
Yamahas WR- und TT-R-Modelle sorgen für grenzenlosen Fahrspaß, höchste Zuverlässigkeit und außergewöhnliches Handling und eröffnen jedem Fahrer die Welt des Enduro-Fahrens.
Die WR450F und WR250F des Modelljahres 2027 verfügen über neu entwickelte Upgrades zur Verbesserung von Handling, Stabilität und Performance auf den Trails sowie über neue Icon Blue-Farben mit integrierten Grafiken.
Die TT-R50 bietet mit ihrem leicht zu bedienenden 3-Gang-Getriebe mit Schaltautomatik den perfekten Einstieg für Fahranfänger, während die TT-R110 mit ihrem robusten Rahmen und dem Langhub-Federungssystem jungen Fahrern Selbstvertrauen vermittelt. Beide Modelle sind mit brandneuen Icon Blue-Grafiken ausgestattet, die von siegreichen MXGP-Motorrädern inspiriert sind
Spaß für die ganze Familie: Yamahas Offroad-Modellreihe 2027 umfasst die WR- und TT-R-Modelle. Mit der TT-R50 können junge Fahrer Selbstvertrauen gewinnen und ihre ersten Offroad-Abenteuer erleben, bevor sie auf die langlebige und zuverlässige TT-R110 umsteigen, um ihre Fähigkeiten weiter auszubauen. Die WR450F und WR250F, mit ihrer rennsporterprobten DNA, erwarten Fahrer, die bereit sind, ihre Grenzen auf spannenden und herausfordernden Enduro-Strecken auszuloten.
Bereit für das Rennen: 2027 WR450F und WR250F
Die 2027er WR450F ist bereit, jede Enduro-Herausforderung zu anzunehmen. Sie verfügt über die neuesten Entwicklungen der Motorenentwicklungsabteilung von Yamaha, darunter eine neue Nockenwellensteuerung – optimiert für den Enduro-Einsatz, um eine gleichmäßige Leistungsentfaltung zu gewährleisten und gleichzeitig die Neigung zum Abwürgen zu verringern, was dem Fahrer auf jedem Trail zusätzliches Selbstvertrauen gibt.

Ein völlig neues Fahrwerksdesign harmoniert mit der Leistung des 450-cm³-Motors, der so abgestimmt wurde, dass er eine ausgewogene Fahrstabilität bietet und dem Fahrer mehr Komfort und Kontrolle in jedem Gelände ermöglicht. Das Unterrohr verfügt über einen verdickten oberen Abschnitt, einen verengten unteren Abschnitt sowie asymmetrische Motorhalterungen, um mehr Komfort und ein besseres Ansprechverhalten bei anspruchsvollen Enduro-Herausforderungen zu gewährleisten.
Die hydraulische Kupplung reduziert Ermüdungserscheinungen bei langen Fahrten, vermittelt viel Gefühl und sorgt für eine verbesserte Bedienbarkeit in unwegsamem Gelände. Eine leichtere Kupplungsbetätigung ermöglicht es den Fahrern, den Motor mühelos zu steuern, besonders unter extremen Bedingungen und beim Enduro-Fahren mit niedriger Geschwindigkeit.
Dank der verbesserten Hinterradbremse mit neuem Bremsschlauchmaterial, einer überarbeiteten Bremssattelform und einer kleineren Bremsscheibe behält der Fahrer bei steilen Abfahrten die volle Kontrolle. Die hervorragenden KYB-Federelemente runden das Paket ab, wobei das optimierte Enduro-Setup einen niedrigeren Schwerpunkt für erhöhte Kontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten bietet.
Die 2027er WR250F setzt neue Maßstäbe beim Enduro-Fahren. Spitzenleistung ist dank des leistungsstarken, von der YZ250F inspirierten Motors garantiert – ausgestattet mit einer Enduro-spezifischen ECU und einem hocheffizienten Luftstrommanagementsystem, sodass eine siegbringende Leistung beim Drehen des Gasgriffs verfügbar ist.
In eine eigene Liga hebt die WR250F ihre außergewöhnlichen Handling-Eigenschaften, die durch einen optimierten Doppelschleifenrahmen ermöglicht werden. Dieser bietet dem Fahrer die perfekte Mischung aus Fahrstabilität, für ein optimales Fahrgefühl, Leichtigkeit des Rahmens, um jeden Trail zu meistern, und Robustheit, um den Anforderungen des technischen Enduro-Fahrens standzuhalten. Das Fahrwerk, zusammen mit den hervorragenden KYB-Federelementen, wurde speziell für Enduro-Wettkämpfe optimiert und sorgt für renntaugliche Leistung – egal, ob Du mit niedriger Geschwindigkeit durch technische Passagen fährst oder auf schnellen Trails unterwegs bist.
Modernste Technologie zeigt sich bei der WR250F, die mit einem LCD-Display ausgestattet ist, das dem Fahrer einen Kilometerzähler, Tageskilometerzähler, eine Uhr, einen Timer/Stoppuhr sowie eine Warnleuchte für niedrigen Kraftstoffstand und eine Verbrauchsanzeige bietet, damit Tankstopps gezielt geplant werden können.

Sowohl die WR450F als auch die WR250F sind mit einem branchenweit erstmals eingesetzten Anti-Diebstahl-ECU-Schließsystem ausgestattet. Über die Power Tuner-App sorgt das System für mehr Sicherheit – egal ob im Fahrerlager, in der Garage oder während des Transports zwischen den Veranstaltungen. Die Power Tuner-App ermöglicht es dem Fahrer außerdem, die Charakteristik der Leistungsentfaltung zwischen „Sanft“ und „Aggressiv“ festzulegen sowie die Traktionskontrolle individuell einzustellen – und bietet damit absolute Kontrolle über das Fahrerlebnis.
Kompakter Fahrspaß: 2027er TT-R50 und TT-R110
Mit dem Fokus auf Fahrspaß ist die TT-R50 der ideale Einstieg in die Welt der Motorräder für Kinder – mit niedriger Sitzhöhe, benutzerfreundlichem Elektrostart und vertrauenerweckender Sitzposition. Es wurde nach den gleichen hohen Standards wie Yamahas Motorräder mit größerem Hubraum entwickelt. Die hochwertige Verarbeitung und Zuverlässigkeit garantieren kleinen Fahrern unbegrenzten Fahrspaß.

Der 50-cm³-Viertaktmotor verfügt über ein 3-Gang-Getriebe mit Schaltautomatik und macht das Fahren selbst für Anfänger ohne vorherige Fahrerfahrung mühelos und intuitiv. Die gleichmäßige Leistungsentfaltung vermittelt Vertrauen und macht jede Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die nächste Stufe in der TT-R-Modellreihe ist die TT-R110, die für vielseitiges und einfaches Fahren entwickelt wurde – ideal für junge, angehende Offroad-Fahrer. Mit einem robusten Rückgrat-Stahlrahmen und Langhub-Federungssystem ausgestattet sorgt die hochwertige und äußerst langlebige Konstruktion dafür, dass das Motorrad selbst bei den anspruchsvollsten Fahrern durchhält.

Von dem laufruhigen und sparsamen 110-cm³-Viertaktmotor wird eine leicht kontrollierbare Leistung geliefert und dem Fahrer ein unglaubliches Gefühl vermittelt, wenn er den Gashebel aufdreht und losfährt. Die TT-R110 bietet jeder Familie die Möglichkeit, gemeinsam zu fahren und sorgt für jahrelangen Fahrspaß. Sie gibt jungen Fahrern das nötige Selbstvertrauen, um den nächsten Schritt ihrer Motorradkarriere zu wagen.
Sowohl die TT-R50 als auch die TT-R110 kommen mit Icon Blue-Farben und -Grafiken, inspiriert von den siegreichen MXGP-Motocross-Geschwistern mit größerem Hubraum.
Link: Zu den Yamaha Modellen 2027
PA: Yamaha Motor Europe

Orientierungsfahrt St. Katharein a. d. Laming:
Am Samstag den 12. Sept. findet der sechste und letzte Wertungstag der Classic Enduro Meisterschaft 2026 auf „ Ulli´s Jagawiese“ statt.
Eine nicht markierte Etappe von ca. 34 km, zwei Trialprüfungen und drei Geländesonderprüfungen sind von den Teilnehmern zu absolvieren.
Nach fünf Wertungstagen ist bei den Youngtimer Motorräder bis Baujahr 1993, noch alles offen. Es führt derzeit Johann Kaiser KTM 350 ccm mit 109 Punkten vor Anton Edlinger auf Husaberg 4Takt 104 und Titelverteidiger Berni Walzer 100 Punkte.
Bei den Oldteimern bis Baujahr 1983 ist die Titelvergabe nach fünf Laufsiegen von Christian Kaiser auf seiner Puch Frigerio 347ccm, so gut wie entschieden. Er führt mit dem Punktemaximum vor Gottfried Ennsmann auf Suzuki.
Bei den Veteranen +65 fällt die Entscheidung voraussichtlich zwischen den derzeit führenden Anton Reisenhofer auf Puch, der jedoch derzeit noch von einer Trainingsverletzung gehandicapt ist.
Der Oberösterreicher Hans Merkinger ebenfalls auf Puch, ist ihm mit zwei Punkten Rückstand jedoch dicht auf den Fersen. Auch Peter Pernusch auf KTM mit sieben Punkten Rückstand ist noch im Titelrennen.

Das Rennen ist auch der letzte Test für die Vintage Enduro der Nationen Starter, die am 28 Sept. bis 2. Oktober in Zschopau über die Bühne geht. Die Enduro Senioren Austria sind dort mit einem Trophy Team und drei Vase Teams vertreten.
Für interessierte Classic Fans, der Start ist um 10,30 Uhr auf der Jagawiese in St. Katharein, für das leibliche Wohl ist dort bestens gesorgt.
https://www.endurosenioren.at/

Text und Fotos: Alfred Steinwidder

Mit der mit Spannung erwarteten KTM 690 RALLY 2027 kehrt KTM zu seinen Rally-Raid-Wurzeln zurück und knüpft an eine Tradition an, die auf Langstrecken-Offroad-Erkundungen und kompromissloser Geländegängigkeit basiert.
Als spirituelle Nachfolgerin der legendären KTM 640 ADVENTURE bringt die KTM 690 RALLY den Rallye-Geist zurück auf die LC4-Plattform – eine Einladung, weiter zu fahren und längere Strecken zurückzulegen. Sie ermöglicht es Fahrern, sich nicht nur selbst zu finden, sondern sich jenseits des Vertrauten zu begegnen.

Die KTM 690 RALLY wurde für Fahrer entwickelt, die wissen, dass die wahre Reise dort beginnt, wo die Straße endet. Sie ist wie geschaffen für anspruchsvolles Terrain und ausgedehnte Abenteuer. Fernab von Routine und Erwartungen konzentrieren sich Fahrer auf das Wesentliche: das vor ihnen liegende Terrain, die zu bewältigende Strecke und das damit verbundene Erlebnis. Draußen verschwinden Ablenkungen, und der Fokus richtet sich ganz auf die Fahrt selbst. Dieser Entdeckergeist ist das Herzstück der KTM 690 RALLY und enthüllt eine bisher unentdeckte Seite an dir.
Die KTM 690 RALLY basiert auf der bewährten Plattform der KTM 690 ENDURO R und entwickelt deren Dual-Sport-Basis mit klarem Fokus auf größere Reichweite, Stabilität und Langstreckentauglichkeit weiter. Ein speziell entwickelter Rallye-Turm mit integrierter Windschutzscheibe schafft ein echtes Rallye-Cockpit, während zwei vorn montierte Kraftstofftanks das Fassungsvermögen auf ca. 20 Liter erhöhen und so sicheres Erkunden abgelegener Gebiete ermöglichen.

Die KTM 690 RALLY wurde für jedes Terrain – von anspruchsvollem Offroad-Gelände bis hin zu schnellen Verbindungsstrecken – entwickelt und schließt die Lücke zwischen leichter Enduro-Agilität und Rallye-Ausdauer. Die Maschine ist nicht nur für die Reise selbst konzipiert, sondern um sie zu einem intensiven Erlebnis zu machen. Mit ihrem speziell entwickelten Rallye-Cockpit, dem größeren Tankvolumen und dem Fokus auf Langstreckentauglichkeit ermöglicht sie Fahrern, in entlegene Gebiete vorzudringen und Abenteuer in seiner reinsten Form zu erleben.
Denn da draußen offenbart der Pfad mehr als nur das, was vor einem liegt. In diesen Momenten findet man sich nicht selbst – man begegnet sich selbst. Zum ersten Mal.
Die einzige Frage ist: Wirst du rausgehen?
Die neue KTM 690 RALLY des Modelljahres 2027 läuft im September in Österreich vom Band und ist ab Oktober 2026 bei autorisierten KTM-Händlern erhältlich. Weitere Informationen: Zur KTM 690 RALLY 2027

PA: KTM Sportmotorcycle GmbH (Übersetzung)

Das Night Race wird heuer am 10. Oktober in Imbach stattfinden. Der MSC Imbach freut sich sehr, diesen Motocross-Klassiker nun bereits zum 13.ten Mal den Fahrern und Fans anbieten zu können. Heuer werden folgende Klassen ausgetragen: Amateure, 125ccm/2-Takt, Masters und Jugend bis 85ccm. Die Damen sind in der Klasse Ladies zum zweiten Mal dabei. Die Vorläufe beginnen um ca. 15:00 Uhr, das Finale wird ca. um 22:30 Uhr gestartet… Die Anmeldung wird am 17.9.2026 (ab 20 Uhr) freigeschaltet!
„Wir freuen uns auf viele Anmeldungen und hoffen, dass die Fahrer und die Ladies das Night Race annehmen. Wir bemühen uns sehr, dass wir dieses in der Motocross-Szene einzigartige Rennen unter Flutlicht jährlich veranstalten können“, sagt Günter Eichinger, der Obmann des MSC Imbach.
„Wir laden wieder alle Fahrer und die Ladies ein sich rasch anzumelden, damit sich auch jeder seinen Startplatz sichern kann“, so Eichinger, der heuer auch die Motocross-Damen am Start haben wird.
Trainingsläufe ab 13 Uhr, die ersten Vorläufe beginnen ab ca. 15:00 Uhr
Die Fans bekommen bereits ab dem frühen Nachmittag Rennaction am Pfeningberg geboten: „Die ersten Trainings sind schon ab 13 Uhr geplant, ab 15:00 Uhr werden wir mit den Vorläufen beginnen. Spätestens ab den Halbfinalläufen fahren dann alle unter Flutlicht“, verspricht Eichinger. Die Besucher können mit dem 15 Euro Tagesticket somit alle Fahrer bei Tag und Nacht anfeuern.
Die Anmeldung wird am 17.09.2026 um 20 Uhr für alle Klassen freigeschaltet: www.msc-imbach.at

PA: MSC Imbach
Drei Jahre war Pause, jetzt wird endlich wieder gefahren: Am 10. Oktober 2026 geht das W7 Enduro-Cross in die nächste Runde! Der Enduroklub W7 meldet sich mit packender Rennaction, anspruchsvollen Hindernissen und einer komplett neuen Location zurück.

Austragungsort ist erstmals Takern II in St. Margarethen an der Raab. Auf dem neuen Veranstaltungsgelände in Takern II 24, 8321 Vötz, dürfen sich Fahrer und Zuschauer auf einen actionreichen Tag rund um den Endurosport freuen. Los geht es bereits um 09:00 Uhr.
Für den Enduroklub W7 ist die Veranstaltung ein echtes Comeback. Nach drei Jahren ohne W7 Enduro-Cross kann der Klub seine traditionsreiche Veranstaltung nun endlich wieder durchführen. Gleichzeitig beginnt mit dem Wechsel nach Takern II ein neues Kapitel in der Geschichte des Rennens.
Auch Endurofans, Freunde des Motorsports und neugierige Besucher sollten sich den Termin vormerken. Wenn am 10. Oktober die Motoren gestartet werden, stehen wieder Benzingeruch, spannende Zweikämpfe und jede Menge Enduro-Action auf dem Programm.
Der genaue Zeitplan sowie alle weiteren Updates, werden auf der Website des Enduroklub W7 veröffentlicht.
Termin: 10. Oktober 2026
Beginn: 09:00 Uhr
Location: Takern II 24, 8321 Vötz
Infos: www.enduroklub-w7.at
PA: Enduroclub W7

RAMEIS ist TM Moto Importeur Österreich und präsentiert die TM Moto-Modelle 2027:
Jetzt Termin vormerken: Die Modelle werden ab dem 21. September 2026 in den Geschäftsräumen bei Rameis präsentiert!
Bestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferungen starten noch im September!
Alle Infos zur Präsentation sowie den Modellen zum durchblättern mit Neuigkeiten, Ausstattungen, Sonderzubehör und Preislisten:
Zur TM Moto Präsentation von Rameis

Rameis Fahrzeughandel
Grünfeldstr. 51
4523 Neuzeug

Rekordstarterfeld, neues Streckenkonzept und abwechslungsreiches Wetter beim ECHT Endurocup in Reetz
Mit dem vorletzten Rennwochenende der Saison 2026 startete der ECHT Endurocup in Reetz endgültig in den Saisonendspurt. Nach den vergangenen Läufen mit ganz unterschiedlichen Bedingungen wartete beim nördlichsten Gastspiel des Jahres erneut eine besondere Herausforderung auf die Teilnehmer.
Während sich die Fahrer in Trstenice noch mit Regen und schlammigen Passagen auseinandersetzen mussten, hatte sich Lauchhammer zuletzt von der komplett anderen Seite gezeigt. Staub, trockener Boden und Temperaturen von über 30 Grad bestimmten dort das Geschehen. Sportlich hatten sich unter anderem Arvid Meyer beim 4h Endurosprint und Maik Schubert im CrossCountry in Szene gesetzt. Ein besonders erfolgreiches Wochenende hatte Karl Rink erlebt, der an beiden Tagen seine Klasse gewinnen konnte.
In Reetz wartete nun erneut eine der abwechslungsreichsten und längsten Runden des Jahres. Die bekannte Mischung aus Sandgrube, Feldpassagen und Waldabschnitten blieb erhalten, allerdings präsentierte der MSC Burg Eisenhardt e.V. für das diesjährige Rennwochenende ein überarbeitetes Streckenkonzept. Viele der bisherigen Wellen in den Waldabschnitten waren bereits im Vorfeld begradigt worden, wodurch die Strecke deutlich flüssiger wurde. Das neue Konzept ging insgesamt hervorragend auf und sorgte für eine anspruchsvolle, aber zugleich sehr gut fahrbare Runde.
Zusätzlich sorgte die Integration des SAE Cup für ein großes Fahrerfeld und noch einmal mehr Betrieb auf der Strecke. Am Samstag stand zunächst der 4h Endurosprint auf dem Programm, bevor am Sonntag das 3h CrossCountry folgte.
Vor allem der Samstag brachte dabei noch eine zusätzliche Herausforderung mit sich. Das Wetter zeigte sich ausgesprochen wechselhaft. Stürmische Abschnitte und immer wieder einsetzende Regenschauer wechselten sich ab und veränderten die Bedingungen im Laufe des Tages mehrfach. Der guten Strecke tat dies jedoch keinen Abbruch. Vielmehr zeigte sich, dass das neue Konzept auch unter wechselnden Wetterbedingungen hervorragend funktionierte.
Rekordstarterfeld beim 4h Endurosprint
Der Samstag brachte in Reetz gleich einen neuen Bestwert. Beim 4h Endurosprint ging das größte Fahrerfeld an den Start, das der ECHT Endurocup bei seinem Gastspiel in Reetz bislang verzeichnen konnte. Durch die Integration der SAE-Fahrer war die Strecke entsprechend gut gefüllt. Die lange Runde sorgte allerdings dafür, dass sich das Feld schnell auseinanderzog.
Neben dem wechselhaften Wetter wurden vor allem einige der schwierigen Auffahrten zur Herausforderung. Dort hatten zahlreiche Fahrer ihre Probleme, wobei die Bedingungen durch die zwischenzeitlichen Regenschauer zusätzlich wechselten. Insgesamt bestätigte die Strecke damit ihren anspruchsvollen Charakter, ohne dass das neue, flüssigere Konzept verloren ging.
Eine besondere Situation ergab sich in der Enduro 11 mit den Elektromotorrädern. Aufgrund der außergewöhnlich langen Runde zeigte sich im Rennverlauf, dass die vorhandenen Akkukapazitäten für die ursprünglich vorgesehene Distanz nicht ausreichen würden. Die Fahrer entschieden sich deshalb gemeinsam dazu, ihre Renndistanz entsprechend zu verkürzen.
Sportlich lieferte die große Enduro 3 eines der interessantesten Ergebnisse. Moritz Schöpferling setzte sich mit einer Wertungszeit von 50:45 Minuten durch. Nur 1:03 Minuten dahinter folgte Karl Rink, der damit nach seinen beiden Klassensiegen zuletzt in Lauchhammer erneut ganz vorne zu finden war. Felix Wiche komplettierte mit 52:53 Minuten das Podium.
Bei den Sportfahrern der Enduro 4 setzte sich Eddie Findling durch. Er absolvierte als einer von zwei Fahrern seiner Klasse die komplette Vorgabe von neun Runden und gewann mit einer Prüfungszeit von 58:45 Minuten vor Nik Ahland. In der Enduro 1 ging der Sieg an Stefan Schulz, während Karl Jost die Enduro 2 gewann.
Eng ging es auch in der Teamklasse zu. Franz und Thomas Arnold entschieden die Enduro 8 mit 53:41 Minuten für sich. Lediglich 28 Sekunden dahinter folgten Christian Nicklaus und Felix Bopp auf Rang zwei. Tino Fricke und Hannes Volker Meyer belegten den dritten Platz.
Weitere Klassensiege gingen unter anderem an Tino Bauer in der Enduro 5, Dirk Mager in der Enduro 6, Heiko Simon in der Enduro 7, Noah Rübesamen in der Enduro 9 und Rosa Strobel bei den Damen der Enduro 10. Damit bot der Samstag trotz Sturm, Regenschauern und einiger anspruchsvoller Streckenstellen einen gelungenen Auftakt in das Rekordwochenende von Reetz.
Sonnenschein und faire Bedingungen beim 3h CrossCountry
Nach dem turbulenten Wetter am Samstag zeigte sich Reetz am Sonntagmorgen von einer deutlich freundlicheren Seite. Als um 10 Uhr das 3h CrossCountry gestartet wurde, lachte endlich die Sonne auf die erneut gut gefüllten Startreihen. Damit fanden die Teilnehmer zum Abschluss des Rennwochenendes deutlich angenehmere äußere Bedingungen vor.
Auch bei der Streckenführung reagierte der MSC Burg Eisenhardt e.V. auf die Erfahrungen des Vortages. Einige Passagen wurden für das dreistündige Rennen aus der Runde herausgenommen. Dazu gehörten insbesondere jene schwierigen Auffahrten, die am Samstag noch für Staus gesorgt hatten. Damit sollten im großen Fahrerfeld möglichst faire Bedingungen geschaffen und unnötige Wartezeiten vermieden werden. Der abwechslungsreiche Charakter der langen Reetzer Runde blieb dennoch erhalten.

Sportlich setzte Karl Rink seine starke CrossCountry-Saison fort. In der Enduro 3 war er der einzige Fahrer seiner Klasse, der zehn Runden absolvierte, und sicherte sich damit den Sieg vor Stefan Lades und Robin Hörnicke mit jeweils neun Runden. Nach Rang zwei beim 4h Endurosprint am Samstag stand Rink damit zum Abschluss des Wochenendes wieder ganz oben.
Auch in der Sportfahrerklasse Enduro 4 fiel die Entscheidung über die Rundenzahl. Maik Schubert absolvierte ebenfalls zehn Runden und gewann vor Tino Fricke und Felix Wiche, die jeweils neun Umläufe schafften. Damit bestätigte Schubert seine starke Form im 3h CrossCountry, nachdem er bereits beim vorherigen Lauf in Lauchhammer erfolgreich gewesen war.
Besonders knapp wurde es in der Teamklasse. Christian Nicklaus und Felix Bopp sowie Marcel Kreutzer und Nils Leipold absolvierten jeweils zehn Runden. Am Ende entschieden gerade einmal 16 Sekunden das Rennen zugunsten von Nicklaus/Bopp. René Albrecht und Bernd Preisser komplettierten mit neun Runden das Podium.
Weitere Klassensiege gingen an Jan Pollmar in der Enduro 1, Maurice Zimmermann in der Enduro 2, Christian Grande in der Enduro 5, Andreas Kind in der Enduro 6 und Steffen Scharrig in der Enduro 7. In der Enduro 9 setzte sich Samy Gerlach durch, während Magdalena Höfer die Damenklasse Enduro 10 gewann.
Damit ging ein großes und abwechslungsreiches Rennwochenende in Reetz bei besten Bedingungen zu Ende. Das überarbeitete Streckenkonzept bewährte sich an beiden Tagen und der MSC Burg Eisenhardt e.V. präsentierte den Teilnehmern trotz des Rekordstarterfeldes eine Veranstaltung, die dem vorletzten Saisonstopp des ECHT Endurocup einen würdigen Rahmen bot.
Großes Lob für Verein und Fahrer
Zum Abschluss des Rennwochenendes zog auch Serienchef Mario Dietzel ein durchweg positives Fazit. Ein großes Lob richtete er an den MSC Burg Eisenhardt e.V., der mit einer hervorragend vorbereiteten Strecke und einer starken Organisation beste Voraussetzungen für das große Rennwochenende geschaffen hatte. Gerade das neue Streckenkonzept erwies sich als voller Erfolg und zeigte, welches Potenzial das Gelände in Reetz bietet.
Ebenso bedankte sich Dietzel bei den Fahrern für die Kameradschaft untereinander. Gerade an den schwierigeren Stellen am Samstag zeigte sich einmal mehr der Zusammenhalt im Fahrerfeld. Positiv hervorgehoben wurde zudem, dass das Fahrerlager nach der Veranstaltung sauber hinterlassen wurde – ein Punkt, der für die Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Grundstückseigentümern von großer Bedeutung ist.
Auch die Integration des SAE Cup in das Fahrerfeld des ECHT Endurocup funktionierte reibungslos. Trotz des dadurch nochmals größeren Teilnehmerfeldes griffen die Abläufe problemlos ineinander und beide Serien konnten gemeinsam ein gelungenes Rennwochenende absolvieren.
Damit fällt das Fazit für Reetz rundum positiv aus: ein Rekordstarterfeld, ein gelungenes neues Streckenkonzept, eine starke Organisation und ein faires Miteinander sorgten für einen würdigen vorletzten Saisonstopp. Nun richtet sich der Blick auf Döbritz, wo das Saisonfinale des ECHT Endurocup 2026 auf dem Programm steht.
Alle weiteren Infos gibt es wie immer unter: www.endurocup.de

PA und Fotos: DG Design/Denis Günther
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