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Rennkalender 2026

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Klim

Rallysieger Matthias Walkner: Der Red Bull KTM Werkspilot holt beim Sardegna Rally Race ersten Gesamtsieg in der WM. Beim vierten Lauf zur FIM Cross Country Rallies Weltmeisterschaft 2015 bleibt Matthias Walkner in dieser Woche vom Pech verschont und feiert mit zwei Etappensiegen seinen ersten Gesamtsieg bei einem Rally-WM-Lauf...

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Walkner direkt vom Zieleinlauf heute auf Sardinien: „Die ersten drei Tage war ich nicht wirklich zufrieden mit meiner Leistung, zum Glück lagen in der Gesamtwertung alle noch ziemlich knapp zusammen. Ich war zwar nach dem Sieg in der Super Special Stage am ersten Tag ordentlich motiviert, bin dann aber am nächsten Tag gleich zweimal gestürzt. Fahrerisch ist die Rally auf Sardinien nicht mit denen in der Wüste vergleichbar, es hat mehr den Charakter eines Enduro-Rennens.

Die Navigation war deswegen aber nicht einfacher, eher im Gegenteil. Wo du in der Wüste auf einen Kilometer ein bis zwei Streckennotizen hast, waren es hier im Schnitt fünf bis sechs mit sehr vielen kleinen Wegen und Abzweigungen wo du Fehler machen kannst. Nachdem ich mich an diese neue Situation gewöhnt hatte, konnte ich gestern die Etappe gewinnen und musste dafür am letzten Wertungstag heute wieder einmal als Erster starten. Ich bin über 100 Kilometer alleine an der Spitze gefahren und habe mich richtig gut gefühlt. Mit dem Gesamtsieg habe ich nicht wirklich gerechnet, umso mehr freut es mich, dass es jetzt geklappt hat."

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Nach dem Triumph am dritten Tag bei der Dakar 2015, dem Gewinn der vorletzten Wertungsprüfung der Abu Dhabi Desert Challenge beim WM-Auftakt und dem Etappensieg bei der Sealine Rally in Qatar ist der 28-jährige Salzburger damit endgültig in der Weltelite des Rallysports angekommen!

Heinz Kinigadner (KTM Motorsport Berater & Walkner Mentor): „Vor ziemlich genau eineinhalb Jahren haben wir den Matthias zum ersten Mal zum Rallyfahren mitgenommen. Er konnte dann auf Anhiebe sein erstes Rennen mit der Hellas Rally in Griechenland gewinnen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es für uns schon eine gewisse Genugtuung, dass er dies jetzt nach den Etappensiegen auch mit einem Gesamtsieg krönt. Um ein wirklich guter Rallypilot zu werden, gilt es jetzt weiter Kilometer zu fressen – Rennkilometer. In der WM stehen mit der Atacama Rally Ende August und der OiLibya Rally Anfang Oktober noch zwei Läufe aus, wo er mindestens noch einmal am Start stehen wird."

Gesamtwertung Sardegna Rally Race 2015 nach 6 von 6 Etappen
1. MATTHIAS WALKNER (AUT), KTM, 16:30:26 h
2. Armand Monleon (ESP), KTM, +2:33 min
3. Helder Rodriguez (POR), Yamaha, +5:05
4. Paolo Goncalves (POR), Honda, +9:10
5. Marc Coma (ESP), KTM, +10:25
Weitere KTM
7. Jordi Viladoms (ESP), KTM, +21:29
8. Ruben Faria (POR), KTM, +23:24

Fotos: KTM Rally Zone Bauer/Barni
Presse: KTM

www.matthiaswalkner.com

Mehr auf: http://www.bikevillage.it/index.php?lang=en

Am Wochenende findet wieder das beliebte Woodstock Enduro in Türnitz statt. Wie immer ist das Rennen ziemlich ausgebucht. Es geht aber noch was... Das Woodstock Enduro Team: "Nennungen für den ersten Lauf (3-Stunden, für Single-, Team-, und Marathonklasse) werden leider nicht mehr entgegen genommen, da dieser Lauf bereits relativ voll ist und wir keine Staus möchten. Nachnennungen für den 2. Lauf (Renndauer 2 Stunden) werden aber gerne noch entgegengenommen...

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Hier haben wir noch Platz für Kurzentschlossene! Bitte einfach anreisen, vor Ort nennen und bezahlen, aber Achtung: Diese Nennung ist nur bis Samstag, 10:00 Uhr möglich, also bitte unbedingt rechtzeitig anreisen!!"

Der aktuelle Zeitplan:

Freitag, 12. Juni 2015

14:00 bis 20:00 Anmeldung/Admin geöffnet

ab 14:30 Massage Heigl geöffnet (im Fahrerlager)

16:00 bis 19:00 Freeriding / freie Streckenbesichtigung NUR für angemeldete Fahrer mit Startnummer!

Samstag, 13. Juni 2015

07:30 bis 10:00 NEU - Anmeldung/ Admin geöffnet

ab 09:00 Massage Heigl geöffnet (im Fahrerlager)

10:30 Vor-Start & Fahrerbesprechung 3-Stunden-Rennen (verpflichtend!)
11:00 bis 14:00 3 Std Rennen (Single, Teams, Marathon)
15:30 Vor-Start & Fahrerbesprechung 2-Stunden-Rennen (verpflichtend!)

16:00 bis 18:00 2 Std Rennen (Single, Marathon, Enduro-Trial)

Die Preisverteilungen finden immer gleich nach dem jeweiligen Lauf statt!

Partypartyparty .... ,-J

Sonntag, 14. Juni 2015

10.00 bis 14.00 Brunch mit Musik zum aus-chillen, Abreise/Verabschiedung
Strecke geschlossen für Teilnehmer!

Kommt bitte alle bereits am Freitag!!! Es gibt viele neue, jungfräuliche Streckenteile zum Einfahren! Und Bier? Sowieso ... ,-J

Heuer neu im Angebot: Massagen!

Berny Heigl, ein zertifizierter Masseur, wird am Freitag ab 14:30 und Samstag ganztägig allerfeinste 15 minütige Massage-Sessions (zum Nice-Price von je € 10.-) direkt im Fahrerlager anbieten. Er kann dich wieder gerade biegen, egal wie hart dein Tag war. Alle weiteren Infos darüber gibt's dann bei deiner Anmeldung vor Ort.

Infos:
www.open-enduro.at  und
https://www.facebook.com/FLATOUTopenEnduroChamps  

Ab sofort, solange der Vorrat reicht, gibt es im Rahmen der Auner Sicherheitsaktion den EVS Nackenschutz R4 Pro Carbon statt um Euro 149,90 um nur Euro 99,90! Der brandneue EVS Nackenschutz bietet per- fekten Schutz vor Axialkompression, Hyperflexion, Hyperextension und lateraler Hyperflexion...

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Gummierte Ecken und geringes Gewicht für höchsten Tragekomfort, Größen-Verstellmöglichkeit.

Zum Produkt im Onlineshop:

http://www.auner.at/produkt-n200437-evs-neckbrace-r4-pro-carbon

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Unsere Enduro-Austria-Racing-Team Fahrerin Patricia Vieghofer wollte es heuer am Erzberg krachen lassen. Und es ist ihr auch gelungen! Die erst 18-jährige Endurosportlerin aus Kottes in Niederösterreich durfte heuer das erste Mal starten und verewigte sich gleich in der Bestenliste des Bergs aus Eisen mit einem 3.Platz im Generali Iron Road Prolog. Anbei ihr Erfahrungsbericht zum Rennen:

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Dieses Jahr fuhr ich das erste Mal selber beim Erzbergrodeo mit. Bei der Explorer Tour wollte ich mir eigentlich alles einmal anschauen, konnte aber letztlich vor lauter Staub fast nichts sehen. Ein paar Mal fuhr ich komplett blind. Ich hoffte, dass es am Freitag besser wird. Freitag und kurz vor dem ersten Lauf: Ich wusste, dass ich alles geben muss. Bei der Startrampe war die Nervosität kaum auszuhalten. Ich wurde gescannt dann wartete ich auf das grüne Licht der Ampel und es ging los.

In der ersten Kurve war ich ein bisschen übermütig und ich stürzte fast, konnte es aber gerade noch verhindern. Nach einiger Zeit holte ich den Fahrer vor mir ein. Ich setzte rechts zum Überholen an doch dann sah ich, dass vor mir eine scharfe Linkskurve zu fahren ist. Ich fuhr über den Anleger hinaus und hatte ein bisschen Zeit verloren. Es ärgerte mich sehr weil dies kurz vor dem Ziel war. Aber ich hatte ja am Samstag noch eine zweite Chance meine Zeit zu verbessern.

Am Abend als die Zeiten online waren schaute ich sofort nach. Ich war sehr überrascht als ich mich an vierter Stelle sah. Mit so einem guten Ergebnis hatte ich echt nicht gerechnet. Meine Zeit war 15 min. 16,431 sek. Ich lag 17 Sekunden hinter Nina Buchholz. Diese Zeit wollte ich schlagen.

Tag drei am Erzberg und Lauf Nr.2 beim Prolog: Ich musste beim Vorstart lange in der heißen Sonne warten. Bei der Startrampe war ich diesmal nicht mehr so nervös wie am Vortag. Aber ich wusste, dass es heute um was geht. Und da war wieder das grüne Licht. Ich fuhr fast fehlerfrei hinauf. Auf einer langen Geraden verschlug es mir derart den Lenker, dass dieser an beiden Seiten anschlug. Normalerweise fahre ich dann vorsichtiger aber ich war so darauf fixiert Zeit gut zu machen, dass ich weiter voll am Gas geblieben bin und alles riskiert habe.

Diesmal überholte ich gleich zwei Fahrer. Als ich im Ziel war wusste ich sofort, dass ich schneller als am Vortag war. Aber ich dachte mir dann, dass die Nina vielleicht auch eine schnellere Zeit hat. Ich wusste eigentlich bis zur Siegerehrung nicht ob ich Vierte oder vielleicht doch Dritte geworden bin. Als ich hörte das die Fahrerin am dritten Platz eine KTM 250 EXC fährt wusste ich, dass ich es geschafft hatte. Ich fuhr den Prolog am zweiten Tag in 14 min. 20,013 Sekunden.

Dass ich bei meinen ersten Mal am Erzberg am Podium stehe hätte ich nie geglaubt. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei und bis dahin werde ich weiter trainieren. Auf Platz eins ist Jane Daniels aus Großbritanien mit einer zeit von 12 min. 46,785 Sekunden gefahren. Rang zwei holte sich Veronika Dallhammer mit einer Zeit von 13 min. 43,15 Sekunden.

Links:

Alle Ergebnisse der Damen

E.A.R.T. Teamseite

www.erzbergrodeo.at

Bericht: E.A.R.T. Patricia Vieghofer
Foto: Für Enduro-Austria, Niki Peer

 

Der 8-fache Enduro Europameister nimmt am kommenden Samstag, dem 13. Juni, erstmals bei einem Classic Enduro Rennen teil. Möglich macht dies der Veranstalter der bereits 3. Internationale Classic Enduro in Mühlen, die Enduro Senioren Austria. Sie luden Werner zu dem Rennen ein und stellen ihm ein Renngerät zur Verfügung...

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Der Enduroprofi wird dabei eine Ktm 300 Baujahr 1993 pilotieren. Mühlen hat sich in kurzer Zeit bereits als Mekka des europäischen Klassik Motorrad Geländesports etabliert und weist ein Teilnehmerfeld von 155 Fahrern aus 7 Nationen auf.

Auf die Piloten wartet ein 50 Kilometer langer Kurs, welcher 2 mal bewältigt werden muss. Auf den Kurs werden drei gezeitete Geländesonderprüfungen gewertet. Höhepunkt des Rennens wird sicherlich wieder die Abschluss Geländesonderprüfung, welche in umgestürzter Reihenfolge des Zwischenergebnisses gestartet wird.

Die letzte Sonderprüfung startet ab 15.00 Uhr in Mühlen. Werner freut sich schon auf sein Gastspiel bei den Classic Rennen. Es ist eine tolle Abwechslung in der laufenden Rennsaison und natürlich auch eine besondere Freude mit den Motorrädern zu fahren, mit welchen er seine Karriere begann.

Link: http://www.endurosenioren.at/

Presse: Roland Heckenbichler

Für alle jene die auf der Suche nach Traktion sind, gibt es nun wieder das großartige TUbliss-System der Generation 2, bei Chilli-X, war es ja kürzlich europaweit ausverkauft! Mit wenig Luftdruck fahrbar! - Dadurch nahezu grenzenlose Traktion! Leichter als Schlauch und Mousse-Systeme! Einfache Montage! Einsetzbar mit allen MX und Enduro Reifenmarken! Das Chilli-X Team steht Euch für Fragen gerne zur Verfügung!

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Ein einzigartig kreatives, schlauchloses Reifensystem und KEIN Mousse!!! - Generation2 - 5-fach besser!

TUbliss® ist ein pneumatischer Reifenhalter, der das komplette Reifenbett gegen die Felge drückt und dadurch den Reifen am Verdrehen hindert. Ein konventioneller Schlauch wird dadurch vollkommen überflüssig!

Klar, wir wissen, was ihr jetzt denkt. Ihr werdet euch das Foto anschauen und sagen "Ich hab's! Ich bau das also in meinen Reifen ein und leg den Schlauch dann darüber." Falsch. TUbliss® bietet ein völlig neues Fahrgefühl. Das Zeitalter des Schlauches ist vorbei.

TUbliss® ersetzt den konventionellen Schlauch komplett und bietet dadurch etliche Vorteile, die Fahrer überzeugen und zu besseren Rundenzeiten führen.

VORTEILE:

Weniger Wärmeentwicklung
Schnellere Beschleunigung
Keine Löcher im Schlauch
Reduziert die ungefederte Masse
Sichert das Reifenbett

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GEWICHTSERSPARNIS

Eine Gewichtsersparnis von bis zu 1.5 kg pro Reifen führt zu einer geringeren rotierenden Masse und erhöht die Beschleunigung. Weniger ungefederte Masse führt außerdem zu verbessertem Federungsverhalten. Experten gehen davon aus, dass eine Gewichtsersparnis von einem Kilogramm rotierender Masse gleichzusetzen ist mit einer Gewichtsersparnis von 5 kg statischer Masse!

MIT REIFENPANNE WEITERFAHREN!

Selbst wenn du ein Loch im Mantel hast, bleibt der Reifen durch das TUbliss® Reifensystem weiterhin an der Felge.

PRAKTISCH PANNENSICHER

TUbliss® ist praktisch pannensicher, wenn man gleichzeitig noch ein Reifenabdichtungsmittel (tire sealant) benutzt. Abdichtungsmittel funktionieren mit Schläuchen nicht, weil sich Löcher im Schlauch dehnen und reißen können. Mit TUbliss® wirkt das Abdichtungsmittel direkt am Reifen, also genau da, wo es drauf ankommt. Außerdem führt das TUbliss® Reifensystem dazu, dass der Reifen fest an der Felge bleibt, so dass "flat wobbles" ein Ding der Vergangenheit sind. Fahrer erzählen, dass sie länger und härter gefahren sind und gar nichts von einem Loch im Mantel mitgekriegt haben.

BESSERE TRAKTION

TUbliss® sichert den Reifenwulst fest an der Felge, so dass die Seitenwände des Reifens stabilisiert werden, und es keinen Durchschlag mehr gibt. Das ermöglicht mit geringerem Luftdruck sicher zu fahren. Damit eröffnen sich dir neue Dimensionen von Traktion, Fahrqualität, und Kontrolle!

WENIGER WÄRMEENTWICKLUNG

Ohne das Gewicht und die Reibung eines konventionellen Schlauches wird die Reifentemperatur bedeutend reduziert. Dadurch kommt es auch zu keinem Anstieg des Reifenluftdruckes mehr.

FELGENSCHUTZ

TUbliss® schützt die Felge vor Beulen und Dellen, da der Reifen fest und aufrecht auf der Felge bleibt, so dass der volle Aufprall abgefangen wird.

Weitere Informationen auf http://www.chilli-x.com/TUBLISS-Traktionskontrollsystem

 

Dieter Rudolf holt sich beim härtesten Red Bull Hare Scramble aller Zeiten den hervorragenden 17. Platz und ist damit bester Österreicher. Hier ist seine Geschichte: Bereits am Mittwochnachmittag bin ich Richtung Eisenerz aufgebrochen, um einen möglichst guten Standplatz fürs Wochenende zu ergattern. Nach der Ankunft wurde erst einmal alles aufgebaut und sortiert. Anschließend ging es zur Rider-Anmeldung...

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Donnerstag passierte sehr wenig, neben der Prologbesichtigung, die wegen des extremen Staubes nicht wirklich was brachte, fand der alljährliche Rocket Ride statt.
Freitagfrüh war es schließlich soweit. Mein erster Renneinsatz am Berg aus Eisen stand am Programm. Mit der Startnummer 22 hatte ich sehr gute Voraussetzungen um eine möglichst schnelle Zeit in den Berg zu brennen. Dies gelang mir im Großen und Ganzen auch sehr gut. Ich hatte zwar den ein oder anderen Patzer, der zum Glück aber nur wenig Zeit gekostet hat.

Am Abend hatte ich dann auch die Gewissheit dass ich ziemlich gut unterwegs war, denn es stand die Nummer 23 am Papier. Da ich mit dieser Ausgangsituation mehr als zufrieden war, entschloss ich mich, den zweiten Prologlauf am Samstag nicht zu fahren, sondern mich und mein Bike möglichst gut für das Hauptrennen am Sonntag, das Red Bull Harescramble vorzubereiten. Ein Fahrer der am Freitag noch vor mir war, fiel am Samstag aus der Wertung, da er sich nur für den Prolog angemeldet hatte. So kam es dass ich auch beim Harescramble mit der Startnummer 22 an den Start ging.

An den beiden Prologtagen meinte es der Wettergott etwas zu gut mit den Fahrern. Die Sicht war sehr schlecht und die Hitze nahezu unerträglich. Auch am Sonntag sollte es nicht besser werden. Kaum Wolken am Himmel nur der große gelbe Ball, der für ausreichende Schweißproduktion sorgte. Pünktlich um 12:00 Uhr war es dann so weit. Karl Katoch hievte die Startflagge und das Rennen war eröffnet.

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Den Start erwischte ich nicht optimal, aber mein Ziel war es auch nicht den Start zu gewinnen, sondern möglichst sauber und ohne Sturz wegzukommen. Dies gelang mir auf den ersten Metern auch sehr gut, nur leider crashte ich bei der zweiten großen Abfahrt aufgrund der geringen Sicht und ich musste erst mein Bike wieder suchen. Nach dem ich wieder am Bike war versuchte ich Druck zu machen und all meine Pläne mit Kraft einteilen und ruhig bleiben waren dahin. Von nun an war Angriff angesagt, aber nur bis zum 6. oder 7. Steilhang, denn der hatte es in sich.

Einige Fahrer blockierten bereits die besten Spuren und ein Raufkommen schien fast unmöglich. Dank einiger Helfer war ich nach gefühlten 10 Minuten auch oben und nun war ich im Kopf soweit dass ich wieder an meinen eigentlichen Plan festhielt - Kraft einteilen. Die nächsten Checkpoints liefen alle sehr gut und umso schwieriger das Gelände wurde desto wohler fühlte ich mich. Erst als ich zum berühmten „Carls Dinner" kam, merkte ich, dass ich doch schon ziemlich mitgenommen war. Aufgeben war allerdings keine Option.

Im „Dinner" konnte ich einige Plätze gutmachen, aber es war unglaublich anstrengend. Bei der Ausfahrt vom „Dinner" kämpfte ich schwer mit dem Gedanken aufzugeben, aber nach einer etwas längeren Pause biss ich nochmal die Zähne zusammen und holte mir auch noch den nächsten Checkpoint „Double Foult". Da ich immer noch 35 Minuten der Rennzeit hatte, entschloss ich mich auch den unteren Teil von „Carls Dinner" zu fahren.
Leider war dort nicht gleich der nächste Checkpoint so wie ich mir das erhofft hatte, also ging es weiter bis zur Auffahrt „Jurassic Park". Am Fuße der Auffahrt angekommen, sagten mir die Fans, dass ich noch 7 Minuten hätte bevor die Zeit abgelaufen ist.

Ich versuchte nochmal alles zu geben und es gelang mir letztendlich auch. Laut den Zuschauern gerade noch in der Zeit und auch der Streckenposten meinte es wäre noch in der Zeit gewesen. Leider wurde er auf der Ergebnisliste nicht mehr gezählt.
Trotzdem bin ich mit meiner Leistung, dem 17. Platz und damit bester Österreicher mehr als zufrieden. Das hätte ich mir nie erträumen lassen. Klar wäre eine Zielankunft mein Persönlicher Wunsch gewesen, aber nach all den Ankündigungen vom Organisator, das Rennen noch härter als letztes Jahr zu machen, dachte ich mir schon dass es wahrscheinlich nicht möglich sein wird die Schwarz-Weiße Flagge zu sehen.

Ein riesen Dankeschön an meine Sponsoren, meine Familie und meine Freunde! Ohne eure Hilfe hätte ich das nie geschafft. Danke: KTM, KTM-St.Pölten, KINI, XAJO, YOURDRINK, MOTOPIKAN, MOTORRADREPORTER!

Quellen: Dieter Rudolf

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