prolog wird im Vergleich zu dem von 2018 deutlich einfacher und schneller sein. Wir haben ungefähr die gleiche Menge an Material dafür verwendet, aber insgesamt ist er schneller und flüssiger zu fahren. In den letzten 16 Jahren, in denen sich der Prolog kontinuierlich weiterentwickelt hat, haben wir international hohe Maßstäbe gesetzt und erhalten immer wieder großartige Rückmeldungen - aber darauf wir werden uns nicht ausruhen und immer etwas Neues anbieten, das noch nie zuvor gemacht wurde. Dieses Jahr sind es beispielsweise die „Camera Glory Holes“ in zwei hölzernen Hindernissen, wo eine kleinere Gruppe ausgewählter Profi-Fotografen die Aufnahmen aus ganz besonderen Perspektiven machen kann.“
Wie immer bestimmen die Ergebnisse des Prologs die Startreihenfolge des Offroad-Tages 1.
Der Prolog-Zeitplan
Alle Zeiten sind osteuropäische Zeiten (EEST)
08:00 - Qualifikation Bronze Class
10:45 - Qualifikation Silber Class
12:00 - Qualifikation Gold Class 1
12:15 - Qualifikation Gold Class 2
12:45 - Qualifikation Iron Class
Prolog-Finale
17:00 - ca. 19:00 - Prolog Finale: Die 35 qualifizierten Teilnehmer in Gold, Silver und Bronze kämpfen in den Final-Laufen um den Sieg in ihren Klassen.
Die Siegerehrung findet direkt nach dem letzten Rennen im Ziel beim Red Bull Bogen statt.
Die Live-Übertragung auf Red Bull TV beginnt um 17:00 Uhr!
Die Offroad Days 1- 4: Was zu erwarten steht!
Offroad Tag 1 - War Zone
31. Juli 2019 - Wir überlassen es Ihrer Fantasie, herauszufinden, was der Name im Rennen tatsächlich bedeuten wird. Die Strecke trifft ab und zu auf die Front des Ersten Weltkriegs und führt die Fahrer über Wege, auf denen Soldaten ihre Ausrüstung zu den militärischen Stellungen und Schützengräben transportiert haben. Die Gold Class-Strecke wird 102 km lang sein. Es beginnt mit einer ziemlich heftigen Doppelschleife "Titanic" und "The Wall", wo solide Fahrtechnik erforderlich sein wird. Nach dem Service Point geht es wiederum mit zwei härteren Schleifen weiter, in denen höchstwahrscheinlich auch die Top-Fahrer ihre Arbeitsgeräte hier und da werden schieben müssen. Danach genießen die Fahrer zur Entspannung einige schöne Singletrails, während sie sich dem Ziel nähern. Mit 102km ist es ein ziemlich kurzer, aber sehr intensiver Tag für die Gold Class.
Offroad Tag 1 - Signature Sections: Titanic, Impossible, Damn Dam
Die Ergebnisse des Offroad-Tages 1 bestimmen die Startreihenfolge des Offroad-Tages 2.
Offroad Tag 2 - Decebal
1. August 2019 - Dieser Kurs wird einige historische Gegenden streifen. Decebal war der letzte König von Dakien - eine historische Region in Rumänien und er ist berühmt für den Kampf gegen die Römer, den er eben auch in dieser Gegend gekämpft hat. Die Fahrer hingegen werden wohl eher gegen die Strecke zu kämpfen haben - insbesondere auf der 151km langen Strecke der Gold Class: Der zweite Tag beginnt wieder mit einer guten Red Bull Romaniacs-typischen Gold Class Schleife und entwickelt sich dann aber zu einem sehr schnellen Rennen über viele Kilometer. Gegen Ende des Rennens gibt es jedoch eine neue Sektion "Brother of K2", in der die Fahrer ihre Kletter-Fähigkeiten unter Beweis stellen müssen. Der danach verbleibende Abschnitt zwischen Brother of K2 und dem Ziel ist wieder flüssiger und gibt den Speed-Kings die Gelegenheit, eventuell verlorene Zeit wieder gutzumachen.
Offroad Day 2 Signature Sections: Hill 16, No way out, Brother of K2
Die Ergebnisse des Offroad-Tages 2 bestimmen die Startreihenfolge des Offroad-Tages 3.
Offroad Tag 3 - Walachei
2. August 2019 - Die Walachei ist eine historische und geografische Region Rumäniens. Sie liegt nördlich der unteren Donau und südlich der Südkarpaten.
Dort warten am 3. Offroad-Tag 140km auf die Gold Class-Fahrer: Sie werden einem alpinen, steinigen Gelände mit sehr langen Anstiegen und Abfahrten von rund 1.000 Höhenmetern ausgesetzt sein.
Es werden ein paar ältere Red Bull Romaniacs-Klassiker, aber auch ein neuer Abschnitt namens Man Ridge zu meistern sein, in dem wohl auch einige Top-Fahrer etwas Zeit mit dem Schieben Ihrer Motorräder verbringen werden. Aber alles in allem wird dies ein durchaus unterhaltsamer Tag, denn anschließend können sie sich auf einer längeren Liaison zum Ziel in Sibiu "ausruhen".
Offroad Tag 3 Signature Abschnitte: Black Slope, Man Ridge, Kiwi Finish
Die Ergebnisse des Offroad-Tages 3 bestimmen die Startreihenfolge des Offroad-Tages 4.
Offroad Tag 4 - Sibiu
3. August 2019 - Nach 124 Kilometern auf den Gold Class-Strecken endet der Offroad-Tag 4 - richtig, Sie haben es erraten - beim berüchtigten Hillclimb Finish in Gusterita, aber die Strecke kurz vor dem Ziel wird anders sein und etwas mehr Würze haben als die letztjährige Edition. In der Nähe von Sibiu müssen die Fahrer den ganzen Tag über gut 10.000 Höhenmeter (!) klettern und sie werden bekannte Signature Sections wie Black Mamba, One Day Hill und Ottoman zu absolvieren haben, um nur einige zu nennen. Alles in allem wird es eine klassische Mischung aus Wald- und Berg-Sektionen in den tiefen Tälern um Sibiu und Paltinis sein.
Offroad Day 4 Signature Sections: Frogleg, Hug the Tree, Antifreeze / Ventilator
Über Red Bull Romaniacs
Die Red Bull Romaniacs Hard Enduro Rally wurde 2004 von Martin Freinademetz ins Leben gerufen. Seitdem hat sich das Event als „The World’s Toughest Hard Enduro Rally“ fest etabliert und zieht Jahr für Jahr Top Fahrer und ambitionierte Amateure aus über 50 Ländern an.
Das Rennen verteilt sich über 5 Tage - 5 Tage purer Hard Enduro Racing Action: Gestartet wird am ersten Tag mit dem gleichsam spektakulären wie legendären Prolog, der jedes Jahr mitten in Sibiu (Hermannstadt) von tausenden von Zuschauern verfolgt wird. Es folgend vier Offroad Renntage, in denen die Fahrer in dem Gebiet der Südkarpaten rund um Sibiu herum in den Genuss von einigen der wohl schönsten und gleichzeitig herausfordernsten Hard Enduro Tracks auf diesem Planeten kommen. Durch die Kombination von GPS-Navigation durch atemberaubende Wildnis, steilste Auf- und Abfahrten und die gleichsam erfahrene wie professionelle Organisation werden die Red Bull Romaniacs zu einer der härtesten, aber auch im besten Sinne erinnerungswürdigsten Erfahrung für die Hard Enduro Fahrer.
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Die Red Bull Romaniacs 2019 stehen kurz vor dem Start. Auf Enduro-Austria findest du in Kürze einen eigenen Banner mit einem Direktlink zu den offiziellen Red Bull Romaniacs Live News...

Außerdem werden euch Matthias Bachner und Patrick Zellhofer per Fahrerblog berichten wie es ihnen und auch den anderen österreichischen Fahrern der Silberklasse ergangen ist.
Auch die E.A.R.T. Fahrer Thomas Boder als Starter der Silber Klasse sowie Willi Stocker und Rüdiger Wolfgruber, als "Sweeper" unterwegs, werden die Veranstalter-Pressecrew und auch Enduro-Austria mit Informationen versorgen.
Derzeit sind alle Jungs in Rumänien eingetroffen und haben bereits erste Geländeluft geschnuppert und sich den Prolog angesehen.

Österreichische Teilnehmer der Silberklasse:
#115 Thomas Boder
#116 Florian Kirchmayer
#144 Marcel Hasenauer
#154 Mario Riegler
#157 Patrick Riegler
#174 Fritz Steger
#182 Wilfried Schmidtmayr
#192 Matthias Bachner
#193 Patrick Zellhofer
Dieter Rudolf #24 und Michael walkner #31 starten in der Gold Klasse
Erste Infos und Fotos aus Rumänien:

Matthias Bachner und Patrick Zellhofer:
"Sind am Sonntag nach einem stressfreien Flug in Sibiu bei 35 Grad gelandet. Unser Serviceteam (Bachner Racing Team) hatte bei der Anfahrt leider ziemliche Schwierigkeiten da das Teamfahrzeug nach einer Stunde schon in Alland liegen blieb. Nach einer stressigen Nacht kamen sie mit einem Ersatzwagen nach 16h ebenfalls in unserer Unterkunft außerhalb von Sibiu an.
Nach der heutigen Anmeldung und Prologbesichtigung ging es dann auf eine ca 20 km Runde um sich an das GPS und die Rumänischen Wälder zu gewöhnen. Der Prolog sieht dieses Jahr ein wenig leichter aus als in den vorherigen Jahren, allerdings stellt man dann beim genaueren Besichtigen schnell das Gegenteil fest. Heute um 21:00 gehts zum Rider Breefing für den morgigen Prolog.
Schöne Grüße aus Sibiu, Patrick und Matthias
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Das Team MSC Strengberg hat mitgeteilt, dass das diesjährige Endurocross "Lord of the Loam" leider agbesagt werden musste!
Team MSC Strengberg: Liebe Offroadsportler! Gerne hätten wir uns mit besseren Neuigkeiten an Euch gewandt.Das „Lord of the Loam EnduroCross“ wird heuer nicht stattfinden. Die Entscheidung war keine leichte, weil das Herzblut vieler Mitglieder an diesem Rennen hängt.Letztendlich fiel ein schwieriger, aber sachlich gesehen korrekter Entschluss auf eine Absage.Wir verzeichnen heuer einen Negativrekord bei den Anmeldungen. Ein ordentlicher Rennbetrieb ist im KO-Modus erst ab 25 Startern gewährleistet. Davon sind wir heuer weit entfernt gewesen.
Jene die uns kennen wissen, dass die Rennen in Strengberg immer spannend verlaufen, und gemütlich ausgeklungen sind.
Wir haben von unseren Startern, die teilweise auch eine weite Anreise hatten, durch die Bank positives Feedback erhalten dürfen.
Dafür ein großes Dankeschön!
Auch die Rückmeldungen, jenen Fahrern unter 18 Jahren sowie Motocrossern einen Start zu ermöglichen, haben wir Ernst genommen. Dazu haben wir die dementsprechenden Genehmigungen bei der Behörde eingeholt, und die Ausschreibung angepasst.
Wir bedanken uns bei allen bereits angemeldeten Fahrern für das Vertrauen! Ihr bekommt selbstverständlich die Startgebühr in voller Höhe rückerstattet.
Wie geht es jetzt weiter?
Der MSC Strengberg blickt voller Elan in die Zukunft!
Die ersten Ideen für ein neues, nachhaltigeres Nutzungskonzept unserer Strecke gibt es schon.
Bleibt gespannt!
Liebe Grüsse,
Team MSC Strengberg
Link: https://www.msc-strengberg.at
Nach der Enduro Trophy und ÖM am Samstag folgte Sonntag in Rothenfels traditionsgemäß die Team-Trophy. Dieser Lauf war die Nummer 2 der aus 5 Rennen bestehenden Serie...

Das oberste Treppchen in der Teamtrophy wird seit Jahren vom Team Stocker/Tischhart reserviert. Die beiden sind mittlerweile schon mit ihren Kindern bei den Enduro Rennen. Dennoch haben sie nicht viel von ihrer Schnelligkeit eingebüßt. Die anderen Teams kommen jedoch immer näher heran und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Langzeitsieger einmal mit Platz 2 vorlieb nehmen werden müssen.

Die Strecke in Rothenfels ist eine schnelle, aber knackige Enduro Runde, -ohne Hard-Enduro Anspruch. Es war alles sehr gut fahrbar. Während des Rennens hat es sogar leicht genieselt, trotzdem war es relativ griffig. Somit herrschten beste Bedingungen für spannendes Racing und so kam es dann auch: Zu Beginn ging das Local Hero Team mit Martin Hirner und Tobias Auer aus Unzmarkt in Führung. Stocker/Tischhart konnten sich aber nach einer halben Stunde wieder ganz nach vorne kämpfen.

Daniel Stocker mittlerweile mit eigenem Nachwuchs am Start!
Hirner/Auer versuchten dran zu bleiben, mussten aber nach einem technischen Defekt mit Platz 7 vorlieb nehmen. Der spannende Kampf um Platz 2 ging mit gerade einmal 20 Sekunden Vorsprung an das Team Frenkenberger/Koller vor der Paarung Rene Primas und David Rinner. Dahinter folgte ein Gefecht zwischen den beiden Teams von Enduro Austria, welches die Fahrer Tom Boder und Patrick Fuchs knapp für sich entscheiden konnten.

Hier die weiteren Plätze:
1. Stocker/Tischhart 2-Rad Lenz
2. Frenkenberger/Koller MSC Steyrtal/KTM Walzer
3. Rinner/Primas Erdbau Rinner/KTM Walzer
4. Boder/Fuchs Enduro Austria
5. Stocker/Wolfgruber Enduro Austria
6. Lobner/Blaschitz EMC Carinthia/MSC Endurojunkies
7. Auer/Hirner MXStore.at/OLRT
8. Rössler/Ruttnig Gartengestaltung Ruttnig
9. Rinner/Schweiger OLRT Senior Team Rimato
10. Wegleitner EnduroLynx

Im Anschluss an die Team Trophy erfolgt der Startschuss zum 2 Lauf der Kids Trophy. Die Kids mussten mit ihren kleinen Gerätschaften natürlich nicht auf der ganzen Strecke der Erwachsenen fahren. Allerdings kamen bei den letzten Läufen erschwerte Bedingungen hinzu. Es begann heftig zu regnen. Die Fahrer der „Bambini Klasse“ bekamen davon noch nicht allzu viel zu spüren. In dieser Klasse scheint Nico Stocker momentan unschlagbar zu sein. Family Stocker holt sich an diesen Sonntag somit 2 Siegespokale ab, -Gratulation!
1. Nico Stocker (Schladming)
2. Fabian Plank (St. Peter am Kammserberg)
3. Fabian Rieger (Schönberg/ Lachtal)

Die Kinderklasse bis 65ccm hatte schon etwas Wetterpech. Mittlerweile schüttete es aus vollen Kübeln und die Strecke verlangten den Jungs alles ab. Das war wieder mal richtiges „Enduro“, -meinte einer (Lorenz Herbst) der Protagonisten! Die Kinderklasse ist wie immer heiß umkämpft und es haben sich beachtliche 12 Starter angemeldet.
Auch die Gesamtwertung bleibt spannend, da die ersten Positionen in jedem Rennen wechseln. Ein 4er Paket mit Bachler, Leitner, Herbst und Stary, wechselten in der halben Stunde Renndistanz mehrmals die Führung. Nach vielen Positionskämpfen konnte Raphael Stary aus Kärnten aus der Gruppe ausbrechen und den Sieg in dieser Klasse nach Hause fahren.

Beim Kampf um Platz zwei matchten sich Leitner und Bachler fast über das gesamte Rennen. Felix Leitner aus St. Peter am Kammersberg (iBi Racing Team) musste mehrmals zu Boden und verlor letztendlich einige Plätze. Durch den Zweikampf der Beiden konnte Luca Kropitsch die Lücke zu den Podestplätzen schließen, zog in der letzten Runde noch an Fabian Bachler (Scheifling) vorbei und rettete hauchdünn Rang 2 ins Ziel. Der Langzeitführende Lorenz Herbst (Osttirol) musste sich am Ende mit Platz 4 zufriedengeben. Das war Racing vom Feinsten.
1. Raphael Stary
2. Luca Kropitsch
3. Fabian Bachler
4. Lorenz Herbst
5. Tom Resch

In der Klasse Jugend bis 85ccm war es wieder eine Galavorstellung der beiden Hölzl- Brüder aus Möderbrugg. Die Beiden ließen in der Stunde Renndistanz nichts anbrennen und fuhren einen souveränen Doppelsieg nach Hause. Das Endresultat in der Kl. Jugend sah schließlich wie folgt aus:
1. Luca Hölzl
2. Nico Hölzl
3. Moritz Wendner

Es war wieder ein grandioses Enduro Wochenende bei der „Burg Rothenfels“ im obersteirischen Oberwölz. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den Hausherrn, -der Familie Steiner!!!
Weiter geht es mit der Team- und Kids-Trophy am 15. September in Möderbrugg, -wo eine der längsten und beliebtesten Endurostrecken Österreichs auf die Akteure wartet! :-)
Link: www.enduro-trophy.com

PA: Peter Bachler, Fotos: @johanneskundegraber
Vergangenes Wochenende stand der nächste Lauf zum Österreichischen Endurocup am Plan - Karl Teufl rief zum Ötscher Race 2019 und die Hard-Enduro Gemeinde kam in Scharen um das herrliche Gelände am Fuße des Ötschers ein Wochenende lang zu befahren. Diesmal bei tropischen Temperaturen!...
Am Samstag wurde wie gewohnt fleißig trainiert. Dabei ist die Etappe mit den drei schweren Elementen den ganzen Tag befahrbar, die Sonderprüfung durfte einmal zur Besichtigung und einmal für die Qualifikation für die Startaufstellung befahren werden. Die schweren Teilstücke waren heuer um einiges leichter zu bewältigen, da der Grip aufgrund des trockenen Wetters unglaublich hoch war. Deshalb kam es auch zu keinen größeren Staus.
Die Strecke generell war ähnlich angelegt wie in den Vorjahren und ließ keine Wünsche offen. Die Sonderprüfung hatte einige neue Schleifen, ihr Charakter war auf der schnellen Seite, sodass man den Gashahn mehrmals richtig spannen konnte. Als zusätzliche Samstagsoption war die Fa. Bachner Motorräder vor Ort, wo man sich nicht nur Tipps und Ersatzteile holen konnte, sondern auch die Möglichkeit hatte, die komplette 2020er Modellpallette von Husqvarna zu testen.
Am Nachmittag konnte sich jeder für das abendliche Endurocross probieren und qualifizieren. Wohl auf Grund der hohen Temperaturen, blieb es aber bei einer Starterzahl von nur 16 Fahrern und einer Fahrerin, nämlich Petra Muigg, die sich für den Endurocross-Sprintbewerb einfanden.

Dies tat der Rennaction aber keinen Abbruch, in Vorläufen und Hoffnungsläufen kristallisierten sich dann rasch die uns wohl bekannten Favoriten heraus. Die Endurocross - Strecke hatte eine gute Mischung aus Speed und künstlichen Hindernissen, wobei das Steinfeld und die querliegenden Betonpfeiler das Kriterium waren. In diesen Abschnitten hatte jeder zumindest einmal Probleme und das Feld rückte wieder zusammen, die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten. Die Sieger des Ötscher Endurocross standen somit fest.
Gewinner war wieder einmal der sympathische Endurocross Europameister und X-Grip Teamfahrer Robert Scharl, vor dem unglaublich schnellen und unglaublich jungen, erst 17 Jahre alten, Kilian Zierer und Norbert Schnegg als Dritten.
Kids Race:

Dazwischen kamen die Kinder dran, welche sich auf einer vereinfachten Strecke um die Pokale der 50er- und 65er – Klassen matchten. Und auch hier gab es spannende Positionskämpfe und Topleistungen bis zum Schluss. Der Nachwuchs ist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg und hat nun auch beim ÖEC einen Fixplatz im Programm. Somit kann er sich auf den schönsten Endurostrecken Österreichs versuchen.
Die Sieger bei den Kindern:50er-Klasse: 1. Markus Wernitzer 2. Maximilian Freudenthaler 3. Sebastian Reven65er-Klasse: 1. Lukas Neuner 2. Silvio Schmölz 3. Fabian Reven

Hauptrennen:
Am Rennsonntag hieß es Aufstellung nach Startreihen um 09.30 Uhr und Start um 10.00 Uhr, kein Problem also auch für jene, welche die Ötscher-Nachtschicht in vollen Zügen genossen haben. Am Plan standen 3 zu absolvierende Runden auf der Etappe und auf der Sonderprüfung, das Kriterium war auf jeden Fall die Hitze. Die drei Runden konnten heuer sicher von jedem Teilnehmer leicht gemeistert werden, Zeitprobleme hatte sicherlich keiner.

Bei jedem Start in die Sonderprüfung stellte sich wie jedes Jahr die Frage für alle, fahre ich über das längsliegende doch recht lange Rohr oder nehme ich die sichere Variante mit den querliegenden Bäumen?! Auf jeden Fall ein Eyecatcher und guter Platz um das eine oder andere Hoppala zu beobachten. Auf die Durchführung der sonst üblichen zusätzlichen Championatsrunde wurde verzichtet und somit standen die Sieger fest.
Championatswertung:
1. Scharl Robert
2. Ortner Martin
3. Salbrechter Florian
Rookies:
1. Zierer Kilian
2. Bachner Matthias
3. Raffezeder Simon
Junior:
1. Unterkirchner Michael
2. Leitner Stefan
3. Raffezeder Mathias
Enduro 1:
1. Pirpamer Alesandro
2. Spendl Dominic
3. Heinz Christoph
Enduro 2:
1. Zellhofer Patrick
2. Pavlic Karl Heinz
3. Leitner Oliver
Enduro 3:
1. Scharl Robert
2. Ortner Martin
3. Salbrechter Florian
Senior:
1. Pöschl Rudi
2. Werner Andreas
3. Stelzmüller Niki
Veteran:
1. Hadrich Heinz
2. Salbrechter Gerald
3. Pertl Volker
Damen:
1. Muigg Petra
2. Frisch Lisa
3. Ederer Anna
Jungspund:
1. Wunderlich Jan
2. Selesi Luca
3. Dressel Jakob
Alle Ergebnisse unter: www.endurocup.at
Zum Schluss möchten wir noch einmal dem Veranstalterteam rund um Karl Teufl danken, welcher ein tolles Rennen auf die Beine gestellt hat, die Organisation, Durchführung und Verpflegung war ÖEC-typisch perfekt, der Eine oder Andere hätte sich vielleicht eine vierte Runde gewünscht, doch dies liegt im Auge des Betrachters. Wir freuen uns auf jeden Fall auf den nächsten Lauf in Pramlehen.

Bericht: P.B. EART, Fotos: A.E. EART
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