Der zweite Fahrtag der Enduro-Europameisterschaft in Buzet / Kroatien brachte mit dem Tagessieg von Tom Sagar eine kleine Überraschung: Waren auf den engen Strecken doch eigentlich die kleineren Motorräder im Vorteil, so gelang es doch dem Briten seine starke 450er KTM zu bändigen. „Ich hatte schon gleich heute morgen eine gutes Gefühl und so konnte ich gleich in Führung gehen."

Das Nachsehen hatte der Vortagessieger Maurizio Micheluz, der diesmal in der Overall-Wertung auf dem zweiten Platz landete.
Doch natürlich holte sich Micheluz den Sieg in der E1-Klasse vor dem Franzosen Benoit Fortunato und dem Schweizer Jonathan Rosse, die nach dem Vortag die Positionen getauscht hatten.
Als Gesamtsieger aller Klassen gewann Tom Sagar natürlich auch seine E2-Klasse. Zweiter wurde der Este Rannar Uusna, der dazu allerdings fleißig Schmerzmittel schlucken musste: „Ich bin an der Schulter operiert worden und sollte mich eigentlich noch schonen," meinte der KTM-Fahrer anschließend. Trotzdem fuhr er sogar auf den dritten Platz in der Overall-Wertung.
In der E3-Klasse gab es nun schon den dritten Sieger in diesem Jahr: Der Slovake Miroslav Sevela gewann zum ersten Mal vor dem gestrigen Sieger Radek Toman, der allerdings wiederum erneut direkt vor Mark Risse lag – ganze 0,03 Sekunden trennten den Deutschen von dem zweiten Platz. „Ich bin einfach zu langsam gestartet. In der ersten Prüfung war ich wohl noch nicht richtig wach," ärgerte er sich ein wenig.

Bei den Damen erneut ein Sieg von der Finnin Sanna Karkkainen. Die KTM-Pilotin profitiert davon, dass sich ihre Konkurrentinnen ständig abwechseln: So landete erstmals die Italienerin Paola Riverditi auf dem zweiten Platz vor der Schwedin Hanna Berzelius – damit wächst der Vorsprung von Karkkainen um so mehr, zumal der nächste Lauf auch in ihrer finnischen Heimat ist.
Bei den Junioren wurde hingegen noch einmal kräfig gemischt: Nachdem der EM-Führende Anthony Geslin wegen seiner Verletzung nicht am Start sein konnte, übernahm der Italiener Nicolo Bruschi mit einem zweiten Tagesrang hinter seinem Landsmann Nicolas Pellegrineli die Führung in der Junioren-E1-Klasse.
In der jüngsten Junioren-Klasse, der bis 20-jährigen, wird ebenfalls italienisch gesprochen: Mit seinem Tagessieg vor dem Briten Lee Sealey holte sich Mirko Spandre die Meisterschafts-Führung.
Lediglich bei den Junioren mit den E2/E3-Maschinen herrscht eine andere Umganssprache – dort holte sich der Brite Joseph „Joe" Wootton den zweiten Sieg in Folge. Doch mit dem zweiten Platz in der Tageswertung konnte der Franzose Jeremy Carpentier seine Führung in der Meisterschaft noch knapp behaupten.
Bewegte Bilder gibt es auch schon vom zweiten Tag auf youtube.com:
https://www.youtube.com/watch?v=bqsqKl6mtxM
Alle Infos zu den Veranstaltungen und dem aktuellen Live-Timing:
www.FIM-Enduro-european-championship.com
Der nächste Lauf zur Enduro-Europameisterschaft ist am 08./09. August 2015 in Jämsa / Finnland.
Quelle: Robert Pairan
Die zweite Station der heurigen Europameisterschaft machte diese Wochenende im kroatischen Buzet halt. Für den Titelverteidiger war Istrien immer schon ein gutes Pflaster, da er hier bei all seinen Starts, egal ob bei ÖM oder Alpe Adria Cup, immer als Sieger hervor ging. So auch dieses Wochenende, an dem er bewies wie fit und schnell er ist...

Nach einem eindrucksvollen ersten Tag, wo er alle Sonderprüfungen für sich entschied und am Ende des Tages bester Österreicher wurde und in der Overall Wertung den hervorragenden Platz 25 erreichen konnte. So auch am zweiten Renntag. Der Team helohaus/ Kärntensport Pilot startete voller Motivation in den Tag und fand gleich einen guten Rythmus auf der steinigen und harten Runde. Aber auch bei den sehr anspruchsvollen und selektiven Sonderprüfungen, welche in Buzet eine eher längere Distanz hatten, konnte der Kappler von Anfang an sein Können unter Beweis stellen und gewinnt somit auch den zweiten Tag sehr souverän mit allen Sonderprüfungsbestzeiten.
Super Debüt auch für den Team Werner Müller Junior Piloten Chris Mariacher, welcher bei seinem ersten richtigen Enduro Renneinsatz eine tolle Leistung zeigte und nach einem 25. Platz am ersten Tag, am zweiten Renntag leider durch ein Missgeschick eine Zeitstrafe bekam und dadurch nur den 28. Platz erreichte, aber mit guten Zeiten in den Sonderprüfungen aufzeigen konnte.
Weitere Platzierungen der Österreicher, der Feldkirchner Christoph Kofler erreichte in der E3 Klasse die Plätze 11 und 15.
Hans-Peter Musil aus Treffen fuhr in der E3 die Plätze 12 und 14 ein. Der Gailtaler Hugo Schwenner schaffte bei den Veteranen die Plätze 11 und 10.
Endstand am 2. Renntag
1. Werner MÜLLER / AUT
2. Martin GOTTVALD / CZE
3. Juha PUOTSAARI / FIN
4. Jan UNGER / CZE
5. Manfred LIENDL / AUT
Zwischenstand nach 2 Läufen:
1. Werner Müller /AUT 80 Pkt.
2. Martin Gottvald /CZE 60 Pkt.
3. Juha Puotsaari /FIN 53 Pkt.
3. Jan Unger /CZE 43 Pkt.
5. Christian Monaldi /RSM 40 Pkt
Text: Team Werner Müller/ Roland Heckenbichler
Bereits zum dritten Mal ist Mühlen am 13. Juni 2015 Mekka des europäischen Klassik Motorrad Geländesports. 155 Fahrer aus 7 Nationen haben dieses Jahr ihre Nennungen abgegeben. Das größte Kontingent stellt Deutschland mit 86 Startern. Aber auch bei den Österreichern, mit 56 Fahrern ist eine immer größer werdende Starterzahl festzustellen...

Erfreulich ist das viele ehemalige Enduro Staatsmeister, wie Franz Egger, Johann Kaiser, Berni Walzer und heuer erstmalig der vielfache Gelände Europameister Werner Müller auf Motorrädern die sie am Beginn ihrer Motorradkarriere gefahren sind, an den Start bringen werden. Ex Rally Staatsmeister Kris Rosenberger wird ebenfalls in der Youngtimer Klasse mit einer Husqvarna 360 ccm, BJ. 1993 an den Start gehen.
Eine ca. 50 km lang Geländeschleife die in einer Höhenlage von 950m bis 1660 m Seehöhe ausgeschildert wird, ist von den Teilnehmern zweimal zu bewältigen. Drei gezeitete Geländesonderprüfungen, eine Trialprüfung und eine Beschleunigung- Bremsprüfung dienen für die Wertung.

Höhepunkt der Veranstaltung ist wie in den Vorjahren wieder die Abschluss Geländesonderprüfung. Nach dem offiziellen Zwischenergebnis starten die Fahrer jeder Klasse in aufsteigender Reihenfolge, wobei der Erstplatzierte als Letzter an den Start geht. Damit ist das Classic Enduro Mühlen die einzige Zuverlässigkeitsfahrt wo die Klassensieger sofort feststehen. Die Enduro Senioren Deutschland werten Mühlen als einziges Auslandrennen zu ihrer Meisterschaft 2015.
In Österreich wo 2015 erstmalig ein Senioren Classic- und Youngtimermeisterschaft durchgeführt wird, ist die Classic Enduro Mühlen als Dritter Wertungslauf Teil der Meisterschaft. Start der Geländefahrt ist um 9 Uhr, die Abschluss Geländesonderprüfung findet um 15 Uhr beim Sportzentrum in Mühlen statt.
Infos auf http://www.endurosenioren.at/
Das Erzbergrodeo hat sich als DAS Offroad-Motorradsport-Event der internationalen Szene etabliert. Mehr als 1.500 Teilnehmer und mehrere tausend Begleitpersonen aus knapp 40 Nationen, sowie an die 40.000 Motorsport-Fans machen sich einmal im Jahr auf den Weg nach Eisenerz in das grüne Herz Österreichs, um sich mit und an dem beeindruckenden "Berg aus Eisen", dem Erzberg zu messen...

Das viertägige World Xtreme Enduro hat sich mit einem einzigartigen Festivalcharakter und einer weit über die Grenzen Österreichs wirkenden Anziehungskraft zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region entwickelt.
Das Red Bull Hare Scramble ist das sportliche Highlight und Finale des Erzbergrodeos. Das 4-stündige Dirtbike-Race gilt als das weltweit größte und härteste World Xtreme Enduro Eintages-Rennen. Selbst die Weltelite des Motorrad-Offroadsports beißt sich an der gnadenlosen Streckenführung die Zähne aus, und gerade das dürfte der Hauptgrund für das alljährlich international stark besetzte Starterfeld sein.
Das einzigartige Rennen wird in Kooperation mit dem Red Bull Media House auch 2015 wieder LIVE bei ServusTV und auf Red Bull TV in alle Welt übertragen. Seit der erstmaligen Live-Übertragung des Red Bull Hare Scramble 2012 hat die spektakuläre TV-Produktion im TV und Internet in den letzten Jahren zig-tausende Seher begeistert. Neben dem mehrstündigen Live-Event bei ServusTV und auf Red Bull TV überträgt auch der US-amerikanische Sender NBC die Highlights des weltweit einzigartigen Motorradrennens in 110 Millionen US-Haushalte.

Die Live-Übertragung bei ServusTV startet am Sonntag, den 7. Juni um 11:00 Uhr und zeigt den kompletten Rennverlauf bis zum Sendungsende um ca. 16:20 Uhr. Christian Brugger wird mit Motorsport-Experten und Erzbergrodeo-Insider Kris Rosenberger das Rennen kommentieren, während Moderatorin Constanze Weiss mit Interviews aus dem Start- und Zielbereich und Infos von der Rennstrecke zugeschaltet wird. Für die spektakulären Live-Bilder von der knapp 35 Kilometer langen Strecke sorgt eine 150-köpfige Crew, knapp 20.000 Meter Glasfaserkabel werden für die aufwändige TV-Übertragung am "Berg aus Eisen" verlegt. 20 Live-Kameras werden an 18 Stationen entlang der Strecke eingesetzt - dazu kommen noch etliche Helmkameras, eine Helikopter-Kamera und Phantom-Kameras für atemberaubende Super-Zeitlupenaufnahmen.
Prominente Unterstützung für die internationale Motorrad-Offroad-Elite:
Mark Webber und Robbie Maddison am Berg aus Eisen!
Die Teilnehmer der 21sten Erzbergrodeo-Ausgabe dürfen sich über prominente Unterstützung freuen: Ex-Formel1-Legende Mark Webber wird beim Generali Iron Road Prolog und dem Red Bull Hare Scramble 2015 ordentlich mitfiebern. Motorbike Stunt Rider und FMX-Ikone Robbie Maddison geht sogar einen Schritt weiter und startet auf seiner KTM im Prolog und auch beim Kärcher Rocket Ride mit tausenden ambitionierten Amateuren gegen die Stoppuhr und den "Iron Giant"!
Maddison wird am Freitag Abend auch das neue Red Bull Media House Filmprojekt „On any Sunday The Next Chapter" in der Erzbergrodeo-Arena präsentieren und am Sonntag gemeinsam mit Mark Webber die Live-Übertragung des Red Bull Hare Scramble auf Red Bull TV kommentieren. Die Zuseher dürfen sich also auf profundes Hintergrundwissen der beiden Motorsport-Superstars freuen.
Auf die 500 Starter des Red Bull Hare Scramble am Sonntag warten nicht nur Massen von begeisterten Zuschauern, auch Red Bull Air Race Pilot Hannes Arch wird den Fahrern beim Start mit einer spektakulären Airshow aus der Luft zusätzlich kräftig einheizen.

DAINESE und AGV: Official Safety Partner des Erzbergrodeo 2015
Das Erzbergrodeo zählt trotz seiner extremen sportlichen Herausforderungen zu den sichersten Motorsport-Events der Szene und ist seit zwei Jahrzehnten Vorreiter bei der Entwicklung und Umsetzung von innovativen Sicherheitskonzepten für Teilnehmer und Besucher von derartigen Sport-Großveranstaltungen. Umso logischer klingt die Kooperation zwischen dem Erzbergrodeo und den beiden italienischen Marken DAINESE und AGV, die wie kein anderer Hersteller für Sicherheit im Motorradsport stehen.
Mit innovativen Sicherheitskonzepten und hochqualitativen Produkten setzen DAINESE und AGV immer wieder neue Maßstäbe in der Motorradbekleidung. Erzbergrodeo Veranstalter Karl Katoch über die erfolgreiche Kooperation: "Es ist uns ein besonderes Anliegen, gerade im Xtreme Endurosport auf den hohen Stellenwert hochwertiger Ausrüstung hinzuweisen. Mit Dainese und AGV haben wir zwei renommierte Marken als Official Safety Partner, die genau diesen Stellenwert in ihren Produkten umsetzen. Perfekt geschützt kannst Du dich im Sport um das Wesentliche kümmern - ein besonders wichtiger Aspekt für jeden ambitionierten Motorradfahrer."
Mit dem Erzbergrodeo Iron Road Prolog Champion setzt das Erzbergrodeo die Kooperation mit DAINESE und AGV auch gleich für alle Teilnehmer in die Tat um. Jeder Teilnehmer des Generali Iron Road Prologs, der mit einem AGV AX-8 Offroadhelm an den Start geht, kann sich eine Siegprämie von EUR 1.000,- und ein AGV-Helmsponsoring für die Saison 2016 sichern - sofern er als Amateur die schnellste Prologzeit in den "Berg aus Eisen" brennt. DAINESE und AGV stellen ihre hochwertigen Produkte auch während des Erzbergrodeos vor Ort in der Erzbergrodeo-Arena aus.
Erzbergrodeo TRAINING AREA powered by 24MX
Damit sich die Teilnehmer des Erzbergrodeos auf die beinharten Anforderungen der Red Bull Hare Scramble Streckenführung etwas besser einstellen können, serviert die Veranstaltung ein ganz besonderes Goodie: am Freitag und Samstag können alle Teilnehmer von 10:00 bis 17:00 Uhr in der TRAINING AREA powered by 24MX ihre Fähigkeiten testen - und zwar im Startbereich des Red Bull Hare Scramble!
Erzbergrodeo ZIESEL-RACE: das Fun-Event am Berg aus Eisen!
Am Samstag Nachmittag heisst es für Topfahrer und Promis „Bitte ordentlich anschnallen!" - denn in der Erzbergrodeo-Arena wartet eine ganz besondere Challenge: Beim ERZBERGRODEO ZIESEL RACE treten die Teams von Heinz Kinigadner und Karl Katoch in den elektrisch angetriebenen „ZIESEL"-Offroadfahrzeugen auf einem eigenen Hindernis-Parcours gegeneinander an. Ziel für jedes Team ist es, den Parcours schneller als der Gegner zu bewältigen - und maximale Punkte zu sammeln! Es geht um nicht weniger als Ruhm und Ehre, denn beide Motorsport-Legenden lieben es, sich bei jeder auch noch so kleinen Gelegenheit zu Matchen!
Extra-Pfeffer bringt die ANTENNE STEIERMARK ins Rennen - denn das Team aus Fans des Radiosenders will natürlich selbst den Sieg an sich reißen! Wir dürfen gespannt sein, wie sich die besten Offroad-Athleten der Welt und ihre prominenten Teampartner aus Sport, Lifestyle und Szene auf den mit Gummiraupen angetriebenen „ZIESEL"- Elektrofahrzeugen schlagen werden...
Alle Infos zum Erzbergrodeo XXI und den Zeitplan 2015 auf www.erzbergrodeo.at
Fotos: Actionlens, Gepa Pictures
Am Pfingstwochenende war es endlich so weit. Der Österreichische Enduro Cup startete in seine erste Saison. Eröffnet wurde die Serie beim Pirolt Toml in Guttaring. E.A.R.T. Fahrer Anton Edlinger war im Training mit seinem "CHRISTINI" Allrad Motorrad dabei und berichtet auch über das Rennen selbst...

Bei bestem Endurowetter, soll heißen Regen, Matsch und vor allem fiese Wurzeln konnte am Samstag trainiert werden. Deswegen entschloss ich mich auch kurzerhand meine "Christini" (Allradenduro) wieder aus dem Sommerschlaf zu erwecken. Mit Allrad kämpft sich's halt leichter die Auffahrt hoch. Vor allem beim Steinfelsen, von einigen „little Erzberg" getauft, gab es schon einige neidische Blicke.
Einige der angereisten Fahrer verzichteten sogar ganz auf das Training und machten es sich im Zelt gemütlich. Wenn jeder alles austrinkt wird's morgen bestimmt schön... Und so war es dann auch. Der Regen hat am Abend aufgehört und am Pfingstsonntag blinzelte sogar vereinzelt die Sonne durch.
Der Renntag selbst hat dann ganz gemütlich angefangen. Transponder abholen, um den Arm schnallen und um halb 10.00 Uhr durfte jeder einmal die Sonderprüfung abfahren. Heute jedoch mit meiner Husqvarna. Auf der Sonderprüfung bin ich mit der 4-Takter einfach schneller.
Kurz vor 11.00 Uhr dann die Fahrerbesprechung und dann ging's auch schon los. Da alle sehr motiviert waren und jeder als erstes in die Etappe wollte, hab ich mich erstmal hingesetzt und dem nervösen Treiben verwundert zugesehen. Denn genau das ist ja der Vorteil am Modus des ÖEC. Man hat keinen Stress und kann sich das Rennen selbst einteilen. Man muss nur in den 5 Stunden fertig werden.
Die Strecke hatte so einiges zu bieten. Wiesen, Wege, Wurzeln, Schrägfahrten, Felsen, ... für jeden etwas Gutes und etwas Schlechtes. Denn genau das Salz in der Suppe macht eine gute Endurorunde aus. Kurz zusammengefasst: Enduro vom Feinsten!
Vor allem die 2 schweren Sektionen hatten es in sich. Einmal musste im Wald gegen Wurzeln gekämpft werden und dann gegen den Fels. Vor allem die Steinauffahrt war sehr schwer. Alleine wär es ja noch zu schaffen gewesen, aber wenn bereits 5 Maschinen und mehr im Dreck stecken war es ohne Hilfe fast nicht mehr möglich gewesen bis nach oben durchzukommen.
Die schweren Streckenteile konnten zwar umfahren werden, das gab aber eine Strafminute und so haben halt fast alle versucht den Berg hochzukommen. Nach 2 Runden dann eine kurze Pause. Eine Kleinigkeit Essen, was Trinken und alle Kräfte sammeln für die Sonderprüfung. Hier ging es nun darum eine möglichst schnelle Runde reinzubrennen und vor allem keine Fehler zu machen. Es gibt nämlich keine Streichrunde.
Danach das gleiche Prozedere noch zweimal. 2 Etappen dann die 2. Sonderprüfung wieder 2 Etappen und dann die 3. Und letzte Sonderprüfung. Die ersten zwei Mal hat es auch gut geklappt. Keine gröberen Fehler und auch beim Überholen wurde ich nicht sonderlich aufgehalten. Bei der 3. Prüfung hab ich dann leider einen gestürzten Fahrer übersehen. Ich konnte zwar noch rechtzeitig bremsen, musste dann aber mein Moped aus der Spur heben, damit ich vorbei konnte. Hat leider etwas Zeit gekostet, aber ich war bestimmt nicht der einzige mit einem kleinen Malheur...
Am Ende hat es dann doch noch für Platz 5 (9. Overall) gereicht.
Danke nochmal an die ganze Familie Pirolt für die tolle Veranstaltung, hoffentlich nächstes Jahr wieder!
Bericht: Enduro-Austria, A.Edlinger
Foto: Hannes Kundegraber
Croatia Rally vom 17. bis 22 Mai 2015 - Primosten Kroatien: Für diese Rally habe ich mal wieder meine geliebte KTM 690 Rally Baujahr 2008 ausgepackt. Ist zwar schon alt für ein Rallygerät, wird aber mit Hilfe einiger Partner in „Schuss" gehalten: Fahrwerksservice von HASLACHER, Schalldämpfer und somit Erfüllung der Lärmlimits von REMUS, Verschleißteile (und auch Fahrerausrüstung) von AUNER und ECKL, sämtliche Flüssigkeiten von SHELL...

Die Anreise
Es gibt keine zweite Rally die von Österreich aus in so kurzer Zeit erreichbar ist: 8h mit dem Klein-LKW ist eine Sensation für ein Rennen auf diesem professionellen Niveau.
Die Abnahme
Papier- und technische Abnahme sind rasch erledigt. Dann ICO (Fahrtstreckenmesser) auf Testkilometer kalibrieren. Das war es dann schon mit den Aufgaben am Samstag.
Das Rennen
Zur Klasseneinteilung: Die Croatia-Rally ist ein Rennen bei dem Motorräder von der leichten Sportenduro bis 2-Zylinder Maschinen teilnehmen. Die Strecke ist für alle diese Motorräder mehr oder weniger befahrbar, die Sportenduros haben bauartbedingt und aufgrund der teilweise sehr engen Streckenführung einen großen Gewichts- (ca. 60kg auf meine KTM 690 Rally) und Handlingvorteil (Radstand und Schwerpunkt). Beachtlich, dass auch einige Zweizylinder die Strecke in Angriff genommen haben.

Sonntag 17. Mai – Prolog
In den Weingärten in 20km Entfernung von Primosten. 90 Fahrer sind am Start, Zeitabstand: 1 Minute. Viele Navigationsanweisungen auf kurzer Strecke! Eine Auffahrt war fahrtechnisch die Herausforderung für einige Fahrer: kein Anlauf und lose Steine.
3. Platz (1. Platz Rally-Motorräder)
Montag 18. Mai – 1. Etappe
Start 8 Uhr morgens bei bestem Wetter / ca. 250 km, 90 Fahrer am Start. 2 Sonderprüfungen
Schaut euch die Fotos an – es ist ein Privileg in einer so phantastischen Region ein Rennen fahren zu dürfen.
2. Platz (1. Platz Rally-Motorräder)
Dienstag 19. Mai – 2. Etappe
Start 6 Uhr wieder bei strahlendem Sonnenschein / 398 km, über 550 Roadbookbilder, teilweise alle 20m. Zwei Sonderprüfungen, wobei die erste enorm schnell ist und die zweite vom Untergrund schwierig zu fahren ist: viele Steinstufen und lose grobe Steine sowie eine endlose Abfahrt, gesät mit Löchern und engen Kurven. Das Roadbook kann ich nur mehr per Handrad bedienen, da sich die Madenschraube im Roadbook gelöst hat – die Hand vom Lenker zu geben fordert jedes Mal Überwindung, da der Untergrund sehr unruhig ist.
3. Platz gesamt (1. Platz Rally-Motorräder).
Mittwoch 20. Mai – Ruhetag. Motorradservice, beide Reifen wechseln, Bremsbeläge hinten. Roadbookhalter repariert. Check des gesamten Motorrades. Chillen.
Donnerstag 21. Mai – 3. Etappe
Am Start noch bewölkt, ca. 350 Kilometer. Bereits kurz nach dem Start beginnt es stark zu regnen – bis zum Start der ersten Sonderprüfung sind alle bis auf die Haut nass – egal.
Wie immer „tricky" zu navigieren. Fahre die Verbindungsetappen wenn es geht immer als erster – es macht mir enorme Freude im Gebüsch, Wald und auf einer unberührter Wiese den Weg zu finden: that´s Rally.
Jetzt zeigt sich, dass mein Motorrad in die Jahre kommt: Lenker-Fernbedienung des ICOs fällt aufgrund des starken Regens aus. Muss wieder bei jeder Kalibrierung der Wegstrecke die Hand vom Lenker nehmen.
2. Platz (1. Platz Rally-Motorräder). Eine Sonderprüfung gewonnen, einmal Zweiter.
Freitag 22. Mai – 4.Etappe
Start 7 Uhr 30, es starten nur mehr 44 Fahrer. Das Rennen wird aufgrund des äußerst rutschigen Untergrundes nach der ersten Sonderprüfung abgebrochen.
4. Platz gesamt (1. Platz Rally-Motorräder)
Großes Lob an den Veranstalter: Roadbook ist sehr präzise geschrieben! Und erst die Landschaft!!! – Doppelt so viele Kilometer am Tag und ein großer Sandhaufen und „Dakarfeeling" wäre perfekt.
1. Andrea Tronconi; 3h 21min 21 sec; KTM 350 EXC
2. Stefano Fasani: + 2:06 min, Beta 450 RR
3. Ferdinand Kreidl, +6:20 min, KTM 690 Rally (1. Platz Rally-Motorräder)
4. Valentini Caruso; + 23:51 min, KTM 450 EXC
5. Michael Migutsch: + 25,34 min, Husaberg TE
20. Günter Lasselberger,+ 1h15:09min KTM 690 Rally-Raidumbau (5. Platz Rally-Motorräder)
Günter Lasselsberger – mein Freund und Vereinskollege Offroadgang - hat vor der Croatia Rally nur die Legends-Rally auf Sardinien bestritten. Die Legendsrally ist eine dreitägige Roadbookrally ohne Zeitwertung. Die Croatia war seine erste Rally unter „zeitstress" – tolles Ergebnis! Der Vorjahressieger Nicola Tonetti hat nie in die Entscheidung eingreifen können und hat mit einem Rückstand von 32:03min den 9. Platz belegt.
Was steht an?
Bisher habe ich immer die „Mechanik" und die „Optik" meines Motorrades instand gehalten – jetzt wird auch die Elektrik fällig.
Keep in touch! (Quellen: Kreidl)
Nach den bereits sehr erfolgreichen ersten 6 Auflagen ist es auch heuer wieder soweit – frei nach dem Motto: „The show must go on..." bzw. gut, besser, Thayatal Enduro, so der Veranstalter. "Wir als FF Weikertschlag/Thaya veranstalten vom 02. bis 04.10.2015 das 7. Thayatal Enduro, ein 6-Stunden-Endurorennen rundum Weikertschlag/Thaya im Zuge der Enduro Masters 2015."

Das 7. Thayatal Enduro findet im Zuge der Enduro Masters statt ! Die Onlineanmeldung sowie sämtliche Informationen wie die detaillierte Ausschreibung und das Nennformular findet ihr ab sofort auf:
www.feuerwehr.weikertschlag.at.tf
Das Team des Thayatal Enduro freut sich schon jetzt auf eine tolle Veranstaltung!

Fotos: FF Weikertschalg, Archiv
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