
Wechselhafte Bedingungen und neue Sieger beim zweiten Lauf des ROCK Oil Enduro Wintercup in Reetz:
Der zweite von insgesamt drei Läufen des ROCK Oil Enduro Wintercup führte das Fahrerfeld nach Reetz – und einmal mehr spielte das Wetter eine entscheidende Rolle. Nach einsetzendem Tauwetter unter der Woche hatte erneuter Frost am Donnerstag und Freitag zahlreiche Wasserstellen wieder gefrieren lassen. In der Nacht vor dem Rennen setzte zusätzlich Regen ein, der die Strecke erneut antaute und stellenweise tief aufweichte.
Bei rund acht Grad am Renntag entwickelte sich so eine anspruchsvolle Mischung aus rutschigem Untergrund, schmierigen Auffahrten, ausgefahrenen Spurrinnen und zunehmend kräftezehrenden Schlammfeldern. Die schwierigen Bedingungen sorgten bereits im Vorfeld für einige Absagen – und verlangten den verbliebenen Startern alles ab.
Der sandige Charakter der Strecke in Reetz brachte dabei eine ganz eigene Dynamik mit sich. Anders als beim Auftakt in Jüterbog war der Boden zwar ebenfalls weich, jedoch deutlich griffiger. Fehler wurden dennoch konsequent bestraft: Wer einmal aus dem Rhythmus kam oder in einer Spur hängen blieb, verlor sofort wertvolle Sekunden – oder musste zusätzliche Kräfte investieren, um das Motorrad wieder freizubekommen. Entsprechend hoch war die körperliche Belastung über die zweistündige Renndistanz.
Sportfahrer: Meyer setzt das Ausrufezeichen
In der Sportfahrer-Klasse setzte Arvid Meyer bei seinem ersten Start in der Serie direkt ein starkes Zeichen. Mit zehn gefahrenen Runden und einer Gesamtzeit von 2:08:13 Stunden sicherte er sich den Tagessieg. Besonders bemerkenswert war die Konstanz seiner Rundenzeiten, mit denen er dem hohen Tempo von Beginn an seinen Stempel aufdrückte.
Das Rennen entwickelte sich zu einem echten Sekundenkrimi: Paul-Erik Huster und Meyer lieferten sich über die gesamte Distanz ein enges Duell und nur Boxenstopp von Huster entschied das Rennen zugunsten von Meyer. Platz drei ging an Felix Bopp, der ebenfalls zehn Runden absolvierte und mit einer geschlossenen Leistung das Podium komplettierte. Damit verschärft sich vor dem Finale auch in dieser stark besetzten Klasse die Ausgangslage erheblich.

E1, E2 und E3: Neue Dynamik im Klassement
In der E1-Klasse übernahm Nico Szebrat früh die Initiative und setzte sich mit neun Runden souverän durch. Mit kontrolliertem Tempo und sauberer Linienwahl behauptete er sich gegen Noah Rübesamen und Chris Burkhardt, die ebenfalls über die volle Distanz gingen und das Podium komplettierten.
Die E2 gewann Dino Skoppek, der sich mit ebenfalls neun gefahrenen Runden an die Spitze setzte. Hinter ihm folgten Jörg Neubauer und Antonio Weilmünster, die sich in einem engen Kampf um die Podestplätze behaupteten. Gerade in dieser Klasse zeigte sich, wie entscheidend saubere Fahrtechnik auf dem rutschigen Untergrund war.
Für zusätzliche Bewegung sorgte die E3-Kategorie: Leon Raimann, der beim Saisonauftakt in Jüterbog noch nicht am Start gewesen war, präsentierte sich in Reetz in starker Form. Mit neun absolvierten Runden sicherte er sich souverän den Klassensieg. Dahinter reihten sich Tino Bauer und Kurt Schubert ein, die ebenfalls konstant durchkamen und wichtige Punkte sammelten.
Konstanz in den Nachwuchs- und Sonderklassen
Während es in den Hauptklassen einige neue Sieger gab, blieben die anderen Klassen fest in vertrauten Händen. Melvin Gohlke gewann erneut bei den 50ccm-Kids und unterstrich damit seine starke Form.
In der 85ccm-Kategorie setzte sich Lou Wohlhaupt durch. Bei den Senioren Ü55 triumphierte wieder Mario Süssmuth, ebenso wie Julia Bittner bei den Damen. Auch hier zeigte sich, dass Erfahrung und saubere Linienwahl auf dem schwierigen Geläuf entscheidende Vorteile brachten. Neuer Sieger war Daniel Hänel der die Seniorenklasse Ü40 gewann.
Finale in Treuenbrietzen steht bevor
Mit Lauf zwei von drei ist die Ausgangslage vor dem Saisonabschluss nun so spannend wie lange nicht. Der sandige Kurs in Reetz hat das Klassement spürbar durcheinandergewirbelt und in mehreren Klassen für neue Konstellationen gesorgt.
Bereits am kommenden Samstag fällt die Entscheidung: Dann steht das große Finale des ROCK Oil Enduro Wintercup auf einer neuen Strecke in Treuenbrietzen an. Dort werden die letzten Punkte vergeben – und es wird sich zeigen, wer den Winter am konstantesten gemeistert hat und sich am Ende den Gesamtsieg sichern kann. Bis Mittwoch kann man sich unter www.enduro-wintercup.de noch anmelden.
Alle Informationen zur Serie sind auf www.enduro-wintercup.de zu finden.

PA: DG Design, Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel

Für den jungen Steirer, Luca Kropitsch ging die SuperEnduro WM in Belgrad erfolgreich in die nächste Runde. Nach den vorangegangenen Rennen in Bilbao/Spanien, wo Luca in Finallauf 1 sich nach heftigem Abgang eine Schulterluxation zuzog und einen Kurzaufenthalt in der spanischen Race-Ambulanz verarbeiten musste, trotzdem in Finallauf 2 mit wieder eingerenkter und getapter Schulter Platz 4 erkämpfte, sowie dem Rennen in Budapest/Ungarn wo P3 und P6 eingefahren wurden, war die Jagd nach den Big-Points in Serbien eröffnet.
Das Training lief anfangs etwas holprig, der Flow wurde aber von Runde zu Runde besser. Belgrad hatte einen sehr schnellen, weniger technischen Kurs aufzuwarten.
Die Qualifikation lief dann deutlich positiver und Luca konnte dank perfekter X-Grip Bereifung seine Braumandl-KTM mit einem Vorsprung von 0,6 Sek. auf die Pole-Position stellen!

Im Finallauf 1 gelang ein perfekter Start samt Holeshot inkl. 2 Führungsrunden. Nach zwei kleinen Fehlern und Rückfall auf Platz 4 folgte eine beherzte Aufholjagd, welche noch Platz 3 im Ziel brachte.
Der Finallauf 2 startete ebenso perfekt wie der Erste mit einem Holeshot, jedoch wurde in den darauffolgenden Runden um die Positionen sehr hart gekämpft und Luca musste sich mit Platz 4 begnügen.
In der Tagesgesamtwertung stand somit ein solider 3. Gesamtrang samt gutem Punktezuwachs für die WM-Wertung zu Buche, mit welchem der junge Österreicher zufrieden und mit vielen positiven Erkenntnissen in die noch verbleibenden Läufen in Newcastle/UK und Douai/FRA geht.
Wir halten Luca die Daumen und Euch am Laufenden!

PA: C. Fuernholzer, Fotocredit: © Speedcat Media

Billy Bolt vom Husqvarna Factory Racing Team lieferte beim fünften Lauf der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026 in Belgrad, Serbien, erneut eine überragende Leistung ab und sicherte sich mit einer perfekten Wertung den Gesamtsieg. Mit Siegen in der SuperPole und allen drei Finalläufen auf seiner FE 350 holte Bolt die maximale Punktzahl und führt die Meisterschaftswertung nach fünf von sieben Läufen weiterhin mit einem komfortablen Vorsprung von 85 Punkten an.
Bolt setzte früh ein Ausrufezeichen, indem er in der SuperPole eine fehlerfreie Runde fuhr und sich damit drei wertvolle Meisterschaftspunkte sicherte. Im ersten Rennen kam er nach der ersten Kurve als Fünfter ins Rennen, machte aber sofort weiter Boden gut und fuhr mit cleveren und taktischen Linien innerhalb der ersten Runde auf den zweiten Platz vor. Ein beeindruckendes Überholmanöver kurz vor Rundenende brachte ihn an die Spitze, und von da an baute er seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Souverän und konzentriert verteidigte Billy seinen Vorsprung bis ins Ziel und sicherte sich den Sieg im ersten Rennen.

Bolt startete im zweiten Rennen aus der zweiten Reihe im umgekehrten Startaufstellungsformat und mischte schnell im Kampf um die Spitze mit. Bereits in der zweiten Runde lag er auf dem dritten Platz und mischte im Vierkampf an der Spitze mit. Mit konstantem Druck auf der Jagd nach der Spitze übernahm er zur Rennhalbzeit die Führung. Es folgte ein erbitterter Zweikampf, doch eine Minute vor Schluss legte Bolt noch einmal zu und baute seinen Vorsprung aus, um mit einer souveränen Demonstration von Rennmanagement und Geschwindigkeit den Sieg mit acht Sekunden Vorsprung einzufahren.
Das dritte Rennen begann dramatisch, als Bolt nach einem schwierigen Start in der ersten Kurve in einen Massenunfall verwickelt wurde. Unbeirrt kämpfte er sich sofort durch das Feld und war innerhalb von zwei Runden wieder im Kampf um die Führung. Drei Minuten vor Schluss lag er auf dem zweiten Platz, setzte dann zum entscheidenden Angriff an und nutzte seine Erfahrung und Präzision, um sich in der Schlussphase einen Vorsprung herauszufahren. Mit dem Sieg überquerte er die Ziellinie und feierte damit einen lupenreinen Dreifachsieg in Serbien.
Mit dem Sieg in der SuperPole und drei Rennsiegen sicherte sich Bolt in Belgrad die maximale Punktzahl und baute seine Führung in der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026 weiter aus. Mit 85 Punkten Vorsprung und noch zwei ausstehenden Rennen geht der Husqvarna Factory Racing-Fahrer nun mit der Chance in die Schlussphase der Saison, sich bereits im nächsten Lauf den Titel zu sichern.
Die Serie wird am 28. Februar in Newcastle, Großbritannien, fortgesetzt, wo Bolt vor einem leidenschaftlichen britischen Publikum seinen Heimkampf bestreiten wird.
Billy Bolt: „ Wir sind hier in Belgrad fertig und es war ein perfekter Abend mit der maximalen Punktzahl, also kann ich mich nicht beschweren. Die Starts waren nicht optimal, was die Sache definitiv spannender machte, aber irgendwie habe ich die Duelle genossen. Es ist gut, so eng mit den anderen Fahrern zu fahren, denn man kann immer etwas lernen und aus solchen Situationen Positives mitnehmen. Selbst mit den schwierigeren Starts fühlte sich meine Gesamtgeschwindigkeit gut an und ich konnte ruhig bleiben, die richtigen Manöver machen und die Rennen gut managen. Das Team hat die ganze Nacht über großartige Arbeit geleistet und das Motorrad lief perfekt. Mit 63 Punkten nach Hause zu fahren und den Vorsprung in der Meisterschaft auszubauen, ist genau das, was wir wollten. Jetzt freue ich mich sehr auf Newcastle und darauf, vor heimischem Publikum zu fahren.“

Ergebnisse – FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026 – 5. Lauf, Serbien
Prestige insgesamt
1. Billy Bolt (Husqvarna) 63 Punkte
2. Mitch Brightmore (GASGAS) 47 Punkte
3. Eddie Karlsson (Stark) 44 Punkte
4. Toby Martyn (Stark) 41 Punkte
5. Jonny Walker (Triumph) 39 Punkte
Prestige-Rennen 1
1. Billy Bolt (Husqvarna) 11 Runden, 7:02.681
2. Mitch Brightmore (GASGAS) 11 Runden, 7:05.330
3. Jonny Walker (Triumph) 11 Runden, 7:06.037
Prestige-Rennen 2
1. Billy Bolt (Husqvarna) 11 Runden, 7:12,868
2. Eddie Karlsson (Stark) 11 Runden, 7:16.651
3. Toby Martyn (Stark) 11 Runden, 7:20.231
Prestige-Rennen 3
1. Billy Bolt (Husqvarna) 11 Runden, 7:06.158
2. Mitch Brightmore (GASGAS) 11 Runden, 7:10,879
3. Eddie Karlsson (Stark) 11 Runden, 7:13.439
Meisterschaftsstand (nach Runde 5)
1. Billy Bolt (Husqvarna) 312 Punkte
2. Jonny Walker (Triumph) 227 Punkte
3. Mitch Brightmore (GASGAS) 216 Punkte
4. Eddie Karlsson (Stark) 197 Punkte
5. Toby Martyn (Stark) 138 Punkte

PA: husqvarna-motorcycles (Übersetzung)

Die Anmeldung zur Enduro Trophy Saison 2026 wird ab dem 20.02.2026 (8:00 Uhr) eröffnet sein. Ab diesem Zeitpunkt haben Fahrerinnen und Fahrer bis zum 30.03.2026 die Möglichkeit, sich die im Vergleich zum Einzelpreis günstigeren Saisonpakete mit vielen weiteren Vorteilen zu sichern.
Einen Startplatz kann man ganz einfach unter www.enduro-trophy.com ergattern.
Die neue Saison verspricht packende Rennen, abwechslungsreiche Streckenführungen und perfekt organisierte Veranstaltungen. Von technisch anspruchsvollen Passagen bis hin zu schnellen Abschnitten – die Enduro Trophy 2026 bietet für jede Könnensstufe die passende Herausforderung.
Früh anmelden und profitieren
Wer sich frühzeitig für die gesamte Saison anmeldet, sichert sich nicht nur einen fixen Startplatz bei allen Veranstaltungen, sondern profitiert auch von attraktiven Vorteilen und exklusiven Goodies. Diese findet ihr auf der Enduro Trophy Homepage.
Spannende Events an Top-Locations
Auch 2026 stehen wieder hochkarätige Veranstaltungen auf dem Programm:
18.-19. April – Perchau
16.-17. Mai – Red Bull Ring
13.-14. Juni – Murau
15.-16. August – Strassburg
26.-27. September – Obdach im Zirbenland
Die Racer*innen dürfen sich sowohl auf bewährte Austragungsorte, als auch auf neue spektakuläre Strecken, die für einen frischen Nervenkitzel sorgen, freuen. Jede Station der ET Serie garantiert motorsportliche Action, professionelle Organisation und eine einzigartige Enduro-Atmosphäre.
Ab dem 20.02.2026 anmelden und Teil der Enduro Trophy Saison 2026 werden!
Alle Informationen zur Saisonanmeldung, zu den Terminen und den Teilnahmebedingungen sind ab sofort unter www.enduro-trophy.com verfügbar.
Let’s duro!
PA: Lisa Strohmeyer, BA. Foto: Sportduro/Michael Jurtin

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Über Klim
KLIM Technical Riding Gear ist Weltmarkführer in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb modernster Powersport-Funktionsbekleidung für Snowmobil-, Motorrad- und Offroadsport. Mit seinem breiten Produktsortiment bietet KLIM selbst anspruchsvollsten Fahrern Funktionsausrüstung, die unter Einsatz von Premium-Technologien aus wasserdichten, strapazierfähigen und angenehmen Materialien hergestellt wird. Inspiriert vom ständigen Feedback und Input engagierter Testfahrer und begeisterter Kunden möchte KLIM mit seinem vielseitigen Angebot vor allem eins erreichen: ein optimales Fahrerlebnis für seine Kunden.
Weitere Informationen finden Sie auf www.KLIM.com
Quellen: KLIM Stand 20.02.2026

Am 21. März findet das Enduro Cross Country in Schrems statt. Das Event ist quasi ausverkauft - Es gibt nur mehr wenige einzelne Restplätze für die Klassen ab 85ccm mit Stand 19.Februar.
Für den Nachwuchs in den Klassen 50ccm und 65ccm sind allerdings noch Plätze frei!
Es wird auf der bewährte Strecke, bekannt aus den Family Enduros von 2023 und 2024 bzw. früheren Enduro Rennen gefahren. Steilhänge, Trialpassagen, Stein, Sand, Wiese... Außerdem wird es auch ein paar schwere Hindernisse geben, für die es aber eine Umfahrung geben wird.
Klasseneinteilung:
50ccm (bis 50ccm 2T & bis 100ccm 4T & Elektro) m/w, Jahrgang 2016 – 2020
65ccm (bis 65ccm 2T & bis 125ccm 4T) m/w, Jahrgang 2011 – 2020
85ccm (bis 85ccm 2T & bis 150ccm 4T) m/w, Jahrgang 2008 – 2016
E1 (bis 150ccm 2T & bis 250ccm 4T) m/w, Jahrgang 1900 – 2013
E2 (ab 175-250ccm 2T & ab 290-450ccm 4T) m/w, Jahrgang 1900 – 2016
E3 (über 290 ccm 2T & über 475 ccm 4T) m/w, Jahrgang 1900 – 2016
Damen w, Jahrgang 1900 – 2016
Senioren m/w, Jahrgang 1900 – 1981
Team (ab 85ccm 2T & ab 150ccm 4T), Jahrgang 1900 – 2016
Links:

Leider schlechte Nachrichten aus Kroatien. Im Jahr 2026 wird es kein "Extreme Enduro Lika – Land of the Wolf" geben. Der Veranstalter teilt mit, dass die Veranstaltung aufgrund unvorhergesehener Umstände, welche die Crew an einer Organisation des Rennens gehindert haben, im Jahr 2026 nicht stattfinden wird.
Es soll aber auch nicht das Ende sein! Team Lika: "Dies ist jedoch nicht das Ende unserer Geschichte. Wir werden weiter an dem Projekt arbeiten und es weiterentwickeln, um 2027 mit einer noch größeren und besseren Veranstaltung zurückzukehren. Vielen Dank für euer Verständnis und eure Unterstützung. Euer Extreme Enduro Lika Team."
Schade für eine großartige Veranstaltung und wir freuen uns auf 2027 :-)
Foto @denisperos
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