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Rennkalender 2026

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0511 wing1

 

Neuer Rekord: 346.527 registrierte Teilnehmer:innen aus 192 Nationen sammeln 9,2 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung.

In Österreich waren 81.539 Läufer:innen und Rollstuhlfahrer:innen am Start
Der globale Sieg geht an Jo Fukuda aus Japan bei den Männern (78,95 km) und Mikky Keetels aus den Niederlanden bei den Frauen (62,24 km).

In Österrreich gewannen Andreas Vojta (67,32 km) sowie Lemuela Wutz (46,07 km), beide beim Flagship Run in Wien.
179 App Run Events fanden in ganz Österreich statt.

Alle Ergebnisse, Bilder und ein Re-Live des Rennens unterr www.wingsforlifeworldrun.com

Wien, den 10. Mai 2026 - Ein Tag, der unter die Haut ging und für viele Gänsehautmomente sorgte: Der Wings for Life World Run setzte auch 2026 als größtes Laufevent der Welt ein eindrucksvolles Zeichen für Zusammenhalt. Um Punkt 13 Uhr fiel am Sonntag für 346.527 registrierte Läufer:innen und Rollstuhlfahrer:innen aus 192 Nationen der Startschuss, um für die zu laufen, die es nicht können. Alleine in Österreich waren dabei 81.539 Menschen auf der Strecke. Sowohl weltweit als auch in Österreich verzeichnete der Lauf damit einen neuen Rekord.

Während der Flagship Run in Wien mit 13.500 Teilnehmer:innen bei seiner Premiere vor dem imposanten Schloss Schönbrunn und bei strahlendem Sonnenschein wieder restlos ausverkauft war, zeigte sich heuer mehr denn je die wachsende Bewegung in Österreich. 179 App Run Events – 65 mehr als im Vorjahr – ermöglichten eine Teilnahme in allen Bundesländern und machten den Wings for Life World Run zu einem landesweiten emotionalen Erlebnis auf und an der Strecke. Insgesamt wurde weltweit erneut eine Rekordspendensumme von 9,2 Millionen Euro erzielt, die zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung fließt, um eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden. Alle Bilder und Ergebnisse unter www.wingsforlifeworldrun.com 

„Es war ein unglaublich emotionaler Tag. Der magischste Moment war der Start, aber ich hatte die ganze Zeit über Gänsehaut. Ich bin so dankbar und demütig für die vielen Menschen, die unsere Mission unterstützen und uns dabei helfen, dass wir in der Rückenmarksforschung weiterkommen. Ich möchte mich im Namen des Wings for Life Teams bei all unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern, aber auch Volunteers bedanken“, erklärte Anita Gerhardter, Vorstandsvorsitzende der Wings for Life Stiftung.

Andreas Vojta und Lemuela Wutz siegen in Österreich

Globale Siege mit neuen Rekordstrecken: International holten sich Jo Fukuda aus Japan mit 78,95 Kilometern (App Run in Fukuoka) bei den Herren und Mikky Keetels aus den Niederlanden mit 62,24 Kilometern (Flag Ship Run in Breda) bei den Damen den Sieg. In Österreich gewann Andreas Vojta mit 67,32 km die Herrenwertung und Lemuela Wutz mit 46,07 km die Damenwertung. Beide waren jeweils beim Flagship Run in Wien am Start.

„Ich kann jedem nur gratulieren, der das heute durchgezogen hat. So eine Atmosphäre pusht richtig. Es ist ein geiles Gefühl. Ich bin stolz auf mich, und jeder kann stolz auf sich sein, der heute beim Wings for Life World Run mitgemacht hat“, sagte Sieger Andreas Vojta überglücklich.

Mit dabei waren auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten wie Victoria Swarovski, Dominic Thiem, Andreas Goldberger, Lukas Müller, Thomas Morgenstern, Nico Langmann, Alexander Rončević, Johannes Lamparter, Valentina Höll und Künstler RIAN sowie die folkshilfe.

„Das Besondere am Wings for Life World Run ist in meinen Augen, dass so viele Menschen an einem Fleck zusammenkommen. So wie heute hier in Wien, wenn du 13.500 Menschen hast, die alle für einen guten Zweck starten. Ich bin schon lange dabei. Ich finde, der Vibe dieses Events ist etwas ganz Besonderes, einfach unfassbar“, erklärte Victoria Swarovski.

Schloss Schönbrunn als neue Bühne

Beim Flagship Run in Wien bot sich den Teilnehmer:innen 2026 eine neue, eindrucksvolle Kulisse: Der Startschuss fiel erstmals vor Schloss Schönbrunn. Bereits am Samstag sorgte das Event Village direkt vor dem Schloss für die besondere Wings for Life World Run Atmosphäre. Von Autogrammstunden mit Athletinnen, über eine MTB-Trial-Show von Tom Öhler bis hin zum Live-Auftritt von folkshilfe wurde Teilnehmer:innen, Familien, Freunden und Fans ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Tausende Teilnehmer:innen strömten bereits Stunden vor dem Start auf das Eventgelände, ehe um 13 Uhr das globale Startsignal zum 13. Wings for Life World Run ertönte. Dreißig Minuten danach nahmen Olympiasiegerin Anna Gasser und Paralympics-Legende Reini Sampl im Catcher Car – der mobilen Ziellinie – die Verfolgung der Teilnehmer:innen auf.

App Run Events im ganzen Land

Parallel zum Flagship Run waren Menschen in ganz Österreich bei 179 App Run Events auf der Strecke. Von organisierten Läufen wie in Salzburg mit Motorsport-Legende Matthias Walkner, in Innsbruck mit Biathletin Anna Gandler oder am Red Bull Ring in der Steiermark bis hin zu naturnahen Strecken wie in Uderns im Zillertal oder Pfaffstätt in Oberösterreich wurde der Wings for Life World Run in allen Bundesländern erlebbar. Damit hat das Event längst das ganze Land erfasst. Hinzu kamen tausende registrierte Teilnehmer:innen, die individuell mit der App für den guten Zweck an den Start gegangen sind.

Forschungs-Booster für Wings for Life

Seit der ersten Auflage des Wings for Life World Runs haben insgesamt über 2.216.780 registrierte Teilnehmer:innen aus 195 Nationen auf allen Kontinenten beim größten Lauf der Welt teilgenommen und 69,7 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung gesammelt. Mit den Einnahmen des Wings for Life World Runs konnten bisher weit über 200 Forschungsprojekte und klinische Studien unterstützt werden, die maßgeblich dazu beigetragen haben, einen entscheidenden Schritt näher in Richtung Heilung von Querschnittslähmung gekommen zu sein.

Save the Date: 9. Mai 2027

Der nächste Wings for Life World Run findet am 9. Mai 2027 statt. Die Anmeldung für den Flagship Run und den App Run ist ab dem 4. November 2026 möglich. Interessierte können sich jetzt schon unter unter www.wingsforlifeworldrun.com registrieren und werden benachrichtigt, sobald die Anmeldung für den 14. Wings for Life World Run in Wien öffnet.

Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group

„Wir freuen uns sehr, Teil dieser globalen Bewegung zu sein und den Wings for Life World Run zu unterstützen. Schloss Schönbrunn wird damit einmal mehr zu einem Ort, an dem Sport, Kultur und Menschen aus aller Welt für ein sinnstiftendes Ziel zusammenkommen.“

Hannes Kinigadner, Wings for Life Botschafter

„Der Wings for Life World ist jedes Jahr wieder von Neuem einzigartig. Wenn man sieht, wie die Leute hinter einem stehen, das ist etwas Besonderes und gibt einem Mut. Und es ist jedes Mal unglaublich, was mein Vater beim Wings for Life World Run leistet. Er gibt wirklich alles für mich.“

Dominic Thiem, ehemaliger Tennisprofi

„Das war richtig cool. Der Start war unglaublich, so viele schöne Emotionen. Der Wings for Life World Run 2027 kann kommen.“

Andreas Goldberger, ehemaliger Skispringer
„Die Stimmung ist richtig positiv – natürlich ist man ein bisschen aufgeregt, weil man nie genau weiß, wie der Körper reagiert, aber an diesem Tag will man einfach alles geben. Der Wings for Life World Run ist für mich das Lauf-Event des Jahres: Weltweit starten alle gleichzeitig, und weil dich das Catcher Car einholt, ist jeder Lauf aufs Neue etwas ganz Besonderes.“

Anna Gasser, Snowboarderin

„Ich bin super happy, wieder beim Wings for Life World Run dabei zu sein – noch dazu an dieser wunderschönen neuen Location und bereits zum fünften Mal als Catcher Car-Fahrerin. Für mich ist der Lauf ein absoluter Fixtermin, weil man als Sportlerin etwas zurückgeben und seine Plattform für einen guten Zweck nutzen kann – es gibt kaum etwas Schöneres, als für Menschen zu laufen, die es selbst nicht können.“

Nico Langmann, Rollstuhl-Tennisprofi

„Ich bin jedes Jahr voller Vorfreude, weil der Wings for Life World Run für mich ein absolutes Highlight ist. Seit 2014 darf ich dabei sein, und als Mensch mit Querschnittslähmung spüre ich ganz besonders, wie viel Begeisterung und echter Wille dahintersteckt, gemeinsam etwas zu bewegen.“

Lukas Müller, ehemaliger Skispringer

„Der Wings for Life World Run ist für mich längst ein Fixpunkt im Jahr – und je näher der Tag rückt, desto größer wird das Kribbeln. Das Besondere ist, dass weltweit hunderttausende Menschen gleichzeitig für denselben guten Zweck laufen: Jeder Teilnehmer wird damit Teil der Lösung und unterstützt die Forschung für Menschen mit Querschnittslähmung. Genau dieses gemeinsame Gefühl und die positive Energie machen den Lauf für mich so einzigartig.“

Alexander Rončević, HYROX-Athlet

„Mega aufregend – es ist mein erstes Mal beim Wings for Life World Run und ich freue mich riesig über die Stimmung und die vielen Menschen, die heute für den guten Zweck gelaufen sind. Mein Ziel war möglichst viele Kilometer zu sammeln, die Energie rundherum mitzunehmen und dem Catcher Car so lange wie möglich davonzulaufen.“

Über die Stiftung Wings for Life – Rückenmarksforschung

Weltweit sind Millionen von Menschen auf einen Rollstuhl angewiesen, nachdem sie eine Rückenmarksverletzung erlitten haben, meist als Folge eines Verkehrsunfalls oder eines Sturzes. Wings for Life ist eine gemeinnützige Stiftung für Rückenmarksforschung, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine Heilung für Rückenmarksverletzungen zu finden. Seit 2004 finanziert Wings for Life lebensverändernde Forschungsprojekte und klinische Studien rund um den Globus. Auch wenn ein Heilmittel noch nicht gefunden wurde, sind stetige Fortschritte zu verzeichnen. Jeder Schritt, der beim Wings for Life World Run gemacht wird, ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn 100 Prozent der Startgelder und Spenden gehen an die Rückenmarksforschung: www.wingsforlife.com.

Über den Wings for Life World Run

Einmal im Jahr findet der Wings for Life World Run rund um den Globus statt. Alle Teilnehmer:innen starten weltweit zur gleichen Zeit und laufen entweder individuell mit der Wings for Life World Run App oder gemeinsam bei zahlreichen Flagship Runs oder App Run Events. Das Beste daran ist, dass es bei jeder Form des Laufs nur darum geht, dabei zu sein und Spaß am Laufen zu haben. Egal ob Profisportler:in, Hobbyläufer:in oder Anfänger:in, es spielt keine Rolle, wie gut, schnell oder weit gelaufen wird. Eine traditionelle Ziellinie gibt es nicht. Stattdessen nimmt 30 Minuten nach dem Start entweder ein virtuelles oder – im Falle der Flagship Runs – ein reales Catcher Car die Verfolgung auf und überholt die Teilnehmer:innen, für die der Lauf damit erfolgreich beendet ist. Die Ergebnisse werden nicht nach Zeit gemessen, sondern nach der erreichten Distanz. 100 Prozent der Startgelder und Spenden fließen direkt in die Rückenmarksforschung. Bei den bisherigen Ausgaben des Wings for Life World Run sind insgesamt 2.216.780 registrierte Teilnehmer:innen aus 195 Ländern auf allen sieben Kontinenten gelaufen, gegangen oder gerollt und haben insgesamt 69,7 Millionen Euro für die Heilung von Querschnittslähmung gesammelt.
www.wingsforlifeworldrun.com

Über die Schönbrunn Group

Die Schönbrunn Group verwaltet im Auftrag der Republik Österreich mit dem Schloss Schönbrunn, dem Möbelmuseum Wien, dem Sisi Museum in der Wiener Hofburg und Schloss Hof die wichtigsten Attraktionen des imperialen Erbes Österreichs. Die Schönbrunn Group erhält sich selbst ohne staatliche Subventionen und erwirtschaftete 2024 33 Mio Euro Gewinn, wovon 50% als Fruchtgenussentgelt an die Republik Österreich abgeführt wurden. Mit dem Gewinn finanziert die Schönbrunn Group notwendige Restaurierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen ihrer Standorte. Gleichzeitig entwickelt sie abwechslungsreiche neue Formate im Bereich Kultur-, Tourismus- und Freizeitangebote, die möglichst schonend in die historischen Anlagen integriert werden.

Offizielle Website: www.wingsforlifeworldrun.com 

 

PA: Citybeam Communications

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Michael Walkner gewinnt das Hells Ride Hard Enduro im Kärntner Metnitztal

Ein völlig neues Konzept überlegte sich der allseits bekannte Rennveranstalter Tom Pirolt für das heurige Rennen im schönen Metnitztal. Fand die letztjährige Premiere noch unter ähnlichen Bedingungen wie die vergangenen ÖEC-Rennen statt, gab es heuer eine komplette Neustrukturierung.

Das Rennen wurde von Beginn an als Hard-Enduro angepriesen und da kann schon zu Beginn verraten werden, dass die Umsetzung perfekt funktioniert hat und die Strecke wirklich traumhaft ausgesucht wurde. Die Grundidee ist schnell erklärt, es gibt eine leichte (Grund-) Runde, die für so ziemlich jeden Endurofahrer fahrbar sein sollte, davon abzweigend und freiwillig wählbar gibt es schwierige Streckenteile in mittelschwer bis extrem, sogenannte Outliers. Es gibt für jede gefahrene Runde drei Punkte und für jeden absolvierten roten Outlier einen Punkt und für die schwarzen Outlier zwei Punkte. Im Ziel gewinnt dann nicht zwingend der schnellste Rider, sondern derjenige mit den meisten Punkten nach Ablauf der Zeit.

Schon donnerstagabends war das Fahrerlager üppig gefüllt, am Plan standen ein Trainingstag mit Qualifying für die Startaufstellung am Freitag, das Rennen am Samstag, sowie ein weiterer Trainingstag am Sonntag inklusive Enduro4Kids Trainings und Rennen. Es gab also durchgehend Action für die zahlreichen Zuschauer vor Ort. Der am weitest angereiste Teilnehmer kam aus Schweden, unsere deutschen Freunde kamen mit einer unglaublich großen Abordnung, davon erstmalig eine große Anzahl mit Elektromopeds.

 

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Mit dem freitäglichen Sonnenaufgang kamen die sommerlichen Temperaturen einher und bescherten uns einen traumhaften Tag im Enduroparadies. Es war die gesamte Strecke für das Training freigegeben, jeder konnte sich auf die Strecke eingrooven und den Schwierigkeitsgrad seines Könnens wählen. Der Beginn der Strecke war ähnlich dem Vorjahr und führte relativ bald zum ersten Steilhang, welcher relativ problemlos passierbar war und auf den Forstweg führte, von dem es dann in das vom Vorjahr gefürchtete Fels-Wurzel-Massaker ging. Voriges Jahr zeigte uns Graham Jarvis in elegantester Weise noch, wie einfach es sein kann, doch für 99,9% aller Teilnehmer war dieser Hang schon eher der Endgegner. Nach circa 2/3 des Hanges konnte man sich für die rote Ausfahrt entscheiden, oder man hatte doch noch die Energie und freute sich noch über die letzten Meter als schwarze Spur.

Von da führte die Strecke dann zu einem traumhaften neuen Steilhang mit mehreren hundert Meter Länge. Auch da gab es verschiedene Schwierigkeitsgrade, war die erste Hälfte bis zum Forstweg auch noch ziemlich griffig und für die meisten gut fahrbar, so war die zweite Hälfte des Hanges geteilt. Links vom Felsen war die rote Spur, rechts vom Felsen die schwarze Spur. Generell zeigte sich, dass man die schwarzen Outliers taktisch angehen sollte und vielleicht Teamwork fürs Rennen in Betracht ziehen sollte.

 

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Danach führte die Strecke noch auf den höchsten Punkt, von welchen man perfekte Aussicht aufs Fahrerlager hatte, um sich danach wieder talabwärts zu schlängeln. Auch da hatte man noch zwei Mal die Möglichkeit einen roten Outlier zu wählen und dies waren eigentlich die am leichtest verdienten Punkte, die man sammeln konnte.

Am Nachmittag gab es auf verkürzter schneller Strecke zwei gezeitete Runden, wobei die schnellere Zeit für die Startaufstellung am nächsten Tag hergenommen wurde. Dazu gibt es eigentlich nur eine wichtige Meldung, die zu erzählen wäre, nämlich, dass die jungen Talente schwer am Nachrücken sind. Der Lokalmatador Julian Köstenberger konnte in der Overallwertung den hervorragenden 10. Platz erreichen!

 

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Qualifikation Overall Wertung:

  1. Michael Walkner
  2. Dieter Rudolf
  3. Leon Hentschel
  4. Manuel Preuhs
  5. Steinkellner Lorenz

Samstag war Renntag, am Vormittag standen die Klassen E1, Veteran, Senior, Rookies, Jungspund, Damen und Hobby am Start des Finale B. Sieger war, wer in 3,5 Stunden nach drei Runden die meisten Punkte gesammelt hatte. Die Strecke forderte wirklich alles von den Fahrern ab, über die gesamte Veranstaltung galt eine No-Help-Zone, d.h. nur Fahrer untereinander durften sich helfen. Bei absolutem Traumwetter wurden die Startreihen nacheinander unter Anwesenheit des Teufels losgelassen, jeder Rider hatte sich seine persönliche Rennstrategie zurechtgelegt, die es umzusetzen galt. Nach wirklich anstrengenden 3,5 Stunden standen im Finale B folgende Sieger fest:

E1:

  1. Böhm Thomas
  2. Reven Fabian
  3. Hochkircher Christopher

Junior:

  1. Schwarzbauer Dominik
  2. Felderer Rene
  3. Kettl Simon

Elektro:

  1. Wartecker Ralf
  2. Rinkl Yanik
  3. Brüggl Stefan

Senioren:

  1. Konrad Hannes
  2. Leitner Christian
  3. Lietz Robert

Veteranen:

  1. Pieper Andreas
  2. Bleiner Lukas
  3. Kunest Tommy

Damen:

  1. Sturm Katharina
  2. Bittner Julia
  3. Hofmann Jaci

Rookies:

  1. Heckenbichler Lukas
  2. Steindorfer Fabian
  3. Schuppe Kimi

Jungspund:

  1. Bauer Emil
  2. Kogelmann Kevin
  3. Schweiger Lorenz

Hobby:

  1. Forissier Boniface
  2. Brandl Andreas
  3. Peuker Mario

 

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Nach der Mittagspause wurde um 15.00 Uhr das Finale A mit den Klassen E2 und E3 gestartet. Am Plan standen vier Runden in 3,5 Stunden. Da kam es gleich am Start zu einem tollen Duell zwischen den Topfahrern Michael Walkner und Didi Rudolf, der den Start gewinnen konnte. Doch nach kurzem Kampf konnte sich Walkner doch einen relativ komfortablen Vorsprung herausfahren, welchen er bis in Ziel nicht mehr hergab.

Durch unglaubliche Linienwahl gepaart mit unglaublichen Können, pilotierten die Besten ihre Bikes um den Rundkurs und sammelten fleißig Punkte. Nicht umsonst war Michael Walkner vor wenigen Jahren noch Werksfahrer bei GASGAS und einer der besten Extrem-Enduropiloten des Planeten, mit unglaublichen Rundenzeiten erreichte er nach 1h34min das Ziel mit der vollen Punktezahl.

Knapp 15 Minuten später erreichte Didi Rudolf als Zweiter das Ziel und wieder 25 Minuten später erreichte der erst 17-jährige Lorenz Steinkellner als Dritter das Ziel! Gratulation dafür, das war gleichzeitig auch das Overallpodest für das HellsRide 2026! Sidenote: Von allen Teilnehmern des Nachmittagslaufes absolvierten die ersten elf Rider alle Streckenteile und finishten mit der vollen Punktezahl.

E2:

  1. Egger Michael
  2. Isopp Manuel
  3. Spendl Dominic

E3:

  1. Walkner Michael
  2. Rudolf Dieter
  3. Steinkellner Lorenz

Im anschließenden Interview lobten alle Teilnehmer den perfekten Rennablauf:

Michael Walkner: „So ein gewaltiges Rennen in einer einmaligen Natur-Kulisse und so professionell organisiert, dass sich viele Veranstalter eine Scheibe abschneiden können. Zuschauer am ganzen Berg, einfach ein Wahnsinn!“

Dieter Rudolf: „Ein Mega-lässiger Event und dem Namen Hard-Enduro wirklich würdig. Ich hab wirklich gepusht, bin zum Schluss wieder etwas näher gekommen, aber Michi war heute nicht zu halten. Chapeau an den Veranstalter Tom Pirolt!“

Lorenz Steinkellner: „Ich bin super Happy mit meiner Leistung vor heimischen Publikum, ich bin ja hier praktisch zuhause!“

Der Abend stand ganz im Zeichen der Siegerehrung und der Partynacht. So wie die Sonne weg war, sanken die Temperaturen auf wirklich ungemütliches Niveau, sodass das Festzelt aus allen Nähten platzte und die Stimmung sehr gut war.

Am Sonntag reisten viele Teilnehmer schon ab, umso gemütlicher gestaltete sich der Trainingstag. Kaum Verkehr auf der Runde und weiterhin Topbedingungen belohnte alle, die den inneren Schweinehund besiegten und doch noch einmal aufs Motorrad stiegen. Generell stand der Sonntag wieder ganz im Zeichen der Enduro4Kids, man kann den Jungs wirklich nur Danke sagen, da wird wirklich ganz tolle Nachwuchsarbeit geleistet. Über die Ergebnisse der E4K-Rennen könnt ihr euch über deren Homepage informieren.

 

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Zum Schluss gibt es aber doch noch einige Dinge, die erzählt werden müssen und wo wir sehr dankbar sind, dass alles so ist, wie es ist. Wieder mit am Start war unser Dakarprofi und Hero-Werksfahrer Tobias Ebster, der sich in unglaublich sympatischer Manier für seinen kürzlich leider sehr schwer verunfallten Kumpel Dominic Haselwanter stark gemacht hatte. Domi ist seitdem querschnittgelähmt und kämpft jeden Tag für eine Besserung seiner Situation. Hierfür wurde bei der Anmeldung ein eigener Spendentopf aufgestellt und die Großzügigkeit der Enduro-Community kannte ein weiteres Mal keine Grenzen und so wurden über die drei Tage fast 4.000 Euro an Spenden für Dominic erzielt. Ein riesengroßer Dank dafür!!!!

Vielen Dank auch den Grundbesitzer Leitner Andreas, dass wir in dieser Traumkulisse unserem Hobby frönen dürfen. Er hat uns das ganze Wochenende mit seinem Team perfekt versorgt, die Verpflegung war wie auch schon letztes Jahr einmalig. Bei der Siegerehrung lobte er die gesamte Enduro-Community, es sei eine Freude durch das Fahrerlager zu gehen, überall freundliche Leute und nirgends liegt Müll herum, das HellsRide scheint für die nächsten Jahre gesichert.

Zum Schluss noch einen großen Dank an Toml Pirolt, der wieder einmal neuen Ideen gefunden und perfekt umgesetzt hat. Danke Toml, dass du mit deiner Familie unermüdlich daran arbeitest, dass uns Endurofahrern nicht langweilig wird!

Wir kommen bestimmt wieder, bis dahin bleibt am Gas.

Alle Infos zum Event: www.hellsride.net

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Text: P.B. EART, Fotos: E.A.R.T., Lobner, Isopp

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X-GRIP ist beim Red Bull Erzbergrodeo 2026 als Official Tyre Partner vor Ort und bietet Fahrerinnen und Fahrern direkt in der Red Bull Erzbergrodeo Arena professionellen Tyre Service, Produktsupport und klare Reifen-Mousse-Empfehlungen für die einzelnen Bewerbe.

Wenn der Erzberg ruft, zählt nicht nur Mut. Es zählt vor allem das richtige Setup. Genau dafür ist X-GRIP beim Red Bull Erzbergrodeo 2026 direkt vor Ort und unterstützt die Fahrerinnen und Fahrer mit Reifen, Mousse, Parts, Beratung und professioneller Montage.

Für das Event hat X-GRIP einen eigenen Erzbergrodeo Setup Guide erstellt. Darin finden Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkrete Empfehlungen für den Remus Rocket Ride, den Iron Road Prologue und das große Rennen am Sonntag. Die empfohlenen Setups reichen von HULKYBOY und DIRTDIGGER für den Rocket Ride über MACHETE und JACK the GRIPPER für den Prolog bis hin zu MACHETE, KING KONG und SSE-2 Mousse für das Red Bull Erzbergrodeo.

X-GRIP wird direkt am Event mit ausreichend Reifen, Mousse und Parts vor Ort sein. Fahrerinnen und Fahrer können sich in der Red Bull Erzbergrodeo Arena beim X-GRIP Race Truck beraten lassen, Material kaufen und den Tyre Service nutzen.

Zusätzlich ist eine Vorbestellung über x-grip.at möglich. Beim Checkout einfach „Shipping to Event“ auswählen und „Red Bull Erzbergrodeo“ als Event angeben. Die Bestellung wird anschließend direkt zum Erzberg gebracht und kann beim X-GRIP Tyre Service vor Ort abgeholt werden.

Ein besonderer Bestandteil des X-GRIP Tyre Service ist die Spendenaktion für Felix Bähker. Für jeden Reifenwechsel am X-GRIP Servicebereich wird die komplette Montagegebühr von 25 Euro direkt an Felix Bähker gespendet. Damit verbindet X-GRIP professionellen Rennservice mit echter Unterstützung aus der Enduro-Community.

Der X-GRIP Bereich befindet sich in der Red Bull Erzbergrodeo Arena. Dort finden Besucherinnen und Besucher auch den X-GRIP Race Truck, an dem mehrere X-GRIP Topfahrer ihr Paddock haben werden. Mit dabei sind unter anderem Ashton Brightmore #7, Dieter Rudolf #27 und Mitch Brightmore #12. Für Fans gibt es damit nicht nur Material, Beratung und Service, sondern auch die Möglichkeit, die Fahrer direkt vor Ort zu treffen.

Außerdem kündigt X-GRIP für den Erzberg weitere Produktneuheiten und Präsentationen an. Noch wird nicht alles verraten, aber eines ist klar: Wer sich für Reifen, Mousse und echtes Hard-Enduro-Material interessiert, sollte am X-GRIP Spot vorbeischauen.

Kurz gesagt: Vor Ort beraten lassen. Material kaufen. Setup checken lassen. Reifen wechseln. Felix unterstützen. Und dann raus auf den Berg.

Weitere Informationen und Vorbestellung: www.x-grip.at

 

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Quellen: X-Grip

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Der zweite Tag des Polisport GP von Spanien, der zweite Lauf der Paulo Duarte FIM EnduroGP Weltmeisterschaft, bot einen actionreichen Abschluss des Rennwochenendes, bei dem Josep Garcia vom Red Bull KTM Factory Racing Team den Sieg errang.

Doppelsieg für Garcia in der EnduroGP in Spanien
Rosie Rowett holt sich den Sieg beim Expotrade Women's Enduro.
Debütsieg in der Enduro3 für Albin Norrbin

 

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Garcia holt sich in Oliana den doppelten EnduroGP-Sieg

Mit einem frühen Start in den Tag setzte Josep Garcia vom Red Bull KTM Factory Racing Team beim ersten GMOTO Enduro-Test ein Ausrufezeichen an seine Konkurrenten. Der Spanier fuhr mit unglaublichen 18 Sekunden Vorsprung die schnellste Zeit und bestätigte seine Leistung anschließend mit einem Sieg beim POLISPORT Extreme Test, wodurch er seinen Vorsprung auf fast 20 Sekunden ausbaute.

Nach der Rückkehr zum GMOTO Enduro Test zu Beginn der zweiten Runde baute Garcia seinen Vorsprung auf 30 Sekunden aus und behielt den Rest des Tages die Kontrolle über das Geschehen. Er gab immer dann Vollgas, wenn es nötig war, und fuhr schließlich mit fast 40 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Andrea Verona zum Sieg.

Da er nicht aufholen konnte, arbeitete sich Verona in der ersten Runde auf den zweiten Platz vor und hatte am Ende des ersten EXPOTRADE Cross Tests einen Vorsprung von 1,54 Sekunden auf Zach Pichon vom TM MOTO Boano Factory Enduro Team, als sie in die zweite Runde gingen.

 

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Das Duo wurde bald von Steve Holcombe vom Sherco Racing Factory Team und Albin Norrbin vom NSA Racing Team verstärkt, die beide auf dem GMOTO Enduro Test gute Zeiten fuhren. Zu Beginn der dritten Runde baute Verona seinen Vorsprung auf 16 Sekunden gegenüber Pichon aus, wobei Norrbin und Holcombe ihm dicht auf den Fersen waren.

Der abschließende GMOTO Enduro-Test erwies sich als aufschlussreich: Norrbin und Holcombe verdrängten Pichon auf den fünften Platz, nur drei Sekunden trennten sie. Pichon gewann anschließend den POLISPORT Extreme-Test und verbesserte sich auf den dritten Platz. Da der TM MOTO-Fahrer im abschließenden EXPOTRADE Cross-Test die schnellste Zeit fuhr, sicherte er sich den dritten Platz, nur acht Sekunden hinter Verona.

Im Duell zwischen Norrbin und Holcombe belegte Norrbin mit nur zwei Sekunden Vorsprung den vierten Platz und lieferte dabei wohl eine der besten Leistungen seiner noch jungen Karriere ab. Holcombe musste sich am Ende mit dem fünften Platz begnügen.

 

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Norrbin feiert ersten Enduro3-Sieg

Nach seinem ersten Sieg in der Enduro3-Klasse feierte Norrbin ausgelassen den Zieleinlauf des letzten EXPOTRADE Cross-Tests. Der Schwede hat damit bewiesen, dass er bereit ist, in dieser Saison um Siege zu kämpfen und wird beim GP von Finnland sicherlich wieder ein ernstzunehmender Konkurrent sein. Holcombe kam Norrbin nahe, verpasste dessen ersten Sieg aber um nur zwei Sekunden. Brad Freeman (Beta) fuhr trotz Verletzung eine starke Leistung und sicherte sich den dritten Platz.

In der Enduro2-Klasse sicherte sich Verona den Sieg mit acht Sekunden Vorsprung vor Pichon. Der Gewinner des ersten Tages, Hamish Macdonald, komplettierte das Podium als Dritter.

Dank einer überragenden Leistung gewann Garcia die Enduro1-Klasse mit einem Vorsprung von einer Minute und 36 Sekunden. Morgan Lesiardo vom Triumph Italia Racing Team setzte sich im Kampf um Platz zwei gegen Axel Semb vom KR69 WET Team durch.

 

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Rowett feiert Sieg beim Expotrade Women's Enduro

Der zweite Tag der Expotrade Women's Enduro-Klasse brachte einen weiteren Sieg für das RIEJU Factory Team. Diesmal stand Rosie Rowett ganz oben auf dem Podium. Die Britin bewies heute, dass sie ihre Knieverletzung auskuriert hat und bereit ist, um Siege zu kämpfen. Sie gewann alle Läufe bis auf den ersten GMOTO Enduro Test und sicherte sich den Gesamtsieg mit souveränen 27 Sekunden Vorsprung.

Nieve Holmes vom ET James Sherco UK Team sorgte für einen britischen Doppelsieg und belegte den zweiten Platz. Holmes verhinderte damit einen kompletten Dreifachsieg von Rowett in der Sonderprüfung. Rachel Gutish vom RIEJU Factory Team, die einen durchwachsenen Start in den Tag hatte, erhöhte in der Schlussphase des Rennens das Tempo und kam nur 1,43 Sekunden hinter Holmes als Dritte ins Ziel.

Am zweiten Tag konnte die Italienerin Sara Traini (Triumph) die Französin Lorna Lafont (Husqvarna) auf Distanz halten und belegte den vierten Platz, während Lafont die Top Fünf komplettierte. Traini gewann außerdem die Expotrade Junior Women's Enduro-Kategorie mit 3,67 Sekunden Vorsprung vor Lafont.

 

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Elgari holt sich den Sieg beim Tsubaki Junior Enduro

Alberto Elgari vom TM MOTO Boano Factory Enduro Team kehrte am zweiten Tag in Oliana mit einem Vorsprung von 14 Sekunden auf das oberste Treppchen der Tsubaki Junior Enduro-Kategorie zurück. Der Italiener war bereits am frühen Morgen in Topform und gewann den ersten GMOTO Enduro-Test.

Auch in seinem zweiten Zeitlauf beim GMOTO Enduro Test wiederholte Elgari diese Leistung und hatte einen Vorsprung von 21 Sekunden auf den Sieger des ersten Tages, Romain Dagna vom Team KTM Pro Racing Sport, der nach einer langsamen ersten Runde aufholen musste. Elgari kontrollierte das Rennen jedoch von der Spitze aus und konterte jeden Angriff seines französischen Rivalen.

Dagna, der den letzten POLISPORT Extreme Test für sich entschied, beendete den Tag als Zweiter, wird aber wissen, dass er im GMOTO Enduro Test zu früh zu viel Zeit auf Elgari verloren hat. Leo Joyon vom Triumph Factory Racing Team fuhr ein starkes Rennen und sicherte sich den dritten Platz auf dem Podium. Dank zweier Siege im EXPOTRADE Cross Test lag der Franzose im Ziel nur sechs Sekunden hinter Dagna.

Der Australier Will Dennett (Johansson MPE Triumph) fuhr eine gute Leistung und belegte den vierten Platz, der Franzose Diego Haution (Beta) komplettierte die Top Fünf.

 

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Cagnoni und Pasquato kämpfen um den Sieg in der Putoline Oil Jugendklasse.

In der Putoline Oil Youth Enduro-Klasse feierte Riccardo Pasquato vom Fantic Factory Racing Team seinen zweiten Saisonsieg und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Nachdem er am ersten Tag Zweiter geworden war, präsentierte sich der Italiener vom Beginn des zweiten Tages an in Topform.

Nachdem er die ersten beiden Runden hinter dem Führenden Simone Cagnoni vom Team KTM Pro Racing Sport gelegen hatte, konnte Pasquato die beiden letzten Wertungsprüfungen des Tages für sich entscheiden und mit sechs Sekunden Vorsprung gewinnen. Cagnoni hingegen hatte den Sieg beinahe schon in der Tasche, verpasste ihn aber im letzten Moment.

Nach seinem Sieg am ersten Tag konnte Pietro Scardina vom Team TM MOTO Costa Ligure seine Leistung am zweiten Tag nicht wiederholen. Er blieb den ganzen Tag über im Schatten der beiden Führenden und musste sich schließlich mit dem dritten Platz begnügen.

Yago Dominguez vom Team WP Eric Ague beendete seinen Heim-Grand-Prix mit dem vierten Platz, während Valentin Mersin vom Team Fantic Factory Racing die Top Fünf komplettierte.

Die Paulo Duarte FIM EnduroGP Weltmeisterschaft wird mit dem dritten Lauf in Vierumäki, Salpausselkä, Finnland, vom 22. bis 24. Mai fortgesetzt.

 

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Josep Garcia (KTM): „Es war ein perfektes Wochenende mit Siegen an beiden Tagen in der EnduroGP und Enduro1. Heute hatte ich im Enduro-Test das Gefühl, den anderen einen Schritt voraus zu sein, und konnte mir dadurch den Rest der Runde gut erarbeiten. Ich habe mich auf dem Motorrad pudelwohl gefühlt. Vielen Dank an alle Fans hier in Oliana für ihre Unterstützung und ihren Jubel.“

Rosie Rowett (RIEJU): „Es war ein gutes Wochenende und es ist so schön, wieder zu gewinnen. Gestern hatte ich ein paar Stürze zu viel, die mich den Sieg gekostet haben, aber heute habe ich das Ruder herumgerissen. Ich bin wirklich zufrieden damit.“

Alberto Elgari (TM MOTO): „Es war definitiv ein guter und solider Tag. Ich bin heute fehlerfrei gefahren. Meine Geschwindigkeit bei den Wertungsprüfungen war gut, und der heutige Sieg, der die Führung in der Gesamtwertung sichert, ist fantastisch. Vielen Dank an mein Team und meine Familie für die Unterstützung.“

Riccardo Pasquato (Fantic): „Heute lief es sehr gut, ohne Stürze oder Fehler. Ich konnte den ganzen Tag um die drei schnellsten Zeiten kämpfen, was letztendlich den Unterschied ausgemacht hat. Der Sieg und die damit verbundene Führung in der Meisterschaft sind perfekt vor dem GP von Finnland.“

Ergebnisse des Polisport GP von Spanien: www.endurogp.com/2026-results/

Link: https://www.endurogp.com/

2026 Paulo Duarte FIM EnduroGP World Championship
Round 1: GP of Italy – Custonaci, Sicily – 10-12 April
Round 2: GP of Spain – Oliana – 1-3 May
Round 3: GP of Finland – Vierumäki, Salpausselkä – 22-24 May
Round 4: GP of Portugal – Fafe – 12-14 June
Round 5: GP of Portugal II – Fafe – 19-21 June
Round 6: GP of France – Saint-Agrève – 17-19 July
Round 7: GP of Wales – Rhayader – 7-9 August

2026 Expotrade FIM Women's Enduro World Championship
Round 1: GP of Italy – Custonaci, Sicily – 10-12 April
Round 2: GP of Spain – Oliana – 1-3 May
Round 3: GP of Portugal – Fafe – 12-14 June
Round 4: GP of Portugal II – Fafe – 19-21 June
Round 5: GP of Wales – Rhayader – 7-9 August

 

 

PA: Prime Stadium - Eventos (Übersetzung)

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33. Neumarkter Classic Enduro Wertungsfahrt – Motorsport mit Geschichte und Charakter

Neumarkt in der Steiermark wurde am vergangenen Wochenende einmal mehr zum Treffpunkt der Classic Enduro Szene. Bei der 33. Neumarkter Wertungsfahrt, organisiert vom Verein ESA – Enduro Senioren Austria, gingen 197 Teilnehmer an den Start und verwandelten die Region rund um den Ortsteil See in eine Bühne für echten, unverfälschten Endurosport.

Was diese Veranstaltung besonders macht, ist die Kombination aus technischer Präzision, fahrerischem Können und der Leidenschaft für klassische Motorräder. Maschinen aus vergangenen Jahrzehnten, gefahren mit Erfahrung, Gefühl und Respekt vor der Technik – genau das ist der Spirit, der diese Wertungsfahrt seit Jahren prägt.

Die Teilnehmer hatten einen anspruchsvollen Rundkurs von knapp 60 Kilometern zu bewältigen, der pro Renntag zweimal gefahren werden musste. Lediglich rund 4 Kilometer Asphalt unterbrachen das sonst naturbelassene Terrain, das sich durch die wunderschöne Landschaft rund um Neumarkt zog. Pro Runde standen zudem zwei Sonderprüfungen auf dem Programm, in denen es auf jede Sekunde ankam.

Ein Mann stand dabei besonders im Fokus: Berni Walzer. Als Teamchef des Walzer Racing Teams und gleichzeitig Obmann des veranstaltenden Vereins trug er nicht nur organisatorisch die Verantwortung für ein reibungsloses Event, sondern stellte sich auch selbst der sportlichen Herausforderung in der Y1 Klasse.

Der Samstag war für Walzer alles andere als einfach. Gezeichnet von intensiven Vorbereitungsarbeiten und entsprechend müde, musste er sich zunächst in den Rennrhythmus kämpfen. Doch genau hier zeigte sich die Klasse und Erfahrung eines echten Enduro-Veteranen: Mit kontrollierter Fahrweise und taktischem Geschick sicherte er sich dennoch den Tagessieg in seiner Klasse.

Am Sonntag lief es dann dafür wie am Schnürchen! Etwas ausgeruhter, fokussiert und mit klarem Ziel vor Augen dominierte Walzer das Geschehen nach Belieben. Auf seiner KTM setzte er in sämtlichen Sonderprüfungen die Bestzeit und konnte sich damit nicht nur den Klassensieg sichern, sondern auch alle Sonderprüfungen OVERALL für sich entscheiden – eine Leistung, die den Stellenwert dieses Erfolgs eindrucksvoll unterstreicht.

Neben den sportlichen Highlights überzeugte die Veranstaltung auch organisatorisch auf ganzer Linie.

Die Infrastruktur rund um Fahrerlager, Anmeldung und Startbereich präsentierte sich auf hohem Niveau, das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und trug zusätzlich zur perfekten Atmosphäre bei. Die Vielfalt der Klassen – von 65+ bis Y3 – spiegelte die Breite und Tiefe der Classic Enduro Szene wider.

Hier treffen Generationen aufeinander, verbunden durch die gemeinsame Leidenschaft für den Sport und die Technik vergangener Tage.

Classic Enduro ist mehr als nur Motorsport.

Es ist ein Stück gelebte Geschichte, geprägt von Mechanik, Handwerk und fahrerischem Feingefühl. Wer hier erfolgreich sein will, braucht nicht nur Geschwindigkeit, sondern vor allem Verständnis für das Material und die Fähigkeit, unter wechselnden Bedingungen konstant zu performen. Zum Abschluss richtete Veranstalter und Fahrer Berni Walzer noch persönliche Worte an Teilnehmer und Besucher:

„Liebe Klassik Enduro Freunde, die 33. Neumarkter Wertungsfahrt 2026 ist Geschichte. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Besuchern für ihr zahlreiches Kommen. Wir hoffen, ihr habt diese Veranstaltung genossen und werdet die Tage in der Urlaubsregion Neumarkt – Mühlen in bester Erinnerung behalten. Wir freuen uns, euch bei unseren nächsten Veranstaltungen wieder begrüßen zu dürfen.“

Ein Wochenende, das einmal mehr gezeigt hat: Classic Enduro lebt – und das stärker denn je.

 

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PA: Team Walzer, Fotos by Classic Enduro Friends

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Heuer im Herbst gibt es wieder eine Weinzierl Trophy! Stattfinden wird das Spektakel am 3. Oktober 2026 ab 13:00 Uhr. Der Verein feierte in diesem Rahmen auch ein 10-Jahres Jubiläum mit Live Musik und Kulinarischen Schmankerln...

Alle Infos zum Event auf: www.endurosportperg.at/

WT 26 Zeitplan

Samstag, 3.10.2026
10:00-12:00 Uhr Administrative Abnahme
12:45 Uhr Fahrerbesprechung
Im Anschluss selbständige Besichtigungsrunde
13:40 Uhr Startaufstellung
14:00 Uhr Start 2-Stunden Race
16:00 Uhr Rennende
17:30 Uhr Siegerehrung im Stadl
Danach 10 Jahre ESP Party

Klasseneinteilung

+ Ladies
+ Rookies bis Jahrgang 2010
+ Youngsters bis Jahrgang 2000
+ Hardliner ab Jahrgang 1999
+ Old Boys: ab Jahrgang 1986
+ Golden League Ü50 ab Jahrgang 1975
+ ESP – Intern

Alle Infos auf der Website des Vereins.

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Quellen: Enduro Sport Perg

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Starke Leistung des X-GRIP Racing Teams beim Extreme XL Lagares

Das berüchtigte Extreme XL Lagares in Portugal war Schauplatz der zweiten Runde der 2026 FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft und präsentierte ein neues Rennformat, bei dem an allen drei Veranstaltungstagen Punkte vergeben wurden – was die Spannung zusätzlich erhöhte.

Das X-GRIP Racing Team, vertreten durch die Brüder Ashton und Mitch Brightmore, zeigte von Beginn an eine starke Leistung. Den Auftakt bildete die „Endurocode Stage“, ein 60 km langes Zeitrennen mit 13 Checkpoints. Beide Fahrer gingen die Etappe taktisch klug an und vermieden unnötige Risiken, um Kräfte für die folgenden Renntage zu sparen. Mitch belegte Rang 8, während Ashton die 14. schnellste Zeit erzielte.

Das „Extreme Penafiel Race“ am Samstag stellte mit 120 km eine äußerst anspruchsvolle Prüfung dar und bot packende Zweikämpfe. Mitch kämpfte über weite Strecken um die Podestplätze und beendete das Rennen schließlich auf Rang 5, womit er wichtige Meisterschaftspunkte sammeln konnte. Ashton belegte Gesamtrang 13 und sicherte sich damit gleichzeitig Platz 2 in der Juniorenwertung sowie 9 zusätzliche Punkte.

Den Abschluss bildete am Sonntag das Finalrennen auf einer extrem anspruchsvollen 5-km-Runde, die über zwei Stunden plus eine zusätzliche Runde so oft wie möglich absolviert werden musste. Beide Fahrer überzeugten mit konstant starken Leistungen und bewegten sich durchgehend innerhalb der Top 7. Ashton lieferte sich ein langes Duell um Rang 6 und behauptete sich zugleich in der Juniorenklasse. Mitch lag auf Rang 2 und konnte den Führenden zeitweise einholen und unter Druck setzen.

Nach neun gefahrenen Runden und fast zweieinhalb Stunden Renndauer belegte Ashton bei seiner Premiere beim Extreme XL Lagares den 7. Gesamtrang sowie Platz 2 in der Juniorenwertung und verteidigte damit seine Führung in der Junioren-Weltmeisterschaft nach zwei Rennen. Mitch zeigte eine herausragende Leistung und sicherte sich den 2. Gesamtrang, wobei er dem mehrfachen Weltmeister Manuel Lettenbichler über weite Strecken dicht folgen konnte.

Beide Fahrer zeigten sich im Ziel zufrieden:

„Das Ergebnis ist in Ordnung. Auch wenn ich ein paar Punkte verloren habe, konnte ich die Führung in der Juniorenwertung der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft verteidigen. Das Material und der Support des X-GRIP Racing Teams waren wieder einmal auf höchstem Niveau“, so Ashton Brightmore.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner GASGAS und konnte mein bestes Fahren zeigen – die unzähligen Fans entlang der Strecke waren einfach unglaublich!“, ergänzte Mitch Brightmore.

Für das X-GRIP Racing Team geht es nun in der 2026 FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft vom 18. bis 20. Juni in den USA mit dem nächsten Rennen, dem Silver Kings Hard Enduro, weiter.

 

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Dieter Rudolf holt starken zweiten Platz bei der Premiere des Hells Ride 2026

In ganz neuem Format präsentierte sich der Hells Ride 2026 in Kärnten, wo Dieter Rudolf vom X-GRIP Racing Team an den Start ging.

Beim neuen Hard Enduro Einzelevent bot der Veranstalter den Teilnehmern die Möglichkeit, aus verschieden Loops mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad entlang ihrer Runde zu wählen. Je nach Schwierigkeitsgrad gab es für das Durchfahren der Loops Punkte.

Zu absolvieren gab es, bei 3 ½ Stunden maximaler Fahrzeit, 4 Runden. Gewertet wurde schließlich nach der schnellsten Fahrzeit, kombiniert mit der Höhe der gesammelten Punkten.

Los ging es jedoch mit dem Qualifying, welches auf einem anderen, technisch anspruchsvollen Rundkurs gegen die Stoppuhr über die Bühne ging.

Von den 2 Versuchen jedes Fahrers wurde die schnellere Zeit für die Startaufstellung heran gezogen.
Denkbar knapp musste sich Didi nach seinen beiden Versuchen mit Rang 2 begnügen, was dennoch eine sehr gute Ausgangsposition für den Hauptbewerb bedeutete.

Dem erfahrenen GASGAS Piloten gelang es dann im Finale sogar direkt vom Start weg in Führung zu gehen.

Didi wählte noch in der ersten Runde eine etwas langsamere Spur bei einer Auffahrt und verlor dadurch seine Führung. Den Rest der Runde absolvierte der X-GRIP Racing Team Pilot fast fehlerfrei.
Er blieb jedoch bis zur letzten Runde seiner Spur treu und konnte somit nicht wieder auf den Führenden aufschließen.

Im letzten Umlauf nahm der Niederösterreicher dann eine andere Linie und war auf Anhieb schneller, er konnte jedoch den späteren Sieger nicht mehr gefährden.

Ungefährdet brachte Didi bei der Premiere der Veranstaltung letztendlich Rang 2 ins Ziel und wurde vom X-GRIP Racing Team empfangen.

Der Hells Ride war eine gelungene Veranstaltung, die Hard Enduro Elemente dienten auf jeden Fall als Vorbereitung auf das bald folgende Erzbergrodeo 2026.

 

PA: BADX Gmbh, Fotos: @RadioPaddock, Hells Ride

  • Die Enduro4Kids Saison 2026 ist eröffnet!
  • Neu bei AUNER: 100% Performance. 100% Style
  • Wings for Life World Run am 10.Mai!
  • Team X-Grip bei Runde 1 der Enduro EM:
  • Team Walzer bei Enduro EM und Crosscountry Kärnten:
  • Bericht zur Premiere des Hell´s Ride im Metnitztal:
  • Anspruchsvoller Saisonauftakt des ECHT Endurocup in Polen!
  • Michael Walkner dominiert "Hellsride Hard Enduro" in Kärnten!
  • Spendenaufruf für Felix Bähker nach Unfall bei Hard Enduro WM!
  • HEWC: Lettenbichler gewinnt Extreme XL Lagares!

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