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Rennkalender 2026

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Klim

Die Zeiten des kleinen Rally-Einmaleins sind mit dem fünften und vorletzten Lauf zur FIM Cross Country Rallies Weltmeisterschaft 2015 für Matthias Walkner nun offensichtlich vorbei! Mit sechs nahezu fehler- und problemlosen Tagen bei der Atacama Rally 2015 und Rang 2 machte sich der nun 29- jährige Red Bull KTM Werksfahrer aus Kuchl (SBG) nachträglich wohl das schönste Geburtstagsgeschenk...

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Für ein noch besseres Ergebnis fehlte lediglich das nötige Quäntchen Glück, nichts desto trotz gelang der Sprung auf WM-Rang 2, zwei Punkte vor Teamkollege Pablo Quintanilla aus Chile, der die Rally mit nur 49 Sekunden Vorsprung denkbar knapp für sich entscheiden konnte. Rally-Legende Marc Coma führt die Gesamtwertung in der WM noch an, gab bekanntlich aber vor kurzem ja seinen Rücktritt vom Rallysport bekannt und bastelt als Sportdirekter der Dakar schon an den Strecken für 2016.

Walkner unmittelbar nach dem Ende der fünften Etappe am Samstag: „Jetzt ist sie vorbei die Atacama Rally. Natürlich ist es etwas schade, dass es am Ende nur für Platz 2 gereicht hat. Anderseits bin ich aber schon auch extrem glücklich mit dem zweiten Platz. Die Kirche muss man schon noch im Dorf lassen, ich bin jetzt gerade mal ein Jahr dabei und fahre schon um den WM-Titel mit. Letztendlich haben mir nur 49 Sekunde auf den Sieg gefehlt, ich werde jetzt aber nicht anfangen Sekunden zu suchen, denn mir hat es extrem Spaß gemacht und es ist wieder ziemlich viel weiter gegangen.

Zum heutigen Tag: Als erster zu starten war absolut suboptimal, von der Navigation war es heute wahrscheinlich die schwierigste Etappe; ziemlich nahe am Meer durch viele kleine Fischerdörfchen mit unendlich vielen Spuren. Das Notebook hat auch nicht immer zu 100 Prozent gepasst, das hat man beim Quintanilla als Lokal-Hero schon gemerkt. Die ersten 30 Kilometer bin ich All-In gegangen und habe gehofft, das es womöglich aufgeht. Leider habe ich mich dann leicht verfahren und er hat mich eingeholt.

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Dann haben wir uns mehrmals gegenseitig überholt. Irgendwann habe ich hinter ihm gemerkt, das er laut Roadbook eigentlich falsch fährt, der richtige Weg, den ich nahm, führte dann aber wieder auf seine Spur zurück; leider war ich dann aber schon eine Minute hinter ihm. Ich habe dann entschieden das Rennen zu verwalten und bin mit ihm ins Ziel gefahren. Die Ausgangslage für den letzten Lauf in der WM ist jetzt ziemlich spannend. Morgen geht es noch weiter nach Bolivien für einen Höhentest, in drei Tagen bin ich dann wieder daheim und werde ein wenig regenerieren.“

Nach dem Triumph am dritten Tag bei der Dakar 2015, dem Gewinn der vorletzten Wertungsprüfung der Abu Dhabi Desert Challenge beim WM-Auftakt, dem Etappensieg bei der Sealine Rally in Qatar und nun dem zweiten Platz wartet mit der OiLibya Rally Anfang Oktober in Marokko nicht nur die WM-Titelentscheidung, sondern auch die letzte Prüfung vor der Dakar 2016.

Gesamtwertung Atacama Rally 2015 nach 5 von 5 Etappen
1. Pablo Quintanilla (CHL), KTM, 11:07:34 h
2. MATTHIAS WALKNER (AUT), KTM, +49 sec
3. Sam Sunderland (GBR), KTM, +3:14 min
4. Jordi Viladoms (ESP), KTM, +21:28
5. Daniel Gouet (CHL), KTM, +37:48
Weitere KTM
10. Toby Price (AUS), KTM, +1:46:18 h
12. Antoine Meo (FRAU), KTM, +2:01:25

Ergenbisse Matthias Walkner Atacama Rally 2015
Prolog – Platz 1
Etappe 1 – Platz 4, +4:08 min
Etappe 2 – Platz 2, +10 sec
Etappe 3 – Platz 8, +14:18 min (+20 min Zeitstrafe, Wegpunkt um 120 m verpasst)
Etappe 4 – Platz 1
Etappe 5 – Platz 6, +5:58 min

www.matthiaswalkner.com
www.kini.at
www.ktm.at
www.atacamarally.com

Fotos: (© KTM Rally Zone Bauer/Barni)

23. bis 29. August: Diese Rally hat unter FIM-Aufsicht stattgefunden – was immer das auch hätte bedeuten sollen. Es war eine Internationale FIM Lizenz Cross Country Rally notwendig oder man konnte vor Ort eine Lizenz von der griechischen Föderation kaufen – um satte € 200,-. Das war aber nicht genug...

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Meine Rallyspezies Günter Lasselsberger und Roland Hartl mußten dann noch eine „Freigabe“ bei der OSK holen, was aber über Nacht sehr unbürokratisch und schnell ging. Für mich kein Problem, da ich ja eine Jahreslizenz besitze und mir vorab meine Startberechtigung geholt habe. Falls jemand nächstes Jahr bei dieser Rally starten möchte – unbedingt vorher mit OSK abklären.

Die Krise: Keine Spur einer Krise in Serres – es wird in diesem Ort gearbeitet und gefeiert, auch unter der Woche. Und das, obwohl Serres keine Touristenstadt ist, da diese ca. 1h Fahrzeit vom Meer entfernt liegt.

Die Abnahme: Gemäß Ausschreibung und FIM Regelement waren neben den StVO-Teile wie Spiegel, Hupe usw. auch die Notausrüstung Pflicht. Die Überprüfung, ob diese tatsächlich an Bord war, hat nicht stattgefunden.

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Das Rennen: Die Serresrally ist eine Enduro-Rally. Das habe ich aber in einem Anfall von Leichtsinn negiert und dafür die Rechnung präsentiert bekommen: Meine KTM Rally 690 ist zu breit und hat für diese Art von Rennen zu wenig Lenkeinschlag. Viele Stellen waren nur mit Gewalt passierbar – der Motorschutz und die Fronttanks sind einfach zu breit für die engen Kurven in steilen Auf- und Abfahrten. Jetzt sind mal Ersatzteile um ca. € 3.000,- fällig.

Abgesehen von diesen materialmordenden und auch körperlich sehr qualvollen Momenten war es wieder ein absolut tolles Rennen. Jeden Renntag Sonnenschein und über 30°C.

Von Donnerstag auf Freitag war eine Marathonetappe mit Schlafen im Zelt und einer Brutalreparatur der hinteren Felge. Ansonsten wäre ein Weiterfahren nicht möglich gewesen, da ein Teiletausch bei einer Marathonetappe nicht erlaubt ist. Statt der Dusche Schwimmen im Fluß – sehr erfrischend.

Ein detallierten Tagesrennbericht gibt es dieses mal nicht – ich lasse die Fotos sprechen.

Gesamt 1.700km in 6 Fahrtagen plus Prolog. Ich fahre diese Rally definitiv nochmal, aber dann mit meiner KTM 450 EXC.

Ergebnis, gesamt

1. KLIMCIW Ondrej, CZ

2. SCHEDER Karel, CZ

3. VERHOVEN Frans, NL

9. KREIDL Ferdinand, A, (1.Platz über 600ccm)

26. SUMNER Paul, GB (2.Platz über 600ccm)

38. OBONO Vladimier, SK (3.Platz über 600ccm)

Was steht an? Marokko-Tour von 29. Oktober bis 12. November. Wird eine Mischung aus Training und Urlaub. Freue mich enorm auf dieses faszinierende Land.

Quelle: Kreidl, Fotos: Dimosthenes Papadopoulos/Kreidl

 

Der Testtag in Ort im Innkreis muss aufgrund von Regen leider verschoben werden, der neue Termin ist der 26. September. Der geplante Test für Parndorf, sowie der Testtag am Mittwoch in Weyer finden wie geplant statt...

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Testtermine CRF 250R und CRF 450R im Überblick:

Sonntag, 6. September 2015 10.30-15.30h Parndorf/Bgd.

Mittwoch, 9. September 2015 16-19h Weyer/OÖ

VERSCHOBEN: Samstag, 26. September 2015 10-15h Ort im Innkreis/OÖ

Nähere Infos und Anmeldung unter:
www.honda-schmidinger.at

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
07258 4595 oder 07258 4595 48 (Andreas)

 

Die bereits 4. Auflage der mittlerweile sehr bekannten Gipsbergtrophy fand letzes Wochenende in Tragöß (Steiermark) statt. Das Wetter war heuer im Vergleich zum letzten Jahr traumhaft das versprach einen richtig coolen Endurotag...

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Um 08.30 Uhr begaben sich die ersten Fahrer auf die Besichtigungsrunde im kleinen Bergwerk und in den anliegenden Wald. Das gefürchtete Steinfeld der letzten Jahre war nicht mehr dabei und doch bot die Strecke mit ihren 4,5 km Länge und einer Rundenzeit von ca. 7 -8 Minuten vieles was ein Enduroherz bewegt. Mit Auffahrten, Hohlwegen Schrägfahrten, Wurzeln und Steinen war sicher für jedem etwas dabei.

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Moderiert wurde das Rennen von einem mittlerweile bekanntem Gesicht in der Enduroszene. Dieses mal nicht hinter der Kamera sondern mit dem Mikrofon in der Hand ließ Anna Larissa Redinger ihr wissen über die Fahrer und dem Endurosport während dem Rennen einfließen.

Im ersten Lauf am Vormittag konnte Marco Hubmann die E2 Klasse gewinnen. Die E1 Klasse gewann Mario Unterberger und bei den Old boys hatte Josef Köck die Nase vorne.

Den 2. Lauf am Nachmittag bestritten die Profis. Dort siegte Peter Reitbauer vor Christian Resinger und die E3 gewinnt Harry Schwab.

Alle Ergebnisse und Infos auf:

http://www.msc-haringgraben.at/gipsbergtrophy-2015.html

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Top 5 Overall:

Peter Reitbauer 14 Runden

Christian Resinger 14 Runden

Marco Hubmann 13 Runden

Mario Unterberger 13 Runden

Harry Schwab 13 Runden

Bericht: C.Resinger
Fotos: MSC Haringgraben

 

Zum ersten Mal ist es möglich jede Sekunde der FIM International Six Days Enduro mit der neuen FIM ISDE App, die kostenlos zum Download (Apple Store und Android Market) erhältlich ist, zu folgen...

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Bereit für die 90. Ausgabe der ISDE in Kosice, Slowakei? Vom 7.-12. September kannst du die Veranstaltung mit der neuen FIM ISDE App verfolgen. Du kannst jeden Fahrer durch jeden Test mit live-Ergebnisse Anlage folgen. Weiters gibt es Social-Media-Funktionen sowie Profile von allen führenden Fahrern in jeder Klassse sowie Informationen über Streckenkarten und nützliche GPS-Koordinaten...

Außerdem ganze allgemeine Informationen wie auch lokale Notrufnummern usw. Die Geschichte der ISDE zusammen mit Archivbildern und bisherigen Gewinner zurück bis 1913 sind ebenfalls einzusehen.

Die letzten Bilder / Videos jedes Fahrtages werden auch in die App hochgeladen. Letztlich sind auch die offiziellen Partner der 2015 FIM ISDE veröffentlicht.

Hier geht es zur App:

http://www.fim-live.com/en/download-the-fim-isde-app-for-free

 

Die österreichische Enduro Szene musste vergangenes Wochenende einen sehr schmerzlichen Tag hinnehmen! Der 44-jährige Steirer Martin Steinberger aus Fohnsdorf war letzten Sonntagvormittag am Offroad Bike Track in Spielberg zum freien Enduro- Training auf Besuch. Beim Rausbeschleunigen aus einer Kurve im fortgeschrittenem Bereich, verschlug es ihm das Hinterrad und Martin kam bei geringer Geschwindigkeit zu einem folgenschweren Sturz...

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Er schlug äußerst unglücklich am Boden auf und erlitt ein Polytrauma als Folge eines Genickbruches. Trotz sofortiger, ärztlicher Reanimationsmaßnahmen kam für ihn jegliche Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle!

Martin war über 20 Jahre im Enduro Zirkus unterwegs:
Er nahm an unzähligen Rennen (Rimato- Cup, Enduro ÖM, Enduro- Trophy...) im In- und Ausland teil. Er galt stehts als fairer und erfahrener Rider im Teilnehmerfeld. Die letzten Jahre genießte unser Freund das Vereinsleben und unterstützte vor allem das Team der Enduro- Trophy bei der Organisation als „Marshallfahrer“. Obendrein zählte Martin seit nunmehr fünf Jahren am Enduro Gelände in Spielberg zu den Stammgästen.

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Wir haben am 30. 08. 2015 einen äußerst weltoffenen, verlässlichen, liebenswerten und vor allem hilfsbereiten Freund und Kollegen bei seinem liebsten Hobby, -dem Enduro fahren, verloren!

„Mölti“ -danke, dass wir mit dir viele schöne Jahre erleben durften! Du wirst immer in unseren Herzen bleiben, -R. I. P.!

Text P. B.

Achtung! Info an alle Endurosportler! Derzeit steigt die Zahl der Enduro-Diebstähle wieder! Erst kürzlich beim Enduroweekend Pramlehen bzw. Österreichischer Endurocup in Lunz wurden wieder 2 Motorräder gestohlen. Bei zwei weiteren Motorrädern welche zusammengesperrt waren, war das Schloss bereits durchtrennt. Die Täter wurden hier offensichtlich gestört...

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Fazit: Die Täter werden immer dreister und Schrecken sogar vor Tatorten mit ungünstigen Fluchtwegen wie beispielsweise in Lunz/See nicht mehr zurück. Man kann auch davon ausgehen, dass die gestohlenen Bikes nicht immer aufgeladen werden, sondern die Täter eventuell sogar mit den Motorrädern selbst über das umliegende Gelände flüchten.

Gestohlen werden übrigens nicht nur ganz neue Modelle!

Schlösser wie beispielsweise am Foto abgebildet bieten keinen Schutz. Da muss schon ordentlich investiert werden. Gute Schlösser gibt es ab ca. 100,-- Euro aufwärts. Selbstverständlich können bei genügend Zeit auch diese geknackt oder mit einer "Flex" durchschnitten werden. Das benötigt aber schon mehr Zeit die die Täter oft nicht haben.

Also aufpassen und gegebenfalls mit Sportkollegen aus dem Fahrerlager eine „Bewachung“ der Motorräder absprechen...

Bericht: Enduro-Austria

 

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