Die vorletzte Runde zur FIM Hard Enduro World Championship fand vom 13. bis 15. Oktober beim 24MX Hixpania Hard Enduro in Aguilar de Campoo, Spanien, statt. Freitag und Samstag begann das Event mit anspruchsvollen Qualifikationsläufen. Am Freitag mussten sich die Fahrer einem Cityprolog stellen. Doch wegen Regens und zahlreichen Stürzen wurde dieses Rennen abgebrochen.

Das zweite Qualifikationsrennen, welches am Samstag stattfand, wurde somit nach dem aktuellen WM-Zwischenstand gestartet. Der ungefähr vierzig Kilometer lange Rundkurs entlang des Sees „Embalse de Aquilar“ musste zwei Mal absolviert werden. Michael Walkner fand schnell einen guten Rhythmus und beendete diese Quali hinter Billy Bolt, Wade Young und Manuel Lettenbichler auf den hervorragenden 4.Platz.
„Ich habe mich in letzter Zeit auf Speedtraining konzentriert, und das hat mir bei diesem Qualifikationsrennen sehr geholfen. Es gab viele schnelle Passagen, die ich auf meiner GASGAS perfekt meistern konnte“, so Michael Walkner.
Am Sonntag hieß die Devise für die zweieinhalb- stündige Renndistanz wieder voll auf Angriff. Ein technisch schwieriger Rundkurs verlangte den Fahrern an Konzentration und Kondition alles ab.
„Die ersten zehn Fahrer aus der Qualifikation starteten aus einer Höhle. Meine Position, direkt neben Manuel Lettenbichler, war perfekt. Eigentlich fand ich schnell einen guten Rhythmus bis zu einer schwierigen Felsauffahrt, wo ich keine ideale Spur finden konnte. Dieser Abschnitt kostete mir jede Runde wertvolle Zeit und Positionen“, so ein nicht zufriedener Michael Walkner. Das Rennen beendete er auf Platz 13, und ist somit auf den 7. Platz der WM- Zwischenwertung abgerutscht.

Aktueller WM Zwischenstand:
Manuel Lettenbichler (DEU) 107 Punkte
Billy Bolt (GBR) 81 Punkte
Trystan Hart (CAN) 73 Punkte
Teodor Kabakchiev (BRG) 57 Punkte
Mario Roman (ESP) 56 Punkte
Wade Young (ZA) 53 Punkte
Michael Walkner (A) 45 Punkte
Jarvis Graham (GBR) 44 Punkte
Alfredo Gomez (ESP) 37 Punkte
Matthew Green (ZA) 33 Punkte
Die letzten WM- Punkte dieser Saison werden beim sogenannten „Getzenrodeo“ in Deutschland am 3. und 4. November vergeben. Dort wird Michael Walkner versuchen eine lang ersehnte Podiumsplatzierung einzufahren, da der Untergrund und die Streckenführung ihm deutlich besser liegen sollten.
Hard Enduro WM Rennkalender 2023
Runde 1: Xross – Serbien, 17/18./19./20 Mai
Runde 2: Red Bull Erzbergrodeo –Österreich, 8./9./10./11.Juni
Runde 3: Red Bull Romaniacs – Rumänien, 25./26./27./28./29. Juli
Runde 4: Red Bull Outliers – Kanada , 26./27.August
Runde 5: Hixpania- Spanien 13./14./15. Oktober
Runde 6: 24MX Getzenrodeo- Deutschland 3./4. November
PA: Fam. Walkner
Die KTM SX-E 2 wurde für Kinder als Einstiegsmodell in die Motorradwelt konzipiert und bietet jungen Fahrern die ideale Plattform, um schon frühzeitig Fuß zu fassen – und Gas zu geben.
Nach den Erfolgen der KTM SX-E 5 und der KTM SX-E 3 geht jetzt die brandneue KTM SX-E 2 an den Start. Sie überbrückt die Lücke zwischen Minicycle und Motorrad und beeindruckt mit modernen, auffälligen Grafiken, hochwertigen Materialien und High-End-Komponenten...
Die KTM SX-E 2 basiert auf einem im Strangpressverfahren hergestellten Aluminiumrahmen mit Mittelrohr, der die Anzahl der benötigten Bauteile reduziert. Mit weniger Verbindungen und Montagepunkten bietet das Fahrwerk maximale Haltbarkeit und Steifigkeit und schafft den perfekten Spagat zwischen Balance, Stärke und Sicherheit. Der Ausleger am Heck besteht aus einem hochwertigen, leichten, glasfaserverstärkten Kunststoff-Verbundmaterial, das eine hohe Schlagfestigkeit aufweist und Erschütterungen zuverlässig dämpft.
Für den Vorwärtsantrieb der KTM SX-E 2 sorgt ein leichter, wartungsfreier Radnabenmotor mit 1,8 kW und einem maximalen Drehmoment von 50 Nm. Die nötige Energie liefert ein wasserdichter BLi300 Lithium-Ionen-Akku, wie man ihn auch von Elektrowerkzeugen kennt. Da es keine zusätzlichen Teile wie Ketten oder Zahnräder gibt, ermöglicht dieses Konzept ein geringes Gewicht und zusätzliche Sicherheit bei Unfällen.
Besonders praktisch ist die schnelle Austauschbarkeit des Akkus mit einer einzigen, einfachen Bewegung. Weitere Vorteile sind die längere Fahrzeit dank der Möglichkeit der Nutzung mehrerer Akkus und eine einfache Austauschbarkeit des Akkus bei einer Beschädigung. Außerdem dient er als Diebstahlschutzvorrichtung, da das Bike ohne Akku nicht bedient werden kann.
Das Aufladen erfolgt über ein externes Ladegerät mit einer Leistung von bis zu 500 W, das an eine beliebige 110- oder 230-Volt-Steckdose angeschlossen werden kann. Es dauert ca. 60 Minuten, bis eine Ladung von 100 % erreicht ist.
Vorne überwindet eine nicht einstellbare WP-Hydraulikgabel mit 90 mm Federweg souverän die Unebenheiten, während hinten ein verstellbares 34-mm-Federbein mit hydraulischer Vorspannung zum Einsatz kommt. Das Federbein ist direkt an der Schwinge montiert, bietet 70 mm Federweg und ist in Bezug auf die außergewöhnliche Balance und die Dämpfungs-Charakteristik perfekt auf die Vordergabel abgestimmt.
Die Sitzbank ist zwischen 2 Höhen verstellbar und damit optimal an die Körpergröße der jungen Fahrer anzupassen. In der Standardkonfiguration beträgt die Sitzhöhe 470 mm. Durch Anheben von Bodywork und Sitzeinheit sowie Montieren des Federbeins in einer alternativen Position kann sie jedoch leicht auf 500 mm angehoben werden. Außerdem können die vordere Gabel über die Gabelbrücke abgesenkt und die Höhe des Fußrastenträgers eingestellt werden. So kann die KTM SX-E 2 mit ihrem Fahrer wachsen.
Passend zu den kleineren Abmessungen ist die KTM SX-E 2 vorn und hinten mit leichten, pulverbeschichteten 10-Zoll-Aluminium-HPDC-Rädern in Schwarz mit KENDA-Reifen ausgestattet. Unterstützt werden sie von einem Satz radialer 140-mm-Hydraulikscheibenbremsen vorn und hinten, wobei die Bremsbeläge mit marktgängigen Highend-Bremsbelägen für Fahrräder kompatibel und damit leicht nachzukaufen sind. Die Handhebel sind verstellbar, sodass sie auch mit kleineren Händen sicher bedient werden können.
Im Hinblick auf die Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit ist die KTM SX E-2 mit einem Kippsensor ausgestattet, der die Stromversorgung abschaltet, wenn es zu einem Unfall kommt oder das Bike umkippt. Ein mittels Armband am Handgelenk zu tragender Schlüssel sorgt für eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Not-Aus-Schalter, der den Motor in einer unkontrollierbaren Fahrsituation abschaltet.
Als zusätzliches Sicherheitsmerkmal wird der Elektromotor durch Vorwärtsdrehen des Gasdrehgriffs aktiviert. Sobald er eingeschaltet ist, signalisiert eine spürbare Vibration des Griffs, die die sanfte Vibration eines Verbrennungsmotors im Leerlauf nachahmt, dass das Bike startklar ist. Dies verhindert eine ungewollte oder plötzliche Beschleunigung beim Aufsteigen auf die KTM SX-E 2.
Zudem macht ein beleuchtetes Kombiinstrument neben dem Gasdrehgriff es leicht, den ausgewählten Fahrmodus und die Akkuladung immer im Blick zu behalten, wobei beide mit unterschiedlichen Farben signalisiert werden.
Die KTM SX-E 2 unterstreicht einmal mehr das Engagement von KTM für die nächste Generation von Champions, insbesondere für absolute Neulinge, indem sie das Gefühl eines „großen“ Bikes mit vollelektrischen Startpaketen verbindet.
Infolink: https://www.ktm.com/
Quellen: KTM
Weniger als ein Monat bis zum Start des GetzenRace beim 24MX GetzenRodeo 2023 am 04.11.23 um 10.00 Uhr. Dann wird der Getzenwald im Grießbacher Flur wieder mit Fans aus der ganzen Welt bevölkert sein. Das Stichwort "aus aller Welt" passt dafür sogar sehr gut, denn es gibt bereits Zuschaueranfragen aus Neuseeland...

Für die Fans stehen am Renntag ganz neue Perspektiven bereit. Eine geänderte Strecke verspricht mehr Platz für die Fans. Neue Zuschauerzonen gibt es zum Beispiel direkt neben dem Fahrerlager, das in diesem Jahr auf dem Burgparkplatz eingerichtet wird. Dort gibt es eine spektakuläre Auffahrt, die bereits am Freitag (03.11.23) bei der Timed HardEnduro Lap ab 14.00 Uhr befahren wird. Am Freitagabend gibt es zudem das Prologfinale der besten 16, das unter dem Namen "Red Bull Double Trouble“ Enduro Action vom Feinsten verspricht.
Im GetzenRace und im GetzenChamp, der von den besten Piloten der Welt absolviert wird, gibt es zusätzliche neue Abschnitte, die den FIM HardEnduro WM Fahrern den Schweiß auf die Stirn treiben wird. Im neu gestalteten Zielbereich erwartet die Fans ebenfalls eine besondere Überraschung.

Parkplätze stehen im Gewerbegebiet sowie wie immer oberhalb des Sportplatzes bereit. Alle weiteren Informationen können dem Lageplan entnommen werden.
Wer die Action nicht verpassen möchte, sollte sich gleich die Tickets besorgen. Diese können hier bestellt werden: https://shop.ticketpay.de/GHLKOKZV.
Der Eintritt ist am Prologtag frei, nur für den Samstag werden Tickets benötigt.
Foto: DG Design / Denis Günther
Der Herbst ist da – die richtige Zeit für ein Offroad-Abenteuer in Kroatien. Es warten tolle Routen aller Schwierigkeitsgrade auf Sie... Besuchen Sie www.enduro-croatia.com und genießen Sie unsere Touren mit Ihren Freunden... (Werbung)

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Enduro Croatia verfügt auch über eine Flotte von KTM-Mietmotorrädern der Modelle 2023. Die Enduro-Bikes sind ständig gewartet, in gutem Zustand und „fahrbereit“ für Ihr Abenteuer!
Sehr schöne Küste, Natur, die sich verändert, perfekte Routen, die einem nach jeder Tour den Atem rauben, die hochwertigste Flotte an KTM-Motorrädern, Top-Strecken und ein Top-Team, das sich um alles kümmert, sodass man sich keine Sorgen machen muss. ..
Contact:
Tour Manager: Dalibor Anicic (German and English)
Telephone: 00385918834852 (call or write whatsapp)
mail:
Facebook page: https://www.facebook.com/croatia.enduro
instagram: endurocroatiatours

Quellen: Enduro Croatia
Der 4. Fox Enduro Day findet am Samstag, den 4. November 2023 in der Gegend von Ribnik / Kroatien statt und wird von MX Ribnik, Fox Racing Croatia und dem Enduro Lika Team organisiert. Treffpunkt und Fahrerlager finden auf der Motocross-Strecke Ribnik statt...

Info Team Enduro Lika: "Bei dieser Veranstaltung handelt es sich nicht um ein Rennen, sondern um eine Enduro-Fahrt, die von 10:00 bis 16:00 Uhr dauert. Während dieser Zeit kann jeder Fahrer so fahren, wie er möchte, und so viele Runden drehen, wie er möchte.
Der Weg wird etwa 20 km lang, einfach, passierbar und ohne extreme Abschnitte sein, mit ein paar attraktiven Anstiegen, die eine Tour bieten, so dass sowohl absolute Amateure als auch Enduro-Fahrer fahren und Spaß haben können.
Es kann mit folgenden Motorrädern gefahren werden: Enduro, Soft Enduro, MX und Trial.
Außerdem können alle Fahrer die Motocross-Trainingsstrecke und die neu gebaute Endurocross-Strecke nutzen.
Im Fahrerlager werden verschiedene Sponsorenprodukte ausgestellt, die zudem zu Sonderpreisen für alle Teilnehmer erhältlich sind.

Eine Verlosung findet nach der Fahrt um 18.00 Uhr statt und die Preise wurden von Fox Croatia, Novema Nova, Enduristan Hrvatska, Offroad moto škola und Optika Fokus bereitgestellt.
Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Fahrer begrenzt und die Party im Cross Club geht bis spät in die Nacht.
Alle Informationen erhalten Sie per E-Mail:
Der Preis für die Fahrt inklusive Training auf der MX-Strecke beträgt 40 Euro.

(Tomo / Enduro Lika)
Ein Traum-Renntag liegt hinter der DOWATEK HardEnduroSeries Germany 2023. Vor einer gigantischen Zuschauerkulisse kehrte die Serie nach einem Jahr Pause nach Schwepnitz zurück. Trotz schlechterer Prognosen herrschte ideales Rennwetter in der Motorsportanlage Altes Tanklager in Schwepnitz. Auch der Quadpoint Schwepnitz hat hervorragende Arbeit geleistet, um die Fans und Fahrer optimal zu unterhalten.

Fakten, Isegrim Enduro Schwepnitz 07.10.2023
Wetter: 16 Grad, stark bewölkt
Prolog Award Sieger: Kevin Gallas (GasGas)
Sieger: Kevin Gallas (GasGas)
Schnellste Rennrunde: Kevin Gallas (GasGas), 05:31,157
Die erste Überraschung kam bereits am Freitagabend, als Kevin Gallas sein Motorrad auspackte. Einige staunten, denn der bereits zweifache Gewinner des Isegrim Enduro stellte nicht seine Oldtimer Honda im Fahrerlager ab, sondern präsentierte seine aktuelle 300er GasGas. Damit war bereits klar, dass der zweimalige Serienchampion wieder um den Tagessieg kämpfen würde.
Prolog Award mit ersten Statement
So kam es dann auch. Zunächst ging zwar Lenny Geretzky in Führung, aber Kevin Gallas konterte und hatte direkt einen 2-Sekunden-Vorsprung auf seine jungen Konkurrenten. Diese hatten teilweise noch Probleme mit dem ungewohnten Sandboden. So landete zum Beispiel Felix Bähker, der auch noch erkältungstechnisch angeschlagen war, nur auf dem 10. Platz in dem erneut sehr engen Feld. Insgesamt nahmen 88 Teilnehmer am Prolog teil, was für Schwepnitz ein ausreichendes und achtbares Starterfeld darstellte.

Drama um Fynn Hannemann im Gruppenrennen
Für einige sind die Gruppenrennen nur ein Aufwärmen für das Finale. Die Spitzenfahrer können sich positionieren, während die Amateure auf der noch nicht so anspruchsvollen Strecke ihre Runden drehen und sich ebenfalls für das Finale qualifizieren können. Dass es jedoch bereits eine Vorentscheidung für den Tag geben kann, kommt relativ selten vor. Im ersten Gruppenrennen in Schwepnitz trat jedoch genau dieser Fall ein. Fynn Hannemann kämpfte mit Gallas um den Laufsieg und hatte den Routinier sogar schon mit einer spektakulären Fahrweise überholt. Dann jedoch ereilte den jungen Hessen der Schock: Ein Defekt am Kupplungsdeckel zerschmetterte seine Träume, und er schied unter Tränen aus, obwohl noch 20 Minuten zu fahren waren. Es reichte nicht mehr aus, sich unter den Top 15 zu halten, die sich für das Finale qualifizierten.

Den Sieg im Gruppenrennen holte sich derweil Kevin Gallas. Im zweiten Gruppenrennen zeigte Marc Wulf eine souveräne Leistung und siegte vor seinem schärfsten Titelrivalen, Lenny Geretzky.
Finale unter Hochspannung
Als es um 15:45 Uhr unter der fachkundigen Moderation von Klaus Nitzsche ins Finale ging, lag eine Spannung wie selten zuvor über der Motorsportanlage. Spannung gab es in allen Klassen, und die schnelle, kurze, aber mit vielen Hindernissen versehene Strecke erlaubte dichtes Racing.
Genau so kam es dann auch. Gallas baute zwar in der ersten Runde einen kleinen Vorsprung auf, aber Lenny Geretzky, Marc Wulf und auch Felix Bähker kamen Schritt für Schritt näher. 30 Minuten vor Ende mischte sich jedoch das Feld plötzlich in jeder Runde. Zunächst strauchelte Lenny Geretzky, der Marc Wulf passieren lassen musste. Dann machte der Suhler aufgrund von Problemen an seiner Hand weitere Fehler und fiel bis auf Platz 5 zurück.

Plötzlich kam Bähker näher an Wulf heran und war sogar kurzzeitig vorbei. Aber auch er fiel wieder zurück und machte den Weg frei für Leon Hentschel, der ein taktisch kluges und fehlerfreies Rennen fuhr und sich über Platz 3 freuen konnte. Gallas profitierte von all dem und gewann zum dritten Mal in Schwepnitz, damit auch seine dritte Wolfstrophäe.
Wulf rückte mit seinem zweiten Platz in der Tabelle näher an Geretzky heran, und vor dem Finale trennen die beiden nur noch 1 Punkt.
Bereits als Meister gekürt haben sich Andreas Pieper bei den Senioren und auch Raven Lippold in der 85ccm HESG Kids Klasse. Marc Wulf war bei den Pro Fahrern bereits in Meltewitz nicht mehr einzuholen.
Am 28.10. steht also ein wahnsinniges Finale auf der neuen Strecke in Rüdersdorf an. Aktuelle Informationen der DOWATEK HardEnduroSeries Germany sind immer auf www.hardenduro-germany.de und in den sozialen Medien zu finden.

Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel, PA: Denis Günther
EnduroGP: Letzter Bewerb der Saison in Portugal. Steve Holcombe ist neuer EnduroGP World Champion. Der Titel in der Klasse E1 geht an Josep Garcia (KTM), die E2 an Steve Holcombe (Beta) und E3 an Brad Freeman (Beta)

Die Paulo Duarte FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2023 ist zu Ende gegangen und Steve Holcombe von Beta Factory Racing hat sich den EnduroGP-Titel gesichert. Der Brite krönte eine außergewöhnliche Saison, indem er in Santiago do Cacém, Portugal auch die Enduro2-Weltmeisterschaft gewann und neunmaliger Weltmeister wurde.
Im Beta Race Paddock gab es noch weitere Feierlichkeiten, nachdem auch Brad Freeman einen Titel (E3) einfahren konnte.
Steve Holcombe krönte sich zusammen mit dem Enduro2 Titel zum EnduroGP-Weltmeister, Brad Freeman holte sich den Enduro3-Weltmeistertitel, Josep Garcia gewann das letzte Rennen der Saison 2023
Und so ging die Paulo Duarte FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2023 zu Ende. Der letzte Renntag in Santiago do Cacem für den siebten und letzten Lauf der Saison erwies sich als spannend, da die restlichen diesjährigen Weltmeister gekrönt wurden.
Garcia holt sich den letzten Saisonsieg
Als Sieger des ersten Tages und frisch gekrönter Enduro1-Weltmeister ließ Josep Garcia von Red Bull KTM Factory Racing die Dinge heute Morgen nicht langsam angehen. Auf der Mission, sich in der EnduroGP-Wertung den dritten oder besseren Platz zu sichern, meisterte der Spanier die ersten fünf Sonderprüfungen mit Bravour. Dabei baute er früh einen Vorsprung von 15 Sekunden auf Steve Holcombe auf, während Andrea Verona von GASGAS Factory Racing sechs Sekunden dahinter auf dem dritten Platz landete. Da Nathan Watson von RedMoto Honda nur ein Zehntel hinter Verona lag, sorgte dies für einen Vier-Fahrer-Kampf um den letzten Podiumsplatz der Saison.

Garcia fühlte sich in den ausgefahrenen Sand-Sonderprüfungen wohl und machte weiter, um sich letztendlich den Sieg zu sichern. Der Spanier hatte alles getan, um seinen Platz im Endklassement zu festigen. Aber hinter ihm war es spannend. Da Watson seine beste Leistung der Saison zeigte, machte er Verona das Leben schwer.
Beim letzten POLISPORT Extreme Test lag Watson auf dem zweiten Platz. Holcombe hatte 12 Sekunden Rückstand und Verona lag weitere drei Sekunden hinter dem Vierten.
Holcombe holt sich den EnduroGP-Weltmeistertitel
Holcombe stand vor der Entscheidung zwischen einen Top-Ergebnis beim letzten Saisonrennen oder einer soliden Platzierung zur Absicherung seines WM-Titels. Klugerweise entschied er sich in der Schlussphase des Tages für die letztere Option. Als er zu Rennende schließlich auf den fünften Platz zurückfiel, war das immer noch mehr als genug, um ihn zum EnduroGP-Weltmeister 2023 zu krönen und sich den Enduro2-Weltmeistertitel zu holen.
Watson konnte sich auf dem zweiten Platz behaupten und sein bestes Saisonergebnis erzielen. Da Verona nicht in der Lage war, sich gegen den Honda-Fahrer durchzusetzen, nutzte Garcia das Ergebnis und beendete die Saison als Zweiter hinter Holcombe in der EnduroGP-Wertung, wobei er Verona nur um einen Punkt schlug. Auch McCanney erlebte einen großartigen Abschluss seines Jahres und beendete seinen Tag auf dem vierten Platz.
Dramatisches Ende des Enduro3-Titelkampfs
Nachdem sich Garcia und Holcombe die E1- und E2-Titel sicherten, war die E3 die spannendste Klasse. Brad Freeman begann den Tag mit scheinbar komfortablen 12 Punkten Vorsprung vor seinem nächsten Rivalen Mikael Persson (Husqvarna).

Als er die ersten beiden Tests gewann, sah es für Freeman wie gewohnt aus, aber im Laufe des Tages geriet er in Schwierigkeiten. Das Abrutschen auf den sechsten Platz und der anschließende Tagessieg von Persson führten dazu, dass viele hektisch nach dem E3-Ergebnis rechneten. Am Ende gewann Freeman den Titel mit nur zwei Punkten Vorsprung.
Steve Holcombe (Beta): „Ich war heute nervös. Es ist schon eine Weile her, dass ich in der Lage war, einen Titel zu gewinnen und ich wollte nur meine Arbeit erledigen und keinen Fehler machen. Ich hatte einen guten Start in den Tag, verlor dann aber mitten am Tag meinen Rhythmus gegenüber den Top-Jungs. Aber ich wusste, wo ich sein musste, also konzentrierte ich mich darauf und holte den Titel nach Hause. In einem Jahr EnduroGP- und Enduro2-Weltmeister zu werden, ist unglaublich. Ich habe nie davon geträumt, neunmaliger Weltmeister zu werden. Daher wird es eine Weile dauern, bis ich diesen Moment begreife.“
Brad Freeman (Beta): „Ich freue mich, mit dem Enduro3-Weltmeistertitel nach Hause zu kommen. Es ist ein bisschen traurig, die EnduroGP-Führung verloren zu haben und zu versuchen, Verletzungen zu überstehen. Aber trotz des harten Jahres habe ich es mit meinem neunten Weltmeistertitel abgeschlossen. Ich habe ich Zeit, mich auszuruhen!“
Ergebnisse: https://www.endurogp.com/2023-results/

Results: Round 7, GP of Portugal, Day 2, EnduroGP
1. Josep Garcia (KTM) 1:00:43.45; 2. Nathan Watson (Honda) 1:01:01.75; 3. Andrea Verona (GASGAS) 1:01:16.86; 4. Jamie McCanney (Husqvarna) 1:01:26.55; 5. Steve Holcombe (Beta) 1:01:30.57; 6. Zach Pichon (Sherco) 1:02:25.93; 7. Samuele Bernardini (Honda) 1:02:36.68; 8. Mikael Persson (Husqvarna) 1:02:43.99; 9. Hamish MacDonald (Sherco) 1:02:44.28; 10. Christophe Charlier (Husqvarna) 1:02:53.25...
Final Championship Standings EnduroGP
1. Steve Holcombe (Beta) 222pts; 2. Josep Garcia (KTM) 210pts; 3. Andrea Verona (GASGAS) 209pts; 4. Brad Freeman (Beta) 169pts; 5. Hamish MacDonald (Sherco) 143pts; 6. Nathan Watson (Honda) 122pts; 7. Zach Pichon (Sherco) 108pts; 8. Theo Espinasse (Beta) 103pts; 9. Jamie McCanney (Husqvarna) 97pts; 10. Mikael Persson (Husqvarna) 86pts…
PA: Enduro GP, Credits: PRIME STADIUM
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