
Zum fünften Mal fand letztes Wochenende das Bear Extrem Enduro Race in Brinje statt, welches am Festland in etwa auf Höhe der Insel Krk liegt und von Villach bei gemütlichem Tempo in knapp vier Stunden zu erreichen ist.
Rund 300 Fahrer waren angemeldet, das Programm versprach volle Rennaction über drei Tage, am Freitag sollten zwei Prologläufe zu je 15km am Programm stehen, am Samstag und Sonntag fanden die Hauptrennen statt, wobei an beiden Tagen komplett unterschiedliche Strecken zu befahren waren. Die Teilnehmer konnten sich für die Klassen Gold, Silber, Bronze, Veteran 40+ (Spur Silber) und Veteran 50+ (Spur Bronze) entscheiden.
Donnerstagabends war noch sehr wenig los im Fahrerlager, eine gröbere Regenfront entleerte sich in der Nacht auf Freitag und machte den Prolog für alle umso anspruchsvoller. Schon beim Online-Briefing wurde bekanntgegeben, dass es keine genaue Startreihenfolge für den Prolog geben sollte, also nach dem Motto wer als Erster kommt, fährt auch als Erster. Das funktionierte auch sehr gut, die Strecke war zwar rutschig vom nächtlichen Regen, aber flüssig befahrbar.

Aber leider befand der Wettergott die Strecke als zu leicht und schickte eine Starkregenfront, welche die Strecke sehr anspruchsvoll machen sollte. Setzte Didi Rudolf eine Bestzeit von 18 Minuten, kämpften die weniger versierten Fahrer nach dem Monsunregen mehrere Stunden, um ins Ziel zu kommen, einige brauchten sogar so lange, dass der zweite Prologlauf nach hinten verschoben werden musste.
Teilweise konnte man die eigenen Bekannten kaum mehr erkennen, weil eine dicke Schlammschicht Bike und Fahrer überzogen hatte. Die meisten verzichteten somit auf den zweiten Lauf, da sich die Strecke in ein Schlammmassaker verwandelt hatte und eine zeitliche Verbesserung kaum mehr möglich erschien.
Die Besonderheit in Brinje ist sicherlich, dass jeder Renntag seinen eigenen Start- und Zielpunkt hat, welche im Umkreis von etwa 5-10 Minuten vom Fahrerlager entfernt waren. Samstag war somit der zweite Renntag, aber das erste Hauptrennen über die lange Distanz von ca. 70km. Gestartet wurde klassenweise nach dem Ergebnis des Vortages. Das Wetter versprach wunderschönes Spätsommerwetter für das verbleibende Wochenende. Die Strecke schlängelte sich wunderbar durch die Wildnis, wobei speziell im ersten Drittel die Steine noch rutschig wie Glatteis waren, danach folgten flüssige Waldpassagen mit herrlichen Steilhängen und sonstigen Hindernissen, welche Kroatien zu bieten hat.

Die Strecke hatte 14 Checkpoints, welche in den unterschiedlichen Klassen abgearbeitet werden mussten. Nach 2h47Min konnte unser Hardenduro-Hero Dieter Rudolf das Ziel der Goldklasse als Erster erreichen. Vom Organisator wurde für das Erreichen des Ziels eine Frist bis 17.30 Uhr gesetzt, also in der Theorie massig Zeit um zu finishen.
Der dritte Renntag am Sonntag wurde auf einer komplett anderen Strecke gefahren, nach Meinung vieler war der Sonntag der anspruchsvollere Tag, die Strecke also um einiges schwerer und mit einer Länge von 65km fast gleich lang wie am Vortag. Die Streckenführung bot traumhafte Singletrails, Steilhänge, tückische Steinpassagen, aber auch flottere Waldstücke, wo auch die höheren Gänge benutzt werden konnten. Auch diesen Tag konnte Rudolf als erster in der Gold-Klasse beenden und gewann somit ein weiteres Mal das Bear Extrem Enduro mit einer Gesamtzeit von 5h15:22,68 und über 20 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Kornel Ott.

Die Sieger der einzelnen Klassen waren als gekürt:
Klasse Gold:
1. Dieter Rudolf
2. Kornel Ott
3. Dino Floricic
4. Manuel Preuhs
Klasse Silver:
1. Jaka Berloznik
2. Rok Grabar
3. Adem Galijasevic
Klasse Bronze:
1. Miha Borovsak
2. Davor Percic
3. Petr Uher
Klasse Veteran 40:
1. Bojan Justin
2. Marko Gorsek
3. Jaka Seles
Klasse Veteran 50:
1. Radim Krechovsky
2. Doris Sovilla
3. Frantisek Ferus
Im Fahrerlager konnten wir eine der motiviert angereisten Damen zu einem Statement bewegen, die 23-jährige Niederösterreicherin Linda Mörtl gab sich das volle Programm und das in ihrem erst zweiten Endurojahr überhaupt:
„An diesem Wochenende ging ich in Brinje beim Extreme Enduro BEAR V in der Klasse Bronze an den Start. Nach einem verregneten Prolog ging es am Samstag bei optimalen Bedingungen an den Start, der erste Teil war relativ technisch und steinig, dafür wurde es aber nach dem Tankstopp flotter. Der zweite Tag war wesentlich härter, mit heftigen, teils rutschigen Auffahrten und silberwürdigen Abfahrten.
Von den sieben gestarteten Damen in der Bronze Klasse konnten nur zwei finishen und mir ist der Sieg geglückt. Ein wirklich tolles Enduro-Rennen mit einer super Strecke und einer insgesamt sehr guten Atmosphäre! Die Strecke war abwechslungsreich und gut markiert. Besonders cool fand ich die verschiedenen Start- und Zielpunkte – dadurch hatte man fast ein Romaniacs-Feeling. Dass man keinen Streckenabschnitt zweimal fahren musste, war ebenfalls ein großes Highlight und hat das Rennen sehr abwechslungsreich gemacht.

Die Organisation war insgesamt sehr gut. Die Veranstalter waren ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Auch die Kommunikation im Vorfeld und während der Veranstaltung hat super funktioniert. Der WhatsApp-Kanal war sehr praktisch, das Briefing per YouTube-Video eine tolle Idee und auch das Riders Briefing vor Ort war wirklich gut und informativ.
Generell herrschte während des gesamten Rennens eine super Stimmung – sowohl unter den Fahrern als auch bei den Organisatoren. Man hat sich einfach sehr wohl und willkommen gefühlt.“

Zum Schluss müssen auch wir von Enduro-Austria danke an die Veranstalter sagen, das Rennen war wirklich perfekt organisiert, die Streckenverläufe waren abwechslungsreich, anspruchsvoll und wunderschön, sodass wir sicher wiederkommen werden. In jedem Zielbereich gab es Musik, Ausschank und Verpflegung bei guter Stimmung, auch wenn das Wetter anfangs nicht unbedingt mitgespielt hat. Im Fahrerlager gab es Aussteller und Verkaufsstände von X-Grip, Plews-Tires, Beta und mehr, wo man auch einiges an Ersatzeile bekommen konnte, wenn etwas kaputtgegangen ist. Bis zum nächsten Jahr!
Link: Ergebnisse
Link: Website


Text: P.B. EART, Bilder: Ringhofer, HMK Brinje

Schwierige Prüfungen und spannende Entscheidungen beim ESA-Finale in St. Katharein
Bei herrlichem Spätsommerwetter ging am 12. September die 2. Orientierungsfahrt der Endurosenioren Austria in St. Katharein an der Laming über die Bühne. Die von Ulli Leitner und seinem Team organisierte Veranstaltung bildete gleichzeitig den Abschluss der ESA-Meisterschaft 2026. Rund 30 Fahrer stellten sich den Herausforderungen aus Orientierungsetappe, Trialprüfung und gezeiteter Sonderprüfung.

Besonders die Trialprüfung erwies sich als deutlich anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick den Anschein hatte. Der kompakte Trail-Parcours verlangte präzise Linienwahl, viel Gefühl für Motorrad und Untergrund sowie höchste Konzentration. So mancher Teilnehmer musste erkennen, dass die scheinbar einfache Prüfung ihre ganz eigenen Tücken bereithielt. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Motorräder so 40-50 Jahre alt sind. Mit einem Finger kuppeln spielt sich da nicht und die Wendigkeit der alten Vietakter kann man eher mit schwangeren Rindviehern vergleichen … Gewertet wurde hier pro Fuß am Boden eine Sekunde Strafzeit, beide Beine am Boden 5 Sekunden Strafe.
Ein echtes Highlight des Tages war die gezeitete Sonderprüfung. Die abwechslungsreiche Streckenführung mit unterschiedlichen Passagen sorgte für viel Fahrspaß und verlangte den Teilnehmern ihr gesamtes Können ab. Hier wurden die entscheidenden Sekunden für die Tageswertung herausgefahren und bis zum Schluss um jede Position gekämpft.

Die rund 35 Kilometer lange Orientierungsetappe führte durch die wunderschöne Landschaft rund um den Tragößgraben. Auf Streckenmarkierungen wurde bewusst verzichtet, sodass die Teilnehmer gefordert waren, ihren Weg anhand der Fahrunterlagen selbst zu finden. Diese sorgte immer wieder für Sucharbeit und kleine Umwege.
Schlussendlich erreichten jedoch alle Fahrer wohlbehalten das Fahrerlager. Die hervorragende Organisation durch Ulli Leitner und sein Team sowie die gewohnt kameradschaftliche Atmosphäre machten die Veranstaltung dennoch zu einem rundum gelungenen Endurotag, der den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Die Podestplätze
Veteranen +70
Gerhard Wallisch (KTM 250)
Alfred Steinwidder (KTM GS 175)
Gerhard Trabert (KTM GS 250)
Veteranen +65
Anton Reisenhofer (Puch 249)
Jürgen Wurzer (Husqvarna 240)
Peter Pernusch (KTM GS 249)
Klasse C2
Christian Kaiser (Puch 347)
Günter Schopohl (Husqvarna 240)
Wolfgang Hafenscher (KTM GS 250)
Klasse Y1
Johann Kaiser (Maico)
Hannes Seiwald (Husqvarna 360)
Peter Bous (KTM 300)
Klasse Y2
Anton Edlinger (Husaberg FE 501)
Bernhard Pitzl (Honda XR 600)
Peter Proprentner (KTM LC4)
Mit der Orientierungsfahrt in auf der „Jagawiesn“ fiel zugleich die Entscheidung in der ESA-Meisterschaft 2026. In der Youngtimer-Wertung entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen Johann Kaiser und Anton Edlinger. Beide erreichten am Saisonende jeweils 131 Punkte und teilten sich damit den Meistertitel.
Rang drei ging an Bernhard Walzer mit 100 Punkten. In der Oldtimer-Wertung sicherte sich Christian Kaiser mit dem Punktemaximum von 150 Zählern souverän den Meistertitel vor Gottfried Ennsmann (96 Punkte) und Emanuel Strolz (88 Punkte).
Bei den Veteranen über 65 Jahren durfte sich Anton Reisenhofer mit 125 Punkten über den Meistertitel freuen. Die weiteren Podestplätze belegten Hans Merkinger mit 116 Punkten und Peter Pernusch mit 111 Punkten.
Die Endsiegerehrung findet wie üblich im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 14. November in Mühlen statt.
Link: https://www.endurosenioren.at/

Fotos: Alfred Steinwidder

Valentino Hutter und Maurice Egger gewinnen die Meisterschaftsläufe. Andrea Verona mit Verletzungspech:
Großer Andrang zum 6. Lauf der Enduro-ÖM. Schon bei der Anfahrt zum AspangRace wird einem der Stellenwert des Rennens in das Bewusstsein gerückt. Die Startplätze restlos ausverkauft, das Fahrerlager gesteckt voll, alle Wege und Wiesen um das Bergwerk vollgeparkt und hunderte Zuseher am Rennareal.

Noch dazu hat sich das KTM Enduro-Werksteam mit dem Enduro-Weltmeister 2026 der Klasse E2 und zweimaligen Aspangrace-Sieger Andrea Verona wieder zum Start gemeldet. Zusätzlich war heuer sogar noch der Enduro-Superstar und EnduroGP-Weltmeister 2026 Josep Garcia angemeldet. Letzterer konnte wegen einer Verletzung leider nicht zum Rennen antreten. Sehr schade, denn sein spektakulärer Fahrstil und Speed sind einzigartig.

Der Samstag:
Die Ausgangslage für spannende Rennen war gut. Perfektes Wetter, ein super Boden, staubfrei und mit Top-Grip. Eine relativ schnelle Endurostrecke mit guten Überholmöglichkeiten. Die Strecke war mit rund 22 Minuten Fahrzeit für die schnellsten Fahrer relativ lang, was den vielen Besuchern sehr entgegenkam, da man so die einzelnen Klassen viel besser unterscheiden kann.
Von den ÖM-Fahrern würde die Strecke eher als leicht, aber schnell eingestuft werden. Eine Einschätzung, die unerfahrene Enduristen bzw. Neulinge nicht teilen würden. Es gab doch einige Steilhänge und vor allem Abfahrten mit zerklüfteten Kanten. Wenn man ohne guten Grundspeed über die wellige, ausgefahrene Piste fährt, kostet das doppelt so viel Kraft wie bei den Profis. Es ist alles machbar, man sollte sich vorher allerdings schon mehrmals mit steilen Auf- und Abfahrten befasst haben. Motocrosser können vorne mitfahren, gewonnen hat bisher meistens ein Endurist.

Sehr "ausgefahren" waren heuer einige Streckenteile im Wald, da waren kantige Wellen so tief, dass der Vordermann teilweise nur mehr halb zu sehen war. Grundsätzlich war die Streckenführung wie im letzten Jahr, kleine Änderungen wurden eingebaut.
Spannend und ein guter Einklang für den Hauptevent war schon das erste Rennen der Klassen 6-10. Auf Details können wir hier nicht näher eingehen, das würde bei den vielen Klassen und Fahrern den Rahmen sprengen. Zu erwähnen wäre auch die doch große Anzahl in der Damenklasse, immerhin haben es 14 Damen in die Wertung geschafft!

Und auch in der Golden League Klasse ab 52 Jahren waren 53 Starter dabei. Und einige der Herrschaften sind da bereits weit vom Mindestalter entfernt. Da wird es wohl irgendwann noch eine weitere Klasse benötigen. Gewonnen hat bei den "Alten" übrigens Rudi Pöschl!

Beim 2. Lauf, dem Rennen der österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft, wurde dennoch eine Schippe draufgelegt. Alles wartete auf eine souveräne Fahrt von Enduro-Champion Andrea Verona, doch das Rennen startete anders. Frühe Führung für Vale Hutter. Nach 2 Runden konnte Weltmeister Verona am jungen Österreicher vorbeigehen und sich leicht absetzen.

Von außen sah das so aus, als ob der italienische Weltmeister das ganz souverän mit wenig Anstrengung ins Ziel fahren kann. Vale Hutter schaffte es aber, das Tempo noch einmal zu erhöhen und in Runde 6 zum Weltmeister aufzuschließen. Andrea Verona hatte dann leider Pech und kam zu Sturz, wobei er sich Verletzungen an Hand und Schulter zuzog. Vale Hutter konnte so mit gewaltigem Vorsprung einen bedeutsamen Sieg in der Elite Klasse und Overall am Samstag einfahren! Zweiter wurde Maurice Egger vor Nace Jelenc.

Vale Hutter zu seinem wohl prestigeträchtigsten Sieg: „Ich habe heute einen guten Start erwischt und konnte nach 3 Minuten für 2 Runden die Führung übernehmen. Nachdem mich Verona zurücküberholt hat, bin ich mein eigenes Rennen gefahren und war trotz 2 Stürzen gut unterwegs und konnte ihn wieder einholen. Aus meiner Sicht war das überraschend für ihn, weil er dann das Tempo schlagartig erhöht hat. Nach 2 Minuten hatte er vor mir einen Sturz, und ich konnte vorbeigehen. Leider hat er danach nicht weiterfahren können. Letztendlich habe ich mit 4 Minuten Vorsprung gewonnen und den Rückstand in der ÖM auf 6 Punkte verkürzt."
Die Sieger am Samstag:
Klasse 1 - AspangRace-Elite / ÖM: Hutter Valentino
Klasse 2 - Team: Vötsch Anton / Lackner Michael
Klasse 3 - bis 21 Jahre: Pinter Samuel
Klasse 4 - 21 bis 25 Jahre: Höller Matthias
Klasse 5 - 25 bis 30 Jahre: Friedl Simon
Klasse 6 - 30 bis 37 Jahre: Eberl Sam
Klasse 7 - 37 bis 45 Jahre: Mlekuž Aleks
Klasse 8 - 45 bis 52 Jahre: Konrad Hannes
Klasse 9 - Golden League, ab 52 Jahre: Pöschl Rudi
Klasse 10 - Damen: Starzinger Carina
Link: Zu allen Ergebnissen

Am Abend fand wie immer das traditionelle Zeltfest mit der Siegerehrung statt, wobei nicht ganz klar ist, ob die Mehrheit wegen des Rennens oder wegen des Fests kommt. Das Zelt war gesteckt voll und die Siegerehrung etwas gestrafft. Die Preise wurden von niemand geringeren als EnduroGP Weltmeister Josep Garcia überreicht. Was für eine Ehre!
Bei der Tombola gab es ein Motorrad zu gewinnen. Eine KTM-EXC-f 250 im Aspangrace-Design. Ein begehrter Preis den jeder gewinnen wollte. Nach der Siegerehrung und der Verlosung gab es noch eine entspannte Feier unter Gleichgesinnten.
Der Sonntag:
Der Sonntag begann mit dem Aspang Jugend Race, für das die Nachwuchsrennfahrer schon den ganzen Samstag auf einer separaten Strecke trainiert hatten. Die Strecken des Rennens waren natürlich für alle Klassen unterschiedlich. Beeindruckend, über welche Hindernisse man mit so einem kleinen Motorrad schon fahren kann. Die Namen der Sieger wird man recht bald in der ÖM Jugendklasse finden. Super, dass so viel für den Nachwuchs getan wird und vor allem, dass so viele (60) Fahrer am Start waren.
Link: Zu allen Ergebnissen

Das Hauptrennen am Sonntag geht nur über 2 statt 3 Stunden und hat nicht ganz das Prestige und die Teilnehmerzahl wie am Samstag. Für die Meisterschaftsfahrer ist das aber irrelevant. Es gibt gleich viele Punkte wie am Samstag. Die Strecke wird in die umgekehrte Richtung gefahren und sie war durch die Samstagsrennen entsprechend ramponiert.
Der Konter von Maurice Egger:
Der ÖM-Führende Maurice Egger wollte seine Führung in der Meisterschaft beim Aspangrace natürlich nicht verlieren und hatte für den Sonntag noch mehr Reserven über. In einem spannenden Duell über das gesamte Rennen konnte er Vale Hutter in über 2 Stunden Fahrzeit 20 Sekunden abnehmen. Das ist nicht viel und zeugt von einem 2 h langen beherzten Kampf um die Führung und war für Maurice Egger unglaublich wichtig für die Meisterschaft. Mit dem Ergebnis kann er beim Saisonfinale in Obdach auch Zweiter werden und sich trotzdem den Titel sichern.
Die Sieger vom Sonntag:
Klasse 1 - AspangRace-Elite / ÖM: Egger Maurice
Klasse 2 - Team: Pfatschbacher Rene / Oliver Leitner
Klasse 3 - bis 21 Jahre: Stockhammer Stephan
Klasse 4 - 21 bis 25 Jahre: Bergmeister Jakob
Klasse 5 - 25 bis 30 Jahre: Wechselberger Lukas
Klasse 6 - 30 bis 37 Jahre: Iby Jeremias
Klasse 7 - 37 bis 45 Jahre: Vollnhofer David
Klasse 8 - 45 bis 52 Jahre: Bergmeister Peter
Klasse 9 - Golden League, ab 52 Jahre: Liendl Manfred

Mit der Siegerehrung um 16:45 ging das Aspangrace 2026 zu Ende. Eine Veranstaltung die immer wieder aufs Neue begeistert und nach dem berühmten Erzbergrodeo ganz klar die zweitgrößte Rennveranstaltung im heimischen Enduro-Austria-Rennkalender darstellt. Ein derartig großer Event funktioniert nur durch die zahlreichen Helfer und Sponsoren, die diese Veranstaltung mit großem persönlichem Einsatz unterstützen.
An dieser Stelle gebührt ihnen im Namen aller Fahrer ein großes Dankeschön. Ein Dank, der auch wieder zurückkommt und weitergegeben wird, indem die Fahrer die Charity-Aktion des Aspangrace-Teams unterstützten. Da ist bestimmt einiges zusammengekommen.
Eine super Veranstaltung, die absolut jeden gefallen hat!
Alle Infos und Ergebnisse auf: www.aspangrace.at
Weitere Infos und Beiträge auf:


Bericht: Enduro-Austria, R.W. - Fotos: Enduro-Austria und Niki Peer Photography (3,4,10,11,12) Foto Sonderpreis: B.S.

*Anzeige* Von Istrien bis Lika – vier völlig unterschiedliche Enduro-Welten, erstklassige KTM 300 und ein Erlebnis, das weit über das Motorradfahren hinausgeht.
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Kvarner – Berge mit Blick auf die Adria
Der Kvarner zeigt eine andere Seite Kroatiens. Hier treffen Gebirge und Meer unmittelbar aufeinander.
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Enduro fahren und am Abend das Meer sehen – diese Kombination macht den Kvarner einzigartig.
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Wer echtes Offroad-Abenteuer sucht, findet es in der Lika.
Weniger touristisch, weitläufig und rauer als die Küstenregionen, bietet Lika genau das Terrain, das viele Endurofahrer suchen: Natur, Einsamkeit, lange Offroad-Passagen, steile Anstiege und wechselnder Untergrund verlangen Konzentration und saubere Fahrtechnik.
Von licht bis Extreme ist in den anspruchsvolleren Bereichen alles dabei – ein ideales Terrain für Fahrer, die ihre Grenzen testen und ihre Technik verbessern möchten.
Südistrien – Enduro und mediterranes Lebensgefühl
Südistrien verbindet anspruchsvolles Motorradfahren mit mediterraner Atmosphäre.
Die Region bietet abwechslungsreiche Offroad-Strecken und gleichzeitig die Möglichkeit, den Enduro-Tag entspannt ausklingen zu lassen. Lange Fahrt entlang der Küste, Natur, gutes Essen und hochwertige Unterkünfte machen Südistrien zu einem perfekten Ziel für einen längeren Enduro-Urlaub.
Das Konzept ist einfach: Tagsüber Gas geben, abends genießen.

Privater Enduropark – trainieren, verbessern, Grenzen verschieben
Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist der EnduroPark.
Während die vier Regionen für abwechslungsreiche Touren von Easy bis Extreme stehen, konzentriert sich der EnduroPark auf das Training.
Das Niveau beginnt hier bei Middle und reicht bis Extreme.
Damit ist der Park ideal für Fahrer, die nicht einfach nur Kilometer sammeln wollen, sondern gezielt an ihrer Fahrtechnik arbeiten möchten.
Technische Sektionen, Hindernisse, Anstiege und anspruchsvolle Passagen ermöglichen es, bestimmte Situationen immer wieder zu trainieren und die eigene Technik Schritt für Schritt zu verbessern.
Gerade für Fahrer, die den nächsten Schritt machen möchten, ist das ein entscheidender Vorteil.
Nicht nur fahren – besser fahren.
KTM 300 – das richtige Werkzeug für kroatisches Enduro
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Anreisen, KTM übernehmen, fahren.
Enduro für die ganze Familie
Enduro muss nicht erst mit 18 Jahren beginnen. Ein besonderes Angebot sind deshalb Family Tours mit elektrischen Motorrädern.
Für Fragen steht Enduro Floricic jederzeit via e-mail oder Whats App zu Verfügung!
Weitere Informationen auf der Website: https://endurofloricic.com/de/
Facebook: Enduro Floricic Kroatien
Instagram: Enduro Floricic Croatia
Youtube: Enduro Floricic
Manager: Doris Floricic (English, Deutsch, Italiano)
T + WhatsApp: +38598608012
e-mail:
Quellen: Floricic

Die Anmeldung für Enduro4Kids SWG Hochneukirchen ist ab sofort möglich:
Am Wochenende vom 10./11.Oktober 2026 besucht die Enduro4Kids Serie den Schwarzen Graben in Hochneukirchen. Das Areal mit coolen Waldstrecken, romantischen Auffahrten sowie lässigen Gräben erwarten die Teilnehmer.
Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene kommen hier voll auf Ihre Kosten. Ein kleiner MX Parkour kann für Trainingszwecken ebenfalls genutzt werden.
Wie gewohnt ist die Anreise bereits ab Freitag, ab 16:00h möglich. Für Verpflegung ist das ganze Wochenende über gesorgt.
Teilnahmeberechtigt sind Kinder und Jugendliche von 6-16 Jahren. Damen sind auch wieder herzlich willkommen – sie trainieren je nach Können mit den Kids in den entsprechenden Gruppen. Der Höhepunkt des Wochenendes ist wie immer das Rennen am Sonntag, bei dem sich die NachwuchsfahrerInnen messen können. Beim Eltern-Rennen dürfen auch die Erwachsenen ordentlich Gas geben!
Erfahrene Trainer aus allen Motorradsparten kümmern sich in Kleingruppen um die Kids - Spaß und Teamgeist sollen auch diesmal wieder an erster Stelle stehen. Anmeldungen für einzelne Tage sowie das gesamte Wochenende unter Enduro4Kids.
Details und Zeitplan auf: www.enduro4kids.at/
Quellen: E4K
Performance für den Wettbewerb, ergänzt durch hochwertige Technical Accessories und eine unverwechselbare Optik.
Husqvarna Mobility stellt die TE 300 Pro 2027 und die FE 350 Pro 2027 vor– zwei kompromisslos auf den Wettbewerb ausgerichtete Enduro-Modelle für Fahrer, die höchste Ansprüche an Performance, Haltbarkeit und Kontrolle stellen. Basierend auf der bewährten Enduro-Plattform von Husqvarna Mobility verfügen beide Modelle über eine umfangreiche Ausstattung mit hochwertigen Technical Accessories sowie exklusive Designelemente, die sie klar von der Serienmodellpalette abheben.
Optisch heben sich die neuen Pro-Modelle durch ihre weißen Rahmen, die exklusive Verkleidung in Weiß und Grau, die grauen Sitzbankbezüge mit Rippenstruktur sowie die weißen Factory Frame Protectors deutlich von den Serienmodellen ab. Das von den Wettbewerbsmotorrädern inspirierte Design verleiht ihnen einen unverwechselbaren Auftritt. Die umfangreiche Ausstattung umfasst zudem sorgfältig ausgewählte Premium-Komponenten, die für zusätzliche Robustheit, verbesserte Kontrolle und ein Plus an Fahrersicherheit selbst unter härtesten Enduro-Bedingungen sorgen.
Das Herzstück beider Modelle bildet das fortschrittliche Enduro-Fahrwerk von Husqvarna Mobility mit einem perfekt ausbalancierten Chrom-Molybdän-Stahlrahmen und dem bewährten WP-Federungspaket. Die WP XACT Closed Cartridge-Gabel an der Front und das WP XACT-Federbein am Heck sorgen für herausragenden Komfort, optimale Traktion und ein hohes Maß an Vertrauen auf technischem Terrain, während sie gleichzeitig außergewöhnliche Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten gewährleisten. Über den am Lenker montierten Map-Select-Schalter lässt sich das Fahrverhalten schnell und einfach an unterschiedliche Bedingungen anpassen. Die FE 350 Pro bietet darüber hinaus Traktionskontrolle und einen Quickshifter, die zusätzliche Kontrolle, mehr Fahrkomfort und eine noch bessere Anpassungsfähigkeit an wechselnde Strecken- und Geländebedingungen ermöglichen.
Eine umfangreiche Auswahl an Technical Accessories steigert zusätzlich die Performance, Haltbarkeit und die hochwertige Optik der beiden Pro-Modelle. Der bewährte Factory Racing Wheel Set mit hochfesten EXCEL Takasago-Felgen und CNC-gefrästen Radnaben wird durch GALFER Bremsscheiben und ein SUPERSPROX Stealth-Kettenrad am Hinterrad ergänzt und überzeugt mit maximaler Stabilität und Zuverlässigkeit. Bremsscheibenschützer vorne und hinten sowie ein Schutz für den Kupplungsnehmerzylinder helfen dabei, wichtige Komponenten selbst in anspruchsvollem Gelände zuverlässig vor Beschädigungen zu bewahren. Für zusätzlichen Schutz unter härtesten Enduro-Bedingungen sind beide Pro-Modelle zudem serienmäßig mit einem Factory Motorschutz ausgestattet, der über einen integrierten Schutz für das Umlenkungssystem verfügt.
Für zusätzlichen Komfort und optimale Kontrolle sorgen weiche ODI-Griffe sowie ein grauer Sitzbankbezug mit Rippenstruktur. Abgerundet wird die exklusive Pro-Ausstattung durch die weißen Factory Frame Protectors, die einen verbesserten Knieschluss ermöglichen und dem Fahrer dadurch noch mehr Kontrolle über das Motorrad verleihen. Gleichzeitig unterstreichen sie die unverwechselbare Optik der Pro-Modelle.
Technische Highlights
- Exklusive Pro-Grafiken in Weiß und Grau
- Weiß lackierter Rahmen
- Enduro Pro-Lenkerpolster
- Weiche ODI Lock-on-Griffe in Grau
- Grauer Sitzbankbezug mit Rippenstruktur
- Map-Select-Schalter
- Weißes Factory Frame Protector Set
- Factory Wheel Set mit schwarzen Excel-Felgen, schwarzen Speichen und schwarzen CNC-gefrästen Radnaben
- Michelin Enduro-Reifen (EU-Spezifikation)
- WP XACT Closed Cartridge-Gabel mit Base-Valve-Vorspannungsverstellung
- Factory Motorschutz mit integriertem Umlenkungsschutz
- Schwimmend gelagerte Vorderrad-Bremsscheibe
- Bremsscheibenschutz vorne
- Massive Hinterrad-Bremsscheibe
- Sicherungsdraht für die Hinterradbremse
- Schwarzer Bremsscheibenschutz am Heck
- Schwarzes SUPERSPROX Stealth-Kettenrad am Heck
- Schutz für den Kupplungsnehmerzylinder
- Bergeschlaufe an der Front
- Hydraulische Kupplungs- und Bremssysteme von Brembo
In ausgewählten Märkten profitieren die Offroad-Modelle von Husqvarna Mobility von einer Premium-Herstellergarantie mit einer Laufzeit von 12 Monaten und bieten damit zusätzliche Sicherheit und sorgenfreien Fahrspaß. Voraussetzung für den Erhalt des Garantieanspruchs ist, dass sämtliche Service- und Wartungsarbeiten gemäß den Herstellervorgaben von einem autorisierten Husqvarna Mobility Vertragshändler durchgeführt werden. So ist sichergestellt, dass jede TE 300 Pro und FE 350 Pro während der gesamten Besitzdauer stets ihr volles Leistungspotenzial entfalten kann.
Die neuen TE 300 Pro und FE 350 Pro werden ab September 2026 bei autorisierten Husqvarna Mobility Händlern erhältlich sein. Die Verfügbarkeit kann je nach Land unterschiedlich ausfallen. Detaillierte Informationen zu Preisen, Marktverfügbarkeit und Auslieferungszeitpunkten erhalten Interessenten bei ihrer nationalen Husqvarna Mobility Vertriebsgesellschaft oder dem jeweiligen Importeur.
Link: Zu den Husqvarna Enduro Modellen 2027
Quellen: Husqvarna Motorcycles

Am 03.10. und 04.10.2026 finden die diesjährigen Dirt Days statt.
Wie gewohnt befindet sich die Strecke am Maisacker und der Kiesgrube Gundhardt (nähe Autobahnauffahrt Sindelsdorf - LINK)
Am Samstag gibt es Drei Enduro Zuverlässigkeitsfahrten a' 90min. in verschiedenen Altersklassen, Abgerundet mit dem MASTER OF DIRT Finale!
Am Sonntag müsst Ihr beim 4h TeamEnduro (max. 2 Fahrer je Team) gemeinsam um den Sieg kämpfen.
Natürlich versorgt euch der AMC-Penzberg mit Kuchen, Kaffee, Pommes, Leberkas und alles was auf einen Grill gehört.
Selbstverständlich haben wir auch Vegetarisches ;)
Nach Nennschluß am 02.10.2026 um 18:00 Uhr erfolgt die Klasseneinteilung nach Alter.
Für alle Klassen am Samstag beträgt die Startgebühr 50,00€.
Für das TeamEnduro am Sonntag beträgt die Startgebühr 100,00€.
Zeitnahme erfolgt über die RaceResult Transponder, welche Ihr ebenfalls vor Ort erhaltet, falls Ihr noch keinen habt (Leihgebühr Transponder 10,00€ pro Tag + 100,00€ Pfand)
Infos und kurzfristige Änderungen auf www.amc-penzberg.de und deren Social Media Kanäle.
Quelle: AMC Penzberg
- Yamahas Offroad Modellreihe 2027: Vertrauen fördern auf den Trails!
- Classic Enduro in St. Katharein a. d. Laming am 12. September!
- KTM 690 RALLY 2027: Zurück zu den Rally - Raid - Wurzeln!
- MX-Szene: Motocross-Spektakel unter Flutlicht zum 13.ten Mal in Imbach!
- Das W7 Enduro-Cross ist zurück: Neue Location 2026 in Takern II!
- Rameis präsentiert 2027er TM Moto Modelle ab 21. September!
- Saisonendspurt: Rekord - Starterfeld bei ECHT Endurocup in Reetz!
- X-Grip: Brightmore - Brüder mit P2 und Junior - Führung beim Abestone!
- Weltumrundung von Sam Sunderland auf Triumph Tiger!
- Neustart: Cross Country Valley Tapolca / MX und Enduro in Ungarn!
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