
TEAM SILBER RACE 12 – Otočac Kroatien - X-GRIP Racing Team feiert dominanten Sieg in Otočac
Im kroatischen Otočac fand vergangenes Wochenende ein weiteres intensives Enduro-Meeting beim Team Silber Enduro statt. Für das X-GRIP GASGAS Racing Team ging diesmal Dieter Rudolf an den Start, der das Gelände bereits von einem früheren Rennen vor einigen Jahren bestens kannte.
Bereits vor Rennbeginn war klar, dass die Bedingungen alles andere als einfach werden würden. Durch Regenfälle in den Tagen zuvor verwandelte sich der lehmige Untergrund in eine extrem rutschige Herausforderung.
Am Samstag stand ein Prolog mit einer rund 20 Kilometer langen Runde und zwei Wertungsläufen auf dem Programm. Das Veranstaltungsformat sorgte dabei für zusätzliche Spannung, denn anders als üblich starteten die Profi-Fahrer nicht zuerst, sondern erst ganz am Ende des Feldes.
Dieter musste sich dadurch bereits in den ersten Kilometern durch zahlreiche Fahrer kämpfen. Da die Strecke großteils aus engen Singletrails bestand, gestalteten sich die Überholmanöver äußerst schwierig.
Besonders anspruchsvoll wurde es gegen Ende der Runde, als eine künstlich eingebaute Auffahrt für massives Chaos sorgte. Zahlreiche Fahrer steckten gleichzeitig im Hindernis fest, wodurch sich Dieter regelrecht durch das Fahrerfeld kämpfen musste.
Trotz dieser schwierigen Bedingungen dominierte der X-GRIP GASGAS Racing Team Pilot den ersten Prolog-Lauf klar und sicherte sich mit rund eineinhalb Minuten Vorsprung die Bestzeit.
Im zweiten Lauf am Nachmittag verbesserten sich die Streckenbedingungen deutlich. Durch die vielen Fahrer trocknete die Strecke zunehmend auf und zusätzlich wurde die Startreihenfolge geändert, sodass die Profis diesmal als Erste ins Rennen gingen.

Dieter konnte früh freie Fahrt genießen und zeigte erneut eine starke Performance. Seine zweite Runde war über zehn Minuten schneller als im ersten Lauf und brachte ihm souverän den Gesamtsieg im Prolog sowie die ideale Ausgangsposition für das Hauptrennen am Sonntag.
Dank seiner Streckenkenntnis wusste Dieter bereits im Vorfeld, welche Schlüsselstellen ihn erwarten würden. Vor allem die ersten anspruchsvollen Checkpoints galten als entscheidend, bevor die Strecke in einen deutlich flüssigeren Cross-Country-ähnlichen Abschnitt überging.
Vom Start weg schlug der X-GRIP GASGAS Racing Team Pilot ein hohes Tempo an und konnte bereits früh eine deutliche Lücke auf seine Verfolger herausfahren.
Dieter kontrollierte das Rennen von der Spitze aus und blieb während der gesamten Fahrzeit unbehelligt. Nach knapp zweieinhalb Stunden Renndauer überquerte er mit mehr als 20 Minuten Vorsprung souverän als Sieger die Ziellinie.
Das Rennen in Otočac diente zugleich als perfektes Warm-up für das bevorstehende Erzbergrodeo 2026. Auch wenn die Strecke technisch nicht ganz an die Extreme des Erzbergs herankam, bot das Wochenende wertvolle Rennkilometer und optimale Vorbereitung unter Wettbewerbsbedingungen.
Das gesamte X-GRIP GASGAS Racing Team blickt nun voller Motivation auf das große Highlight der kommenden Woche – das Erzbergrodeo 2026.

ENDURO ÖM – Roots of Türnitz - X-GRIP GASGAS Racing Team glänzt erneut mit Podestplatzierung:
Im Herzen von Niederösterreich fanden auch 2026 wieder die Roots of Türnitz im Zuge der Österreichischen Enduro Staatsmeisterschaft 2026 statt. Der junge Steirer Valentino Hutter musste diesmal als Einzelkämpfer für das X-GRIP GASGAS Racing Team die Kohlen aus dem Feuer holen.
An den beiden Veranstaltungstagen wurde am Eröffnungstag die Qualifikation und an Tag 2 ein klassisches 2 Stunden Enduro ausgetragen.
Bereits bei den ersten gezeiteten Runde wurde klar, dass es an der Spitze des Feldes denkbar knapp zugehen würde, denn die Rundenzeiten der ersten 4 Piloten lagen bis auf etwas mehr als 2 Sekunden beieinander.
Mit dem 2. Rang in der Klasse ÖM Open sicherte sich Vale eine perfekte Ausgangsposition für das Hauptrennen.
Die 5,5 km lange Streckenführung wurde Jahr für Jahr gleich gefahren, dementsprechend war der Kurs schon sehr stark ausgefahren.
An zweiter Stelle gestartet, heftete sich der junge GASGAS Pilot sofort an das Hinterrad des ÖM- Führenden.
Vale konnte ihm während der ersten Runden gut folgen, beide setzten sich deutlich vom Rest des Feldes ab.
Dadurch die Strecke schon stark in Mitleidenschaft gezogen war, musste die Konzentration äußerst hoch gehalten werden und der Spielraum für einen fatalen Fahrfehler war äußerst gering.
Der X-GRIP GASGAS Racing Team Pilot entschied sich deshalb die anfangs sehr hohe Pace etwas zu drosseln und den zweiten Rang abzusichern.
Nach 2 Stunden Renndauer holte sich Vale mit etwas mehr als 1 Minute Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger erneut den erfreulichen zweiten Rang in der ÖM Open beim Meeting in Türnitz 2026!
Das gesamte X-GRIP GASGAS Racing Team ist natürlich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und blickt dem mit Spannung erwarteten Erzbergrodeo 2026 entgegen!
PA: BADX GmbH, Fotos Otocac @pivac010, Türnitz: @grenznic640

Update in der Listenführung des Hard Enduro World Ranking (HEWR)
Das Red Bull Erzbergrodeo steht vor der Tür und dies die Nationenwertung Österreich mit derzeitigem Stand: Bei den Österreichern führt Lorenz Steinkellner die Liste der Österreicher an.
(Stand 01.06.2026)
Hier die Top 10 Österreicher mit Gesamtrang und Punkten:
25 AUT Lorenz STEINKELLNER 525
31 AUT Maurice EGGER 500
73 AUT Lukas HOFER 276
77 AUT Jakob BLAZOVICH 269
77 AUT Valentino HUTTER 269
80 AUT Michael WALKNER 250
95 AUT Adrian LEHNER 216
101 AUT Jan WUNDERLICH 210
111 AUT Florian HERZOG 205
120 AUT Thomas HECHER 200
Top 5 der Gesamtwertung:
1 DEU Manuel LETTENBICHLER 2400
2 ESP Mario ROMAN 1900
3 BGR Teodor KABAKCHIEV 1680
4 GBR Billy BOLT 1620
5 GBR Mitch BRIGHTMORE1560
Link: Hard Enduro World Ranking - HEWR
Quelle: HEWR, 01.06.2026
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Am Samstag, den 13. Juni 2026, lädt auner zum großen Sommerfest in allen Stores. Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer erwartet ein Tag voller Aktionen, starker Marken, besonderer Store-Specials und echter Community-Stimmung. Im Fokus stehen Onroad-Highlights, attraktive Angebote und Erlebnisse direkt vor Ort.
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Quellen: auner

Walkner glänzt mit zwei Podestplätzen beim italienischen Meisterschaftslauf am Lago Maggiore:
Ein intensives Rennwochenende brachte dem österreichischen Hard-Enduro-Spitzenfahrer Michael Walkner zwei starke zweite Plätze in Italien ein, bevor es direkt zum Heimrennen am Erzberg geht.
Der Samstag startete für Michael Walkner nicht optimal. Nach einem schlechten Start musste er sich in dem zweistündigen Rennen mühsam nach vorne arbeiten. Die Bedingungen in Mombello nahe dem Lago Maggiore waren herausfordernd: Die Strecke präsentierte sich sehr trocken und extrem staubig. Neben Baumstämmen warteten schwierige Betonhindernisse auf die Fahrer, was die Charakteristik eher in Richtung Trial als Hard Enduro verschob. Walkner bewies dennoch seine Klasse und kämpfte sich bis auf den hervorragenden 2. Platz vor.
Am Sonntag, dem 31. Mai, wendete sich das Blatt am Start komplett. Walkner zeigte eine spitzenmäßige Reaktion und ging als Führender in die Waldpassage. Die Freude hielt jedoch nicht lange: Bereits in der ersten Runde wurde er vom italienischen Trial-Weltmeister Lorenzo Gandola überholt, der die technischen Beton- und Holzpassagen optimal für sich nutzen konnte. Nach zehn harten Runden spiegelte das Endergebnis exakt den Vortag wider: Lorenzo Gandola sicherte sich den Heimsieg, gefolgt von Michael Walkner (AUT) auf Rang zwei und Matthew Green (Südafrika) auf dem dritten Platz.
Für eine lange Regeneration bleibt keine Zeit. Nach einer nur kurzen Verschnaufpause reist Michael Walkner bereits am kommenden Mittwoch zum legendären Red Bull Erzbergrodeo in die Steiermark.
Text und Bild: Fam Walkner

Cross-Könige: CRF450R und CRF450R HRC Works Edition an der Spitze der 2027er Offroad-Palette
Die 2027er CRF450R HRC Works Edition gesellt sich zur umfassend überarbeiteten CRF450R und führt die Neuerungen der MX-Modellfamilie an
Honda hat die CRF-Modelle nach dem „Kiwami“-Konzept („Nonplusultra“) weiterentwickelt – im Streben nach ultimativem Leichtgewicht und High-Performance
Umfassend neue Rahmen- und Motor-Technik kennzeichnen die 450er Motocrosser
Limitierte HRC Works Edition mit edlen Komponenten und exklusiver Optik
Family-Look der CRF250R optisch angeglichen an hubraumstärkere Modelle
Die CRF450R des Modelljahres 2027 stellt eine komplett neue MX-Maschine dar, die mehr Leistung und optimierte Performance mit weniger Gewicht verknüpft. Aufbauend auf den Stärken des Vorgängers überzeugt die jüngste Offroad-Honda mit einem brandneuen, deutlich leistungsstärkeren Motor, der in einem ebenfalls neukonstruierten, leichteren Rahmen mit einer vollständig überarbeiteten Fahrwerksabstimmung eingebaut ist.
Die Eckdaten der CRF450R sprechen für sich: 10 % mehr Leistung und 4 % mehr Drehmoment. Das Ergebnis ist ein Viertakt-Juwel, das kräftiger beschleunigt, gefühlvoller auf Gasbefehle anspricht und sich spürbar leichter und agiler von MX-Profis wie Hobbyfahrern steuern lässt.

Der verbesserte Motor glänzt mit Effizienz und Drehfreude. Der komplett neukonstruierte und kompaktere Einzylinder zeichnet sich durch eine größere Bohrung, einen modifizierten Kolben sowie eine neue Kurbelwelle aus, die einen kürzeren Hub und eine höhere Verdichtung begleiten. Verbaut sind größere Einlassventile aus Titan sowie neue Auslassventile, ebenfalls aus Titan; dazu optimiert ein überarbeiteter UniCam-Ventiltrieb den Gaswechsel. So kann der Motor freier „atmen“ und eine stärkere und besser nutzbare Leistung abgeben.
Den Vortrieb aus Kurven heraus unterstützt ein kompakt dimensioniertes Getriebe, das gleichzeitig überarbeitete Zahnrad-Übersetzungen erhielt. Dies steigert den Schub am Hinterrad über breite Geschwindigkeitsbereiche, so dass der Fahrer die Leistung früher und mit größerem Vertrauen abrufen kann. Dazu wurde die Kupplung mit einem weltweit einzigartigen „Back Torque Limiter“ ausgestattet. Diese Gummidämpfer-gesteuerte Innovation bietet eine verfeinerte Anti-Hopping-Funktion und wurde vom HRC-Honda-Werksteam bereits bei internationalen MXGP-Einsätzen erfolgreich eingesetzt. Ein neukonstruierter Anlasser spart zudem sowohl Gewicht als auch Bauraum.
Weil Kontrolle ebenso bedeutsam ist wie Spitzenleistung, erfüllt auch das Elektronikpaket der CRF450R höchste Ansprüche. Die HRC Launch Control, eine Startautomatik, als auch die HSTC-Traktionskontrolle (Honda Selectable Torque Control) wurden mit Setup-Einstellungen der offiziellen HRC-Werkmaschinen aufgewertet. Der Know-how-Transfer ermöglicht eine präzise, anpassungsfähigere Performance unter wechselnden Bedingungen. Ein EMSB-Lenkerschalter (Engine Mode Select Button) gewährt dem Fahrer dazu die Möglichkeit, die Leistungsentfaltung in Stufen optimal auf die individuellen Vorlieben sowie die Anforderungen der jeweiligen Crosspiste abzustimmen.
Weiter wurde das Handling geschärft, die Stabilität erhöht und die Fahrbarkeit verbessert, selbst unter harten Streckenbedingungen – durch einen zu 70 % neuentwickelten Rahmen. Konstruktive Fortschritte sowie optimierte Materialien und Fertigungsverfahren steigern die Gesamtsteifigkeit, ohne das Gewicht zu erhöhen. Der neue Rahmen des MX-Flaggschiffs harmoniert perfekt mit einer leichteren Aluminiumschwinge, deren Formgebung nicht nur auf maximale Performance optimiert wurde, sondern auch den Zugang für Wartungsarbeiten am Luftfilter erleichtert.
Verkleidung, Sitzbank und Seitendeckel der 2027er CRF450R sind darauf ausgelegt, die Ergonomie zu begünstigen, wenn sitzend (statt in den Rasten stehend) aus Kurven herausbeschleunigt wird. Das auf 7,1 Liter vergrößerte Volumen wertet den aus Titanblech gefertigten Tank auf.
Parallel zur CRF450R des Modelljahrgangs 2027 offeriert Honda als Topmodell die limitierte CRF450R HRC Works Edition, die besonderen Feinschliff wie handbearbeitete Ein- und Auslasskanäle bietet. Dazu werten exklusive Komponenten die Ausstattung auf: Krümmer und Enddämpfer aus Titan von Yoshimura sowie ein TwinAir-Luftfilter steigern die Spitzenleistung, während ausgesuchte Fahrwerksteile und optische Details den Flair eines absoluten Premium- Sportgeräts unterstreichen.
Die Modelle CRF250R und die neu benannte CRF250 HRC Works Edition erhalten zum Modelljahr 2027 ein identisches Grafikpaket in der Farbe „Extreme Red“ wie die 450er Modelle, um ein einheitliches Erscheinungsbild der Motocross-Modellfamilie als auch der übrigen Honda-Rennaktivitäten in der MotoGP-Klasse und der Superbike-WM zu gewährleisten.
Link zu Honda: www.honda.at/motorcycles
Quellen: Honda

AUNER HardEnduroSeries Germany: Strauss baut Führung aus: Kronach erlebt gelungenes HESG-Debüt
Erstmals gastierte die AUNER HardEnduroSeries Germany im fränkischen Kronach. Nach vielen Jahren ohne größeren Endurosport bedeutete der dritte Lauf der Saison am 30. Mai 2026 gleichzeitig das langerwartete Revival für die Region.
Der veranstaltende Verein hatte im Vorfeld viel Arbeit in die Vorbereitung der Strecke investiert und eine abwechslungsreiche Runde geschaffen, die den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit mit der AUNER HardEnduroSeries Germany legen soll. Mit zahlreichen Auffahrten, steinigen Passagen und künstlichen Hindernissen bot die Strecke alles, was einen modernen Hardenduro-Kurs ausmacht.
Auch das Wetter spielte diesmal mit. Nachdem die ersten beiden Saisonläufe in Neuhaus-Schierschnitz und Reetz von Regen und schwierigen Bedingungen geprägt waren, herrschte in Kronach bestes Sommerwetter. Selbst die angekündigten Gewitter zogen an der Strecke vorbei. Die Folge war allerdings eine zunehmend trockene und staubige Strecke, die Fahrer und Zuschauer gleichermaßen forderte.
Fakten, Kronacher Hardenduro Kronach, 30.05.2026
Wetter: 26 Grad, wechselnd bewölkt
ACE Bikes Prolog Award Sieger: Henry Strauss (KTM)
Sieger: Henry Strauss (KTM)
Champion Öl Fastest Lap: Henry Strauss (KTM), 08:53,480

Mit über 150 Fahrern verzeichnete die Serie zudem einen neuen Saisonrekord bei den Teilnehmerzahlen. Unter den Startern befanden sich auch zahlreiche starke Gastfahrer, darunter Fynn Hannemann und Wanja Morlinghaus. Vor allem Hannemann sollte im weiteren Rennverlauf des Tages noch eine entscheidende Rolle spielen.
ACE Bikes Prolog Award: Strauss verschafft sich wichtige Punkte
Der ACE Bikes Prolog Award präsentierte sich in Kronach als schneller Auftakt in den Renntag, bot den Fahrern mit zahlreichen künstlichen Hindernissen aber gleichzeitig auch echtes SuperEnduro-Flair.
Davon profitierte vor allem Henry Strauss. Als erster Fahrer auf der Strecke hatte er noch eine weitgehend staubfreie Runde vor sich und nutzte diesen Vorteil konsequent. Mit einer starken Fahrt setzte der KTM-Pilot direkt die Bestzeit und brachte sich damit in eine hervorragende Ausgangslage für den weiteren Renntag.
Sein Dauerrivale Leon Hentschel konnte die Vorgabe nicht mehr unterbieten und verlor am Ende knapp sechs Sekunden auf Strauss. Noch überraschender wurde das Ergebnis, als sich Domenik Nieschalk zwischen die beiden Titelkontrahenten schob. Dadurch konnte Strauss im Kampf um die Meisterschaft bereits im Prolog zwei zusätzliche Punkte gegenüber Hentschel gutmachen.
Spannend blieb es dennoch bis zum Schluss. Einer der letzten Fahrer auf der Strecke war Gaststarter Fynn Hannemann, der als einer der Favoriten für den Tagessieg gehandelt wurde. Trotz einer vergleichsweise freien Runde gelang es ihm jedoch nicht mehr, in den Kampf um die Spitzenplätze einzugreifen. Am Ende musste sich Hannemann mit Rang fünf zufriedengeben.
Spannende Gruppenrennen mit ersten Vorentscheidungen
Um 10:45 Uhr startete das erste der beiden Gruppenrennen und brachte direkt das Duell, auf das viele Zuschauer gewartet hatten: Leon Hentschel gegen Henry Strauss.
Auf der trockenen und staubigen Strecke erwischte Hentschel zunächst den besseren Start und setzte sich an die Spitze des Feldes. In einer technischen Steinpassage unterlief dem Serienrekordsieger jedoch ein kleiner Fehler, den Strauss sofort ausnutzen konnte. Der Tabellenführer übernahm die Führung und begann anschließend, sich mit konstant schnellen Rundenzeiten abzusetzen.
Während Hentschel zunehmend mit dem Staub des Vordermannes zu kämpfen hatte, baute Strauss seinen Vorsprung kontinuierlich aus und gewann das erste Gruppenrennen schließlich mit mehr als einer Minute Vorsprung.
Für einige Fahrer begann das Rennen dagegen alles andere als optimal. Besonders Fynn Hannemann hatte bereits am ersten Hindernis Pech. Der Gastfahrer blieb direkt nach dem Start hängen und verbog sich dabei auch noch den Fußbremshebel. Die erste Runde beendete er dadurch nicht einmal unter den Top 20.
Doch Hannemann kämpfte sich eindrucksvoll zurück. Mit Rang acht im Ziel qualifizierte er sich dennoch souverän für das Finale und zog als fünftbester Gastfahrer in den entscheidenden Lauf des Tages ein.
Auch das zweite Gruppenrennen bot spannenden Sport. Hier entwickelte sich ein sehenswertes Duell zwischen Arvid Meyer auf der Stark Varg und Luca Kropitsch.

Während Meyer lange Zeit die Führung verteidigte, wurde Kropitsch im Laufe des Rennens immer schneller und schloss bis auf wenige Meter auf. Der Österreicher war bereits am Hinterrad des Stark-Piloten angekommen, als ihm ein kleiner Fehler unterlief. Dadurch konnte Meyer sich wieder etwas Luft verschaffen und den Sieg sichern.
Weniger erfolgreich verlief der Lauf für Domenik Nieschalk. Der Erzgebirger stürzte in einer Abfahrt und musste zusätzlich Reparaturarbeiten an seinem Motorrad vornehmen. Dadurch verlor er zu viel Zeit und verpasste den Einzug ins Finale.
In der Damenwertung, die im zweiten Gruppenrennen ausgetragen wurde, setzte sich erneut Julia Bittner durch und untermauerte damit ihre starke Form.
Auch die HESG Kids waren wieder Teil des Renntages. In der 85ccm Klasse konnte sich einmal mehr Loris Solbrig durchsetzen. Er gewann vor Eric Keller und baute damit seine starke Saisonserie weiter aus.
Strauss baut Siegesserie aus – Hannemann begeistert mit Aufholjagd
Zum großen Finale um 16:30 Uhr hatten sich die dunklen Gewitterwolken rund um das Veranstaltungsgelände vollständig verzogen. Damit stand fest, dass der dritte Lauf der Saison erstmals komplett unter trockenen Bedingungen beendet werden würde.
Wie gewohnt führte das Finale über die Distanz von 55 Minuten plus eine Runde. Für den entscheidenden Lauf hatten die Organisatoren nochmals zusätzliche Streckenabschnitte integriert, die den Fahrern weitere technische Herausforderungen boten. Vor allem die Kombination aus den anspruchsvollen Auffahrten, den steinigen Passagen und den sommerlichen Temperaturen sorgte dafür, dass das Rennen auch körperlich zu einer echten Belastungsprobe wurde.
Davon ließ sich Henry Strauss jedoch nicht beeindrucken. Der KTM-Pilot erwischte einen perfekten Start ins Finale und präsentierte sich auf der gesamten Distanz in bestechender Form. Selbst die schwierigsten Streckenabschnitte meisterte er diesmal nahezu fehlerfrei und konnte sich früh von seinen Verfolgern absetzen.
Leon Hentschel versuchte zwar alles, um den Anschluss zu halten, doch Strauss fand auf der neuen Strecke in Kronach einen beeindruckenden Rhythmus. Runde für Runde baute er seinen Vorsprung weiter aus und ließ keinen Zweifel daran, wer an diesem Tag der schnellste Fahrer im Feld war.
Mit seinem zweiten Sieg in Folge nach Reetz sicherte sich Strauss nicht nur den Tagessieg, sondern reist nun auch als alleiniger Tabellenführer im Championat und in der Pro-Klasse zum nächsten Lauf nach Reisersberg, wo Ende Juni das 50. Rennen der Seriengeschichte stattfinden wird.
Hentschel zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden. Mit Rang zwei sammelte er wichtige Meisterschaftspunkte und bleibt weiterhin einer der aussichtsreichsten Kandidaten im Titelkampf.
Für die größte Überraschung des Tages sorgte jedoch Fynn Hannemann. Der Gastfahrer musste das Finale lediglich aus der achten Startreihe aufnehmen, arbeitete sich jedoch mit einer beeindruckenden Aufholjagd durch das gesamte Feld. Mit spektakulären Überholmanövern und konstant schnellen Rundenzeiten kämpfte er sich bis auf Rang drei im Championat nach vorne und sorgte damit für eines der Highlights des Tages.
Gleichzeitig gewann Hannemann auch die X-Grip Juniorenklasse. Da er als Gastfahrer an den Start ging, gingen die vollen Meisterschaftspunkte jedoch an Luca Kropitsch, der damit die Führung in der Juniorenwertung übernimmt. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Emil Kessler nutzte der Österreicher die Gelegenheit und setzte sich erstmals an die Spitze der Meisterschaft.
Auch in den weiteren Klassen gab es neue Sieger. Bei den Amateuren feierte Pascal Kaupa seinen ersten Erfolg in der AUNER HardEnduroSeries Germany. In der Seniorenklasse setzte sich erneut Vorjahreschampion Kai Uebe durch und festigte damit seine Position im Titelkampf.

Die Wertung der HESG-E ging an Arvid Meyer, der mit seiner Stark Varg einmal mehr die Konkurrenz hinter sich lassen konnte.
Henry Strauss:
„Es war ein ganz guter Tag heute. Im Finale bin ich gut gestartet und habe einfach meine Linien gefahren. Ab und an gab es kleine Probleme mit überrundeten Fahrern. Organisatorisch war das Wochenende aber sehr gut gelöst. Ich freue mich jetzt schon auf Reisersberg.“
Leon Hentschel:
„Es war ein geiles Rennen. Platz zwei für mich, aber vor allem hat die neue Strecke super viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder ein Rennen in Kronach gibt.“
Fynn Hannemann:
„Endlich war ich dieses Wochenende mal wieder bei der HESG am Start. Nach einem Jahr Pause musste ich mich zunächst wieder an den Modus gewöhnen. Im Finale lief es dann aber richtig gut und mit Platz drei im Championat sowie dem Sieg bei den Junioren bin ich super happy.“
Erfolgreiche Premiere in Kronach – Jubiläumsevent in Reisersberg wartet bereits
Mit dem ersten Gastspiel der AUNER HardEnduroSeries Germany in Kronach ist den Organisatoren und dem veranstaltenden AC Kronach ein erfolgreicher Einstand gelungen. Sowohl Fahrer als auch Zuschauer zeigten sich begeistert von der neuen Strecke und dem gesamten Veranstaltungsablauf.
Von vielen Seiten gab es großes Lob für die Arbeit des Vereins, der in kurzer Zeit ein abwechslungsreiches und professionell organisiertes Event auf die Beine gestellt hatte. Damit scheint auch der Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit und weitere Rennen in Kronach gelegt.
Nach drei spannenden Saisonläufen richtet sich der Blick nun bereits auf das nächste Highlight im Kalender. Am 27. und 28. Juni 2026 gastiert die AUNER HardEnduroSeries Germany in Reisersberg, wo erstmals in der Geschichte der Serie eine Doppelveranstaltung ausgetragen wird.
Gleichzeitig wartet dort ein ganz besonderer Meilenstein auf Fahrer, Teams und Fans. Bereits das Rennen am Samstag wird das 50. Rennen der Seriengeschichte sein. Gefeiert wird dieses Jubiläum am Abend mit der Veranstaltung „HESG 50 Races – Evening of Legends“, bei der auf die bisherige Entwicklung der Serie zurückgeblickt werden soll.
Aktuelle Informationen zur AUNER HardEnduroSeries Germany sind jederzeit auf www.hardenduro-germany.de sowie in den sozialen Medien verfügbar.
PA: DG Design, Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel

Runde 3, FIM World Rally-Raid Championship 2026 – Desafio Ruta 40
Daniel Sanders vom Red Bull KTM Factory Racing Team hat in Argentinien eine überragende Leistung gezeigt und den Gesamtsieg bei der Desafío Ruta 40, dem dritten Lauf der FIM Rallye-Raid-Weltmeisterschaft 2026, errungen. Unterstützt von starken Leistungen von Luciano Benavides und Edgar Canet , stellte KTM mit der KTM 450 RALLY erneut die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis und sicherte sich im Laufe der fünftägigen Veranstaltung mehrere Etappensiege und Podiumsplätze.
Die Desafío Ruta 40 in San Juan forderte die Teilnehmer mit 2.660 Kilometern Renn- und Verbindungsstrecken, darunter 1.692 Kilometer Wertungsprüfungen, heraus. Von schnellen offenen Strecken und steinigen Flussbetten bis hin zu anspruchsvoller Navigation und bergigem Gelände – die argentinische Veranstaltung war eine harte Prüfung für Fahrer und Maschinen.
Nach einem schwierigen Prolog, in dem ihn Navigationsfehler auf den siebten Platz zurückwarfen, meldete sich Daniel Sanders auf der ersten Etappe eindrucksvoll zurück. Der Australier pflügte durch das Feld und sicherte sich den Etappensieg, obwohl er unter staubigen Bedingungen sechs Fahrer überholen musste. Damit übernahm er die Gesamtführung der Rallye. Diesen Erfolg bestätigte er mit einem weiteren Etappensieg auf der zweiten Etappe, führte einen Doppelsieg für das Red Bull KTM Factory Racing Team an und baute seinen Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung weiter aus.
Sanders setzte seine herausragende Form auf der dritten Etappe fort, sicherte sich seinen dritten Etappensieg in Folge und fuhr damit einen weiteren KTM-Doppelsieg ein. Obwohl sich die vierte Etappe als anspruchsvoller erwies und er am Ende nur den sechsten Platz belegte, konnte Sanders seinen Vorsprung in der Gesamtwertung souverän verteidigen, bevor er auf der letzten Etappe wieder auf die Siegerstraße zurückkehrte. Mit seinem vierten Etappensieg bei diesem Event und seinem 32. W2RC-Etappensieg seiner Karriere sicherte sich Daniel den Gesamtsieg mit über 12 Minuten Vorsprung und übernahm die Führung in der Rallye-Raid-Weltmeisterschaft, wo er nach drei Runden nun drei Punkte Vorsprung hat.

Daniel Sanders: „Es war eine richtig gute Woche für uns. Nach Dakar und Portugal einen weiteren Sieg einzufahren, ist ein enormer Motivationsschub, und die Übernahme der Meisterschaftsführung macht das Ganze noch schöner. Ich habe mich die ganze Woche über auf dem Motorrad wohlgefühlt, und das Team hat einen unglaublichen Job gemacht. Natürlich schaue ich immer gerne zurück und suche nach Bereichen, in denen ich mich verbessern kann, denn es gibt immer etwas zu optimieren. Aber insgesamt war es eine starke Leistung und ein großartiges Ergebnis vor der Pause. Wir werden weiter hart arbeiten und in Marokko bereit sein, wieder anzugreifen.“
Bei seinem Heimrennen zeigte Luciano Benavides eine starke Leistung, verpasste aber knapp das Gesamtpodium. Der Argentinier begeisterte die heimischen Fans mit dem Sieg im Prolog in San Juan und nahm diesen Schwung mit in die erste von fünf Wertungsprüfungen. Ein fünfter Platz auf der ersten Wertungsprüfung ließ Luciano zunächst auf dem fünften Gesamtrang landen, doch zwei zweite Plätze auf den Wertungsprüfungen zwei und drei brachten ihn in Podiumsnähe und verhalfen Red Bull KTM Factory Racing zu zwei Doppelsiegen auf den Wertungsprüfungen.
Benavides zeigte die ganze Woche über konstant gute Leistungen und belegte bei seinem Heimrennen schließlich den vierten Platz in der Gesamtwertung. Obwohl er in der FIM Rallye-Raid-Weltmeisterschaft auf den dritten Platz zurückfällt, bleibt er im Titelrennen und liegt nur drei Punkte hinter dem Zweitplatzierten.
Luciano Benavides: „Es ist großartig, mein Heimrennen mit einem soliden Ergebnis zu beenden. Ich habe mich die ganze Woche über auf dem Motorrad wohlgefühlt und die Geschwindigkeit war da. Auf der letzten Etappe hatte ich einen kleinen Sturz, der es mir gegen Ende etwas schwer gemacht hat, aber ich konnte die Situation meistern und ins Ziel kommen. Rückblickend gab es zu Beginn der Rallye ein paar kleine Fehler, die mich wahrscheinlich ein besseres Gesamtergebnis gekostet haben, aber ich bin zufrieden mit meiner Fahrleistung und den Fortschritten, die wir im Laufe der Veranstaltung gemacht haben. Das Team hat einen fantastischen Job gemacht, Daniel hat den Sieg geholt, und wir sind für die nächsten Rennen in einer sehr guten Position. Die Meisterschaft ist noch sehr eng, daher freue ich mich auf die nächste Herausforderung.“
Edgar Canet sammelte in seiner ersten RallyGP-Saison weiterhin wertvolle Erfahrungen. Der junge Spanier legte mit einem fünften Platz im Prolog einen starken Start hin und hielt während des anspruchsvollen Events ein konstantes Tempo. Mit durchweg Top-10-Platzierungen in den Wertungsprüfungen, darunter siebte Plätze in den ersten vier Wertungsprüfungen, meisterte Edgar das abwechslungsreiche Terrain und die schwierigen Bedingungen souverän und sicherte sich den siebten Gesamtrang. Damit bleibt er auf Platz sieben der Meisterschaftswertung und setzt seine Entwicklung in der Königsklasse des Rallye-Raids fort.
Edgar Canet: „Heute hat mir auf dem Motorrad wahrscheinlich die ganze Woche am meisten Spaß gemacht. Es war eine schwierige Rallye für mich, weil ich nie richtig den Rhythmus gefunden habe, den ich gesucht habe. Aber es ist wichtig, ins Ziel zu kommen, und ich kann viele positive Erkenntnisse aus diesem Rennen mitnehmen. Manchmal lernt man bei den härteren Veranstaltungen mehr als bei den leichteren, und ich weiß genau, wo wir uns bis zum nächsten Lauf verbessern können. Das Gefühl mit dem Motorrad war gut, aber körperlich war ich diese Woche nicht ganz in Bestform. Trotzdem ist es alles wertvolle Erfahrung in der RallyGP, und ich verlasse Argentinien mit noch mehr Motivation, weiterzuarbeiten und in Marokko stärker zurückzukommen.“
Die FIM World Rally-Raid Championship 2026 geht nun in die Sommerpause, bevor sie mit dem vierten Lauf, der Rallye du Maroc in Marokko, vom 26. September bis 3. Oktober fortgesetzt wird.

Andreas Hölzl – Rallye-Teammanager: „Daniel hat einmal mehr sein ganzes Können unter Beweis gestellt. Diese Rallye mit zwölf Minuten Vorsprung gegen ein so starkes Teilnehmerfeld zu gewinnen, ist eine unglaubliche Leistung und ein Beweis für seine Schnelligkeit, Konstanz und Erfahrung. Er hat es sich redlich verdient, Argentinien als WM-Führender zu verlassen, und seine Leistung die ganze Woche über war herausragend. Wir sind auch sehr zufrieden mit Luciano und Edgar. Luciano war bei seinem Heimrennen die ganze Woche über konkurrenzfähig und blieb bis zum Schluss im Kampf, während Edgar wertvolle Erfahrungen in der RallyGP sammelte und sich während der Rallye stetig weiterentwickelte. Die KTM 450 RALLY lief einwandfrei, das gesamte Team arbeitete hervorragend zusammen, und es ist ein weiterer wichtiger Sieg für Red Bull KTM Factory Racing. Jetzt können wir voller Zuversicht nach Marokko blicken.“
Vorläufige Ergebnisse – Desafio Ruta 40 2026 (nach 5 von 5 Etappen)
1. Daniel Sanders (AUS), KTM, 15:58:04
2. Tosha Schareina (ESP), Honda, 16:10:13 +12:09
3. Ricky Brabec (USA), Honda, 16:16:08 +18:04
4. Luciano Benavides (ARG), KTM, 16:20:42 +22:38
5. Skyler Howes (USA), Honda, 16:23:38 +25:34
Andere KTM
7. Edgar Canet (ESP), KTM, 16:41:35 +43:31
Vorläufiger Stand – FIM Rallye-Raid-Weltmeisterschaft 2026 (nach dem 3. Lauf)
1. Daniel Sanders (AUS), KTM, 67 Punkte
2. Tosha Schareina (ESP), Honda, 64 Punkte
3. Luciano Benavides (ARG), KTM, 61 Punkte
4. Ricky Brabec (USA), Honda, 54 Punkte
5. Adrien Van Beveren (FRA), Honda, 41 Punkte
Andere KTM
7. Edgar Canet (ESP), KTM, 33 Punkte

Quellen: KTM (Übersetzung)
- Beta RR X-PRO Modelljahr 2027:
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- Anmeldung für Enduro4Kids Grafenbach geöffnet!
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