
In gut einer Woche trifft sich nach einer kurzen Sommerpause die Enduro Elite im schönen Kärntnerland. In der Gemeinde Straßburg, beim „Jakoberhof“, dem wunderschönen Anwesen von Josef Grasser, geht es in die heiße Phase: in der Enduro Trophy Gesamtwertung der einzelnen Klassen ist noch alles offen. An zwei Tagen wird wieder kräftig am Gas Seil gezogen und um wertvolle Punkte gekämpft.

Den hochsommerlichen Temperaturen wird mit einer richtig coolen Strecke entgegengewirkt: allein die Seehöhe von über 1000 m verspricht angenehme Temperaturen, -die Streckenführung mit 90% Waldanteil liefert den Rest für ein großartiges Rennwochenende. Rundenzeiten von mehr als 15 min und feinstes Enduro über Forstwege, Liefertrassen &. unzählige Passagen auf natürlichem Waldboden, sind der Garant für die Strecke in St. Jakob.
Hier die Relive- Animation zur Streckenführung

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: der Hausherr Josef Grasser und seine Mannen stehen mit Festzelt, Ausschankwagen und allem, was dazu gehört bereit, um der österreichischen Enduro Szene ein unvergessliches Rennwochenende in Kärnten zu bescheren.
Weitere Infos und die Anmeldung zum Event sind auf www.enduro-trophy.com einsehbar! …Let´s duro

PA: Peter Bachler, Fotos: Michael Jurtin
Sibiu, Romania. 5 August 2026. Noch vor wenigen Tagen war Hard Adventure Racing eine junge Disziplin mit einer spannenden Frage: Wie weit können Fahrer ihre großvolumigen Adventure Bikes im Gelände pushen, das bislang ausschließlich Hard Enduro Motorrädern vorbehalten war? Die Red Bull Romaniacs 2026 lieferten erste Antworten – und warfen gleichzeitig noch viel größere Fragen auf.

Dieter Rudolf Offroad Day 3
Drei Adventure Klassen, 100 Teilnehmer, völlig unterschiedliche Motorräder und einige der besten Offroad-Fahrer der Welt stellten sich fünf Renntagen, die Fahrer und Maschinen weit über die bisherigen Grenzen des Adventure Sports hinaus forderten.
Da sich die Disziplin noch in ihrer Anfangsphase befindet, reisten Fahrer und Hersteller mit völlig unterschiedlichen Vorstellungen davon an, wie das ultimative Hard Adventure Race Bike aussehen sollte. Leichte, stark modifizierte Motorräder trafen auf leistungsstärkere, schwerere Konzepte sowie auf Maschinen, die erstaunlich seriennah waren.
Kaum etwas verdeutlicht den aktuellen Stand des Hard Adventure Racing besser als das Podium der Adventure Ultimate Class: eine CFMOTO 450MT, eine Yamaha Ténéré 700 und eine KTM 890 Adventure. Unterschiedliche Hubräume, Gewichte, Leistungscharakteristiken und grundverschiedene Lösungsansätze für dieselbe Herausforderung. Die Rennstrecke dient Fahrern und Herstellern derzeit als Labor. Doch anstatt eine endgültige Antwort darauf zu liefern, welches Konzept am besten funktioniert, zeigte das Podium 2026 etwas viel Spannenderes: Der technische Wettlauf in der Hard Adventure Kategorie hat gerade erst begonnen.
CFMOTO geht all in: Kein Hersteller war bei den Red Bull Romaniacs mit einer größeren Präsenz vertreten als CFMOTO. Insgesamt standen 43 CFMOTO Bikes in den Adventure Klassen am Start: 39 CFMOTO 450MT, zwei 800MT-X und zwei 1000MT-X. Unterstützt wurde das Engagement durch ein umfangreiches Werksprogramm, Fahrersupport und ein klares Bekenntnis zu dieser jungen Disziplin.
Hard Enduro Star Mario Roman führte die CFMOTO 450MT bei seinem Debüt in dieser Kategorie zum Gesamtsieg in der Adventure Ultimate Class. Roman gewann den Prolog sowie die ersten beiden Offroad Tage. Nach Rang drei am dritten Offroad Tag setzte er am Finaltag mit einem weiteren Tagessieg ein deutliches Statement. Den Gesamtsieg sicherte er sich mit einem Vorsprung von 14 Minuten und 40 Sekunden.
Vor dem Rennen lag der Fokus vor allem auf Yamaha-Werksfahrer Pol Tarrés, der seit Jahren als Maßstab im extremen Adventure Riding gilt. Tarrés war auf seiner Yamaha Ténéré 700 erwartungsgemäß schnell, letztlich konnte sein Freund Mario Roman das Rennen jedoch kontrollieren und den Gesamtsieg souverän nach Hause fahren.
Die Erfolgsgeschichte von CFMOTO ging noch weiter: René Columna gewann die Adventure Core Class auf einer CFMOTO 450MT mit einem Vorsprung von 11 Minuten und 42 Sekunden vor dem zweimaligen Dakar-Sieger Sam Sunderland auf seiner Triumph Tiger 900. In der Adventure Lite Class belegte CFMOTO sogar das komplette Podium: Der Chinese Guishu He gewann souverän mit 30 Minuten und 44 Sekunden Vorsprung vor dem Rumänen Adrian Răduță. Platz drei ging an Matei Oliva – ebenfalls auf einer CFMOTO.
Samantha Liu, Brand Director, CFMOTO: „Hard Enduro Racing gehört heute zu den populärsten Extremsportarten in China und wächst weiterhin rasant. Deshalb haben wir schon früh gemeinsam mit Martin Freinademetz, einem der Pioniere dieses Sports, eine Zusammenarbeit aufgebaut. Im Laufe der Zeit verlagerte sich unser Fokus zunehmend auf Adventure Bike Racing – eine Kategorie, die fest in der DNA von CFMOTO verankert ist und in der wir ein enormes Wachstumspotenzial sehen. Wir denken langfristig. Trotzdem sind wir überwältigt von dem, was bei den Red Bull Romaniacs 2026 passiert ist: CFMOTO gewann alle drei Adventure Klassen. Mario Roman dominierte die Adventure Ultimate Class, René Columna gewann die Adventure Core Class und besonders stolz macht uns die starke Leistung unserer chinesischen Fahrer. Guishu He krönte diese Entwicklung mit seinem Sieg in der Adventure Lite Class. Drei Klassen, drei Siege – einen besseren Auftakt hätten wir uns kaum wünschen können"

Mario Roman Offroad Day 3
Unterschiedliche Konzepte funktionieren: Hinter Roman und Tarrés sorgte eine weitere Geschichte für Aufsehen. Der österreichische Hard Enduro Fahrer Dieter „Didi“ Rudolf ging weitgehend unbemerkt für das X-GRIP Team auf einer KTM 890 Adventure an den Start – ohne offizielles KTM-Werksteam. Hinter den Kulissen hatte jedoch eine engagierte Gruppe von KTM-Ingenieuren die KTM 890 Adventure zu einem konkurrenzfähigen Motorrad für die Red Bull Romaniacs entwickelt. Rudolf belohnte diese Arbeit mit konstant starken Leistungen über die gesamte Rennwoche. Nachdem er den dritten Gesamtrang bereits abgesichert hatte, setzte er am vierten Offroad Tag mit Platz zwei noch einmal ein Ausrufezeichen und sicherte sich den letzten Platz auf dem Podium der Adventure Ultimate Class.
Platz vier ging an Kevin Gallas auf einer Yamaha Ténéré 700. Mit seinem Speed, Kampfgeist und spektakulären Fahrstil gehörte er zu den herausragenden Adventure Fahrern der Woche. Beim finalen SIBIU Hillclimb setzte er seiner Leistung schließlich die Krone auf: Als erster Adventure Fahrer überhaupt bezwang er den legendären Hillclimb auf beeindruckende Weise. Mit Gesamtrang vier machte er eindrucksvoll auf sich aufmerksam und etablierte sich in dieser jungen Disziplin.
Und dann war da noch Jonny Walker – unterwegs mit der wohl größten und schwersten Maschine im Feld. Während viele Teams konsequent auf Gewichtsreduzierung und spezialisierte Rennumbauten setzten, ging Walker den entgegengesetzten Weg. Er bewegte eine rund 220 Kilogramm schwere, dreizylindrige Triumph Tiger 900, die noch sehr nah am Serienmotorrad war, souverän über sämtliche Herausforderungen der Red Bull Romaniacs – einschließlich des Prologs. Am Ende belegte er mit der Triumph Gesamtrang sechs.
In der Adventure Core Class fuhr der zweimalige Dakar-Sieger Sam Sunderland mit einer ebenfalls nahezu serienmäßigen Triumph Tiger 900 auf Rang zwei. In einer Phase, in der noch niemand weiß, ob die Zukunft leichten Spezialumbauten oder leistungsstarken, großvolumigen Motorrädern gehört, bewiesen die beiden Triumph Maschinen eindrucksvoll, wie weit sich bereits heute ein seriennahes Adventure Bike an seine Grenzen bringen lässt.
Kontrollierter Wahnsinn auf dem Dach: Hard Adventure Racing entwickelt sich zwar rasant weiter, doch die Motorräder müssen zunächst die Red Bull Romaniacs überstehen. Kaum ein Ort stellte das spektakulärer unter Beweis als das ehemalige Kohlebergwerk Petrila an Offroad Tag 2.
In einer der markantesten Kulissen der Veranstaltung führte die Strecke direkt durch das stillgelegte Bergwerks- und Fabrikgelände. Die Fahrer jagten durch die Industrieanlagen und sogar über die Dächer.
Die Bilder zeigten einen der außergewöhnlichsten Kontraste der Red Bull Romaniacs 2026: Großvolumige Adventure Bikes und Hard Enduro Motorräder fuhren durch eine beinahe postapokalyptische Industrielandschaft, bevor sie wenig später wieder in die beeindruckende Natur der Karpaten eintauchten. Kaum eine Szene machte deutlicher, wie sehr sich das „Adventure Racing“ inzwischen verändert hat. Doch Petrila war dabei nur eine Station. Über fünf Renntage hinweg bewältigten die Adventure Fahrer alles – von flüssigen Trails in den Bergen über anspruchsvolles Hard Enduro Gelände bis hin zum finalen SIBIU Hillclimb. Adventure Riding hat endgültig neues Terrain erreicht.

Offroad Day 2
Jetzt müssen die Romaniacs nachlegen: Die Geschwindigkeit dieser Entwicklung ist vielleicht die größte Geschichte der Red Bull Romaniacs 2026. Bereits in ihrer zweiten Saison entwickelt sich Hard Adventure Racing schneller, als selbst die Organisatoren erwartet hatten.
Auch die Motorräder verändern sich rasant. Die Teams reisten mit speziell entwickelten Fahrwerken, umfangreichen Modifikationen und erheblichen Gewichtsreduzierungen an. Teilweise wurden die Serienmotorräder um bis zu 40 Kilogramm leichter gemacht.
Hinzu kommen Fahrer, die diese schweren Motorräder auf einem unglaublichen Niveau bewegen. Sie brachten nicht nur leistungsfähigere Motorräder mit, sondern auch enorme Rennerfahrung, intensive Vorbereitung, großen Ehrgeiz und die Bereitschaft, die Grenzen des Hard Adventure Racing auf ein neues Niveau zu heben.
Das Ergebnis überraschte selbst die Trackmanager. Obwohl die Strecke bewusst darauf ausgelegt war, die Grenzen dieser neuen Klassen auszuloten, erreichten deutlich mehr Fahrer das Ziel als erwartet.
Auch abseits des Rennens war eine bemerkenswerte Entwicklung zu beobachten. Für eine so junge Disziplin war das Zuschauerinteresse außergewöhnlich hoch – sowohl an der Strecke als auch in den sozialen Medien. Spektakuläre Bilder, die Vielfalt der Motorräder und die scheinbar unmöglichen Herausforderungen sorgten unmittelbar für große Aufmerksamkeit und unterstreichen damit das enorme Potenzial des Hard Adventure Racing.
Für Martin Freinademetz, Gründer und Organisator der Red Bull Romaniacs, ergibt sich daraus eine spannende Herausforderung:
„Mit Hard Adventure Racing betreten wir erneut völliges Neuland. Als wir die Strecken für dieses Jahr gebaut haben, hatten wir fast ein schlechtes Gewissen, weil wir die Fahrer wirklich maximal gefordert haben. Ehrlich gesagt haben wir uns gefragt, ob wir für eine so junge Disziplin vielleicht zu weit gegangen sind. Offenbar nicht. Die Fahrer waren hervorragend vorbereitet, deutlich mehr Teilnehmer erreichten das Ziel als erwartet und das fahrerische Niveau war beeindruckend. Natürlich hat auch das perfekte Wetter geholfen.Noch spannender finde ich jedoch, wie schnell sich die Motorräder weiterentwickeln. Wir sehen bereits werksseitig vorbereitete Motorräder mit massiven Gewichtsreduzierungen von teilweise bis zu 40 Kilogramm, speziellen Fahrwerken und gezielten Modifikationen für die besonderen Anforderungen dieses Geländes. Genau daran erkennt man, wohin sich dieser Sport entwickelt. Fahrer und Hersteller haben die Herausforderung erstaunlich schnell angenommen. Und wie rasant sich alles entwickelt, zeigt uns vor allem eines: Wenn wir der Entwicklung voraus bleiben wollen, müssen auch wir das Tempo erhöhen. Genau das werden wir im nächsten Jahr tun.“
Die erste Frage lautete, ob große Adventure Bikes überhaupt auf eine Hard Enduro Strecke gehören.
Nach den Red Bull Romaniacs 2026 lautet die spannendere Frage: Wie weit kann diese Entwicklung noch gehen?
Photo Credits: David Ramba, Tibi Hila, Press Release: Volker Jacob.

Husqvarna Factory Racing-Star kehrt nach Verletzung für Heim-EnduroGP-Auftritt zurück:
Billy Bolt vom Husqvarna Factory Racing Team feiert an diesem Wochenende sein mit Spannung erwartetes Comeback im Rennsport. Er startet als Wildcard-Fahrer beim Finale der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026 in Rhayader, Wales. Der sechsmalige SuperEnduro-Weltmeister tritt in seiner Heimat in der Enduro3-Klasse an und kehrt damit nach seiner Handverletzung, die ihn zur Absage seiner FIM Hard Enduro-Weltmeisterschaftskampagne zwang, ins Renngeschehen zurück.
Bolt startete mit einer herausragenden Leistung ins Jahr 2026 und sicherte sich nach einer weiteren dominanten Hallensaison seinen sechsten FIM SuperEnduro-Weltmeistertitel in Folge. Der Brite verlagerte seinen Fokus auf Hard Enduro und eröffnete seine Outdoor-Saison mit einem zweiten Platz beim Alestrem in Frankreich, bevor er sich trotz einer Handverletzung einen hart erkämpften fünften Platz beim Extreme XL Lagares in Portugal sicherte. Vor seiner Verletzung hatte Bolt auch Sprint-Enduro-Rennen in Wales in sein Trainingsprogramm integriert, sodass sein Auftritt beim EnduroGP eine gelungene Rückkehr in den Wettkampf nach mehreren Monaten der Genesung darstellte.
Auf seiner Husqvarna TE 300 wird Bolt als Wildcard-Starter für einen Lauf beim EnduroGP von Wales antreten. Nachdem er bereits an EnduroGP-Rennen teilgenommen hat, freut sich Billy darauf, vor heimischem Publikum in diese Disziplin zurückzukehren. Das ihm vertraute Terrain dürfte dem Husqvarna Factory Racing-Fahrer helfen, wieder in den Rennsport zu finden. Seine unvergleichliche SuperEnduro-Erfahrung wird ihm voraussichtlich besonders beim Super Test am Freitagabend zugutekommen, wo er ein starkes Ergebnis anstrebt.
Der EnduroGP von Wales findet vom 7. bis 9. August in Rhayader statt, wobei der Super Test am Freitagabend den Auftakt zum Rennwochenende bildet.
Billy Bolt: „Ich bin überglücklich, nach so langer Zeit endlich wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Die letzten Monate waren hart, da meine Hand viel länger zum Heilen brauchte als erwartet. Ich habe dadurch viel Zeit verpasst und war tatsächlich über drei Monate nicht auf dem Rad. Ich freue mich riesig darauf, dieses Wochenende zu nutzen, um Spaß zu haben, die Unterstützung des heimischen Publikums zu genießen und endlich wieder richtig durchzustarten. Ich wäre sehr gerne fit und mit etwas klassischem Enduro-Training hierhergekommen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, aber leider sollte es dieses Jahr nicht sein. Mal sehen, wie es nächstes Jahr aussieht! Vielen Dank an alle Fans und mein Team für ihre Geduld in den letzten Monaten. Ich bin extrem motiviert und arbeite hart daran, in der zweiten Jahreshälfte wieder Rennen zu gewinnen. Wir sehen uns in Wales!“
Fabio Farioli – Husqvarna Factory Racing Enduro Team Manager: „Es ist großartig, dass Billy wieder Rennen fahren kann und den letzten EnduroGP der Saison bestreitet. Nach so einer langen Rennpause ist es an diesem Wochenende vor allem wichtig, dass er die Rückkehr aufs Motorrad genießt, sein Selbstvertrauen stärkt und das Event als wertvolle Vorbereitung für die verbleibenden Hard-Enduro-Rennen nutzt. Wir hatten ursprünglich überlegt, ihn mit der FE 450 in der E2-Klasse starten zu lassen, uns dann aber für die TE 300 in der E3-Klasse entschieden, da es dasselbe Motorrad ist, das er für den Rest der Hard-Enduro-Saison fahren wird. Er wird nicht sofort bei 100 Prozent sein, daher gibt es keinen Druck, was die Ergebnisse angeht. Aber ich kenne Billy und bin mir sicher, dass er trotzdem seinem Renninstinkt folgen wird! Ich freue mich sehr, ihn wieder im Rennsport zu sehen, besonders vor den britischen Fans.“
PA: Husqvarna Mobility

Zahlreiche Talente, hochkarätiges Trainerteam, absolut sehenswerte Leistungen…
Am 01. und 02. August stand der Red Bull Ring ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung für die Enduro HeldInnen von Morgen. Auch in diesem Jahr fanden abermals über 60!! Kinder von 6 bis 16 Jahren den Weg nach Spielberg. Die erstklassige Arbeit der Verantwortlichen der Enduro4Kids Serie zahlt sich aus, -freut sich Peter Bachler, verantwortlich für den 2- Rad Offroad Bereich am Red Bull Ring!

Am Samstag ab 09.00 Uhr ging es nach der Gruppeneinteilung hochmotiviert zu den einzelnen Stationen. Auf 8 Standorten standen jeweils ein Trainer und ein Co- Trainer für die Schützlinge bereit. Gecoacht wurde von Kurventechnik über Anfahrübungen, Bremstechnik, Gleichgewichtstraining, bis hin zu Trial Techniken alles, um das fahrerische Level der Teilnehmer auf das nächste Level zu heben! Die jungen Racer wechselten im eineinhalb Stunden Takt ihre Stationen, um auf unterschiedlichem Terrain vom Trainerstab zu profitieren.

Heuer neu war eine Station der „Naturwelten Steiermark“, welche von erfahrenen Referenten betreut wurde. Hier wurde den Enduro Kids in spielerischer Art der sorgsame Umgang mit Wald und Wild nähergebracht und wissenswertes weitergegeben. Zusätzlich konnten auch einige präparierte Wildtiere vor Ort berührt und bestaunt werden.

Nach der Trainingssession um ca. 17.00 Uhr ging es im Konvoi zum Wahrzeichen des Red Bull Ring, -dem „Stahlbullen“, für ein gemeinsames Gruppenfoto. Danach fand der Samstag bei Benzingesprächen seinen Ausklang…
Sonntag war Renntag: Ab 09.00 Uhr ging es für alle Kids abermals ins Gelände, um die müden Knochen wieder in Schwung zu bringen. Bis zur Mittagspause wurde noch fleißig trainiert, bevor es um 13.00 Uhr für die 50cc &. 10“ Elektro Klasse in das 20 min Rennen ging. Leon Tatzreiter dominierte vor Kilian Tscharyiski- Kalmar und Michael Putschögl das 18 Teilnehmer starke Starterfeld.
Um 13.30 Uhr stand dann der Lauf der Klasse 65 &. 12“ Elektro am Programm. Die Protagonisten kämpften 30 min lang um einen Platz an der Sonne. Nach der Zielflagge stand Mike Kogelmann mit 7 gefahrenen Runden vor Kornelius Freudenthaler und Moritz Faschinger am obersten Podest.

Den letzten Akt bildeten die Klassen 85 cc, Open und Eltern. Allesamt starteten in dieser Reihenfolge zeitversetzt in ihr einstündiges Rennen. Bei brütender Hitze und fordernder Strecke standen nach Ablauf der Zeit folgende Podiumsplatzierungen fest:
85cc:
- Lorenz Schweiger
- Emil Bauer
- Kevin Kogelmann
Open:
- Ronaldo Kirchwegerer
- Simon Perner
- Moritz Baumgartner
Eltern:
- Benedikt Tazreiter
- Hannes Blengl
- Thorsten Immler
Ein riesengroßes Dankeschön gilt dem hochkarätigen Trainer- und Cotrainer Stab, der sich Zeit für die neue Enduro Generation genommen hat: Allen voran Maurice „Mauzi“ Egger, Jan Wunderlich, Ben Leitner, Felix Leitner, Luki Schloier, Günter „Schopsi“ Schophl, Roli Schweiger, Marko Hubmann und nicht zuletzt Markus Kogelmann. Zusammen mit den arrivierten Instruktoren des MSC Schrems und Mountainenduro und auch einigen Helfern aus der Region, boten sie ein unvergessliches Wochenende am Red Bull Ring! Eine großartige Sache, wenn die EnduroKids von zahlreichen Spitzenfahrern aus Österreich lernen können, -chapeau!
Mit strahlenden Gesichtern und tollen Preisen bei der Siegerehrung fand ein Mega- Enduro4Kidswochenende am Red Bull Ring seinen Abschluss. Der nächste Termin steht mit 23.08.2026 in Mattighofen am Programm, -ich hoffe, ihr seid dabei…
Link: https://enduro4kids.at/

PA: Peter Bachler, Fotos: Michael Jurtin, Red Bull Ring
Wie bereits von uns angekündigt gab es im Hard Enduro World Ranking durch die Teilnahme bei den Red Bull Romaniacs einige Änderungen bei den Österreichern. Red Bull Romaniacs ist ein Supreme Event und bringt dementsprechend Punkte. Deshalb bleiben Michael Walkner und Lorenz Steinkellner auf den Positionen 1 und 2. Florian Kirchmayer hat sich auf Grund der Teilnahme und der Silbermedaille auf Rang 3 nach vorne arbeiten können.
Alle Ergebnisse: enduroworldranking.com/
Link: Zwischenstand vor den Red Bull Romaniacs
Hier die Top 10 Österreich und International:


Quellen: HEWR
Vier Tage gnadenloses Hard Enduro werden für X-GRIP mit starken Ergebnissen belohnt. Vergangene Woche rief die weltweit härteste Hard-Enduro-Rallye erneut die Elite des Sports in die rumänischen Karpaten – zur „UNSTOPPABLE“ Edition der Red Bull Romaniacs 2026.
Für das X-GRIP Racing Team gingen die Brüder Mitch und Ashton Brightmore in der prestigeträchtigen Gold-Klasse an den Start. Der österreichische Hard-Enduro-Spezialist Dieter Rudolf feierte zudem sein Debüt in der stetig wachsenden Adventure Ultimate Klasse auf einer KTM 890 Adventure R.
Bevor es in das brutale Gelände der rumänischen Berge ging, eröffnete der spektakuläre City-Prolog die Veranstaltung in Sibiu vor tausenden begeisterten Zuschauern. Gewaltige Sprünge, Traktorreifen, Baumstämme und zahlreiche weitere technische Hindernisse sorgten für packende Kopf-an-Kopf-Duelle mitten im Stadtzentrum.
Didi fand sich auf Anhieb bestens auf der ungewohnten KTM 890 Adventure R zurecht und kämpfte den gesamten Tag an der Spitze der Adventure Ultimate Klasse. Nach mehreren spannenden Zweikämpfen überquerte er die Ziellinie auf einem hervorragenden dritten Platz.

Auch das Finale der Gold-Klasse verlief für das X-GRIP Racing Team äußerst erfolgreich. Beide Brightmore-Brüder erwischten einen starken Start und präsentierten ihre SuperEnduro-Qualitäten auf dem technisch anspruchsvollen Kurs. Mitch verpasste den Prologsieg um lediglich eine Sekunde und belegte Rang zwei, während Ashton als Sechster ins Ziel kam und sich damit ebenfalls eine ausgezeichnete Ausgangsposition für die Offroad-Tage sicherte.

Der erste Offroad-Tag führte die Fahrer auf eine anspruchsvolle, rund 180 Kilometer lange Strecke von Sibiu durch das spektakuläre Jiu-Tal, vorbei an den ehemaligen Bergbaustädten Petrila und Lupeni. Die Regenfälle der Vortage sorgten zwar für gute Traktion, dennoch warteten unzählige Signature Sections, 21 Checkpoints, drei Runden durch den Live-Maniac-Loop „Octopus“ sowie mehr als sieben Stunden härtestes Hard Enduro auf die Teilnehmer. Mitch erreichte das Ziel auf Rang fünf, dicht gefolgt von Ashton auf Platz sechs. Damit behaupteten beide ihre Positionen in der Spitzengruppe.

Auch Didi überzeugte in der Adventure Ultimate Klasse auf Anhieb. Auf einer etwas kürzeren Streckenvariante führte er das Feld zeitweise sogar an und sicherte sich schließlich erneut einen ausgezeichneten dritten Platz – sichtlich mit großer Freude an seiner neuen Herausforderung.
Der zweite Renntag bot rund 130 Kilometer mit schnellen Singletrails, einer Passage durch ein stillgelegtes, über 100 Jahre altes Kohlebergwerk sowie drei kräftezehrenden Runden durch das berüchtigte Steinfeld „Rocks 'n' Roll“, bei dem über 1.600 Höhenmeter bewältigt werden mussten.

Auf den schnellen Singletrail-Passagen verlor Mitch etwas Zeit, konnte jedoch im Live-Maniac-Loop mit einer mutigen Linienwahl über felsige Kanten kurz vor dem Ziel einen Großteil davon wieder aufholen. Ashton blieb seinem älteren Bruder dicht auf den Fersen, während sich der Kampf um die Top-5-Platzierungen immer weiter zuspitzte. Mitch beendete den Tag auf Rang vier, Ashton verteidigte nach einem weiteren engen Duell Platz sechs.
Mit seinem zweiten dritten Tagesrang in Folge lieferte auch Didi erneut eine starke Vorstellung ab und festigte damit Rang drei im Gesamtklassement der Adventure Ultimate Klasse.

Der dritte Offroad-Tag brachte mit den neuen Signature Sections „Slap Me Baby“ und „Low Batterie“ auf rund 160 Kilometern erneut extrem anspruchsvolles Terrain. Die brütende Hitze trocknete den Untergrund zunehmend aus, wodurch die Traktion immer schlechter wurde und schwierige Auffahrten, endlose Felsfelder sowie anspruchsvolle Schrägfahrten noch anspruchsvoller wurden. Die Strecke führte über den felsigen Bergrücken Galindo direkt zum Live-Maniacs-Loop, ehe eine der spektakulärsten Abfahrten der gesamten Rallye auf die Fahrer wartete.
Diese Abfahrt war derart steil und rutschig, dass praktisch alle Teilnehmer ihre Motorräder mehr oder weniger kontrolliert den Hang hinuntergleiten lassen mussten. Hier verlor Mitch leider entscheidend Zeit und musste sich mit Rang sieben zufriedengeben, wodurch seine Hoffnungen auf einen Podestplatz einen Dämpfer erhielten. Ashton zeigte erneut eine konstante Leistung und belegte Tagesrang sechs. Währenddessen setzte Didi seine beeindruckende Vorstellung mit einem weiteren dritten Platz fort und behauptete souverän Rang drei der Gesamtwertung in der Adventure Ultimate Klasse.
Nach drei kräftezehrenden Offroad-Tagen mussten die Fahrer auf der rund 120 Kilometer langen Finaletappe noch einmal sämtliche Kraftreserven mobilisieren. Das Ziel wartete im berühmten Hillclimb Live-Maniac-Loop. Mit der zunehmenden Staubentwicklung und eingeschränkter Sicht entschied sich Didi für eine kontrollierte Fahrweise auf seiner KTM 890 Adventure R. Ganz im typischen „Didi-Style“ brachte der erfahrene Österreicher seine Adventure-Maschine sicher ins Zielstadion, wo ihn tausende Zuschauer begeistert empfingen.
Für Ashton Brightmore verlief der Finaltag dagegen unglücklich. Er erreichte das Ziel nicht und wurde für die Etappe auf Rang 20 gewertet. Dadurch fiel er im Gesamtklassement der Gold-Klasse auf Platz 19 zurück. Auch Mitch hatte unter den schwierigen Sichtverhältnissen durch den Staub zu leiden und entschied sich ebenfalls für eine solide Fahrt ohne unnötiges Risiko. Mit Tagesrang fünf sicherte sich der Brite schließlich einen starken fünften Gesamtrang bei einer der härtesten Hard-Enduro-Veranstaltungen der Welt.

Für den größten Jubel sorgte Dieter Rudolf in der Adventure Ultimate Klasse. Als Zweiter der Schlussetappe erreichte er die Zielarena und machte den Kampf um Gesamtrang zwei bis zum Schluss spannend. Nach vier extrem anspruchsvollen Renntagen verpasste er Rang zwei nur denkbar knapp, durfte sich bei seinem ersten Start in der Adventure Ultimate Klasse jedoch über einen hervorragenden dritten Gesamtrang und einen Podestplatz freuen.
Trotz brutalem Gelände, extremer Hitze und unzähligen technischen Herausforderungen blickt das X-GRIP Racing Team auf eine erfolgreiche Red Bull Romaniacs 2026 zurück.
Mitch Brightmore beendete die Rallye auf Gesamtrang fünf der Gold-Klasse, während Dieter Rudolf bei seinem Debüt in der Adventure Ultimate Klasse mit einem starken dritten Gesamtrang auf das Podium fuhr.

PA: BADX GmbH, Photo @Radio_Paddock

Michael Walkner verpasste sensationelles Romaniacs- Podium nach Sturz in der Zielarena
Das härteste Hard Enduro Rennen der Welt, die Red Bull Romaniacs, endete für den Salzburger Hard Enduro Fahrer Michael Walkner mit einer bitteren Tragödie kurz vor dem Ziel. Nach einer fahrerischen Glanzleistung über vier lange Offroadtage hinweg, trennten den Österreicher nur wenige Meter von seinem ersten Podiumsplatz in der Goldklasse, bevor ein schwerer Sturz alle seine Träume zunichtemachte.
Dabei hatte sich das Salzburger Ausnahmetalent im Prolog eine perfekte Ausgangsbasis geschaffen. Nach einem kontrollierten und taktisch klugen Prolog in der Innenstadt von Sibiu sicherte sich Walkner den starken 7. Platz für die Startaufstellung des ersten Offroadtages.
Ab dem ersten Tag zeigte Michael Walkner auf seiner GASGAS EC 300 eine beeindruckende Konstanz. Er trotzte den extremen Steilauffahrten, der Hitze und den tückischen Passagen der Karpaten und setzte sich auf dem phänomenalen 3. Gesamtrang fest. Vier Tage lang hielt er die physische und psychische Belastung stand.
Das Drama ereignete sich auf den letzten Metern vor dem Finish. Bei einer steilen Abfahrt verlor Michael Walkner die Kontrolle über sein Motorrad und kam schwer zu Sturz. Statt der verdienten Siegerehrung auf dem Podium endete das Rennen für den sichtlich enttäuschten GAS GAS Piloten im Krankenhaus. Die ersten Untersuchungen ergaben aber Entwarnung. Die Ärzte diagnostizierten schwere Prellungen am gesamten Körper sowie eine leichte Gehirnerschütterung.
„Die Enttäuschung ist im Moment natürlich riesengroß und tut mehr weh als die Verletzungen. Wenn man das Podium nach so vielen harten Stunden knapp vor Augen hat, ist es extrem bitter“, so ein sichtlich gezeichneter Michael Walkner.
Da Michael nach dem Sturz den letzten Abschnitt nicht mehr absolvieren konnte, bekam er eine Strafzeit von zwei Stunden und belegte schlussendlich in der Red Bull Romaniacs 2026 den 6.Platz in der Goldklasse.

PA: Fam. Walkner
- „MopedGP von Österreich“ am Red Bull Ring geht in die dritte Runde!
- Österreicher erfolgreich bei den Red Bull Romaniacs 2026:
- Red Bull Romaniacs 2026: Lettenbichler siegt vor Kabakchiev und Moore!
- Mani Lettenbichler holt 7. Sieg bei den Red Bull Romanaics!
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- Kabakchiev holt Tagessieg: Offroadtag 3 der Red Bull Romaniacs!
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- Red Bull Romaniacs Offroadtag 2: Lettenbichler und Roman weiter vorne!
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