Die zweite Runde der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft der aktuellen Saison 2023 fand in Lalin, einer kleinen Stadt wenige Kilometer von Santiago de Compostela entfernt...

Der Veranstalterclub Movete na Moto baute zu diesem Anlass einen Parcours mit drei Wertungsprüfungen, welcher dreimal am Tag wiederholt wurden. Der Kurs war technisch fordernd und sollte auch die Top-Fahrer auf die Probe stellen. Das Highlight war ein Extremtest im Zentrum der Stadt der von zahlreichen rutschigen Steinen gesäumt war. Darauf folgte ein sehr schneller Cross-Test mit gemischtem Gelände aus Gras, Erde und Sand und ein 7 km langer Enduro-Test in einem Wald mit sehr weichem Gelände, welche durch das unzählige Wurzeln gespickt war.
Highlight - Videos
Beide Tage zählen jeweils als eigenes Rennen. Gleich wie die 2 Läufe bei einem Motocross Lauf
Ergebnisse:
Tag 1:
EnduroGP
1. Brad Freeman (GBR), Beta
2. Josep Garcia (ESP), KTM
3. Steve Holcombe (GBR), Beta
Enduro 1
1. Josep Garcia (ESP), KTM
2. Matteo Pavoni (ITA), TM Racing
3. Zach Pichon (FRA), Sherco
Enduro 2
1. Steve Holcombe (GBR), Beta
2. Andrea Verona (ITA), GasGas
3. Hamish MacDonald (NZL), Sherco
Enduro3
1. Brad Freeman (GBR), Beta
2. Mikael Persson (SWE), Husqvarna
3. Matteo Cavallo (ITA), TM Racing
Tag 2:
EnduroGP
1. Brad Freeman (GBR), Beta
2. Josep Garcia (ESP), KTM
3. Steve Holcombe (GBR), Beta
Enduro 1
1. Josep Garcia (ESP), KTM
2. Theo Espinasse (FRA), Beta
3. Jamie McCanney (IRL) Husqvarna
Enduro 2
1. Steve Holcombe (GBR), Beta
2. Andrea Verona (ITA), GasGas
3. Nathan Watson (GBR), Honda
Enduro3
1. Brad Freeman (GBR), Beta
2. Antoina Magain (BEL), Sherco
3. Matteo Cavallo (ITA), TM Racing
Gesamtwertung (Nach 2 Veranstaltungen und 4 Läufen))
EnduroGP
1. Brad Freeman (GBR), Beta, 80 points
2. Andrea Verona (ITA), GASGAS, 60 pts
3. Steve Holcombe (GBR), Beta, 60 pts
4. Josep Garcia (ESP), KTM, 57 pts
5. Hamish MacDonald (NZL), Sherco, 39 pts
Enduro 1
1. Josep Garcia (ESP), KTM, 77 points
2. Thomas Oldrati (ITA), Honda, 52 pts
3. Matteo Pavoni (ITA), TM Racing, 50 pts
Enduro 2
1. Steve Holcombe (GBR), Beta, 74 points
2. Andrea Verona (ITA), GasGas, 74 points
3. Hamish MacDonald (NZL), Sherco, 56 points
Enduro 3
1. Brad Freeman (GBR), Beta, 80 points
2. Mikael Persson (SWE), Husqvarna, 62 pts
3. Matteo Cavallo (ITA), TM Racing, 58 pts
Interviews mit den Siegern:
Brad Freeman: „Ich freue mich, als Führender der Enduro GP-Klasse wieder mit der Goldmedaille nach Hause zu kommen. Das Rennen in Lalin war nicht einfach, aber wir haben das Maximum herausgeholt, einen Doppelsieg im Enduro GP und einen Doppelsieg in der E3-Klasse. Jetzt steht uns ein sehr anspruchsvoller Doppel-GP in Skandinavien bevor.“
Steve Holcombe: „Es war ein sehr gutes Wochenende hier in Spanien, das Gefühl mit dem Motorrad ist perfekt, aber wir müssen noch daran arbeiten, einige Details zu verbessern. Jetzt haben wir einen Doppel-GP in Finnland und Schweden, der sehr anspruchsvoll sein wird und wir müssen vorbereitet und konzentriert ankommen.“
Josep Garcia: „Mein Ziel hier in Spanien war es, jeden Tag um den Gesamtsieg zu kämpfen. Der Supertest am Freitag verlief wirklich gut. Ich habe die Unterstützung des heimischen Publikums wirklich gespürt und konnte den Sieg mitnehmen. Der erste Tag begann wirklich gut – ich lag über die Hälfte des Tages an der Spitze der EnduroGP-Wertung, aber in der letzten Runde hatte ich drei kleine Stürze, die mich genug Zeit kosteten, um auf den zweiten Platz zurückzufallen. Es fühlte sich jedoch gut an, wieder auf dem Podium zu stehen und E1 zu gewinnen. Heute, am Sonntag, war das Ziel dasselbe: um den Sieg zu kämpfen. Brad (Freeman) und ich haben uns den ganzen Tag gegenseitig wirklich gepusht. Es war unglaublich, dass wir bei so vielen Enduro- und Cross-Tests beide auf der gleichen Sekunde ins Ziel kamen. Im Extremtest habe ich mich gut gefühlt, aber er konnte sich dort knapp um ein paar Sekunden absetzen. Ich weiß nicht, wo ich den Kürzeren gezogen habe, aber wir werden uns das auf jeden Fall vor dem nächsten Rennen ansehen. Es ist eine lange Meisterschaft, also muss ich einfach konzentriert bleiben, in jeder Runde konstanter bleiben und weiter kämpfen.“
Quellen: PA BETA und KTM
Red Bull Erzbergrodeo 2023: Marcel Hirscher stellt sich erneut dem ultimativen Abenteuer am „Iron Giant“ Der erfolgreichste Skifahrer der alpinen Skigeschichte geht vom 8. – 11. Juni 2023 am Erzberg an den Start des weltweit härtesten Extreme Enduro Rennens. Nach seinem sehenswerten Abschneiden im Vorjahr kehrt Marcel Hirscher mit vollster Motivation zurück nach Eisenerz. „Das Red Bull Erzbergrodeo ist mehr als ein Rennen. Das Abenteuer, die Stimmung, der Sport und die Community sind einzigartig.“, beschreibt der Salzburger seine Motivation für die erneute Teilnahme beim Red Bull Erzbergrodeo.

Marcel Hirscher hat den alpinen Skirennsport wie kein anderer Athlet dominiert. Mit 8 Gesamtweltcupsiegen en suite, je 6 Gesamtweltcupsiegen im Slalom und Riesenslalom, 7 Weltmeistertiteln und 2-mal Olympiagold hat der Salzburger Geschichte geschrieben. Im Motorrad-Offroadsport begann Marcel Hirscher seine persönliche Geschichte im Jahr 2022 neu zu schreiben. Bei seinem ersten Besuch am Red Bull Erzbergrodeo ging der 34-jährige Ausnahmeathlet ohne große sportliche Erwartungen an den Start der Rennen. „Es geht um das Erlebnis, um die Erfahrung mit dieser eigentlich unmöglich scheinenden Herausforderung. Für mich ist der Weg das Ziel und ich werde versuchen, so viel Spaß wie möglich im Rennen zu haben.“, so Hirscher vor dem Red Bull Erzbergrodeo 2022.
Was danach folgte, war eine mehr als beeindruckende Talentprobe: Marcel Hirscher platzierte sich zunächst beim Blakläder Iron Road Prolog auf Gesamtrang 121 von knapp 1.200 Teilnehmern und ging somit aus der dritten von zehn Startreihen ins Hauptrennen am Sonntag. Unter den 500 Startern kämpfte sich Marcel vier Stunden lang über das gnadenloseste Terrain der Motorrad-Offroadszene – und erreichte schlussendlich als 89ster Checkpoint

17 von 27! Eine absolut bemerkenswerte Leistung des Extreme Enduro „Rookies“, der während des Rennens gleich mehrmals an und über seine körperlichen Grenzen gehen musste.
Mit den Erfahrungen aus dem Vorjahr kehrt Hirscher 2023 zurück zum Red Bull Erzbergrodeo – mit einer gesunden Mischung aus Vorfreude und Respekt.
„Ich werde nicht viel anders machen als 2022. Mein Ziel ist auch heuer, so viele Checkpoints wie möglich zu passieren. Jeder einzelne ist ein Erfolg! Ich möchte das Abenteuer Red Bull Erzbergrodeo mitnehmen. Die Stimmung genießen, Gas geben, mich nicht verletzen und Spaß bei den Rennen haben.“, sagt Hirscher über seinen Start beim Red Bull Erzbergrodeo, das auch zur FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft zählt. „Wichtig ist es im Prolog schnell zu sein, um einen guten Startplatz beim Hauptbewerb zu haben. Da heißt es Gas geben, weil umso weiter vorne beim Prolog – umso weniger Verkehr am Sonntag.“, so Hirscher weiter.
Marcel Hirschers erfolgreiche Premiere beim Red Bull Erzbergrodeo zum Nachsehen: www.redbull.com/hirschererzberg

PA: Red Bull Erzbergrodeo Presse, Fotos: redbullcontentpool
Beim letzten Rennwochenende der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft in Neiden bei Torgau konnte der österreichische Fahrer Marcel Schnölzer vom KTM-Factory Racing Team Walzer seine aktuell gute Form eindrucksvoll bestätigen. Auf Platz 3 am ersten Tag folgte tags darauf mit dem 2.Platz ein weiterer Podiumsplatz in der international besetzten Juniorenklasse. In dem als Sprintenduro ausgerichteten Rennen waren an beiden Tagen 6 Runden mit je zwei Sonderprüfungen zu absolvieren...

Tag 1: Nach etwas vorsichtigerem Beginn konnte sich Marcel von Sonderprüfung zu Sonderprüfung steigern und arbeitete sich mit einigen Sonderprüfungsbestzeiten auf Platz drei vor. Der Generalangriff auf die Führenden wurde in der letzten Enduro-Sonderprüfung durch einen Ausrutscher mit Bruch des Bremshebels etwas gedämpft. Marcel musste fast die gesamte Sonderprüfung ohne Vorderbremse bestreiten, rettet aber Platz 3 hinter dem Tschechen Robert Friedrich und Leon Thoms ins Ziel.
Tag 2: Am 2. Tag schloss Marcel nahtlos an die gute Leistung des Vortages an. Von der 1.Sonderprüfung weg zeichnete sich ein enger Dreikampf um den Tagessieg an. Mit nahezu identen Sonderprüfungszeiten aller Topfahrer betrug die Zeitdifferenz in den Podiumsplätzen bis vor Rennende nur wenige Sekunden. Nach der letzten Sonderprüfung platzierte sich Marcel mit knappem Rückstand von 17 Sekunden auf den Tagessieger Pascal Sadecki auf Platz 2, dies bei einer Gesamt-Sonderprüfungszeit von über 1 Stunde und 17 Minuten.

„Zweimal Podium an einem Wochenende, das ist schon eine feine Sache“, freut sich der KTM-Fahrer, der zum ersten Mal an einem Sprint-Enduro teilnahm. „Ich hatte richtig Spaß, das Format hat mir wirklich supergut gefallen.“
Marcel Schnölzer dankt an dieser Stelle herzlich allen Sponsoren, Unterstützern und Helfern für Ihren Einsatz in der heurigen Saison.

PA: Marcel Schnölzer/Kurt Rader, Bilder: privat
Werner Müller Racing Team (WMRT) Kärnten Sport: Doppelsieg beim Weltcup in Spanien. Das letzte Rennwochenende in Lalin (Spanien) zeigte sich zwar wettertechnisch nicht von seiner besten Seite, trotzdem konnte das Enduro-Urgestein Werner Müller nicht nur alle sechs Tests mit Bestzeit abschließen, sondern holte sich an beiden Renntagen den Sieg in der Klasse Open Senior und einen 9. Platz Overall. Das bedeutet eine vorläufige Gesamtführung im Weltcup für den Kappler Kapazunder...

Der Samstag war für Werner Müller sehr herausfordernd. Zwei Stürze und eine Zeitstrafe von einer Minute, konnten den Enduro-Löwen aber trotzdem nicht vom obersten Treppchen stoßen. Werner siegte am Samstag vor dem Belgier Joel Delsupexhe und dem Spanier Jose Gonzalez Centenera. Am Sonntag holte sich Müller ebenfalls den Tagessieg vor dem Italiener Andrea Belotti und dem Schweden Patrik Andersson.
Das nächste Rennwochenende im Enduro GP findet von 26. bis 28. Mai in Heinola (Finnland) statt.

Foto: © WMRT, PA: Mag. Nicole Fischer
DOWATEK HardEnduroSeries Germany: Schmüser besitzt die besten Fähigkeiten im Sand in Reetz: Das dritte Rennwochenende der DOWATEK HardEnduroSeries Germany fand im Sand von Reetz statt. Nachdem das Finale im letzten Jahr auf der Strecke in Brandenburg ausgetragen wurde, ging es dieses Jahr im Frühjahr in den westlichen Teil des Bundeslandes bei guten Enduro-Bedingungen. Es war bereits das vierte Gastspiel der Serie auf dem Mühlenberg in Reetz, und erneut war MotoXEvents, unter der Leitung von Inhaber Patrick Spingat, für die Strecke zuständig. Dafür gab es viel Lob, da in den letzten Monaten viele neue Hindernisse entstanden sind und ausgefahrene Streckenteile neu hergerichtet wurden.

Trotz einiger Terminkollisionen mit internationalen Rennen waren 78 Teilnehmer angereist, was ein deutlich größeres Fahrerfeld als erwartet bedeutete. Mit Ausnahme von Max Faude war erneut die komplette Serienspitze vertreten. Die Fahrer sorgten auf dem Motocross-Teil für spektakuläre Flugeinlagen und bewiesen ihre nötigen Extremenduro-Skills an den durchaus vielen technischen Abschnitten. Sie begeisterten damit die deutlich mehr Zuschauer als bei den letzten Rennen in Brandenburg.
Fakten, Reetzer Hardenduro 06.05.2023
Wetter: 12 Grad, stark bewölkt
Prolog Award Sieger: Milan Schmüser (Sherco)
Sieger: Milan Schmüser (Sherco), 01:20:44,789
Schnellste Rennrunde: Milan Schmüser (Sherco), 13:07,98
Der lange Prolog stellt eine anspruchsvolle Herausforderung für die Teilnehmer dar
Im Prolog Award fiel die erste Entscheidung des Rennens. Die verhältnismäßig lange Schleife enthielt bereits einige Hindernisse, die den Teilnehmern alles abverlangten. Fynn Hannemann setzte sich zunächst an die Spitze, war aber mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden, da er auch gestürzt war. Trotzdem rutschte er nur auf den dritten Platz zurück. Milan Schmüser fuhr eine überlegene Bestzeit und holte sich somit die meisten Punkte für das Championat. Lenny Geretzky wurde Zweiter, gefolgt von dem aktuellen Tabellenführer Marc Wulf auf dem knappen vierten Platz. Trotz der Länge des Prologs zeigte sich, wie eng das Feld in dieser Saison ist: Zwischen dem zweitplatzierten Hannemann und dem elftplatzierten Luca Reinhold lagen nur 30 Sekunden.

Schmüser und Wulf demonstrieren ihre Stärken im Gruppenrennen - Reinitzhuber feiert ersten Erfolg bei den Damen
Im zweiten Gruppenrennen in Reetz fiel auch die Entscheidung bei den Damen. Aufgrund von Terminüberschneidungen mit dem Enduro Panorama (Rumänien) und dem Extreme Enduro Lika (Kroatien) gingen nur Julia Bittner und Paula Reinitzhuber an den Start. Eva Täuber, die Tabellenführerin vor dem Wochenende, wollte ihre Führung im Extreme Enduro Europacup in Kroatien verteidigen. Paula Reinitzhuber kam jedoch besser mit dem lockeren, sandigen Boden zurecht und holte sich ihren ersten Saisonsieg vor Bittner.
Die neue Tabellenführerin bei den Damen ist allerdings Julia Bittner, da sie bereits mehr Punkte aus den Rennen in Neuhaus-Schierschnitz und Crimmitschau auf ihrem Konto hatte. Milan Schmüser und Marc Wulf sicherten sich die Siege in den Gruppenrennen. Wulf bekam jedoch deutlich mehr Gegenwehr von Lenny Geretzky zu spüren.
Einen prominenten Ausfall gab es bereits im Gruppenrennen des Renntages. Arvid Meyer hatte Probleme mit seiner Zündkerze und obwohl er diese wechseln konnte, verlor er zu viel Zeit und konnte sich dadurch nicht für das Finale qualifizieren. Dies war ein Rückschlag, da er in Crimmitschau sogar einen Podestplatz in der PRO-Klasse belegt hatte. Da in Reetz keine HESG Kids am Start waren, gingen vier 85er-Piloten (Rübesamen, Hissenauer, Eppelmann, Albert) in der Juniorenklasse an den Start. Alle vier zeigten eine starke Leistung, wobei es Linus Albert als 85er-Pilot unter die Top 20 schaffte und sogar ins Finale einziehen konnte. Somit ist er der erste 85er-Pilot, der dieses Kunststück schaffte, nachdem er die ersten beiden Saisonrennen aufgrund eines Beinbruchs pausieren musste.

80 Minuten Spannung im Finale
Wie immer wurden im Finale zusätzliche Abschnitte integriert, wobei drei als NO-Help Abschnitte ausgewiesen waren, da es an diesen engen Nadelöhren zu gefährlich gewesen wäre, sich zwischen den Motorrädern zu platzieren. Milan Schmüser und Marc Wulf starteten aus der ersten Reihe und zogen zunächst auch etwas vom Feld davon. In Runde 2 geriet Schmüser jedoch an den Engstellen in Trouble, wodurch das Feld wieder zusammenrückte.
Fynn Hannemann verlor die meiste Zeit und fiel von Platz 3 auf 5 zurück, den er bis zum Ende behielt. Schmüser setzte sich in der Folge wieder etwas vom Feld ab und gewann schließlich mit 1:23 Minuten Vorsprung vor Marc Wulf. Dritter wurde Felix Bähker, wie schon beim Saisonauftakt in Neuhaus-Schierschnitz. Marc Wulf geht nun als Tabellenführer in die Pause bis Reisersberg. Dahinter wird es jedoch immer enger, denn Schmüser konnte mit seinem zweiten Saisonsieg deutlich aufholen und liegt nun punktgleich mit dem Auftaktsieger Lenny Geretzky auf Rang 2. Beiden fehlen nur noch 6 Punkte auf Wulf. Weiterhin bleiben auch Felix Bähker und Fynn Hannemann auf Schlagdistanz, wodurch sich weiterhin drei Junioren unter den Top 5 befinden.

Überraschungen in den Klassenwertungen
Teilweise fielen die Entscheidungen in den Klassenwertungen erst auf den letzten Metern. Allen voran zeigten die Senioren, wie enges Racing im Hardenduro möglich ist. Tino Bauer überholte erst auf den letzten Metern den Esten Rene Jerbach. Obwohl Jerbach nach seinem Sturz nicht fit war, reiste er nach Reetz und zeigte erstmals in dieser Saison seine wirkliche Form. Dass Bauer in der letzten Runde noch vorbeiziehen konnte, zeigt die Ausgeglichenheit in dieser Klasse.
Bauer liegt nun auf Tabellenplatz 2. Der Tscheche Vladimir Vlk war nicht am Start, da er in Rumänien antrat und dort in der PRO Klasse als Finisher geehrt wurde. In der HESG führt er dennoch weiterhin mit einem Punkt Vorsprung vor Bauer.
Die Amateurwertung gewann erstmals Lukas Debus. Der KTM-Fahrer ist damit der dritte Fahrer, der die meisten Punkte von einem Rennwochenende mit nach Hause nehmen konnte. Tabellenführer bleibt Max Rutz, der in Reetz Platz 3 belegen konnte.
Felix Bähker siegte erstmals bei den Junioren, und Milan Schmüser wiederholte seinen Sieg in der PRO Klasse.
Das nächste Rennen der HESG startet erst am 15.07.2023 im Bayerischen Wald. Reisersberg ist dann zum dritten Mal Gastgeber eines Laufs zur DOWATEK HardEnduroSeries Germany. Im steinigen Terrain sind dann auch die HESG Kids wieder am Start.
Aktuelle Informationen der DOWATEK HardEnduroSeries Germany sind immer auf www.hardenduro-germany.de und in den sozialen Medien zu finden.

Photos: Michel238pic/Michel Kuchel, PA: Denis Günther
Knapp am Podest vorbei beim letzten Vorbereitungsrennen für die WM Saison: Vom 3. – 6. Mai 2023 fand in Ghelari (Rumänien) das Enduro Panorama Romania statt. Michael Walkner nahm dieses Rennen wie einige andere Spitzenfahrer als Vorbereitung für den WM Auftakt, welcher in zwei Wochen in Serbien ausgetragen wird.

Da Michael beim Enduro Panorama zum ersten Mal am Start war, und deshalb am Tag 1 mit einer hohen Startnummer das Rennen erst sehr spät aufnehmen durfte und wegen viel Verkehr in Staus verwickelt wurde, verlor er wertvolle Minuten, welche er in den folgenden drei Tagen nicht mehr aufholen konnte.
Den zweiten und dritten Renntag beendete er an hervorragender zweiter bzw. an dritter Stelle. Diese Veranstaltung nützte Michael Walkner für letzte Feinabstimmungen an seiner GASGAS für die WM Saison. Trotz eines Tagessieges am 4. und letzten Renntag verfehlte Michael Walkner das Podium und wurde beim Enduro Panorama 2023 gesamt Vierter.
„Mit dem Ausgang des Rennens, knapp am Podest vorbei, bin ich sehr zufrieden, denn es hat mir gezeigt, dass die Form und die Motorradabstimmung passen“, so ein zuversichtlicher Michael Walkner, der sich schon auf das erste WM Rennen in Serbien freut.

Hard Enduro WM Rennkalender 2023
Runde 1: Xross – Serbien, 17/18./19./20 Mai
Runde 2: Red Bull Erzbergrodeo –Österreich, 8./9./10./11.Juni
Runde 3: Abestone Hard Enduro – Italien, 8./09.10.Juni
Runde 4: Red Bull Romaniacs – Rumänien, 25./26./27./28./29. Juli
Runde 5: Red Bull Outliers – Kanada , 26./27.August
Runde 6: Roof of Africa-Lesotho 28./29./30. September
Runde 7: 24MX Getzenrodeo- Deutschland 3./4. November
PA: Fam. Walkner
Family Enduro am 13. Mai am Red Bull Ring - „Enduro-Renntag für die ganze Familie“: Zweite Runde zum Family Enduro am 13. Mai. Erneut geht es auf den Red Bull Ring, wo viele Fahrer auch bei der Enduro-ÖM am Sonntag (14. Mai) dabei sein werden. Die Anmeldung für das Family Enduro ist noch bis Montag, 8. Mai 2023 um 18:00 Uhr online möglich. Danach gibt es nur mehr die Vor-Ort-Anmeldung – www.family-enduro.at

„Das Wochenende kommt immer näher und wir stehen mitten in den Vorbereitungen. Am 13. Mai wird heuer der zweite Renntag des Family Enduro stattfinden, am 14. Mai haben wir am Red Bull Ring die Enduro ÖM. Für beide Tage ist der Online-Button auf www.family-enduro.at – noch bis Montag, 8. Mai 2023 um 18:00 Uhr offen“, sagt Peter Bachler, der Organisator des Family Enduro.
Nach dem erfolgreichen Saisonstart im April kommen die Enduro-Fahrer heuer zum zweiten Mal auf den Red Bull Ring bevor Mitte Juni die Buckelhube ruft: „Am 17./18. Juni sind wir zwei Tage auf der legendären Buckelhube. Am 13. Mai geht es am Red Bull Ring in die zweite Runde, wir freuen uns auf viele Fahrer“, so Bachler.
Elektro- Klasse 2023 mit neuem Partner beim Family Enduro
In der Bambini-Klasse gibt es auch wieder eine eigene Wertung für die Elektro-Motorräder
„Ein Riesendankeschön der Firma HVR- Bikes, die uns heuer unterstützt, wir greifen das Thema Elektro sehr gerne auf und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so Bachler.
Jetzt online anmelden:
Die Onlineanmeldung für den 2. Lauf in Spielberg läuft noch bis Montag, dem 8. Mai 2023. Für kurzentschlossene Racer wird es auch eine Nachnennung vor Ort direkt bei der Veranstaltung geben.
Auch die Anmeldung für die Enduro-ÖM am Sonntag (14. Mai) ist aktuell noch möglich. Hier wird ebenfalls eine Nachnennung vor Ort eingerichtet!
Die Family Enduro Serie geht am 13. Mai in die zweite Runde, sei dabei und melde dich rechtzeitig an auf: www.family-enduro.at
PA: sport-presse.at
- Hochkarätiges Trainerteam bei MOTOREX Dirt Mania 2023!
- Enduro4Kids: In Türnitz starten Kinder und Eltern!
- Werner Müller: Nächster Angriff in Spanien steht bevor!
- Die Bekleidungssets von Raven jetzt im Angebot bei 24MX!
- Lukas Orthacker gewinnt KRKA Enduro Raid 2023!
- Enduro + Boot: Jetzt wieder mit Enduro Experience Croatia!
- Enduro Staatsmeisterschaft Spielberg: ÖM-Feeling für ALLE!
- Top Starterfeld beim Red Bull Erzbergrodeo 2023!
- X-GRIP goes Redbull Romaniacs!
- Walzer Teamrider national und international erfolgreich unterwegs!
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