
Early Bird für die ersten 100 Registrierungen: Im Jänner gibt es wieder die Early Bird Anmeldung für die Bosnia Rally. Diese Veranstaltung ist kein Rennen sondern eine familiäre Trainings Veranstaltung in entspannter Atmosphäre. Ideal für alle die Spaß an der Navigation haben, egal ob mit einer schlanken Sport Enduro oder einem schweren Adventure Motorrad...
Veranstalter: "Der Countdown läuft! Am 10. Januar 2026 um 09:00 MEZ öffnen wir die Tore zur begehrten EarlyBird Registrierung. Wie gewohnt läuft die Anmeldung über unser Online-Formular. Damit alles reibungslos klappt, bekommt ihr ein paar Tage vorher noch ein Guideline-Video von uns – so seid ihr perfekt vorbereitet.
Bonus für Schnellentschlossene: Die ersten 100 Registrierungen erhalten einen 100 € Preisnachlass!
Save the Date und seid rechtzeitig am Start!"
Quellen: Bosnia Rally

Nach einer starken Enduro-Saison 2025, die von hervorragenden Ergebnissen und dem E3-Weltmeistertitel mit Hamish Macdonald geprägt war, ist Sherco stolz darauf, wichtige Neuigkeiten innerhalb der Sherco-Familie bekannt zu geben.
Einer der erfolgreichsten und talentiertesten Fahrer der jüngeren Enduro-Geschichte , der britische Fahrer Steve Holcombe , neunfacher Enduro-Weltmeister, wird in den Saisons 2026 und 2027 für Sherco fahren.
Nachdem sie mehrere Jahre lang gegeneinander gekämpft hatten, bot sich beiden Parteien endlich die Gelegenheit, sich zusammenzusetzen, zu diskutieren und eine Einigung zu erzielen. Dies stellt für beide Seiten eine große Herausforderung dar. Für Steve nach einer unglücklichen, von Verletzungen geprägten Saison und für Team Sherco mit dem klaren Ziel, das Niveau der Mannschaft noch weiter zu steigern.
Steve wird in der E3-Klasse auf unserer meistverkauften Sherco 300 Zweitakter antreten, dem Motorrad, das die Saison 2025 dominierte. Der Hauptfokus für 2026 liegt auf der EnduroGP-Weltmeisterschaft, neben der italienischen Meisterschaft , der ISDE in Portugal und der Trèfle Lozérien .

Je nach Kalender wird Steve voraussichtlich auch an mehreren britischen Enduro-Veranstaltungen teilnehmen, die zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Tests sollen Anfang Januar beginnen, und das gesamte Team ist hochmotiviert, dieses neue Kapitel zu beginnen...
Steve Holcombe: „Ich freue mich sehr, bekanntgeben zu können, dass ich 2026 für Sherco fahren werde. Ich hatte das Glück, bisher viel zu erreichen, aber mein Ehrgeiz, ganz vorne mitzufahren, ist ungebrochen. Dieses neue Projekt ist für mich eine große Motivation – neue Leute, ein neues Motorrad und eine neue Herausforderung. Die SE 300 ist eine Plattform, auf die ich mich sehr freue, und ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit mit dem Team, damit wir stark in die Saison starten und die Ergebnisse erzielen können, die wir uns alle wünschen.“
Über Steve Holcombe: Steve Holcombe (geboren am 16. Mai 1994 ) ist ein britischer professioneller Enduro-Fahrer und einer der erfolgreichsten Wettkämpfer in der Geschichte dieser Disziplin. Er ist neunfacher FIM Enduro-Weltmeister, darunter vier EnduroGP-Gesamttitel (2017, 2018, 2020 und 2023), drei Enduro3 (E3)-Weltmeisterschaften (2016, 2018 und 2019) und zwei Enduro2 (E2)-Weltmeisterschaften (2020 und 2023).

Quellen: Sherco (Übersetzung)
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Quellen: Enduro Croatia (Werbung)

Das Red Bull KTM Factory Racing Team legte einen außergewöhnlichen Start in die Rallye Dakar 2026 hin: Edgar Canet und Daniel Sanders erzielten auf der ersten Etappe einen Doppelsieg. Auch Luciano Benavides startete solide ins Rennen und belegte auf seiner KTM 450 RALLY den fünften Platz.
Das Team legte im Prolog sofort einen Blitzstart hin, als Canet mit einer fulminanten Fahrt den Sieg im ersten Zeitfahren des Events einfuhr. Der Spanier attackierte die kurze Etappe mit Können und Intensität und wurde damit zum jüngsten Etappensieger in der Motorradklasse aller Zeiten. Zudem sicherte er sich die erste Startposition für die erste Etappe. Sanders setzte die frühe Dominanz von KTM fort und fuhr mit nur drei Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz, was einen souveränen KTM-Doppelsieg perfekt machte.
Die erste Etappe am Sonntag bot mit einer 524 Kilometer langen Schleife rund um Yanbu, von denen 305 Kilometer im Zeitfahren zurückgelegt wurden, eine brutale Auftaktherausforderung. Der Tag begann in anspruchsvollem Gelände, wo enge Pässe und zerklüftete Geröllfelder von allen Fahrern höchste Konzentration verlangten. Erst später, kurz vor dem Ziel, besserten sich die Bedingungen, als die Strecke in Sand und kleine Dünen überging. So wurde sichergestellt, dass der erste volle Renntag Fahrer und Maschinen vom ersten Kilometer an an ihre Grenzen brachte.
Nach seinem Prologsieg startete Canet zunächst im hinteren Teil der Spitzengruppe und konzentrierte sich sofort darauf, die Fahrer vor ihm einzuholen. Als Schnellster erreichte er den ersten Kontrollpunkt bei Kilometer 28 und hielt sich bis Kilometer 260 unter den ersten Drei, wo er sein Tempo verschärfte, um weiter nach vorn zu klettern. Canet machte kaum Fehler, zeigte auf der Etappe eine unglaubliche Reife und sicherte sich schließlich den Sieg mit etwas mehr als einer Minute Vorsprung vor Sanders. Der 20-Jährige führt nun die vorläufige Rallye-Wertung an und steht am Montag vor der Aufgabe, die 504 Kilometer lange zweite Etappe zu eröffnen.
Edgar Canet: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Rallye-Start. Der Prolog-Sieg hat mir sofort ein tolles Gefühl gegeben, mein Rhythmus war gut, ich fühlte mich sicher auf dem Motorrad und konnte dem Roadbook hundertprozentig folgen. Ich bremste rechtzeitig vor den Gefahren und vermied unnötige Risiken, ohne dabei an Tempo einzubüßen. Die heutige Etappe war sehr anspruchsvoll mit sehr unterschiedlichem Terrain, von schnellen Abschnitten bis hin zu langsamen, steinigen Passagen. Meine Navigation war jedoch stark und das Motorrad fühlte sich wieder großartig an. Abgesehen von einem kleinen Fehler, der mich ein paar Sekunden gekostet hat, lief alles perfekt. Daher ist es unglaublich, einen weiteren Sieg einzufahren und so in die Rallye zu starten.“

Nach seinem zweiten Platz im Prolog belegte Sanders auch auf der ersten Etappe den zweiten Platz. Der amtierende Dakar-Champion fuhr die gesamte Etappe dicht hinter seinem KTM-Teamkollegen Canet und tat genau das Nötige, um den Anschluss an den Spanier zu halten. Auch auf der zweiten Etappe wird die Situation ähnlich sein: Sanders jagt seinen Teamkollegen an der Spitze des Feldes.
Daniel Sanders: „Es war großartig, endlich wieder am Start zu stehen. Der Prolog war viel schneller als erwartet und technisch nicht besonders anspruchsvoll, daher bin ich die ganze Zeit Vollgas gefahren, und die Zeiten lagen sehr nah beieinander. Es war gut, ihn hinter mir zu haben und mich auf die kommenden Etappen zu konzentrieren. Die erste Etappe war in dieser Hinsicht ähnlich – sehr schnell und recht unkompliziert –, aber die Bedingungen machten es knifflig: starker Wind, viel Staub und zeitweise sogar ein Sandsturm erschwerten es, die volle Konzentration zu behalten. Trotzdem war es ein gutes Gefühl, den ersten richtigen Tag ohne Probleme zu überstehen. Ich freue mich auf die kommenden Etappen, wenn das Terrain felsiger wird, was mir besser liegt.“
Nach seinem vierten Platz im Prolog ging Benavides als 13. Fahrer in die erste Etappe. Um die technischen Herausforderungen des Terrains zu meistern, fuhr der Argentinier eine solide, aber eher durchschnittliche Runde und ging nur geringe Risiken ein, was ihm die fünftschnellste Zeit einbrachte. Dieses Ergebnis bringt Benavides in eine gute Ausgangsposition für die zweite Etappe am Montag, wo er auf der 400 Kilometer langen Wertungsprüfung Zeit auf seine Konkurrenten gutmachen will.
Luciano Benavides: „Es war ein tolles Gefühl, die Dakar endlich zu starten. Am Anfang herrscht immer eine gewisse Anspannung, besonders im Prolog, aber es war auch eine wichtige Gelegenheit, meinen Körper zu testen. Ich habe mich darauf konzentriert, sauber mit gutem Rhythmus und Tempo zu fahren, und das war ein positiver Start in die Rallye. Die erste Etappe war für einen Auftakttag sehr schnell, mit einigen Abschnitten, die sorgfältiges Fahren erforderten. Ich habe ein paar kleine Fehler gemacht, aber nicht viel Zeit verloren, und in den steinigeren, technisch anspruchsvolleren Abschnitten bin ich vorsichtig gefahren und habe unnötige Risiken vermieden. Insgesamt war es eine solide erste Etappe, und ich weiß, dass ich das Tempo draufhabe, was mir Zuversicht für die weiteren Etappen gibt.“
Die zweite Etappe der Rallye Dakar 2026 am Montag führt die Teams von Yanbu ins Landesinnere nach AlUla. Die insgesamt 504 Kilometer lange Etappe beinhaltet eine 400 Kilometer lange Wertungsprüfung, die den Fahrern mit einer Mischung aus schnellem und technisch anspruchsvollem Terrain einige Herausforderungen bieten wird.
Vorläufige Ergebnisse – Rallye Dakar 2026, Etappe 1
1. Edgar Canet (ESP), KTM, 3:16:11
2. Daniel Sanders (AUS), KTM, 3:17:13 +1:02
3. Ricky Brabec (USA), Honda, 3:17:43 +1:32
4. Tosha Schareina (ESP), Honda, 3:18:00 +1:49
5. Luciano Benavides (ARG), KTM, 3:19:58 +3:47
Vorläufiger Gesamtstand – Rallye Dakar 2026 (nach 1 von 13 Etappen)
1. Edgar Canet (ESP), KTM, 3:27:42
2. Daniel Sanders (AUS), KTM, 3:28:47 +1:05
3. Ricky Brabec (USA), Honda, 3:29:19 +1:37
4. Tosha Schareina (ESP), Honda, 3:29:54 +2:12
5. Luciano Benavides (ARG), KTM, 3:31:40 +3:58
PA: KTM (Übersetzung)
Rankings: www.dakar.com/en/rankings

Historischer Erfolg für Österreich mit Luca Kropitsch bei der FIM SuperEnduro Weltmeisterschaft in Riesa (D)!
Bei der FIM SuperEnduro WM in Riesa (DE) kam es am Renntag (Samstag, 3.1.2026) zu einem historischen Ergebnis. Der 17- jährige Steirer aus Sankt Gallen / Bezirk Liezen sicherte sich mit seiner Braumandl-KTM den Gesamtsieg des Grand Prix in der Klasse Youth und schrieb damit Österreichische Motorsportgeschichte.
Bereits im Qualifying zeigte der angehende Maturant des BORG Eisenerz eine starke Leistung und belegte Platz zwei, was ihm eine hervorragende Ausgangsposition für die Finalläufe verschaffte. In beiden Finalrennen gelang ihm der „Holeshot“, wodurch er jeweils als Führender aus dem Start hervorging.

Die Strecke in der Riesa-Arena präsentierte sich, bei vollen Zuschauerrängen und Megastimmung, als sehr technisch und herausfordernd, wo Luca aber gleich dank X-Grip Bereifung nicht nur einen guten Grip sondern auch seinen Flow fand und das fahrerische Leistungspotential konstant abrufen konnte. Im ersten Finallauf erreichte der HAST gesponserte KTM-Pilot den zweiten Platz, während er den zweiten Lauf souverän für sich entscheiden konnte und seinen MX-Store Helm bei der Siegerehrung stolz der Menge und den Kamerateams präsentierte. Diese beiden Ergebnisse reichten aus, um sich den Tagessieg der SuperEnduro Weltmeisterschaft in der Klasse Youth in Deutschland zu sichern.
Mit diesem Erfolg setzte Luca einen Meilenstein: Er ist der erste Fahrer aus Österreich in der Geschichte der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft, der einen Grand Prix gewinnen konnte. Zudem wurde erstmals bei einem FIM SuperEnduro-WM-Rennen die österreichische Hymne gespielt, was nicht nur den Sieger emotional berührte sondern auch die über 5.000 Fans in der Riesa-Arena in Jubelstürme versetzte – Danke Riesa!

Der Sieg unterstreicht die starke Leistung von Luca, seinem Team und seinen treuen Sponsoren, welche ihn während der Saison dankenswerter Weise unterstützen. Siehe www.lucakropitsch.at
In der Gesamtwertung der WM steht Luca Kropitsch nach den Läufen in Polen und Deutschland auf dem 2. Gesamtrang, nur 1 Punkt hinter dem führenden Polen Walczak.
Weiter geht es am 17. Jänner in Bilbao (ESP).

PA: C. Fuernholzer, Fotocredits: FIM SuperEnduro WM / future7media
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Gewohnt grandioser Racing-Jahresauftakt in Riesa - Seriensieger und Rekord-Weltmeister Billy Bolt dominierte den SuperEnduro Grand Prix of Germany erneut!
Billy Bolt heißt auch der Sieger des SuperEnduro Riesa 2026. Traditionell am ersten Samstag im neuen Jahr gewann der Brite beim zweiten Saisonlauf der SuperEnduro-WM-Saison 2025/2026 zum nun schon sechsten Mal in der Sportstadt an der Elbe die Top-Klasse Prestige und damit den SuperEnduro Grand Prix of Germany. Aufs Podest begleiteten ihn sein Landsmann Jonny Walker und der Spanier Josep Garcia. In der Junior-Kategorie gab es in der in der seit Wochen ausverkauften WT Energiesysteme Arena einen vielumjubelten Heimsieg durch den Norddeutschen Milan Schmüser.
Das SuperEnduro Riesa war wieder ein voller Erfolg. Zwar war dies auf Grund des sehr gut verlaufenen und schon vor einigen Woche maximal ausgeschöpften Kartenvorverkaufs im Prinzip von vornherein klar, doch schon bei den Trainings und Quali-Rennen tagsüber war die Halle durch Inhaber der Zusatztickets wieder etwas voller im Vergleich zum Vorjahr.
Billy Bolt bleibt auf dem Thron
Beim Main-Event am Abend in der nun bis auf den letzten Platz gefüllten Arena setzte beim ersten sportlichen Programmpunkt nach der feierlichen Eröffnungszeremonie Billy Bolt das erste Ausrufezeichen. Beim SuperPole-Einzelzeitfahren drehte der 28-jährige Brite die schnellste Runde und sicherte sich damit die ersten drei Punkte für die Tageswertung sowie auch wieder die WM.

Im ersten Heat behielt er nach zwei Führungswechseln mit seinem Landsmann Jonny Walker letztendlich die Oberhand und setzte sich in den Rennen zwei und drei ziemlich souverän durch. Nach seinem mittlerweile 28. Grand-Prix-Sieg in Folge (seit Januar 2020) meinte der fünffache Rekord-Weltmeister (zusammen mit dem Polen Taddy Blazusiak): „Ich bin heute mit meinem Fahren wieder sehr zufrieden. Es war nicht einfach auf dieser schwierigen Strecke und auch ich habe ein paar Fehler gemacht. Aber insgesamt bin ich wirklich glücklich mit diesem Sieg.“
Zum frenetischen Publikum befragt, meinte der Husqvarna-Pilot: „Riesa hat uns Fahrer noch nie enttäuscht. Das ist nicht die größte Arena, aber die Leidenschaft und die Energie, die von den Fans ausgeht, ist eine der besten die wir haben. Ich hatte hier schon viele schöne Abende, aber auch ein paar wenige nicht ganz so glückliche. Heute bin ich auch happy, dass ich den Fans wieder eine gute Show bieten konnte. Sie haben es verdient.“
Mit den Heat-Plätzen zwei, zwei und fünf landete Jonny Walker, wie schon beim Saisonauftakt Mitte Dezember letzten Jahres im polnischen Gliwice, auf Gesamtrang zwei. Zwar war der Triumph-Treiber damit nicht restlos zufrieden, allerdings auch froh, wieder auf dem Podest gestanden zu haben. Im dritten Heat hatte er sich offenbar leicht verletzt, sodass er sich anschließend vorsorglich medizinisch untersuchen ließ.
Toller Erfolg des „SuperEnduro-Grünschnabels“
Mindestens genauso viel Jubel erhielt Josep Garcia. Der Spanier ist zweifacher EnduroGP-Weltmeister und zusammen mit fünf Klassen-Titeln insgesamt siebenfacher Champion, was ihn nun offenbar bestärkt hatte, sich auch mal beim SuperEnduro zu versuchen. Bei seinem Debüt vor drei Wochen in Polen ließ er mit Rang sechs bereits aufhorchen. Inklusive eines blitzsauberen zweiten Heat-Platzes hinter Billy Bolt im finalen Heat stand der KTM-Factory-Rider nun bereits als Dritter auf dem Tagespodest und sagte anschließend dazu: „Ich habe einige Träume für meine Karriere gehabt und heute hat sich ein weiterer erfüllt. Ich habe vor vielen Jahren mal ein Indoor-Enduro in Barcelona besucht und wollte das unbedingt auch mal machen. Jetzt stand ich nach meinem zweiten Rennen in der Prestige auf dem Podest. Das ist einfach unglaublich.“

Zudem lobte auch er die Atmosphäre in der WT Energiesysteme Arena Riesa, und zwar mit folgenden Worten: „Ich kenne die deutschen Fans von meinen EnduroGP in Zschopau. Sie sind einfach unglaublich, sehr enthusiastisch und gut informiert.“
Mit Unterstützung durch die heimischen Fans
In besagter Top-Kategorie waren mit dem Bayern Manuel Lettenbichler und Tim Apolle aus Sachsen-Anhalt auch zwei Deutsche mit von der Partie. Der Hard-Enduro-Weltmeister der letzten vier Jahre wurde bei seinem SuperEnduro-Comeback nach zweijähriger Abstinenz guter Sechster und zog folgendes Resümee: „Das war heute nicht so schlecht. Ich denke, ich komme langsam wieder in die Richtung, in die ich hin möchte. Die Stimmung war wieder der Wahnsinn und mega geil. Ich habe mich auch am Ende bei den Fans auf meine Weise bedankt.“

Eine Steigerung gegenüber Polen zeigte auch Tim Apolle mit Tagesrang neun, was er so kommentierte: „Das war eine richtig geile Veranstaltung mit einer geilen Stimmung. Mein persönliches Highlight aus sportlicher Sicht war im ersten Heat, ein paar Runden auf Platz drei zu fahren. Die Prestige-Klasse hat in diesem Winter einen wahnsinnig hohen Level. Auch deswegen bin ich sehr zufrieden, denn ich bin gut gefahren.“
Nordlicht siegt in Sachsen
In der Junior-Kategorie stand Milan Schmüser schon mehrfach in Riesa auf dem Podest, aber noch nie ganz oben. Nach seinem Auftaktsieg legte der 22-Jährige aus Schleswig-Holstein gleich nach und holte sich vor heimischem Publikum den nächsten Tagessieg. Wenngleich es auf Grund der siebenteiligen WM-Serie noch reichlich früh ist, liegt er damit auf Titel-Kurs. Den Beweis, dass es kein Kinderspiel wird, lieferte er im ersten Heat gleich selbst, in dem er in Führung liegend kurz zu Boden ging und mit einem zweiten Heat-Platz in den Abend startete. Danach gewann er die Läufe zwei und drei, sodass es unterm Strich eine ziemlich klare Angelegenheit zu seinen Gunsten war. Sein Fazit lautete: „Ich habe den Abend definitiv sehr genossen. Im ersten Heat habe ich mich selbst geschlagen, als ich in Führung liegend in der Sand-Sektion gestürzt bin. Ich komme von Sand-Strecken in Norddeutschland, also ist das eigentlich genau mein Boden. Und dann passiert mir sowas. Insgesamt bin ich über den Tag drei Mal in der Sand-Sektion hingefallen, aber am Ende hat mit dem nächsten Sieg alles gepasst.“ Zum auch ihm imaginär zu Füßen liegenden Publikum merkte er an: „Du fühlst es und du hörst die Fans. Es war wirklich wieder fantastisch.“

Mit Henry Strauss aus Niedesachsen auf Platz drei hinter dem Briten Toby Shaw gab es sogar ein zweiten deutschen Podeststürmer. Natürlich war auch er davon entsprechend angetan.
Qualifiziert hatten sich für die Wertungsläufe auch Fynn Hannemann aus Hessen, Maximilian Spies aus dem nur wenige Kilometer von Riesa entfernten Ortrand im Süden Brandenburgs sowie Felix Bähker aus Baden-Württemberg. Sie belegten die Plätze zehn, elf und 13.
Lokalmatador erster Güte
Nach seinem zweiten Auftritt in Riesa meinte der reguläre Motocrosser und von der Eventmanufaktur Auerswald als Veranstalter des SuperEnduro Riesa unterstützte Maximilian Spies: „Nachdem ich voriges Jahr hier Fünfter werden konnte, habe ich mir das diesmal anders vorgestellt – gerade vor meinen heimischen Fans. Ich bin mit viel Motivation ins Rennen gegangen, vielleicht war es ein bisschen zu viel.“

Im Detail sagte er: „Im ersten Lauf war ich anfangs ganz gut dabei. Leider habe ich das Motorrad dann im Steinfeld kurz abgeparkt. Ich bin dann wieder vor gefahren und dann noch von der Brücke rückwärts runtergefallen. Das war auf jeden Fall nicht von Vorteil. Im zweiten Lauf bin ich in den Start-Crash reingekommen. Eigentlich bin ich danach wieder ganz gut gefahren, habe aber einfach wieder zu viel am Boden gelegen. Ich wollte zu viel und habe zu viel Motocross-Style rausgeholt. Im dritten Lauf habe ich ein bisschen zurückgesteckt und nicht viel riskiert. Der sechste Platz in dem Lauf war okay, aber insgesamt war es nicht das, was ich ursprünglich wollte. Es war trotzdem wieder cool, vor heimischer Kulisse zu fahren. Ich hoffe, den Fans hat es gefallen zuzuschauen. Ich werde daran arbeiten und sage schon mal: bis nächstes Jahr.“
Auch die Jüngsten SuperEnduristen zeigten gute Leistungen
In der Youth-Kategorie versammelten sich nach nur zwei Heats am Ende der Österreicher Luca Kropitsch als Sieger sowie der Pole Wojtek Walczak und der Brite Connor Watson als Zweit- bzw. Drittplatzierter auf dem Podest.
Mit dem Bayer Bastian Serlitzky war, wenngleich als Reserve-Fahrer für einen im Training verletzten Kontrahenten, auch hier ein Deutscher am Start. Er wurde, trotz der Heat-Plätze zehn und zwölf, punktgleich mit drei weiteren Fahrern als 14. gewertet.
Ebenfalls nur zwei statt drei Heats trugen die Piloten der Klasse Europe aus. Am Ende dieser hieß der Sieger Eric Miguel. Den Spanier flankierten bei der Pokalübergabe die Ungarn Norbert Zsigovits und Mark Szöke.
Die vier für die Wertungsläufe qualifizierten Sachsen Florian Görner, Pascal Sadecki und Edward „Eddi“ Hübner belegten die Plätze sieben, zehn und elf.

Positives Fazit des Veranstalters
Am Ende des nächsten großartigen Motorsportfestes waren auch die Cheforganisatoren, die Brüder Daniel und Tobias Auerswald von der gleichnamigen Eventmanufaktur, rundum zufrieden. So sagte Daniel, der jüngere der beiden: „Wir haben wieder von fast allen Seiten viel Lob für die Veranstaltung bekommen. Und wenn man sich mal mitten in der Halle befindet, spürt man die Begeisterung von den Rängen und ist glücklich und zufrieden, weil sich die ganzen Mühen und Entbehrungen der letzten Tage, Wochen und Monate gelohnt haben. Mein Dank geht an unseren sportlichen Ausrichter, den MSV Riesa, an alle unsere Helfer, Partner und Sponsoren, ohne die dieser Aufwand nicht zu bewerkstelligen wäre.“
Daran fügte Tobias Auerswald an: „Dem kann ich nur beipflichten bzw. möchte das bekräftigen. In diesem Jahr lag unser Traditionstermin, der erste Samstag im Jahr, noch näher an den Feiertagen zum Jahreswechsel, was das Ganze verkompliziert hat. Aber unsere Crew – und damit meine ich alle Beteiligten – hat wieder hervorragend mitgezogen. Im nächsten Jahr wird es etwas entspannter, denn dann werden wir am zweiten Samstag im Januar, konkret am 9.1.2027, zum SuperEnduro Riesa laden. Der Kartenvorverkauf beginnt wieder am 1. Oktober.“
Weitere Infos gibt es unter www.superenduro-riesa.de.

PA und Fotos: Thorsten Horn, c/o Eventmanufaktur Auerswald
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