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Rennkalender 2026

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HED - Hard Enduro Shop

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Die lange Winterpause geht nun ins letzte Viertel. Am 13.04.2024 startet die Saison in Reetz, Brandenburg. Dort kommt es zur Neuauflage der Duelle aus der letzten Saison. Auf einen Fahrer müssen die Fans allerdings zunächst verzichten. Titelverteidiger Marc Wulf hat sich im Training verletzt und wird noch einige Zeit ausfallen. Die gesamte HESG-Community wünscht dem sympathischen Thüringer eine schnelle Genesung...

 

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HESG Rideday Nennung startet an diesem Mittwoch

Durch die Unterstützung des MC Isolator gibt es vor dem Saisonstart am 16.03. bereits einen HESG Rideday. Dort haben die Fahrer die Möglichkeit, 6 Stunden lang auf den schwierigen Abschnitten, die von den Rennen auf der "Biene" bekannt sind, zu trainieren. Außerdem gibt die HESG-Organisation dort weitere Informationen zur Saison bekannt.

Die Anmeldung zum Rideday kann ab dem 28.02. um 12.00 Uhr für 30,00 Euro auf www.hardenduro-germany.de  durchgeführt werden.

Auftakt in Reetz mit neuen Passagen

Ab dem 06.03.2024 wird es dann endgültig ernst, wenn die Onlinenennung für den Saisonauftakt am 13.04.2024 in Reetz beginnt. Dies wird bereits das fünfte Gastspiel der Serie im Fläming sein. Damit es nicht langweilig wird, hat der MSC Burg Eisenhardt e.V. viele neue Abschnitte erschlossen, und auch die Infrastruktur im Verein wird immer besser. Außerdem ist der doch etwas sandigere Boden bei jedem Wetter gut zu befahren. Ideale Voraussetzungen also für einen spannenden Saisonauftakt.

Weitere Informationen zum Lauf folgen in den nächsten Tagen, stets aktuell auf den Social-Media-Kanälen der Serie.

Einschreibungen weiterhin möglich

Es kann sich weiterhin unter diesem Link www.hardenduro-germany.de/registration-2024 für die Saison eingeschrieben werden. Die Serienfahrer haben neben einem vergünstigten Nenngeld, Dauerstartnummern zu den Rennen und die Chance auf Preisgelder am Ende des Jahres nun auch weitere Vorteile. Der Partner Auner gibt Rabattgutscheine aus und EB Secco hat mit einem eigenen Design auf Energydosen, die an die Serienfahrer bei den Anmeldungen ausgegeben werden, nun für ein weiteres cooles Alleinstellungsmerkmal der Serie gesorgt.

Presseakkreditierung offen

Alle Fotografen und Journalisten können sich ebenfalls bereits für die Rennen akkreditieren. Es steht wie immer eine Jahresakkreditierung oder eine Akkreditierung für einzelne Rennen zur Verfügung. Das entsprechende Formular ist hier zu finden: https://www.hardenduro-germany.de/mediaakkreditierung/

Aktuelle Informationen der DOWATEK HardEnduroSeries Germany sind immer auf www.hardenduro-germany.de  und in den sozialen Medien zu finden.

 

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Fotos: GrenzNic640/Silvio Gessner, PA: DG Design

Manuel Lettenbichler von Red Bull KTM Factory Racing hat in Bulgariens Hauptstadt Sofia beim sechsten und vorletzten Lauf der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2024 den zweiten Gesamtrang belegt. Mit seinem bisher besten Saisonergebnis bleibt Mani vor der siebten und letzten Runde am nächsten Wochenende in Newcastle starker Dritter in der Meisterschaftswertung...

 

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Nachdem er in der Prestige Superpole die fünft schnellste Zeit gefahren war, nutzte Lettenbichler seinen Startplatz in der vordersten Reihe und verließ die enge erste Kurve als Sechster. Der KTM-Fahrer senkte sofort den Kopf und begann, sich durch das Feld nach oben zu bewegen, um sich einem Vierkampf um den zweiten Platz anzuschließen. Mani gewann auf der technischen Strecke Zeit, stellte sein Talent und seine Erfahrung unter Beweis, lieferte eine fehlerfreie Fahrt und brachte seine KTM 300 EXC auf dem zweiten Platz ins Ziel.

Von der zweiten Startreihe aus schaffte Mani im zweiten Rennen eine gute Leistung und schob sich schnell auf den fünften Platz vor. Er stürmte nach vorne und erreichte am Ende der dritten Runde auf bereits den 2. Platz. Mit beeindruckender Konzentration und Können auf der anspruchsvollen Strecke behauptete sich der Deutsche bis zum Ende des Rennens und sicherte sich einen weitere wohlverdiente Podiumsplatzierung.

Im dritten Rennen verzeichnete er seinen besten Start und verließ die erste Kurve als Dritter. Der Red Bull KTM Factory Racing-Fahrer war in einen spannenden Kampf an der Spitze verwickelt und fiel aufgrund eines kleinen Fehlers auf den sechsten Platz zurück. Mit fortlaufender Renndauer kämpfte sich der Deutsche aber wieder bis auf den vierten Platz vor.
Manis beeindruckende 2-2-4-Rennergebnisse bescherten ihm einen Podiumsplatz und den zweiten Gesamtrang. Dies ist sein bisher bestes Ergebnis der SuperEnduro-Saison 2024. Nach der herausragenden Leistung heute Abend bleibt Mani vor der siebten und letzten Runde am nächsten Wochenende Dritter in der Meisterschaftswertung.

 

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Manuel Lettenbichler: „Ich bin wirklich begeistert von meinem zweiten Platz heute Abend hier in Bulgarien, es ist mein bisher bestes Saisonergebnis.“ Ich denke, ich bin wirklich gut gefahren und habe kaum Fehler gemacht. Meine ersten beiden Rennen verliefen wirklich fehlerfrei und ich hatte eine gute Pace. Obwohl ich im letzten Rennen einen Fehler gemacht habe und Vierter geworden bin, bin ich heute Abend immer noch Zweiter in der Gesamtwertung geworden, worüber ich wirklich glücklich bin. Ich freue mich auf die letzte Runde in Newcastle nächste Woche, es wird eine gute!
Die letzte Runde der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2024 findet am kommenden Wochenende mit dem GP von Großbritannien am 2. März in der Utilita Arena in Newcastle statt.

 

Ergebnisse – 2024 FIM SuperEnduro World Championship – Runde 6, Bulgarien

Prestige Overall
1. Billy Bolt (GBR), Husqvarna, 63 Punkte
2. Manuel Lettenbichler (GER), KTM, 47 Punkte
3. Will Hoare (GBR), Rieju, 37 Punkte
4. Jonny Walker (GBR), Beta, 37 Punkte
5. Mitchell Brightmore (GBR), GASGAS, 35 Punkte

Prestige Race 1
1. Billy Bolt (GBR), Husqvarna, 10 Runden, 7:05.416
2. Manuel Lettenbichler (GER), KTM, 10 Runden, 7:13.233
3. Eddie Karlsson (SWE), Husqvarna, 10 Runden, 7:18.016
4. Jonny Walker (GBR), Beta, 10 Runden, 7:20.881
5. Diogo Vieira (POR), GASGAS, 10 Runden, 7:24.209

Prestige Race 2
1. Billy Bolt (GBR), Husqvarna, 10 Runden, 7:07.670
2. Manuel Lettenbichler (GER), KTM, 10 Runden, 7:17.263
3. Dominik Olszowy (POL), Rieju, 10 Runden, 7:24.859
4. Jonny Walker (GBR), Beta, 10 Runden, 7:27.163
5. Mitchell Brightmore (GBR), GASGAS, 10 Runden, 7:29.609

Prestige Race 3
1. Billy Bolt (GBR), Husqvarna, 10 Runden, 6:43.105
2. Will Hoare (GBR), Rieju, 10 Runden, 7:12.118
3. Mitchell Brightmore (GBR), GASGAS, 10 Runden, 7:13.003
4. Manuel Lettenbichler (GER), KTM, 10 Runden, 7:15.528
5. Jonny Walker (GBR), Beta, 10 Runden, 7:19.937

WM-Stand (Nach 6 von 7 Runden)
1. Billy Bolt (GBR), Husqvarna, 364 Punkte
2. Jonny Walker (GBR), Beta, 305 Punkte
3. Manuel Lettenbichler (GER), KTM, 240 Punkte
4. Will Hoare (GBR), Rieju, 208 Punkte
5. Mitchell Brightmore (GBR), GASGAS, 191 Punkte

 

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PA: KTM

Enduro-Austria unterstützt seit vielen Jahren auch Wings for Life, deshalb möchten wir euch auch die neueste Info zur Vorbereitung für den Wings for Life World Run 2024 nicht vorenthalten: Der 11. Wings for Life World Run nähert sich mit großen Schritten - in wenigen Wochen ist es bereits so weit. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um sich auf den Flagship Run in Wien oder den virtuellen App Run am 5. Mai vorzubereiten. Für die Extraportion Motivation im Training ist in diesem Jahr kein geringerer als Biathlon-Weltmeister und Ausdauer-Ass Dominik Landertinger zuständig. Für das Trainingsfeature in der Wings for Life World Run App hat er heuer erstmals die Audiobegleitung eingesprochen und unterstützt so Teilnehmer:innen ab sofort bei ihren Vorbereitungen. Was User:innen erwartet und wie Landertinger für die Aufnahmen an seine Grenzen gegangen ist, erzählt er im Interview.

 

Dominik Landertinger seen during the Wings For Life Word Run Audio Experience recording session in Salzburg, Austria on January 15, 2024.

 

Du sprichst die neue Trainings-Experience für Österreich in der Wings for Life World Run App. Erzähl uns vom Aufnahmeprozess. Was war für dich die größte Herausforderung und was hat dir Freude bereitet?

Es war schon eine große Herausforderung, weil ich sowas noch nie gemacht habe. Emotionen einzubringen - in einem Studio - ist nicht so einfach, wenn man nicht in diesem Bereich geschult ist oder es beruflich macht. Aber ich habe die Herausforderung natürlich sehr gerne angenommen und mit der professionellen Hilfe, denke ich, auch ganz gut zu Ende gebracht (lacht).

Auf was können sich die App-User:innen freuen?

Ich glaube, dass die App sehr informativ ist, was den Wings for Life World Run selbst angeht. Die Trainings-Experience bietet eine gute Abwechslung während dem Training und gibt Tipps, was man beim Laufen besser machen kann. Es sind einfach super Informationen, die man kriegt.

Gibt es irgendwas, was du User:innen mitgeben möchtest, die für den Wings for Life World Run trainieren?

Ganz wichtig ist die Regelmäßigkeit. Wenn man über einen längeren Zeitraum pro Woche drei Mal laufen geht, hat man auch eine Leistungssteigerung. Und dann macht der Wings for Life World Run natürlich noch viel, viel mehr Spaß. Man kommt weiter, hat eine Motivation, läuft weiter und kann sich nächstes Jahr wieder steigern. Vorbereiten würde ich mich also schon darauf - ist ja doch ein großes Ziel. Ich würde mindestens zwei, drei Monate vorher mit dem Laufen anfangen. Und dann kann man sich sein Ziel stecken.

Hast du noch einen speziellen Pro-Tipp mit Blick auf die mobile Ziellinie?

Das ist gerade das Besondere am Wings for Life World Run, weil man nicht weiß, wann das Catcher Car kommt. Daher würde ich mir den Lauf etwas einteilen und nicht Vollgas weglaufen, weil irgendwann geht man dann ein und die letzten Kilometer werden immer härter. Lieber das Tempo Schritt für Schritt ein bisschen steigern.

Du läufst selbst beim Wings for Life World Run am 5. Mai dieses Jahr wieder mit. Seit wann bist du dabei?

Seit dem ersten Lauf eigentlich. Ich habe aber nicht immer laufen können, einmal bin ich wegen einer Meniskusoperation 2,3 Kilometer gegangen.

Welche Motivation steckt hinter deiner Teilnahme am Wings for Life World Run?

In erster Linie ist das für mich, dass ich einen Beitrag leisten kann, die Rückenmarksforschung voranzutreiben. Dass man für den guten Zweck Kilometer sammelt, das ist für mich die größte Motivation!

Du hast dich dem Team "OESV Biathlon für Philipp Kuttin" angeschlossen – was ist das Besondere an dem Team?

Philipp war während meiner Profikarriere unser Servicemann und hat unsere Ski gewachst. Leider hatte er einen Unfall und ist seitdem querschnittsgelähmt. Natürlich wollen wir ihn alle unterstützen, deswegen finde ich das eine geniale Sache. Was man bei ihm auch sagen muss: Er ist jemand, der immer weitergekämpft hat.

Was wäre deine motivierende Botschaft an diejenigen, die sich noch unsicher sind an den Start zu gehen?

Ich glaube, dass der Wings for Life World Run ein perfekter Laufwettbewerb für alle Laufanfänger ist. Es gibt keine vorgegebene Distanz, sondern es kommt einfach irgendwann das Catcher Car und holt dich ein. Von dem her hast du nicht den Druck, dass du wie beim Marathon oder 10 km-Lauf die Distanz durchstehen musst. Du kannst einfach loslaufen und schauen, wie weit du kommst, und die Leistung vielleicht im nächsten Jahr noch übertreffen. Es ist ein bisschen stressbefreiter als bei einem normalen Wettkampf.

App Run oder Flagship Run – du hast beides schon gemacht. Wie lautet dein Favorit?

Flagship Run. Ich bin gern in Wien. Die ganze Kulisse und alles Drumherum - es ist einfach eine einzigartige Sache mit den Leuten, die an der Strecke stehen und zuschauen. Das hat einfach ein geniales Flair. Das sollte man mal mitgemacht haben.

 

 

Egal, ob beim Flagship Run in Wien oder per App beim größten Laufbewerb der Welt: Die Trainings-Experience ist der ideale Begleiter auf dem Weg bis zur Startlinie und steht kostenlos über die Wings for Life World Run App (App Store / Google Play) zur Verfügung.

Bildmaterial zu Dominik Landertinger und mehrBildmaterial zu Dominik Landertinger und mehr

Anmeldung für den Flagship Run in Wien

Anmeldung für den App Run

 

Über den Wings for Life World Run

Einmal im Jahr findet der Wings for Life World Run rund um den Globus statt. Alle Teilnehmer:innen starten weltweit zur gleichen Zeit und laufen entweder individuell mit der Wings for Life World Run App oder gemeinsam bei zahlreichen Flagship Runs oder App Run Events. Das Beste daran ist, dass es bei jeder Form des Laufs nur darum geht, dabei zu sein und Spaß am Laufen zu haben. Egal ob Profisportler:in, Hobbyläufer:in oder Anfänger:in, es spielt keine Rolle, wie gut, schnell oder weit gelaufen wird. Eine traditionelle Ziellinie gibt es nicht. Stattdessen nimmt 30 Minuten nach dem Start entweder ein virtuelles oder – im Falle der Flagship Runs – ein reales Catcher Car die Verfolgung auf und überholt die Teilnehmer:innen, für die der Lauf damit erfolgreich beendet ist. Die Ergebnisse werden nicht nach Zeit gemessen, sondern nach der erreichten Distanz. 100 Prozent der Startgelder und Spenden fließen direkt in die Rückenmarksforschung. Bei den bisherigen Ausgaben des Wings for Life World Run sind insgesamt 1.293.716 registrierte Teilnehmer:innen aus 195 Ländern auf allen sieben Kontinenten gelaufen, gegangen oder gerollt und haben insgesamt 43,8 Millionen Euro für die Heilung von Querschnittslähmung gesammelt. www.wingsforlifeworldrun.com 

 

Billy Bolt von Husqvarna Factory Racing hat siegt bei der sechsten und vorletzten Runde der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft in Bulgarien. Mit einer unangefochtenen Pace holte er sich 3 Siege von drei Starts nach und fuhr nebenbei auch noch die schnellste SuperPole-Runde. Damit feiert der Husqvarna FE 350 Fahrer seinen sechsten Gesamtsieg in Folge in dieser Saison. Mit dieser Leistung baute er seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf komfortable 59 Punkte aus. Die letzte Runde in Newcastle wird Billy Bolts Heimrennen.

 

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Billy war während der Trainingseinheiten am Nachmittag in Sofia der Schnellste und war fest entschlossen, diesen Schwung auch am Abend mitzunehmen, als die Stadionlichter für die heiße SuperPole-Runde gedimmt wurden. Als letzter Fahrer, der auf die Strecke ging, fuhr Bolt eine unglaublich schnelle Zeit und führte die Zeitenliste um fast drei Sekunden an.

Während alle Augen auf das Startgatter für das erste Rennen gerichtet waren, steuerte Billy seine Reaktionen perfekt und schaffte mit seiner FE 350 einen Holeshot. Mit der freien Strecke vor sich machte er sich sofort daran, sich von der Verfolgergruppe zu lösen. Der Husqvarna-Fahrer meisterte jede Runde ohne Probleme und holte sich in Sofia einen komfortablen Sieg im ersten Rennen.

Im zweiten Rennen entschied sich Billy für einen vorsichtigen Start aus der zweiten Reihe der umgekehrten Startaufstellung. Da er wusste, dass die Strecke viele Überholmöglichkeiten bot, setzte er sich in der ersten Runde schnell gegen mehrere Fahrer durch und landete in den Top 10. In der zweiten Runde wurde Bolt Dritter und übernahm noch vor dem Ende der vierten Runde die Führung. Billy fuhr eine Reihe schneller Runden, bevor er in der letzten Runde nachließ. Damit beendete das zweite Rennen mit einem beachtlichen Vorsprung von neun Sekunden auf den Zweiten.

 

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Mit dem Ziel, die bisher perfekte sechste Runde abzuschließen, machte sich Billy daran, seine Fähigkeiten beim dritten und letzten Rennen in Sofia noch einmal unter Beweis zu stellen. Mit einem weiteren Holeshot auf seiner FE 350 machte sich der Husqvarna-Fahrer wieder an die Arbeit. Mit seiner Ideallinie, mit der nur wenige mithalten konnten, fuhr er am Ende der zweiten Runde einen Vorsprung von zwei Sekunden heraus. Bolt lag die Gestaltung der Strecke in der Arena Sofia offensichtlich richtig gut, und so blieb er das gesamte Rennen über unangefochten vorne und gewann mit unglaublichen 29 Sekunden.

Der Fahrer von Husqvarna Factory Racing baut seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 59 Punkte aus und startet am kommenden Wochenende in die siebte und letzte Runde der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2024 in Newcastle, Großbritannien, mit 99,9%er Chance auf seinen vierten Titel in Folge.

Billy Bolt: „Heute Abend war ein toller Abend. Die maximale Punktzahl hätte ich mir hier wirklich nicht besser wünschen können." Ich habe das Fahren wirklich genossen und die Strecke hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Strecke war breit und bot viele Abschnitte zum Überholen. Ich habe das Gefühl, dass ich im dritten Rennen mein Bestes bis zum Schluss aufgehoben habe. Als ich vorne war, konnte ich hart pushen und einen echten Vorsprung herausfahren. Natürlich freue ich mich auf die Endrunde am kommenden Wochenende in Newcastle. Es ist mein Heimrennen, ich bin neben dem Stadion aufgewachsen und kann es kaum erwarten, meinem Heimpublikum eine Show zu bieten. Mein Vorsprung in der Meisterschaft ist sehr solide, was den Druck etwas verringert, meinen vierten Titel in Folge zu holen."

 

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Ergebnisse – 2024 FIM SuperEnduro World Championship – Runde 6, Bulgarien

Prestige Overall
1. Billy Bolt (Husqvarna) 63 Punkte
2. Manuel Lettenbichler (KTM) 47 Punkte
3. Will Hoare (Rieju) 37 Punkte
4. Jonny Walker (Beta) 37 Punkte
5. Mitchell Brightmore (GASGAS) 35 Punkte

Prestige Race 1
1. Billy Bolt (Husqvarna) 10 Runden, 7:05.416
2. Manuel Lettenbichler (KTM) 10 Runden, 7:13.233
3. Eddie Karlsson (Husqvarna) 10 Runden, 7:18.016

Prestige Race 2
1. Billy Bolt (Husqvarna) 10 Runden, 7:07.670
2. Manuel Lettenbichler (KTM) 10 Runden, 7:17.263
3. Dominik Olszowy (Rieju) 10 Runden, 7:24.859

Prestige Race 3
1. Billy Bolt (Husqvarna) 10 Runden, 6:43.105
2. Will Hoare (Rieju) 10 Runden, 7:12.118
3. Mitchell Brightmore (GASGAS) 10 Runden, 7:13.003

Weltmeisterschaftsstand (Nach 6 von 7 Runden)
1. Billy Bolt (Husqvarna) 364 Punkte
2. Jonny Walker (Beta) 305 Punkte
3. Manuel Lettenbichler (KTM) 240 Punkte
4. Will Hoare (Rieju) 208 Punkte
5. Mitchell Brightmore (GASGAS) 191 Punkte

 

PA: HQV

Das ERT Snow-Race St. Martin musste wegen Schneemangel leider abgesagt werden. Dafür gibt es im März ein Ersatzrennen. Und zwar das WINTER Enduro Rennen Goldegg am 16. März! 

Kurzinfo: Endurorennen durch Wald, Forststraßen & Felder mit Hindernissen, alternativ, falls Schnee vorhanden: Rundkurs auf Schnee (Es darf nur mit Reifen OHNE Spikes gefahren werden!) Start: 09:00 Uhr - Ende: ca. 16:00 Uhr

Link: Alle Infos dazu auf der ERT Website 

Google Link: https://maps.app.goo.gl/HxXz2oLbanZteZ786 

ERT Startseite: https://www.ert-racing.at/

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Enduro Austria und die Endurogemeinde möchte auch im Jahr 2024 wissen, was unsere schnellsten Enduropiloten für diese Saison geplant haben. Deshalb haben wir auch heuer wieder einige Fragen zusammengestellt...

Heute im Interview: Enduro Staatsmeister 2023 der Klasse Junioren, Maurice Egger

 

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Welche Rennen in welchen Klassen hast du für das Jahr 2024 geplant?

Meine diesjährige Saison beinhaltet einen relativ voller Rennkalender! Anstelle von eintönigen Trainings das ganze Jahr über, taugt es mir mehr an vielen verschiedenen Rennen teilzunehmen, auf diese Weise lerne ich immer viel dazu. Natürlich stehen die Rennen zur österreichischen Enduro Staatsmeisterschaft ganz weit oben auf meiner Prioritätenliste. Aber auch Teilnahmen an der slowenischen Enduro Cross Country Meisterschaft und der Family Enduro Rennserie sind geplant…leider überschneiden sich diese beiden Rennserien heuer aber öfter.

Internationale Rennluft möchte ich bei einigen Enduro Europameisterschaftsläufen und WM Läufen schnuppern! Der Speed der Konkurrenz dort ist enorm und man profitiert gewaltig, wenn man mal mit Weltklassefahrern unterwegs war. Ebenfalls würde ich gerne mein Land bei dem diesjährigen SixDays Rennen in Spanien vertreten, wenn ich die Chance dazu bekomme!

Wie hast du dich für die Saison 2024 vorbereitet - Welches Training hast du absolviert?

Für die Saison 2024 habe ich mich noch professioneller vorbereitet als für die letzte! Den gesamten Winter über wird bereits fleißig „gezwiftet“ so nennt sich ein angesagtes Programm wo man über den Ergometer und einem Bildschirm das Gefühl bekommt mit dem Rad draußen unterwegs zu sein. Sogar Teile der Tour de France bin ich damit schon mit abgefahren. Echt lässig, wenn’s draußen nass, kalt und dunkel ist!

Ebenfalls fixer Bestandteil für mich ist das Bodyweight-Training mit dem eigenen Körpergewicht…alles von zu Hause aus…ganz klassisch sind da Liegestütze, Klimmzüge, Sit-Ups. Es gibt unzählige Varianten den Schwierigkeitsgrad einer Übung zu erhöhen. Beim Training von zu Hause aus, spare ich mir die Wegstrecke ins Fitnessstudio und retour und kann gleich im Wohnzimmer loslegen.

Hast du dir bestimmte Ziele für ein Rennen oder eine Rennserie im Jahr 2024 gesetzt?

Ja klar selbstverständlich! Ohne ein klares Ziel vor Augen würde man ja nicht genau wissen worauf man hintrainieren soll. Deshalb ist es bereits im Herbst enorm wichtig, sich einen Plan zurecht zu legen und dann genau zu definieren wie man sein Ziel erreicht.

Eigentlich könnte ich 2024 noch ein Jahr in der Junioren ÖM Klasse fahren. Ich habe mich aber dafür entschieden bereits in dieser Saison in die Open ÖM Klasse aufzusteigen um mich mit den Big Boys zu messen. In dieser Klasse möchte ich zu Saisonende gerne unter den Top 3 sein. 

Eine SixDays Teilnahme mit einer Medaillenplatzierung wäre natürlich auch ein Traum!

Welches Motorrad/Type bist du im letzten Jahr gefahren und mit welchem Motorrad wirst du im Jahr 2024 an den Start gehen?

Letztes Jahr habe ich die Rennsaison auf einer KTM 350 EXC-F bestritten. Für diese Saison setze ich auf die geballte Power einer KTM 250 EXC Zweitaktmaschine. Viertakt und Zweitakt haben natürlich beides für sich seine Vorteile…nach  einigem Überlegen viel meine Wahl für 2024 aber auf 2-Stroke Power. Einfach weil es wieder zusätzlichen Reiz und Schwung mit sich bringt, wenn man sein Arbeitsgerät mal tauscht.

Und ja…ganz bewusst 250 und nicht 300 Kubikzentimeter! Auch das wahr eine wohlüberlegte Entscheidung.

 

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Welche Grundsatz-Tipps hättest du für den Enduro-Hobbysportler um besser und schneller zu werden?

Wenn man als Enduro-Hobbysportler wirklich schneller werden möchte, sollte man zuallererst schauen das man körperlich fit wird. Wenn man Kraft und Ausdauermäßig gut trainiert ist, funktioniert das schneller werden ganz von alleine. 

Den einen oder anderen Euro bei den Zubehör-Teilen und dem zusätzlichen „Bling-Bling“ gespart und dafür lieber etwas mehr Budget für ein Trainingslager im Winter zur Verfügung haben macht durchaus Sinn!

Wer sind deine Sponsoren und Unterstützer?

In der letzten Saison bin ich ja vom Team KTM GASGAS Walzer in das WALZER FACTORY TEAM aufgestiegen. Auch 2024 darf ich wieder für das WALZER FACTORY TEAM an den Start gehen. Die Strukturen sind bei beiden Teams ziemlich ident, mit dem Unterschied, dass ich im Factory Team erfreulicherweise noch etwas mehr Unterstützung bekomme, was mich natürlich sehr freut!

Unterstützung erhalte ich darüber hinaus noch von der Sportunion Oberwölz, auch hier freue ich mich natürlich sehr darüber! Eine wirklich sehr wertvolle Unterstützung erhalte ich auch von meinen Eltern! Sie helfen mir das ganze Jahr über wahnsinnig viel. Mein Papa ist bei den Rennen immer mein Nummer eins Werxmechaniker, ohne ihn wäre zum Beispiel der Junioren ÖM Staatsmeistertitel letztes Jahr nicht möglich gewesen!

Danke Mama und Papa!

Profil:
Name: Maurice Egger   
Alter: 22 Jahre
Wohnort: Oberwölz in der Steiermark
Größe: 178cm
Gewicht: 77kg
Hobbys: Mein größtes Hobby ist auch meine größte Leidenschart…Enduro und Motocross fahren! Radfahren, im speziellen Mountainbiken taugt mich auch sehr!
Beruf: Straßenerhaltungsfachmann

Instagram-Profil: egger_maurice
Facebook - Profil: Mauci Egger
Teamname: WALZER FACTORY TEAM

 

Vielen Dank für das Interview!

Fotos by Michael Linzer vom Fotostudio-Linzer & Irina Reitbauer von Irina Gorod Photography

Du fährst eine KTM XS-E5, Husqvarna EE5 oder GASGAS MC-E5? Du hast mindestens ein Jahr Rennerfahrung? Dann bist du teilnahmeberechtigt und kannst dich für die European Junior e-Motocross Series anmelden...

 

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Kalender – Junior-E-Motocross-Serie 2024:

Runde 1: 19. Mai – MXGP von Frankreich – St. Jean d-Angely
Runde 2: 2. Juni – MXGP von Deutschland – Teutschenthal
Runde 3: 20. Juli – MXGP der Tschechischen Republik – Loket
Runde 4: 21. Juli – MXGP der Tschechischen Republik – Loket
Runde 5: 25. August – MXGP der Schweiz – Frauenfeld

https://www.junioremotocross.com/

 

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  • Videos: 7x Highlights des Enduro GP 2023 ab jetzt Freitags!
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  • Enduro-Winterservice mit Proworks Werkzeugen bei 24MX!

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