PM: Die dritte Ausgabe des SuperEnduro Riesa rückt immer näher. Bis es soweit ist, wünscht die in Riesa gastgebende Auerswald Eventmanufaktur allen Fans ein schönes Weihnachtsfest sowie ruhige und besinnliche Tage, denn am 7. Januar 2017 wird es in der SACHSENarena wieder laut, sehr laut. Zugleich lässt es sich der Veranstalter des zweiten Laufes zur SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2016/2017 nicht nehmen, ebenfalls etwas auf den Gabentisch zu legen und ließ nun die Katze aus dem Sack.
Seit dem Debüt im Januar 2015 haben Daniel und Tobias Auerswald der Veranstaltung der Extraklasse stets auch einen Show-Charakter verliehen und diese unter ein bestimmtes Motto gestellt. 2015 lautete dieses Wald und Holz und im vorigen Jahr, passend zur Stahlstadt Riesa, Metall. Wie viele wissen, feierten DDR-Enduro-Mannschaften 1987 bei den Six Days im polnischen Jelenia Gora mit dem Sieg in der Trophy-Wertung sowie der Silbervase und auch bei den Clubmannschaften einen großen Erfolg, den letzten wirklich großen bis heute.
Dies wird 30 Jahre danach zum Anlass genommen, den Besuchern des SuperEnduro Germany die damals erfolgreichen Aktiven zu präsentieren. Nach zahlreichen Telefonaten zeichnet es sich derzeit ab, dass die damaligen Trophy-Sieger Jens Thalmann, Reinhard Klädtke, Harald Sturm, Uwe Weber, Jens Grüner und Jens Scheffler, die Silbervasen-Gewinner Thomas Bieberbach, Danilo Pörschke, Mike Heydenreich und Udo Grellmann sowie die damals siegreiche Clubmannschaft mit Jens Fabig, Andreas Cyffka und Mike Sydow am 7. Januar 2017 in der SACHSENarena mit etlichen Originalmotorrädern geschlossen zu Gast sein werden und ihren Teil dazu beitragen, den Fans einen weiteren unvergesslichen Abend zu bereiten.
Informationen und Resttickets für die SuperEnduro-WM am 7. Januar 2017 in der SACHSENarena Riesa gibt es über die Internetseite www.superenduro-germany.de
Für alle, die schweren Herzens nicht vor Ort dabei sein können, bietet der Promoter ABC Communication in dieser Saison erstmals am Veranstaltungstag via Internetseite www.superenduro.org bzw. www.youtube.com einen Livestream. Die Übertragung beginnt ca. 20.00 Uhr.
PM: Thorsten Horn
Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Zeit zur Ruhe zu kommen. Aber zuvor noch schnell die Premium-Anmeldung freischalten, die T-Shirts bedrucken, Sponsoren abklappern, Preise organisieren, Genehmigungen einholen und und und … Es ist halt immer was zu tun. Aber schauen wir zuerst mal zurück...

Der Start in die neue Saison fand auch heuer wieder in Guttaring beim Thomas Pirolt statt. Eine Neuerung dieses Jahr die Qualirunde. Statt der Einführungsrunde hat jeder eine gezeitet Runde, um sich seinen Startplatz zu sichern. Das hat zwar auf das Rennen keinen direkten Einfluss, jedoch können dann die schnellen gleich vorne weg fahren und den Staus die sich am Anfang eben bilden entgehen. Denn vor allem der neue schwere Streckenteil im Wald brachte so manchen an seine Grenzen. Aber wie der Toml so schön sagte: „Ihr hättet es ja net fahren müssen“ Wie man es richtig macht zeigte ein Gast aus Frankreich.

Der Sherco Werksfahrer Fabien Planet reiste kurzerhand an um sich mal in der Österreichischen Enduro Szene umzusehen. Wie erwartet ging der Sieg nur über ihn, doch allzu weit weg waren unsere Jungs auch nicht. Vor allem die zwei Osttiroler Ortner und Resinger hielten das Rennen bis zu Schluss spannend.
Der zweite Stopp dann beim Hacki im Hackstockgraben:
Hier gab es dann eine kleine Änderung. Die Qualifikation fand bereits am Freitag statt. So konnte man dann am Samstag etwas länger schlafen, da am Morgen ja nicht mehr viel „zu tun“ ist.
Besonders gefreut haben wir uns, dass unser Lieblingsfranzose, Fabien Planet schon wieder mit von der Partie ist. Hat ihm anscheinend gefallen unser Modus. Nur zu seinem Pech wollte diesmal auch ein anderer um den Sieg mitreden. Lars Enöckl. Am Ende hatte er um knapp 4 Sekunden die Nase vorne. Lunz ist halt immer noch sein Revier.

Vor allem beim Checkpoint 2 (die „kleine“ Auffahrt beim Bach) gab es hinterher viel schlechtes Gerede. Natürlich war‘s schwer, aber wenn sich halt alle vor lauter Stress bis mitten ins Steile hineindrängen geht halt nicht viel. Ohne Anlauf kommt da auch ein Jarvis nicht rauf, oder doch? Aber egal, es war nicht Rennentscheidend und nächstes Mal schaut’s eh anders aus.
Runde drei am Ötscher. Vermutlich das Highlight im heurigem Jahr:
2015 noch verregnet mit lediglich 120 Startern ging es heuer schnell. Bereits 2 Wochen vorm Rennen waren die 300 Plätze vergeben. Und als ob das noch nicht genug wäre hat sich der Karl noch was Neues einfallen lassen. Am Freitag ein Endurocross Rennen. Baumstämme, Kanalrohre, Traktorreifen und ein riesige Scheitelbecken.
32 Fahrer nahmen Teil und so wurde in 4er Gruppen nach KO-System der Sieger ausgefahren. Vor allem für die Zuseher bot sich ein tolles Specktakel. Bei bestem Wetter, und grandioser Stimmung gewann am Ende Thomas Hostinsky. Nächstes Jahr wird’s definitiv mehr davon geben. Am Samstag ging es dann richtig rund. Die Strecke war ca. 14 km lang und war 3 Mal zu bewältigen. Fahrzeit so um die 45 Minuten. Mit der Sonderprüfung kam Martin Ortner am besten zurecht, und sicherte sich seinen ersten Sieg beim Endurocup.
Finale beim Enduro Pramlehen:
Beim Kampf um die letzten Punkte in heurigem Jahr mischte sich ein neuer bekannter Name unters ÖEC Volk. Pascal Rauchenecker, heuer in seiner Rookie-Saison bereits 5. in der Weltmeisterschaft, wollte sich auch mal mit der Österreichischen Elite messen. Also wie gehabt Qualifikation und Aufstellung zum Start. 10 Reihen zu 30 Startern bereit für das letzte Rennen. Um Punkt 11 wurde dann auch losgerollt. Richtig gelesen, knapp 300 Motorräder rollten andächtig den Starthang hinunter, bis dann hinter einer blauen Linie, Motor für Motor zum Leben erwachte. Mit der Ruhe war es dann für 5 Stunden vorbei. Ein neuer Sieger blieb jedoch aus, Lars Enöckl ist halt doch ein Lunzer, und wies scheint legt ihm der heimische Wald halt doch ein paar Wurzeln weniger in den Weg…

Das alles ergibt einen Gesamtsieger. Letztes Jahr musste er sie noch teilen, heuer kriegt Martin Ortner die Trophäe für die Championatswertung ganz alleine. Zweiter wurde Kofler Christoph und dritter wie bereits letztes Jahr wurde Käfer-Schlager Patrik.
Die genauen Ergebnisse findet ihr auf www.endurocup.at
Das war sie nun die Saison 2016. Hoffentlich habt ihr sie Verletzungsfrei überstanden. Wenn nicht dann gute Besserung und tut‘s mehr aufpassen.
Bericht: Enduro-Austria, Anton Edlinger
Liebe EndurosportlerInnen, Rennveranstalter, FotografInnen, Werbepartner, Sponsoren, Medienpartner und Freunde des Endurosports. Einmal im Jahr muss auch Zeit sein, einen Gang runter zu schalten. Nutzen wir die Feiertage um Kraft für eine interessante Endurosaison 2017 zu tanken. Es warten wieder viel Veranstaltungen auf euch.
Beschenkt eure Lieben mit Enduroequipement und streichelt im Optimalfall schon mal euer neues Einsatzgerät in der Garage. Jedenfalls wünschen euch Enduro-Austria und das Enduro-Austria-Racing-Team (E.A.R.T.) frohe Weihnachten und alles Gute für das Enduro-Rennjahr 2017!
Tolles Premierenjahr in der Enduro-WM für Pascal Rauchenecker auf Husqvarna! Der Motocross-MX-OPEN Staatsmeister schaffte im Blitztempo den Umstieg zum Enduro-Sport und kann gleich im ersten WM-Jahr mit Podiumsplätzen aufzeigen. Nach der Saison ist vor der Saison: Jetzt geht es im Winter zu den SuperEnduro-WM-Läufen!

Pascal Rauchenecker hat im Motocross-Sport ständig für positive Schlagzeilen gesorgt, und erreichte sogar in der Weltmeisterschaft sehr beachtliche Platzierungen. Noch in der Saison 2015 überzeugte der heute 23-jährige Innviertler mit Podiumsrängen in der internationalen ADAC MX Masters Serie und weiteren starken WM-Auftritten. Schließlich kürte sich der Top-Fahrer aus dem Bezirk Ried auch zum Motocross-Staatsmeister der Königsklasse MX OPEN.
Über dem Winter begann dann das harte Vorbereitungstraining und die Umstellungsphase auf den Enduro Sport, um in der Weltmeisterschaft gegen die besten Fahrer der Welt antreten zu können: „2016 war das erste Jahr, in dem ich Enduro-Rennen fuhr. Mein Hauptziel war so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln, unser Plan lautete hart und ausgiebig zu trainieren aber es ruhig anzugehen, schließlich war ja alles neu für mich. Heute freue ich mich sehr, dass es so gut lief“, sagt Pascal Rauchenecker zu seiner sehr erfreulichen Saisonbilanz 2016.

Diese Bilanz im Enduro-WM-Premierenjahr des 23-Jährigen kann sich wirklich sehen lassen: 3 Podiumsplätze und viele Top 5 Ergebnisse, und ein Top 5 Endergebnis in der Klasse E1 !
Pascal sammelte von Rennen zu Rennen wichtige Erfahrungen: „Wir konnten uns über die gesamte Saison sehr gut entwickeln, die Richtung stimmt und wir werden weiterhin hart arbeiten“, erzählt der WM-Spitzenpilot der natürlich bestes Material zur Verfügung hat: „Danke meinem Team, dem Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team, das mich perfekt unterstützt und ich mit der Husqvarna FE250 ein Top-Motorrad zur Verfügung habe, mit dem ich an die absoluten Grenzen im Rennen gehen kann“.
Auch wenn die Umstellung von Motocross auf Enduro nicht einfach war, gelang es Pascal Rauchenecker in kürzester Zeit zur Enduro-Weltspitze aufzuschließen. Nach einer langen WM-Saison, welche Pascal mit einem Top 5 (!) Endergebnis in der Klasse E1 mit den Rennen in Marokko, Portugal, Griechenland, Finnland, Schweden, Spanien, Italien und Frankreich beenden konnte, geht es nun zur SuperEnduro-WM, wo sich die besten Piloten der Welt in der Halle treffen: „Vor zwei Wochen waren wir in Polen, dort konnte ich den 8.ten Platz erreichen“, berichtet Pascal Rauchenecker. Dass der WM-Aufsteiger auch weiterhin im Motocross Spitze ist, unterstreicht der 5.te Platz beim Motocross WM Lauf in Frauenfeld in der Schweiz, welchen Rauchenecker heuer erzielen konnte.
Link zum Team: http://www.husqvarna-motorcycles.com/motorsports/our-riders/
In den nächsten Wochen (ab Jänner 2017) stehen weitere SuperEnduro-WM-Läufe auf dem Terminkalender des Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team-Piloten, der damit auch im Winter auf der Husqvarna FE250 gegen die Weltspitze antreten wird. Auch die Weichen für die Zukunft sind gestellt: „Wir arbeiten jetzt bereits schon an den Vorbereitungen für die WM-Saison 2017 und ich freue mich schon sehr auf die Herausforderungen“.
Bericht/Text: Thomas Katzensteiner, Fotos: Future7Media
Beim diesjährigen „AspangRace“ hat der Veranstalter Enduroclub Aspang eine Charity Aktion für den kleinen Jakob organisiert. Unter dem Motto: „Dein Transponder für Jakob“ haben viele Fahrer auf die Transponderrückvergütung verzichtet und spendeten somit einen wichtigen Beitrag für einen kleinen Jungen mit einem schweren Herzfehler. Nun konnte Enduroclub Aspang Chef Bernhard Spitzer die erzielte Summe auf insgesamt EUR 6.000,00 aufrunden und an Jakobs Eltern übergeben!
Von 26. bis 28. August wurde in diesem Jahr das „AspangRace 2016“ veranstaltet. Neben sportlich hochwertigen Wettkämpfen hat der Veranstalter Enduroclub Aspang eine wichtige Charity Aktion ins Leben gerufen: „Die Fahrer konnten ihren Transponder-Einsatz, den sie gleich bei der Nennung bezahlten, bei der Rückgabe für unsere Charity Aktion „Dein Transponder für Jakob“ spenden“, sagt Bernhard Spitzer, der Obmann des Enduroclubs Aspang.
Jakob ist ein einjähriger Junge und wohnt nicht weit vom Enduro-Rennen in Aspang entfernt. Leider kam Jakob mit einem schweren Herzfehler zur Welt, musste sogar einige Male am Herz operiert und über einen Luftröhrenschnitt beatmet werden: „Die Elter stehen unter einer riesigen Belastung, ständig musste jemand im Krankenhaus sein und nun ist eine 24 Stunden-Pflege eingestellt“, weiß Bernhard Spitzer.
Die Enduro-Fahrer haben mit ihrem Einsatz gezeigt, dass sie ein großes Herz haben und beteiligten sich an der Charity Aktion des Enduroclubs Aspang: „Danke, Danke und nochmals Danke an alle Fahrer die ihren Beitrag geleistet haben. Wir konnten die Summe im Verein nochmals aufstocken und können nun für Jakobs Eltern den Betrag von EUR 6.000,00 übergeben, um in dieser schweren Zeit zumindest finanziell etwas helfen zu können“, spricht Bernhard Spitzer seinen Dank an alle Fahrer aus.
Weitere Infos zur Charity Aktion und zum „AspangRace 2016“ des Enduroclubs Aspang gibt es auf der Homepage unter: www.aspangrace.at
Text: Tom Katzensteiner, Bild: Foto Hofer
Wie jedes Jahr langen die ersten Termine für das kommende Rennjahr bereits im Herbst ein. Damit ist es aber noch lange nicht getan. Auch wenn die Veranstalter sehr bemüht sind, sich bereits im Vorfeld abzusprechen ist dies auf Grund der vielen Termine, Serientermine und Meisterschaften nicht immer möglich…
Es hat auch heuer wieder viele Änderungen gegeben. Mittlerweile sind die Termine aber relativ fix und ihr könnt euch schon mal erste Gedanken über eure Auswahl der Rennen für 2017 machen.
Bis die Saison richtig los geht wird sich aber sicher noch einiges tun. Deshalb: Immer wieder den Enduro-Austria Rennkalender besuchen. Dieser wird ständig aktualisiert!
Enduro-Austria Rennkalenderinfo auch im aktuellen „Der REITWAGEN“
Und damit ihr in der Motorradwelt auf dem Laufenden bleibt, holt ihr euch zusätzlich zu den News des Enduro-Austria Onlinemagazins am besten noch das aktuelle „Der REITWAGEN“ Motorrad Print-Magazin. Dort findet ihr in der aktuellen Ausgabe neben vielen anderen interessanten Artikeln übrigens auch wieder die Info zu unserem Rennkalender.
Also, viel Spaß für die Enduro-Saison 2017 wünscht euch das Enduro-Austria-Racing-Team E.A.R.T.
Link: Hier geht es zum Enduro-Austria Rennkalender 2017
Link: In unserem Archiv findest du übrigens alle Rennkalender mit Infos seit 2002!
Endurofahren macht Spaß. Das artverwandte Snowmobilfahren ebenfalls. Aber warum nicht beides vereinen? Vergangenes Wochenende durfte Enduro-Austria beim Test der YETI SNOW MX Antriebe auf der Turracher Höhe dabei sein. Eine Mischung aus Medien, Händlern aus dem In-und Ausland, Rennveranstaltern und Tourenveranstaltern waren vor Ort. Auch ein polnischer Snowmobile-Weltmeiser gab sich die Ehre…
Was ist eigentlich YETI SNOW MX?
Stephan Flatau von „bike and ski GmbH“ aus Bayern hat den Testtag ins Leben gerufen um diesen Antrieb vorzustellen. Der bayrische Motorsportler betreibt eigentlich ein Fachgeschäft für Fahrräder und Ski, ist aber auch Generalimporteur für diese Schnee-Antriebe für Motorräder. Außerdem veransaltet die Firma coole YETI SNOW MX Touren in Schweden.
Der Antrieb ist aus Carbon gefertigt, besteht aus 7-14 Schichten und bringt fertig montiert ein Gesamtgewicht von ca. +4kg auf das Seriengewicht der Enduromodelle auf die Waage. Die Kits gibt es für alle gängigen Enduro-Hersteller. Die Leistung sollte bei den 2-Taktern mindestens der einer 300er entsprechen und bei den 4-Taktern sollte es schon eine 450er sein. Der Antrieb steht in mehreren Längen zur Verfügung und bringt verschiedene Wendigkeiten.

Montage:
Stephan Flatau: „Man demontiert die Heckschwinge und den dazugehörigen Stoßdämpfer der Enduro. Anschließend wir die Schwingenaufnahme entfernt und der YETI SNOW MX Antrieb mit dem selben Bolzen wieder montiert. Statt dem Stoßdämpfer wird noch ein Stabilitäts-Stab angebracht. Die Hinterradbremse wird dann noch nach oben rechts anstatt der Vorderradbremse verlegt.
Dann habe ich hinten meine Kettenbremse. Der Primärantrieb geht über die kurz gehaltene Kette und den Sekundärantrieb, und dass ist der Unterschied zu anderen Herstellern, haben wir über einen Keilriemen gemacht. Das heißt, ich kann am Berg, je nach Gelände, händisch die Übersetzung sofort wechseln indem ich die durchsichtige Schutzkappe mit Schnellverschlüssen abnehme und die Einstellungen vornehme.“
Ski Vorne:
Der Ski ist im Moment Markführer - Auf Grund der eigenwilligen Konstruktion mit 2 gebogenen Hälften die gesamt 3 Kanten ergeben. Dadurch erhält der Ski eine sehr gute Griffigkeit auf härterem Untergrund einerseits und er schwimmt aber im tiefen Schnee trotzdem schön auf. Die Umsetzung der Aufnahme erfolgt mit Karbonplatten und nicht mit Stahl oder Titan. Das bringt zusätzliche Flexibilität in die Seitenbewegung.
Wie lange dauert so ein Umbau? Laut Flatau benötigt man beim ersten Mal ca. 2 Stunden. Wenn man allerdings einmal weiß wie es geht braucht man nur mehr die Hälfte der Zeit.
Warum so etwas kaufen?
Leute die ein Snowmobile besitzen und auch Enduro fahren haben 2 komplette Motorsportgeräte zu Hause stehen die natürlich auch gewartet werden müssen. 2 Motoren etc. Mit diesem Antrieb kann man beides vereinen und hat noch dazu mehr Feeling vom Motorradfahren. Außerdem sind sie viel leichter zu transportieren. Auf einen Pick-Up passen da gleich mal 3 von den Dingern drauf.
In Kanada und Amerika gibt es mittlerweile ganze Rennserien wo mit diesen Antrieben gefahren wird. Meistens mit Flying – Start wie bei den Snowmobilrennen. Da fahren auch bekannte Motorsportler wie Ronnie Renner oder Robbie Maddison mit, die ebenfalls bereits ihre Snowmobile beiseite gestellt haben und begeisterte YETI-Fahrer geworden sind.
YETI ist eigentlich „CS Motorsport“, eine erfahrene Firma die viele Jahre für Snowmobile-Hersteller zugeliefert hatten. Irgendwann haben sich die Jungs dazu entschlossen selbst etwas zu bauen.
Der Antrieb fängt bei 8500,-- Euro an und kommt mit einzelnen Komponenten wie zB. noch besseren Stoßdämpfern etc. auf knapp 10000,-- Euro. Die Antriebe können direkt bei Bike and Ski GmbH bezogen werden.
YETI SNOW MX Touren:
Wer sich nicht gleich selber einen Antrieb leisten will kann das alles aber trotzdem selbst ausprobieren. Bike and Ski GmbH veranstaltet Yeti-Schnee-Touren in Schweden! Einfach mal „bike and Ski GmbH“ kontaktieren!! Die Kontaktdaten findest du am Ende des Artikels!

Enduro-Austria Fahrerlebnis:
Gebaut sind diese Antriebe natürlich nicht vorwiegend für eine knüppelharte Kunstschneepiste. Leider war am Testtag noch nicht mehr vom schönen Weiß vorhanden. Zur Verfügung standen eine 501er Husqvarna von Bike and Ski GmbH und eine 450er KTM von KTM Griesser Motorsport.
Etwas skeptisch haben wir uns beim erstem Mal auf die 501er Husqvarna gesetzt. Der Gedanke: Der Ski muss ja bei der ersten Schrägfahrt gleich wegrutschen. Lieber erst mal eine Runde im Flachen Gelände um das Einsatzgerät kennenzulernen.
Klar, da kann man nicht um die Ecke lenken wie mit einem Motorrad. Aber nach der einen Schleife im Startbereich habe ich gleich den Hahn aufgedreht und die 501er beschleunigte auf dem Skihang als ob er aus griffiger Erde wäre. Man kann da ganz normal raufschalten und das Gerät hat immer Grip.
Und auch wenn das Heck mal ein wenig ausbricht ganz entspannt dagegen arbeiten wie sonst auch. Einzig die engen Kurven auf der harten Piste waren am Anfang etwas ungewohnt. Hat man allerdings einmal Vertrauen in den Ski vorne, der übrigens ebenfalls mehr Spurtreue bringt als zuerst vermutet, dann kann man sich schon mal ein wenig reinlegen. Am Ende des Test hatten wir richtige kleine Anlieger in den Schnee gefahren.
Trotz der harten Piste ein geiles Erlebnis und wenn man bereits Endurofahrer ist fällt die Umstellung sehr leicht. Im Tiefschnee muss das der absolute Wahnsinn sein. Enduroschweben im Schnee würde ich es nennen. Das Schnee-Tourenangebot ist jedenfalls näher anzusehen…
Kontakt und alle Infos auf: http://www.bikeandskigmbh.de
Hersteller: https://yetisnowmx.ca/

Bericht und Fotos: Enduro-Austria, M.M.
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