Mit seinem fünften Sieg krönt er sich zum Rekordsieger in der Geschichte des bekannten italienischen Extrem Enduro-Rennens. Jarvis, der kürzlich auch das Alès Trêm in Frankreich für sich entscheiden konnte, gewinnt das dreistündige Hauptrennen des als Ein-Tages-Event durchgeführten Extrem Enduro-Rennens mit einem vierminütigen Vorsprung auf den Zweitplatzierten...

 

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Neuzugang im Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing-Team und Jarvis‘s Landsmann Billy Bolt beendete das Rennen, trotz eines Defekts der Hinterradbremse, auf dem fünften Platz. Schon beim morgendlichen Qualifikationslauf zeigte sich Graham von seiner stärksten Seite. Beim Hauptrennen lieferte er sich einen harten Kampf mit dem Südafrikaner Wade Young, der für einige Zeit das Rennen dominierte. Nach einem technischen Defekt seines Konkurrenten ging Graham in Führung und baute seinen Vorsprung weiter und weiter aus. Als Dritter erreichte der ebenfalls aus Südafrika stammende Travis Teasdale das Ziel und komplettierte somit das Podium.

Billy Bolt’s Performance bei seiner Hell’s Gate-Premiere war durchaus positiv. Als Fünfter im Qualifikationsrennen arbeitete er sich trotz eines Zeitverlusts am Beginn des Hauptrennens und trotz der kaputten Bremse auf den fünften Platz vor und beendete das Hell’s Gate 2017 mit einem tollen Ergebnis.

 

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Graham Jarvis: „Es war ein tolles Event für mich. Dass ich das morgendliche Qualifikationsrennen gewonnen habe hat mich schon etwas überrascht. Ich habe mich darauf konzentriert keine Fehler zu machen aber das hat ausgereicht um zu gewinnen. Das freut mich. Im Hauptrennen konnte ich einen guten Start hinlegen, fiel aber hinter Wade Young, der ein richtig starkes Rennen fuhr. Er hatte dann aber irgendein technisches Problem und das gab mir die Chance mich wieder an die Spitze zu setzen. Ich fuhr eine konstante Geschwindigkeit und alles hat sich für mich zum Guten gewendet. Es gab dieses Jahr mehr künstlich angelegte Sektionen, die nicht so mein Ding sind, aber nun einen fünften Hell’s Gate Sieg einzufahren, das fühlt sich wirklich toll an.“

Billy Bolt: „Also eigentlich bin ich zufrieden wie die Dinge hier in Italien für mich gelaufen sind. Ich hatte keinen so guten Start im Hauptrennen und musste dann auch noch hinter einigen anderen Fahrer warten, die bei einer der ersten steinigen Auffahrten hängen geblieben waren. Da habe ich einiges an Zeit verloren. Danach fand ich aber einen guten Rhythmus und genoss das Rennen. Ungefähr bei der Hälfte des Rennens hatte ich dann leider einen Defekt an meiner Hinterradbremse, deshalb bin ich dann die ganze zweite Hälfte nur mit der Vorderbremse gefahren. Ich glaube das ist passiert als ich einen Stein erwischt hatte. Nur mit Vorderbremse zu fahren war echt schwierig, ich konnte nicht so pushen wie ich gerne wollte und habe dann geschaut, dass ich ins Ziel komme. Ich habe bei diesem Rennen viel gelernt und meine erste Teilnahme am Hell’s Gate 2017 sehr genossen.“

Ergebnisse – Hell’s Gate 2017
1. Graham Jarvis (Husqvarna) 3:08:23 (14 Runden)
2. Travis Teasdale (KTM) 3:12:34 (14 Runden)
3. Wade Young (Sherco) 3:13:42 (14 Runden)
4. Mario Roman (Sherco) 3:17:01 (14 Runden)
5. Philipp Bertl (Beta) (13 Runden)

(Pressemitteilung Husqvarna)

Link: http://www2.hellsgate.it/wordpress/en/

 

Österreicher Philipp Bertl als bester Privatfahrer auf Platz 5!

Zum bereits 14. Mal hat die italienische Enduro-Legende Fabio Fasola zum ‚Hell’s Gate‘ in die Toskana geladen. Nach stundenlangem Wettstreit hat sich Graham Jarvis bei Wade Young für die Niederlage im vergangenen Jahr revanchiert und seinen bereits fünften Sieg beim ‚Hell’s Gate‘ erreicht. Gar nicht weit dahinter hat sich der Niederösterreicher Philipp Bertl auf Beta auf den fünften Gesamtrang gekämpft...

Mehr Infos dazu von Christian Panny auf  www.ig-gatsch.at

 

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