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Beim Red Bull Erzbergrodeo mit einer Sportenduro bis Checkpoint 19 zu kommen ist schon eine sehr beachtliche Leistung - Mit einer Yamaha Tenere 700, auch wenn diese natürlich technisch entsprechend angepasst wurde - soweit zu kommen ist unglaublich. Anbei die Presseinfo zur unglaublichen Leistung:

Yamaha Fahrer Pol Tarrés und Kevin Gallas stellten sich dem legendären Red Bull Erzbergrodeo auf der Ténéré 700 und nahmen vom 4. bis 7. Juni an der 30. Jubiläumsausgabe der Veranstaltung in Österreich teil.

Als eines der härtesten Endurorennen der Welt bekannt, bringt diese ikonische Hard-Enduro-Herausforderung Fahrer und Maschinen über vier anspruchsvolle Wettkampftage hinweg an ihre absoluten Grenzen. Tarrés und Gallas demonstrierten erneut eindrucksvoll die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Yamahas Adventure-Bike auf einer der anspruchsvollsten Bühnen des Motorsports.

Das Event begann am Donnerstag mit dem Remus Rocket Ride – einem intensiven Hillclimb, der als Eröffnungsrennen des Wochenendes dient. Dabei müssen die Teilnehmer so schnell wie möglich einen steilen, mehrstufigen Steinbruchhang hinauffahren und sowohl pure Geschwindigkeit als auch fahrerisches Können unter Beweis stellen.

Pol Tarrés und Kevin Gallas gingen mit ihren Ténéré 700 Maschinen an den Start, wobei Gallas sich durch die Runden kämpfte und als einziges Big Bike das Finale erreichte. Er belegte einen sehr respektablen fünften Platz. Tarrés überquerte im Halbfinale ebenfalls als Fünfter die Ziellinie und verpasste nur knapp den Einzug ins Finale.

Die Qualifikation für das Hauptrennen des Erzbergrodeo fand während des Prologs am Freitag und Samstag statt. Jeder Fahrer absolvierte dabei pro Tag eine gezeitete Runde, um sich unter den besten 500 Teilnehmern für den Start im Hauptrennen am Sonntag zu qualifizieren.

 

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Tarrés und Gallas belegten in der Zweizylinder-Klasse beeindruckend den zweiten beziehungsweise dritten Platz und sicherten sich damit wichtige Startpositionen in der zweiten Startreihe für das Rennen am Sonntag.Am Sonntag begann die Hauptprüfung des Wochenendes: 500 Teilnehmer starteten am Fuße des Steinbruchs zur Erzbergrodeo Hare Scramble. Ziel war es, innerhalb eines Zeitlimits von vier Stunden insgesamt 27 Checkpoints auf dem „Iron Giant“ zu erreichen – was nur wenigen gelingt. Mit losen Schieferpassagen, Schotterhängen und großen Geröllfeldern ist das Rennen nicht nur eine fahrerische, sondern auch eine mentale Herausforderung.

Die Ténéré 700 überzeugte mit beeindruckender Zuverlässigkeit ohne technische Probleme über die gesamten vier Stunden unter extremen Bedingungen. Dadurch konnte Tarrés bis Checkpoint 19 vordringen, einen neuen Rekord für Großmotorräder bei diesem Event aufstellen und einen starken 77. Platz unter 500 Teilnehmern erreichen.

Nach einem erfolgreichen Wochenende beim Rocket Ride und im Prolog – seinen Hauptzielen – entschied sich Gallas, seine Hare Scramble Teilnahme bereits an Checkpoint 1 zu beenden. Mit Blick auf seine kommende Rennsaison unterstützte er Tarrés stattdessen aktiv während des Rennens und zeigte echten Teamgeist. Beide Fahrer werden vom 28. Juli an in der Adventure-Klasse der Red Bull Romaniacs antreten.

Auch Yamaha's US Marken-Botschafter Cody Webb ging auf dem „Iron Giant“ mit seiner WR250F an den Start und erreichte einen hart erkämpften 13. Gesamtrang.

 

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Pol Tarrés:

„Man weiß nie, was in diesem Rennen passieren kann, weil man nicht weiß, ob es regnet oder nicht. Dieses Jahr hatten wir Glück mit dem Wetter und haben entschieden, so viel wie möglich zu pushen und eine starke Strategie umzusetzen. Kevin hat sich entschieden, bereits an Checkpoint 1 aufzuhören, um mich zu unterstützen und an meiner Seite zu sein. Er zeigte mir bessere Linien und war insgesamt eine große Hilfe.

Ich hatte einen sehr guten Start, und genau das ist beim Erzberg extrem wichtig. Ich habe versucht, das Rennen gut zu managen und nicht zu früh zu viel zu riskieren, um Energie für das Ende zu sparen. Als ich Checkpoint 16 erreicht hatte, wurde mir klar, dass ich sehr nah am Rekord für Großmotorräder war. Ab dem Moment war klar: Jetzt greifen wir an. Ich weiß nicht, wie ich bis zum Ende durchgehalten habe, aber wir haben Checkpoint 19 erreicht. Es ist unmöglich zu beschreiben, wie stolz ich darauf bin – auch im Hinblick auf die harte Arbeit des Trece Racing Society Teams. Das Motorrad war ebenfalls unglaublich. Wir haben es ständig ans Limit gebracht, und was es während des Rennens geleistet hat, war einfach beeindruckend.“

Kevin Gallas:

„Ich war sehr motiviert für den Rocket Ride, da ich im letzten Jahr als erster Fahrer mit einem Zweizylinder-Bike auf das Podium gefahren bin. Es ist ein Rennen, bei dem Präzision entscheidend ist, weil es sehr kurz ist – ein einziger Fehler kann sofort das Rennen kosten.

Im Prolog war das Ziel klar – es war mein Hauptevent beim diesjährigen Erzbergrodeo. Ich habe gezielt dafür getestet und trainiert, mit dem Ziel, Yamaha ganz nach oben zu bringen. Am ersten Tag war ich sehr zuversichtlich, hatte aber bei starkem Regen ein kleines Problem mit meiner Brille, wodurch ich Zeit verlor und Zweiter wurde. Am zweiten Tag verbesserte sich das Wetter zwar, aber kleinere Probleme während meines Laufs verhinderten eine bessere Zeit.

Für das Hauptrennen am Sonntag machte es für mich wenig Sinn, ans Limit zu gehen, da meine Hauptziele bereits der Rocket Ride und der Prolog waren. Deshalb hatten wir bereits am Vortag den Plan gefasst, dass Pol in diesem Rennen alles geben soll. Ich durfte auf der Strecke bleiben und ihn unterstützen – mental sowie bei Ernährung und Hydration. Es war inspirierend zu sehen, wie tief er gegangen ist, und ich bin sehr stolz, Teil eines Teams zu sein, das solche Leistungen erreichen kann. Ich hatte schon vorher großen Respekt vor Pol, aber jetzt ist er noch größer.“

 

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Quellen: PA Yamaha Media

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