Möderbrugg 2017, ein voller Erfolg: Der ÖM Lauf am vergangenen Wochenende war ein voller Erfolg. 16 Grundbesitzer, allen voran Franz Tiefengruber zeichnen sich verantwortlich für die einzigartige Strecke, die knapp 500 Teilnehmer ins Pölstal lockte. Am Samstag pünktlich um 11 Uhr zum Start der Klassen E1, E2 und Senior füllten sich die Zuseher Räume bei der Schottergrube der Firma Erdbau Hölzl in Möderbrugg...

Das Startsignal, eine Hupe vom LKW des Hausherrn Marco Hölzl, ertönte und die Meute donnerte los in die Arena wo eine Vielzahl von künstlichen Hindernissen, gleich mal die Spreu vom Weizen trennen sollten. Baggerraupen, LKW Reifen, ein Steinfeld und sogar eine Überfahrt über zwei LKW´s warteten auf die Akteure. In der Startrunde wurde der Endurocross Parcours noch ausgelassen, um hier einer gröberen Staubildung vorzubeugen. Doch ab der ersten Runde begann das Grübeln, -sollte man die schnellere aber schwierige Spur nehmen, oder doch auf Nummer sichergehen und die Chickenline wählen!
Den Zusehern hat es auf jeden Fall gefallen…:-) Nach zwei extrem harten Stunden erreichten die Schnellsten auf Grund des riesigen Geländes gerade mal 5 Runden und folgende Sieger standen fest: Klasse E1: 1. Patrick Glettler 2. Martin Müller 3. Rüdiger Wolfgruber Als bester Lokal Matador konnte Martin Hirner (OLRT) als 7. über die Ziellinie gehen.
Klasse E2: 1. Anton Edlinger 2. Harry Schwab 3. Markus Assmair
Klasse Senior: 1. Andreas Obereder 2. Ernst Gutensohn 3. Volker Pertl
TV-Bericht ORF Steiermark:
Um 14. 00 Uhr als dann die Profis ihr Bikes an die Startlinie schoben, war die Zuseher Arena zum Bersten voll. Auch am zweiten Zuschauerpunkt bei der Familie Leban im Nestlgraben, herrschte Volksfeststimmung, als die Stars des österreichischen Enduro Sports über den Steilhang folgen. Hier konnte man aber auch viele gewaltige Abflüge der weniger versierten Teilnehmer hautnah mitverfolgen. Nun zum Lauf der Profis: Bereits in der ersten Runde konnte der Södinger Patrick Neisser das Tempo vorgeben und führte das Feld eine Runde an. Nach einigen Hin und Her konnte er jedoch den Speed von 3- Fach Staatsmeister Benni Schöpf nicht halten und musste den Tiroler ziehen lassen.
Gegen Mitte des Rennens konnte auch noch der sehr stark fahrende Slowake Thomas Hostinsky an Neisser vorbeigehen. In dieser Reihung preschten die Protagonisten dann auch über die Ziellinie! Den 4. Platz konnte der Oberösterreicher Walter Feichtinger vor Matthias Wibmer aus Osttirol einfahren. Mit der starken Leistung von Hostinsky, konnte selbiger auch die Führung in der Staatsmeisterschaft übernehmen.
Endstand in der Klasse Junior: Maurice Egger aus Oberwölz zeigte mit seinen 15 Jahren!!! eine Glanzvorstellung. In souveräner Manier konnte er die mit über 50 Mann besetzte Klasse für sich entscheiden. Tobias Auer aus Unzmarkt, zeigte eine solide Leistung und konnte mit seinem 2. Rang in Möderbrugg den Rückstand im Gesamtklassement auf den Führenden Marvin Harrer verkürzen. Dritter wurde Alexander Neuhold.
TV-Bericht ORF Sport:
Klasse E3: Der Localhero Marco Hubmann zeigte bei den „dicken Brummern“ wo´s lang geht und fuhr alle in Grund und Boden. Nach seiner Verletzungspause meldete sich Marco ganz stark zurück und zeigte der Konkurrenz, dass mit Ihm immer zu rechnen ist! Zweiter wurde Rene Pfatschbacher (MSC Liesingtal) vor Lukas Gomig aus Vorarlberg.
Es war ein Endurofest der Extraklasse, wo Fahrer wie auch Zuseher bei einer einzigartigen Kulisse voll auf Ihre Kosten gekommen sind.

Am Sonntag stand noch die Team- und Kid´s –Trophy am Programm:
Nach den nächtlichen Regenfällen wurden einige Streckenteile fast unfahrbar. Nach ein paar Adaptierungen stellten sich dann 36 Teams der Herausforderung. Vom Start gab es einen heißen Kampf zwischen den Team Zweirad Lenz und KTM Team Walzer. Gegen Rennmitte konnten sich dann die beiden Altmeister Daniel Stocker (RT- Zweirad Lenz) und Markus Tischart von einem über sich hinauswachsenden Maurice Egger und Florian Mednitzer (KTM Walzer) absetzten und das Rennen für sich entscheiden. Der hervorragende dritte Platz ging an die Paarung Tobias Auer(Unzmarkt) und Thomas Rinner aus Möderbrugg. Sie starteten unter den Namen „OLRT Power Team“!
Um 14.00 Uhr pilgerten abermals zahlreiche Zuseher in Richtung Schottergrube der Familie Hölzl, als die Kinder Ihre Show zeigten. Nach je 2 Läufen auf verkürzter Strecke direkt vor den Augen der Fans standen folgende Sieger fest:
Klasse Bambini: 1. Tom Resch 2. Sebastian Schitter 3. Lorenz Herbst Mit seinem 4. Platz in Möderbrugg konnte sich Fabian Bachler zwischenzeitlich den 3. Platz in der Jahreswertung sichern.
Klasse Kinder: 1. Moritz Wendner 2. Jana Schal 3. Christoph Gruber
Klasse Jugend: Mit sensationellen Speed stampfte mit Florian Leban vom MSC Pölstal ein weiterer Lokalmatador die Konkurrenz mächtig ein. Mit zwei klaren Laufsiegen zeigte er wie man mit einer 85 ccm KTM über die zahlreichen Sprünge geht, -er wird noch ganz ein Großer!!! Nach harten Zweikämpfen konnte Klaus Bischof Junior (IBI Racing Team) den 2. Rang vor dem Sohn des Hausherrn Luca Hölzl (Erdbau Rinner Racing Team) einfahren. Noch einmal füllte sich das Festzelt, als die kleinsten bei der Siegerehrung Ihre Preise entgegennahmen.

Es war mit Sicherheit das beste Rennen in der Geschichte der Enduro- Trophy sagt Rennleiter Peter Bachler und, möchte sich auf diesem Wege noch mal bei allen Grundbesitzern für Ihre Toleranz, bei Franz Tiefengruber, Christian Pfandl (Obmann vom MSC Pölstal) und allen freiwilligen Helfern für Ihren unermüdlichen Einsatz auf das aller herzlichste bedanken!!
Der nächste und letzte Lauf der Enduro- Trophy &. Staatsmeisterschaft findet am 23. und 24. September in St. Georgen ob Judenburg statt, -wir sehen uns :-)!!!
Link: www.enduro-trophy.at
Quellen: P. Bachler
Kaum ist das Erzbergrodeo XX3 vorbei, gibt es auch schon die News für die nächste Ausgabe am "Eisernen Giganten". Vom 31.Mai bis 03.Juni 2018 soll es wieder 4 Tage voller Action am Erzberg geben. Wer 2018 dabei sein will wird sich auch im nächsten Jahr bereits im Vorfeld um das Anmeldedatum kümmern müssen, denn nur der "frühe Vogel" darf auf den Berg - Das Erzbergrodeo wird sicher wieder in kurzer Zeit ausverkauft sein! Alle Informationen zum Erbergrodeo wie immer auf www.erzbergrodeo.at
Quelle: FB Erzbergrodeo
Karl Pechhacker: "Nach einer hoffentlich entspannten Anreise erwarten wir dich im Home of Enduro „Pramlehen“ Dort wird dir vom Frühstück bis zum Abend alles Kulinarische geboten, sodass du dich voll auf dein Hobby (Enduro) konzentrieren kannst. Wo schon so mancher Enduro Superstar trainiert hat, ist einmal im Jahr“ Tag der offenen Tür“ für Jedermann...
Neu und sicher ein toller Publikumsmagnet ist das für Freitag angesetzte „Enduro Cross“. Ein Mix aus MC – und Enduro mit ein paar g´schmackigen künstlichen Hindernissen wird der Sieger mittels KO-System ermittelt. Der am Freitag gefahrene Prolog ist die Startaufstellung für das Rennen und wird in 10 Startreihen mit je 25- 30 Fahrern erfolgen. Gestartet wird jede Startreihe im Leerlauf die große Wiese hinunter bis zur Linie Kick on! Erst dort dürfen die Motoren heulen.
Auf geht´s in die erste Runde!
Je nach Wetterlage 10 bis 15 km gut gekennzeichnete Enduro Passagen. Verfeinert wird die Runde mit 3 schweren Streckenpassagen welche durchaus zu bewältigen sind, aber bei manchen ein zeitliches Problem darstellen könnte. Bei der Aufgabenstellung: 3 Runden in 5 Stunden, wird der eine oder andere Endurist zu körperlichen Höchstleistungen gezwungen. Die erste schwere Passage trägt den Namen „Gockel Pfad“(Single-trail mit anschließendem Bachbett, Gesamtlänge etwa 2,5 km). Ein anderer Abschnitt heißt „Nutella“, und wie im Namen angedeutet hat die Erde dort eine schokoladige Farbe und eine cremige Konsistenz. Das 2. Schwere Streckenelement nennt sich „Lars Like“ und ist die längste und schwierigste Passage mit allen Enduro-Technischen Schmankerl. Der berühmten „Römerweg“ , der in den letzten Jahren eine schwere Passage war, ist heuer für Alle in der Runde.(Wurde mit dem Bagger saniert). Unmittelbar nach dem „Römerweg“ geht´s in die 3. Schwere Passage: „Graham´s forest“. Wie der Name schon verrät eine Passage die Enduro Neulinge eher meiden sollten.
Zurück im Ziel erwartet dich eine flüssige Sonderprüfung mit einer Durchschnittszeit von etwa 12 Minuten.
Dieses Jahr ist die Sonderprüfung etwas länger, und es wird eine Siegerzeit um die 7 Minuten erwartet. Das für mich erfreulichste ist, das es seit 3 Jahren heuer wieder eine „Bike- Trial Show“ mit Tom Pechhacker geben wird. Er ist mittlerweile in dieser Disziplin an der Weltspitze angelangt, und wird uns eine Lehrstunde in Sachen Gleichgewichtsgefühl und Sprungkraft geben. (Eintritt frei). Da unsere Veranstaltung mitten in der Urlaubszeit ist, präsentiert sich „Pramlehen“ familienfreundlich mit einer Kinderstrecke die kostenlos befahren werden kann. ( Nur bis 80 ccm Mopeten ) Für Euer Wohlbefinden sorgt in gewohnter Weise"
Familie Pechhacker und Team Unser Motto: „Ob Sonnenschein oder Regen, in Pramlehen wird immer Gas gegeben! „
Link: http://www.endurocup.at/
Text und Fotos: Pechhacker
Für Kurzentschlossene: Von 12. bis 13. August 2017 findet die 2. Ausgabe des Kings Path Enduro in Tomislavgrad/Bosnien statt. Der Veranstalter verspricht ein einzigartiges Gelände und es soll insgesamt 4 verschiedene Schwierigkeitsklassen bzw. FahrerInnenklassen geben. Informationen gibt es derzeit leider noch immer nur auf einer Facebook-Site:
Zur Facebook Seite https://www.facebook.com/enduroklubgaas/
Anreise planen: https://goo.gl/maps/VUPDHndKLvR2
Infofolder: Veranstalter
Der erste Offroad Tag bei den Romaniacs war in den verschiedenen Klassen sehr unterschiedlich. Die Veranstalter haben mit Regen gerechnet und deshalb die Strecke etwas entschärft. Die Gold Klasse hatte sehr viele eigene Loops und die Fahrer empfanden es als schwer. Insgesamt war die Siegerzeit knapp über 6 Stunden. Letztes Jahr waren es 8 Stunden....
Gewonnen hat übrigens Graham Jarvis. Lars Enöckl hat sich auf Platz 5 vorgearbeitet. Philipp Bertl ist jetzt gesamt 14. Die Silberklasse war bis zum Servicepoint ziemlich einfach. Danach wurde es etwas kerniger. Insgesamt hatten die meisten Fahrer aber wenig Probleme. Der Track der Bronzeklasse war wie immer. Schwerer hatte es die Iron-Klasse. Mit der späteren Startzeit kam jeder in den Regen. Die Ironklasse war definitiv schwerer als normal. Nur ca. 35 Fahrer schafften es ohne Strafzeit ins Ziel.
Lars Enöckl zu seinem 5. Platz: "Mir ging es heute ziemlich gut. Ich bin von Anfang an gut weggekommen und habe einen guten Rhythmus gefunden und wenig Fehler gemacht. Außerdem habe ich sehr gut navigiert. Eine super Platzierung. Ich freue mich schon auf die nächsten 3 Tage."

Philipp Bertl: "Ich fand die Strecke ziemlich lang. Ich habe aber relativ wenig Fehler gemacht und bin sauber ins Ziel gekommen. Es kommen noch 3 harte Tage. Mein Ziel ist weitgehend fehlerfrei bleiben und weiter nach vor zu kommen."
Silver Klasse: Benjamin Diesel hat es geschafft sich nach seinem verpatzten Prolog auf Platz 14 vorzuarbeiten. Ohne große Fehler. Er wirkt ziemlich fit. Mal schauen was da noch kommt.
Florian Kirchmayer hat sich auf Rang 30 vorgearbeitet. Er hatte einen ziemlich soliden Lauf und nur einige kleine Fehler. Zwischen Platz 20 und 30 ist nur 15 Minuten Unterschied. Wenn es fehlerfrei weitergeht könnte es noch weit nach vorne gehen.
Fast alle Österreicher schafften es ohne Strafzeit ins Ziel. Georg Hutter leider knapp nicht. Er fuhr gemeinsam mit Philip Seteram. Philip hatte einen Unfall und zog sich dabei Schnittverletzungen zu. Da beide miteinander fuhren wurde natürlich geholfen und Erste Hilfe geleistet. Philip konnte danach weiterfahren und kam ohne Strafzeit ins Ziel. Beim früher gestarteten Georg Hutter ging sich das leider ganz knapp nicht aus. Allerdings könnte es noch sein das ihm die Zeit für die Erste Hilfe angerechnet wird. Dann wäre er wieder ohne Strafzeit.

Die Zweizylinderprojekte:
Einen herben Rückschlag musste das KTM Team hinnehmen. Nachdem sich Chris Birch beim Einfahren für das Rennen schon am Montag verletzt hatte war nur mehr Cody Quinn am Start. Die Iron Klasse ist mit zunehmenden Regen immer schwerer geworden. Das dieses Adventure Gerät mit 200 kg auf der nassen Wiese ein ähnliches Bremsverhalten wie eine Dampflok bei voller Fahrt hat liegt auf der Hand. Genauso war es auch bei den Uphills. Das war dann doch etwas zu viel für die KTM Kupplung. Leider ging sich das reparieren nicht ohne Strafzeit aus. Morgen geht es trotzdem weiter. Momentan befindet er sich auf Platz 60
Deutlich besser geht es BMW. Gerhard Forster hatte eine unglaubliche Fahrt und befindet sich derzeit auf Platz 7. Man muss aber dazu sagen, dass die Zweizylinder BMW viel weiter von der Serie entfernt ist als die KTM. Da ist fast nichts mehr drauf. Trotzdem. Eine unglaubliche Leistung.

Offizielle Pressemitteilung:
Red Bull Romaniacs Prolog 2017 - Ein harter Tag im Wald. Jarvis in Höchstform, Birch, Young und Gomez sind raus. Nach dem üblichen Frühaufsteher Start um 6.30 Uhr ging es heute für die Teilnehmer der Red Bull Romaniacs 2017 zum ersten Mal ins rumänische Gelände. Der mit seinem Startplatz nicht sonderlich glückliche Jonny Walker ging zuerst auf die Strecke, gefolgt von Billy Bolt, Alfredo Gomez, Graham Jarvis und Manuel Lettenbichler. Alle Fahrer sind mit grossen Ambitionen nach Hermannstadt gekommen und standen dementsprechend unter Höchstspannung: Die schnellsten Zeiten wurden dann zuerst von Bolton und Jarvis hingelegt, die von den feuchten Verhältnissen im Wald und Sektionen wie “Viagra Fälle” extrem profitierten. Trotz dieser Top-Zeiten und der Tatsache, dass er der Erste im Ziel war, konnte sich Bolton wegen eines verpassten Checkpunkts nicht über ein gutes Ergebnis freuen.
Jarvis hingegen wandelte seine Top-Leistung in einen soliden Tagessieg um, war jedoch sichtlich perplex, Bolton vor sich im Finish vorzufinden. Aber ganz “Alter Hase” zuckte er nur mit den Schultern und meinte: “Ich schau mir die Ergebnisse später an, der Tag hatte es in sich, jetzt muss ich mich für morgen ausruhen.” Jonny Walker, auch hochmotiviert, das Rennen zu gewinnen, war phasenweise gemeinsam mit Jarvis unterwegs und beendete den Tag als Dritter. Beide schienen sich bereits auf das viertägige Duell einzustellen, um den Sieg dann unter sich auszumachen.
Unter denjenigen, die Ihnen diesen Sieg hätten streitig machen könnten, kam es heute zum Totalausfall: Sowohl Alfredo Gomez als auch Wade Young stürzten in den ersten Stunden des Tages und schieden aus. Alfredo Gomez ist in diesem Jahr in Höchstform angetreten, um seine erste Red Bull Romaniacs zu gewinnen und bewies beim Prolog Höchstform. Ein Sturz über einen Baumstumpf im Gras (wie Walker 2016) beendete sein Rennen und damit den Traum vom Sieg frühzeitig. Wade Young wurde eine extrem schwierige und riskante Abfahrt zum Verhängnis (“Der Felsen”), auf der er sich überschlug und verletzte. Beide Profis sind aufgestanden und noch über eine Stunde weitergefahren - mussten sich dann jedoch den Schmerzen beugen.
Mit den beiden Top-Kontrahenten für Jarvis und Walker aus dem Weg, eröffnet sich eine Gelegenheit für die nächste Riege, nachzurücken und ihren Platz auf dem Podium einzufordern. Genannt seien hier die “Jungen Wilden” Mario Roman (Tageszweiter) David Cyprian (Vierter), der immer präsente Lars Enöckl (Fünfter) und Enduro-Urgestein David Knight. David Knight hat sich als Red Bull Romanics Neuling heute erstaunlich gut geschlagen und den sechsten Platz belegt.
Einen, der die Red Bull Romaniacs in- und auswendig kennt und auch schon gewonnen hat, traf das Schicksal noch vor dem Rennen. Chris Birch, der die Rally auf einer Zweizylinder Reise-Enduro antreten wollte, verletzte sich bereits am Montag die Hand und konnte heute nicht starten. Zwei Dickschiffe gingen trotzdem auf Tour, eine KTM Adventure 1090 mit Cody Quinn als Fahrer und eine Touratech BMW mit Gerhard Forster. Quinn konnte anfangs noch gut mit Forster mithalten, musste sich dann aber seiner Erfahrung im feuchten rumänischen Wald geschlagen geben und sich intensiven Workouts widmen… Forster kam als siebter in der Iron Klasse ins Ziel, Quinn konnte den Tag nicht beenden. Beide gehen morgen wieder an den Start.
Allen Fahrern weiterhin viel Glück im rumänischen Wald!
Ergebnisse: http://www.redbullromaniacs.com/results/results-2017/
Weitere Artikel:
Gomez gewinnt gemeinen Red Bull Romaniacs Prolog!
RedBullRomaniacs: Die Österreicher im Prolog!
Österreicher-Bericht und Fotos: Enduro-Austria, R.W.
Titelbild Prolog: PA, IG-Gatsch, RBR-PA: Volker Jacob
Gute Ausgangsposition für die Österreicher! Der RBR Prolog zählt ja schon von Haus aus zu den härtesten Events, die sich ein Endurofahrer antun kann. Heuer kam auch noch Regen dazu. In der Qualifikation herrschte aber noch bestes Wetter und Philipp Bertl konnte sich als 9. sogar vor dem Werksfahrer Mario Roman platzieren. Lars wurde 18.

Bild: Philipp Bertl mit Schwung aus der Steinpassage
Im Finale hat sich die Strecke dann sehr verschlechtert. Während des Laufes der Bronze Klasse setzte ein heftiger Regenschauer ein und machte die Prologstrecke für Hobbyfahrer fast unfahrbar. Bis zum Lauf der Gold Klasse ist das nicht mehr getrocknet. Im Finallauf haben sich Philipp und Lars wacker geschlagen und sich eine gute Ausgangsposition geschaffen. Philipp hat sich zwischendurch sogar nach vorne gekämpft und David Knight überholt. Auf dem kräftezehrenden Track haben sich bei ihm dann einige Fehler eingeschlichen und letztendlich wurde er 13.
Philipp Bertl zum Finale: Der Finallauf heuer war unglaublich schwer. Ich war am Limit. Auf der nassen Strecke hatte ich immense Probleme das Vorderrad anzuheben weil ich auf den nassen Asphalt und Reifen einfach nicht genug Grip aufbauen konnte. Mit dem 13. Platz habe ich aber eine super Ausgangsposition für das eigentliche Rennen.

Bild: Georg Hutter lässt sich feiern ;-)
Lars Enöckl: Heute war es unglaublich kräftezehrend. Ich hatte sehr zu kämpfen. Zum Schluss hatte ich so harte Unterarme das ich die Kupplung kaum mehr ziehen konnte.Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden, aber was sind schon die paar Minuten. Morgen geht es über 8 Stunden. Da schaut es wieder ganz anders aus.

Bild: Benjamin Diesel in der Steinhölle
Silber-Klasse: Etwas überraschend, aber Manfred Kargl hat es mit einer sehr überlegten Fahrt ohne große Fehler auf Platz 30 geschafft. Das Finale hat er dann ausgelassen. Ein guter Plan. Weit nach vorne wärs vermutlich nicht mehr gegangen und hätte nur Kräfte gekostet. So hat er auch eine perfekte Ausgangsposition für morgen.
Markus Fasching wurde 43. Die anderen Österreich haben sich im der Mitte des Feldes platziert.
In der Bronze Klasse kam kein Österreicher ins Finale.
Infos und Ergebnisse auf http://www.redbullromaniacs.com

Bild: David Seteram
Bericht und Fotos: Enduro-Austria, Rüdiger Wolfgruber/Willi Stocker
Die Veranstalter Crew der Enduro Trophy hat nicht zu viel versprochen. Die längste Enduro-Runde der Trophy sollte es werden. Geworden ist es ein Rennen, dass sich mit den besten Veranstaltungen Österreichs locker matchen kann. Nur, die abwechslungsreiche Strecke in Möderbrugg ist mit 22 Minuten Rundenzeit dann nochmal um einiges länger. Der Sieger der Profiklasse brauchte in seiner besten Runde knapp 22 Minuten, die Hobbyfahrer im Schnitt rund 8 Minuten länger...

Nicht für jedermann: Obwohl sich die Endurorunde in bester Verfassung präsentierte, muss man sagen, dass jetzt mitten in der Saison ein gewisses Basisniveau verlangt wird. Natürlich wird versucht die Strecke mit Chicken Lines für alle fahrbar zu machen. Letztendlich blieben aber einige Auf- und Abfahrten, die zusammen mit der konditionsraubenden Strecke zum ultimativen Hindernis wurden. Es gab sogar einige Fahrer, die nach der Trainingsrunde kurzfristig eine Neubeurteilung ihrer Rennteilnahme durchführten. Für fast alle war es aber das perfekte Rennen.

Die Strecke: Von der Charakteristik her kann man die Strecke in Möderbrugg als klassische Endurostrecke sehen. Weit weg von Extrem-Enduro. Es wäre weit gefehlt zu sagen, dass die Strecke motocrosslastig wäre, obwohl man dort im finsteren Wald doch auf eine MX-Strecke stößt. In diesen Fall ist das eine willkommenen Abwechslung. Neben den durchaus „knackigen“ Auf- und Abfahrten gab es zwei Stellen, wo der 5. Gang den Weg in den Begrenzer fand. Die Benutzung des 6. Ganges blieb den Teilnehmern dann doch verwehrt. Um apokalyptische Geschwindigkeiten zu vermeiden wurden einige künstliche Schikanen eingebaut.

Last but not least gab es noch einen Endurocrossparcours zu bewältigen. Man musste nicht!Es gab auch eine endlose Chicken Line. Beim Endurocrossteil wurden keine halben Sachen gemacht. Es waren mächtige Baggerreifen zu überfahren. Das Steinfeld war dafür human. Mit der Steilkurve, der Doppelsprung Welle und den Jumps war es jedes mal ein Vergnügen, bei den begeisterten Zuschauern vorbeizufahren.
Das Rennen: Möderbrugg war Austragungsort der Enduro-Staatsmeisterschaft.
Wie immer durften die Meister des Endurosports erst am Nachmittag auf der zuvor ausgefahrenen Strecke antreten. Das hinderte die besten Enduristen aber nicht daran, den Top 3 aller anderen Klassen gleich mal 4 Minuten pro Runde abzunehmen. Eine Ewigkeit! Die Pros haben bald nach dem Start ihre Reihenfolge gefunden und Patrick Neisser versuchte von Anfang an das Tempo vorzugeben. Nach und nach wurde der Druck von Staatsmeister Bernhard Schöpf aber immer größer.

Der Enduro EM-Fahrer versuchte mehrmals mit der Brechstange in Führung zu gehen. Beim 3. Versuch musste Neisser ihn dann ziehen lassen. Bernhard Schöpf Sieg war letztendlich klar. In der 2. Rennhälfte hat sich auch noch Tom Hostinsky auf Platz 2 vorgearbeitet. Beachtlich! Er hat mit seiner 2-Takt einen derartig unspektakulären Fahrstil und landet immer in den Top 3. Die Meisterschaft bleibt somit spannend. Hostinsky hat in Möderbrugg die Führung übernommen. Er führt jetzt ganz knapp vor Michael Feichtinger. Wir sind gespannt, wie die Meisterschaft endet. Es ist nur mehr ein Rennen offen und die Charakteristik vom Track in Sankt Georgen spricht eher für Hostinsky.
Sieger Bernhard Schöpf im Interview: Nach meinen richtig schlechten Start konnte ich recht schnell nach vor fahren. Danach hatte ich einen spannenden Zweikampf mit Patrick Neisser. Ich habe mehrmals mit der Brechstange probiert, die Führung zu übernehmen. Nach einigen Positionswechseln habe ich mich dann durchgesetzt. Danach habe ich keinen Fehler mehr gemacht und souverän gewonnen. Die Strecke ist gemeinsam mit Sankt Georgen sicher die Beste in der Enduro Staatsmeisterschaft. Von der Länge ist sie sowieso unvergleichlich.
Für die Veranstalter des Enduro Rennens in Möderbrugg hat sich der gewaltige Aufwand in jedem Fall gelohnt. Bei der rekordverdächtigen Zahl an Startern sah man jedoch nur zufriedene Gesichter. Den zahlreichen Zuschauern wurde einiges geboten. Top-Stimmung am Streckenrand. Beim Bauernhof am Fuße des Steilhangs war Volksfeststimmung!
Zusammenfassend muss man sagen: Aus Fahrersicht sicher eines der allerbesten Rennen in Österreich. Danke an die Veranstalter und die vielen Grundbesitzer, die das ermöglicht haben.
Bericht: Enduro-Austria, R.W., Fotos: (c) Franz Luder www.only-dirt.at
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