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Rennkalender 2026

ÖM   EM   WM   ISDE 

SuperEnduro   HEWC   HEWR

Projekt Spielberg 640x80

KLIM F4 Helm mit neuem Design! KLIM's bekannter F4 Helm erhielt ein frisches Design und bietet weiterhin den am besten belüfteten Offroad Helm am Markt.

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41 RAM Luftein- und Auslässe sorgen für eine unvergleichliche Belüftung. Da 75% der Körperwärme über den Kopf abgegeben wird einem klar, dass die extreme Belüftung beim KLIM F4 eine starke Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit beim Fahren hat. Durch das große Sichtfeld passen alle gängigen Brillen, Windstopper Innenliner sorgt für die nötige Wärme im Winter. Ein zusätzlicher Mundschutz für Staub und Winterbetrieb sind ebenso im Lieferumfang dabei wie eine stylische Helmtasche in gewohnt hoher KLIM Qualität.

Ab sofort auf Lager bei www.3ride.at

Viele weitere Farben erhältlich !

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Das Projekt Beta RR Enduro entwickelt und verbessert sich durch die großen Wettkampferfolge und den unermüdlichen Einsatz der Techniker und der F&E-Abteilung in Rignano sull'Arno stetig. Die Modelle RR Enduro 2015 werden leichter und handlicher, wodurch sich ihre hohe Leistung und das Drehmoment besser kontrollieren lassen. Sie sind das ideale Bike für den passionierten Fahrer und die Geheimwaffe für siegeshungrige Racer.

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Für eine größere Ansicht bitte auf das Bild klicken.

Die Baureihe RR Enduro 4T 2015 wurde entwickelt, indem die Neuerungen aus der Version „RR 4T Factory MY14" auf alle Modelle übertragen wurden und durch die weitere Einführung vieler technologischer Verbesserungen. Die Hauptziele der Entwicklung bestanden darin, das Motorrad leichter und wendiger zu machen, indem das gesamte Handling verbessert wird, wodurch es angenehmer und leichter zu fahren ist und auch leistungsstärker wird. Die Bauteile des Motorblocks wurden leichter gemacht und überarbeitet, um die trägen Massen zu verringern. Die Hubräume wurden verkleinert, um die Wendigkeit zu erhöhen und um die spezifischen Gewichte zu verringern. Gegenüber den größeren Hubraumvolumen der Vorgängermodelle bleiben die absoluten Leistungs- und Drehmomentwerte durch ein neues Profil der Nockenwellen und ein neues Auspuffsystem unverändert. Es wurde hingegen eine bessere Verteilung der Drehmomentkurve für einen breiteren Einsatz der erhalten.

RR 4T:
Die Motoren sind komplett neu: RR350, RR390, RR430, RR480
Neues, leichteres Motorgehäuse, neue leichteren Kurbelwelle, Pleuel, Kolben
Neue Nockenwellen mit überarbeitetem Profil
Überarbeitetet/Optimierte Schmierung und Kühlung
Neuer leichterer Anlasser
RR350 und RR390 jetzt mit Titanventilen bestückt
RR 350: neuartiges, sehr überzeugendes 42mm Einspritzsystem eines französischen Herstellers (Synerject) mit exklusiver Leerlauf-, Motorschleppmoment- (Motorbremswirkung) und Warmstartzusatzluftregelung. Die sehr aufwendigen, langen Tests haben sich gelohnt!

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RR 2T:
Leichte, sinnhafte Modellpflege Maßnahmen analog dem 2014er Racing Motor.
250er: Die Auslasssteuerung hat jetzt für eine linearere Leistungsentfaltung ebenso wie die 300er 2 Federn
250er: Auspuff nun dem Hubraum angepasst für eine bessere Leistungsentfaltung
300er: Zylinder, Zylinderkopf und CDI sind von der 2014er RR300 2T Racing

RR 4T & RR 2T:
Vorderradgabel: Überarbeitung des Dämpfersystem auf besseren Ölfluss, sowie Überarbeitung der Führung des Innenrohres für bessere Präzision
Hinterradstoßdämpfer: Überarbeitung der Dämpfung mit neuem Kolben für besseren Ölfluss, weniger thermische Belastung im Betrieb
Neues Lenkerpolster nach FIM Vorgaben
Sitzbank mit weicherem Schaumstoff
Neue Aufkleber in den klassischen BETA Farben

http://www.betamotor.com/de/all/bikes

Quelle: BETA

Die Enduro-Europameisterschaft geht in die dritte Runde. Am kommenden Wochenende, dem 28./29 Juni findet der Lauf in Casanova di Staffora, in Norditalien / östlich der Linie Mailand-Genua statt. Mehr als 120 aus 13 Nationen haben für den Start genannt. An beiden Tagen gilt es je dreimal den Rundkurs mit je 50 km zu bewältigen und in jeder Runde drei Sonderprüfungen zu fahren.

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Der amtierende Champion Maurizio Micheluz genießt ein wenig Heimvorteil und will seine aktuelle Führung in der Meisterschaft verteidigen. Doch hinter dem Italiener sind bereits 4 (!) Engländer in Lauerstellung – mit dabei der amtierende E2-Europameister Tom Sagar, der bereits drei Tageswertungen in Folge gewonnen hatte.

Die meisten Fahrer finden sie bereits auf der beigefügten Teilnehmer-Liste: Nicht enthalten allerdings zum Beispiel der amtierende Meister und Führende in der Veteranen-Klasse, Werner. Dabei ist der Österreicher bereits auf dem Weg nach Italien zu dem anstehenden Wettbewerb.

Werner Müller: "Wir Kärntner machen immer eine Jahresnennung um nicht bei allen Rennen einzeln die Anmeldungen machen zu müssen. Bis jetzt hatte das immer gut funktioniert. Leider sind die Informationen diesmal nicht beim Veranstalter angekommen. Wir werden das aber vor Ort klären. Freut mich sehr, dass dieses Mal mehrere Österreicher am Start stehen."

0625 Werner

Alle Infos zu den Veranstaltungen und dem aktuellen Live-Timing bereits jetzt auf:
www.FIM-Enduro-european-championship.com 

Link: Teilnehmerliste

European-Tour 2014

29./30. März – Antas / Spanien

31. Mai/1. Juni – Bacau / Rumänien

28./29. Juni - Casanova Staffora / Italien

6./7. September - Uhlířské Janovice / Tschechei

Bericht/Fotos: Robert Pairan
Interview: Enduro-Austria

Veronika Dallhammer berichtet über den Dameneinsatz beim Sommerenduro und der ACC in Lunz am See:

Das lange Wochenende wurde im Enduroparadies Lunz genutzt um freitags das alljährliche Sommerenduro und samstags den 3. ACC Lauf beim Hacki abzuhalten. Der Regen machte die wunderschöne, lange Strecke um einiges anspruchsvoller. Es gab mehrere Kreuzungspunkte, wo zwischen schwer und leicht gewählt werden konnte.

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Anna Schmölzl in Fahrt

Am Freitag konnte von 12 - 13 Uhr trainiert werden. Ab ca. 14 Uhr hatte jeder 3 h Zeit um 5 große Runden und 2 mal die Sonderprüfungsstrecke zu absolvieren. Ließ man die zwei schwierigen Passagen "Steilhang" und "Jägersteig" aus, erhielt man jeweils 2 Minuten Strafzeit. Ich machte mir einen gemütlichen Tag und absolvierte 3 Runden. Der Steilhang hatte guten Grip und war fast besser zu fahren als der "leichtere" Steinweg. Durch die vereinzelten Regenschauer war alles etwas anspruchsvoller zu fahren. Eher weniger als mehr fuhren daher die Wurzel-Schrägfahrt "Jägersteig", um sich auch hier die Strafzeit zu ersparen.
Es war ein wunderschöner Endurotag mit einem perfekten, stressfreien Rennmodus. Ich belegte Platz 2 hinter Anna Schmölzl, welche alle 5 Runden samt 4x den Steilhang bezwang.

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Christine Wiesner endlich wiedermal in Action!

Am Samstag stand der 3. Lauf des ACC am Programm. Anders als bei den vorherigen Läufen stand diesmal statt MX-lastig Enduro-pur an. Die Streckenführung wurde so angelegt, dass bis auf einen etwas schwierigeren Steinweg den Berg rauf, alles gut fahrbar war. Die Einführungsrunde wurde früher gestartet, um alle rechtzeitig zur Startaufstellung zu bringen. Es wurde wieder klassenweise, diesmal mit Gewehrschuss gestartet. 8 Mädels waren angetreten um die in der ACC-Serie wahrscheinlich anspruchsvollste Strecke zu bezwingen. Christine Wiesner holte sich den Hole-Shot knapp gefolgt von mir. Sie blieb jedoch in der zweiten Runde etwas unglücklich im Stau bei dem Steinweg hängen und verlor einiges an Zeit. Anna Schmölzl setzte sich schließlich in Führung, da sie schneller aus dem Steinwegstau in unserer 3. Runde rauskam. Danach hatten die Streckenposten die Lage unter Kontrolle und man konnte die Stelle ungehindert passieren.

Die Strecke war sehr kraftraubend, ich kam aber immer flüssiger ins Fahren. In der allerletzten Runde konnte ich Anna Schmölzl noch ein- und überholen. Ich bin überglücklich über meinen 3. ACC-Sieg 2014 vor Anna Schmölzl und Christine Wiesner. Den 4. Platz und die ACC-Punkte des 2. Platzes holte sich Nicole Sturm (Rameis Racing Team/MSV Weyer) vor Patricia Vieghofer (Enduro Austria/KTM Eckl).

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Damensiegerehrung in Lunz am See: Vroni Dallhammer vor Anna Schmölzl und Christine Wiesner. Alle Ergebnisse des Sommerenduros findet ihr unter:
www.enduro-lunz.at  sowie die ACC-Ergebnisse unter www.acc.xcc-racing.com

Nächste Woche veranstaltet der Offroad Club Ernsthofen ( www.offroad-ernsthofen.com ) den 2. Lauf des 5/18 Juniorendurocup ebenfalls in Lunz am See. Ich darf am Samstag unseren Nachwuchs beim Trainieren unterstützen und freu mich auf ein - für mich - Renn-freies, entspanntes Endurowochenende.

Bericht: Veronika Dallhammer
Fotos: Erich Brandauer/Günter Tod - www.sportpixel.eu

War in den vergangenen Jahren bei HUSABERG die Fa.Bachner Sportmotorradhandels Ges.m.b.H. in Lunz am See, Österreichs stärkster Händler, so konnte dieser Erfolg auch bei den HUSQVARNA 2014 Modellen fortgesetzt werden.

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Bachner ist die klare Nummer Eins unter den Husqvarna Händlern. Andi Bachner dazu: "Ich will mich dafür recht herzlich bei unseren Kunden bedanken. Der Großteil sind Stammkunden, einige davon halten uns seit über 10 Jahre die Treue und das freut uns sehr. Wir haben heuer auch erstmals mit den MX Modellen für uns Neuland erschlossen. Was die Ersatzteilversorgung anbelangt, so haben wir eine Menge an Teilen lagernd, und sind bekannt für unser rasches Lieferservice.

Auch lohnt sich ein Blick auf unseren www.husky-shop.net  der laufend mit Original Ersatzteilen und Zubehör bestückt wird.

Einziger Wermutstropfen, zum Mopedfahren bleibt leider keine Zeit mehr, aber alles geht halt nicht!"

Auch am Erzberg immer dabei:

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Sportmotorradhandels GmbH, Andreas Bachner
Weinbergl 1, 3293 Lunz am See
+43 7486 20020
www.bachner-lunz.at

Quelle: Bachner
Fotos: Bachner, Enduro-Austria

Durch einen völlig überraschenden Liveauftritt sind am kommenden Samstag, dem 28. Juni, erstmals in Mitteleuropa die echten Werksmotorräder des größten Rennens der Welt, der Rally Dakar, zu sehen - allen voran die aktuellen Werksracer von KTM und Honda HRC - und zwar statt in den Dünen der aftrikanischen und südamerikanischen Wüsten in der grünen Schöpflregion auf der Klammhöhe in Niederösterreich. Und das in Aktion.

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Anlässlich eines ungewöhnlichen Motorradtreffens, das den Freunden großer Motorradreisen und der dafür geeigneten Maschinen gewidmet ist, haben sich die führenden aktuellen und auch historisch bedeutende Dakar-Werksteams aus der großen Afrika-Epoche mit den großen unlimitierten Hubräumen zu einem spektakulären Gastspiel in Niederösterreich bereit erklärt.

Reitwagen Ranch Veranstalter Andreas Werth:
"Die wertvollen Werksbikes sind sonst nur auf dem südamerikanischen Kontinent oder in Afrika live zu sehen. Da es bei unserem Treffen vor allem um große Abenteuer-Fernreisen auf Motorrädern geht und die Rally Dakar auch eines dieser letzten großen Abenteuer auf zwei Rädern verkörpert, haben wir die wichtigesten Werksteams der Gegenwart und auch die großen Siegmaschinen von Honda, BMW, Yamaha, KTM, Ducati und Touratech aus der 30jährigen Geschichte des gigantischen Wüstenrennens hierher nach Niederösterreich bringen können."

Das Ereignis findet am Samstag, dem 28. Juni, auf der Klammhöhe (zwischen Hainfeld, Laaben und Kaumberg) ca. 40 min von Wien entfernt statt. Um 15.00 treten die neuesten und die historischen Dakar-Werksmaschinen zu einer Demo-Sonderprüfung samt ihren Allrad Servicetrucks an. Mit dabei auch die Österreichischen Teilnehmer an den großen Wüstenrennen (Ferdinand Kreidl, Helli Frauwallner, Dr. Christian Horvath) mit ihren Rallymotorrädern.

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Gleichzeitig stehen für die Besucher die besten aktuellen Reisemotorräder der wichtigsten Marken zum selber testen bereit. Mit gültigem Führerschein kann man sich zu den in Gruppen geführten Probefahrten ab 09:00 bis um 16:00 am Wirtshaus zur Klammhöhe anmelden.

Tourenzubehör, Ausrüstung, Bekleidung und Nonstop-Information auf der Interviewbühne aus Gesprächen mit den besten Rally- und Abenteuerreise-Profis vor ständig laufenden Vortrags- und Präsentationsvideos wird in der angeschlossenen Showhalle angeboten.

Für Kids und Familien gibt es über den ganzen Tag Probefahrten auf den neuesten Elektrotrial Kindermaschinen im eigens errichteten sicheren Testparcours.

Der Eintritt zum gesamten Eventprogramm und auch zur abschließenden Dakar Lagerfeuerparty auf der Klammhöhe ist frei.

Informationen unter www.reitwagen.at

Quelle: Kristina Resch, web me up e.U.

Das Sardegna Rally Race war eine sensationelle Veranstaltung. Fast alle Werke waren mit Motorrädern vertreten (KTM, Husqvarna, Sherco, GasGas, Honda, Yamaha, Beta) und das hat sich auch auf dem Podium abgebildet: 6 verschiedene Fabrikate unter den ersten 6, Ergebnisliste in Beilage.

Vorbereitung mit Umbau der KTM 450 EXC für FIM Rallys:
13l Tank für Mindestreichweite 150km
Bremsleitung vorne speziell für Navigationstower verlegt
Navigationstower mit Roadbookhalter und 2 ICOs (= spezieller Tacho) montiert
Zusatzrücklicht installiert
Und immer mit dabei: starke Kabelbinder, Metallkleber, Notraketen, Schmelzverbinder, Feuerzeug, Ersatzhebel, Racetape, Sicherungen, Kettenschloß, Verbandszeug

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Anreise:
Ich bin mit dem Flugzeug angereist. Mein Rallyspezi Cyrus Rahmat und Manfred Mayrhofer sind mit dem Transporter angereist. Erst im Laufe der Rally wurde mir klar wer da täglich am Assistenzpunkt auf mich wartet: Manfred ist ehemaliger Motocross WM – Fahrer und hat jahrelang Hannes Maxwald bei seinen Erfolgen unterstützt – perfekter Support. Danke!

Technische Abnahme:
Wie immer in Italien: lockere Stimmung aber trotzdem genau. Motorbefestigungsschraube wurde wieder verplombt, Rahmen und Auspuff markiert und die Lautstärke überprüft. Helmabnahme.

Das Rennen:
Jeden Tag mußte vor dem Start Iritrac und Notfallsender ausgefasst werden. Mit dem Iritrac wird sowohl die korrekte Route, als auch die Einhaltung der Speedlimits überprüft. So wie bei allen Rallys gibt es ein Briefing am Vorabend. Dabei werden Besonderheiten der folgenden Etappe / Sonderprüfungen mitgeteilt. Beim ersten Briefing wurde eindringlich darauf hingeweisen, dass die Tracks unter den starken Regenfällen im November des Vorjahres gelitten haben: stark unter- und ausgespült.

Prolog:
Dieser wurde auf einer MX-Strecke ohne Trainingsrunde durchgeführt. Meine Vermutung ist, dass einige Fahrer diese bereits gekannt und so enorme Rundenzeiten in die sardische Erde geknallt haben.

Stage 1, San Teodoro – Arbatax:
SS1 47 km: kurze Sonderprüfung zum warmfahren, weite, offene Tracks, schnell
SS2 75 km: nach einer kurzen Liason geht es in die SS2. Der Track wird enger, die Navigation schwieriger und es war ratsam, immer ein Auge auf dem Roadbook zu haben, um sich nicht zu verfahren. Gesamte Strecke 326 km

Stage 2, Arbatax – Arbatax:
SS3 165 km: Gesamte Strecke 226 km
Die Gesamtstrecke ist zwar kürzer, hat es aber aufgrund der langen Sonderprüfung in sich. Der erste Teil ist sehr schnell und es geht zum ersten Mal zu den Windrädern. Durch die Wälder von Semida Richtung Ussasai und Punta Corongiu. Der zweite Teil der Sonderprüfung ist mehr technischer.

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Archivfoto: Abu Dhabi Desert Challenge

Stage 3, Arbatax – S. Leonardo: Marathonstage und Bivak:
SS4 90 km, SS5 122 km, Gesamt 302 km plus einer Anfahrt zum Start der ersten Sonderprüfung von ca. 85km, also in Summe knapp 400km. Die Werksteams haben die Motorräder mit dem Transporter zum Start der ersten Sonderprüfung gebracht – eigenartig, dass dies erlaubt war. Mein Teamkollege Cyrus Rahmat konnte leider nicht mehr am Rennen teilnehmen, er hat sich an den Vortagen massivst verkühlt.

Stage 3 und 4 sind eine Marathonetappe, d.h. man muß das Motorrad am Abend des 3. Tages in den Parc Ferme stellen und darf keine Reifen wechseln und nur mehr selbst Reparaturen – vor dem Parc Ferme – mit eigenem Werkzeug und selbst mitgeführten Ersatzteilen durchführen. Wichtig dabei ist, dass man die Reparaturen innerhalb der Zeit für die Verbindungsetappe durchführt, ansonsten hagelt es Strafzeiten. Die Assistenzteams sind in einem Hotel 30km entfernt untergebracht.

Die Rally wird härter, langer Tag, schwieriges Gelände und anspruchsvolle Navigation. Kurze Gewitter und Regenschauer – in den Bergen von Sardinien sehr spektakulär.

Stage 4, S. Leonardo – S.Teodoro:
SS6 49 km, SS7 66 km, Gesamt 278 km. Die SS6 hat den Beinahmen „Bastard" und hat sich diesen redlich verdient. Der Track ist zerschossen: Steine, Felsen, Unterspülungen.... In der SS7 geht es wieder oftmals durch Wälder, der Untergrund wird besser, aber dafür ist die Navigation ein Alptraum.

Stage 5, S. Teodoro – S.Teodoro:
SS8 120km, SS9 50km, Gesamt 287km. Kein Geschenk zum letzten Fahrtag. Sehr abwechslungsreiche Strecke der Untergrund wechselt permanent. Sehr viel zu navigieren und auch die Chance, sich zu verfahren ist hoch.
Die Strecke war an allen Fahrtagen knüppelhart, steinig und mit vielen Felsen gespickt. Aufgrund des harten Untergrundes war der Reifenverschleiß enorm. Die Werksteams haben jeden Tag in der Assistenzzone den Hinterreifen gewechselt, also jeden Tag zwei Hinterreifen verbraucht. Temperaturen immer um 30 bis 35°C. Ergebnis: 22. Platz von 63 Startern, 40 sind ins Ziel gekommen.
Das Sardegna Rally Race steht für 2015 schon wieder fix in meinem Rennkalender!

Wichtig: Reitwagenranch am 28. Juni ab 9Uhr für alle Dakar-, Wüsten- und Abenteuerfans:
Dakarmotorräder aus allen „Epochen"
KTM Werksteam
Demorunde um 15Uhr mit den spektakulären Rallymotorrädern
Ausstellung
Und eh klar: ich bin auch mit meinem Dakargerät vor Ort. Keep in touch!

Text/Fotos: Ferdinand Kreidl
Link: www.bike-village.it

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